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2020 

    

 

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Kinofilme zum Jahresbeginn
 

2. Januar 2020

Drei herausragende Filme, die es gilt, vorgestellt zu werden:

1. Als Hitler das rosa Kaninchen stahl (Kinostart 25.12.2019)

     - Nach dem Roman von Judith Kerr

2. Mach dein Ding (Kinostart 16.1.2020)

     - Biopic über Udo Lindenberg 

3. Ein verborgenes Leben (Kinostart 30.1.2020)

     - Die Geschichte des Franz Jägerstätter, der sich standhaft weigerte, für die deutsche Wehrmacht zu kämpfen. 

 

 

 

 

Schauspielerin
Veronika Fitz
gestorben
 

Veronika Fitz als Hausmeisterin Martha Haslbeck
Bild: BR/ARD/Hans Seidenabel
4. Januar 2020

Im Alter von 82 Jahren ist die deutsche Schauspielerin Veronika Fitz am 2. Januar in Bad Aibling gestorben. Sie lebte in der letzten Zeit zurückgezogen im bayerischen Prien am Chiemsee.

 

Die am Veronika Fitz gehörte zu einer großen Schauspielerfamilie. Hans Fitz, ihr Vater, war Bühnenautor, Mundartschauspieler und Regisseur, er verstarb 1972. Ihre Mutter, Ilse Fitz, war Opernsängerin und Schauspielerin. Auch beide Brüder, Walter (1921-1992) und Gerd (1930-2015), waren Schauspieler. Walter Fitz' Tochter ist die Kabarettistin und Schauspielerin Lisa Fitz und der aus der ersten Ehe von Gerd Fitz stammende Sohn Michael Fitz. Weiterhin gehört Florian David Fitz, ein Cousin zweiten Grades von Michael und Lisa Fitz zu dieser großen Schauspielerfamilie.

Veronika Fitz absolvierte ihre Schauspiel-Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule und war danach am Münchner Volkstheater, weiterhin gehörte sie zum Ensemble der Münchner Kammerspiele und zum Bayerischen Staatsschauspiel. Sie spielte in Sternheims "Tabula rasa" in der Regie von Hans Lietzau, sie war in Horvaths "Kasimir und Karoline" zu sehen, in "Der Arzt am Scheideweg" (nach G. B. Shaw), und sie war die Gina Ekdal in "Die Wildente", beide Inszenierungen von Rudolf Noelte, außerdem in "Hahnenkampf" in der Regie von Ruth Drexel, und sie war die Maria in Sperrs "Jagdszenen aus Niederbayern", um hier nur einige Stücke zu nennen.

 

Walter Sedlmayr und V. Fitz 1979 als Eheleute Sittinger in Anton Sittinger nach dem Roman von O. M. Graf - Bild: BR -
 
Im Fernsehen sah man sie bereits ab dem 1960er-Jahren, wie z.B. in der Serie Der Komödienstadl oder Königlich bayerisches Amtsgericht. In den 1970er-Jahren sah man sie in einigen Folgen der Serie "Tatort"; neben Walter Sedlmayr trat sie als Ehefrau in der 13teiligen TV-Serie Der Millionenbauer auf. Beeindrucken fand ich auch ihre Rolle als Malwine Sittinger in Rainer Wolffhardts Fernsehfilm Anton Sittinger mit Walter Sedlmayr in der Titelrolle.

 

G.M. Halmer und V. Fitz in dem Tatort "Tote brauchen keine Wohnung" von 1973 - Bild: BR -

Am berühmtesten aber wurde die vielseitige Schauspielerin in ihrer Rolle als Martha Haslbeck in der beliebten Serie Die Hausmeisterin, hier war in in drei Staffeln von 1987 bis 1992 in 27 Folgen zu sehen. Weiterhin sah man sie in Ein Bayer auf Rügen und in Forsthaus Falkenau. In den News bei www.steffi-line.de ist u.a. zu lesen: "Obwohl ihr das Volkstümliche lag, war die Schauspielerin alles andere als eine bajuwarische Krachnudel, gerade die leisen Töne und der feine Humor lagen ihr." schreibt DER SPIEGEL in einem Nachruf. Zu ihren letzten Auftritten vor der Kamera zählte (neben "Forsthaus Falkenau") das von Rainer Kaufmann in Szene gesetzte bayerischen Krimi-Drama In aller Stille. Das Drehbuch stammte aus der Feder von Tochter Ariele Bogenberger, die aus der Ehe mit dem Schauspieler Willi Anders († 1971) hervorging."

 
Siehe auch die Nachrufe bei:  www.br.de, www.focus.de, www.sueddeutsche.de, www.welt.de, Passauer Neue Presse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 4. Januar 2020

 

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