Filmhaus-Nachrichten

2017

    

 

News bis 2006   2007  2008   2009   2010   2011   2012   2013  2014   2015   2016

  

  

 

 

    

Eklat bei den Bad Hersfelder-Festspielen

24. Juni 2017: 

Intendant und Regisseur Dieter Wedel, der für das Theaterstück über Martin Luther verantwortlich ist, hat einen der Hauptdarsteller, Paulus Manker (österreichischer Burgschauspieler), einen Tag vor der Premiere bei den Bad Hersfelder Festspielen aus dem Stück geworfen.

 

Weitere Informationen hierzu bei www.nwzonline.de und bei GOOGLE-News.

   

   

  

RBB zeigt alte (restaurierte) "Tatort"-Folgen

19. Juni 2017: 

Der RBB zeigt 14 historische und restaurierte Berlin-Tatorte im Sommersonderprogramm

Das wird für Fans ein heißer TATORT-Sommer: der Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) hat 14 alte TATORT-Folgen, die sein Vorgängersender Sender Freies Berlin (SFB) zwischen 1971 und 1994 in die ARD-Gemeinschaftsproduktion eingebracht hat, restauriert und nach HD-Abtastung für die Zukunft gesichert. In einem Sommersonderprogramm unter dem Titel "TATORT-Classics" sendet der rbb diese sehr selten wiederholten Folgen ab 26. Juni 2017. Die Folgen sollen jeweils montags um 22:15 Uhr laufen.

 

Folgende Titel sind geplant:

26. Juni: Der Boss
03. Juli: Rattennest
10. Juli: Transit ins Jenseits 
17. Juli: Feuerzauber 
24. Juli: Sterne für den Orient 
31. Juli: Gefährliche Träume 
07. August: Beweisaufnahme 
14. August: Katz und Mäuse 
21. August: Sterben und sterben lassen 
28. August: Fluppys Masche 
04. September: Freiwild 
11. September: Blutwurstwalzer 
18. September: Berlin - beste Lage 
25. September: Die Sache Baryschna

 

Quelle: www.tatort-fundus.de 

 

 

 

ARD-Sender One wiederholt

Serien-Klassiker 

Salto Mortale

18. Juni 2017: 

Ab dem 25. Juni 2017 wiederholt der ARD-Sender One den Serien-Klassiker Salto Mortale aus dem Jahr 1968. Die Familie, deren Mitglieder unter dem Namen "The Flying Dorias" am Trapez agieren, sind u.a. Hans-Jürgen Bäumler, Horst Janson, Hellmut Lange und Gitty Djamal. Gustav Knuth als Familienoberhaupt Carlo Doria versucht, so manchen Streit unter seinen Söhnen zu schlichten. 

Weitere Darsteller sind Margitta Scherr, Hans Söhnker, Sabine Eggert, Bum Krüger, Joseph Offenbach, Ursula von Manescul, Tilly Lauenstein u.v.a.

Die Drehbücher wurden von Horst Pillau und Heinz Oskar Wuttig geschrieben. Regie führte Michael Braun.

   

 

 

Burgschauspielerin

Sonja Sutter tot

Sonja Sutter

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

Sonja Sutter als "Gute Werke" in "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen 1981

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

4. Juni 2017: 

Am 2. Juni 2017 starb die Theater- und Filmschauspielerin Sonja Sutter im Alter von 86 Jahren.

 

In den News bei www.steffi-line.de ist u.a. zu lesen: "Die Künstlerin konnte auf eine beeindruckende Karriere am Wiener "Burgtheater" aber auch den "Salzburger Festspielen" zurückblicken, am "Burgtheater" gestaltete sie seit 1959 rund vier Jahrzehnte lang die großen, weiblichen Rollen der Weltliteratur sowohl in klassischen als modernen Stücken.  Einem breiten Publikum war Sonja Sutter bereits 1952 durch Slátan Dudows DEFA-Streifen Frauenschicksale bzw. der Rolle der leichtfertigen Renate Ludwig bekannt geworden, es folgten prägnante Aufgaben in Produktionen wie Meines Vaters Pferde I. Teil Lena und Nicoline (1954) oder Die Barrings (1955), ihren größten Leinwanderfolg feierte sie sicherlich als Protagonistin bzw. Arbeitertochter Lissy Schröder in Lissy (1957). Die von Konrad Wolf in Szene gesetzte Literaturadaption wurde mehrfach ausgezeichnet und gehört zu den herausragenden DEFA-Produktion. Als 1961 die Berliner Mauer errichtet wurde, konnte Sonja Sutter ihre Filmkarriere bei der DEFA nicht mehr fortsetzen, stand in den kommenden Jahren nur noch sporadisch für ambitionierte Fernsehspiele aber auch populäre Serien vor der Kamera. Einen letzten TV-Auftritt hatte sie 2005 in der Episode "Der Nachruf" aus dem Krimi-Dauerbrenner Der Alte.

(Quelle: u.a. www.steffi-line.de - Neuigkeiten vom 3. Juni 2017)

 

Weitere Nachrufe bei wien.orf.at, www.salzburg.com, www.nachtkritik.de.

Mehr über die Schauspielerin bei DEFA-Stiftung.

  

 

 

Natalia Wörner spielt

"Mata Hari"

2. Juni 2017: 

Die ARD zeigt am 18. Juni 2017 um 21:45 Uhr den Fernsehfilm Mata Hari - Tanz mit dem Tod, in welchem Natalia Wörner die Rolle der niederländischen Spionin übernommen hat. Weitere Schauspieler sind hier Nora von Waldstätten Barnaby Metschurat und Francis Fulton-Smith. 

Regie führt Kai Christiansen. Der Film wurde von Vincent TV GmbH produziert.

 

Zum Film ist hier ein Interview mit der Schauspielerin Natalia Wörner zu lesen: www.nordbuzz.de ... und noch weitere Informationen: www.teleschau.de und tagesspiegel.de.

  

  

   

Die Lindenstraße macht eine 5wöchige TV-Pause

2. Juni 2017: 

Das gab es noch nie!

In der über 30jährigen TV-Geschichte der Serie gibt es jetzt zum ersten Mal eine Sommerpause.

Nach der Episode am 9. Juli geht es erst am 20. August weiter.  

 

Hier kann weiter gelesen werden >>>

   

 

 

Der Schriftsteller und Dramatiker

Tankred Dorst

ist tot

Tankred Dorst

©Nordbayerischer Kurier,

Karl Heinz Lammel

1. Juni 2017: 

Gerade habe ich gelegen, dass der in Oberlind bei Sonneberg in Thüringen geborene Dramatiker und Autor Tankred Dorst im Alter von 91 Jahren in Berlin gestorben ist. 

Zwei die sich gut verstehen: Tankred Dorst und Dieter Dorn, hier im Sommer 1981 vor dem Festspielhaus Salzburg, wo Dorn "Ariadne auf Naxos" inszeniert  bzw. wiederaufgenommen hat.

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

 

Tankred Dorst hat über 50 Stücke, zum großen Teil in Kooperation mit seiner Ehefrau, Ursula Ehler, für das Theater geschrieben und ist vielfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Europäischen Preis für Literatur, Georg Büchner-Preis und Adolf Grimme-Preis in Gold.

 

Namhafte Regisseure (siehe auch Filmliste) arbeiteten mit Dorst zusammen wie Peter Zadek (Eiszeit, 1973), Peter Palitzsch ("Toller", 1968), Dieter Dorn ("Auf dem Chimborazo", 1976, verfilmt für das Fernsehen von Peter Beauvais) oder Hans Neuenfels ("Der verbotene Garten", 1988). Zu seinen Werken gehören Dramen, Bühnenbearbeitungen, Prosa-Stücke (Klaras Mutter, Mosch, Eisenhans - Verfilmungen in eigener Regie), Theaterstücke für Kinder und Hörspiele. 

 

Einige Nachrufe sind hier zu finden: NDRTagesschau, FAZ, n-tv, rbb-online, MDR, Deutschlandfunk.

 

 

  

Neuer Leiter der

Hofer Filmtage

vorgestellt

31. Mai 2017: 

Nach dem überraschenden Tod 2016 des langjährigen Leiters der Hofer Filmtage, Heinz Badewitz, ist jetzt ein neuer künstlerischer Leiter gefunden worden. Thorsten Schaumann wird zum 1. September 2017 die Leitung der Filmtage übernehmen. Die nächsten Hofer Filmtage finden vom 24.-29. Oktober 2017 statt.

 

Weiterlesen auf der Seite des Bayerischen Rundfunks >>> oder mediabiz.de >>>

   

 

 

Matti Geschonneck-Film im Kino angelaufen

30. Mai 2017: 

Nach einer Romanvorlage von Eugen Ruge, der von der Kritik hochgelobt wurde, ist von Regisseur Matti Geschonneck nach einem Drehbuch von Wolfgang Kohlhaase der Film In Zeiten des abnehmenden Lichts nun in den Kinos angelaufen.

Es handelt sich um eine Familiengeschichte, die sich über vier Generationen abspielt... weiterlesen >>>

 

Informationen bietet auch die Berlinale-Seite und meine NEWS aus 2016.

Matti Geschonneck zu seinem Film: www.stuttgarter-zeitung.de (29. Mai 2017).

Besprechung bei SWR2/Kulturinfo

Besprechung bei NDR/Kultur.

   

 

  

Film- und Theaterschauspieler 

Fritz Lichtenhahn

gestorben

Fritz Lichtenhahn, hier in den 1980er-Jahren

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

28. Mai 2017: 

Fritz Lichtenhahn ist tot. Der 85-Jährige Schweizer Schauspieler starb am 24. Mai 2017 in einer Hamburger Seniorenresidenz, wo er die letzten Jahre verbrachte.

Weitere Infos über Fritz Lichtenhahn sind bei www.steffi-line.de zu finden.

 

Große Bekanntheit erlebte der Schauspieler, der auch ein exzellenter Theaterschauspieler (u.a. in Bochum, Basel, Zürich, Hamburg und Berlin) war, als Familienvater Bruno Semmeling in Dieter Wedels 3teiligem Fernsehfilm Einmal im Leben - Geschichte eines Eigenheims im Jahr 1973, in welchem sich die Familie Semmeling entschloss, endlich in die eigenen vier Wände zu ziehen. 1976 folgte der Fernsehfilm Alle Jahre wieder - Die Familie Semmeling, der sich vergnüglich mit einem Urlaub dieser Familie befasste. Dann ließ Regisseur Dieter Wedel die Familie Semmeling nach 30 Jahren wieder aufleben, was in der Fernsehwelt nicht häufig geschieht. Die Familiengeschichte wurde also 2002 fortgesetzt unter dem Titel Die Affäre Semmeling, wobei sich die Familie jetzt wegen einer größeren Erbschaft mit der Intoleranz diverser Behörden herumschlagen musste. Antje Hagen als Ehefrau "Trudchen" Semmeling war in allen drei Filmen mit von der Partie. Eine wirkliche Sternstunde im Fernsehen. Hierzu gibt es von beiden Schauspielern ein 2002 geführtes Interview im "Stern"

 

Im Hamburger Abendblatt ist ein Nachruf zu lesen.

   

 

    

Filmemacher

Wim Wenders

dreht Dokumentarfilm

über Papst Franziskus

24. Mai 2017: 

Regisseur Wilm Wenders dreht über Papst Franziskus einen Dokumentarfilm. Wie ich gelesen habe, traf sich Wenders bereits mehrere Male zu Audienzen beim Heiligen Vater. Der Titel des Films soll «Pope Francis. A man of his word» heißen. Ob und wann er auch in deutscher Sprache erscheint, ist ungewiss.

 

Informationen sind hier: de.zenit.org, Radio Vatican.

 

  

    

Schauspieler 

Gunnar Möller

ist tot

Gunnar Möller

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

23. Mai 2017: 

Der Schauspieler Gunnar Möller ist tot. Er starb am 16. Mai 2017 im Alter von 88 Jahren in Berlin. 

 

Als Sohn eines Optikermeisters wuchs Gunnar Möller in Berlin auf. Bereits im Kindesalter spielte er 1940 den Hänsel in seinem ersten Film Hänsel und Gretel. Weiterhin sieht man ihn 1941 in Kopf hoch, Johannes! von Viktor de Kowa als Schüler Wilhelm Panse. 1943 hatte er in Zirkus Renz die Rolle des Bäckerjungen Willi. Alfred Weidenmann setze Gunnar Möller in Junge Adler (1944) als Lehrling Spatz ein. Weitere Filme in den 1950er-Jahren waren Heidelberger Romanze, Ferien von Ich oder Das tanzende Herz. Das Publikum wurde 1955 erobert mit dem Film Ich denke oft an Piroschka, in dem er zusammen mit Liselotte Pulver in einer wunderschönen Liebeskomödie zu sehen war. 

 

Für das Fernsehen arbeitete der Mime für diverse Regisseure, u.a. Rolf von Sydow in Die Kette oder Dieter Wedel in Schreiben Sie Ihrem Bundestagsabgeordneten (1977). Regisseur Rainer Boldt übernahm die Regie zu dem TV-Mehrteiler Das Rätsel der Sandbank. Der Film nach einem Roman von Erskine Childers entwickelte sich zu einer fesselnden Geschichte im Vorfeld des Ersten Weltkrieges, in dem Möller einen britischen Geheimagenten spielte. 

 

Umfangreiche Informationen über den Schauspieler sind bei www.filmportal.de zu finden. 

  

Nachrufe sind im FOCUS, SPIEGEL, T-ONLINE, TAGESSPIEGEL zu lesen.

 

 

     

Regisseur

Claus Peter Witt

ist gestorben 

 

Regisseur Witt in den 1980er-Jahren

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

20. Mai 2017: 

Bereits am 8. Mai 2017 ist der Regisseur Claus Peter Witt (seine Filme) nach längerer Krankheit im Alter von 85 Jahren in einem Hamburger Krankenhaus gestorben.

Witt, der als Schauspieler und Regieassistent bei Altmeister Egon Monk seine Karriere beginnt, schreibt bereits als junger Mann Filmgeschichte, indem er 1966 die Regie des 3teiligen TV-Fims Die Gentlemen bitten zur Kasse für das Fernsehen übernimmt. Eigentlich war John Olden als Regisseur vorgesehen, aber als dieser während der Dreharbeiten an einem Herzinfarkt stirbt, übernimmt der junge Claus Peter Witt die Regie. (Auf der Webseite www.trainrobbery.de ist hier  ein Interview mit Claus Peter Witt zu lesen.)

Der fleißige Regisseur realisierte in seinem "Fernsehleben" beachtliche Filme und Serien, wie z.B. Die Unverbesserlichen, Diese Drombuschs, PS - Geschichten ums Auto, Tod eines Schülers, Eine geschiedene Frau, Lorenz und Söhne, Schlosshotel Orth und einige Folgen der unsterblichen Serie Lindenstraße.

  

Kleinere Nachrufe sind zu finden bei www.stol.it, www.kleinezeitung.at, www.abendblatt.de, www.shz.de.

   

   

  

Ziegler-Film bringt die 4. Staffel von Weissensee 

 

18. Mai 2017: 

Um die Familie Kupfer geht es auch in der 4. Staffel, die - wie die HÖR ZU zu berichten weiß, sich nach dem Zusammenbruch der DDR mit kleinen und großen Sorgen durch die Zeit der kommenden 1990er-Jahre kämpfen muss. Ich erwarte die nächsten Folgen jedenfalls mit Spannung.

Weitere Hinweise bei www.dwdl.de und bei daserste.de.

 

 

 

Schauspielerin 

Susanne Uhlen

gibt die Schauspielerei auf

15. Mai 2017: 

Die Schauspielerin Susanne Uhlen hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie ihre Schauspielkarriere beendet und sich zukünftig dem Tierschutz, der ihr sehr am Herzen liegt, widmen möchte.

 

Info hierzu bei www.t-online.de.

 

  

    

Regisseur und Drehbuchautor Bernd Fischerauer ist tot

B. Fischerauer

©Andrea Pollak / www.isarbote.de

15. Mai 2017: 

Am 14. Mai 2017 starb der Regisseur und Autor Bernd Fischerauer. Der Ehemann der Schauspielerin Rita Russek erlag einem Krebsleiden.

 

Zur Information hier der Link zur Sendung "Eins zu Eins - Der Talk" vom 21.02.2017, in der Bernd Fischerauer in einem Interview  auch über seine Erkrankung spricht. Ein kleiner Nachruf ist auf der Seite des Bayerischen Rundfunks zu finden.

 

  

    

 

 

Defa-Regisseur

Roland Gräf gestorben

15. Mai 2017: 

Am 11. Mai 2017 ist der im thüringischen Meuselbach geborene Regisseur, Kameramann und Drehbuchautor, der vorrangig für die Defa gedreht hat, im Alter von 82 Jahren gestorben. Roland Gräf gehörte zu den bedeutendsten Autorenfilmern der Defa.

 

Weitere Informationen bzw. Nachrufe sind hier zu finden: Potsdamer Neueste Nachrichten, rbb-online, MDR, DEFA-Stiftung.

  

    

  

Sängerin und Schauspielerin Daliah Lavi gestorben

4. Mai 2017: 

Am 3. Mai 2017 starb die Schauspielerin und Sängerin Daliah Lavi in ihrer Wahlheimat Asheville im US-Bundesstaast North Carolina. Sie wurde 74 Jahre alt.

 

Weitere Informationen über die sympathische Sängerin sind bei www.steffi-line.de zu finden.

Einige Nachrufe: Tagesschau, Tagesspiegel, t-online, kleinezeitung.at.

   

 

 

Schauspieler

Lukas Ammann

gestorben

Lukas Ammann als Basler Nationalrat in dem Schweizer Dialektfilm "Dällebach Kari" (1970)

Quelle/Link: cyranos.ch.
Mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich)
© Praesens-Film AG

3. Mai 2017:

Der Schweizer Schauspieler Lukas Ammann ist tot. Er starb am 3. Mai 2017 im hohen Alter von 104 Jahren in München.

 

Bei www.steffi-line.de ist u.a. zu lesen:

"In nachhaltiger Erinnerung ist er sicherlich als "Gentleman-Detektiv" in der Krimiserie "Graf Yoster gibt sich die Ehre" geblieben, eine Figur, die er zwischen 1967 und 1977 in 62 Folgen bravourös mimte und mit Hilfe seines Dieners und Chauffeurs Johann (Wolfgang Völz) so manchen kniffligen, meist im aristokratischen Milieu angesiedelten Kriminalfall löste. Im fortgeschrittenen Alter machte Ammann noch einmal Furore in der Serie "Die Fallers", in den Geschichten um eine fiktive Familie aus dem Schwarzwald spielte er zwischen 1994 und 2000 den Altbauern Wilhelm Faller. Über seine TV-Erfolge "geriet die künstlerische Vielfalt des Charakterdarstellers Ammann beinahe in Vergessenheit. In 70 Berufsjahren und über 700 Rollen machte sich der Schauspieler, Regisseur, Kabarettist und Tänzer einen exquisiten Namen als Alleskönner – sei es im klassischen Bühnenfach oder als tänzerisch-leichter Interpret geistvoller Unterhaltung." schreibt unter anderem die "Neue Zürcher Zeitung" in einem Nachruf."

(Quelle: u.a. www.steffi-line.de - Neuigkeiten vom 3. Mai 2017)

 

Weitere Nachrufe bei spiegel.de, focus.de, tageswoche.ch

    

  

  

Schweizer Schauspieler

Hans Heinz Moser

gestorben

3. Mai 2017:

Bereits am 5. April 2017 ist der beliebte Schweizer Darsteller Hans Heinz Moser im Alter von 80 Jahren gestorben. 

Bei uns nicht so bekannt, aber in der beliebten Schweizer Soap "Lüthi und Blanc" spielte Moser den Firmenpatriarchen Jean-Jaques Blanc.

Seinen Durchbruch als "Wachtmeister Studer" (eine literarische Figur des Schweizer Krimi-Autors Friedrich Glauser) hatte der Mime bereits 1980 in den Verfilmungen Krock & Co. (Regie: Rainer Wolffhardt), Der Chinese (Regie: Kurt Gloor) und Matto regiert (Regie: Wolfgang Panzer).

Im deutschen Fernsehen war Hans Heinz Moser auch in den TV-Serien SOKO 5113, Der Fahnder, Ein Fall für Zwei, Stahlkammer Zürich, Auf Achse und Die Wache zu sehen (Info aus Wikipedia).

 

Kleine Nachrufe sind bei www.luzernerzeitung.ch, www.bernerzeitung.ch und www.srf.ch zu finden.

  

  

  

Hannelore Hoger gibt ihre Biografie heraus

Abbildung des Buchcovers mit freundlicher Erlaubnis Rowohlt-Verlag

28. April 2017: 

Aufgenommen von der Fotografin VIRGINIA in der Kantine auf Kampnagel, Hamburg, bei einer Pause zu einer Regiearbeit der Schauspielerin ("Warten auf Godot").

Neben ihr stehend Gustav Peter Wöhler. Vordere Reihe von links: Manfred Studer, Christian Ebert und Marcus Fritsche.

  

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

 

(Das Foto ist in der neuen Biografie auf Seite 125 zu sehen.)

Passend zu ihrem 75. Geburtstag gibt der Rowohlt-Verlag die Biografie der großartigen Schauspielerin Hannelore Hoger mit dem Titel "Ohne Liebe trauern die Sterne" heraus. 

 

Hannelore Hoger ist nicht nur eine großartige Film- und Fernsehschauspielerin, sondern inszeniert seit den 1980er-Jahren auch Theaterstücke wie etwa Kroetz’ "Stallerhof" am Schauspielhaus Bochum, 1986 Friedrich Hebbels "Maria Magdalena" am Staatstheater Darmstadt, Thomas  Thomas Bernhards "Am Ziel" und 1989 am Theater in der Josefstadt Wedekinds Frühlings Erwachen.

 

Auf dem Klappentext ihrer Biografie ist zu lesen: "Sie ist eine der beliebtesten deutschen Schauspielerinnen: Hannelore Hoger. Als eigenwillige Kommissarin Bella Block wurde sie populär, aber sie spielt und beherrscht auch viele andere Rollen in Film- und Theaterproduktionen. Von Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos (1968) und Die Patriotin (1979) über Auftritte in Derrick und Tatort bis zu Die Bertinis (1988) und der jüngsten Heidi-Verfilmung (2015), in der sie die Großmutter mimt, reicht das Spektrum ihrer Arbeiten.
Jetzt erzählt sie zum ersten Mal ausführlich aus ihrem Leben: von Kindheit und Jugend in Hamburg; von ihren Anfängen und ersten Erfolgen als Schauspielerin; von der Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Peter Zadek, Edgar Reitz und Alexander Kluge, die sie geprägt haben; von verschiedenen Kollegen – und ihrer Tochter Nina.
Man erfährt, welche Bücher sie liest und welche Musik sie am liebsten hört, warum Hunde (und andere Tiere) in ihrem Leben stets einen wichtigen Platz einnahmen, welche Bedeutung Reisen für sie haben. Und sie lässt die Leserinnen und Leser teilhaben an einer Seite, die öffentlich bisher kaum bekannt ist: dass sie nämlich gern malt. Das Buch zeigt erstmals eine Reihe ihrer in den letzten Jahren entstandenen Bilder.
Eine faszinierende Frau, ein außergewöhnliches Buch."

 

 

 

 

Margarethe von Trotta 

wird mit dem

Helmut Käutner-Preis ausgezeichnet

23. April 2017:

Die Regisseurin, Drehbuchautorin und Schauspielerin Margarethe von Trotta wird am 12. Mai 2017 von der Stadt Düsseldorf mit dem Helmut-Käutner-Preis ausgezeichnet. Aus diesem Anlass ist eine Retrospektive mit acht ihrer Filme geplant, die in der Zeit  vom 3. bis 28. Mai gezeigt werden sollen. 

 

Hier sind weitere Informationen zu diesem Ereignis >>>

 

 

 

Deutscher Filmpreis

am 28. April 2017 im ZDF

 

 

Nachtrag

vom 29. April 2017 >>>

19. April 2017:

Das ZDF zeigt am 28. April 2017 um 22:15 Uhr die Verleihung des Deutschen Filmpreises. 

 

Hier sind noch einmal die Nominierten auf einen Blick >>>

 

Der Gewinner des Abends bei der Filmpreisverleihung war der Film Toni Erdmann, der insgesamt 6 Lolas abräumte.

Weiterlesen >>>

 

 

 

Kameramann

Michael Ballhaus

gestorben

Michael Ballhaus bei der deutschen Filmpremiere The Brave One, Berlin, 13.9.2007

Urheber: Franz Richter (User:FRZ)

13. April 2017:

In der Nacht zum Mittwoch (12. April) starb der international anerkannte deutsche Kameramann Michael Ballhaus im Alter von 81 Jahren im Kreise seiner Familie. Mit Trauer und Bestürzung haben Filmschaffende aus der ganzen Welt reagiert. 

 

Michael Ballhaus arbeitete mit Regisseuren wie Wolfgang Petersen, Rainer Werner Fassbinder, Volker Schlöndorff und vor allen in USA mit dem Regisseur Martin Scorsese und Francis Ford Coppola zusammen.

Seine bemerkenswerte "Rundum-360°-Kamerafahrt", probierte er zum ersten Mal in Fassbinders Fernsehfilm Martha aus, die dann zu seinem Markenzeichen wurde. Einige Filme, bei denen Michael Ballhaus die Kamera führte, waren: 1979 Die Ehe der Maria Braun (Fassbinder), 1982 Der Zauberberg (Geißendörfer), 1985 Tod eines Handlungsreisenden (Schlöndorff), 1990 Good Fellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia (Scoresese), 1997 Air Force One (Petersen). Allein mit Fassbinder drehte er 15 Filme. 

  

Bundespräsident Walter Steinmeier kondolierte der Witwe Ballhaus', Sherry Hormann, mit den Worten: "...Er war Filmemacher im besten Sinne und ein herausragender Künstler." Für Sherry Hormanns Film 3096 Tage (basierend auf der Autobiographie der Österreicherin Natascha Kampusch) trat er letztmalig hinter eine Kamera. 

 

In seinem Filmleben wurde Michael Ballhaus etliche Male ausgezeichnet, seinen letzten Preis nahm er 2016 mit einem Ehrenbären für sein Lebenswerk auf der Berlinale entgegen. 

 

Programmänderung bei "Servus TV" am 13. April 2017: Statt des Spielfilms "Gilbert Grape - Irgendwo in Iowah" strahlt der Sender ab 23:55 Uhr das Interview "Gero von Boehm fragt Michael Ballhaus" aus.

 

Programmänderung bei RBB am 13. April 2017: Der Sender nimmt den Dokumentarfilm In Berlin von Ciro Cappellari ins Programm auf. 

 

Nachrufe sind hier zu finden: www.welt.de, www.t-online.de, FAZ, NDR, 3sat, Tagesschau, maz-online.de, Sueddeutsche Zeitung   und hier >>>

 

Neue Serie für ZDFneo

nach Süskinds "Das Parfum"

12. April 2017:

Das ZDF-Presseportal informiert:

Eine brutale Mordserie in einer niederrheinischen Kleinstadt führt in die Vergangenheit von fünf Internatsschülern, die auf der Suche nach Macht und Liebe mit dem Geheimnis menschlichen Dufts experimentierten.

Unter der Regie von Emmy-Gewinner Philipp Kadelbach und nach den Drehbüchern von Eva Kranenburg realisieren ZDFneo, Constantin Television und MOOVIE die sechsteilige Serie Die Geschichte eines Parfums (Arbeitstitel) – nach einer Idee von Oliver Berben und inspiriert von Patrick Süskinds Kultroman "Das Parfum" als Crime-Story.

Die Dreharbeiten finden ab Juli 2017 in Deutschland und Frankreich statt. Produzenten sind Oliver Berben und Sarah Kirkegaard.

Die Geschichte eines Parfums ist eine Produktion der Constantin Television und MOOVIE in Koproduktion mit ZDFneo, gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW. Die ZDF-Redaktion liegt bei Günther van Endert. ZDFneo-Koordinator ist Florian Weber. 

 

Weitere Informationen >>>

 

 

Schauspielerin

Renate Schroeter

ist gestorben

5. April 2017: 

Renate Schroeter

©Nik Konietzny 

Die Schauspielerin Renate Schroeter ist tot. Sie starb am 3. April 2017 im Alter von 77 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit in ihrer Wahlheimatstadt Freiburg i. Breisgau.

 

Renate Schroeter in der Abenteuerserie "Die Überlebenden der Mary Jane", 1973

Bild: PIDAX-Film

Sie spielte 1970 eine Hauptrolle im allerersten Tatort mit dem Titel Taxi nach Leipzig, in dem der bärbeißige Kommissar Trimmel (alias Walter Richter) den Fall gelöst hat. Mit Curd Jürgens war sie 1978 in der Tatort-Folge Rot-Rot-Tot zu sehen.

 

Bereits während ihrer Schulzeit nahm Renate Schroeter Schauspielunterricht bei Marlise Ludwig in Berlin, wo sie auch 1959 ihr erstes Engagement am Renaissance-Theater erhielt. Hier spielte sie mit Peter Mosbacher und Adolf Wohlbrück in Anouilhs "Die Probe". Weiterhin hatte sie Engagements in Darmstadt (1960), bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen (1961), in Frankfurt (1963-1968), in Köln (1970), den Festspielen in Bad Hersfeld (1972) und beim Schauspielhaus Zürich, wo sie von 1970-1986 agierte. Hier war sie unter anderem in der Titelrolle von Eugene O’Neills Trauer muss Elektra tragen und als Orsina in Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing zu sehen.

 

In den 1960er-Jahren spielte die Mimin öfter in für das Fernsehen bearbeiteten Klassikern wie "Haus Herzenstod" mit Rudolf Forster, "Torquato Tasso" (nach Goethe) in der Regie von Imo Moszkowicz, "Die Kleinbürger" nach Gorki und Die Physiker an der Seite von Therese Giehse, Regie: Fritz Umgelter. Weiterhin sah man sie in der 13-teiligen Abenteuerserie Die Überlebenden der Mary Jane (1973, ZDF), Radiofieber (1989) in der Regie von Dietrich Haugk, Wo liegt Arkadien (1976) in der Regie von Dieter Lemmel oder in Grabbes letzter Sommer (1980), Regie Sohrab Shahid Saless

 

Im Kino konnte man die sympathische Schauspielerin erleben in Die Spitzenklöpplerin (1976), Im Zeichen des Kreuzes (Regie: Rainer Boldt, 1982) oder in Killer aus Florida mit Bruno Ganz.

 

In den letzten Jahren hatte Renate Schroeter einen festen Platz in diversen TV-Serien. So sah man sie in diversen Verfilmungen der Rosamunde Pilcher, in den Serien "Hafenpolizei", "Der Kommissar", "Ein Fall für Zwei", "Die Männer vom K3" , "Der letzte Zeuge", "Der Bergdoktor", "Ein Haus in der Toskana", "Der Landarzt" und "Notruf Hafenkante".

 

 

    

Christine Kaufmann ist tot

28. März 2017: 

Außergewöhnlich: Heinz Schubert und Christine Kaufmann. Hier in "Der Bürger als Edelmann", 1986, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Regie: Jérôme Savary

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

Bei www.steffi-line.de ist zu lesen:

"Betroffen gemacht hat die Nachricht, dass die Schauspielerin Christine Kaufmann am 28. März 2017 in München im Alter von 72 Jahren an den Folgen ihrer Leukämie-Erkrankung gestorben ist. Schon früh stand sie vor der Kamera und wurde mit der Johanna Spyri-Adaption Rosen-Resli (1954) über Nacht zum Kinderstar.

 

Christine Kaufmann, hier 2014

Foto: Wikipedia-User: horst58 

Es folgten weitere, meist Heimatstreifen, dann schaffte die damals 15-Jährige mit Town Without Pity (1961, Stadt ohne Mitleid) den Sprung nach Hollywood. Bei den Dreharbeiten zu dem Monumentalfilm Taras Bulba (1962) lernte sie den smarten Tony Curtis (1925 – 2010) kennen und lieben, 1963 heirate die damals 18-jährige Christine Kaufmann unter großem Medienrummel den zwanzig Jahre älteren Hollywoodstar. Der Rest ist Geschichte – nach anfänglichen Jahren des Glücks wurde die Ehe im April 1968 nach einem spektakulären "Rosenkrieg" geschieden.

   

Christine Kaufmann konnte zurück in Deutschland sowohl am Theater als auch bei Film- und Fernsehen Fuß fassen, trat bis 2014 in etlichen Produktionen in Erscheinung. Ein zweites Standbein schuf sich die als "schönste Großmutter Deutschlands" bezeichnete Künstlerin mit einer eigenen Kosmetik- und Wellness-Produktreihe, veröffentlichte zudem seit Mitte der 1980er Jahre verschiedene Ratgeberbücher zum Thema "Schönheit", "Wellness" u. Ä. Ihre Erinnerungen brachte sie 1989 unter dem Titel "Normal müsste man sein" auf den Markt, im Januar 2005 erschien, rechtzeitig zu ihrem 60. Geburtstag, die Autobiografie "Christine Kaufmann und ich – Mein Doppelleben". 

(Quelle: u.a. www.steffi-line.de - Neuigkeiten vom 28. März 2017)

 

Nachrufe: Tagesschau, www.welt.de, www.focus.de, FAZ, Bayerischer Rundfunk.

Biografische Informationen bei www.filmportal.de.

 

Die Rainer Werner Fassbinder-Foundation schreibt zum Tod von Christine Kaufmann im Newsletter Mai 2017:

... Die Schauspielerin Christine Kaufmann verstarb im Alter von 72 Jahren. Ihre Karriere umfasste ein halbes Jahrhundert Kinogeschichte. Als junges Mädchen war sie bereits neben Romy Schneider in Géza von Radványis MÄDCHEN IN UNIFORM zu sehen. Später führte sie ihr Weg nach Italien, Hollywood und auch wieder zurück nach Deutschland, wo sie in Fassbinder-Filmen wie LILI MARLEEN und LOLA vor der Kamera stand. Angesichts ihrer bewegten Laufbahn sagte sie einmal bescheiden: "Ich weiß, dass ich nicht immer gut war, aber ich wirkte immer begabt."


 

  

  

   

Schauspielerin

Ingeborg Krabbe

gestorben

Ingeborg Krabbe, hier 2012 in der NDR-Talkshow

Foto: Udo Grimberg

(Wikipedia-Benutzer Chester100)

Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de

19. März 2017:

Die in Leipzig geborene Theater- und Filmschauspielerin Ingeborg Krabbe ist tot. Die beliebte Schauspielerin erlag am 17. März 2017 im Alter von 85 Jahren einem Krebsleiden. 

 

Die Vollblutschauspielerin begann 1949 eine Schauspielausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Leipzig. Ihr Einstand beim Film war eine kleine Rolle in Der Weg ins Leben (1954). Außerdem war Ingeborg Krabbe mit anderen Künstlern an der Gründung des Kabaretts "Die Pfeffermühle" in Leipzig beteiligt, wo sie aber nur ein halbes Jahr blieb. Weitere Theaterstationen waren die "Komödie am Kurfürstendamm", das Theater "Grüne Zitadelle" in Magdeburg, die "Comödie Dresden" und das "Schlossparktheater" in Berlin.

 

1962 erhielt sie eine Rolle in dem DEFA-Streifen Tanz am Sonnabend – Mord?. In der Romanverfilmung von 1965, Die Abenteuer des Werner Holt, war sie die Frau eines SS-Manns, der hier von Dieter Franke verkörpert wurde. Ab Anfang der 1970er-Jahre konnte man die Mimin des öfteren in TV-Serien wie "Der Staatsanwalt hat das Wort", "Im Namen des Gesetzes", "Praxis Bülowbogen" und "Polizeiruf 110" sehen. Sie war auch Hörspiel- und Synchronsprecherin.

 

Anfang der 1990er-Jahre waren ihre Rollen in TV-Serien wie "Der Bulle von Tölz", "Siska",  "Pfarrer Braun" und "In aller Freundschaft" angesiedelt. In einer der letzten Folgen dieser Krankenhaus-Serie mit dem Titel "Vergiss mein nicht" spielte Krabbe eine Frau, die nach einer fortgeschrittenen Krebserkrankung ihrem Leben gemeinsam mit ihrem Mann Fritz, gespielt von Herbert Köfer, ein Ende setzen möchte.

Wer mehr über Ingeborg Krabbe lesen möchte, der kann das bei www.steffi-line.de tun.

 

Nachrufe sind beim MDR, RBB und bei t-online zu finden.

  

  

    

Die Blumen von gestern

für 8 Lolas nominiert

17. März 2017:

Wie die Präsidentin der Deutschen Filmakademie, Iris Berben, die Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Meret Becker als Vorstandsmitglied am 16. März 2017 im Rahmen einer Pressekonferenz bekanntgegeben haben, sind diese drei Filme für den Deutschen Filmpreis nominiert:

Die von Chris Kraus inszenierte Tragikomödie Die Blumen von gestern mit Lars Eidinger ist als großer Favorit für acht Lolas ins Rennen gegangen.

Weiterhin wurden die Filme Wild von Nicolette Krebitz und Toni Erdmann von Maren Ade in der Kategorie "Bester Spielfilm" nominiert. 

Die Filme 24 Wochen von Anne Zohra Berrached und Simon Verhoevens Willkommen bei den Hartmanns haben ebenfalls gute Chancen auf den Filmpreis, wobei bereits jetzt schon feststeht, dass Simon Verhoeven für den besucherstärksten Film (3,5 Millionen Zuschauer) eine (undotierte) Lola erhält.   

Die Schauspielerinnen Sandra Hüller, Julia Jentsch und Lilith Stangenberg sind als beste Schauspielerinnen nominiert und bei den Herren sind es Lars Eidinger, Peter Simonischek und Bruno Ganz.

 

  

   

Neue Folge der ZDF-Reihe Unter anderen Umständen

13. März 2017:

Das ZDF gibt bekannt, dass neue Dreharbeiten zur Krimireihe "Unter anderen Umständen" (Arbeitstitel: "Haus am Meer") begonnen haben. Es ist bereits der 14. Fall des Ermittlertrios Hamm, Winter und Brauner.

 

Das Ermittler-Trio: Kommissare Matthias Hamm (Ralph Herforth, Jana Winter (Natalia Wörner) und Brauner (Martin Brambach)

Copyright: ZDF/Marion von der Mehden

In ihrem neuen Fall gerät Kommissarin Jana Winter (Natalia Wörner) in ein komplexes Lügenkonstrukt: Eine Familie greift zu drastischen Mitteln, um ihren sozialen Abstieg zu verhindern. In den weiteren Rollen spielen Ralph Herforth, Martin Brambach, Nele Müller-Stöfen, Janna Striebeck, Martin Lindow, Bernhard Schir, Peter Benedict, Hansjürgen Hürrig und andere. Regie führt Judith Kennel, die bisher alle Filme der Reihe realisiert hat. Das Drehbuch schrieb André Georgi ("Schweigeminute"). 

Eine anonyme Anruferin meldet ein Kapitalverbrechen. Tags darauf wird die Leiche einer jungen Frau in einem Naturschutzgebiet aufgefunden. Jana Winter und Matthias Hamm (Ralph Herforth) finden heraus, dass es sich bei der Toten um die Ukrainerin Daria (Krista Tcherneva) handelt, die in Deutschland ein neues Leben beginnen wollte. Ihr Plan war, erst als Au-Pair Geld zu verdienen und dann zu heiraten. Doch ihr Auserwählter, Maik Leinemann (Timo Jacobs), ist kein unbeschriebenes Blatt. Schon seine Ex-Freundin soll er zur Prostitution gezwungen haben. Leinemann gibt zu, Daria am Abend zu einer "Kundenparty" gebracht zu haben, danach habe er sie aber nicht mehr gesehen. Hamm sucht den Gastgeber, Bauunternehmer Horst Steinberg (Bernhard Schir), in seiner schicken Villa am Meer auf. Er hatte die Party veranstaltet, um seine Kunden bei Laune zu halten. Daria habe er direkt wieder hinausgeworfen, da sie unter Drogen gestanden habe und völlig fertig gewesen sei. 

Im Laufe der Ermittlungen kann die anonyme Anruferin ermittelt werden: Katharina Seidel (Nele Müller-Stöfen), eine Frau mit drei Kindern, einem arbeitsunfähigen Ehemann und einem Haufen Schulden. Sie und ihre Schwester Sybille (Janna Striebeck) wollen Daria auf einer Landstraße mit einem Mann gesehen haben, dessen Beschreibung auf Leinemann passt. Es stellt sich heraus, dass Katharina Seidel sich aus finanzieller Not heraus prostituiert und ebenso auf der Party des Unternehmers war. Doch was mit Daria geschehen ist, kann oder will sie nicht sagen. Jana muss sich ganz auf ihren Instinkt verlassen, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

Es produziert die Network Movie Film- und Fernsehproduktion, Hamburg; Produzenten sind Jutta Lieck-Klenke und Dietrich Kluge. Die Redaktion im ZDF hat Daniel Blum. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis 5. April 2017. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

  

  

  

Bremer Tatort-Team hört auf!

10. März 2017:

Heute habe ich gelesen, dass die Bremer TV-Hauptkommissare Inga Lürsen (Sabine Postel - seit 1997 "im Dienst") und Nils Stedefreund (Oliver Mommsen - seit 2001 "im Dienst") 2019 zum letzten Mal gemeinsam ermitteln. Der Tatort Bremen soll aber erhalten bleiben. (ARD)

 

Weitere Informationen hierzu >>> ARD und Radio Bremen

  

  

  

Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

8. März 2017:

Am 8. März 2017 (Internationaler Frauentag) wurde an 16 Frauen der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Sie wurden ausgezeichnet für ihr langjähriges, herausragendes ehrenamtliches Engagement. Die Verleihung fand in feierlichem Rahmen im Schloss Bellevue statt. Unter ihnen waren auch die Schauspielerinnen Sibel Kekilli, Nina Hoss und die Moderatorin Nazan Eckes.

  

  

  

"Goldene Kamera" von Hör Zu - Dieses Bild ist gemeinfrei.Goldene Kamera

von HörZu

vergeben worden

 

5. März 2017: 

Am vergangenen Samstag Abend (4. März 2017) ist in Hamburg der bedeutende Medienpreis, die GOLDENE KAMERA, verliehen worden. Durch die Livesendung führte souverän der Deutsch-Amerikaner Steven Gätjen

Als beste deutsche Schauspieler sind Lisa Wagner (für ihre Rolle als Beate Zschäpe in dem Doku-Drama Letzte Ausfahrt Gera) und Wotan Wilke Möhring (für seine Rolle als Karl May bzw. Old Shatterhand in der sehenswerten 3teiligen Neuverfilmung des Films Winnetou) ausgezeichnet worden.

In der Kategorie "Lebenswerk National" konnte der "Altmeister des deutschen Schlagers", Dieter Thomas Heck, den Preis entgegennehmen.

Aus Hollywood waren Jane Fonda (Lebenswerk international), Nicole Kidman (Beste Schauspielerin international) und Colin Farrell (Bester Schauspieler international) angereist, um mit dem Preis geehrt zu werden.

Beeindruckend war die Vergabe der GOLDENEN KAMERA für gleich drei Journalisten. Laudator war Wolf von Lojewski, der als Journalist jahrelang für die ARD und das ZDF gearbeitet hat. In der Kategorie "Beste Information" sind  Caren Miosga (ARD-Tagesthehem), Marietta Slomka (ZDF-Heute-Journal) und Peter Kloeppel (RTL Aktuell) geehrt worden.

 

Weitere Preisträger und Infos sind auf der Webseite der "Goldenen Kamera" zu finden.

 

 

 

Film- und Theaterschauspieler 

Martin Lüttge

gestorben

Martin Lüttge

 

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

28. Februar 2017:

Bereits am 22. Februar - wie jetzt bekannt wurde - ist der in Hamburg geborene Schauspieler Martin Lüttge im Alter von 73 Jahren gestorben.

 

Martin Lüttge und Marlen Breitinger

 

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

Martin Lüttge ist sowohl eingefleischter Theater- als auch Filmschauspieler. Zwar kann Martin Lüttge nur auf einige Kinofilme verweisen (u.a. Adolf Winkelmanns Jede Menge Kohle, Berlinger in der Regie von Bernhard Sinkel oder Strohfeuer von Volker Schlöndorff), aber beim Theater gibt es kaum Rollen seines Typs, die er nicht hätte spielen können. Er war der Arthur in Mrozeks "Tango", er spielte in Feydeaus "Der Floh im Ohr", er gab den Rosenkranz in Stoppards "Rosenkranz und Güldenstern". Er war zu sehen in der Uraufführung von Heinar Müllers "Großer Wolf" in der Regie von Claus Peymann und er spielte den Grafen Wetter in Kleists "Das Käthchen von Heilbronn". Im Fernsehen war er in dem 3teiligen Fernsehspiel Rebellion der Verlorenen, Die Weber und in Wie eine Träne im Ozean, Regie alle Fritz Umgelter. So blieben noch viele Fernsehfilme zu nennen, die der Schauspieler mit seiner Präsenz bestens ausfüllte. Einem größeren Publikum wurde er bekannt als Hauptkommissar Fleming in der TV-Krimiserie "Tatort", den er in 15 Filmen der Serie seit 1992 mimte.

 

Martin Lüttge war von 1966 bis 1972 mit der Schauspielerin Gila von Weitershausen verheiratet und seit 1999 mit der Schauspielerin Marlen Breitinger (Theaterhof Priessenthal). Er hatte zwei erwachsene Töchter. Der Schauspieler war offizieller Pate des Kinderhospizes Bethel, welches auch von zahlreichen anderen Prominenten als Paten begleitet wird (Wikipedia).

 

Weitere Informationen über den beliebten Schauspieler ist bei www.steffi-line.de zu lesen.

Nachrufe sind zu finden bei www.spiegel.de, www.faz.net, www.welt.de, www.ndr.de, n-tv

 

 

 

Fernseh-, Kino- und Zeitchronik werden erweitert

18. Februar 2017:

Noch ist es nicht soweit, aber ich arbeite daran. Demnächst wird hier im FILMHAUS zu lesen sein, wie es 1900 mit dem Film losging, welche Schauspieler zu Anfang der Filmära gewirkt haben und welcher Prominente wann geboren oder gestorben ist. Außerdem gibt es einen kleinen Einblick der zeitgeschichtlichen Geschehnisse ab der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert.

 

 

 

Die "Berlinale" startet am 9. Februar 2017

7. Februar 2017

An die 400 Filme sind dieses Jahr auf der 67. Berlinale 2017, die vom 9. bis 19. Februar 2017 ihre Türen öffnet, zu sehen.

Einige wenige Filme sollen hier aufgezeigt werden:

1. Rückkehr nach Montauk, eine Familiengeschichte von Volker Schlöndorff, mit Nina Hoss und Stellan Skarsgard in den Hauptrollen.

2. Beuys, eine Künstlerdokumentation von Andres Veiel.

3. Helle Nächte Gedreht in der Naturkulisse Norwegens. Georg Friedrich und Tristan Göbel (Vater und Sohn) versuchen, ihre komplizierte Vater-Sohn-Beziehung zu lösen.

4. In Wilde Maus versucht sich der österreichische Schauspieler Josef Hader in seiner ersten Regiearbeit.

5. Django (Frankreich): Eröffnungsfilm. Der französische Regisseur Etienne Comar zeigt einen Film über den berühmten Gitarristen Django Reinhardt. 

 

Ganz besonders möchte ich verweisen auf die deutsche Familienserie Acht Stunden sind kein Tag des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder, die hier auf der Berlinale gezeigt wird. Die fünfteilige TV-Serie wurde 1972 gedreht, ins Fernsehen gebracht, und Frau Juliane Lorenz (Präsidentin der Fassbinder-Foundation) ist es zu verdanken, dass dieser Films jetzt auch als DVD herausgegeben wurde. Hinweis auf der Seite der Berlinale >>>

 

Weitere Highlights der Filmauswahl sind  h i e r  zu lesen. Die Webseite www.filmportal.de hat ein Special zusammengefasst.

Offizielle Webseite der Berlinalem >>>

 

Hier ist eine Auswahl von Namen, die sich auf der Gästeliste befinden: 

Mario Adorf, Fatih Akin, Thomas Arslan, Hartmut Becker, Iris Berben, Senta Berger, Anne Zohra Berrached, Sebastian Blomberg, Can Dündar, August Diehl, Maria-Victoria Dragus, Andreas Dresen, Katja Eichinger, Alexander Fehling, Veronica Ferres, Inka Friedrich, Liv Lisa Fries, Maria Furtwängler, Martina Gedeck, Jan Ole Gerster, Michael Gwisdek, Jella Haase, Fritzi Haberlandt, Monika Hansen-Sander, Corinna Harfouch, Leander Haußmann, André M. Hennicke, Hannah Herzsprung, Jutta Hoffmann, Oliver Hirschbiegel, Louis Hofmann, Henry Hübchen, Sandra Hüller, Hannes Jaenicke, Christian Jankowski, Odine Johne, Sibel Kekilli, Friederike Kempter, Burghart Klaußner, Herbert Knaup, Hanno Koffler, Juliane Köhler, Wolfgang Kohlhaase, Thomas Kretschmann, David Kross, Frederick Lau, Alina Levshin, Enrico Lo Verso, Heike Makatsch, Jacob Matschenz, Ulrich Matthes, Wotan Wilke Möhring, Ursela Monn, Antoine Monot, Armin Mueller-Stahl, Wanja Mues, Ulrich Noethen, Christiane Paul, Christian Petzold, Max Riemelt, Oskar Roehler, Andrea Sawatzki, Clemens Schick, Tom Schilling, Jenny Schily, Sebastian Schipper, Volker Schlöndorff, Maria Schrader, Emilia Schüle, Jannik Schümann, Marie-Lou Sellem, Robert Stadlober, Lilith Stangenberg, Jasmin Tabatabai, Aylin Tezel, Anna Thalbach, Rosalie Thomass, Antje Traue, Ludwig Trepte, Jördis Triebel, Elisabeth Trissenaar, Tom Tykwer, Justus von Dohnányi, Rosa von Praunheim, Nora von Waldstätten, Franziska Weisz, Wim Wenders, Lavinia Wilson, Johanna Wokalek, Roland Zehrfeld.

 

 

 

Theater- und Filmschauspielerin

Inge Keller gestorben

6. Februar 2017

Die Schauspielerin Inge Keller ist tot. Sie starb am Montag, dem 6. Februar 2017, im Alter von 93 Jahren in einem Berliner Pflegeheim. 

 

Einige Nachrufe sind hier zu finden: Berliner Zeitung, Tagesschau, MDR, Deutsche Welle, RBB

   

  

 

Schauspielerin

Kerstin Gähte ist tot

Schauspieler-Ehepaar Kerstin Gähte und Lutz Reichert mit ihrem Sohn, hier 1991

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

3. Februar 2017

Heute habe ich gelesen, dass die 58jährige Theater und Fernseh-Schauspielerin Kerstin Gähte den Kampf gegen den Krebs verloren hat und am 1. Februar 2017 gestorben ist.

  

In den Jahren 1997 - 2004 war sie in der TV-Serie "Die Anrheiner" als Evelyn Krings zu sehen und 2012 und 2013 übernahm sie die Rolle der Nicola Westphal bzw. Franziska Appelt in der TV-Nachmittags-Serie "Sturm der Liebe". 2014 bis 2016 war Kerstin Gähte an diversen Theatern mit dem Stück "Ziemlich beste Freunde" engagiert, zuletzt am Bayerischen Hof.

 

Die gebürtige Düsseldorferin, die mit dem Schauspieler Lutz Reichert verheiratet war und einen Sohn hat, starb im Kreise ihrer Familie. 

   

  

 

Deutscher Hörbuchpreis vergeben

28. Januar 2017

Heute habe ich gelesen, dass Ulrich Noethen und Bibiana Beglau den Deutschen Hörbuchpreis 2017 gewonnen haben. Noethen wird als bester Interpret für die Lesung von Friedrich Anis Roman "Nackter Mann, der brennt" ausgezeichnet. Die Schauspielerin Bibiane Beglau bekam den Preis für ihre 18stündige Lesung des Romans "Die Unglückseligen" von Thea Dorn.

   

  

 

Zu erinnern ist an

Ernst Lubitsch

24. Januar 2017

Der im Jahre 1922 in die USA emigrierte deutsch-amerikanische Regisseur Ernst Lubitsch schenkte uns viele schöne Filme, z.B. Schuhpalast Pinkus (1916) mit Lubitsch als Regisseur und Hauptdarsteller Sally Pinkus oder das Gruseldrama Die Augen der Mumie Ma mit Pola Negri und Emil Jannings in den Hauptrollen. 1947 wurde Lubitsch der "Ehren-OSCAR" für hervorragende Leistungen verliehen.

 

Jetzt wäre er 125 Jahre alt geworden.

  

Der Tagesspiegel erinnert an den großen Hollywood-Regisseur.    

  

  

 

Experimentalfilmer

Werner Nekes gestorben

Werner Nekes

(©Werner Nekes)

Das Foto wurde mir freundlicherweise von Herrn Nekes zur Verfügung gestellt

24. Januar 2017

Der Experimentalfilmemacher Werner Nekes ist am Sonntag, 21. Januar 2017, im Alter von 74 Jahren in Mülheim a.d. Ruhr, wo er auch wohnte, gestorben.

 

Werner Nekes war mit der Filmerin, Malerin und Fotografin Dore O. verheiratet.

  

Kleine Nachrufe sind zu hier zu lesen: Berliner Zeitung, Lokalkompass, Aachener Zeitung, Frankfurter Rundschau, Spiegel.

  

  

   

 

 

    

  

Schauspieler

Dietz Werner Steck ist tot

Dietz Werner Steck als Kommissar Bienzle und Rita Russek als seine Frau in einer "Tatort"-Folge

©www.stephanie-schweigert.de

9. Januar 2017

Wie erst heute bekannt wurde, ist der Schauspieler Dietz Werner Steck in der Silvesternacht im Alter von 80 Jahren gestorben.

Steck wurde in Waiblingen / Schwaben geboren und besuchte die Waldorfschule. Nach der Schauspielausbildung nahm er sein erstes Engagement in Lüneburg an. Danach ging er an das Württembergische Staatstheater nach Stuttgart und hielt dem Ensemble über 30 Jahre lang die Treue. 

 

Im Fernsehen war Steck bereits in den 1960er-Jahren zu sehen, und zwar als Karl in Stella, einem Fernsehspiel von Heinz Schirk, in Schillers Wilhelm Tell als Petermann und als Rekrut in Fritz Umgelters Bratkartoffeln inbegriffen. Seine Rolle als Kommissar Bienzle im "Tatort" verdankt der Mime dem Drehbuchautor Felix Huby, der ihm die Rolle auf den Leib schrieb. Aus der ersten Folge, die im Jahr 1990 ausgestrahlt wurde, wurden 25 Folgen. Seinen letzten Auftritt als "Ärnscht" Bienzle hatte der Schauspieler 2007 in der Folge "Bienzle und sein schwerster Fall". Seine Ehefrau in den Tatort-Folgen ist die Schauspielerin Rita Russek. 2007 ist der Schauspieler für seine Verdienste um das Ansehen der Baden-Württembergischen Polizei mit dem Titel Ehrenkommissar ausgezeichnet worden.

Seit 2014 wohnte der Schauspieler nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim in Birkbach.

 

Weitere Filme mit Dietz Werner Steck sind bei IMdB gelistet. 

Außerdem sind bei www.steffi-line.de weitere biografische Informationen zu lesen.

  

Einige Nachrufe über den beliebten Schauspieler sind hier zu finden: 

Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten, Süddeutsche Zeitung, DWDL und Tagesschau.

    

  

  

Schauspieler

Klaus Wildbolz gestorben

5. Januar 2017

Der in Wien geborene schweizerische Schauspieler Klaus Wildbolz ist am 5. Januar 2017 im Alter von 79 Jahren gestorben.

 

Bekannt geworden war der gut aussehende Mime u.a. als Hoteldirektor Hofer in der TV-Serie "Schlosshotel Orth" oder als Darsteller in Filmen der Rosamunde Pilcher-Reihe, er war aber auch in zahlreichen anderen Serien mit wie "Der Alte", "Derrick", "Sonderdezernat K1", "SOKO 5113", "Die Männer vom K3" oder "Tatort" zu sehen. In den Jahren 1980-1986 übernahm Wildbolz eine Hauptrolle in der mehrteiligen österreichischen Serie von Rudolf Nussgruber, Ringstraßenpalais, wo er den Grafen Artenberg mimte.

  

Weitere Informationen über Klaus Wildbolz bei www.steffi-line.de.

Kleine Nachrufe sind hier zu lesen: welt.de, spiegel.de, msn.com, derstandard.at

    

  

  

F. W. Murnau-Retrospektive in München

2. Januar 2017

Vom 8. Januar - 18. Februar 2017 findet im Filmmuseum München eine große Retrospektive für den großen Stummfilm-Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau statt. Es sollen alle 12 erhaltenen Filme des 1931 verstorbenen Regisseurs gezeigt werden.

  

Weitere Informationen bei www.filmportal.de >>>

    

  

  

Timm Thaler... kommt ins Kino

1. Januar 2017

Der Fernsehserien-Klassiker Timm Thaler oder das verkaufte Lachen nach dem 1962 erschienenen Kinderbuch von James Krüss  kommt ins Kino. Die Titelrolle wird der 14jährige Schauspieler Arved Friese übernehmen.

Andreas Dresen führt Regie. Und wer die Qualität der Filme dieses Regisseurs kennt, der weiß auch, dass da nur Gutes herauskommen kann (Sommer vorm Balkon, Wolke 9, Halt auf freier Strecke). Das Drehbuch schrieb Alexander Adolph (So glücklich war ich noch nie).

Die Rolle des fiesen Barons übernimmt Justus von Dohnányi, Bjarne Mädel ist Timms Vater, weiterhin zu sehen sind Charly Hübner und Milan Peschel, Steffi Kühnert ist die geldgierige Stiefmutter, Axel Prahl und Andreas Schmidt kommen als urkomisches Gaunerpärchen daher, weiterhin Harald Schmidt (Rennbahnsprecher), Nadja Uhl, und als Gag ist Thomas Ohrner (der in der ZDF-Serie 1979 den Timm spielte) der Concierge im Hotel.

Die Filmbewertungsstelle hat den Film mit dem Prädikat "Besonders wertvoll" eingestuft.

 

Kinostart ist der 2. Februar 2017.

    

  

  

   

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 24. Juni 2017

 

Sollten mir bei den o.g. Angaben Fehler unterlaufen sein, so werden diese bei entsprechender Nachricht und Kontrolle korrigiert.

  

Diese Seite enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte ich keinen Einfluss habe. Deshalb kann für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernommen werden. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden derartige Links umgehend entfernt.