Deutsche Film- und Fernsehgeschichte 1973

...und ein wenig Zeitgeschichte

Rückblick - 1973 - Tagesschau

    

    

    

 

 

 

In der Bundesrepublik werden 82 Spielfilme gedreht und 12 DEFA-Spielfilme.

  

8. Januar

Die Vorschulreihe Sesamstraße kommt in die ARD. 

  

Rosa von Praunheim- Foto: VIRGINIA

Rosa von Praunheim

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

15. Januar

Im Dritten Programm des WDR läuft die Familienserie Ein Herz und eine Seele an.

  

Die ARD zeigt Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt (Regie: Rosa von Praunheim). Ein mit Witz und Leidenschaft gegen Heuchelei und für selbstbewusste Offenheit agitierendes Lehrstück: Der Film soll Homosexuelle aktivieren, sie aufrufen, ihre unmäßige Angst zu überwinden und selbst für ihre Rechte zu kämpfen... Seid stolz auf Eure Homosexualität! (Praunheim) - Der Bayerische Rundfunk verweigert die Ausstrahlung des Films. (Xenix-Kino)

  

27. Januar

Im DDR-Fernsehen wird die Jugendsendung "rund" zum ersten Mal ausgestrahlt. Sie entstand zur Vorbereitung der 10. Weltfestspiele in Berlin und beinhaltete einen Mix aus Musik, Alltagsthemen, Kultur, Sport und Gesprächsrunden für das Publikum zwischen 15 und 20 Jahren. Die Sendung lief in 145 Folgen mit verschiedenen Moderatoren. Magnet der Sendung waren die eingeladenen "West"-Musiker, wie z.B. Abba, Status Quo, Bonnie Tyler oder Slade. Leider wurde die Sendung im Laufe der Jahre immer propagandistischer und wurde 1988 abgesetzt.

  

3. Februar 

Das "Aktuelle Sportstudio" im ZDF wird erstmals von einer Frau moderiert. Die Journalistin Carmen Thomas (geb. 1946) dringt damit in ein bislang von Männern besetztes Fernsehressort vor. Ein  Fauxpas ließ nicht lange auf sich warten, denn am 21. Juli 1973 kam "der Versprecher" von Frau Thomas:  'Schalke 05 gegen – jetzt hab ich's vergessen – Standard Lüttich'. Ach, die Medien zogen sich daran hoch und die BILD forderte gar ihren Rücktritt. (Quelle: hdg.de und Wikipedia)

  

26. Februar

Der erste Senat des Berliner Kammergerichtes verurteilt Horst Mahler wegen Teilnahme an schweren Raubüberfällen sowie der Gründung einer kriminellen Vereinigung, der RAF, zu zwölf Jahren Freiheitsentzug. Das Urteil ist umstritten und wird selbst von Juristen als "nicht haltbar" bezeichnet, da Mahlers Mittäterschaft an drei Banküberfällen der RAF im September 1970 nicht eindeutig bewiesen werden kann. (Quelle: hdg.de)

 

18. März 

Beginn der Talkshow-Reihe Je später der Abend auf West 3, die schon Ende des Jahres in das ARD-Abendprogramm wechselt. Diese Sendung lief bis 1978 mit den Moderatoren Dietmar Schönherr, ab 1975 Hansjürgen Rosenbauer und ab 1976 (bis 1978) Reinhard Münchenhagen. Die Sendereihe sorgte hin und wieder für Aufsehen. So sind die Auftritte von Inge Meysel, Klaus Kinski und Romy Schneider heute noch bekannt. Weitere prominente Gäste der Sendung waren u. a. Gustav 'Bubi' Scholz, Nina Hagen, Manfred Krug und Burkhard Driest, der der Romy so "sehr gefiel".

  

1. April

Dass das Münchner Filmmuseum sich in den folgenden Jahren zu internationaler Geltung mausert, hat es zum großen Teil Enno Patalas zu verdanken, denn er übernimmt in diesem Jahr die Leitung und hat mit interessanten Retrospektiven einen respektablen Erfolg zu verzeichnen, der die Leitung bis 1994 übernahm. Besonders große Beachtung fanden unter seiner Leitung die Rekonstruktionen der Fritz Lang-Filme Metropolis, M und Die Nibelungen. 1993 erhielt Enno Patalas den Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises für herausragende Verdienste um den deutschen Film.

  

Z 8. April 

Der spanische Maler, Graphiker, Lithograph und Bildhauer Pablo Picasso stirbt in Mougins (bei Cannes). Er wird im Garten seines Schlosses beigesetzt.
    

15. April

Wolfgang Menges Fernsehspiel Smog (WDR) löst aufgrund des Realismus der Darstellung heftige Reaktionen beim Publikum aus. Weitere umfangreiche Informationen zum Film des WDR.

  

13. Juni

Im ZDF läuft das beeindruckende Fernsehspiel lm Reservat von Peter Stripp (Buch) und Peter Beauvais (Regie) mit Wolfgang Kieling und Johanna Hofer in den Hauptrollen.

  

22. Juni bis 3. Juli - Berlinale

Die Bundesrepublik schickt zwei Filme in den Wettbewerb: Zärtlichkeit der Wölfe von Ulli Lommel und Die Sachverständigen von Norbert Kückelmann. Die Jury vergibt den Goldenen Bären an einen indischen Film. Einen Silbernen Bären bekommt Norbert Kückelmann. Im Forum laufen die deutschen Filme Über Nacht von Karin Thome, La Victoria von Peter Lilienthal und Spanien! von Peter Nestler

   

23. Juni - Deutscher Filmpreis

Ein Filmband in Gold für einen Spielfilm wird nicht vergeben. Silber für Die Sachverständigen (Herstellung) und Harlis (Gestaltung). Als Darsteller werden dieses Mal Margit Carstensen, Eva Mattes, Walter Sedlmayr und Klaus Schwarzkopf ausgezeichnet. Die Kameramänner Michael Ballhaus und Thomas Mauch bekommen ebenfalls einen Preis.

  

Für ihr 'langjähriges Wirken im deutschen Film' werden folgende Personen ausgezeichnet: Hans Cürlis, Gustav Fröhlich, Rochus Gliese, Käthe Haack, Helmut Käutner, R. A. Stemmle, Dorothea Wieck und Billy Wilder.

  

Z 1. Juli

In der Bundesrepublik wird der zivile Ersatzdienst dem Wehrdienst gesetzlich gleichgestellt.

  

Juli

Claus Hinrich Casdorff scheidet aus der Redaktionsleitung von "Monitor" aus. Mit der Umstellung auf die Form der Gruppenmoderation soll der Teamcharakter starker hervorgehoben werden. Jeder Autor stellt seinen Beitrag selbst vor und macht Zielsetzungen deutlich. Klaus Bresser übernimmt die Redaktionsleitung. Casdorff führt gemeinsam mit Rudolf Rohlinger die »Kreuzfeuer«-lnterviews fort.

 

September - Zeitschrift "Film und Fernsehen"

In Ost-Berlin erscheint mit einem Titelbild der Schauspielerin Jutta Hoffmann das erste Heft der Zeitschrift "Film und Fernsehen", herausgegeben vom "Verband der Film- und Fernsehschaffenden der DDR". Die Zeitschrift gibt - immer im Rahmen vorgeschriebener Normen - einen interessanten Überblick über das Film- und Fernsehwesen in der DDR und anderer sozialistischer Länder. 

Die Zeitschrift überlebt die "Wende" 1990 und erweitert den gelegentlich zu eingegrenzten Blick anderer Filmzeitschriften nach Osteuropa.

    

5. Oktober

Das ZDF beginnt mit seiner Reihe "auslandsjournal".

  

11. November

Im DDR-Fernsehen läuft die erste Folge des vierteiligen Fernsehfilms Die Stülpner-Legende. In den Hauptrollen sind Manfred Krug (hervorragend!) als Karl Stülpner und Renate Reinecke als seine Frau zu sehen. Die Serie schildert frei nach Drehbuchautoren (Water Beck u.a.) einige legendäre Episoden aus dem Leben des Wilderers Karl Stülpner aus dem Erzgebirge, die Ende des 18. Jahrhunderts stattfanden. Besonders hervorgehoben wird seine Rolle als Volksheld, der den Reichen nahm und den Armen gab. (Also ein Robin Hood im Erzgebirge, na so was.)

   

15. bis 18. November - Frauenfilm-Seminar

In West-Berlin findet das erste internationale >Frauenfilm-Seminar< statt. Unter der Leitung von Helke Sander und Claudia Alemann werden neuere Filme zur Situation der Frau analysiert.

  

Z 25. November 

Im Zuge des Energiesicherungsgesetzes tritt eine Verordnung über Fahrverbote an Sonntagen und über Geschwindigkeitsbegrenzungen in Kraft.

 

     

S o n s t i g e s / O h n e   D a t u m

    

 

M U S I K A L I S C H E S  1973

  

  • Im Dezember wird die australische Hardrock-Band AC/DC gegründet.

  • Das Elvis Presley-Konzert "Aloha from Hawaii" ist das erste Konzert weltweit, welches via Satellit übertragen wird, so dass es etwa 1 Milliarde Menschen erreicht.

  • Einige wichtige Alben werden veröffentlicht: "Houses of the Holy" - Led Zeppelin, "The Dark Side of the Moon" - Pink Floyd (bis heute 40 Millionen mal verkauft), "Tubular Bells" von Mike Oldfield und die Band The Queen veröffentlicht ihr Debütalbum "Queen".

  • Der sogenannte Glam-Rock (auch "Glitter-Rock") treibt glitzernde Blüten und bescherte uns bunte, schräge Vögel mit Bands wie "The Sweet", die gleichzeitig mit 3 Songs an der Spitze der Charts stand, "Slade" und "Gary Glitter". 

  • Wum (der kleine Hund) von Loriot wünschte sich 'ne kleine Miezekatze für sein Wochenendhaus.

  • Der Schlagersänger Bernd Clüver (*10.04.1948-†28.07.2011) hat einen Riesenerfolg mit dem Schlager "Der Junge mit der Mundharmonika".

  

A k t u e l l e   H i t s  1973

 

Blockbuster - The Sweet

Mama Loo - Les Humphries Singers

Der Junge mit der Mundharmonika - Bernd Clüver

Get Down - Gibert O'Sullivan

Goodbye My Love, Goodbye - Demis Roussos

Can The Can - Suzie Quatro

The Ballroom Blitz - The Sweet

I'd Love You To Want Me - Lobo

Hell Raiser - The Sweet

The Free Electric Band - Albert Hammond
It Never Rains In Southern California - Albert Hammond

School's Out - Alice Cooper

Schwarze Madonna - Bata Ilic

Immer wieder sonntags - Cindy und Bert

  

  

B A M B I - S i e g e r   1973

  

Mit einem Bambi wurden dieses Jahr u.a. Peter Alexander, Professor Bernhard Grzimek, Inge Meysel, Hans Rosenthal, Heinz Rühmann, Michael Schanze, Mireille Mathieu, Peter Scholl-Latour, Andrzej Wajda*), Horst Janson, Gerhard Konzelmann bedacht.

  

*) Andrzej Wajda, einer der bedeutendsten Regisseure Polens, der 1983 den wunderbaren Film Eine Liebe in Deutschland mit Hanna Schygulla und Armin Mueller-Stahl drehte, erhielt ebenfalls den Medienpreis. Ein weiterer Film von ihm, der unter die Haut geht ist Korczak, produziert von Ziegler-Film: Korczak ist ein polnische Arzt und Kinderbuchautor, der ein Waisenhaus begründete und nach der Errichtung des Warschauer Ghettos mit dem Waisenhaus dort hinziehen muss. Dieser Film behandelt die letzten Tage des Janusz Korczak.

Andrej Wajda - Foto: Mariusz Kubik

Regisseur

Andrzej Wajda

©www.mariuszkubik.pl

  

Ziegler-Film schreibt dazu: "Jahre hegte Andrzej Wajda nur eine winzig Hoffnung, einen Film über das Leben und Wirken des polnischen Arztes "Korczak" machen zu können. Ein Mann, der zuletzt auch noch freiwillig mit seinen schutzbefohlenen Waisen in die Gaskammern von Treblinka ging. Andrzej Wajda konnte die Frage der Drehbuchrechte nicht lösen, da die Rechte an zwei Drehbüchern bei einem britischen Produzenten lagen. Eines davon war von Agnieszka Holland, mit dem Wajda das gemeinsame Exil in Paris verbrachte. Regina Ziegler löste dieses Problem. Sie kaufte einfach beide Drehbücher. "Korczak" zollt einem Mann Tribut, der den größten Teil seines Lebens damit verbrachte, einem Ideal zu folgen. Der Film spielt 1942, drei Jahre nach der deutschen Invasion in Polen und beschreibt das letzte, tragische Kapitel seines Lebens in einem jüdischen Waisenhaus und später im Warschauer Ghetto. Als die polnisch-deutsche-britische Coproduktion endlich seine 10jährige Odyssee bis zum fertigen Film beendet hatte, wurde "Korczak" sofort zum Cannes Filmfestival eingeladen."

(Hinweis zum Foto rechts: Quelle: Wikipedia, Urheber: Mariusz Kubik. Der Urheber gestattet jedermann jede Form der Nutzung unter der Bedingung der angemessenen Nennung seiner Urheberschaft.)

  

Was weiter bei der Verleihung passierte, liest man auf der offiziellen Webseite www.bambi.de 

  

   

Sieger der "Goldenen Kamera" von HörZu 1973

 

Monica Bleibtreu, Schauspielerin Für ihre Rolle in Fluchtwege
Lilli Palmer, Schauspielerin Für die TV-Serie Eine Frau bleibt eine Frau
Hans Hubberten, Autor Für "Peter Alexander serviert Spezialitäten"
Harald Hohenacker Beste Idee für "Das feuerrote Spielmobil"
Günter Handke Beste Produktion für den TV-Dreiteiler Einmal im Leben
Dieter Wedel Beste Regie für den TV-Dreiteiler Einmal im Leben
Erik Ode Bester Krimiheld (HörZu Zuschauerwahl)
Reinhard Apel Beste Moderation für "Journalisten fragen - Politiker antworten"
Edward Fendell Bester Kameramann bei der ersten Mondlandung
Horst Seifart Beste Leitung des Olympia-Weltprogramms

(Quelle: www.goldenekamera.de)

 

  

B R A V O - O T T O - Leserwahl  1973

Kategorie männliche Filmstars: Gold Jan Michael Vincent, Silber Roger Moore, Bronze Terence Hill

Kategorie weibliche Filmstars: Gold Uschi Glas, Silber Jane Seymour, Bronze Ali MacGraw

Kategorie Beat-Gruppen: Gold: The Sweet, Silber: The Osmonds, Bronze: Slade

Kategorie Sänger: Gold: David Cassidy, Silber: Bernd Clüver, Bronze: Jürgen Marcus

Kategorie Sängerinnen: Gold: Suzi Quatro, Silber: Ireen Sheer, Bronze: Daliah Lavi

TV-Stars weiblich: Gold Susan Dey, Silber Monika Peitsch, Bronze Monika Lundi

TV-Stars männlich: Gold Horst Janson, Silber Detlev Eckstein, Bronze Dack Rambo

   

    

L I T E R A T U R 1973

 

Die Filmemacher von Barbara Bronnen / Corinna Brocher: München, Güterslohn, Wien: C. Bertelsmann, 271 Seiten. Der neue deutsche Film zehn Jahre nach Oberhausen.

  

Reclams Filmführer

  

Irreführung der Behörden - Roman von Jurek Becker

  

Die Lucie Mannheim-Story. Geschichte eines Schauspielerlebens. Biografie von Rolf Lehnhardt

 

Bockshorn - Roman von Christoph Meckel (...wurde 1983 von Frank Beyer verfilmt)

  

Der Sturz - Roman von Martin Walser 

Der Roman Der Sturz ist der dritte Teil der Kristlein-Trilogie und wurde von Alf Brustellin 1978 mit Franz Buchrieser in der Hauptrolle verfilmt

(Teil I: Halbzeit, Teil II: Das Einhorn, verfilmt von Peter Patzak).
Konsequent und unerbittlich zieht der Roman Der Sturz die Summe von Kristleins Leben in unserer Zeit. Er enthält die Biographie eines Mannes, der an der vorgegebenen Ordnung der Gesellschaft scheitert.
Der Sturz beschreibt die bundesrepublikanischen Verhältnisse mit einem leidenschaftlichen Interesse, also realistisch, das in der zeitgenössischen Prosa seinesgleichen sucht. Im Zentrum steht jener Anselm Kristlein, der in Halbzeit als Vertreter und Werbefachmann aggressiv und übermütig im Wirtschaftsleben Erfolge suchte; und der sich in Das Einhorn als Schriftsteller vergeblich bemühte, etwas aus dem gelebten Leben, z. B. Liebe, in die Erinnerung zu retten. Dieser Anselm Kristlein erreicht in Der Sturz sein letztes Stadium; seine Erlebniswelten, seine Reibungsflächen, seine Sturzbahnen sind die gleichen: Ökonomie und Liebe. Der Sturz beschreibt die bundesrepublikanischen Verhältnisse mit einem leidenschaftlichen Interesse, also realistisch, das in der zeitgenössischen Prosa seinesgleichen sucht.
(Quelle: Amazon)

     

   

E i n i g e   K i n o-  u n d  F e r n s e h f i l m e   d e s   J a h r e s  1973

      

Gelegenheitsarbeit einer Sklavin

Regie: Alexander Kluge

  

Tschetan, der Indianerjunge

Regie: Hark Bohm

Jugendfilm über zwei Außenseiter im amerikanischen Nordwesten, einen älteren Schäfer und einen jungen Indianer, die gemeinsam einigen Gefahren trotzen.

  

La Victoria

Regie: Peter Lilienthal

Dokumentarischer Spielfilm über Chile zur Allende-Zeit.

  

Verflucht dies Amerika!

Regie: Volker Vogeler

  

Die Reise nach Wien

Regie: Edgar Reitz

Zwei Soldatenfrauen fahren 1943 zum Vergnügen aus dem Hunsrück nach Wien. Sie machen soziale Erfahrungen.

Darsteller: Elke Sommer, Hannelore Elsner, Mario Adorf.

   

Traumstadt

Regie: Johannes Schaaf

     

Die Zärtlichkeit der Wölfe

Regie: Ulli Lommel

  

  

Einige D E F A-Filme des Jahres 1973

 

Die Legende von Paul und Paula

Regie: Heiner Carow

Der Film läuft am 29. April 1973 in der DDR an.

  

Aus dem Leben eines Taugenichts

Regie: Celino Bleiweiß

  

Apachen

Regie: Gottfried Kolditz

Einer der erfolgreichen Western aus der DEFA-Produktion, an dessen Drehbuch der jugoslawische Star der Reihe, Gojko Mitic, maßgeblich beteiligt war. Der Film stützt sich auf Tagebuchaufzeichnungen europäischer Siedler aus Tucson in Arizona. Die Sorgfalt bei der Rekonstruktion der ethnischen Elemente kommt wie in allen Defa-Western zum Tragen. (Quelle: Amazon)

  

Das zweite Leben des Friedrich Wilhelm Georg Platow

Regie: Siegfried Kühn

Herr Platow, ein Mann in fortgeschrittenen Jahren, arbeitet als Schrankenwart am Bahnhof. Nun wird sein Job überflüssig und er sollte sich so langsam auf den Ruhestand einstellen. Aber nein, Herr Platow macht sich einfach 20 Jahre jünger und besucht in der Identität seines eigenen Sohnes eine Fortbildungsmaßnahme. Fällt ihm das Pauken und Büffeln auch nicht allzu leicht, so findet er sich in andere Belange seines verjüngten Daseins doch erstaunlich flink ein, beispielsweise ins Frisch-Verlieben. (Quelle: Amazon)

 

Der nackte Mann auf dem Sportplatz

Regie: Konrad Wolf

  

Die Hosen des Ritters von Bredow

Regie: Konrad Petzold

  

Die Wahlverwandtschaften

Regie: Siegfried Kühn

  

Unterm Birnbaum

Regie: Ralf Kirsten

  

  

Auswahl weiterer Fernsehspiele, die 1973 in Westdeutschland produziert wurden: 

  

Karussels werden im Himmel gemacht, Regie: Chuck Kerremans

Die Gräfin von Rathenow, Regie: Peter Beauvais

Nerze nachts am Straßenrand, Regie: Wolfgang Staudte

Ein unheimlich starker Abgang, Regie: Michael Verhoeven

(Quelle: krimiserien.heimat.eu

  

      

G e b u r t s t a g e  1973

  

02.02.  Bürger Lars Dietrich, Musiker und Komiker

24.02.  Lars Kraume, Regisseur

16.03.  Florian Lukas, Schauspieler

21.04.  Nadeshda Brennicke, Schauspielerin

02.05.  Florian Graf Henckel von Donnersmarck, Regisseur (OSCAR für Das Leben der Anderen)

20.05.  Kaya Yanar (deutsch-türkisch-arabischer Comedian)

01.06.  Anna Thalbach, Schauspielerin (Tochter von Katharina Thalbach)

01.06.  Heidi Klum (Fotomodell)

24.06.  Alexander Beyer, Schauspieler

17.08.  Franziska Petri, Schauspielerin

25.08.  Fatih Akin, Regisseur, Schauspieler u. Produzent

04.10.  Dennis Gansel, Regisseur

  

  

  

 

G e s t o r b e n  1973

    

Regisseur und Schauspieler Max Mack - Foto: Alexander Binder (gemeinfrei)

Regisseur Max Mack

Foto: Alexander Binder

Das Bild gilt als gemeinfrei

18. Februar 1973 - Max Mack, geboren am 21. Oktober 1884

Regisseur, Schauspieler. Stirbt im Alter von 88 Jahren in London.

Eigentlich heißt er Moritz Myrthenzweig (anderer Name auch Moritz Stiefel). Er wird in Halberstadt als Sohn eines jüdischen Kantors geboren. Max Mack zählt zu den Pionieren des deutschen Stummfilms. Seit seinem Einstand 1905 in Eisenach war er als Bühnenschauspieler tätig. Nach sechs Jahren erhielt er auch Filmrollen und debütierte noch im selben Jahr als Drehbuchautor und Regisseur. Anfangs inszenierte er Melodramen, aber später kamen eine Reihe witziger Lustspiele und auch Kriminalfilme hinzu. Im Jahre 1912 konnte Mack den seinerzeit sehr bekannten Schauspieler Albert Bassermann für seine Filme interessieren, z.B. war - wie Kay Weniger schreibt - der Film Der Andere war eine für damalige Verhältnisse ungemein subtile Studie über Persönlichkeitsspaltung, die den deutsche Film aus der Grauzone des Rummelplatzvergnügens abhob. Im Jahre 1917 gründete Mack seine eigene Produktionsgesellschaft, die Max-Mack-Film. 1933 musste der Jude Mack Deutschland verlassen, er ließ sich in London nieder. Hier inszenierte er seinen letzten Film, eine Musical-Komödie mit dem Titel "Be Careful Nr. Smith". 1965 wurde Mack mit dem Filmband in Gold ausgezeichnet für sein langjähriges Wirken im deutschen Film. (Quelle: Einige Informationen aus "Das große Personenlexikon des Films" von Kay Weniger, Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf, 5. Band, S. 190-191  - mit Erlaubnis des Autors)

Weitere Filme mit Max Mack sind bei IMDb und bei Filmportal gelistet.

  

 

10. März 1973 - Robert Siodmak, geboren am 8. August 1900 in Dresden

Regisseur

(Weitere Informationen bei prisma)

Robert Siodmak wurde als Sohn einer angesehenen jüdischen Familie in Dresden geboren. Während des Ersten Weltkrieges hatte er kleinere Rollen im Staatl. Schauspielhaus seiner Heimatstadt. Bevor er vollends ins Filmgeschäft einstieg, machte er aber eine Ausbildung als Buchhalter bei einer Bank und im Jahre 1924 versuchte er sich kurzzeitig als Verleger. 1925 versuchte er wieder, seinen Kontakt zum Film aufzubauen und nahm eine Arbeit als Übersetzer von Zwischentiteln an, arbeitete dann als Cutter und lernte anschließend als Assistent das Regiehandwerk. Sein Erstlingswerk 1929/30 hieß Menschen am Sonntag (der Film zeigte in Schnitten von Spiel- und Dokumentationsszenen das Berlin der Vor-Hitler-Ära in purer Form aus Sicht der Bewohner, die sich ihren Wochenendfreuden hingaben) und gehörte in die Kategorie "Neue Sachlichkeit im Film", was man heute vielleicht mit "Fernsehfilm der Gegenwart" betiteln könnte. Zu den Filmen der "neuen Sachlichkeit" gehörte beispielsweise auch Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt von Slatan Dudow. Bis 1933 drehte Siodmak noch drei Filme für die UFA: Stürme der Leidenschaft, Voruntersuchung und mit Hans Albers in der Titelrolle den Film Quick.

Wie so viele andere auch, musste Siodmak nach der Machtübernahme der Nazis emigrieren. Er ging nach Frankreich, wo er bis 1938 weitere Filme drehte. Als der 2. Weltkrieg ausbrach, emigrierte Siodmak nach Amerika, wo ihm erlaubt wurde, billige B-Movies zu drehen. Der Durchbruch gelang ihm dann 1945 mit dem packenden Krimidrama Die Wendeltreppe, die Geschichte um eine unheimliche Mordserie in einer Kleinstadt. Ein Mörder treibt sein Unwesen an Frauen, die körperlich behindert sind. Auch Siodmaks unmittelbar daran anschließende Filme, die Hemingway-Adaption Rächer der Unterwelt und Der schwarze Spiegel (1950), die Geschichte der Schwestern Terry und Ruth Collins, von denen eine gut und eine krankhaft kriminell veranlagt ist, Olivia de Havilland in einer Doppelrolle, gehörten zu den Highlights der "Schwarzen Serie", wie man diese Filme nannte.

Seit 1954 hält sich Siodmak wieder in der Bundesrepublik auf, wo er von nun an für die Firma von Arthur Brauner, CCC Filmkunst, geschliffene und gutbürgerliche Filme inszeniert, wie z.B. die Hauptmann-Adaption Die Ratten mit Maria Schell, Curd Jürgens und Heidemarie Hatheyer (1955). Im Jahre 1957 traf er dann wieder einmal ins Schwarze mit dem Kriminalfilm Nachts, wenn der Teufel kam. Dieser Film mit Mario Adorf als Massenmörder Bruno Lüdke brachte erstens dem Jungschauspieler Adorf vielfache lobende Anerkennung entgegen und dem Film eine Unmenge Preise ein. 1960 brachte Siodmak noch einmal eine Adaption auf die Leinwand (nach einem Theaterstück von J. M. Simmel), die zeitkritische Komödie über die langsam, aber gründlich mahlenden Mühlen deutscher Bürokratie, Mein Schulfreund, mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle. Nach einigen Filmen nach Karl May-Büchern in den Jahren 1964 und 1965 gab es noch einmal ein letztes Aufflackern seiner Inszenierungskünste, damit auch die teuerste. CCC-Oberboss Brauner ließ eine Armada von namhaften Stars für den Antik-Zweiteiler Kampf um Rom verpflichten, so z.B. Laurence Harvey, Orson Wells, Robert Hoffmann. Weil aber trotzdem billig produziert werden musste, musste die Crew ausweichen in das Billigland Rumänien. Trotz guter Ausstattung konnte dieses Werk aber nicht die Qualität der Hollywood-Vorbilder wie z.B. Quo Vadis erreichen. In den späten sechziger Jahren hatte Altmeister Siodmak noch einmal eine Rolle in Thomas Schamonis Film Ein großer graublauer Vogel, bevor er sich ganz aus dem Filmgeschäft zurückzog. Er ließ sich im schweizerischen Locarno nieder, wo er im Alter von zweiundsiebzig Jahren starb. 

Seine Memoiren gibt 1980 der Filmkritiker Hans W. Blumenberg heraus mit dem Titel: "Von Berlin nach Hollywood".

(Quelle: Einige Informationen aus "Das große Personenlexikon des Films" von Kay Weniger, Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf, 7. Band, S. 341-344 - mit Erlaubnis des Autors)

Filme von Robert Siodmak sind bei IMDb und bei Filmportal (+ biografische Angaben) gelistet.

  

Robert Siodmak erhielt u.a. folgende Auszeichnungen:

  • 1946 eine OSCAR-Nominierung (beste Regie) für Rächer der Unterwelt

  • 1958 die "Goldene Schale" (bester abendfüllender Spielfilm, Filmband in Silber (bester Spielfilm mit besonderem staatspolitischen Gehalt) und Filmband in Gold (bester Regisseur) für Nachts, wenn der Teufel kam

  • 1958 Preis des Filmfestivals von Karlovy Vary (beste Regie) für Nachts, wenn der Teufel kam,

  • 1958 Preis des Senats von Berlin für Nachts, wenn der Teufel kam

  • 1958 OSCAR-Nominierung (bester ausländischer Film) für Nachts, wenn der Teufel kam

  • 1971 Filmband in Gold für sein langjähriges und hervorrgendes Wirken im deutschen Film

      

 

  

 

Vilma Degischer und Viktor de Kowa

in "Der veruntreute Himmel", 1958,

Regie und Drehbuch: Ernst Marischka

©Murnau-Stiftung

8. April 1973 - Viktor de Kowa, geboren am 8. März 1904 - Einige Bilder des Künstlers -

Schauspieler, Regisseur

Viktor de Kowa, Ausschnitt aus einem Foto "Bundeskanzler Willy Brandt empfängt Filmschauspieler" (23. Juni 1971)

  

Foto: Deutsches Bundesarchiv, Digitale Bilddatenbank, B 145 Bild-F034159-0008; Fotograf: Engelbert Reineke / Datierung: 23. Juni 1971 / Lizenz CC-BY-SA 3.0., Originalfoto und Beschreibung: Deutsches Bundesarchiv B145 Bild-F034159-0008 bzw. commons.wikimedia.org

Eigentlich Viktor Kowalczyk. Seine Kindheit verbringt der am 8. März 1904 in  Hochkirch/bei Görlitz geborene Viktor in Dresden, dort absolviert er auch ein Kunststudium an der Staatlichen Kunstakademie. Schauspielunterricht erhält er bei Erich Ponto, der ihn entdeckt und ihm das erste Engagement am Dresdner Staatstheater verschafft. In den 30er Jahren war er der jugendliche Liebhaber in Komödien. Die Regisseure Jugert, Käutner und Weidenmann verschafften dem sympathischen, vielschichtigen Charakter gute Rollen. Über Lübeck, Frankfurt a.M. und Hamburg kommt er letztendlich nach Berlin, wo er zunächst an der Volksbühne und am Deutschen Theater, von 1935 bis 1943 bei Gustaf Gründgens am Staatstheater, spielt. Der Durchbruch beim Film gelang de Kowa 1933 als Semi-Star in Ein Lied geht um die Welt als junger Thronerbe, der das Herz einer russischen Fürstin erobert. Offenkundig war auch, dass de Kowa in der UFA-Zeit (1930er bis 1940er Jahre) zu den großen Persönlichkeiten der Filmkomödie gehörte, so war er Mitglied der NSDAP und führte beim NS-Propagandafilm Kopf hoch, Johannes! Regie. In diesem NS-Jugendfilm wird der Junge Johannes in einer NS-Jugendorganisation, einer Napola-Schule, zu Disziplin und Gehorsam bekehrt. Obwohl Joseph Goebbels das Thema des Films gut hieß, war er von der Regieleistung de Kowas enttäuscht. Dennoch wurde de Kowa im August 1944 von Goebbels in die Gottbegnadeten-Liste der unverzichtbaren Filmschauspieler aufgenommen, was ihn vor einem Kriegseinsatz bewahrt hat. 

  

Ein ganz früher Film war der Zirkusfilm Katharina Knie (1928, Regie: Karl Grune, nach einem Bühnenstück von Carl Zuckmayer). Es folgten Filme in den 30er- und 40er-Jahren, wie Die Faschingsfee (1930/31), Unheimliche Geschichten (1932), Taifun (1933), Das Schloß im Süden (1933), Lockvogel (1934), Spiel an Bord (1936, Regie: Herbert Selpin), Kleiner Mann, ganz groß (1937/38, Regie: Robert A. Stemmle), die Titelrolle in Peter Voss, der Millionendieb (1943/44, Regie: Karl Anton), Zwischen gestern und morgen (1947, Regie: Harald Braun). Durch Helmut Käutner hat de Kowa 1954 die Möglichkeit, eine ernsthafte Rolle zu spielen, die etwas mehr Substanz hat als übliche Unterhaltungsfilme. In Des Teufels General spielt er den Gegenspieler von Generalluftfahrtmeister Harras (Curd Jürgens), SS-Gruppenführer Schmidt-Lausitz. Seine letzte Filmrolle übernahm er ausgerechnet in einem Karl May-Streifen Winnetou und sein Freund Old Firehand, in dem de Kowa einen spleenigen, affektierten Engländer und Werber um die Gunst Nadja Grays verkörperte, den ehemaligen Leutnant bei den Bengali Lancers Robin Ravenhurst. 

 

Nach dem Krieg engagierte sich de Kowa als Pazifist bei internationalen Friedenssymposien, arbeitete als Schriftsteller und Maler, inszenierte an der Bühne und unternahm als Schauspieler Gastreisen ins Ausland. Von 1962 bis 1966 war er Vorsitzender der Gewerkschaft Kunst und Vorstandsmitglied des DGB. Victor de Kowa  war in erster Ehe mit der Schauspielerin Ursula Grabley und seit 1941 in zweiter Ehe mit der Opernsängerin Michi Tanaka verheiratet; er starb am 8. April 1973 in Berlin. Weitere Filme von Viktor de Kowa.

(Quelle: Einige Informationen aus Wikipedia und "Das große Personenlexikon des Films" von Kay Weniger, Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf, 4. Band, S. 468-469 - mit Erlaubnis des Autors)

Filme mit Viktor de Kowa sind bei IMDb und bei Filmportal gelistet

  

  

  

  

  

  

Lex Barker, 1973 (mit auf dem Bild Karen Kondazian)

 Lex Barker und Karen Kondazian, 1973

Foto: Karen Kondazian

  

  

11. Mai 1973 - Lex Barker, geboren am 8. Mai 1919

Schauspieler

Geboren in Rye/NY, USA. Eigentlich: Alexander Chrichlow Barker Jr., ursprünglich ist er Bodybuilder und erlangt als amerikanischer Filmschauspieler Berühmtheit. Seine erste Hauptrolle als Tarzan in Tarzan und das blaue Tal (1949) macht ihn in den USA bekannt. Weitere vier Tarzanfilme und zahlreiche Westernrollen folgen in den 50er Jahren. 1957 wird es für Lex Barker schwieriger, gute Rollen in Hollywood zu bekommen, und er zieht nach Europa, wo er in Deutschland vor allem als Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi in zahlreichen Karl-May-Filmen bekannt und populär wird. 1966 erhält er den Bambi als bester ausländischer Schauspieler. Er spielt jedoch auch eine Nebenrolle in La Dolce Vita von Fellini. In den in Deutschland erschienen Filmen wird Lex  Barker zumeist von Gert Günther Hoffmann und Horst Niendorf oder auch schon mal von Peter Pasetti oder Reinhard Glemnitz synchronisiert.

Barker war insgesamt fünfmal verheiratet und stirbt 1973 an einem Herzanfall in New York. Sein Sohn Christopher Barker ist  ebenfalls Schauspieler.

Umfangreiche Informationen und biografische Angaben sind bei www.steffi-line.de und bei Wikipedia zu finden.

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Willy Fritsch, Foto mit

Signatur von 1926

© Alexander Binder

Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

13. Juli 1973 - Willy Fritsch - geboren am 27. Januar 1901 in Kattowitz

Schauspieler, stirbt im Alter von 73 Jahren in Hamburg.

Schon im deutschen Stummfilm - ab 1921 - fiel sein sympathisches Gesicht auf. Film- und Traumpartner von Lilian Harvey, Vater von Thomas Fritsch (geboren 1944). Der gebürtige Oberschlesier hatte zunächst ein Praktikum bei Siemens absolviert, entschloss sich aber dann, die Theaterlaufbahn einzuschlagen. Frühe Engagements seit seinem Debüt 1919 führten ihn nach Bremen und an das Deutsche Theater nach Berlin. Meistens gab er den jugendlichen Liebhaber und manchmal wechselte er auch ins komische Fach. Er debütierte im Alter von 20 Jahren vor der Kamera in dem Film Miß Venus. In den folgenden Filmen war er zumeist der jugendliche Liebhaber, überzeugte mit seinem Charme und erlangte so einen besonderen Bekanntheitsgrad. Die Filme Der Farmer aus Texas und Ein Walzertraum (1925, Regie: Ludwig Berger) verhalfen ihm zum 

Willy Fritsch, vor 1929

© Alexander Binder

Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Durchbruch. Doch erst, als er mit der noch sehr jungen Lilian Harvey in dem 1926 gedrehten Lustspiel Die keusche Susanne zu sehen war, gehörte er zur Gruppe der populärsten Schauspieler in Deutschland. Bis 1937 wurde fast jedes Jahr ein Film mit beiden gedreht. Fritsch spielte in diesen Filmen - meist Musikkomödien und Operetten - den unbekümmerten, optimistischen Helden des Alltags. Ganz selten gab es auch Abstecher ins ernste Genre, wie z.B. in Fritz Langs Filme Spione oder Frau im Mond. Seinen Karrierehöhepunkt erreichte Willy Fritsch in den frühen Tonfilmjahren mit Liebeswalzer, Die drei von der Tankstelle (wozu "Prisma online" schreibt: Durchbruch. Doch erst, als er mit der noch sehr jungen Lilian Harvey in dem 1926 gedrehten Lustspiel Die keusche Susanne zu sehen war, gehörte er zur Gruppe der populärsten Schauspieler in Deutschland. Bis 1937 wurde fast jedes Jahr ein Film mit beiden gedreht. Fritsch spielte in diesen Filmen - meist Musikkomödien und Operetten - den unbekümmerten, optimistischen Helden des Alltags. Ganz selten gab es auch Abstecher ins ernste Genre, wie z.B. in Fritz Langs Filme Spione oder Frau im Mond. Seinen Karrierehöhepunkt erreichte Willy Fritsch in den frühen Tonfilmjahren mit Liebeswalzer, Die drei von der Tankstelle (wozu "Prisma online" schreibt: "Der schwungvolle, sehr unterhaltsame Film erfand durch den virtuosen Umgang mit Erzählung, Tanz und integrierter Musik eine damals neue filmische Form: das Musical. Er ließ die kleine Handlung mit Liedern besingen, die äußerst populär wurden ("Ein Freund, ein guter Freund", "Lieber guter Herr Gerichtsvollzieh’r", "Liebling, mein Herz lässt dich grüßen") und den Erfolg des Films mitbegründeten.") und Der Kongress tanzt von 1931. Willy Fritschs Popularität war auch ungebrochen, als Partnerin Lilian Harvey für zwei Jahre nach Hollywood ging. Seine Partnerinnen waren in dieser Zeit Renate Müller (Walzerkrieg, Saison in Kairo) und Käthe von Nagy (Die Töchter ihrer  Exzellenz, Prinzessin Turandot). Ungetrübt konnte die Karriere nach Harveys Rückkehr fortgesetzt werden, angesichts emigrierter Starregisseure wie Wilhelm Thiele (Liebeswalzer, Die drei von der Tankstelle) und Erik Charell (Der Kongress tanzt) diesmal vorwiegend unter der Regie des Nichtjuden und Harvey-Lebensgefährten Paul Martin, der schon mit Ein blonder Traum 1932 ein vor Witz sprühendes Meisterstück geschaffen hatte. Weitere Filme mit Willy Frisch waren Melodie des Herzens (der erste UFA-Tonfilm 1929), Hokuspokus (1930, mit L. Harvey). Nach Kriegsende stand er ab 1948 wieder vor der Kamera und spielte vor allem in seinem angestammten Genre. Er hinterließ bei seinem Tod ein Gesamtwerk von mehr als 100 Filmen, wobei er seine Glanzzeit eindeutig in den 1930er- und 1940er-Jahren hatte. Die Filme der Adenauer-Ära hielten für Willy Fritsch keine Highlights mehr bereit, nur noch gelegentliche Haupt- und diverse Nebenrollen in belanglosen Heimatfilmen wie Die Beine von Dolores oder Mit Eva fing die Sünde an. Mit Sohn Thomas stand er nur ein einziges Mal vor der Kamera, und zwar in der 1964 gedrehten Komödie von Axel von Ambesser Das hab' ich von Papa gelernt. Willy Fritsch war mit der Schauspielerin und Tänzerin Dinah Grace verheiratet.

Seine Erinnerungen hat er 1963 veröffentlicht unter dem Titel "... das kommt nicht wieder".

(Quelle: Einige Informationen aus Wikipedia und "Das große Personenlexikon des Films" von Kay Weniger, Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf - mit Erlaubnis des Autors)

Filme mit Willy Fritsch sind bei IMDb und bei Filmportal zu finden.

  

  

Willy Reichert, 1958

als Bürodiener Gabriel in der TV-Version des Lustspiels
"Mein Sohn, der Herr Minister" von André Birabeau
Regie: Hannes Tannert
Foto mit freundlicher Genehmigung von SWR Media Services; © SWR

8. Dezember 1973 - Willy Reichert, geboren am 30. August 1896

Schwäbischer Volksschauspieler und Humorist, der seine Laufbahn 1915 als jugendlicher Komiker am Stuttgarter Schauspielhaus begann und sie an diversen Fronttheatern fortsetzte. Bis 1932 folgten diverse Engagements in der deutschen Provinz wie Zwickau, Heilbronn, München, Stuttgart, wo er meistens als Operettenbuffo besetzt wurde. Danach stellte Willy Reichert seine eigenen Programme auf die Beine. Mit dem Friedrichsbau besaß er ein eigenes, im 2. Weltkrieg zerstörtes Kabarett. Seine Beliebtheit liegt vor allen in der kongenialen Darstellung näselnd-schwäbischer, stets ein wenig nörgelnder und sparsamer Charaktere, um nicht zu sagen Geizkragen, begründet wie seine eigenen Kreationen Herr Pfleiderer und Herr Häberle. Typen, die bald zum Inbegriff des Schwabentums wurden. In den 1960er- und frühen 1970er-Jahren bekam Reichert genügend Zeit im Fernsehen, um diese Rollen über Grenzen hinaus bekannt zu machen. (Quelle: Einige Informationen aus Wikipedia und "Das große Personenlexikon des Films" von Kay Weniger, Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf, 6. Band, S. 450 - mit Erlaubnis des Autors)

Anlässlich seines 75. Geburtstages erlebte man Reichert im Herbst 1971 und Anfang 1972 in einer fünfteiligen Fernsehserie "Deutschland, Deine Schwaben" nach einem Buch von Thaddäus Troll; 1971 ging er mit dem "Schwaben-Express" zusammen mit anderen durch Fernsehen, Funk und Schallplatte bekannt gewordenen Humoristen auf eine Deutschlandtournee. Zuletzt sahen die Fernsehzuschauer den Künstler als Ewald Eckstein in der "Tatort"-Folge "Stuttgarter Blüten" (EA: 01.04.1973) auf dem Bildschirm. Die Ausstrahlung der schwäbischen Erinnerungen "Ich denke oft an Krottenbrunn" (6teilige TV-Serie von Fritz Eckhardt), der Fortsetzung von "Schwäbische Geschichten", erfolgte ab 12. Januar 1982, hier tauchte Reichert in verschiedenen Rückblenden noch einmal als Bürgermeister Gscheidle auf. (Quelle: steffi-line.de)

Weitere Informationen über den sympathischen Schwaben sind bei www.steffi-line.de zu finden.

  

  

Käthe von Nagy, vor 1929
Urheber bzw. Nutzungsrechtinhaber:

Alexander Binder (1888 – 1929).
Quelle: www.cyranos.ch; Ross-Karte Nr.  5875/1; Angaben zur Lizenz siehe unter dem biografischen Text.

20. Dezember 1973 - Käthe von Nagy, geboren am 4. April 1904

Österreichische Schauspielerin, die im damals Österreich-Ungarischen Szabadka geboren wurde. Als Tochter eines Bankdirektors besuchte sie eine Klosterschule in Frohsdorf bei Wien und ein Internat in Siebenbürgen. Gegen die Erlaubnis ihrer Eltern, sie wollte unbedingt Schriftstellerin werden, veröffentlichte sie bereits im Alter von 15 Jahren einige kleine Geschichten in einer Budapester Zeitung. Außerdem nahm sie Schauspielunterricht an einer Theater- und Filmschule. Sie ging nach Berlin, weil sie sich dort Angebote als Schauspielerin erhoffte, aber leider bot ihr niemand Rollen an, so dass sie sich zunächst Geld als Journalistin für eine ungarische Zeitung verdienen musste. 1927 erhielt sie endlich die ersehnte Rolle, sie spielte einen Backfisch in einem Film mit dem Titel Männer vor der Ehe, die ihr späterer Ehemann, der Regisseur Constantin J. David, inszenierte. In zweiter Ehe war sie mit dem französischen Schauspieler Jacques Fattini verheiratet, mit dem sie viele Jahre in Paris lebte.

  

Weitere Filme folgten, wie Ich bei Tag und du bei Nacht an der Seite von Willy Fritsch. Mit einer Doppelrolle war sie in 1934 in Freundin eines großen Mannes (Regie: Paul Wegener) zu sehen. Ebenfalls 1934 war sie die Prinzessin Turandot in Gerhard Lamprechts gleichnamigen Spielfilm.  Großartig war sie als Madame Pompadour in Die Pompadour, einem 1935 gedrehten Streifen von Willy Schmidt-Gentner. 1939 hatte sie die Rolle der Bratschistin Renate Schmidt in Paul Verhoevens Renate im Quartett inne. 1939 zog sie mit ihrem zweiten Ehemann nach Paris um, dort hatte sie, weil sie mehrsprachig aufgewachsen war, keine Probleme, auch in französischen Filmen Rollen zu bekommen. So war sie 1935 die Lady Stark in "La route impériale" (Unter falschem Verdacht) und ein Jahr später in Robert Siodmaks Krimi "Cargaison blanche" (Weiße Fracht für Rio) zu sehen. In Deutschland hatte sie noch einmal eine Nebenrolle als Gräfin Josefine in dem von Arthur Maria Rabenalt inszenierten Heimatschinken Die Försterchristl (Titelrolle Johanna Matz) aus dem Jahre 1952. Die Schauspielerin starb an einem Krebsleiden in Los Angeles.

Lizenzangabe zum Foto von Käthe von Nagy: Urheber: Alexander Binder / Yva): Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Australien und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers.

  

  

28. Dezember 1973 - Rudi Schuricke, geboren am 16. März 1913

Deutscher Sänger und Schauspieler

Rudi Schuricke kam in Brandenburg an der Havel als Erhard Rudolf Hans Schuricke zur Welt. Da sein Vater als Militärkapellmeister berufen wurde, zog es ihn schon bald nach Königsberg, wo er auch seine Schulzeit verbrachte. Nach seinem Abschluss lernte er schließlich den Beruf des Drogisten und verdiente sich als Chauffeur und Zeitungsverkäufer etwas dazu. Das Gesangsstudium und den Schauspielunterricht absolvierte er nebenbei und kam auf kuriose Art und Weise zu seinem ersten Gesangsengagement. Bei einer Live-Radiosendung fiel ein Mitglied der Kardosch-Sänger aus und er sprang spontan ein. Seine Stimme, der berühmte weiche Tenor, passte so hervorragend in die Gruppe, dass er langfristig dort blieb.
Schließlich gründete er seine erste eigene Gesangsgruppe, die Spree-Revellers, kurz bevor er das Angebot bekam, bei den bekannten  Comedian Harmonists einzusteigen. Dies lehnte er zugunsten seines eigenen Projektes ab, und rief schließlich 1936 zusammen mit Karl Golgowsky und Horst Rosenberg das nach ihm benannte Schuricke-Terzett ins Leben. Schnell wurden sie bei der Berliner Bevölkerung höchst populär mit ihren aktuellen Schlagern im modernen Stil. Auch solo war Schuricke sehr erfolgreich und landete 1949 mit den Capri-Fischern seinen größten Hit, der ihm sogar eine Goldene Schallplatte einbrachte. Rudi Schuricke brachte es auf mehr als 1000 Schallplatten. In Land der Liebe, Ein Windstoß, Ich hab' von dir geträumt, Die Frau meiner Träume war Schuricke im Hintergrund zu hören. Als Darsteller war er zu sehen in in Rätsel um Beate, Menschen, Tiere, Sensationen, Eine Frau wie du oder Heimweh nach dir. Leider ließ der Erfolg seiner, von vielen als "Schnulzen" verspotteten, Schlager mit dem Aufkommen der Rockmusik merklich nach. Er versuchte sich schließlich als Hotelier und Waschsalonbetreiber, bis zu seinem kurzen Comeback 1970. Noch einmal erklomm er mit einer James Last Melodie zum Titel "So eine Liebe gibt es einmal nur" die Hitparade bevor er 1973 in München starb. (Quelle: www.schuricke.de

Weitere Informationen über Rudi Schuricke bei http://grammophon-platten.de

  

    

29. Dezember 1973 - Willy Birgel, geboren am 19. September 1891 

Schauspieler - Einige Bilder des Künstlers -

Willy Birgel bei einer Presseveranstaltung 1955

Foto: Kurt Liese Harald-Reportagen

Willy Birgel wird als Wilhelm Maria Birgel 1891 in Köln geboren und besucht zunächst auf Wunsch seines Vaters, eines Goldschmiedes, die Kunstgewerbeschule. Er setzt jedoch seinen Willen durch, nimmt heimlich Schauspielunterricht und bekommt auch erste Komparsenrollen am Kölner Theater. 1912 hat er hier auch seine erste größere Bühnenrolle in dem Schauspiel "Heimgefunden". Im Alter von 22 Jahren heiratet er seine Schauspielkollegin Carola Cajetan, aus dieser Sehe geht ein Sohn hervor. Von 1913 an hat er am Stadttheater in Bonn ein Engagement. Weitere Auftritte sind in Dessau und Koblenz. Seine Laufbahn wird durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen, wobei er seinen Kriegsdienst bei der Artillerie in Serbien leistet, er wird verwundet und kommt nach seiner Genesung zur Divisions-Fernmeldeabteilung an die Westfront.

Nach Kriegsende spielt er beim Stadttheater in Aachen. Von 1924 bis 1936 ist er Mitglied des Mannheimer National-Theaters. Größere Erfolge feiert er hier als Faust, Mephisto, Franz Moor, Hamlet und Richard III.

Als bereits 43jähriger beginnt seine Filmkarriere mit einer Nebenrolle in Paul Wegeners Ein Mann will nach Deutschland (1934), hier spielt er einen englischen Offizier, der sich im Ersten Weltkrieg dagegen sträubt, ein Lager mit internierten Deutschen zu bewachen. Seine erste Hauptrolle hatte Birgel 1934 in Fürst Woronzeff. Weiterhin spielt er in Unterhaltungsfilmen an der Seite von bekannten Persönlichkeiten wie Gustaf Gründgens und Heinrich George in Das Mädchen Johanna, hier ist Birgel der Stadtkommandant La Trémouille, oder Zarah Leander in Zu neuen Ufern, in dem er als Sir Albert Finsbury zu sehen ist. Als Prototyp des gepflegten und kultivierten Deutschen passt Birgel in die propagandistischen Filme des NS-Regimes, darunter "Unternehmen Michael" (1937), Feinde (1940) und Kameraden (1941). 1937 wird er von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels zum "Staatsschauspieler" ernannt. Birgel spielt auch weiterhin gelegentlich Theater, vor allem an der Berliner Volksbühne. 1940 ehelicht er die Schauspielerin Charlotte Michael, mit der er eine Tochter hat. In ...reitet für Deutschland (1941) unter der Regie von Arthur Maria Rabenalt spielt er einen Rittmeister, der nach schicksalhaften Rückschlägen seine und die "deutsche Ehre" wiederherstellt. Der Film erhält von der Filmprüfstelle das Prädikat "staatspolitisch besonders wertvoll". Da er in Propagandafilmen mitwirkte, erteilen ihm die Alliierten nach Ende des Zweiten Weltkrieges ein zeitweiliges Aufführungs- und Spielverbot. Durch Regisseur Harald Braun (1901-1960) und Produzent Erich Pommer (1889-1966) erhält Birgel in Zwischen gestern und morgen seine erste Rolle in der Nachkriegszeit und kann in der Folge an seine erfolgreiche Schauspielkarriere anknüpfen. Er spielt u.a. mit Hans Albers in Vom Teufel gejagt (1950) und ist in den fünfziger Jahren einer der meistbeschäftigten deutschen Filmschauspieler. Vor allem für den klassischen Heimatfilm verkörpert er weiterhin meist Charaktere, die dem ehemaligen Rollentypus entsprechen - nun in Form des gereifteren Herren oder des Charmeurs der alten Schule, aber auch als Vaterfigur. Ab 1959 wendet sich der Schauspieler auch wieder verstärkt dem Theater zu und erhält ein Engagement am Züricher Schauspielhaus, gibt etliche Gastspiele, u.a. als Wallenstein, Philipp II. und Julius Caesar. 1960 wird ihm der Medienpreis "Bambi" verliehen, 1964 erhält er das "Filmband in Gold". In seiner letzten Filmrolle als alternder Jagdschriftsteller in Peter Schamonis Schonzeit für Füchse beweist Willy Birgel, dass er ironisch mit seinem eigenen Image umgehen kann. 1966 erhält er den Bundesfilmpreis für seine langjährige und erfolgreiche Arbeit für den deutschen Film. 1968 folgt die Ehescheidung von seiner zweiten Ehefrau Charlotte. Am 29. Dezember stirbt Willy Birgel an Herzversagen in Dübendorf bei Zürich; er wird in seiner Heimatstadt Köln auf dem Friedhof Melaten beigesetzt.

Filme mit Willy Birgel sind bei IMDb und bei Filmportal zu finden.

(Quelle: Einige Informationen aus kinosessel.de - die Seite existiert nicht mehr. Weitere Informationen aus www.dhm.de/lemo

  

  

    

  

   

  

  

  

  

  

 

 

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Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 23. Mai 2015

    

Ich bitte um Verständnis, dass ich zu den jeweiligen Jahren nur eine Auswahl von Nachrichten treffen konnte.

 Alle Informationen der Film- u. Fernsehchronik sind nach bestem Wissen gesammelt und aufgeschrieben worden,

sollten sich aber doch Fehler eingeschlichen haben, bitte ich um eine E-Mail. Vielen Dank.

   

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Ich bedanke mich bei Herrn Dr. Kay Weniger, der mir erlaubt hat, Textstellen aus seinem "Personenlexikon des Films" für diese Chronik zu übernehmen.

Diese Chronik enthält auch Informationen aus der Website HDG/LEMO (Haus der Geschichte/Lebendiges Museum Online) und aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.