Wim Wenders

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Wim Wenders inszeniert seine erste Oper

  

  

  

  

Rolf Zacher (li.) und Wim Wenders bei der Premiere zum Film "Don't Come Knocking" am 22. August 2005 - Copyright: Bodo Petermann, Berlin

Rolf Zacher (li.) und Wim Wenders bei der Premiere

zum Film "Don't Come Knocking" am 22.08.2005

Copyright: Bodo Petermann, Berlin www.bpphoto.de

   

  

Wim Wenders wurde am 14. August 1945 in Düsseldorf geboren. 1949 Umzug der Arztfamilie nach Koblenz und später nach Oberhausen.

Wim Wenders feiert seinen 70sten! Herzlichen Glückwunsch!

Einige Gratulanten sind: NRZ, n-tv, Frankfurter Rundschau, NZZ und Der Tagesspiegel.

  

Nach Abschluss der Schule studierte er zunächst Medizin und Philosophie. Doch nach einigen Semestern wechselte er 1968 an die neu gegründete Hochschule für Film und Fernsehen in München. In dieser Zeit schrieb er bereits Filmkritiken und drehte erste Kurzfilme. 1969/70 machte er seinen ersten langen Film: Summer in the City, die Abschlussarbeit an der Hochschule. 1971 gehörte Wenders zu den Gründungsmitgliedern des "Filmverlags der Autoren", der unlängst verkauft wurde.  1975 gründete er seine eigene Produktionsfirma "Road Movies".

  

Auf seinen Debütfilm folgten Die Angst des Tormanns beim Elfmeter (1971) nach dem Roman von Peter Handke, Alice in den Städten (1973), die Geschichte der Suche nach Heimat und Falsche Bewegung (1975), wieder nach einem Drehbuch von Peter Handke, frei nach Motiven von Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre", der sechs Bundesfilmpreise gewann. Sein nächster Film, Im Lauf der Zeit, erhielt bei den Filmfestspielen in Cannes 1977 den internationalen Kritikerpreis der FIPRESCI-Jury. Der Film erzählt von einer Reise entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Egon Netenjakob schreibt: "Der eigenwillige Regisseur des Neuen deutschen Kinos hat eine eigene Poetik entwickelt, die den Menschen in den zu erzählenden Geschichten ebenso vertraut wie den Landschafts- und Stadtlandschaftsbildern, in denen sie sich bewegen: 'W.s Filme sind sind schwierigsten der Welt. Es gibt darin keine Ideen, keine Thesen, die man schnell nachvollziehen kann. Auch keine Anliegen, an denen man sich orientieren kann. Zugleich sind sie auch die einfachsten Filme der Welt: Man braucht bloß seinen Augen zu trauen' (Norbert Grob in Cinegraph). W. dreht mit Originaltönen an Originalschauplätzen, die so gesehen sind, dass wie in den Gemälden des von W. bewunderten Freund Edward Hopper eine Spannung zu den einsamen Figuren entsteht."

 

Schon immer fasziniert von der Bilderwelt Amerikas, arbeitete Wenders danach an Der amerikanische Freund (1977). Diese Hommage an den Gangsterfilm basiert auf dem Roman "Ripley's Game" von Patricia Highsmith. 1977 folgte Wenders der Einladung Francis Ford Coppolas, einen Film über den Krimiautor Dashiell Hammet zu drehen. So entstand in insgesamt vierjähriger Arbeit Hammet (1982). In dieser Zeit in Amerika drehte Wenders auch Nick's Film (1980), ein einfühlsames Porträt über den sterbenden Nicholas Ray. Wenders nächster Film Der Stand der Dinge - eine Reflexion über die Probleme des Filmemachens - gewann 1982 den Goldenen Löwen in Venedig.

  

Mit der Goldenen Palme und dem British Academy Award wurde 1984 Paris, Texas ausgezeichnet. 1986 wählte Wim Wenders Berlin und den Himmel über der Stadt als Schauplatz seines Films vom Engel Damiel, der sich in eine Trapezkünstlerin verliebt und ein Mensch werden will; nach der filmischen Weltreise Bis ans Ende der Welt ist In weiter Ferne, so nah! die Fortführung von Der Himmel über Berlin, die den atemberaubenden Veränderungen in der ehemals geteilten Stadt Rechnung trägt. 

  

Die Pariser Sorbonne hat Wim Wenders einen Doktor h.c. verliehen. Er ist Mitglied der Berliner Akademie der Künste, Vorsitzender der European Film Academy und seit 1993 Professor an der Hochschule für Fernsehen und Film.

  

Im Oktober 2006 wurde Wim Wenders mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

  

2007 dreht Wim Wenders mit Campino von den "Toten Hosen" einen Kinofilm (Dreharbeiten haben begonnen). Der Film Palermo Shooting startet im November 2008 in den Kinos.

  

Wim Wenders dreht einen Dokumentarfilm in 3D. Es geht um die Geschichte der Tänzerin und Choreografin Pina Bausch. Der Tanzfilm Pina kommt im Februar 2011 in die Kinos - Hier sind weitere Informationen auf der Website des Regisseurs.

Pina war nominiert als Dokumentarfilm für den OSCAR 2011. Die Preisverleihung fand am 26. Februar 2012 im Kodak Theatre (jetzt: Hollywood & Highland Center) in Los Angeles statt, aber der Film hat leider keinen Preis erhalten.

  

Die Wuppertaler-Zeitung berichtet am 10. März 2012, dass Wim Wenders mit dem Ehrenring der Stadt Wuppertal ausgezeichnet wurde.

  

Den Regisseur zieht es wieder in seine Heimatstadt Düsseldorf zurück, weil hier der Sitz einer Stiftung für das Lebenswerk Wenders' gegründet werden soll (Stand: 14.12.2012). Erste Aufgabe soll es sein, die Rechte an rund 50 Filmen für ca. 1,8 Millionen Euro für die Stiftung anzukaufen, sagte Wenders.

  

 

Das ZDF schreibt in seinem neuen Pressetext vom 13. August 2013:

Am 13. August 2013 fällt in Montréal die erste Klappe für Wim Wenders' neuen Spielfilm Everything Will Be Fine, an dem das ZDF und ARTE als Koproduzent beteiligt sind. Der "OSCAR"-nominierte Regisseur dreht nach dem Welterfolg seines bahnbrechenden Films Pina erneut in 3D. Gian-Piero Ringel produziert in seiner und Wim Wenders' Firma Neue Road Movies, Berlin. In den Hauptrollen spielen: James Franco, Charlotte Gainsbourg und Marie-Josée Croce. Die Kamera führt Benoît Debie, bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Gaspar Noé.

Nach einem Originaldrehbuch des Norwegers Bjørn Olaf Johannessen erzählt der Film die Geschichte des Schriftstellers Tomas (James Franco), dessen Leben durch einen Autounfall aus den Fugen gerät. Auch wenn er keine direkte Schuld an dem Unglück trägt, zerbricht die Beziehung zu seiner Freundin an diesem Ereignis, und sein Leben und seine Arbeit stehen plötzlich unter vollkommen neuen Vorzeichen. Der Film folgt Tomas über den Zeitraum von zwölf Jahren und erzählt mit großer Genauigkeit eine Geschichte von Schuld und der Suche nach Vergebung.

Wim Wenders, der mit der Arbeit an Pina zum Vorreiter einer neuen Form des dreidimensionalen Erzählens geworden ist, hat seine Entwicklung neuer Ausdrucksmöglichkeiten in 3D seitdem kontinuierlich vorangetrieben. Wenders sagt: "Everything Will Be Fine ist ein intimes Drama, das die Geschichte eines Mannes erzählt, der durch einen tiefen Schock die Welt mit anderen Augen sieht und lernen muss anzunehmen, was er nicht mehr ändern kann. Wir betreten mit diesem Projekt erzählerisches Neuland. Ich bin überzeugt, dass das Medium 3D eine ganz neue Dimension der emotionalen Nähe zu unserer Geschichte und ihren Protagonisten ermöglicht."

Everything Will Be Fine ist eine Kinokoproduktion von Neue Road Movies in Koproduktion mit Montauk Productions (Kanada), Göta Film (Schweden), MER Film (Norwegen) und ZDF/ARTE, gefördert von Medienboard Berlin-Brandenburg, Eurimages, Filmförderungsanstalt, Deutscher Filmförderfonds und dem Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und Medien. Weltvertrieb ist HanWay Films in London. Die Dreharbeiten beginnen am 13. August an Originalschauplätzen in Montréal und werden nach einer Unterbrechung im Winter 2014 fortgesetzt. Warner Bros. Pictures Germany bringt "Everything Will Be Fine" 2014 in die deutschen Kinos. Die Redaktion haben Gabriele Heuser (ZDF), Olaf Grunert (ARTE) und Andreas Schreitmüller (ARTE). (Quelle: ZDF)

  

Weiterhin drehte Wim Wenders gemeinsam mit Juliano Ribeiro Salgado einen Dokumentarfilm als Hommage an den Fotografen Sebastião Salgado, den Wim Wenders sehr bewunderte. So entstand der Film Das Salz der Erde, der am 31. Oktober 2014 in die Kinos kommt.

Weitere Informationen zum Film sind auf der Seite des NDR zu finden:  1) DAS SALZ DER ERDE /  2) DAS SALZ DER ERDE

  

Am 21. August 2014 erhielt Wilm Wenders den "Goldenen Ehrenbären" bei den 65. Internationalen Filmfestspielen in Berlin.

  

 

  

  

 

  

  

 

 

      

 

 

  

    

 

 

 

 

  

  

  

  

  

  

  

   

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 30. März 2016

  

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