Filmhaus-Nachrichten

2017

    

 

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Christine Kaufmann ist tot

28. März 2017: 

Außergewöhnlich: Heinz Schubert und Christine Kaufmann. Hier in "Der Bürger als Edelmann", 1986, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Regie: Jérôme Savary

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

Bei www.steffi-line.de ist zu lesen:

"Betroffen gemacht hat die Nachricht, dass die Schauspielerin Christine Kaufmann am 28. März 2017 in München im Alter von 72 Jahren an den Folgen ihrer Leukämie-Erkrankung gestorben ist. Schon früh stand sie vor der Kamera und wurde mit der Johanna Spyri-Adaption Rosen-Resli (1954) über Nacht zum Kinderstar.

 

Christine Kaufmann, hier 2014

Foto: Wikipedia-User: horst58 

Es folgten weitere, meist Heimatstreifen, dann schaffte die damals 15-Jährige mit Town Without Pity (1961, Stadt ohne Mitleid) den Sprung nach Hollywood. Bei den Dreharbeiten zu dem Monumentalfilm Taras Bulba (1962) lernte sie den smarten Tony Curtis (1925 – 2010) kennen und lieben, 1963 heirate die damals 18-jährige Christine Kaufmann unter großem Medienrummel den zwanzig Jahre älteren Hollywoodstar. Der Rest ist Geschichte – nach anfänglichen Jahren des Glücks wurde die Ehe im April 1968 nach einem spektakulären "Rosenkrieg" geschieden.

   

Christine Kaufmann konnte zurück in Deutschland sowohl am Theater als auch bei Film- und Fernsehen Fuß fassen, trat bis 2014 in etlichen Produktionen in Erscheinung. Ein zweites Standbein schuf sich die als "schönste Großmutter Deutschlands" bezeichnete Künstlerin mit einer eigenen Kosmetik- und Wellness-Produktreihe, veröffentlichte zudem seit Mitte der 1980er Jahre verschiedene Ratgeberbücher zum Thema "Schönheit", "Wellness" u. Ä. Ihre Erinnerungen brachte sie 1989 unter dem Titel "Normal müsste man sein" auf den Markt, im Januar 2005 erschien, rechtzeitig zu ihrem 60. Geburtstag, die Autobiografie "Christine Kaufmann und ich – Mein Doppelleben". 

(Quelle: u.a. www.steffi-line.de - Neuigkeiten vom 28. März 2017)

 

Nachrufe: Tagesschau, www.welt.de, www.focus.de, FAZ, Bayerischer Rundfunk.

Biografische Informationen bei www.filmportal.de.

 

  

  

   

Schauspielerin

Ingeborg Krabbe

gestorben

Ingeborg Krabbe, hier 2012 in der NDR-Talkshow

Foto: Udo Grimberg

(Wikipedia-Benutzer Chester100)

Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de

19. März 2017:

Die in Leipzig geborene Theater- und Filmschauspielerin Ingeborg Krabbe ist tot. Die beliebte Schauspielerin erlag am 17. März 2017 im Alter von 85 Jahren einem Krebsleiden. 

 

Die Vollblutschauspielerin begann 1949 eine Schauspielausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Leipzig. Ihr Einstand beim Film war eine kleine Rolle in Der Weg ins Leben (1954). Außerdem war Ingeborg Krabbe mit anderen Künstlern an der Gründung des Kabaretts "Die Pfeffermühle" in Leipzig beteiligt, wo sie aber nur ein halbes Jahr blieb. Weitere Theaterstationen waren die "Komödie am Kurfürstendamm", das Theater "Grüne Zitadelle" in Magdeburg, die "Comödie Dresden" und das "Schlossparktheater" in Berlin.

 

1962 erhielt sie eine Rolle in dem DEFA-Streifen Tanz am Sonnabend – Mord?. In der Romanverfilmung von 1965, Die Abenteuer des Werner Holt, war sie die Frau eines SS-Manns, der hier von Dieter Franke verkörpert wurde. Ab Anfang der 1970er-Jahre konnte man die Mimin des öfteren in TV-Serien wie "Der Staatsanwalt hat das Wort", "Im Namen des Gesetzes", "Praxis Bülowbogen" und "Polizeiruf 110" sehen. Sie war auch Hörspiel- und Synchronsprecherin.

 

Anfang der 1990er-Jahre waren ihre Rollen in TV-Serien wie "Der Bulle von Tölz", "Siska",  "Pfarrer Braun" und "In aller Freundschaft" angesiedelt. In einer der letzten Folgen dieser Krankenhaus-Serie mit dem Titel "Vergiss mein nicht" spielte Krabbe eine Frau, die nach einer fortgeschrittenen Krebserkrankung ihrem Leben gemeinsam mit ihrem Mann Fritz, gespielt von Herbert Köfer, ein Ende setzen möchte.

Wer mehr über Ingeborg Krabbe lesen möchte, der kann das bei www.steffi-line.de tun.

 

Nachrufe sind beim MDR, RBB und bei t-online zu finden.

  

  

    

Die Blumen von gestern

für 8 Lolas nominiert

17. März 2017:

Wie die Präsidentin der Deutschen Filmakademie, Iris Berben, die Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Meret Becker als Vorstandsmitglied am 16. März 2017 im Rahmen einer Pressekonferenz bekanntgegeben haben, sind diese drei Filme für den Deutschen Filmpreis nominiert:

Die von Chris Kraus inszenierte Tragikomödie Die Blumen von gestern mit Lars Eidinger ist als großer Favorit für acht Lolas ins Rennen gegangen.

Weiterhin wurden die Filme Wild von Nicolette Krebitz und Toni Erdmann von Maren Ade in der Kategorie "Bester Spielfilm" nominiert. 

Die Filme 24 Wochen von Anne Zohra Berrached und Simon Verhoevens Willkommen bei den Hartmanns haben ebenfalls gute Chancen auf den Filmpreis, wobei bereits jetzt schon feststeht, dass Simon Verhoeven für den besucherstärksten Film (3,5 Millionen Zuschauer) eine (undotierte) Lola erhält.   

Die Schauspielerinnen Sandra Hüller, Julia Jentsch und Lilith Stangenberg sind als beste Schauspielerinnen nominiert und bei den Herren sind es Lars Eidinger, Peter Simonischek und Bruno Ganz.

 

  

   

Neue Folge der ZDF-Reihe Unter anderen Umständen

13. März 2017:

Das ZDF gibt bekannt, dass neue Dreharbeiten zur Krimireihe "Unter anderen Umständen" (Arbeitstitel: "Haus am Meer") begonnen haben. Es ist bereits der 14. Fall des Ermittlertrios Hamm, Winter und Brauner.

 

Das Ermittler-Trio: Kommissare Matthias Hamm (Ralph Herforth, Jana Winter (Natalia Wörner) und Brauner (Martin Brambach)

Copyright: ZDF/Marion von der Mehden

In ihrem neuen Fall gerät Kommissarin Jana Winter (Natalia Wörner) in ein komplexes Lügenkonstrukt: Eine Familie greift zu drastischen Mitteln, um ihren sozialen Abstieg zu verhindern. In den weiteren Rollen spielen Ralph Herforth, Martin Brambach, Nele Müller-Stöfen, Janna Striebeck, Martin Lindow, Bernhard Schir, Peter Benedict, Hansjürgen Hürrig und andere. Regie führt Judith Kennel, die bisher alle Filme der Reihe realisiert hat. Das Drehbuch schrieb André Georgi ("Schweigeminute"). 

Eine anonyme Anruferin meldet ein Kapitalverbrechen. Tags darauf wird die Leiche einer jungen Frau in einem Naturschutzgebiet aufgefunden. Jana Winter und Matthias Hamm (Ralph Herforth) finden heraus, dass es sich bei der Toten um die Ukrainerin Daria (Krista Tcherneva) handelt, die in Deutschland ein neues Leben beginnen wollte. Ihr Plan war, erst als Au-Pair Geld zu verdienen und dann zu heiraten. Doch ihr Auserwählter, Maik Leinemann (Timo Jacobs), ist kein unbeschriebenes Blatt. Schon seine Ex-Freundin soll er zur Prostitution gezwungen haben. Leinemann gibt zu, Daria am Abend zu einer "Kundenparty" gebracht zu haben, danach habe er sie aber nicht mehr gesehen. Hamm sucht den Gastgeber, Bauunternehmer Horst Steinberg (Bernhard Schir), in seiner schicken Villa am Meer auf. Er hatte die Party veranstaltet, um seine Kunden bei Laune zu halten. Daria habe er direkt wieder hinausgeworfen, da sie unter Drogen gestanden habe und völlig fertig gewesen sei. 

Im Laufe der Ermittlungen kann die anonyme Anruferin ermittelt werden: Katharina Seidel (Nele Müller-Stöfen), eine Frau mit drei Kindern, einem arbeitsunfähigen Ehemann und einem Haufen Schulden. Sie und ihre Schwester Sybille (Janna Striebeck) wollen Daria auf einer Landstraße mit einem Mann gesehen haben, dessen Beschreibung auf Leinemann passt. Es stellt sich heraus, dass Katharina Seidel sich aus finanzieller Not heraus prostituiert und ebenso auf der Party des Unternehmers war. Doch was mit Daria geschehen ist, kann oder will sie nicht sagen. Jana muss sich ganz auf ihren Instinkt verlassen, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

Es produziert die Network Movie Film- und Fernsehproduktion, Hamburg; Produzenten sind Jutta Lieck-Klenke und Dietrich Kluge. Die Redaktion im ZDF hat Daniel Blum. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis 5. April 2017. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

  

  

  

Bremer Tatort-Team hört auf!

10. März 2017:

Heute habe ich gelesen, dass die Bremer TV-Hauptkommissare Inga Lürsen (Sabine Postel - seit 1997 "im Dienst") und Nils Stedefreund (Oliver Mommsen - seit 2001 "im Dienst") 2019 zum letzten Mal gemeinsam ermitteln. Der Tatort Bremen soll aber erhalten bleiben. (ARD)

 

Weitere Informationen hierzu >>> ARD und Radio Bremen

  

  

  

Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

8. März 2017:

Am 8. März 2017 (Internationaler Frauentag) wurde an 16 Frauen der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Sie wurden ausgezeichnet für ihr langjähriges, herausragendes ehrenamtliches Engagement. Die Verleihung fand in feierlichem Rahmen im Schloss Bellevue statt. Unter ihnen waren auch die Schauspielerinnen Sibel Kekilli, Nina Hoss und die Moderatorin Nazan Eckes.

  

  

  

"Goldene Kamera" von Hör Zu - Dieses Bild ist gemeinfrei.Goldene Kamera

von HörZu

vergeben worden

 

5. März 2017: 

Am vergangenen Samstag Abend (4. März 2017) ist in Hamburg der bedeutende Medienpreis, die GOLDENE KAMERA, verliehen worden. Durch die Livesendung führte souverän der Deutsch-Amerikaner Steven Gätjen

Als beste deutsche Schauspieler sind Lisa Wagner (für ihre Rolle als Beate Zschäpe in dem Doku-Drama Letzte Ausfahrt Gera) und Wotan Wilke Möhring (für seine Rolle als Karl May bzw. Old Shatterhand in der sehenswerten 3teiligen Neuverfilmung des Films Winnetou) ausgezeichnet worden.

In der Kategorie "Lebenswerk National" konnte der "Altmeister des deutschen Schlagers", Dieter Thomas Heck, den Preis entgegennehmen.

Aus Hollywood waren Jane Fonda (Lebenswerk international), Nicole Kidman (Beste Schauspielerin international) und Colin Farrell (Bester Schauspieler international) angereist, um mit dem Preis geehrt zu werden.

Beeindruckend war die Vergabe der GOLDENEN KAMERA für gleich drei Journalisten. Laudator war Wolf von Lojewski, der als Journalist jahrelang für die ARD und das ZDF gearbeitet hat. In der Kategorie "Beste Information" sind  Caren Miosga (ARD-Tagesthehem), Marietta Slomka (ZDF-Heute-Journal) und Peter Kloeppel (RTL Aktuell) geehrt worden.

 

Weitere Preisträger und Infos sind auf der Webseite der "Goldenen Kamera" zu finden.

 

 

 

Film- und Theaterschauspieler 

Martin Lüttge

gestorben

Martin Lüttge

 

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

28. Februar 2017:

Bereits am 22. Februar - wie jetzt bekannt wurde - ist der in Hamburg geborene Schauspieler Martin Lüttge im Alter von 73 Jahren gestorben.

 

Martin Lüttge und Marlen Breitinger

 

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

Martin Lüttge ist sowohl eingefleischter Theater- als auch Filmschauspieler. Zwar kann Martin Lüttge nur auf einige Kinofilme verweisen (u.a. Adolf Winkelmanns Jede Menge Kohle, Berlinger in der Regie von Bernhard Sinkel oder Strohfeuer von Volker Schlöndorff), aber beim Theater gibt es kaum Rollen seines Typs, die er nicht hätte spielen können. Er war der Arthur in Mrozeks "Tango", er spielte in Feydeaus "Der Floh im Ohr", er gab den Rosenkranz in Stoppards "Rosenkranz und Güldenstern". Er war zu sehen in der Uraufführung von Heinar Müllers "Großer Wolf" in der Regie von Claus Peymann und er spielte den Grafen Wetter in Kleists "Das Käthchen von Heilbronn". Im Fernsehen war er in dem 3teiligen Fernsehspiel Rebellion der Verlorenen, Die Weber und in Wie eine Träne im Ozean, Regie alle Fritz Umgelter. So blieben noch viele Fernsehfilme zu nennen, die der Schauspieler mit seiner Präsenz bestens ausfüllte. Einem größeren Publikum wurde er bekannt als Hauptkommissar Fleming in der TV-Krimiserie "Tatort", den er in 15 Filmen der Serie seit 1992 mimte.

 

Martin Lüttge war von 1966 bis 1972 mit der Schauspielerin Gila von Weitershausen verheiratet und seit 1999 mit der Schauspielerin Marlen Breitinger (Theaterhof Priessenthal). Er hatte zwei erwachsene Töchter. Der Schauspieler war offizieller Pate des Kinderhospizes Bethel, welches auch von zahlreichen anderen Prominenten als Paten begleitet wird (Wikipedia).

 

Weitere Informationen über den beliebten Schauspieler ist bei www.steffi-line.de zu lesen.

Nachrufe sind zu finden bei www.spiegel.de, www.faz.net, www.welt.de, www.ndr.de, n-tv

 

 

 

Fernseh-, Kino- und Zeitchronik werden erweitert

18. Februar 2017:

Noch ist es nicht soweit, aber ich arbeite daran. Demnächst wird hier im FILMHAUS zu lesen sein, wie es 1900 mit dem Film losging, welche Schauspieler zu Anfang der Filmära gewirkt haben und welcher Prominente wann geboren oder gestorben ist. Außerdem gibt es einen kleinen Einblick der zeitgeschichtlichen Geschehnisse ab der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert.

 

 

 

Die "Berlinale" startet am 9. Februar 2017

7. Februar 2017

An die 400 Filme sind dieses Jahr auf der 67. Berlinale 2017, die vom 9. bis 19. Februar 2017 ihre Türen öffnet, zu sehen.

Einige wenige Filme sollen hier aufgezeigt werden:

1. Rückkehr nach Montauk, eine Familiengeschichte von Volker Schlöndorff, mit Nina Hoss und Stellan Skarsgard in den Hauptrollen.

2. Beuys, eine Künstlerdokumentation von Andres Veiel.

3. Helle Nächte Gedreht in der Naturkulisse Norwegens. Georg Friedrich und Tristan Göbel (Vater und Sohn) versuchen, ihre komplizierte Vater-Sohn-Beziehung zu lösen.

4. In Wilde Maus versucht sich der österreichische Schauspieler Josef Hader in seiner ersten Regiearbeit.

5. Django (Frankreich): Eröffnungsfilm. Der französische Regisseur Etienne Comar zeigt einen Film über den berühmten Gitarristen Django Reinhardt. 

 

Ganz besonders möchte ich verweisen auf die deutsche Familienserie Acht Stunden sind kein Tag des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder, die hier auf der Berlinale gezeigt wird. Die fünfteilige TV-Serie wurde 1972 gedreht, ins Fernsehen gebracht, und Frau Juliane Lorenz (Präsidentin der Fassbinder-Foundation) ist es zu verdanken, dass dieser Films jetzt auch als DVD herausgegeben wurde. Hinweis auf der Seite der Berlinale >>>

 

Weitere Highlights der Filmauswahl sind  h i e r  zu lesen. Die Webseite www.filmportal.de hat ein Special zusammengefasst.

Offizielle Webseite der Berlinalem >>>

 

Hier ist eine Auswahl von Namen, die sich auf der Gästeliste befinden: 

Mario Adorf, Fatih Akin, Thomas Arslan, Hartmut Becker, Iris Berben, Senta Berger, Anne Zohra Berrached, Sebastian Blomberg, Can Dündar, August Diehl, Maria-Victoria Dragus, Andreas Dresen, Katja Eichinger, Alexander Fehling, Veronica Ferres, Inka Friedrich, Liv Lisa Fries, Maria Furtwängler, Martina Gedeck, Jan Ole Gerster, Michael Gwisdek, Jella Haase, Fritzi Haberlandt, Monika Hansen-Sander, Corinna Harfouch, Leander Haußmann, André M. Hennicke, Hannah Herzsprung, Jutta Hoffmann, Oliver Hirschbiegel, Louis Hofmann, Henry Hübchen, Sandra Hüller, Hannes Jaenicke, Christian Jankowski, Odine Johne, Sibel Kekilli, Friederike Kempter, Burghart Klaußner, Herbert Knaup, Hanno Koffler, Juliane Köhler, Wolfgang Kohlhaase, Thomas Kretschmann, David Kross, Frederick Lau, Alina Levshin, Enrico Lo Verso, Heike Makatsch, Jacob Matschenz, Ulrich Matthes, Wotan Wilke Möhring, Ursela Monn, Antoine Monot, Armin Mueller-Stahl, Wanja Mues, Ulrich Noethen, Christiane Paul, Christian Petzold, Max Riemelt, Oskar Roehler, Andrea Sawatzki, Clemens Schick, Tom Schilling, Jenny Schily, Sebastian Schipper, Volker Schlöndorff, Maria Schrader, Emilia Schüle, Jannik Schümann, Marie-Lou Sellem, Robert Stadlober, Lilith Stangenberg, Jasmin Tabatabai, Aylin Tezel, Anna Thalbach, Rosalie Thomass, Antje Traue, Ludwig Trepte, Jördis Triebel, Elisabeth Trissenaar, Tom Tykwer, Justus von Dohnányi, Rosa von Praunheim, Nora von Waldstätten, Franziska Weisz, Wim Wenders, Lavinia Wilson, Johanna Wokalek, Roland Zehrfeld.

 

 

 

Theater- und Filmschauspielerin

Inge Keller gestorben

6. Februar 2017

Die Schauspielerin Inge Keller ist tot. Sie starb am Montag, dem 6. Februar 2017, im Alter von 93 Jahren in einem Berliner Pflegeheim. 

 

Einige Nachrufe sind hier zu finden: Berliner Zeitung, Tagesschau, MDR, Deutsche Welle, RBB

   

  

 

Schauspielerin

Kerstin Gähte ist tot

Schauspieler-Ehepaar Kerstin Gähte und Lutz Reichert mit ihrem Sohn, hier 1991

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

3. Februar 2017

Heute habe ich gelesen, dass die 58jährige Theater und Fernseh-Schauspielerin Kerstin Gähte den Kampf gegen den Krebs verloren hat und am 1. Februar 2017 gestorben ist.

  

In den Jahren 1997 - 2004 war sie in der TV-Serie "Die Anrheiner" als Evelyn Krings zu sehen und 2012 und 2013 übernahm sie die Rolle der Nicola Westphal bzw. Franziska Appelt in der TV-Nachmittags-Serie "Sturm der Liebe". 2014 bis 2016 war Kerstin Gähte an diversen Theatern mit dem Stück "Ziemlich beste Freunde" engagiert, zuletzt am Bayerischen Hof.

 

Die gebürtige Düsseldorferin, die mit dem Schauspieler Lutz Reichert verheiratet war und einen Sohn hat, starb im Kreise ihrer Familie. 

   

  

 

Deutscher Hörbuchpreis vergeben

28. Januar 2017

Heute habe ich gelesen, dass Ulrich Noethen und Bibiana Beglau den Deutschen Hörbuchpreis 2017 gewonnen haben. Noethen wird als bester Interpret für die Lesung von Friedrich Anis Roman "Nackter Mann, der brennt" ausgezeichnet. Die Schauspielerin Bibiane Beglau bekam den Preis für ihre 18stündige Lesung des Romans "Die Unglückseligen" von Thea Dorn.

   

  

 

Zu erinnern ist an

Ernst Lubitsch

24. Januar 2017

Der im Jahre 1922 in die USA emigrierte deutsch-amerikanische Regisseur Ernst Lubitsch schenkte uns viele schöne Filme, z.B. Schuhpalast Pinkus (1916) mit Lubitsch als Regisseur und Hauptdarsteller Sally Pinkus oder das Gruseldrama Die Augen der Mumie Ma mit Pola Negri und Emil Jannings in den Hauptrollen. 1947 wurde Lubitsch der "Ehren-OSCAR" für hervorragende Leistungen verliehen.

 

Jetzt wäre er 125 Jahre alt geworden.

  

Der Tagesspiegel erinnert an den großen Hollywood-Regisseur.    

  

  

 

Experimentalfilmer

Werner Nekes gestorben

Werner Nekes

(©Werner Nekes)

Das Foto wurde mir freundlicherweise von Herrn Nekes zur Verfügung gestellt

24. Januar 2017

Der Experimentalfilmemacher Werner Nekes ist am Sonntag, 21. Januar 2017, im Alter von 74 Jahren in Mülheim a.d. Ruhr, wo er auch wohnte, gestorben.

 

Werner Nekes war mit der Filmerin, Malerin und Fotografin Dore O. verheiratet.

  

Kleine Nachrufe sind zu hier zu lesen: Berliner Zeitung, Lokalkompass, Aachener Zeitung, Frankfurter Rundschau, Spiegel.

  

  

   

 

 

    

  

Schauspieler

Dietz Werner Steck ist tot

Dietz Werner Steck als Kommissar Bienzle und Rita Russek als seine Frau in einer "Tatort"-Folge

©www.stephanie-schweigert.de

9. Januar 2017

Wie erst heute bekannt wurde, ist der Schauspieler Dietz Werner Steck in der Silvesternacht im Alter von 80 Jahren gestorben.

Steck wurde in Waiblingen / Schwaben geboren und besuchte die Waldorfschule. Nach der Schauspielausbildung nahm er sein erstes Engagement in Lüneburg an. Danach ging er an das Württembergische Staatstheater nach Stuttgart und hielt dem Ensemble über 30 Jahre lang die Treue. 

 

Im Fernsehen war Steck bereits in den 1960er-Jahren zu sehen, und zwar als Karl in Stella, einem Fernsehspiel von Heinz Schirk, in Schillers Wilhelm Tell als Petermann und als Rekrut in Fritz Umgelters Bratkartoffeln inbegriffen. Seine Rolle als Kommissar Bienzle im "Tatort" verdankt der Mime dem Drehbuchautor Felix Huby, der ihm die Rolle auf den Leib schrieb. Aus der ersten Folge, die im Jahr 1990 ausgestrahlt wurde, wurden 25 Folgen. Seinen letzten Auftritt als "Ärnscht" Bienzle hatte der Schauspieler 2007 in der Folge "Bienzle und sein schwerster Fall". Seine Ehefrau in den Tatort-Folgen ist die Schauspielerin Rita Russek. 2007 ist der Schauspieler für seine Verdienste um das Ansehen der Baden-Württembergischen Polizei mit dem Titel Ehrenkommissar ausgezeichnet worden.

Seit 2014 wohnte der Schauspieler nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim in Birkbach.

 

Weitere Filme mit Dietz Werner Steck sind bei IMdB gelistet. 

Außerdem sind bei www.steffi-line.de weitere biografische Informationen zu lesen.

  

Einige Nachrufe über den beliebten Schauspieler sind hier zu finden: 

Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten, Süddeutsche Zeitung, DWDL und Tagesschau.

    

  

  

Schauspieler

Klaus Wildbolz gestorben

5. Januar 2017

Der in Wien geborene schweizerische Schauspieler Klaus Wildbolz ist am 5. Januar 2017 im Alter von 79 Jahren gestorben.

 

Bekannt geworden war der gut aussehende Mime u.a. als Hoteldirektor Hofer in der TV-Serie "Schlosshotel Orth" oder als Darsteller in Filmen der Rosamunde Pilcher-Reihe, er war aber auch in zahlreichen anderen Serien mit wie "Der Alte", "Derrick", "Sonderdezernat K1", "SOKO 5113", "Die Männer vom K3" oder "Tatort" zu sehen. In den Jahren 1980-1986 übernahm Wildbolz eine Hauptrolle in der mehrteiligen österreichischen Serie von Rudolf Nussgruber, Ringstraßenpalais, wo er den Grafen Artenberg mimte.

  

Weitere Informationen über Klaus Wildbolz bei www.steffi-line.de.

Kleine Nachrufe sind hier zu lesen: welt.de, spiegel.de, msn.com, derstandard.at

    

  

  

F. W. Murnau-Retrospektive in München

2. Januar 2017

Vom 8. Januar - 18. Februar 2017 findet im Filmmuseum München eine große Retrospektive für den großen Stummfilm-Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau statt. Es sollen alle 12 erhaltenen Filme des 1931 verstorbenen Regisseurs gezeigt werden.

  

Weitere Informationen bei www.filmportal.de >>>

    

  

  

Timm Thaler... kommt ins Kino

1. Januar 2017

Der Fernsehserien-Klassiker Timm Thaler oder das verkaufte Lachen nach dem 1962 erschienenen Kinderbuch von James Krüss  kommt ins Kino. Die Titelrolle wird der 14jährige Schauspieler Arved Friese übernehmen.

Andreas Dresen führt Regie. Und wer die Qualität der Filme dieses Regisseurs kennt, der weiß auch, dass da nur Gutes herauskommen kann (Sommer vorm Balkon, Wolke 9, Halt auf freier Strecke). Das Drehbuch schrieb Alexander Adolph (So glücklich war ich noch nie).

Die Rolle des fiesen Barons übernimmt Justus von Dohnányi, Bjarne Mädel ist Timms Vater, weiterhin zu sehen sind Charly Hübner und Milan Peschel, Steffi Kühnert ist die geldgierige Stiefmutter, Axel Prahl und Andreas Schmidt kommen als urkomisches Gaunerpärchen daher, weiterhin Harald Schmidt (Rennbahnsprecher), Nadja Uhl, und als Gag ist Thomas Ohrner (der in der ZDF-Serie 1979 den Timm spielte) der Concierge im Hotel.

Die Filmbewertungsstelle hat den Film mit dem Prädikat "Besonders wertvoll" eingestuft.

 

Kinostart ist der 2. Februar 2017.

    

  

  

   

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 28. März 2017

 

Sollten mir bei den o.g. Angaben Fehler unterlaufen sein, so werden diese bei entsprechender Nachricht und Kontrolle korrigiert.

  

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