Michael Haneke

Regisseur  Drehbuchautor

  

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4Wochen TV-Vorschau mit Filmen von M. Haneke

 

  

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Michael Haneke bei filmportal  

  

Michael Haneke hat neues Drehbuch fertig, berichtet der Stern

(Stand: 24.05.2014)

   

  

  

  

  

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Regisseur Michael Haneke, hier beim Filmfestival in Cannes, 2009

Foto: Georges Biard/Wikipedia

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Michael Haneke wurde am 23. März 1942 in München als Sohn der österreichischen Schauspielerin Beatrix von Degenschild und des Düsseldorfer Regisseurs und Schauspielers Fritz Haneke geboren.

     

In seiner Kindheit und Jugend lebte er in der Wiener Neustadt. Haneke studierte Philosophie und Psychologie in Wien. Ursprünglich wollte er Schauspieler oder Konzertpianist werden, arbeitete dann aber auch als Autor und Film- und Literaturkritiker.

  

Von 1967 bis 1971 war er als Redakteur und Fernsehspieldramaturg beim Südwestfunk in Baden-Baden beschäftigt. In dieser Zeit entstand sein erstes, noch unverfilmtes Drehbuch mit dem Titel "Wochenende". Anfang der siebziger Jahre debütierte Haneke als Bühnenregisseur am Stadttheater Baden-Baden mit "Ganze Tage in den Bäumen" von Marguerite Duras. Weitere  Theaterinszenierungen in Darmstadt, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart, Hamburg, München und Wien folgten.

 

  

1973 drehte Michael Haneke seinen ersten Fernsehfilm mit dem Titel ...und was kommt danach? (After Liverpool) nach einem Text von James Saunders. Es folgten TV-Filme wie Sperrmüll (1976), Drei Wege zum See (1976, nach Ingeborg Bachmann), Lemminge (zweiteilig, 1979), Variation (1983), Wer war Edgar Allan? (1984, nach Peter Rosei), Nachruf für einen Mörder (1991) und Die Rebellion (1992) und 1997 die Kafka-Verfilmung Das Schloss mit Ulrich Mühe, Susanne Lothar (>>>ein Nachruf), Frank Giering, Felix Eitner u.a., 2003 folgte der französische Film Wolfzeit. 1989 hatte Hanekes Film Der siebente Kontinent in Cannes in der Reihe "Quinzaine des realisateurs" Premiere. Mit diesem Film begann eine Trilogie von Filmen, zu der auch Benny's Video und 71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls gehörten. Nach den Filmen Funny Games und Code unbekannt (2000) wurde er zum dritten Mal zum Wettbewerb des Festivals von Cannes eingeladen, wo seine Verfilmung des Elfriede-Jelinek-Romans Die Klavierspielerin mit dem "Grand Prix du Jury" ausgezeichnet wurde.

  

Seit 2009 ist Michael Hanekes Film Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte [Link: pfd-Datei der www.bpb.de] in aller Munde: Ein Dorf im Norden Deutschlands am Vorabend des Ersten Weltkrieges 1913/14. Es geht um die Kinder des vom Dorflehrer geleiteten Schulchores, um andere Kinder des Dorfes, um die Familie des Gutsverwalters, um den Pfarrer und die Hebamme, um den Arzt und um die Bauern. Wer oder was steckt hinter den merkwürdigen Unfällen, die im Dorf passieren? Der Film ist in Schwarz-Weiß gedreht und zeigt ein bedrückendes Bild eines protestantischen Dorfes Anfang des 20. Jahrhunderts. Für diesen Film gab es unendlich viele Preise, allein zehn deutsche Filmpreise und u.a. das Prädikat "Besonders wertvoll" der Filmbewertungsstelle in Wiesbaden, die folgende Begründung schreibt.

  

Auf dem Filmfestival Cannes bekam Michael Haneke 2013 zum zweiten Mal die 'Goldene Palme' verliehen für seinen Film Amour (Liebe).

Die drei Hauptrollen werden von Jean-Louis Trintignant, Emmanuelle Riva und Isabelle Huppert gespielt. Eine erste Filmkritik hat www.filmstarts.de (mit Trailer) zu bieten. Außerdem gewinnt der Film den Europäischen Filmpreis (siehe Infokasten). In Los Angeles gewinnt Michael Haneke seinen zweiten OSCAR, ebenfalls für den Film Amour.

Das Drama "Liebe" ist der große Gewinner bei der Verleihung des 25. Europäischen Filmpreises. (Stand: 1.12.2012, sueddeutsche.de)

Michael Haneke gewinnt zum zweiten Mal die 'Goldene Palme' in Cannes mit seinem Film Amour (http://news.orf.at - Stand 27.05.2012)

 

  

     

Auszeichnungen für Michael Haneke (eine Auswahl)

  • 1989 Beste Verwendung von Musik und Ton in einem Film, Ghent, für Der siebente Kontinent

  • 1989 Bronze Leopard des International Film Festival Locarno für Der siebente Kontinent

  • 1989 Österreichischer Beitrag für den European Film Award, Der siebente Kontinent

  • 1990 Österreichischer Würdigungspreis für Filmkunst für Der siebente Kontinent

  • 1992 FIPRESCI Award, Thessaloniki für Bennys Video

  • 1992 Wiener Filmpreis für Bennys Video

  • 2001 Großer Preis der Jury der Filmfestspiele in Cannes für Die Klavierspielerin

  • 2002 Goldene Romy Erfolgreichster österreichischer Kinofilm für Die Klavierspielerin

  • 2003 Chlotrudis Award-Nominierung für die Beste Regie für Die Klavierspielerin

  • 2004 Billy Wilder Award, für seine Verdienste um das Filmland Österreich.

  • 2005 Europäischer Filmpreis Bester Film und Beste Regie für Caché

  • 2005 Prix FIPRESCI, Ökumene-Preis und den Preis für die beste Regie bei den Filmfestspielen von Cannes für Caché

  • 2006 International Thriller Award/ Best Screenplay Bestes Drehbuch für Caché

  • 2007 Chlotrudis Award für die Beste Regie für Caché 

  • 2009 Die Goldene Palme in Cannes für Das weiße Band

  • 2010 Deutscher Fernsehpreis in mehreren Kategorien, u.a. beste Regie, bester Spielfilm (in Gold), bestes Drehbuch, beste darstellerische Leistung männliche Hauptrolle Burghart Klaußner, beste darstellerische Leistung weibliche Nebenrolle Maria-Victoria Dragus, beste Kamera/Bildgestaltung Christian Berger

  • 2010 OSCAR-Nominierung bester ausländischer Film und Nominierung beste Kamera

  • 2012 Die Goldene Palme in Cannes für Amour

  • 2012 Europäischer Filmpreis für Amour

  • 2013 OSCAR für den besten fremdsprachigen Film Amour

  • 2013 Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte "Künste" (Dieser Preis gilt als die "spanische Version des Nobelpreises". Er wird alljährlich in acht Sparten vergeben und ist mit je 50000 Euro dotiert.)

 

  

  

    

  

  

  

  

  

  

  

  

  

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 6. Dez. 2015

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben und Wirken des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben.

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