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Schauspieler
Gernot Endemann
ist tot
 

29. Juni 2020
Gernot Endemann
Gernot Endemann in früheren Jahren

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

Im Alter von 78 Jahren ist der in Essen geborene Schauspieler Gernot Endemann am 29. Juni gestorben.

 

Endemann machte zuerst eine kaufmännische Lehre, bevor er sich an der Essener Folkwang-Schule zum Schauspieler ausbilden ließ. Seine Stationen nach der Ausbildung waren das Theater Oberhausen, das Stadttheater in Rheydt, die Bühnen der Stadt Köln und zuletzt das Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg. In Bremen, wo er auch engagiert war, spielte er im Weihnachtsmärchen das Peterchen in "Peterchens Mondfahrt". Eine weitere Bühne waren die Hamburger Kammerspiele, wo er in Wolfgang Borcherts Stück "Draußen vor der Tür" den Beckmann verkörperte.

 

Regisseur John Olden entdeckte Gernot Endemann für das Fernsehen und setzte ihn 1965 als Sohn Rudi Scholz in der Serie Die Unverbesserlichen ein. In der überaus erfolgreichen Familienserie (1965-1971) waren u.a. Inge Meysel, Josef Offenbach, Monika Peitsch, Helga Anders, Agnes Windeck und Günther Pfitzmann mit von der Partie.

 

Gernot Endemann war mit der Schauspielerin Reinhilt Schneider (bei den "Unverbesserlichen" Dagmar, Rudis Freundin) verheiratet. Das Paar hat zwei gemeinsame Söhne: Jannik Endemann ist ebenfalls Hörspiel- und Synchronsprecher, während Till Endemann als Regisseur und Autor in der Filmbranche tätig ist. Mit seiner zweiten Ehefrau, der französischen Schauspielerin Jocelyne Boisseau, hat Endemann zwei Töchter; seine Tochter Alicia Endemann ist Schauspielerin, Sängerin und Synchronsprecherin. Seit 2009 war Endemann mit seiner Schauspielerkollegin Sabine Schmidt-Kirchner verheiratet und lebte in Hannover.

In den 1970er Jahren spielte er in den Kurzfilmen über die Familie Sauer in der Sesamstraße den Familienvater. Ab 1986 war er als Schorsch lange Zeit in der Sesamstraße aktiv, zuerst zusammen mit Hildegard Krekel (2013), später mit Kirsten Sprick.

Gernot Endemann war auch als Sprecher in Hörspielen bekannt. (Einige Informationen aus Wikipedia)

 

Nachrufe für Gernot Endemann

 

 

 

 

Schauspieler
Jürgen Holtz
gestorben
 

22. Juni 2020

Am 21. Juni 2020 starb im Alter von 87 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung Jürgen Holtz, der einem breiten Publikum vor allem mit der Titelfigur in der von Wolfgang Menge konzipierten Serie "Motzki" (1993) in Erinnerung bleiben wird. "Wirklich zu Hause war er aber auf der Theaterbühne, wo er zuletzt ein großes Wagnis einging. (…) Holtz hatte an mehreren großen deutschen Theatern gearbeitet und wurde im Fernsehen als nörgelnder "Motzki" bekannt. In der ARD-Serie nahm er ab 1993 satirisch die deutsch-deutsche Vereinigung in den Blick. Noch im vergangenen Jahr hatte der Schauspieler eine große Theaterrolle übernommen. Am Berliner Ensemble spielte er Anfang 2019 im Drama von Bertolt Brecht den Physiker Galileo Galilei unter der Regie von Frank Castorf. Die Premiere dauerte fast sechs Stunden – und Holtz spielte das Stück stellenweise splitternackt. Holtz wurde in Berlin geboren, studierte Schauspiel in der DDR und arbeitete dort an mehreren Bühnen und für die DEFA. Anfang der 1980er Jahre setzte er seine Karriere in Westdeutschland fort. Auch in Filmen war er zu sehen, etwa in der DDR-Komödie "Good Bye, Lenin!" und in Margarethe von Trottas Porträtfilm "Rosa Luxemburg". Eine Theaterrolle brachte Holtz zwei besondere Ehrungen: Für seine Darstellung als der Alte im Drama "Katarakt" von Rainald Goetz erhielt er 1993 den "Gertrud-Eysoldt-Ring" und wurde vom Magazin "Theater heute" zum "Schauspieler des Jahres" gekürt." notiert tagesschau.de; siehe auch die Nachruf unter anderem bei sueddeutsche.de, deutschlandfunkkultur.de, www.mdr.de, Tagesspiegel und FAZ.

 

Vielen Dank an www.steffi-line.de.

 

 

 

Schauspieler
Manfred Heidmann
gestorben
 
 

22. Juni 2020
Der in Lübeck geborene Schauspieler Manfred Heidmann ist bereits am 19. Mai 2020 in Essen gestorben. Er wurde 96 Jahre alt.

 

Sein Leinwanddebüt hatte Heidmann 1941 mit einer kleinen Rolle als Flugschüler Ludwig Mommsen in Quax, der Bruchpilot. Mit Hildegard Knef und Bernhard Wicki war er 1958 in Wolfgang Staudtes Madeleine und der Legionär zu sehen. Im Fernsehen hatte Heidmann Rollen in Frazer – Der Fall Salinger und in Tagebuch eines Frauenmörders.

Seit 1951 gehörte er neun Jahre lang zum Ensemble des Schauspielhauses Bochum, ab Anfang der 1960er-Jahre war er dann als freier Schauspieler tätig, war aber in Bochum bis 1972 noch als Gastschauspieler tätig. Wichtige Rollen in Bochum waren die Titelfigur in Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui, Heinrich in Der Teufel und der liebe Gott, Bolingbroke in Das Glas Wasser, Higgins in Shaws Pygmalion und der Papst in Der Stellvertreter.

Bekannt wurde der Schauspieler einem größeren Publikum als Kriminalkommissar Horst Schäfermann in der Krimidauerserie Tatort. In Saarbrücken hatte er von 1971 bis 1983 acht Einsätze. Danach zog er sich aus dem Filmgeschäft zurück, war aber noch als Synchronsprecher tätig.

 

Nachrufe in der Saarbrücker Zeitung und welt.de.

Eine Traueranzeige in der WAZ

 

 

 

 

 

Schauspieler
Claus Biederstaedt
gestorben
 

Schauspieler Claus Biederstaedt
Claus Biederstaedt

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

 

 

22. Juni 2020
Der am 28. Juni 1928 in Stargard/Pommern (heute Polen) geborene Schauspieler Claus Biederstaedt ist tot. Er starb am 18. Juni 2020 im Alter von 91 Jahren in einer Klinik im bayerischen Fürstenfeldbruck.

 

Nachdem er einige Semester Medizin studiert hatte, nahm er  bis 1949 Schauspielunterricht bei Joseph Offenbach und Will Quadflieg. Danach war er zwei Jahre am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Eine weitere Theaterstation war das Schauspielhaus in Wiesbaden. Ab 1952 konzentrierte sich seine Arbeit hauptsächlich als Schauspieler beim Film, wo Biederstaedt genügend Filmrollen angeboten bekam. 1952 war er Famulus Huber in Die große Versuchung an der Seite von Ruth Leuwerick und Dieter Borsche (hierfür gab es für Biederstaedt den Bundesfilmpreis als bester Nachwuchsdarsteller). 1953/54 war der gut aussehende Frauenschwarm bereits in zehn Filmen zu sehen, z.B. in Ich und du, eine Liebesgeschichte mit Hardy Krüger und Lieselotte Pulver, in Sauerbruch, das war mein Leben mit Ewald Balser als Professor Sauerbruch; Biederstaedt spielt hier einen Kommissar. Unter der Regie von Viktor Tourjansky mimt er in Arlette erobert Paris den Studenten Marc Tissier.

 

Kay Weniger schreibt in seinem "Filmlexikon": "Rasch wurde Biederstaedt populär als der klassische Vertreter des "netten Jungen von nebenan", des feinen Kerls und Sonnyboys, der im spießingen Unterhaltungsfilm der Adenauer-Aera am Ende stets das Mädchen bekommt."

Mitte der 1960er-Jahre schwenkte er vom Kino- zum Fernsehfilm, hier war er u.a. zu sehen in Die Geschichte des Rittmeisters Schach von Wuthenow, Sieben Wochen auf dem Eis, Regie Fritz Umgelter. Insgesamt wirkte Claus Biederstaedt in über 200 TV-Produktionen mit, auch in den Serien Derrick, Der Alte, Der Kommissar, Schwarzwaldklinik oder Sonderdezernat K1. Außerdem übernahm der Schauspieler auch die Synchronstimmen verschiedener Stars wie z.B. Peter Falk als "Colombo".

 

Bei steffi-line.de ist u.a. zu lesen: "Neben seiner umfangreichen Arbeit für Film und Bühne war Biederstaedt ein gefragter Sprecher, lieh internationalen Filmstars wie beispielsweise Marlon Brando, Charlton Heston, James Mason, James Garner, Yves Montand oder Paul Newman seine prägnant-sonore Stimme... In der Kultserie "Raumpatrouille" (1966) beispielsweise sprach er den Einführungstext ("Was heute noch wie ein Märchen klingt…"), als Erzähler aus dem Off kam er in der mehrteiligen Simmel-Adaption "Es muss nicht immer Kaviar sein" (1977) zum Einsatz. Zudem stand der Schauspieler verschiedentlich im Hörspielstudio, eine Auswahl der bei der ARD Hörspieldatenbank gelisteten Produktionen findet man hier. Auch als Regisseur machte er sich einen Namen, unter anderem inszenierte er 1985 Carl Zuckmayers Drama "Des Teufels General", ein Jahr später dessen Schauspiel "Der Hauptmann von Köpenick" und 1993 "Vor Sonnenuntergang" von Gerhart Hauptmann.

 

Einige Nachrufe sind hier zu finden: Tagesspiegel, n-tv, zeit.de, news.de, Augsburger Allgemeine, br.de, NDR, Tagesschau.

 

 

 

 

 

Deutscher Fernsehpreis
2020 vergeben
 

18. Juni 2020
Der ZDF-Dreiteiler Preis der Freiheit mit den beiden Schauspielern Barbara Auer (61) und Joachim Król (63) ist großer Gewinner des diesjährigen Deutschen Fernsehpreises.

 

Hier sind weitere Preisträger (www.deutscher-fernsehpreis.de

 

Informationen auch bei www.mdr.de

 

 

 

 

Schauspielerin
Irm Hermann ist gestorben
 

Irm Hermann spricht die Tochter der greisen Frieda (Rosemarie Fendel) in "Friedas Schmetterlinge" (EA: 09.05.2010)

 
Quelle und Link: ARD Hörspieldatenbank;

Foto mit freundlicher Genehmigung
der "hr media Lizenz- und Verlagsgesellschaft mbH"
© HR/Benjamin Knabe

 

 


27. Mai 2020
Schauspielerin Irm Hermann ist tot. Sie starb am 27. Mai in Berlin im Alter von 77 Jahren.

Sie wurde am 4. Oktober 1942 in München geboren, hier ging sie zur Schule und machte eine Lehre als Verlagskauffrau und arbeitete einige Jahre beim ADAC.

 

1966 lernte sie Rainer Werner Fassbinder kennen, der mit seiner Arbeit noch ganz am Anfang stand. Sie wirkte in seinem Kurzfilm Der Stadtstreicher mit. In der Zukunft lernte sie Hanna Schygulla kennen und gründete mit ihr und Fassbinder das "action-theater". Irm Hermann arbeitete für Fassbinder an ca. 20 Filmen mit.  Für ihre Darstellung in Der Händler der vier Jahreszeiten erhielt sie 1972 das "Filmband in Gold" in der Kategorie "Beste darstellerische Leistung". 1983 erfolgte eine weitere Auszeichnung für den Film Fünf letzte Tage von Percy Adlon.

 

Weitere Informationen über die Mimin sind in diesem Filmhaus zu finden. Außerdem hat das Filmportal und die Seite www.steffi-line.de weitere etliche Informationen zum Werdegang der Schauspielerin.

 

Einige Nachrufe: Sueddeutsche, welt.de, Deutschlandfunk, br.de, mdr-kultur

 

 

 

 

Schauspieler
Wolfgang Höper
verstorben
 

25. Mai 2020
Der gefeierte Künstler und emeritierte Professor Wolfgang Höper starb am 25. Mai 2020 im Alter von 87 Jahren in seinem Wohnort Stuttgart an den Folgen der COVID-19-Infektion; er war verheiratet und Vater zweier Kinder. "Er galt als einer der Großen der deutschen Theaterszene. 34 Jahre lang stand er auf der Bühne der "Staatstheater Stuttgart" und war zuletzt das dienstälteste Mitglied im Ensemble. (…) Als Wolfgang Höper 1997 von der Theaterbühne abtrat, hatte er 224 Rollen in 5.206 Aufführungen hinter sich, alle minutiös festgehalten in einer ledergebundenen Kladde." schreibt der SWR unter anderem in einem Nachruf → www.swr.de. "Der kluge König des Theaters" titelte die "Stuttgarter Zeitung", "Wenn er seine Augen anknipste, seinen Bariton erhob und ins Parkett zwinkerte, lag ihm das Publikum zu Füßen." (Quelle: www.steffi-line.de)

 

Hinweis zum Foto: Wolfgang Höper als Zechendirektor Alfons Krechting in der TV-Serie
"Die Pawlaks – Eine Geschichte aus dem Ruhrgebiet" (1982)
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

 

Wolfgang Höper besuchte nach der Mittleren Reife die Staatl. Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Seine weiteren Bühnenstationen waren die Theater in Hildesheim und Mannheim. Seit 1966 gehörte er zum Ensembles des Württembergischen Staatstheaters Stuttgart. Seit 1976 bekleidete er das Amt eines Lehrbeauftragten an der Hochschule für Darstellende Kunst und Musik in Stuttgart. Neben seinen hunderten Theaterauftritten zeigte er sich auch im Fernsehen. So war er zu sehen als Ott in dem 1967 inszenierten Fernsehfilm Schleicher - General der letzten Stunde von Rainer Wolffhardt, als Tarfuffe von Moliere in der Regie von Otto Tausig, als Karl in Heinrich Bölls Nicht nur zur Weihnachtszeit in der Regie von Vojtech Jasny (1969). Weiterhin spielte er 1970 den John in Die Auserwählten in der Regie von Imo Moszkowicz, in Koralle Meier nach Martin Sperr in der Regie von Heinz Schirk (1971); in dem 1971 gezeigten Kriminalfilm Ein Toter stoppt den 8 Uhr 10 mimte Höper 1971 den Inspektor Gracht. Er war 1976 zu sehen als Alban in Teerosen mit O.W. Fischer und Maria Schell in der Regie von Rolf von Sydow, als Desmond Curry in Der Fall Winslow nach Michael Kehlmann... Diese Liste könnte noch ellenlang fortgeführt werden, denn er besritt über 50 Fernsehrollen. Eine seiner letzten Fernsehrollen hatte der Schauspieler 1991 in einer Folge der TV-Serie Schwarz - Rot - Gold in der Episode Stoff in der Regie von Theo Mezger. Bekannt wurde er aber als Alfons Krechting, Sohn des Zechenbesitzers in der von Wolfgang Staudte in Szene gesetzten Fernsehserie Die Pawlaks - Eine Geschichte aus dem Ruhrgebiet.

 

Einen Nachruf über Wolfgang Höper ist hier zu finden: kultura-extra

 

 

 

 

Schauspielerin
Renate Krößner ist tot
 

25. Mai 2020
Bei www.steffi-line.de ist zu lesen: "Groß war die Bestürzung über die Meldung, dass Renate Krößner am 25. Mai 2020 in der Gemeinde Malow in Brandenburg bei Berlin nach kurzer schwerer Krankheit starb – acht Tage nach ihrem 75. Geburtstag. Die Charakterdarstellerin Renate Krößner lebte dort mit ihrem Mann, dem Schauspieler Bernd Stegemann, das Paar hatte am 28. August 2005 nach langjähriger Partnerschaft geheiratet.
Laut eines Artikels in der "Berliner Morgenpost" soll Renate Krößner eine Zeit lang mit ihrem Kollegen Hermann Beyer liiert gewesen sein, aus der Verbindung stamme der gemeinsame, 1968 geborene Sohn Eugen-Daniel Krößner, der ebenfalls als Schauspieler arbeitet und gemeinsam mit Krößner und Beyer für den Kinofilm Vergiss dein Ende (2011) vor der Kamera stand."

Ihre erste Filmrolle hatte die Schauspielerin bereits 1965 in Lutz Köhlerts Tiefe Furchen gespielt. Berühmt und bekannt wurde sie durch den Film Solo Sunny, der von Konrad Wolff 1980 in Szene gesetzt wurde. Auf der Berlinale erhielt sie für ihre Darbietung in Solo Sunny den Silbernen Bären als beste Darstellerin.

 

 

 

 

 

Schauspielerin
Maria Happel leitet das
Max Reinhard-Seminar
 

18. Mai 2020

Die österreichische Zeitung "Der Standard" schreibt: "Neue Leiterin des Max Reinhardt-Seminars in Wien ist die deutsche Schauspielerin Maria Happel."  Bereits seit Beginn des aktuellen Semesters hatte die Schauspielerin die Interims-Leitung gemeinsam mit Rektorin Ulrike Sych übernommen.

Ihre Karriere begann die 1962 im Spessart geborene Maria Happel (Link zum Max Reinhardt-Seminar) in Bremen, Köln und Hannover, bevor sie Claus Peymann an das Wiener Burgtheater holte. 2002 ging sie mit ihm an das Berline Ensemble, um 2002 wieder ans Burgtheater, wo sie mittlerweile mit an die 50 Rollen aufwarten konnte, zurückzukehren. Zwischenzeitlich unterrichtete sie immer mal wieder am Max Reinhardt-Seminar. 2016 wurde die Mimin zur Kammerschauspielerin ernannt.

 

(Quelle: Deutschlandfunk Kultur und orf.at)

 

 

 

 

Regisseur und Drehbuchautor
Manfred Stelzer ist tot
 

14. Mai 2020

Der 1944 in Augsburg geborene Regisseur, Manfred Stelzer, war einer der bekanntesten Fernsehregisseure und Drehbuchautoren. Zunächst arbeitete er als Dokumentarfilmer, die er von 1972 bis in die 1980er-Jahre hinein drehte, z.B. Eintracht Borbeck - Alltag einer Fußballmannschaft, Wir haben nie gespürt, was Freiheit ist, Thron und Taxis etc. 1978 entstand seine Dokumentation Monarch, für die Stelzer mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet wurde. Einer seiner ersten Spielfilme war die Komödie Die Schwarzfahrer mit Rolf Zacher und Iris Berben (1982). Danach drehte er weiterhin vermehrt Komödien und durch den Film Superstau wurde man 1991 auf ihn aufmerksam. 2008 waren Stelzers Fernsehfilme Brennendes Herz über die Liebe zwischen einer Türkin und einem Neonazi sowie das Krimidrama "Meine fremde Tochter" mit Götz George zu sehen, für die Stelzer auch die Drehbücher schrieb. Heute ist er vor allem für seine Fernsehkrimis und -filme bekannt, für die er häufig auch das Drehbuch verfasste. Ab 1999 drehte er für das Fernsehen etlich Folgen von Krimiserien wie Balko, Polizeiruf 110 oder Tatort, z.B. Bermuda und Hundeleben für die Kommissare Ballauf und Schenk (Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär) aus Köln. Für die Münsteraner Kriminalisten Prof. Börne und Kommissar Thiel (Jan Josef Liefers und Axel Prahl) hatte er ebenfalls für einige Tatort-Folgen Regie und Drehbuch, z.B. Der doppelte Lott (2005), Krumme Hunde (2008), Spargelzeit (2010) oder Hinkebein (2012).

Manfred Stelzer lebte in Berlin.

Das genaue Todesdatum ist mir noch nicht bekannt.

 

Schauspieler Jan Josef Liefers zum Tode von Manfred Stelzer.

Beim Weser-Kurier und bei der Mittelbayerischen sind weitere Nachrufe zu lesen.

 

Einen seiner Fernsehfilme zeigt der Sender ONE am 17.6.2020 um 14:20 Uhr. Dabei geht es in dem 2014 gedrehten Film Wir tun es für Geld um folgendes: Ines’ (Diana Amft) Vater Günther (Uwe Preuss) hat für seine Tochter eine Scheinehe mit dem vermeintlichen Verlierer Moritz (Florian Lukas) arrangiert. Doch Moritz Mutter Gisela (Ursula Karusseit) und der nette Robert (Helmut Mooshammer) wissen, dass das Paar sich tatsächlich liebt.

 

 

 

 

 

Schauspieler
Otto Mellies ist gestorben
 

Schauspieler Otto Mellies, hier bei einer Hörspielaufnahme
© rbb/Gregor Baron, honorarfrei

26. April 2020

Der am 19. Januar 1931 geborene Schauspieler Otto Mellies ist tot. Er starb heute im Alter von 89 Jahren.
Otto Mellies in seiner letzten TV-Rolle als ehemaliger DDR-Richter Gerd Böhnke in dem Berliner Tatort "Das Leben nach dem Tod"
Foto: rbb / Marcus Glahn
 

Im Alter von 16 Jahren bewirbt er sich nach dem Krieg am Schweriner Theater. Unter der Leitung von Schauspielausbilderin und Schauspielerin Lucie Höflich besteht er die Aufnahmeprüfung und erhält bei ihr zwei Jahre Schauspielunterricht. Danach kommt er an die Bühnen Neustrelitz, Stralsund (hier spielt er im Alter von nur 20 Jahren den Tempelherrn in "Nathan der Weise" von Lessing, insgesamt kommt es zu weit über 300 Aufführungen).

 

Seine Arbeit beim Film und Fernsehen beginnt Mitte der 1950er-Jahre. Hier ist er 1955 in dem Spielfilm Sommerliebe zu sehen. 1959 sieht man ihn als den jungen Ferdinand in der Literaturverfilmung Kabale und Liebe, Regie Martin Hellberg.

In dem Fernseh-Fünfteiler Dr. Schlüter wird O. Mellies einem größeren Publikum bekannt. Es geht in dieser Serie um einen Wissenschaftler, der sein Wissen einen großen Chemiekonzern zur Verfügung stellt, bis er das Werk eines Konzentrationslagers in Polen übernehmen soll.

Auch als Synchronsprecher war Otto Mellies tätig und lieh seine Stimme u.a. Paul Newman und Sean Connery.

Für seine Rolle in dem Film Halt auf freier Strecke von Andreas Dresen wurde Mellies 2012 mit dem Deutschen Filmpreis geehrt - für die beste Leistung in einer Nebenrolle. Seine letzte Rolle hatte der Vollblutschauspieler im Berliner Tatort Das Leben nach dem Tod in der Regie von Florian Baxmeier.

 

Zu seinen Ehren zeigt das Fernsehprogramm am 30. April um 22:35 Uhr im RBB noch einmal den Tatort Das Leben nach dem Tod.

Nachrufe haben u.a. FOCUS, MDR, MDR Kultur, RBB, FAZ, Neues Deutschland, Berliner Zeitung.

Weitere Informationen über den Schauspieler sind zu finden bei www.steffi-line.de und bei www.defa-stiftung.de

 

 

 

Der Deutsche Filmpreis
2020 findet statt
 

15. April 2020

Der Deutsche Filmpreis findet statt, wenn auch dieses Jahr mit neuem Konzept.

 

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Schauspieler
Ernst-Georg Schwill
ist tot
 

Ernst-Georg Schwill 2013 anlässlich einer Lesung
Urheber : Wikimedia-User: Indeedous/Wikimedia Commons
Lizenz: Gemeinfreiheit; Quelle: Wikimedia Commons
Das Berliner Tatort-Team: Boris Aljinovic, Dominic Raacke und E. G. Schwill
© NDR/RBB/Anngret Plehn, honorarfrei
10. April 2020

Der Schauspieler Ernst-Georg Schwill ist tot.

Er starb nach einem Herzinfarkt am 9. April 2020 in einem Berliner Krankenhaus. Er wurde 81 Jahre alt.

  
Bei www.steffi-line.de ist u.a. über den sympathischen Schauspieler zu lesen: "Seine Erinnerungen veröffentlichte der stets bodenständig gebliebene Urberliner im September 2008 unter dem Titel "Is doch keene Frage nich", in dem er die turbulente Nachkriegszeit, aber auch seinen schwierigen Neustart nach dem Ende der DDR beschreibt. "Auch kleine Rollen müssen gespielt werden, und zwar mit vollem Einsatz, sie geben den Filmen die Würze." meinte Schwill einmal. Ein weiteres Buch erschien 2012 und heißt "Icke, meine und andere Tatorte. Geschichten." Der Schauspieler lebte mit seiner Ehefrau Jette, die seit über vierzig Jahren an seiner Seite war, in Zernsdorf nahe seiner Geburtsstadt Berlin."

 

Einen großen Bekanntheitsgrad erreichte der Schauspieler als Kriminalassistent Lutz Weber in 33 Episoden im Berliner "Tatort" an der Seite von Dominic Raacke (Kommissar Ritter) und Boris Aljinovic (Kommissar Stark). Seine letzte Rolle besetzte er 2018 lt. IMDB in einer Episode der TV-Serie "Der Prag-Krimi" mit dem Titel "Der kalte Tod".

 

Der Tagesspiegel hat einen Nachruf.

 

  

 

Schauspieler Dieter Laser gestorben
 

Schauspieler Dieter Laser in den 1980er-Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10. April 2020

Der Schauspieler Dieter Laser ist tot. Er starb bereits am 29. Februar 2020 in Berlin im Alter von 78 Jahren.

 

Nach einem nur einjährigen Besuch der Schauspielschule kam er 1961 nach Hamburg, wo seinerzeit Gustaf Gründgens die Intendanz hatte. Bis 1973 folgten verschiedene Engagements an den Bühnen in München, Berlin und in Zürich.

  

Sein erster Kinofilm, der nach Theodor Storms Novelle "Der  gedrehte Film John Glückstadt, brachte ihm gleich den Deutschen Filmpreis als bester Schauspieler ein. 1972 war er in Hauffs Fernsehfilm Desaster an der Seite von Klaus Löwitsch und Ruth Maria Kubitschek zu sehen und 1974 in Rainer Erlers Das blaue Palais (1974) und Operation Ganymed (1976). Volker Schlöndorff besetzte ihn 1975 als fiesen Reporter Tötges in Die verlorene Ehre der Katharina Blum. Weiterhin hatte er zweifelhafte Rollen in Wolfgang Petersens Tatort-Fernsehfilm Kurzschluss (1975) und in Manfred Purzers Die Elixiere des Teufels (1976) zu spielen. In den 1980er- und 1990er-Jahren konnte man ihn als Ludwig I. von Baden in dem 1992 gedrehten Kinofilm Kaspar Hauser, Regie Peter Sehr; als David Reinelt in Geissendörfers Die gläserne Zelle und als Professor Blättchen in Volker Schlöndorffs Der Unhold sehen. Außerdem hatte er Rollen in den Fernsehserien Der Clown (RTL), SK Kölsch (Sat 1), Rosa Roth (ZDF, 2005) und Die Cleveren (RTL).

2019 spielte Dieter Laser bei den Bad Hersfelder Theater-Festspielen der Advokat Huld in Kafkas Stück "Der Prozess". In internationalen Produktionen konnte man den Star an der Seite von Burt Lancaster (Väter und Söhne), John Malkovich (Der Unhold) und Glenn Close (Zauber der Venus, 1991)sehen.

 

Nachrufe haben t-online, FAZ, n-tv

 

 

 

 

Schauspielerin und Autorin Barbara Rütting ist gestorben
 

 
28. März 2020

Die Schauspielerin, Autorin und Politikerin Barbara Rütting ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Sie lebte zuletzt in einem kleinen Ort im Spessart.

 

Weiteres zu ihrem Tod findet man auf der Webseite steffi-line.de und biografische Angaben der Künstlerin.

 

Nachrufe sind zu finden bei Mittelbayerische, ZDF, n-tv, Süddeutsche, Tagesspiegel,

 

Foto von Barbara Rütting:

© Edmond Frederik (Lizensiert)

 

 

 

Schauspieler und Autor Burkhard Driest ist tot
 

28. Februar 2020

Der Schauspieler und Maler Burkhard Driest ist tot, er starb am 27. Februar in Berlin und wurde 80 Jahre alt.

 

Einige Nachrufe: Süddeutsche Zeitung, rp-online, Stuttgarter Zeitung, n-tv, Deutschlandradio

 

  

 

Deutsche Filmakademie wählt neuen Vorstand
 

28. Februar 2020

Am 27.02.2020 wurde auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Filmakademie der neue Vorstand gewählt.

Weitere Informationen sind hier zu finden: www.professional-production.de

 

 

 

Deutscher Regisseur ausgezeichnet
 

28. Februar 2020

Am Montagabend (24.02.2020) wurde der Regisseur Christian Petzold mit den Insignien eines Offiziers im Orden für Kunst und Literatur ‒ Arts et des Lettres ‒ ausgezeichnet. Anne-Marie Descôtes, französische Botschafterin in Deutschland, übergab die Auszeichnung im Rahmen der Soirée française du cinéma anlässlich der 70. Internationalen Filmfestspiele von Berlin in der Botschaft am Pariser Platz.

Mit dem Kulturorden der Republik Frankreich werden Persönlichkeiten geehrt, die sich durch ihr künstlerisches Wirken insbesondere in der Welt des deutsch-französischen Kulturschaffens verdient gemacht haben. Mit der Auszeichnung würdigte Anne-Marie Descôtes die tiefe Freundschaft und Verbundenheit des Regisseurs zu Frankreich und seine Verdienste in der deutsch-französischen Filmzusammenarbeit mit Filmen wie TRANSIT und UNDINE, der als deutsch-französische Ko-Produktion im Wettbewerb der 70. Berlinale präsentiert wurde.

(Gelesen am 28. Febr. 2020 auf der Webseite www.professional-production.de)

 

 

 

Personalwechsel bei zwei Tatorten: in Berlin und Saarbrücken
 

24. Februar 2020

Schauspieler Mark Waschke hat auf der Berlinale bekannt gegeben, dass Meret Becker als Kommissarin nach weiteren fünf Tatort-Episoden ab Frühjahr 2022 nicht mehr zur Verfügung steht. Nachfolgerin soll Corinna Harfouch werden. Die Neuerung im Berliner Tatort-Team bleibt nicht die einzige; beim Saarländer Team steht auch eine Veränderung an; hier sind ab April 2020 die Kriminalkommissare Adam Schürk und Leo Hölzer zu sehen, die von den Schauspielern Daniel Sträßer und Vladimir Burlakov dargestellt werden. Sie lösen Devid Striesow ab, der als Kommissar Stellbrink sechs Jahre in Saarbrücken ermittelt hat.

 

 

 

Martin Semmelrogge als Jesus-Verräter Barrabas
 

20. Februar 2020

Das Mindener Tageblatt vom 18. Februar gab bekannt, dass die Jesus-Geschichte vom Sender RTL neu verfilmt werden soll. Schauspieler sind Alexander Klaws, der Jesus verkörpern soll, Samuel Koch, der einen Jünger darstellen soll und Martin Semmelrogge ist als Barrabas zu sehen. RTL will damit die Leidensgeschichte Jesus "modern" mit viel Musik in deutsche Wohnzimmer bringen. Erzähler wird Thomas Gottschalk sein.

 

Weitere Informationen sind im "Mindener Tageblatt" zu lesen.

 

 

 

 

 

Schauspielerin
Sonja Ziemann gestorben
 

17. Februar 2020
Sonja Ziemann an ihem 80. Geburtstag (Ausschnitt)
Urheber: rabiator larry (Wikipedia)

Kurz nach ihrem 94. Geburtstag, am 17. Februar 2020, starb die Schauspielerin Sonja Ziemann. Sie lebte in den letzten Jahren in einem Seniorenstift in München.

 

Ihre Glanzzeit hatte die Schauspielerin in den 1950er-Jahren, in denen sie mit Heimatfilmen, die den Kinobesuchern kurz nach den schlimmen Kriegsjahren die heile Welt vorgaukeln sollten, große Erfolge erzielen konnte. So war sie 1950 in Schwarzwaldmädel (erster deutscher Farbfilm nach dem Krieg) das Bärbele Riederle an der Seite von Filmpartner Rudolf Prack, der einem Maler mimte, zu sehen. Hans Deppe führte in diesem und in einigen anderen ihrer Filme Regie wie z.B. Grün ist die Heide oder Die sieben Kleider der Katrin.

 

 
 
Bei www.steffi-line.de ist unter dem Datum 19.02.2020 zu lesen:

"In den genannten Produktionen war Rudolf Prack (1905 – 1981) ihr Partner, beide etablierten sich im Kino als "Traumpaar" und drehten noch weitere Filme wie Die Diebin von Bagdad (1952), Die Privatsekretärin (1953), Dany, bitte schreiben Sie (1956) oder Kaiserball (1956).
Filmplakat nach einem Entwurf von Helmuth Ellgaard von 1959
Quelle: Famlienarchiv Ellgaard. Genehmigung zur Veröffentlichung: Holger Ellgaard 
Sonja Ziemann blieb zunächst dem Klischee des "lieben Mädels" verhaftet, konnte sich dann jedoch von diesem Image lösen und schaffte sowohl auf der Leinwand als auch auf der Theaterbühne erfolgreich den Sprung ins Charakterfach. In nachhaltiger Erinnerung bleibt sie als Protagonistin in Helmut Käutners Satire
Der Traum von Lieschen Müller (1961) oder mit ihren Rollen in Frank Wisbars ergreifenden Kriegsfilmen Hunde, wollt ihr ewig leben (1958) und Nacht fiel über Gotenhafen (1959).
Im Laufe ihres Lebens musste Sonja Ziemann, die man zu Recht als Ikone des deutschen Nachkriegsfilms bezeichnet, tragische Schicksalsschläge verkraften. Ihre erste, 1953 geschlossene Ehe mit dem Wiesbadener Strumpffabrikanten Rudolf Hambach scheiterte trotz eines gemeinsamen Sohnes bereits 1956. Die Verbindung (Heirat 1961) mit dem Dichterrebellen, Ausnahmeschriftsteller und Drehbuchautor
Marek Hlasko wurde durch dessen Tod, hervorgerufen durch eine Überdosis Schlaftabletten, am 14. Juni 1969 endgültig getrennt. Nur sieben Monate später starb Ziemanns Sohn Pierre aus erster Ehe mit nur 17 Jahren an einer Atemlähmung als Folge einer Tumorerkrankung. Zu den guten Freunden, welche Sonja Ziehmann nach dem Tod ihres Sohnes Pierre beistanden, gehörte der Schauspieler Charles Regnier (1914 – 2001) und dessen Frau, die Schauspielerin und Sängerin Pamela Wedekind (1906 – 1986), Tochter des Dramatikers Frank Wedekind (1864 – 1918). Nach dem Tod von Pamela Wedekind am 9. April 1986 wurde aus der tiefen Freundschaft zu Charles Regnier eine innige Liebesbeziehung. 1989 heiratete das Paar, lebte unter anderem in Ambach am Starnberger See und ging immer wieder gemeinsam auf Tournee, so zuletzt bis Mitte der 1990er Jahre mit dem Dialogstück "Adelaide" von Robert Lamoureux.

 

Laut Medienberichten soll Sonja Ziemann in Berlin in der Grabstelle ihrer Eltern und ihres Sohn beigesetzt werden."

 

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Regisseur Joseph Vilsmaier gestorben
 

Joseph Vilsmaier (re.) und Fritz Wepper bei Dreharbeiten zum TV-Film "Das Weihnachtsekel" von 2006
© ARD Degeto/Andreas Fischer
12. Februar 2020

Einer meiner Lieblingsregisseure ist tot. Joseph Vilsmaier starb am Dienstag, dem 11. Februar 2020 im Alter von 81 Jahren.

Seinen Einstieg ins Filmgeschäft hatte er 1967 in dem von Eckhard Schmidt gedrehten Kurzfilm Jet-Generation. An der Seite von Gernot Roll, der hier die Kamera führte, war Vilsmaier Kameraassistent. Nachdem er eine Ausbildung absolviert hatte, war er seit 1972 selbständiger Kameramann, freischaffend ab 1978.
Joseph Vilsmaier auf dem Münchner Oktoberfest 2017
© Andrea Pollak/Isarbote

  

Vilsmaier, der auch erfolgreich als Regisseur arbeitete, verdanken wir so wunderbare Filme wie Herbstmilch (erste Regiearbeit, Deutscher Filmpreis, in der Hauptrolle Ehefrau Dana Vavrova [gestorben 2009]), Rama Dama, Comedian Harmonists (Deutscher Filmpreis und Bayerischer Filmpreis), Und keiner weint mir nach oder Leo und Claire. Sein wohl teuerster Film (20 Mio DM) war der Anti-Kriegsfilm Stalingrad. Das 1993 zum 50. Jahrestag der Niederlage der Deutschen im 2. Weltkrieg gestartete Drama um vier Wehrmachtsoldaten erreichte im Kino beachtliche 1,3 Millionen Zuschauer. Ein weiterer Film, der mich sehr beeindruckt hat, war das Bergdrama um Elias, einem hochbegabten Sonderling, mit dem Titel Schlafes Bruder (hervorragend hier: Ben Becker (Peter) und André Eisermann (Elias). Joseph Vilsmaier führte bei einigen "Tatorten" die Regie und bei weiteren Fernsehfilmen. Leider lassen etliche gute Fernsehfilme auf sich warten, die ich gerne wiedergesehen hätte, wie z.B. Der Harte Handel von Uli Edel oder Fallstudien  von Hartmut Griesmayr/Daniel Christof aus dem Jahr 1979.

  

Seine zuletzt beendete Regiearbeit war Der Boandlkramer und die ewige Liebe nach einem Drehbuch von Marcus H. Rosenmüller, Ulrich Limmer und Micharl "Bully" Herbig. Der Film kommt vermutlich im November 2020 in die Kinos.

Weitere Informationen über Joseph Vilsmaier sind im Filmportal zu finden.

 

Anlässlich seines Todes hat der Bayerische Rundfunk eine Programmänderung angekündigt. Am Mittwoch, 12.02.2020, um 22:45 Uhr, wird Vilsmaiers Dokumentarfilm "Bayern - Sagenhaft" gezeigt.

 

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- Tagesschau

 

 

 

 

 

Iris Berben als Film-Diva in dem ZDF-Film Nicht tot zu kriegen
 

Iris Berben in "Nicht tot zu kriegen"
Foto: ZDF/Alexander Fischerkoeen
11. Februar 2020

In Nicht tot zu kriegen spielt Iris Berben eine reife Film-Diva mit bewegter Vergangenheit. Als ein Stalker ihr bedrohlich nahe kommt, engagiert sie einen wortkargen Ex-Polizisten als Bodyguard (Murathan Muslu). Die Dreharbeiten für diesen ZDF-Fernsehfilm der Woche finden noch bis 13. Februar 2020 in Berlin, München und Umgebung statt. Unter der Regie von Nina Grosse spielen außerdem Barnaby Metschurat, Katharina Nesytowa, Helgi Schmid, Philipp Hochmair und viele andere. Nina Grosse schrieb das Drehbuch, angeregt durch den Kriminalroman "Ein Schlag ins Gesicht" von Franz Dobler.

Der Film ist eine Hommage an Iris Berben und das schillernde München der 60er- und 70er-Jahre. Simone Mankus (Iris Berben) ist eine Frau in den besten Jahren, die in ihrem Leben nur wenig ausgelassen hat. Die ehemalige Showbiz-Diva ist ein Kind der späten 60er-Jahre, ausgestattet mit Humor, einer sinnlichen Lebenslust, aber auch dem Wehmut einer ganzen Generation, die schon wildere Zeiten erlebt hat. Ausgerechnet jetzt, wo sie mithilfe ihres Sohnes Jonas (Barnaby Metschurat) ihr großes Comeback plant, wird sie von einem Stalker bedroht.

Um Simone zu schützen und den Stalker zu fassen, wird Robert Fallner (Murathan Muslu) engagiert. Der Ex-Hauptkommissar ist nach einem traumatischen Zwischenfall aus dem Dienst ausgeschieden und arbeitet in der Security-Firma seines Bruders (Johannes Zeiler). Fallner vermutet, in Simones Vergangenheit müsse ein Hinweis auf die Identität des Stalkers zu finden sein, doch Simone zeigt sich wenig kooperativ. Die Schauspielerin lebt lieber in ihren Erinnerungen, in früheren Filmen, Liebesaffären und Erfolgen. Erst nach und nach bemerken die Diva und ihr Bodyguard, dass sie mehr gemeinsam haben als gedacht. Zwei, die nicht tot zu kriegen sind ...

"Nicht tot zu kriegen" ist eine ZDF-Auftragsproduktion der MOOVIE GmbH. Executive Producer ist Oliver Berben, Produzent ist Jan Ehlert. Die Redaktion liegt bei Caroline von Senden und Laura Mae Cuntze. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Quelle: ZDF

 

 

 

 

Die Berliner Geschichte der Tanzschule Schöllack geht weiter...
 

11. Februar 2020

Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Staffeln "Ku'damm" geht die Geschichte der Familie Schöllack in der Tanzschule "Galant" am Kurfürstendamm jetzt weiter. Am Montag, 10. Februar 2020, beginnen in Berlin und Umgebung die Dreharbeiten zum historischen ZDF-Dreiteiler "Ku'damm 63". Die Drehbücher nach der Idee von Creative Producerin Annette Hess schrieb Headautor Marc Terjung gemeinsam mit Seraina Nyikos und Johannes Rothe. Unter der Regie von Sabine Bernardi spielen auch in den neuen drei Folgen Sonja Gerhardt, Claudia Michelsen, Maria Ehrich, Emilia Schüle, Trystan Pütter, Sabin Tambrea, August Wittgenstein, Heino Ferch, Uwe Ochsenknecht und andere. Neu im Ensemble sind die Sängerin Helen Schneider sowie Giovanni Funiati.
Kudamm_63
Familie Schöllack: Monika (Sonja Gerhardt, v.l.n.r.), Caterina (Claudia Michelsen), Helga (Maria Ehrich) und Eva (Emilia Schüle) vor der Tanzschule

ZDF/Stefan Erhard

Caterina Schöllack (Claudia Michelsen) und ihre drei Töchter Monika (Sonja Gerhardt), Helga (Maria Ehrich) und Eva (Emilia Schüle) müssen sich auch im Jahr 1963 mit den gesellschaftlichen Zwängen und ihren persönlichen Liebesdramen auseinandersetzen.

Die Ehen der drei Schöllack-Schwestern sind schwierig – jede auf ihre Weise. Monika und Joachim (Sabin Tambrea) geraten in eine tiefe Krise, als Monika eine Fehlgeburt erleidet und Joachim die Schuld bei sich sucht. Monika stürzt sich gemeinsam mit Freddy (Trystan Pütter) in die Arbeit, um für Sängerin Hannelore Lay (Helen Schneider) einen Song für den Grand Prix d'Eurovision de la Chanson zu komponieren. Helga wiederum übernimmt kurzfristig die Leitung der Tanzschule, nachdem Caterina durch einen Autounfall außer Gefecht gesetzt ist. Sie stellt den argentinischen Tanzlehrer Armando (Giovanni Funiati) ein, und zwischen beiden entbrennt eine glühende Liebe. Aber hat Helga die Kraft, die bürgerlichen Fesseln ihrer Ehe mit Wolfgang (August Wittgenstein) abzustreifen?

Eva erpresst ihren Mann Professor Fassbender (Heino Ferch) und baut sich mit dessen Geld ein Leben als Galeristin auf. Doch Fassbender beginnt aufzubegehren. Für Caterina stellt dies eine unhaltbare Situation dar, und sie nimmt die Sache in die Hand – nicht ahnend, in welche Abwärtsspirale sie ihre Tochter damit stürzt. Caterina selbst trifft durch einen Zufall Fritz Assmann (Uwe Ochsenknecht) wieder und ringt zudem mit der Frage, ob sie das Zepter an die nächste Generation weiterreichen kann.

"Ku'damm 63" und die Geschichten der Schöllacks stehen exemplarisch für eine Zeit, in der eine Frau über ihr Leben kaum selbst bestimmen konnte. Doch Monika und ihre Schwestern finden in der Berliner Gesellschaft der frühen 1960er Jahre ihren Weg in eine neue Unabhängigkeit frei von gesellschaftlichen Zwängen und persönlichen Restriktionen.

"Ku'damm 63" ist eine UFA-FICTION-Produktion im Auftrag des ZDF. Produzent ist Benjamin Benedict ("Lotte am Bauhaus", "Wir sind doch Schwestern"), ausführender Produzent Marc Lepetit. Der Weltvertrieb liegt bei ZDF Enterprises. Die Redaktion im ZDF verantworten Heike Hempel, Bastian Wagner und Beate Bramstedt.

Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Mai 2020. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Quelle: ZDF

 

 

 

 

 

Schauspieler
Volker Spengler
gestorben
 

Volker Spengler in den 1980er-Jahren

 

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

8. Februar 2020

Der durch Rainer Werner Fassbinder bekannt gewordene Schauspieler Volker Spengler ist tot. Er starb kurz vor seinem 81. Geburtstag in Berlin.
Volker Spengler (re.) als Elvira Weishaupt in Fassbinders In einem Jahr mit 13 Monden
Foto: Einhorn-Film

 

Spengler war in einigen Fassbinder-Filmen zu sehen wie Die Sehnsucht der Veronika Voss, Chinesisches Roulette, Satansbraten, Die Ehe der Maria Braun und in Fassbinders Meisterwerk Berlin Alexanderplatz, hatte aber nur eine einzige Hauptrolle in In einem Jahr mit 13 Monden. Mit dieser Hauptrolle der Transsexuellen Elvira Weishaupt wurde der Bremer Volker Spengler in Fassbinders Film berühmt.

 

Auch in Fimen des Regisseurs Christoph Schlingensief (verstorben 2010) hatte Spengler einige Rollen, und zwar in Das deutsche Kettensägenmassaker oder Die 120 Tage von Bottrop. Weiterhin war er als Hermann Göring in Schlöndorffs Der Unhold zu sehen. 

 

Spengler arbeitete viele Jahre mit großen Regisseuren des deutschen Theaters zusammen, wie z.B. Peter Palitzsch, Frank Castorf oder René Pollesch. Eine großartige Rolle hatte er in Heiner Müllers Brecht-Stück "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" an der Seite von Martin Wuttke.

 

Weitere Informationen über den Schauspieler sind im Filmhaus in Spenglers Biografie zu lesen.

Weitere Nachrufe.

 

 

 

Deutscher Hörbuchpreis für Christian Berkel
 

30. Januar 2020

Der Berliner Schauspieler Christian Berkel (62) erhält den Deutschen Hörbuchpreis 2020 als bester Interpret für seine Lesung des Romans "Serotonin" des französischen Autors Michel Houellebecq. Das gab die Geschäftsstelle des Deutschen Hörbuchpreises am Donnerstag in Köln bekannt.

 

 

 

 

Günter Lamprecht feiert seinen 90sten!
Herzlichen Glückwunsch.
 

Günter Lamprecht als Kommissar Markowitz im Tatort

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

 

 

 

Am 21. Januar 2020

...wird ein großartiger Schauspieler 90 Jahre alt. Einem breiten Publikum ist Günter Lamprecht bekannt als Franz Biberkopf aus Fassbinders Berlin Alexanderplatz. Für Fassbinder war er noch einige Male zu sehen, und zwar in dem Ehedrama Martha, in der Nachkriegsgeschichte Die Ehe der Maria Braun und dem SF-Film Welt am Draht.
Günter Lamprecht in der WDR-Dokumentation "Frühjahr 45"
Foto: ©WDR

1953 begann G.L. seine zweijährige Schauspielausbildung, wobei er vorher einige andere Berufe, u.a. den Orthopädie-Mechaniker, ausprobierte.

Sein Debüt als Filmschauspieler hatte G. L. 1960 in Michael Kehlmanns Die Brücke des Schicksals, hier gibt er in einer kleinen Rolle einen Schläger in einer Bar.

 

Mit dem Namen Lamprecht verbinde ich einige große Fernsehfilme, wie z.B. das 1977 gedrehte Trinkerdrama von Peter Beauvais' Rückfälle, wo er den Alkoholiker Manfred Burger spielt bzw. durchlebt. Hier gab es für ihn die Goldene Kamera von HörZu. Auch den Bäckermeister Georg Baum in Erwin Keuschs Geschichte Das Brot des Bäckers hat er mit Bravour gemeistert. An der Seite von Hanna Schygulla, Richy Müller und Jochen Schröder spielte Lamprecht in der Literaturverfilmung von Marianne Lüdcke Die große Flatter, nach dem Roman von Leonie Ossowski den saufenden Familienvater Piesch.

 

Günter Lamprecht im Hörspielstudio
 - Foto: Sandro Most -

In den Jahren zwischen 1991 und 1995 war er 8 mal Kriminalhauptkommissar Franz Markowitz in der TV-Dauerserie "Tatort", wobei er zur Rolle sagt, dass 70 Prozent des Kommissars Günter Lamprecht sei. Er hatte an den Drehbüchern mitgearbeitet. Egal, mit welcher noch so kleinen Rolle Günter Lamprecht betraut war, er spielte sie immer, als wenn es sich um große Hauptrollen handelte.

 

Der Sender "phoenix" zeigt am 25. Jan. 2020 die Dokumentation Frühjahr 45, wozu Schauspieler Günter Lamprecht befragt wird. Außerdem zeigt der Sender RBB heute anlässlich des Ehrentages des Künstlers noch einmal den ersten Tatort mit Kommissar Markowitz Tödliche Vergangenheit aus dem Jahr 1991.

Selbst Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ließ es sich nicht nehmen, dem Schauspieler seine Glückwünsche zu übermitteln.

 

Weitere Gratulanten: bz-berlin, Fernsehsendung DAS vom 17. Jan. 2020.

 

 

 

 

 

Schauspielerin
Veronika Fitz
gestorben
 

Veronika Fitz als Hausmeisterin Martha Haslbeck
Bild: BR/ARD/Hans Seidenabel
4. Januar 2020

Im Alter von 82 Jahren ist die deutsche Schauspielerin Veronika Fitz am 2. Januar in Bad Aibling gestorben. Sie lebte in der letzten Zeit zurückgezogen im bayerischen Prien am Chiemsee.

 

Die am Veronika Fitz gehörte zu einer großen Schauspielerfamilie. Hans Fitz, ihr Vater, war Bühnenautor, Mundartschauspieler und Regisseur, er verstarb 1972. Ihre Mutter, Ilse Fitz, war Opernsängerin und Schauspielerin. Auch beide Brüder, Walter (1921-1992) und Gerd (1930-2015), waren Schauspieler. Walter Fitz' Tochter ist die Kabarettistin und Schauspielerin Lisa Fitz und der aus der ersten Ehe von Gerd Fitz stammende Sohn Michael Fitz. Weiterhin gehört Florian David Fitz, ein Cousin zweiten Grades von Michael und Lisa Fitz zu dieser großen Schauspielerfamilie.

Veronika Fitz absolvierte ihre Schauspiel-Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule und war danach am Münchner Volkstheater, weiterhin gehörte sie zum Ensemble der Münchner Kammerspiele und zum Bayerischen Staatsschauspiel. Sie spielte in Sternheims "Tabula rasa" in der Regie von Hans Lietzau, sie war in Horvaths "Kasimir und Karoline" zu sehen, in "Der Arzt am Scheideweg" (nach G. B. Shaw), und sie war die Gina Ekdal in "Die Wildente", beide Inszenierungen von Rudolf Noelte, außerdem in "Hahnenkampf" in der Regie von Ruth Drexel, und sie war die Maria in Sperrs "Jagdszenen aus Niederbayern", um hier nur einige Stücke zu nennen.

 

Walter Sedlmayr und V. Fitz 1979 als Eheleute Sittinger in Anton Sittinger nach dem Roman von O. M. Graf
- Bild: BR -
 
Im Fernsehen sah man sie bereits ab dem 1960er-Jahren, wie z.B. in der Serie Der Komödienstadl oder Königlich bayerisches Amtsgericht. In den 1970er-Jahren sah man sie in einigen Folgen der Serie "Tatort"; neben Walter Sedlmayr trat sie als Ehefrau in der 13teiligen TV-Serie Der Millionenbauer auf. Beeindrucken fand ich auch ihre Rolle als Malwine Sittinger in Rainer Wolffhardts Fernsehfilm Anton Sittinger mit Walter Sedlmayr in der Titelrolle.

 

G.M. Halmer und V. Fitz in dem Tatort "Tote brauchen keine Wohnung" von 1973
- Bild: BR -

Am berühmtesten aber wurde die vielseitige Schauspielerin in ihrer Rolle als Martha Haslbeck in der beliebten Serie Die Hausmeisterin, hier war in in drei Staffeln von 1987 bis 1992 in 27 Folgen zu sehen. Weiterhin sah man sie in Ein Bayer auf Rügen und in Forsthaus Falkenau. In den News bei www.steffi-line.de ist u.a. zu lesen: "Obwohl ihr das Volkstümliche lag, war die Schauspielerin alles andere als eine bajuwarische Krachnudel, gerade die leisen Töne und der feine Humor lagen ihr." schreibt DER SPIEGEL in einem Nachruf. Zu ihren letzten Auftritten vor der Kamera zählte (neben "Forsthaus Falkenau") das von Rainer Kaufmann in Szene gesetzte bayerischen Krimi-Drama In aller Stille. Das Drehbuch stammte aus der Feder von Tochter Ariele Bogenberger, die aus der Ehe mit dem Schauspieler Willi Anders († 1971) hervorging."

 
Siehe auch die Nachrufe bei:  www.br.de, www.focus.de, www.sueddeutsche.de, www.welt.de, Passauer Neue Presse

 

 

 

 

Kinofilme zum Jahresbeginn
 

2. Januar 2020

Drei herausragende Filme, die es gilt, vorgestellt zu werden:

1. Als Hitler das rosa Kaninchen stahl (Kinostart 25.12.2019)

     - Nach dem Roman von Judith Kerr

2. Mach dein Ding (Kinostart 16.1.2020)

     - Biopic über Udo Lindenberg 

3. Ein verborgenes Leben (Kinostart 30.1.2020)

     - Die Geschichte des Franz Jägerstätter, der sich standhaft weigerte, für die deutsche Wehrmacht zu kämpfen. 

 

 

   
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 22. Juni 2020

 

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