Hartmut Griesmayr

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Regisseur Hartmut Griesmayr - Foto: VIRGINIA

Regisseur Hartmut Griesmayr

  

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

     

Geboren am 18. April 1945 in Bad Berka (Thüringen).

 

Seine Kindheit verbrachte er in Württemberg und Bayern.  

 

Sein Studium begann Griesmayr nach dem Abitur an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film (HFF), die mit dem Stück Der Zweikampf nach einer Novelle von Heinrich von Kleist erfolgreich abgeschlossen wurde. In den folgenden Jahren drehte er für das Fernsehen Vorabendserien für den Bayerischen Rundfunk und Dokumentationen für den SDR. Weiterhin folgten für das ZDF einige Filme für die Reihe "Das kleine Fernsehspiel", wobei See-Leben I, nach einem Roman von Werner Koch (1974), wurde Fernsehspiel des Monats, genauso wie Adoptionen von 1977 und die Leutersbronner Geschichten von 1980. Die Vorabend-Trucker-Serie Auf Achse mit Manfred Krug als Fernfahrer Meerdonk wurde ebenfalls von Griesmayr ins Leben gerufen. 1978 drehte Griesmayr beim NDR seinen ersten Tatort (Alles umsonst) (einzige Rolle  mit Diether Krebs als Kommissar Nagel). Weiterhin auch glänzend besetzt mit Monica Bleibtreu, Katharina Tüschen und Horst-Michael Neutze.

Egon Netenjakob schreibt in seinem "TV-Filmlexikon" über Griesmayr: "Mit Blick auf ein breites Fernsehpublikum inszeniert G. auch komplizierte Sachverhalte in klaren Linien unterhaltsam und verständlich und ist daher ein gesuchter Regisseur für aktuelle, sogenannte Themen-Fernsehspiele von Autoren wie Daniel Christoff (Fallstudien), Wolfgang Mühlbauer (Leutersbronner Geschichten) und Detlef Müller." 

  

Abgedreht wurde der TV-Film Schatten der Erinnerung nach dem Ludwig Ganghofer-Roman "Der laufende Berg" mit Julia Stemberger und Michael Mendl. Als Sendetermin ist der 28.05.2010 (20:15 Uhr ARD) vorgesehen.

Insgesamt führte Griesmayr bei der TV-Serie Der Alte fast 50 mal Regie, zuletzt 2012 bei der Episode "Lautloser Tod", hier schrieb er auch am Drehbuch mit.

  

  

 

Auszeichnungen

  

- Internationaler Kritikerpreis Monte Carlo

- Wilhelmine-Lübke-Preis

- tz-Rose

- 4 mal DAG-Preis  

  

(Quelle: u.a. Egon Netenjakob: "TV-FILMLEXIKON - Regisseure - Autoren - Dramaturgen", Fischer-Cinema TB-Verlag, Originalausgabe März 1994, Frankfurt/Main - mit Erlaubnis des Autors)

 

  

  

    

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 1. Dez. 2015

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben und Wirken des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben.

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