John Olden

(John Frederick Olden)

Regisseur

       

S e i n e   F i l m e

   

  

  

  

 

  

 

Geboren 1918 in Wien, emigriert nach England. 1945 Rückkehr als englischer Theateroffizier, verheiratet mit Inge Meysel.

 

1949 erhielt Olden eine Lizenz für die Produktion von Spielfilmen. Danach Gründung der "Sphinx-Film GmbH", die leider nur zwei Filme produzierte (Meine Nichte Susanne und Cuba-Cocktail). Danach arbeitete er als Funkregisseur und Produzent für Fernsehsendungen, z.B. "Maxim auf Reisen" oder die Spielshow "1:0 für Sie" mit Peter Frankenfeld (1954).

   

Seit 1953 inszenierte John Olden für den NDR in nur 12 Jahren über 40 Fernsehspiele, u.a. eines meiner Lieblingsstücke Schau heimwärts, Engel, mit Inge Meysel, René Deltgen und Dietmar Schönherr in den Hauptrollen.

 

Auf der Webseite www.fernsehenderddr.de ist zu diesem Stück u.a. zu lesen: "Thomas Wolfe (1900-1938) hatte in seinem ersten und bekanntesten Roman die Geschichte der Kleinbürgerfamilie Gant aus dem Süden der USA erzählt. Er nannte sein Werk, das 1929 erschien, "eine Geschichte vom begrabenen Leben". Auf der Grundlage dieses Romans, der weltweit interessierte Leser fand, erarbeitete die amerikanische Autorin Ketti Frings (1909-1981) im Jahre 1957 eine Theaterfassung des Werks, die Gerd Keil für das DDR-Fernsehen bearbeitete und inszenierte. Im Mittelpunkt des Stücks stehen zwei Personen: Eliza Gant (Erika Pelikowsky), Inhaberin der Pension 'Dixieland', die nur ein Ziel verfolgt: Geld raffen! Und zum anderen ist es Oliver Gant (Erwin Geschonneck), ihr Ehemann und Inhaber einer Steinmetzwerkstatt, der die Träume seines Lebens nicht realisieren kann. Mit der Geschichte der Gants skizzierte Wolfe ein typisch kritisches Bild einer vom Kapital bestimmten Gesellschaft; mit unerbittlicher Schärfe offerierte er die Gebrechen und die Unmenschlichkeit derer. Es war die Story einer Familie voller Kämpfe und existenzieller Auseinandersetzungen, wobei der Autor all das mit Poesie und Liebe zu den Menschen ausgestaltete.

In der BRD hatte Regisseur John Olden die gleiche literarische Vorlage im Jahre 1961 für das Fernsehen in Szene gesetzt; Protagonisten waren dabei René Deltgen, Inge Meysel und Dietmar Schönherr."

Die Erstausstrahlung der DDR-Version war am 11.12.1977.

 

Im Jahre 1960 wurde John Olden Oberspielleiter beim Norddeutschen Rundfunk.

 

John Olden erlag kurz vor seinem 47. Geburtstag, am 12. September 1965, während den Dreharbeiten zu dem 3teiligen Fernsehfilm Die Gentlemen bitten zur Kasse, einem Herzinfarkt. Der Fernsehfilm wurde dann von Claus Peter Witt 1966 fertig gestellt. Das Drehbuch verfasste Henry Kolarz.

  

Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf neben dem seiner Frau Inge Meysel.

 

(Quelle: u.a. Egon Netenjakob: "TV-FILMLEXIKON - Regisseure - Autoren - Dramaturgen", Fischer-Cinema TB-Verlag, Originalausgabe März 1994, Frankfurt/Main - mit Erlaubnis des Autors)

  

   

  

  

  

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim
Bearbeitet: 5. Juni 2021

 
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