Filmhaus-Nachrichten

2017

    

 

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Hommage an Filmemacher

Rudolf Thome im

Deutschen Filmmuseum

Rudolf Thome

 Das Foto wurde mir von Herrn Thome zur Verfügung gestellt.

16. Oktober 2017

Die französische Zeitschrift "Cariers du Cinéma" schrieb 1980, dass Rudolf Thome "der wichtigste unbekannte deutsche Regisseur" sei. Seine Filme seien unaufdringlich und nicht für das große Publikum bestimmt. Auf der Webseite des Deutschen Filmmuseums ist zu lesen, dass Thome dem Filmmuseum seit den 1980er Jahren verbunden sei. 2016 erhielt das Filmmuseum Produktionsunterlagen, Fotos, Drehbücher und Aufzeichnungen aus seinem Fundus.

Der Filmemacher ist anwesend, wenn der wunderbare Dokumentarfilm über ihn mit dem Titel Überall Blumen der Regisseurin Serpil Turhan gezeigt wird.

 

 

 

  

Wim Wenders erhält

den Douglas Sirk-Preis 

15. Oktober 2017

Regisseur Wim Wenders hat im Rahmen des Filmfestes Hamburg den Douglas Sirk-Preis entgegennehmen dürfen. Dafür, dass Wim Wenders über viele Jahre der Filmhochschule Hamburg verbunden blieb (und natürlich für seine Filme), ist ihm jetzt dieser Preis überreicht worden. In seiner Dankesrede erwähnte er zum Schluss, dass er einem Freund diesen Preis widmen möchte. Denn dieser Freund habe Sirk nicht nur verehrt, sondern geliebt. Und er nannte dann den Namen des Freundes: Rainer Werner Fassbinder.

(Quelle: Süddeutsche Zeitung)

 

 

 

Deutsches Filminstitut ab 2018 unter neuer Leitung 

10. Oktober 2017

Das Deutsche Filminstitut (DIF) in Frankfurt wird ab dem 1. Januar 2018 unter neuer Leitung geführt. Die langjährige Betreuerin des Hauses, Claudia Dillmann, die das Haus seit 1997 geleitet hat, geht ab Ende dieser Woche in ihren wohlverdienten Ruhestand und macht Platz für ein neues Gesicht. Die Stelle wird besetzt mit der aus L.A. kommenden Ellen M. Harrington, die momentan noch das  Academy Museum of Motion Pictures leitet. 

Weitere Informationen >>>

  

 

 

Filmfest Hamburg 2017

 

 

 

Plakat zum Filmfest - fotografiert von VIRIGINA

2. Oktober 2017:

Mit 17 Produktionen ist das ZDF auf dem 25. Hamburger Filmfest vom 5. bis 14. Oktober 2017 vertreten. Acht ZDF-Produktionen werden in der Sektion "16:9 - Fernsehen im Kino" gezeigt; davon stehen sechs Filme im Wettbewerb um den "Hamburger Produzentenpreis für Deutsche Fernsehproduktionen".

  • Im Psychothriller Angst – Der Feind in meinem Haus - Thomas Bergers Verfilmung von Dirk Kurbjuweits Roman "Angst" - stalkt Herr Tiberius (Udo Samel) seine neuen Nachbarn (Heino Ferch, Anja Kling) und treibt sie zum Äußersten.

  • Lars Kraume inszeniert Dengler – Die schützende Hand als einen auf Tatsachen basierenden Thriller über den NSU-Skandal, mit Ronald Zehrfeld und Birgit Minichmayr in den Hauptrollen.

  • Volker Schlöndorff verfilmt mit Der namenlose Tag den gleichnamigen Bestseller von Friedrich Ani um den frisch pensionierten Kriminalhauptkommissar Jakob Franck (Thomas Thieme), der mit einem alten Fall konfrontiert wird.

  • In Die Familie von Constanze Knoche wird ein Selbstfindungsseminar für die 16-jährige Isabell (Stephanie Amarell) zum Albtraum.

  • Ein Banküberfall mit Geiselnahme hält die Kiez-Ermittler Diller (Nicholas Ofczarek) und Kessel (Fritz Karl) in Lars Beckers Thriller Reich oder tot in Atem.

  • Die junge Gastwirtin Paula (Anna Maria Mühe) setzt in Matthias Tiefenbachers Komödie "Wenn Frauen ausziehen" auf Frauensolidarität, um das Angebot eines Investors gegen den Widerstand der männlichen Dorfbewohner durchzusetzen.

  • Die ZDF/ARTE-Koproduktion Licht - in der Sektion "Freihafen" für den "Hamburger Produzentenpreis für Europäische Kino-Koproduktionen" nominiert - spielt in Wien 1777. Die früh erblindete 18-jährige Maria Theresia "Resi" Paradies wird dem wegen seiner neuartigen Methoden umstrittenen Arzt Franz Anton Mesmer anvertraut. Als das Klavier-Wunderkind Resi in Folge der Behandlung erste Bilder wahrzunehmen beginnt, scheint ihre musikalische Virtuosität verloren zu gehen.

  • Der pakistanisch-deutsche Dokumentarfilm Azmaish – A Journey Through The Subcontinent, ebenfalls eine ZDF/ARTE- Produktion, läuft in der Sektion "Asia Express – Filmkulturen aus Fernost". Zusammen mit der Bollywood-Schauspielerin Kalki Koechlin begibt sich die Filmemacherin Sabiha Sumar auf die Reise durch den indisch-pakistanischen Subkontinent, um die heutigen Konflikte in und zwischen den bei­den Ländern zu erkunden.

  • Zwei ZDF-Produktionen laufen in der Sektion "16:9" außerhalb des Wettbewerbs: Mit "Bella Block – Am Abgrund" (Buch und Regie: Rainer Kaufmann) und "Bella Block – Stille Wasser" (Regie: Jo Baier, Buch: Beate Langmaack) verabschiedet sich Hannelore Hoger als eine der dienstältesten Ermittlerinnen des deutschen Fernsehens in den Ruhestand.

  

 

 

Schauspieler

Andreas Schmidt

gestorben 

Andreas Schmidt

Foto: Sandro Halank

Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0

30. September 2017:

Im Alter von nur 53 Jahren ist der Schauspieler Andreas Schmidt am 28. September nach längerer Krankheit gestorben. Der Mime wurde im sauerländischen Heggen geboren. Seinen Wohnsitz hatte er aber schon vor vielen Jahren nach Berlin-Kreuzberg verlegt. Schmidt hinterlässt seine Ehefrau Jennifer und einen neunjährigen Sohn.

Nach einem begonnenen Studium in den Fächern Germanistik und Philosophie wurde schnell klar, dass er doch lieber Schauspieler werden wollte und so belegte er verschiedene Schauspiel- und Regie-Seminare.

Andreas Schmidt war in mehr als 100 Fernseh- und Kinofilmen zu sehen, wobei die Filme Sommer vorm Balkon (2005) und Die Fälscher (2007) herausragten und mit etlichen Filmpreisen - Die Fälscher mit einem OSCAR als bester deutschsprachiger Film - ausgezeichnet wurden. Auch seine Rollen in den von Bernd Böhlich in Szene gesetzten "Krause"-Filmen Krauses Fest (2007), Krauses Kur (2009), Krauses Braut (2011), Krauses Geheimnis (2014) und Krauses Glück (2016) (mit Horst Krause als Dorfpolizist) als Freund (Gänse-)Schlunzke sind hervorragende Komödien. Den Deutschen Filmpreis konnte er als "bester Nebendarsteller" in dem Kinofilm Fleisch ist mein Gemüse entgegennehmen. Für seine eindringliche Darstellung in dem Fernsehfilm Ein guter Sommer wurde Schmidt mit dem Grimme-Preis belohnt. Beklemmend gut war auch seine Darstellung in der Polizeiruf 110-Folge Familiensache, in der er als Familienvater wegen seiner gescheiterten Ehe nur noch den Ausweg sah, seine Familie auszulöschen. Spiegel online schrieb dazu, dass dieser Film ein "beklemmend guter Krimi" war.  

  

Andreas Schmidt hatte seine letzten Rollen 2017 in Andreas Dresens Kinofilm Timm Thaler oder das verkaufte Lachen als Belial, Gehilfe des fiesen Baron Lefuet (Justus von Dohnányi) bzw. herrlichen Spießgesellen des von Axel Prahl gespielten Behemoth.  Weiterhin spielt er in dem von Claus Räfle (auch Drehbuch) in Szene gesetzten NS-Drama, Die Unsichtbaren - Wir wollen leben (Link zu TOBIS Film) den Widerstandskämpfer Hans Winkler. Dieser Film, der von der Filmbewertungsstelle mit dem Prädikat "Besonders wertvoll" ausgezeichnet wurde, läuft am 26.10.2017 in den deutschen Kinos an.

Der Nachruf seines Freundes, des Regisseurs Eoin Moore, ist im FOCUS zu lesen.

Weiterhin gibt es einen beachtenswerten Artikel von Tim Hofmann in der FREIEN PRESSE.

Andere Nachrufe sind  h i e r  zu finden.

Außerdem findet man bei www.steffi-line.de umfangreiche Informationen über den beliebten Schauspieler.

 

 

 

Sehenswert !!!

Film "Victoria & Abdul" 

27. September 2017:

Eigentlich schreibe ich ja nichts über ausländische Filme, aber heute muss ich mitteilen, dass der britische Kinofilm

Victoria & Abdul absolut köstlich und sehenswert ist. Eine wunderbare Geschichte zwischen Queen Victoria (Judi Dench) und ihrem "Diener" Abdul (Ali Fazal). Ich war in der letzten Woche in der Vorpremiere und wurde nicht enttäuscht. Bitte die Filmseite anklicken, um mehr zu erfahren. Der Film läuft am 28. September in den deutschen Kinos an.

  

 

 

Zeitreise zum Drehort

"DIE BRÜCKE"

22. September 2017:

Heute habe ich in der SZ in der Reihe "Schauplätze" gelesen, dass DIE BRÜCKE aus Bernhard Wickis 1959 gedrehtem Antikriegsfilm, die sich in dem oberpfälzischen Städtchen Cham befand, bereits 1991 ('Florian Geyer-Brücke' führt über den Fluss Regen) wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. 1995 wurde sie durch eine neue Brücke ersetzt.

Eine kleine Zeitreise ist hier in dem liebevoll geschriebenen Artikel von Andreas Glas zu lesen.

 

 

  

Zwei der besten TV-Regisseure gestorben

31. August / 9. September 2017: 

 

Am 31. August 2017 verstarb im Alter von 87 Jahren der Rechtsanwalt und Filmemacher Norbert Kückelmann, der eigentlich durch seine Tätigkeit als Rechtsanwalt zum Film kam. Er hinterließ einige ansehenswerte Fernsehfilme, wie z.B. Porträt eines Richters mit Peter Simonischek oder Verlorene Kinder mit Robert Giggenbach in der Hauptrolle. Die Schauspielerin Gertrud Kückelmann war seine Schwester.

 

Rainer Wolffhardt, ein weiterer wichtiger Regisseur und Drehbuchautor, der gute nennenswerte Fernsehfilme drehte, begann bei den Münchner Kammerspielen und war Assistent unter Hans Schweikart, Bert Brecht und Fritz Kortner. Heute gehören seine Fernsehfilme zu den Perlen der Fernsehgeschichte, wie z.B. Anton Sittinger (1979) mit Walter Sedlmayr in der Titelrolle oder Martin Luther (1983) mit Lambert Hamel. Weiterhin schrieb Rainer Wolffhardt die in 32 Episoden laufende Fernsehserie Die Löwengrube, die Geschichte der Familie Grandauer, die sich 1897 bis 1957 hinzieht. Rainer Wolffhardt ist am 9. September 2017 im Alter von 90 Jahren gestorben.

 

 

 

Matthias Brandt will nicht mehr Kommissar sein

Fototermin mit Matthias Brandt und Anna Maria Sturm im Bayerischen Filmzentrum Geiselgasteig am 26.4.2010 zur ersten Polizeiruf 110-Folge "Cassandras Warnung"

Foto: BR / Martina Bogdahn

1. September 2017: 

Ab wann der Polizeiruf 110 nicht mehr mit Kommissar von Meuffels alias Matthias Brandt gezeigt wird, ist noch nicht klar. Klar ist jedoch, dass der Schauspieler aus der Kommissarrolle, die er seit 2010 bestens besetzt, aussteigen möchte.

Als mögliche Nachfolgerin ist die österreichische Film- und Theaterschauspielerin Sophie Rois im Gespräch (siehe Information in der Sueddeutschen Zeitung). 

 

 

Regisseur

Egon Günther

verstorben

Egon Günther

31. August 2017: 

Der Regisseur Egon Günther ist im Alter von 90 Jahren gestorben. 

 

Einige Nachrufe auf den Defa-Regisseur sind hier zu finden:

www.zeit.de, Tagesspiegel, MDR, Deutsche Welle

 

Foto: ©Virginia Shue, Hamburg starfotos@virginia-hamburg.de

 

 

 

 

Die Ufa feiert den

100. Geburtstag und "arte" widmet eine Retrospektive

26. August 2017: 

Die Ufa feiert 100. Geburtstag und "arte" zeigt in Zusammenarbeit mit dem ZDF eine Retrospektive, die an die 20 Spielfilme und zwei neu produzierte Dokumentarfilme umfasst. Im August, September und Dezember werden hier die wichtigsten Regisseure dieser Zeit vorgestellt: Georg Wilhelm Pabst, Friedrich Wilhelm Murnau, Detlef Sierck, Josef von Sternberg, Robert Siodmak oder Veit Harlan. 

Am 28. Aug. um 22:10 Uhr wird die Dokumentation "Maschinenraum des deutschen Films - Making of Ufa" gezeigt. Weitere Highlights zum Jubiläum sind die Filme:

Die Liebe der Jeanne Ney von G. W. Pabst am 4.9. um 23:40 Uhr.

Du sollst nicht langweilen: Billy Wilder (90minütige Dokumentation von 2017) am 10.9. um 22:15 Uhr.

Glückskinder, Komödie von 1936 mit Lilian Harvey am 11.9. um 20:15 Uhr.

Das Totenschiff mit Horst Buchholz und Mario Adorf am 4.12. um 20:15 Uhr.

Kolberg von Veit Harlan mit Heinrich George am 4.12. um 21:55 Uhr. Hier handelt es sich um einen sog. "Vorbehaltsfilm". Über diese Filme gibt es zwei Dokumentationen: "Verbotene Filme" am 4.12. um 23:40 Uhr und "Hitlers Hollywood" am 11.12. um 20:15 Uhr.

Der blaue Engel mit Marlene Dietrich und Emil Jannings am 11.12. um 20:15 Uhr. (Datum und Uhrzeiten ohne Gewähr)

 

Außerdem bietet die "arte"-Mediathek zwei Filme, und zwar Der Mann, der seinen Mörder sucht mit Heinz Rühmann

am und Der letzte Mann von F. W. Murnau, mit Emil Jannings. Die genauen Daten bzw. weitere Sendungen zum Jubiläum der Ufa  sind der Webseite des Senders zu entnehmen.

 

 

 

Fatih Akins Film

Aus dem Nichts

ist 2018 der deutsche OSCAR-Kandidat

25. August 2017: 

Der Film des Regisseurs Fatih Akin Aus dem Nichts wurde für den OSCAR 2018 nominiert. Es wird die Geschichte eines Bombenanschlags durch zwei Neonazis in Hamburg erzählt, bei dem ein Kurde und der sechsjährige Sohn Rocco sterben. Die Ehefrau und Mutter, gespielt von Diane Kruger bleibt als Witwe zurück. Für diese Rolle bekam die Schauspielerin bei den Filmfestspielen in Cannes einen Preis als beste Hauptdarstellerin. Der Film wurde durch eine Fachjury unter insgesamt elf Bewerbern ausgewählt, worunter sich auch die Flüchtlingskomödie Willkommen bei den Hartmanns von Regisseur Simon Verhoeven befand und Jugend ohne Gott von Alain Gsponer.

 

 

 

Ab dem 1. Oktober 2017  neuer 3-Teiler im ZDF

Karl Friedrich III. (Tobias Moretti) in Maximilian - Das Spiel von Macht und Liebe

© ZDF / Thomas W. Kiennast

25. August 2017:  

International Emmy-Preisträger Andreas Prochaska inszenierte die ZDF/ORF-Koproduktion nach den Drehbüchern von Martin Ambrosch: 270 Minuten Kampf, Lust und Intrige, erzählt als packende, tragische und bewegende Liebesgeschichte, die das Weltreich der Habsburger begründete. Maximilian I., der in die Geschichte als der "letzte Ritter" eingegangen ist, und Maria von Burgund, die nach dem Tod des Vaters in sehr jungen Jahren Regierungsverantwortung übernehmen muss: eine machtvolle Allianz, zwei emanzipierte aufstrebende Potentaten, ein beeindruckendes Liebespaar.

 

Historie: 1477 fällt Karl der Kühne, Herrscher des Hauses Burgund, in der Schlacht um Nancy. Maria, seine einzige Tochter, erbt das mächtigste Herzogtum des 15. Jahrhunderts. Doch als Frau kann sie nicht herrschen, nur ein Mann darf regieren – Maria muss heiraten. Am österreichischen Hof weiß Friedrich III., Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, dass Burgunds unermesslicher Reichtum der Schlüssel zur Macht ist. Er verlangt, dass sein Sohn Maximilian um Marias Hand anhält. Auch Friedrichs Gegenspieler, Ludwig XI. von Frankreich, plant, seinen Sohn mit der jungen Herzogin zu verehelichen. Aber Maria will allein regieren, gegen jedes Gesetz. Auch Maximilian weigert sich, Spielball politischer Ambitionen zu sein. Doch der Kampf um die Vorherrschaft in Europa hat längst begonnen. Beide lernen schnell, wie man überlebt und wie man herrscht. Nur auf eines sind sie nicht vorbereitet: auf die Liebe, die sie füreinander empfinden. 

 

Ulrich Fugger (Martin Wuttke, l.), Philippe de Commynes (Nicolas Wanczycki) in Maximilian - Das Spiel von Macht und Liebe

© ZDF / Thomas W. Kiennast

Die Rollen sind exzellent besetzt, u.a. mit Christa Théret als Maria von Burgund, Jannis Niewöhner als Maximilian I., Tobias Moretti als Kaiser Friedrich III., Fritz Karl als Adolf von Egmond, Alix Poisson als Margareta von York, Miriam Fussenegger als Johanna von Hallewyn und Martin Wuttke als Ulrich Fugger.

 

Der Fernsehfilm Maximilian - Das Spiel von Macht und Liebe wurde bereits im ORF im März 2017 ausgestrahlt.

Das ZDF zeigt diesen dramatischen dreiteiligen Fernsehfilm ab dem 1. Oktober 2017.

Die Ausstrahlung des Dreiteilers wird mit einem besonderen Online-Angebot begleitet: Alle drei Teile des Historiendramas sind ab dem ersten Sendetermin, 1. Oktober 2017, 22.00 Uhr, zeitgleich in der ZDF-Mediathek für drei Monate abrufbar. Der User findet dort zusätzlich die Dokumentation "Maximilian – Der letzte Ritter" als Video-on-Demand sowie Trailer, Hintergrundinfos zu Film und Dreh, Interviews und ein Who's Who, das die Verwandtschafts- und Beziehungsverhältnisse der Figuren im Film untereinander verdeutlicht.

(Quelle: ZDF Presseportal)

 

 

   

Schauspielerin

Margot Hielscher

gestorben

Aus "Margot Hielscher erzählt..." - Margot Hielscher feierte am 29. September 2009 ihren 90. Geburtstag. Hier sieht man sie im Interview.

©BR / Raphaela Film 

22. August 2017:  

Eine der letzten Diven des deutschen Films ist tot. Die Schauspielerin Margot Hielscher starb am 20. August 2017 im Alter von 97 Jahren. 

Sie war nicht nur als Schauspielerin bekannt, sondern auch als Sängerin. In den Jahren 1957 und 1958 war sie beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson vertreten und belegte dort den 4. bzw. den 7. Platz.

 

Ihr Repertoire war breit gefächert, denn sie war in Kriminalfilmen, Komödien, TV-Serien (z.B. als Louise Gräfin Hayn-Hohenstein in Rivalen der Rennbahn, 1987) oder Dramen genau so vertreten wie bei Regisseuren des "neuen deutschen Films", so setzte sie Hans W. Geißendörfer in Der Zauberberg, Franz Seitz jr. in Dr. Faustus und Horst Königstein in Reichshauptstadt privat ein. 

 

Mitte der 1960er-Jahre war die Künstlerin auch als Talkmasterin im Bayerischen Fernsehen zu bewundern und hatte dort bereits illustre Gäste eingeladen, u.a. Maurice Chevalier, Helmut Käutner oder Romy Schneider. Für weitere Informationen der Künstlerin möchte ich verweisen auf umfangreichere Informationen bei www.steffi-line.de und auf der Webseite der Künstlerin.

 

Einige Nachrufe sind hier zu lesen: Spiegel, welt.de

Seit vielen Jahren verehrt der Musiker Götz Alsmann die Diva und besuchte die Schauspielerin. Heraus kam ein einstündiger, sehenswerter Dokumentarfilm mit dem Titel "Herr Alsmann besucht Frau Hielscher". Der Film wurde im November 2011 im WDR ausgestrahlt.  

Aus Anlass des Todes der Künstlerin ist am 23. August 2017 nachts um 1:10 Uhr (eigentlich ist es ja der 24. August!) der 30-minütige sehenswerte Film Margot Hielscher erzählt... zu sehen, der auch hier in der Mediathek angeschaut werden kann. 

  

  
  

Maria Brauner gestorben

17. August 2017:  

Wie rbb-online zu berichten weiß, ist die Ehefrau des Filmproduzenten Artur Brauner (99), Maria Brauner, kürzlich verstorben (genaues Datum konnte ich nicht eruieren). Das Paar war 70 Jahre lang verheiratet.

 

Ein Nachruf ist hier zu lesen >>> http://www.juedische-allgemeine.de  

  

  
  

Dramatischer Fernsehfilm im ZDF

"Nie mehr wie es war": Nike (Christiane Paul) und Tomas Frese (Fritz Karl) sitzen mit Sohn Milan (Matti Schmidt-Schaller) an einem Tisch. Tomas spricht beruhigend zu Nike, während er ihre Hand hält. Milan schaut skeptisch zu ihm.

© ZDF / Erika Hauri

17. August 2017: 

Für Montag, 18. September 2017, wird beim ZDF das Drama Nie mehr wie es war ausgestrahlt.

Es geht um die Familie Frese (Christiane Paul, Fritz Karl), die scheinbar mit ihrem Sohn Milan (Matti Schmidt-Schaller) glücklich ist. Eines Tages findet der Ehemann den verloren geglaubten Mutterpass seiner Frau und für ihn erhärtet sich der Verdacht, dass Milan nicht sein Sohn ist...

 

Das ZDF schreibt dazu: "Tomas und Nike betreiben seit Jahren eine Musikkneipe. Während Nike ehrgeizig auch andere Perspektiven erwägt, ist Tomas glücklich in seiner Rolle als Ehemann, Selfmade-Gastronom und vor allem – Vater. Ihr gemeinsamer Sohn Milan ist 16 Jahre alt. Wenn Nike mal wieder auf einer Fortbildung ist, machen es sich die beiden Männer der Familie mit Pizza, Videospielen und Bier auf dem Sofa gemütlich. Bis Tomas eine Entdeckung macht, nach der nichts mehr so sein kann, wie es war: Auf der Suche nach alten Unterlagen stößt er im Keller auf Nikes angeblich verlorengegangenen Mutterschaftspass. Das dort vermerkte Datum von Milans Empfängnis liegt mehr als einen ganzen Monat vor dem Datum, das Nike damals ihm gegenüber behauptet hatte. Eine nie gekannte Verzweiflung macht sich in Tomas breit. Hat Nike ihn damals betrogen? Dann wird aus Tomas' Verdacht bittere Realität. Sein gekränktes Ego schlägt um sich und droht, alles kaputtzumachen. Er zerstört in seinem Schmerz mit archaischer Brutalität alle familiären und wirtschaftlichen Bindungen. Erst, als Milan ausreißt, um seinen biologischen Vater zu suchen, müssen Tomas und Nike sich gemeinsam unbequemen Wahrheiten stellen."

 

Regie führt Johannes Fabrick, das Drehbuch schrieb Britta Stöckle.

Weiterhin sind Michael Wittenborn, Jan Messutat, Amanda da Gloria, Luise von Finckh, Monika Manz, Leonie Brill und Dagny Dewath zu sehen.

 

Quelle: ZDF Presseportal

 

 

 

Die Drogengeschichte der Christiane F. (Wir Kinder vom Bahnhof Zoo) soll als TV-Serie verfilmt werden.

30. Juli 2017: 

Die dramatische Geschichte der Christiane F., die 1981 von Regisseur Ulrich Edel (Wir Kinder vom Bahnhof Zoo) verfilmt und von Bernd Eichinger produziert wurde, soll noch einmal als Fernsehserie gedreht werden. Produzent wird Oliver Berben (Constantin Film Produktion GmbH) sein und das Drehbuch wird Annette Hess (die die Idee zu Weißensee hatte) mit fünf weiteren Autoren schreiben.

 

Hier sind weitere Informationen und bei RBB.

 
 

 

Axel Prahl und Andreas Dresen rocken die Stadthalle von Schlüchtern

29. Juli 2017: 

Man glaubt es oder nicht, aber Schauspieler Axel Prahl und Regisseur Andreas Dresen brachten die Stadthalle von Schlüchtern zum Beben.

 

Dorothee Müller schrieb in den "osthessen-news" eine zauberhafte Konzert-Kritik >>>

 

 
 

Das Leben des Modezars Rudolph ("Mosi") Moshammer wird verfilmt

Gruppenfoto mit v.l.n.r. Thomas Schmauser (Rudolph Moshammer), Hannelore Elsner (Mutter Moser), Alexander Adolph (Buch u. Regie), Jutta Pohlmann (Kamera) und Monika Kintner (Herstellungsleitung)

©BR / Producers at Work / Dominik Elstner 

26. Juli 2017: 

Rudolph Moshammer, der Münchner Schickeria-Modemacher, der vor 12 Jahren heimtückisch ermordet wurde, wird in einer Gesellschaftssatire von Alexander Adolph wieder zum Leben erweckt.

Die Rolle des extravaganten Designers aus München wird der Theater- und Filmschauspieler Thomas Schmauser übernehmen. Die Rolle von Mutter Moshammer ist Hannelore Elsner zugedacht. 

  

Der Film wird Ich und "R" heißen. Weitere Darsteller sind Sunnyi Melles, Hanns Zischler, Lara Mandoki, Robert Stadlober, Josef Eder, David Baalcke und Daniel Christensen. Unter der Federführung des Bayerischen Rundfunks sind der ORF, ARD Degeto und der WDR beteiligt. Der Film soll 2018 in der ARD gesendet werden im Rahmen "Filmmittwoch im Ersten". Die Dreharbeiten haben in Prag begonnen (siehe auch Sueddeutsche Zeitung v. 25.7.2017). 

 

 
 

Einstiger gefeierter Ufa-Star Anneliese Uhlig

gestorben

6. Juli 2017: 

Bei www.steffi-line.de ist folgendes zu lesen: "Wie erst jetzt bekannt wurde, starb bereits am 17. Juni 2017 in ihrer Wahlheimat Santa Cruz (Kalifornien) im Alter von 98 Jahren der einstige Leinwandstar Anneliese Uhlig. Damit ging die letzte Vertreterin jener Ära, die sich mit Ufa-Produktionen in die Herzen des Publikums gespielt hatte. Prädestiniert für die Verkörperung eleganter, aber auch hintergründiger Schönheiten, feierte sie in Streifen wie "Stimme aus dem Äther" (1939), "Kriminalkommissar Eyck" (1940) oder "Herz ohne Heimat" (1940) Erfolge. Wegen persönlicher Differenzen mit Joseph Goebbels – sie hatte den als "Schürzenjäger" bekannten NS-Propagandaminister abblitzen lassen – ging sie eine Zeit lang nach Italien und drehte auch dort einige Filme. Als eine ihrer schönsten Rollen bezeichnete sie die Titelheldin in "Solistin Anna Alt", ein Melodram mit Will Quadflieg als Partner, das noch in den letzten Kriegswochen am 22. Januar 1945 uraufgeführt wurde. Nach Ende des Krieges ging sie 1948 mit ihrem zweiten Ehemann, dem Oberleutnant der US Army und späteren Kunsthistoriker Douglas B. Tucker (†2009) in die USA und nahm die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Sie kam jedoch immer wieder nach Deutschland zurück und übernahm Aufgaben vor der Kamera, beispielsweise in dem Liebesfilm Dany, bitte schreiben Sie (1956) mit Sonja Ziemann und Rudolf Prack oder in den TV-Mehrteilern Der Monddiamant (1974) und Der Winter, der ein Sommer war (1976). In den USA startete sie zudem eine erfolgreiche, zweite Karriere als Journalistin, schrieb unter anderem als Auslandskorrespondentin für deutsche Zeitungen, Agenturen und Radiosender. Ihre Autobiografie brachte sie 1977 unter dem Titel "Rosenkavaliers Kind. Eine Frau und drei Karrieren" auf den Markt → siehe auch den Nachruf bei www.faz.net."

(Quelle: u.a. www.steffi-line.de - Neuigkeiten vom 3. Juni 2017)

 

Weitere Informationen sind bei www.filmportal.de (mit Foto) zu lesen.
 

 

 

Schlagerstar

Chris Roberts

gestorben

5. Juli 2017: 

Der in München-Schwabing geborene beliebte Schlagersänger Chris Roberts ist tot. Er starb im Alter von 73 Jahren in der Berliner Charité an einer Krebserkrankung.

In den ersten Jahren der 1970er war er einer der bekanntesten Schlagerstars ("Du kannst nicht immer 17 sein", "Do you speak english", "Die Maschen der Mädchen") und bekam wohl wegen seiner Beliebtheit auch Filmrollen angeboten. So konnten seine Fans ihn nicht nur hören, sondern auch sehen, und zwar in sogenannten "Pauker"- und weiteren Musik-Filmen wie Wenn die tollen Tanten kommen, Unsere Pauker gehen in die Luft oder Musik, Musik, da wackelt die Penne und weitere. Chris Roberts wurde in seiner aktiven Schlagerzeit mit etlichen Preisen bedacht, z.B. "Goldene Europa", 3 x den "Bravo-Otto", die "Goldene Europa" und die "Goldene Stimmgabel".

 

Hier ist die Webseite des Stars, in der sich seine Kinder liebevoll bei den Fans bedanken.

Weitere Informationen bzw. Nachrufe sind hier zu finden: rp-online, t-online, FAZ, n-tv.

   

 

 

Fernsehfilm Wir sind jung - wir sind stark

4. Juli 2017: 

Tabor (Jakob Bieber, l.), Stefan (Jonas Nay, 2.v.l.), Goldhahn (Paul Gäbler, 3.v.l.), Robbie (Joel Basmann, 2.v.r.) und Jennie (Saskia Rosendahl, r.) ziehen zu den Protesten vor dem Sonnenblumenhaus.

© ZDF und Yoshi Heimrath

Der Spielfilm Wir sind jung. Wir sind stark. erzählt aus verschiedenen Perspektiven von den Ereignissen des 24. August 1992 in Rostock-Lichtenhagen, die sich in diesem Jahr zum 25. Mal jähren und auf unheimliche und erschreckende Weise aktuell erscheinen.

 

In einer verödeten Wohnsiedlung hängen Jugendliche herum und wissen nichts mit sich anzufangen. Tagsüber gelangweilt, harren sie der Nächte, um gegen Polizei und Ausländer zu randalieren. Auch Stefan, der Sohn eines Lokalpolitikers, streift mit seiner Clique ziellos durch die Gegend. Es brodelt, aber immer nur bis kurz vor dem Siedepunkt. Ohne Job und eine Aufgabe finden die Freunde immer nur sich selbst als Ziel kleinerer und großer Grausamkeiten. Gefühle werden nicht zugelassen, Freundschaft und Loyalität sind nur Beiwerk einer aufgesetzten Ideologie.

Auch Lien lebt mit ihrem Bruder und ihrer Schwägerin in der Siedlung, im sogenannten Sonnenblumenhaus, das von Vietnamesen bewohnt wird. Sie glaubt in Deutschland eine Heimat gefunden zu haben und will auch nach der Wende bleiben. Ihr Bruder dagegen plant die Rückkehr, weil er vor dem Hintergrund der wachsenden Anfeindungen um die Zukunft seiner Familie fürchtet.

Es ist der 24. August 1992 als die Geschichten dieser Menschen zusammentreffen: Ein Mob hat sich vor dem Sonnenblumenhaus versammelt. Auch Stefan und seine Clique sind unter den Randalierern. Die Krawalle eskalieren, und schließlich wirft einer den ersten Molotow-Cocktail ins Haus. Die tatenlos zuschauende Menge klatscht Beifall, während im Haus die Vietnamesin Lien, ihr Bruder und ihre Schwägerin wie alle Bewohner um ihr Leben kämpfen. Am Ende dieses Tages wird sich für viele das Leben geändert haben. Dabei eint sie alle die Sehnsucht nach einer Heimat, nach Liebe und einer Alternative im Leben; nach der Möglichkeit den eigenen Traum vom Glücklichsein verwirklichen zu können.

 

Rollen und Darsteller:

Stefan - Jonas Nay, Lien - Trang Le Hong, Martin - Devid Striesow, Robbie - Joel Basman, Jennie - Saskia Rosendahl, Goldhahn - Paul Gäbler, Sandro - David Schüttler, Tabor - Jacob Bieber, Ramona - Gro Swantje Kohlhof, Thao - Mai Duong Kieu u.v.a.

Regie: Burhan Qurbani, Drehbuch: Martin Behnke, Burhan Qurbani

 

Der Film wird am 17. August 2017 um 22:15 Uhr im ZDF gezeigt.

  

 

  

Die Geschichte der Tanzschule Schöllack geht weiter...

Bei einer Drehpause zu Ku'damm 56: Eva Schöllack (Emilia Schüle), Caterina Schöllack (Claudia Michelsen), Helga Schöllack/von Boost (Maria Ehrich), Kind Dorli (Alma Löhr), Monika Schöllack (Sonja Gerhardt)

Copyright: ZDF/Stefan Erhard

4. Juli 2017: 

Nach dem großen Erfolg von Ku'damm 56 geht es jetzt weiter mit der Familie Schöllack in der Tanzschule "Galant" am Ku'damm der späten 1950er Jahre: In dieser Woche haben die Dreharbeiten zur Fortsetzung des historischen ZDF-Dreiteilers, Ku'damm 59, in Berlin und Umgebung begonnen. Die Drehbücher schrieb Annette Hess (Deutscher Fernsehpreis für Ku'damm 56). Unter der Regie von Sven Bohse spielen auch in den neuen drei Folgen Sonja Gerhardt, Claudia Michelsen, Maria Ehrich, Emilia Schüle, Trystan Pütter, Sabin Tambrea, August Wittgenstein, Heino Ferch und andere. Neu dabei ist Ulrich Noethen. Ku'damm 56 verfolgten im März 2016 durchschnittlich 6,01 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 17,5 Prozent. --- Der Fokus bei Ku'damm 59 liegt auf den Frauen dieser Generation, die auf der Suche nach einer neuen weiblichen Identität waren. Themen wie Emanzipation, Familienstrukturen und der Wunsch nach weiblicher Selbstbestimmung stehen im Zentrum. Die Biografien der Familie Schöllack sind dabei exemplarisch für Frauen in dieser Zeit, deren Leben oftmals durch den Platz an der Seite des Ehemannes und klare soziale Erwartungen bestimmt wurde.

Berlin 1959: Monika (Sonja Gerhardt) und Freddy (Trystan Pütter) machen als Musiker und Tänzer Karriere, während Mutter Caterina (Claudia Michelsen) als Managerin nicht von ihrer Seite weicht – immer auf die Einhaltung der gesellschaftlichen Konvention bedacht. Helga (Maria Ehrich) hat sich unterdessen mit Wolfgangs (August Wittgenstein) Homosexualität arrangiert und versucht sich als Familienmutter. Doch ihre Liebe zu Wolfgang und ihr Wunsch nach einem bürgerlichen Leben werden durch eine Affäre ihres Ehemannes erneut auf die Probe gestellt. Die Ehe von Eva (Emilia Schüle) und Prof. Fassbender (Heino Ferch) ist bisher kinderlos geblieben, und Eva spürt, dass ihr Leben als Professorengattin sie nicht auszufüllen vermag. Als Monikas Lebens- und Karriereplan an Grenzen stößt, beschließt sie, dass sie eine andere Zukunft für sich und ihre Tochter Dorli möchte – und stellt das Leben aller wieder einmal auf den Kopf.

Ku'damm 59 ist eine UFA-Fiction-Produktion im Auftrag des ZDF. Der Weltvertrieb liegt bei ZDF Enterprises. Produzenten sind Benjamin Benedict und Nico Hofmann, ausführender Produzent ist Marc Lepetit. Die Redaktion im ZDF verantworten Heike Hempel, Bastian Wagner und Beate Bramstedt. (Quelle: ZDF Presseabteilung)

 

   

   

Drehstart für den ZDF-Film Das schlafende Mädchen (AT)

Von links nach rechts: Dr. Walter Nachtheim (Günther Maria Halmer), Rainer Kaufmann (Regie), Martin Manz (Albrecht Schuch), Armin Golisano (Kamera)

© ZDF / Bernd Schuller

 

29. Juni 2017: 

Die Geschichte eines Menschen, der alles tut, um nichts zu verlieren: In München und Umgebung dreht das ZDF seit Montag, 26. Juni 2017, den Fernsehfilm mit dem Arbeitstitel Das schlafende Mädchen. Neben Albrecht Schuch in der Hauptrolle stehen Johannes Allmayer, Günther Maria Halmer, Friedrich von Thun, Aylin Tezel und andere vor der Kamera. Regie führt Rainer Kaufmann, das Drehbuch stammt von Frédéric Hambalek.

 

Martin Manz (Albrecht Schuch) ist überzeugt, er sei ein guter Mensch. Er engagiert sich ehrenamtlich, kümmert sich um seinen kranken Vater (Friedrich von Thun). Und er liebt seine Ehefrau Anja (Aylin Tezel), die hochschwanger ist. Nicht nur deshalb verschweigt er, dass er angetrunken die Tochter (Lilli Biedermann) seines besten Freundes Frank (Johannes Allmayer) angefahren hat. Das Mädchen liegt im Koma, die Ärzte sind optimistisch. Martin will seine Schuld wiedergutmachen und bereut. Er ist der festen Überzeugung, dass es niemandem hilft, wenn er seine Schuld bekennt. Weder seinem Freund, der fast durchdreht und den Täter auf eigene Faust stellen will. Noch dem Opfer, um das er sich rührend kümmert. Aber ein Beweisstück und Hausarzt Dr. Walter Nachtheim (Günther Maria Halmer), der zu viel gesehen hat, belasten Martin. Doch er weiß genau, wie man Beweise verschwinden lässt und Menschen manipuliert: Denn Martin Manz ist der Polizist im Ort.

 

Das schlafende Mädchen ist eine Gabriela-Sperl-Produktion für Wiedemann & Berg Television (Produzentinnen: Gabriela Sperl, Sophie von Uslar) im Auftrag des ZDF. Die Redaktion im ZDF haben Caroline von Senden und Alexandra Staib. Bis 26. Juli 2017 dauern die Dreharbeiten, ein Sendetermin steht noch nicht fest. (Quelle: ZDF Presseabteilung)

   

   

  

Eklat bei den

Festspielen Bad Hersfeld

24. Juni 2017: 

Intendant und Regisseur Dieter Wedel, der bei den Bad Hersfelder Festspielen für das Theaterstück über Martin Luther verantwortlich ist, hat einen der Hauptdarsteller, Paulus Manker (österreichischer Burgschauspieler), einen Tag vor der Premiere aus dem Stück geworfen.

 

Weitere Informationen hierzu bei www.nwzonline.de und bei GOOGLE-News.

   

   

  

RBB zeigt alte (restaurierte) "Tatort"-Folgen

19. Juni 2017: 

Der RBB zeigt 14 historische und restaurierte Berlin-Tatorte im Sommersonderprogramm

Das wird für Fans ein heißer TATORT-Sommer: der Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) hat 14 alte TATORT-Folgen, die sein Vorgängersender Sender Freies Berlin (SFB) zwischen 1971 und 1994 in die ARD-Gemeinschaftsproduktion eingebracht hat, restauriert und nach HD-Abtastung für die Zukunft gesichert. In einem Sommersonderprogramm unter dem Titel "TATORT-Classics" sendet der rbb diese sehr selten wiederholten Folgen ab 26. Juni 2017. Die Folgen sollen jeweils montags um 22:15 Uhr laufen.

 

Folgende Titel sind geplant:

26. Juni: Der Boss
03. Juli: Rattennest
10. Juli: Transit ins Jenseits 
17. Juli: Feuerzauber 
24. Juli: Sterne für den Orient 
31. Juli: Gefährliche Träume 
07. August: Beweisaufnahme 
14. August: Katz und Mäuse 
21. August: Sterben und sterben lassen 
28. August: Fluppys Masche 
04. September: Freiwild 
11. September: Blutwurstwalzer 
18. September: Berlin - beste Lage 
25. September: Die Sache Baryschna

 

Quelle: www.tatort-fundus.de 

 

 

 

ARD-Sender One wiederholt

Serien-Klassiker 

Salto Mortale

18. Juni 2017: 

Ab dem 25. Juni 2017 wiederholt der ARD-Sender One den Serien-Klassiker Salto Mortale aus dem Jahr 1968. Die Familie, deren Mitglieder unter dem Namen "The Flying Dorias" am Trapez agieren, sind u.a. Hans-Jürgen Bäumler, Horst Janson, Hellmut Lange und Gitty Djamal. Gustav Knuth als Familienoberhaupt Carlo Doria versucht, so manchen Streit unter seinen Söhnen zu schlichten. 

Weitere Darsteller sind Margitta Scherr, Hans Söhnker, Sabine Eggert, Bum Krüger, Joseph Offenbach, Ursula von Manescul, Tilly Lauenstein u.v.a.

Die Drehbücher wurden von Horst Pillau und Heinz Oskar Wuttig geschrieben. Regie führte Michael Braun.

   

 

 

Burgschauspielerin

Sonja Sutter tot

Sonja Sutter

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

Sonja Sutter als "Gute Werke" in "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen 1981

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

4. Juni 2017: 

Am 2. Juni 2017 starb die Theater- und Filmschauspielerin Sonja Sutter im Alter von 86 Jahren.

 

In den News bei www.steffi-line.de ist u.a. zu lesen: "Die Künstlerin konnte auf eine beeindruckende Karriere am Wiener "Burgtheater" aber auch den "Salzburger Festspielen" zurückblicken, am "Burgtheater" gestaltete sie seit 1959 rund vier Jahrzehnte lang die großen, weiblichen Rollen der Weltliteratur sowohl in klassischen als modernen Stücken.  Einem breiten Publikum war Sonja Sutter bereits 1952 durch Slátan Dudows DEFA-Streifen Frauenschicksale bzw. der Rolle der leichtfertigen Renate Ludwig bekannt geworden, es folgten prägnante Aufgaben in Produktionen wie Meines Vaters Pferde I. Teil Lena und Nicoline (1954) oder Die Barrings (1955), ihren größten Leinwanderfolg feierte sie sicherlich als Protagonistin bzw. Arbeitertochter Lissy Schröder in Lissy (1957). Die von Konrad Wolf in Szene gesetzte Literaturadaption wurde mehrfach ausgezeichnet und gehört zu den herausragenden DEFA-Produktion. Als 1961 die Berliner Mauer errichtet wurde, konnte Sonja Sutter ihre Filmkarriere bei der DEFA nicht mehr fortsetzen, stand in den kommenden Jahren nur noch sporadisch für ambitionierte Fernsehspiele aber auch populäre Serien vor der Kamera. Einen letzten TV-Auftritt hatte sie 2005 in der Episode "Der Nachruf" aus dem Krimi-Dauerbrenner Der Alte.

(Quelle: u.a. www.steffi-line.de - Neuigkeiten vom 3. Juni 2017)

 

Weitere Nachrufe bei wien.orf.at, www.salzburg.com, www.nachtkritik.de.

Mehr über die Schauspielerin bei DEFA-Stiftung.

  

 

 

Natalia Wörner spielt

"Mata Hari"

2. Juni 2017: 

Die ARD zeigt am 18. Juni 2017 um 21:45 Uhr den Fernsehfilm Mata Hari - Tanz mit dem Tod, in welchem Natalia Wörner die Rolle der niederländischen Spionin übernommen hat. Weitere Schauspieler sind hier Nora von Waldstätten Barnaby Metschurat und Francis Fulton-Smith. 

Regie führt Kai Christiansen. Der Film wurde von Vincent TV GmbH produziert.

 

Zum Film ist hier ein Interview mit der Schauspielerin Natalia Wörner zu lesen: www.nordbuzz.de ... und noch weitere Informationen: www.teleschau.de und tagesspiegel.de.

  

  

   

Die Lindenstraße macht eine 5wöchige TV-Pause

2. Juni 2017: 

Das gab es noch nie!

In der über 30jährigen TV-Geschichte der Serie gibt es jetzt zum ersten Mal eine Sommerpause.

Nach der Episode am 9. Juli geht es erst am 20. August weiter.  

 

Hier kann weiter gelesen werden >>>

   

 

 

Der Schriftsteller und Dramatiker

Tankred Dorst

ist tot

Tankred Dorst

©Nordbayerischer Kurier,

Karl Heinz Lammel

1. Juni 2017: 

Gerade habe ich gelegen, dass der in Oberlind bei Sonneberg in Thüringen geborene Dramatiker und Autor Tankred Dorst im Alter von 91 Jahren in Berlin gestorben ist. 

Zwei, die sich gut verstehen: Tankred Dorst und Dieter Dorn, hier im Sommer 1981 vor dem Festspielhaus Salzburg, wo Dorn "Ariadne auf Naxos" inszeniert  bzw. wiederaufgenommen hat.

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

 

Tankred Dorst hat über 50 Stücke, zum großen Teil in Kooperation mit seiner Ehefrau, Ursula Ehler, für das Theater geschrieben und ist vielfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Europäischen Preis für Literatur, Georg Büchner-Preis und Adolf Grimme-Preis in Gold.

 

Namhafte Regisseure (siehe auch Filmliste) arbeiteten mit Dorst zusammen wie Peter Zadek (Eiszeit, 1973), Peter Palitzsch ("Toller", 1968), Dieter Dorn ("Auf dem Chimborazo", 1976, verfilmt für das Fernsehen von Peter Beauvais) oder Hans Neuenfels ("Der verbotene Garten", 1988). Zu seinen Werken gehören Dramen, Bühnenbearbeitungen, Prosa-Stücke (Klaras Mutter, Mosch, Eisenhans - Verfilmungen in eigener Regie), Theaterstücke für Kinder und Hörspiele. 

 

Einige Nachrufe sind hier zu finden: NDRTagesschau, FAZ, n-tv, rbb-online, MDR, Deutschlandfunk.

 

 

  

Neuer Leiter der

Hofer Filmtage

vorgestellt

31. Mai 2017: 

Nach dem überraschenden Tod 2016 des langjährigen Leiters der Hofer Filmtage, Heinz Badewitz, ist jetzt ein neuer künstlerischer Leiter gefunden worden. Thorsten Schaumann wird zum 1. September 2017 die Leitung der Filmtage übernehmen. Die nächsten Hofer Filmtage finden vom 24.-29. Oktober 2017 statt.

 

Weiterlesen auf der Seite des Bayerischen Rundfunks >>> oder mediabiz.de >>>

   

 

 

Matti Geschonneck-Film im Kino angelaufen

30. Mai 2017: 

Nach einer Romanvorlage von Eugen Ruge, der von der Kritik hochgelobt wurde, ist von Regisseur Matti Geschonneck nach einem Drehbuch von Wolfgang Kohlhaase der Film In Zeiten des abnehmenden Lichts nun in den Kinos angelaufen.

Es handelt sich um eine Familiengeschichte, die sich über vier Generationen abspielt... weiterlesen >>>

 

Informationen bietet auch die Berlinale-Seite und meine NEWS aus 2016.

Matti Geschonneck zu seinem Film: www.stuttgarter-zeitung.de (29. Mai 2017).

Besprechung bei SWR2/Kulturinfo

Besprechung bei NDR/Kultur.

   

 

  

Film- und Theaterschauspieler 

Fritz Lichtenhahn

gestorben

Fritz Lichtenhahn, hier in den 1980er-Jahren

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

28. Mai 2017: 

Fritz Lichtenhahn ist tot. Der 85-Jährige Schweizer Schauspieler starb am 24. Mai 2017 in einer Hamburger Seniorenresidenz, wo er die letzten Jahre verbrachte.

Weitere Infos über Fritz Lichtenhahn sind bei www.steffi-line.de zu finden.

 

Große Bekanntheit erlebte der Schauspieler, der auch ein exzellenter Theaterschauspieler (u.a. in Bochum, Basel, Zürich, Hamburg und Berlin) war, als Familienvater Bruno Semmeling in Dieter Wedels 3teiligem Fernsehfilm Einmal im Leben - Geschichte eines Eigenheims im Jahr 1973, in welchem sich die Familie Semmeling entschloss, endlich in die eigenen vier Wände zu ziehen. 1976 folgte der Fernsehfilm Alle Jahre wieder - Die Familie Semmeling, der sich vergnüglich mit einem Urlaub dieser Familie befasste. Dann ließ Regisseur Dieter Wedel die Familie Semmeling nach 30 Jahren wieder aufleben, was in der Fernsehwelt nicht häufig geschieht. Die Familiengeschichte wurde also 2002 fortgesetzt unter dem Titel Die Affäre Semmeling, wobei sich die Familie jetzt wegen einer größeren Erbschaft mit der Intoleranz diverser Behörden herumschlagen musste. Antje Hagen als Ehefrau "Trudchen" Semmeling war in allen drei Filmen mit von der Partie. Eine wirkliche Sternstunde im Fernsehen. Hierzu gibt es von beiden Schauspielern ein 2002 geführtes Interview im "Stern"

 

Im Hamburger Abendblatt ist ein Nachruf zu lesen.

   

 

    

Filmemacher

Wim Wenders

dreht Dokumentarfilm

über Papst Franziskus

24. Mai 2017: 

Regisseur Wilm Wenders dreht über Papst Franziskus einen Dokumentarfilm. Wie ich gelesen habe, traf sich Wenders bereits mehrere Male zu Audienzen beim Heiligen Vater. Der Titel des Films soll «Pope Francis. A man of his word» heißen. Ob und wann er auch in deutscher Sprache erscheint, ist ungewiss.

 

Informationen sind hier: de.zenit.org, Radio Vatican.

 

  

    

Schauspieler 

Gunnar Möller

ist tot

Gunnar Möller

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

23. Mai 2017: 

Der Schauspieler Gunnar Möller ist tot. Er starb am 16. Mai 2017 im Alter von 88 Jahren in Berlin. 

 

Als Sohn eines Optikermeisters wuchs Gunnar Möller in Berlin auf. Bereits im Kindesalter spielte er 1940 den Hänsel in seinem ersten Film Hänsel und Gretel. Weiterhin sieht man ihn 1941 in Kopf hoch, Johannes! von Viktor de Kowa als Schüler Wilhelm Panse. 1943 hatte er in Zirkus Renz die Rolle des Bäckerjungen Willi. Alfred Weidenmann setze Gunnar Möller in Junge Adler (1944) als Lehrling Spatz ein. Weitere Filme in den 1950er-Jahren waren Heidelberger Romanze, Ferien von Ich oder Das tanzende Herz. Das Publikum wurde 1955 erobert mit dem Film Ich denke oft an Piroschka, in dem er zusammen mit Liselotte Pulver in einer wunderschönen Liebeskomödie zu sehen war. 

 

Für das Fernsehen arbeitete der Mime für diverse Regisseure, u.a. Rolf von Sydow in Die Kette oder Dieter Wedel in Schreiben Sie Ihrem Bundestagsabgeordneten (1977). Regisseur Rainer Boldt übernahm die Regie zu dem TV-Mehrteiler Das Rätsel der Sandbank. Der Film nach einem Roman von Erskine Childers entwickelte sich zu einer fesselnden Geschichte im Vorfeld des Ersten Weltkrieges, in dem Möller einen britischen Geheimagenten spielte. 

 

Umfangreiche Informationen über den Schauspieler sind bei www.filmportal.de zu finden. 

  

Nachrufe sind im FOCUS, SPIEGEL, T-ONLINE, TAGESSPIEGEL zu lesen.

 

 

     

Regisseur

Claus Peter Witt

ist gestorben 

 

Regisseur Witt in den 1980er-Jahren

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

20. Mai 2017: 

Bereits am 8. Mai 2017 ist der Regisseur Claus Peter Witt (seine Filme) nach längerer Krankheit im Alter von 85 Jahren in einem Hamburger Krankenhaus gestorben.

Witt, der als Schauspieler und Regieassistent bei Altmeister Egon Monk seine Karriere beginnt, schreibt bereits als junger Mann Filmgeschichte, indem er 1966 die Regie des 3teiligen TV-Fims Die Gentlemen bitten zur Kasse für das Fernsehen übernimmt. Eigentlich war John Olden als Regisseur vorgesehen, aber als dieser während der Dreharbeiten an einem Herzinfarkt stirbt, übernimmt der junge Claus Peter Witt die Regie. (Auf der Webseite www.trainrobbery.de ist hier  ein Interview mit Claus Peter Witt zu lesen.)

Der fleißige Regisseur realisierte in seinem "Fernsehleben" beachtliche Filme und Serien, wie z.B. Die Unverbesserlichen, Diese Drombuschs, PS - Geschichten ums Auto, Tod eines Schülers, Eine geschiedene Frau, Lorenz und Söhne, Schlosshotel Orth und einige Folgen der unsterblichen Serie Lindenstraße.

  

Kleinere Nachrufe sind zu finden bei www.stol.it, www.kleinezeitung.at, www.abendblatt.de, www.shz.de.

   

   

  

Ziegler-Film bringt die 4. Staffel von Weissensee 

 

18. Mai 2017: 

Um die Familie Kupfer geht es auch in der 4. Staffel, die - wie die HÖR ZU zu berichten weiß, sich nach dem Zusammenbruch der DDR mit kleinen und großen Sorgen durch die Zeit der kommenden 1990er-Jahre kämpfen muss. Ich erwarte die nächsten Folgen jedenfalls mit Spannung.

Weitere Hinweise bei www.dwdl.de und bei daserste.de.

 

 

 

Schauspielerin 

Susanne Uhlen

gibt die Schauspielerei auf

15. Mai 2017: 

Die Schauspielerin Susanne Uhlen hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie ihre Schauspielkarriere beendet und sich zukünftig dem Tierschutz, der ihr sehr am Herzen liegt, widmen möchte.

 

Info hierzu bei www.t-online.de.

 

  

    

Regisseur und Drehbuchautor Bernd Fischerauer ist tot

15. Mai 2017: 

Am 14. Mai 2017 starb der Regisseur und Autor Bernd Fischerauer. Der Ehemann der Schauspielerin Rita Russek erlag einem Krebsleiden.

 

Zur Information hier der Link zur Sendung "Eins zu Eins - Der Talk" vom 21.02.2017, in der Bernd Fischerauer in einem Interview  auch über seine Erkrankung spricht.

 

Ein kleiner Nachruf ist auf der Seite des Bayerischen Rundfunks zu finden.

 

  

    

 

 

Defa-Regisseur

Roland Gräf gestorben

15. Mai 2017: 

Am 11. Mai 2017 ist der im thüringischen Meuselbach geborene Regisseur, Kameramann und Drehbuchautor, der vorrangig für die Defa gedreht hat, im Alter von 82 Jahren gestorben. Roland Gräf gehörte zu den bedeutendsten Autorenfilmern der Defa.

 

Weitere Informationen bzw. Nachrufe sind hier zu finden: Potsdamer Neueste Nachrichten, rbb-online, MDR, DEFA-Stiftung.

  

    

  

Sängerin und Schauspielerin Daliah Lavi gestorben

4. Mai 2017: 

Am 3. Mai 2017 starb die Schauspielerin und Sängerin Daliah Lavi in ihrer Wahlheimat Asheville im US-Bundesstaast North Carolina. Sie wurde 74 Jahre alt.

 

Weitere Informationen über die sympathische Sängerin sind bei www.steffi-line.de zu finden.

Einige Nachrufe: Tagesschau, Tagesspiegel, t-online, kleinezeitung.at.

   

 

 

Schauspieler

Lukas Ammann

gestorben

Lukas Ammann als Basler Nationalrat in dem Schweizer Dialektfilm "Dällebach Kari" (1970)

Quelle/Link: cyranos.ch.
Mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich)
© Praesens-Film AG

3. Mai 2017:

Der Schweizer Schauspieler Lukas Ammann ist tot. Er starb am 3. Mai 2017 im hohen Alter von 104 Jahren in München.

 

Bei www.steffi-line.de ist u.a. zu lesen:

"In nachhaltiger Erinnerung ist er sicherlich als "Gentleman-Detektiv" in der Krimiserie "Graf Yoster gibt sich die Ehre" geblieben, eine Figur, die er zwischen 1967 und 1977 in 62 Folgen bravourös mimte und mit Hilfe seines Dieners und Chauffeurs Johann (Wolfgang Völz) so manchen kniffligen, meist im aristokratischen Milieu angesiedelten Kriminalfall löste. Im fortgeschrittenen Alter machte Ammann noch einmal Furore in der Serie "Die Fallers", in den Geschichten um eine fiktive Familie aus dem Schwarzwald spielte er zwischen 1994 und 2000 den Altbauern Wilhelm Faller. Über seine TV-Erfolge "geriet die künstlerische Vielfalt des Charakterdarstellers Ammann beinahe in Vergessenheit. In 70 Berufsjahren und über 700 Rollen machte sich der Schauspieler, Regisseur, Kabarettist und Tänzer einen exquisiten Namen als Alleskönner – sei es im klassischen Bühnenfach oder als tänzerisch-leichter Interpret geistvoller Unterhaltung." schreibt unter anderem die "Neue Zürcher Zeitung" in einem Nachruf."

(Quelle: u.a. www.steffi-line.de - Neuigkeiten vom 3. Mai 2017)

 

Weitere Nachrufe bei spiegel.de, focus.de, tageswoche.ch

    

  

  

Schweizer Schauspieler

Hans Heinz Moser

gestorben

3. Mai 2017:

Bereits am 5. April 2017 ist der beliebte Schweizer Darsteller Hans Heinz Moser im Alter von 80 Jahren gestorben. 

Bei uns nicht so bekannt, aber in der beliebten Schweizer Soap "Lüthi und Blanc" spielte Moser den Firmenpatriarchen Jean-Jaques Blanc.

Seinen Durchbruch als "Wachtmeister Studer" (eine literarische Figur des Schweizer Krimi-Autors Friedrich Glauser) hatte der Mime bereits 1980 in den Verfilmungen Krock & Co. (Regie: Rainer Wolffhardt), Der Chinese (Regie: Kurt Gloor) und Matto regiert (Regie: Wolfgang Panzer).

Im deutschen Fernsehen war Hans Heinz Moser auch in den TV-Serien SOKO 5113, Der Fahnder, Ein Fall für Zwei, Stahlkammer Zürich, Auf Achse und Die Wache zu sehen (Info aus Wikipedia).

 

Kleine Nachrufe sind bei www.luzernerzeitung.ch, www.bernerzeitung.ch und www.srf.ch zu finden.

  

  

  

Hannelore Hoger gibt ihre Biografie heraus

Abbildung des Buchcovers mit freundlicher Erlaubnis Rowohlt-Verlag

28. April 2017: 

Aufgenommen von der Fotografin VIRGINIA in der Kantine auf Kampnagel, Hamburg, bei einer Pause zu einer Regiearbeit der Schauspielerin ("Warten auf Godot").

Neben ihr stehend Gustav Peter Wöhler. Vordere Reihe von links: Manfred Studer, Christian Ebert und Marcus Fritsche.

  

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

 

(Das Foto ist in der neuen Biografie auf Seite 125 zu sehen.)

Passend zu ihrem 75. Geburtstag gibt der Rowohlt-Verlag die Biografie der großartigen Schauspielerin Hannelore Hoger mit dem Titel "Ohne Liebe trauern die Sterne" heraus. 

 

Hannelore Hoger ist nicht nur eine großartige Film- und Fernsehschauspielerin, sondern inszeniert seit den 1980er-Jahren auch Theaterstücke wie etwa Kroetz’ "Stallerhof" am Schauspielhaus Bochum, 1986 Friedrich Hebbels "Maria Magdalena" am Staatstheater Darmstadt, Thomas  Thomas Bernhards "Am Ziel" und 1989 am Theater in der Josefstadt Wedekinds Frühlings Erwachen.

 

Auf dem Klappentext ihrer Biografie ist zu lesen: "Sie ist eine der beliebtesten deutschen Schauspielerinnen: Hannelore Hoger. Als eigenwillige Kommissarin Bella Block wurde sie populär, aber sie spielt und beherrscht auch viele andere Rollen in Film- und Theaterproduktionen. Von Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos (1968) und Die Patriotin (1979) über Auftritte in Derrick und Tatort bis zu Die Bertinis (1988) und der jüngsten Heidi-Verfilmung (2015), in der sie die Großmutter mimt, reicht das Spektrum ihrer Arbeiten.
Jetzt erzählt sie zum ersten Mal ausführlich aus ihrem Leben: von Kindheit und Jugend in Hamburg; von ihren Anfängen und ersten Erfolgen als Schauspielerin; von der Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Peter Zadek, Edgar Reitz und Alexander Kluge, die sie geprägt haben; von verschiedenen Kollegen – und ihrer Tochter Nina.
Man erfährt, welche Bücher sie liest und welche Musik sie am liebsten hört, warum Hunde (und andere Tiere) in ihrem Leben stets einen wichtigen Platz einnahmen, welche Bedeutung Reisen für sie haben. Und sie lässt die Leserinnen und Leser teilhaben an einer Seite, die öffentlich bisher kaum bekannt ist: dass sie nämlich gern malt. Das Buch zeigt erstmals eine Reihe ihrer in den letzten Jahren entstandenen Bilder.
Eine faszinierende Frau, ein außergewöhnliches Buch."

 

 

 

 

Margarethe von Trotta 

wird mit dem

Helmut Käutner-Preis ausgezeichnet

23. April 2017:

Die Regisseurin, Drehbuchautorin und Schauspielerin Margarethe von Trotta wird am 12. Mai 2017 von der Stadt Düsseldorf mit dem Helmut-Käutner-Preis ausgezeichnet. Aus diesem Anlass ist eine Retrospektive mit acht ihrer Filme geplant, die in der Zeit  vom 3. bis 28. Mai gezeigt werden sollen. 

 

Hier sind weitere Informationen zu diesem Ereignis >>>

 

 

 

Deutscher Filmpreis

am 28. April 2017 im ZDF

 

 

Nachtrag

vom 29. April 2017 >>>

19. April 2017:

Das ZDF zeigt am 28. April 2017 um 22:15 Uhr die Verleihung des Deutschen Filmpreises. 

 

Hier sind noch einmal die Nominierten auf einen Blick >>>

 

Der Gewinner des Abends bei der Filmpreisverleihung war der Film Toni Erdmann, der insgesamt 6 Lolas abräumte.

Weiterlesen >>>

 

 

 

Kameramann

Michael Ballhaus

gestorben

Michael Ballhaus bei der deutschen Filmpremiere The Brave One, Berlin, 13.9.2007

Urheber: Franz Richter (User:FRZ)

13. April 2017:

In der Nacht zum Mittwoch (12. April) starb der international anerkannte deutsche Kameramann Michael Ballhaus im Alter von 81 Jahren im Kreise seiner Familie. Mit Trauer und Bestürzung haben Filmschaffende aus der ganzen Welt reagiert. 

 

Michael Ballhaus arbeitete mit Regisseuren wie Wolfgang Petersen, Rainer Werner Fassbinder, Volker Schlöndorff und vor allen in USA mit dem Regisseur Martin Scorsese und Francis Ford Coppola zusammen.

Seine bemerkenswerte "Rundum-360°-Kamerafahrt", probierte er zum ersten Mal in Fassbinders Fernsehfilm Martha aus, die dann zu seinem Markenzeichen wurde. Einige Filme, bei denen Michael Ballhaus die Kamera führte, waren: 1979 Die Ehe der Maria Braun (Fassbinder), 1982 Der Zauberberg (Geißendörfer), 1985 Tod eines Handlungsreisenden (Schlöndorff), 1990 Good Fellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia (Scoresese), 1997 Air Force One (Petersen). Allein mit Fassbinder drehte er 15 Filme. 

  

Bundespräsident Walter Steinmeier kondolierte der Witwe Ballhaus', Sherry Hormann, mit den Worten: "...Er war Filmemacher im besten Sinne und ein herausragender Künstler." Für Sherry Hormanns Film 3096 Tage (basierend auf der Autobiographie der Österreicherin Natascha Kampusch) trat er letztmalig hinter eine Kamera. 

 

In seinem Filmleben wurde Michael Ballhaus etliche Male ausgezeichnet, seinen letzten Preis nahm er 2016 mit einem Ehrenbären für sein Lebenswerk auf der Berlinale entgegen. 

 

Programmänderung bei "Servus TV" am 13. April 2017: Statt des Spielfilms "Gilbert Grape - Irgendwo in Iowah" strahlt der Sender ab 23:55 Uhr das Interview "Gero von Boehm fragt Michael Ballhaus" aus.

 

Programmänderung bei RBB am 13. April 2017: Der Sender nimmt den Dokumentarfilm In Berlin von Ciro Cappellari ins Programm auf. 

 

Nachrufe sind hier zu finden: www.welt.de, www.t-online.de, FAZ, NDR, 3sat, Tagesschau, maz-online.de, Sueddeutsche Zeitung   und hier >>>

 

Neue Serie für ZDFneo

nach Süskinds "Das Parfum"

12. April 2017:

Das ZDF-Presseportal informiert:

Eine brutale Mordserie in einer niederrheinischen Kleinstadt führt in die Vergangenheit von fünf Internatsschülern, die auf der Suche nach Macht und Liebe mit dem Geheimnis menschlichen Dufts experimentierten.

Unter der Regie von Emmy-Gewinner Philipp Kadelbach und nach den Drehbüchern von Eva Kranenburg realisieren ZDFneo, Constantin Television und MOOVIE die sechsteilige Serie Die Geschichte eines Parfums (Arbeitstitel) – nach einer Idee von Oliver Berben und inspiriert von Patrick Süskinds Kultroman "Das Parfum" als Crime-Story.

Die Dreharbeiten finden ab Juli 2017 in Deutschland und Frankreich statt. Produzenten sind Oliver Berben und Sarah Kirkegaard.

Die Geschichte eines Parfums ist eine Produktion der Constantin Television und MOOVIE in Koproduktion mit ZDFneo, gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW. Die ZDF-Redaktion liegt bei Günther van Endert. ZDFneo-Koordinator ist Florian Weber. 

 

Weitere Informationen >>>

 

 

Schauspielerin

Renate Schroeter

ist gestorben

5. April 2017: 

Renate Schroeter

©Nik Konietzny 

Die Schauspielerin Renate Schroeter ist tot. Sie starb am 3. April 2017 im Alter von 77 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit in ihrer Wahlheimatstadt Freiburg i. Breisgau.

 

Renate Schroeter in der Abenteuerserie "Die Überlebenden der Mary Jane", 1973

Bild: PIDAX-Film

Sie spielte 1970 eine Hauptrolle im allerersten Tatort mit dem Titel Taxi nach Leipzig, in dem der bärbeißige Kommissar Trimmel (alias Walter Richter) den Fall gelöst hat. Mit Curd Jürgens war sie 1978 in der Tatort-Folge Rot-Rot-Tot zu sehen.

 

Bereits während ihrer Schulzeit nahm Renate Schroeter Schauspielunterricht bei Marlise Ludwig in Berlin, wo sie auch 1959 ihr erstes Engagement am Renaissance-Theater erhielt. Hier spielte sie mit Peter Mosbacher und Adolf Wohlbrück in Anouilhs "Die Probe". Weiterhin hatte sie Engagements in Darmstadt (1960), bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen (1961), in Frankfurt (1963-1968), in Köln (1970), den Festspielen in Bad Hersfeld (1972) und beim Schauspielhaus Zürich, wo sie von 1970-1986 agierte. Hier war sie unter anderem in der Titelrolle von Eugene O’Neills Trauer muss Elektra tragen und als Orsina in Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing zu sehen.

 

In den 1960er-Jahren spielte die Mimin öfter in für das Fernsehen bearbeiteten Klassikern wie "Haus Herzenstod" mit Rudolf Forster, "Torquato Tasso" (nach Goethe) in der Regie von Imo Moszkowicz, "Die Kleinbürger" nach Gorki und Die Physiker an der Seite von Therese Giehse, Regie: Fritz Umgelter. Weiterhin sah man sie in der 13-teiligen Abenteuerserie Die Überlebenden der Mary Jane (1973, ZDF), Radiofieber (1989) in der Regie von Dietrich Haugk, Wo liegt Arkadien (1976) in der Regie von Dieter Lemmel oder in Grabbes letzter Sommer (1980), Regie Sohrab Shahid Saless

 

Im Kino konnte man die sympathische Schauspielerin erleben in Die Spitzenklöpplerin (1976), Im Zeichen des Kreuzes (Regie: Rainer Boldt, 1982) oder in Killer aus Florida mit Bruno Ganz.

 

In den letzten Jahren hatte Renate Schroeter einen festen Platz in diversen TV-Serien. So sah man sie in diversen Verfilmungen der Rosamunde Pilcher, in den Serien "Hafenpolizei", "Der Kommissar", "Ein Fall für Zwei", "Die Männer vom K3" , "Der letzte Zeuge", "Der Bergdoktor", "Ein Haus in der Toskana", "Der Landarzt" und "Notruf Hafenkante".

 

 

    

Christine Kaufmann ist tot

28. März 2017: 

Außergewöhnlich: Heinz Schubert und Christine Kaufmann. Hier in "Der Bürger als Edelmann", 1986, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Regie: Jérôme Savary

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

Bei www.steffi-line.de ist zu lesen:

"Betroffen gemacht hat die Nachricht, dass die Schauspielerin Christine Kaufmann am 28. März 2017 in München im Alter von 72 Jahren an den Folgen ihrer Leukämie-Erkrankung gestorben ist. Schon früh stand sie vor der Kamera und wurde mit der Johanna Spyri-Adaption Rosen-Resli (1954) über Nacht zum Kinderstar.

 

Christine Kaufmann, hier 2014

Foto: Wikipedia-User: horst58 

Es folgten weitere, meist Heimatstreifen, dann schaffte die damals 15-Jährige mit Town Without Pity (1961, Stadt ohne Mitleid) den Sprung nach Hollywood. Bei den Dreharbeiten zu dem Monumentalfilm Taras Bulba (1962) lernte sie den smarten Tony Curtis (1925 – 2010) kennen und lieben, 1963 heirate die damals 18-jährige Christine Kaufmann unter großem Medienrummel den zwanzig Jahre älteren Hollywoodstar. Der Rest ist Geschichte – nach anfänglichen Jahren des Glücks wurde die Ehe im April 1968 nach einem spektakulären "Rosenkrieg" geschieden.

   

Christine Kaufmann konnte zurück in Deutschland sowohl am Theater als auch bei Film- und Fernsehen Fuß fassen, trat bis 2014 in etlichen Produktionen in Erscheinung. Ein zweites Standbein schuf sich die als "schönste Großmutter Deutschlands" bezeichnete Künstlerin mit einer eigenen Kosmetik- und Wellness-Produktreihe, veröffentlichte zudem seit Mitte der 1980er Jahre verschiedene Ratgeberbücher zum Thema "Schönheit", "Wellness" u. Ä. Ihre Erinnerungen brachte sie 1989 unter dem Titel "Normal müsste man sein" auf den Markt, im Januar 2005 erschien, rechtzeitig zu ihrem 60. Geburtstag, die Autobiografie "Christine Kaufmann und ich – Mein Doppelleben". 

(Quelle: u.a. www.steffi-line.de - Neuigkeiten vom 28. März 2017)

 

Nachrufe: Tagesschau, www.welt.de, www.focus.de, FAZ, Bayerischer Rundfunk.

Biografische Informationen bei www.filmportal.de.

 

Die Rainer Werner Fassbinder-Foundation schreibt zum Tod von Christine Kaufmann im Newsletter Mai 2017:

... Die Schauspielerin Christine Kaufmann verstarb im Alter von 72 Jahren. Ihre Karriere umfasste ein halbes Jahrhundert Kinogeschichte. Als junges Mädchen war sie bereits neben Romy Schneider in Géza von Radványis MÄDCHEN IN UNIFORM zu sehen. Später führte sie ihr Weg nach Italien, Hollywood und auch wieder zurück nach Deutschland, wo sie in Fassbinder-Filmen wie LILI MARLEEN und LOLA vor der Kamera stand. Angesichts ihrer bewegten Laufbahn sagte sie einmal bescheiden: "Ich weiß, dass ich nicht immer gut war, aber ich wirkte immer begabt."


 

  

  

   

Schauspielerin

Ingeborg Krabbe

gestorben

Ingeborg Krabbe, hier 2012 in der NDR-Talkshow

Foto: Udo Grimberg

(Wikipedia-Benutzer Chester100)

Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de

19. März 2017:

Die in Leipzig geborene Theater- und Filmschauspielerin Ingeborg Krabbe ist tot. Die beliebte Schauspielerin erlag am 17. März 2017 im Alter von 85 Jahren einem Krebsleiden. 

 

Die Vollblutschauspielerin begann 1949 eine Schauspielausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Leipzig. Ihr Einstand beim Film war eine kleine Rolle in Der Weg ins Leben (1954). Außerdem war Ingeborg Krabbe mit anderen Künstlern an der Gründung des Kabaretts "Die Pfeffermühle" in Leipzig beteiligt, wo sie aber nur ein halbes Jahr blieb. Weitere Theaterstationen waren die "Komödie am Kurfürstendamm", das Theater "Grüne Zitadelle" in Magdeburg, die "Comödie Dresden" und das "Schlossparktheater" in Berlin.

 

1962 erhielt sie eine Rolle in dem DEFA-Streifen Tanz am Sonnabend – Mord?. In der Romanverfilmung von 1965, Die Abenteuer des Werner Holt, war sie die Frau eines SS-Manns, der hier von Dieter Franke verkörpert wurde. Ab Anfang der 1970er-Jahre konnte man die Mimin des öfteren in TV-Serien wie "Der Staatsanwalt hat das Wort", "Im Namen des Gesetzes", "Praxis Bülowbogen" und "Polizeiruf 110" sehen. Sie war auch Hörspiel- und Synchronsprecherin.

 

Anfang der 1990er-Jahre waren ihre Rollen in TV-Serien wie "Der Bulle von Tölz", "Siska",  "Pfarrer Braun" und "In aller Freundschaft" angesiedelt. In einer der letzten Folgen dieser Krankenhaus-Serie mit dem Titel "Vergiss mein nicht" spielte Krabbe eine Frau, die nach einer fortgeschrittenen Krebserkrankung ihrem Leben gemeinsam mit ihrem Mann Fritz, gespielt von Herbert Köfer, ein Ende setzen möchte.

Wer mehr über Ingeborg Krabbe lesen möchte, der kann das bei www.steffi-line.de tun.

 

Nachrufe sind beim MDR, RBB und bei t-online zu finden.

  

  

    

Die Blumen von gestern

für 8 Lolas nominiert

17. März 2017:

Wie die Präsidentin der Deutschen Filmakademie, Iris Berben, die Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Meret Becker als Vorstandsmitglied am 16. März 2017 im Rahmen einer Pressekonferenz bekanntgegeben haben, sind diese drei Filme für den Deutschen Filmpreis nominiert:

Die von Chris Kraus inszenierte Tragikomödie Die Blumen von gestern mit Lars Eidinger ist als großer Favorit für acht Lolas ins Rennen gegangen.

Weiterhin wurden die Filme Wild von Nicolette Krebitz und Toni Erdmann von Maren Ade in der Kategorie "Bester Spielfilm" nominiert. 

Die Filme 24 Wochen von Anne Zohra Berrached und Simon Verhoevens Willkommen bei den Hartmanns haben ebenfalls gute Chancen auf den Filmpreis, wobei bereits jetzt schon feststeht, dass Simon Verhoeven für den besucherstärksten Film (3,5 Millionen Zuschauer) eine (undotierte) Lola erhält.   

Die Schauspielerinnen Sandra Hüller, Julia Jentsch und Lilith Stangenberg sind als beste Schauspielerinnen nominiert und bei den Herren sind es Lars Eidinger, Peter Simonischek und Bruno Ganz.

 

  

   

Neue Folge der ZDF-Reihe Unter anderen Umständen

13. März 2017:

Das ZDF gibt bekannt, dass neue Dreharbeiten zur Krimireihe "Unter anderen Umständen" (Arbeitstitel: "Haus am Meer") begonnen haben. Es ist bereits der 14. Fall des Ermittlertrios Hamm, Winter und Brauner.

 

Das Ermittler-Trio: Kommissare Matthias Hamm (Ralph Herforth, Jana Winter (Natalia Wörner) und Brauner (Martin Brambach)

Copyright: ZDF/Marion von der Mehden

In ihrem neuen Fall gerät Kommissarin Jana Winter (Natalia Wörner) in ein komplexes Lügenkonstrukt: Eine Familie greift zu drastischen Mitteln, um ihren sozialen Abstieg zu verhindern. In den weiteren Rollen spielen Ralph Herforth, Martin Brambach, Nele Müller-Stöfen, Janna Striebeck, Martin Lindow, Bernhard Schir, Peter Benedict, Hansjürgen Hürrig und andere. Regie führt Judith Kennel, die bisher alle Filme der Reihe realisiert hat. Das Drehbuch schrieb André Georgi ("Schweigeminute"). 

Eine anonyme Anruferin meldet ein Kapitalverbrechen. Tags darauf wird die Leiche einer jungen Frau in einem Naturschutzgebiet aufgefunden. Jana Winter und Matthias Hamm (Ralph Herforth) finden heraus, dass es sich bei der Toten um die Ukrainerin Daria (Krista Tcherneva) handelt, die in Deutschland ein neues Leben beginnen wollte. Ihr Plan war, erst als Au-Pair Geld zu verdienen und dann zu heiraten. Doch ihr Auserwählter, Maik Leinemann (Timo Jacobs), ist kein unbeschriebenes Blatt. Schon seine Ex-Freundin soll er zur Prostitution gezwungen haben. Leinemann gibt zu, Daria am Abend zu einer "Kundenparty" gebracht zu haben, danach habe er sie aber nicht mehr gesehen. Hamm sucht den Gastgeber, Bauunternehmer Horst Steinberg (Bernhard Schir), in seiner schicken Villa am Meer auf. Er hatte die Party veranstaltet, um seine Kunden bei Laune zu halten. Daria habe er direkt wieder hinausgeworfen, da sie unter Drogen gestanden habe und völlig fertig gewesen sei. 

Im Laufe der Ermittlungen kann die anonyme Anruferin ermittelt werden: Katharina Seidel (Nele Müller-Stöfen), eine Frau mit drei Kindern, einem arbeitsunfähigen Ehemann und einem Haufen Schulden. Sie und ihre Schwester Sybille (Janna Striebeck) wollen Daria auf einer Landstraße mit einem Mann gesehen haben, dessen Beschreibung auf Leinemann passt. Es stellt sich heraus, dass Katharina Seidel sich aus finanzieller Not heraus prostituiert und ebenso auf der Party des Unternehmers war. Doch was mit Daria geschehen ist, kann oder will sie nicht sagen. Jana muss sich ganz auf ihren Instinkt verlassen, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

Es produziert die Network Movie Film- und Fernsehproduktion, Hamburg; Produzenten sind Jutta Lieck-Klenke und Dietrich Kluge. Die Redaktion im ZDF hat Daniel Blum. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis 5. April 2017. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

  

  

  

Bremer Tatort-Team hört auf!

10. März 2017:

Heute habe ich gelesen, dass die Bremer TV-Hauptkommissare Inga Lürsen (Sabine Postel - seit 1997 "im Dienst") und Nils Stedefreund (Oliver Mommsen - seit 2001 "im Dienst") 2019 zum letzten Mal gemeinsam ermitteln. Der Tatort Bremen soll aber erhalten bleiben. (ARD)

 

Weitere Informationen hierzu >>> ARD und Radio Bremen

  

  

  

Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

8. März 2017:

Am 8. März 2017 (Internationaler Frauentag) wurde an 16 Frauen der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Sie wurden ausgezeichnet für ihr langjähriges, herausragendes ehrenamtliches Engagement. Die Verleihung fand in feierlichem Rahmen im Schloss Bellevue statt. Unter ihnen waren auch die Schauspielerinnen Sibel Kekilli, Nina Hoss und die Moderatorin Nazan Eckes.

  

  

  

"Goldene Kamera" von Hör Zu - Dieses Bild ist gemeinfrei.Goldene Kamera

von HörZu

vergeben worden

 

5. März 2017: 

Am vergangenen Samstag Abend (4. März 2017) ist in Hamburg der bedeutende Medienpreis, die GOLDENE KAMERA, verliehen worden. Durch die Livesendung führte souverän der Deutsch-Amerikaner Steven Gätjen

Als beste deutsche Schauspieler sind Lisa Wagner (für ihre Rolle als Beate Zschäpe in dem Doku-Drama Letzte Ausfahrt Gera) und Wotan Wilke Möhring (für seine Rolle als Karl May bzw. Old Shatterhand in der sehenswerten 3teiligen Neuverfilmung des Films Winnetou) ausgezeichnet worden.

In der Kategorie "Lebenswerk National" konnte der "Altmeister des deutschen Schlagers", Dieter Thomas Heck, den Preis entgegennehmen.

Aus Hollywood waren Jane Fonda (Lebenswerk international), Nicole Kidman (Beste Schauspielerin international) und Colin Farrell (Bester Schauspieler international) angereist, um mit dem Preis geehrt zu werden.

Beeindruckend war die Vergabe der GOLDENEN KAMERA für gleich drei Journalisten. Laudator war Wolf von Lojewski, der als Journalist jahrelang für die ARD und das ZDF gearbeitet hat. In der Kategorie "Beste Information" sind  Caren Miosga (ARD-Tagesthehem), Marietta Slomka (ZDF-Heute-Journal) und Peter Kloeppel (RTL Aktuell) geehrt worden.

 

Weitere Preisträger und Infos sind auf der Webseite der "Goldenen Kamera" zu finden.

 

 

 

Film- und Theaterschauspieler 

Martin Lüttge

gestorben

Martin Lüttge

 

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

28. Februar 2017:

Bereits am 22. Februar - wie jetzt bekannt wurde - ist der in Hamburg geborene Schauspieler Martin Lüttge im Alter von 73 Jahren gestorben.

 

Martin Lüttge und Marlen Breitinger

 

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

Martin Lüttge ist sowohl eingefleischter Theater- als auch Filmschauspieler. Zwar kann Martin Lüttge nur auf einige Kinofilme verweisen (u.a. Adolf Winkelmanns Jede Menge Kohle, Berlinger in der Regie von Bernhard Sinkel oder Strohfeuer von Volker Schlöndorff), aber beim Theater gibt es kaum Rollen seines Typs, die er nicht hätte spielen können. Er war der Arthur in Mrozeks "Tango", er spielte in Feydeaus "Der Floh im Ohr", er gab den Rosenkranz in Stoppards "Rosenkranz und Güldenstern". Er war zu sehen in der Uraufführung von Heinar Müllers "Großer Wolf" in der Regie von Claus Peymann und er spielte den Grafen Wetter in Kleists "Das Käthchen von Heilbronn". Im Fernsehen war er in dem 3teiligen Fernsehspiel Rebellion der Verlorenen, Die Weber und in Wie eine Träne im Ozean, Regie alle Fritz Umgelter. So blieben noch viele Fernsehfilme zu nennen, die der Schauspieler mit seiner Präsenz bestens ausfüllte. Einem größeren Publikum wurde er bekannt als Hauptkommissar Fleming in der TV-Krimiserie "Tatort", den er in 15 Filmen der Serie seit 1992 mimte.

 

Martin Lüttge war von 1966 bis 1972 mit der Schauspielerin Gila von Weitershausen verheiratet und seit 1999 mit der Schauspielerin Marlen Breitinger (Theaterhof Priessenthal). Er hatte zwei erwachsene Töchter. Der Schauspieler war offizieller Pate des Kinderhospizes Bethel, welches auch von zahlreichen anderen Prominenten als Paten begleitet wird (Wikipedia).

 

Weitere Informationen über den beliebten Schauspieler ist bei www.steffi-line.de zu lesen.

Nachrufe sind zu finden bei www.spiegel.de, www.faz.net, www.welt.de, www.ndr.de, n-tv

 

 

 

Fernseh-, Kino- und Zeitchronik werden erweitert

18. Februar 2017:

Noch ist es nicht soweit, aber ich arbeite daran. Demnächst wird hier im FILMHAUS zu lesen sein, wie es 1900 mit dem Film losging, welche Schauspieler zu Anfang der Filmära gewirkt haben und welcher Prominente wann geboren oder gestorben ist. Außerdem gibt es einen kleinen Einblick der zeitgeschichtlichen Geschehnisse ab der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert.

 

 

Nachtrag vom Oktober 2017 - Die Chronik ist jetzt abgeschlossen:

 

1900 - 1909    1910 - 1919    1920 - 1929    1930 - 1939    1940 - 1949    1950 - 1959

 

 

 

Die "Berlinale" startet am 9. Februar 2017

7. Februar 2017

An die 400 Filme sind dieses Jahr auf der 67. Berlinale 2017, die vom 9. bis 19. Februar 2017 ihre Türen öffnet, zu sehen.

Einige wenige Filme sollen hier aufgezeigt werden:

1. Rückkehr nach Montauk, eine Familiengeschichte von Volker Schlöndorff, mit Nina Hoss und Stellan Skarsgard in den Hauptrollen.

2. Beuys, eine Künstlerdokumentation von Andres Veiel.

3. Helle Nächte Gedreht in der Naturkulisse Norwegens. Georg Friedrich und Tristan Göbel (Vater und Sohn) versuchen, ihre komplizierte Vater-Sohn-Beziehung zu lösen.

4. In Wilde Maus versucht sich der österreichische Schauspieler Josef Hader in seiner ersten Regiearbeit.

5. Django (Frankreich): Eröffnungsfilm. Der französische Regisseur Etienne Comar zeigt einen Film über den berühmten Gitarristen Django Reinhardt. 

 

Ganz besonders möchte ich verweisen auf die deutsche Familienserie Acht Stunden sind kein Tag des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder, die hier auf der Berlinale gezeigt wird. Die fünfteilige TV-Serie wurde 1972 gedreht, ins Fernsehen gebracht, und Frau Juliane Lorenz (Präsidentin der Fassbinder-Foundation) ist es zu verdanken, dass dieser Films jetzt auch als DVD herausgegeben wurde. Hinweis auf der Seite der Berlinale >>>

 

Weitere Highlights der Filmauswahl sind  h i e r  zu lesen. Die Webseite www.filmportal.de hat ein Special zusammengefasst.

Offizielle Webseite der Berlinalem >>>

 

Hier ist eine Auswahl von Namen, die sich auf der Gästeliste befinden: 

Mario Adorf, Fatih Akin, Thomas Arslan, Hartmut Becker, Iris Berben, Senta Berger, Anne Zohra Berrached, Sebastian Blomberg, Can Dündar, August Diehl, Maria-Victoria Dragus, Andreas Dresen, Katja Eichinger, Alexander Fehling, Veronica Ferres, Inka Friedrich, Liv Lisa Fries, Maria Furtwängler, Martina Gedeck, Jan Ole Gerster, Michael Gwisdek, Jella Haase, Fritzi Haberlandt, Monika Hansen-Sander, Corinna Harfouch, Leander Haußmann, André M. Hennicke, Hannah Herzsprung, Jutta Hoffmann, Oliver Hirschbiegel, Louis Hofmann, Henry Hübchen, Sandra Hüller, Hannes Jaenicke, Christian Jankowski, Odine Johne, Sibel Kekilli, Friederike Kempter, Burghart Klaußner, Herbert Knaup, Hanno Koffler, Juliane Köhler, Wolfgang Kohlhaase, Thomas Kretschmann, David Kross, Frederick Lau, Alina Levshin, Enrico Lo Verso, Heike Makatsch, Jacob Matschenz, Ulrich Matthes, Wotan Wilke Möhring, Ursela Monn, Antoine Monot, Armin Mueller-Stahl, Wanja Mues, Ulrich Noethen, Christiane Paul, Christian Petzold, Max Riemelt, Oskar Roehler, Andrea Sawatzki, Clemens Schick, Tom Schilling, Jenny Schily, Sebastian Schipper, Volker Schlöndorff, Maria Schrader, Emilia Schüle, Jannik Schümann, Marie-Lou Sellem, Robert Stadlober, Lilith Stangenberg, Jasmin Tabatabai, Aylin Tezel, Anna Thalbach, Rosalie Thomass, Antje Traue, Ludwig Trepte, Jördis Triebel, Elisabeth Trissenaar, Tom Tykwer, Justus von Dohnányi, Rosa von Praunheim, Nora von Waldstätten, Franziska Weisz, Wim Wenders, Lavinia Wilson, Johanna Wokalek, Roland Zehrfeld.

 

 

 

Theater- und Filmschauspielerin

Inge Keller gestorben

6. Februar 2017

Die Schauspielerin Inge Keller ist tot. Sie starb am Montag, dem 6. Februar 2017, im Alter von 93 Jahren in einem Berliner Pflegeheim. 

 

Einige Nachrufe sind hier zu finden: Berliner Zeitung, Tagesschau, MDR, Deutsche Welle, RBB

   

  

 

Schauspielerin

Kerstin Gähte ist tot

Schauspieler-Ehepaar Kerstin Gähte und Lutz Reichert mit ihrem Sohn, hier 1991

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

3. Februar 2017

Heute habe ich gelesen, dass die 58jährige Theater und Fernseh-Schauspielerin Kerstin Gähte den Kampf gegen den Krebs verloren hat und am 1. Februar 2017 gestorben ist.

  

In den Jahren 1997 - 2004 war sie in der TV-Serie "Die Anrheiner" als Evelyn Krings zu sehen und 2012 und 2013 übernahm sie die Rolle der Nicola Westphal bzw. Franziska Appelt in der TV-Nachmittags-Serie "Sturm der Liebe". 2014 bis 2016 war Kerstin Gähte an diversen Theatern mit dem Stück "Ziemlich beste Freunde" engagiert, zuletzt am Bayerischen Hof.

 

Die gebürtige Düsseldorferin, die mit dem Schauspieler Lutz Reichert verheiratet war und einen Sohn hat, starb im Kreise ihrer Familie. 

   

  

 

Deutscher Hörbuchpreis vergeben

28. Januar 2017

Heute habe ich gelesen, dass Ulrich Noethen und Bibiana Beglau den Deutschen Hörbuchpreis 2017 gewonnen haben. Noethen wird als bester Interpret für die Lesung von Friedrich Anis Roman "Nackter Mann, der brennt" ausgezeichnet. Die Schauspielerin Bibiane Beglau bekam den Preis für ihre 18stündige Lesung des Romans "Die Unglückseligen" von Thea Dorn.

   

  

 

Zu erinnern ist an

Ernst Lubitsch

24. Januar 2017

Der im Jahre 1922 in die USA emigrierte deutsch-amerikanische Regisseur Ernst Lubitsch schenkte uns viele schöne Filme, z.B. Schuhpalast Pinkus (1916) mit Lubitsch als Regisseur und Hauptdarsteller Sally Pinkus oder das Gruseldrama Die Augen der Mumie Ma mit Pola Negri und Emil Jannings in den Hauptrollen. 1947 wurde Lubitsch der "Ehren-OSCAR" für hervorragende Leistungen verliehen.

 

Jetzt wäre er 125 Jahre alt geworden.

  

Der Tagesspiegel erinnert an den großen Hollywood-Regisseur.    

  

  

 

Experimentalfilmer

Werner Nekes gestorben

Werner Nekes

(©Werner Nekes)

Das Foto wurde mir freundlicherweise von Herrn Nekes zur Verfügung gestellt

24. Januar 2017

Der Experimentalfilmemacher Werner Nekes ist am Sonntag, 21. Januar 2017, im Alter von 74 Jahren in Mülheim a.d. Ruhr, wo er auch wohnte, gestorben.

 

Werner Nekes war mit der Filmerin, Malerin und Fotografin Dore O. verheiratet.

  

Kleine Nachrufe sind zu hier zu lesen: Berliner Zeitung, Lokalkompass, Aachener Zeitung, Frankfurter Rundschau, Spiegel.

  

  

   

 

 

    

  

Schauspieler

Dietz Werner Steck ist tot

Dietz Werner Steck als Kommissar Bienzle und Rita Russek als seine Frau in einer "Tatort"-Folge

©www.stephanie-schweigert.de

9. Januar 2017

Wie erst heute bekannt wurde, ist der Schauspieler Dietz Werner Steck in der Silvesternacht im Alter von 80 Jahren gestorben.

Steck wurde in Waiblingen / Schwaben geboren und besuchte die Waldorfschule. Nach der Schauspielausbildung nahm er sein erstes Engagement in Lüneburg an. Danach ging er an das Württembergische Staatstheater nach Stuttgart und hielt dem Ensemble über 30 Jahre lang die Treue. 

 

Im Fernsehen war Steck bereits in den 1960er-Jahren zu sehen, und zwar als Karl in Stella, einem Fernsehspiel von Heinz Schirk, in Schillers Wilhelm Tell als Petermann und als Rekrut in Fritz Umgelters Bratkartoffeln inbegriffen. Seine Rolle als Kommissar Bienzle im "Tatort" verdankt der Mime dem Drehbuchautor Felix Huby, der ihm die Rolle auf den Leib schrieb. Aus der ersten Folge, die im Jahr 1990 ausgestrahlt wurde, wurden 25 Folgen. Seinen letzten Auftritt als "Ärnscht" Bienzle hatte der Schauspieler 2007 in der Folge "Bienzle und sein schwerster Fall". Seine Ehefrau in den Tatort-Folgen ist die Schauspielerin Rita Russek. 2007 ist der Schauspieler für seine Verdienste um das Ansehen der Baden-Württembergischen Polizei mit dem Titel Ehrenkommissar ausgezeichnet worden.

Seit 2014 wohnte der Schauspieler nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim in Birkbach.

 

Weitere Filme mit Dietz Werner Steck sind bei IMdB gelistet. 

Außerdem sind bei www.steffi-line.de weitere biografische Informationen zu lesen.

  

Einige Nachrufe über den beliebten Schauspieler sind hier zu finden: 

Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten, Süddeutsche Zeitung, DWDL und Tagesschau.

    

  

  

Schauspieler

Klaus Wildbolz gestorben

5. Januar 2017

Der in Wien geborene schweizerische Schauspieler Klaus Wildbolz ist am 5. Januar 2017 im Alter von 79 Jahren gestorben.

 

Bekannt geworden war der gut aussehende Mime u.a. als Hoteldirektor Hofer in der TV-Serie "Schlosshotel Orth" oder als Darsteller in Filmen der Rosamunde Pilcher-Reihe, er war aber auch in zahlreichen anderen Serien mit wie "Der Alte", "Derrick", "Sonderdezernat K1", "SOKO 5113", "Die Männer vom K3" oder "Tatort" zu sehen. In den Jahren 1980-1986 übernahm Wildbolz eine Hauptrolle in der mehrteiligen österreichischen Serie von Rudolf Nussgruber, Ringstraßenpalais, wo er den Grafen Artenberg mimte.

  

Weitere Informationen über Klaus Wildbolz bei www.steffi-line.de.

Kleine Nachrufe sind hier zu lesen: welt.de, spiegel.de, msn.com, derstandard.at

    

  

  

F. W. Murnau-Retrospektive in München

2. Januar 2017

Vom 8. Januar - 18. Februar 2017 findet im Filmmuseum München eine große Retrospektive für den großen Stummfilm-Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau statt. Es sollen alle 12 erhaltenen Filme des 1931 verstorbenen Regisseurs gezeigt werden.

  

Weitere Informationen bei www.filmportal.de >>>

    

  

  

Timm Thaler... kommt ins Kino

1. Januar 2017

Der Fernsehserien-Klassiker Timm Thaler oder das verkaufte Lachen nach dem 1962 erschienenen Kinderbuch von James Krüss  kommt ins Kino. Die Titelrolle wird der 14jährige Schauspieler Arved Friese übernehmen.

Andreas Dresen führt Regie. Und wer die Qualität der Filme dieses Regisseurs kennt, der weiß auch, dass da nur Gutes herauskommen kann (Sommer vorm Balkon, Wolke 9, Halt auf freier Strecke). Das Drehbuch schrieb Alexander Adolph (So glücklich war ich noch nie).

Die Rolle des fiesen Barons übernimmt Justus von Dohnányi, Bjarne Mädel ist Timms Vater, weiterhin zu sehen sind Charly Hübner und Milan Peschel, Steffi Kühnert ist die geldgierige Stiefmutter, Axel Prahl und Andreas Schmidt kommen als urkomisches Gaunerpärchen daher, weiterhin Harald Schmidt (Rennbahnsprecher), Nadja Uhl, und als Gag ist Thomas Ohrner (der in der ZDF-Serie 1979 den Timm spielte) der Concierge im Hotel.

Die Filmbewertungsstelle hat den Film mit dem Prädikat "Besonders wertvoll" eingestuft.

 

Kinostart ist der 2. Februar 2017.

    

  

  

   

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 16. Oktober 2017

 

Sollten mir bei den o.g. Angaben Fehler unterlaufen sein, so werden diese bei entsprechender Nachricht und Kontrolle korrigiert.

  

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