Christoph Schlingensief

Regisseur  Drehbuchautor  Theaterintendant  Ausnahmefilmer

     

S e i n e   F i l m e

   

  

Infokasten

  

- www.schlingensief.com -

- Christoph Schlingensief gestorben -

- Stimmen zum Tod von Christoph Schlingensief -

  

- Gefundene Drehbücher aufgetaucht, die jetzt verfilmt werden sollen -

(Stand: 15.01.2015)

  

  

  

  

Christoph Schlingensief während der Verleihung des Nestroy-Theaterpreises 2009 (Circus Roncalli auf dem Wiener Rathausplatz) - Foto: Manfred Werner (tsui)

Leider viel zu früh verstorben: Ausnahmekünstler

Christoph Schlingensief

©Manfred Werner/Tsui

Christoph Schlingensief wurde am 24. Oktober 1960 in Oberhausen als Sohn eines Apothekers und einer Krankenschwester geboren. Er starb am 21. August 2010.

 

Studienbeginn 1981 in München (Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte). 

Nebenbei war er Assistent von Werner Nekes. Erste Kurzfilme.

1983 erster Spielfilm: Tunguska - Die Kisten sind da

In der Fernsehserie Lindenstraße arbeitete er 1986 als Aufnahmeleiter.

Weiterhin eigene Spielfilme wie 100 Jahre Adolf Hitler, Das deutsche Kettensägenmassaker oder Terror 2000. 1993 erstmals Theaterregisseur an der Berliner Volksbühne mit dem Stück 100 Jahre CDU - Spiel ohne Grenzen

  

1997 kam es wegen Christoph Schlingensief auf der "documenta X" zu einem Eklat: Weil er ein Schild mit der Aufschrift "Tötet Helmut Kohl" trug, wurde er verhaftet. Gründung einer eigenen Partei mit Namen "Chance 2000".

  

Er arbeitete an den großen Bühnen in Wien, Zürich, Berlin und Frankfurt, inszeniert Opern wie 2004 bei den Wagner-Festspielen "Parzifal" und 2007 "Der fliegende Holländer".

  

2010 erhielt Christoph Schlingensief den renommierten Käutner-Preis.

Laudator bei der Preisverleihung war Georg Seeßlen.

(Quelle: u.a. aus dem Porträt des Goethe-Instituts)

  

Im August 2009 hatt Christoph Schlingensief  seine Mitarbeiterin Aino Laberenz geheiratet. Frau Laberenz arbeitete seit 2004 mit Schlingensief zusammen. Die Hochzeit fand auf Schloss Hoppenrade bei Meseberg in der Mark Brandenburg statt. Die 28 Jahre alte Kostüm- und Bühnenbildnerin war 2005 von der Zeitschrift «Theater heute» als beste Nachwuchs-Kostümbildnerin  ausgezeichnet worden. 

  

2008 erkrankte Schlingensief an Krebs, kämpfte darum, wieder gesund zu werden, schrieb ein "Tagebuch" in der Zeit seiner Erkrankung mit dem Titel "So schön wie hier kann's im Himmel gar nicht sein". Leider verlor der Künstler den Kampf gegen die Krankheit und starb nicht mal 50jährig am 21. August 2010.

  

 

  

 

 

  

 

  

 

  

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 22. Jan. 2016

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben und Wirken des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben. Da ich auf Inhalte zu externen Webseiten keinen Einfluss habe, kann ich auch keine Gewähr dafür übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden derartige Links umgehend entfernt. Sollten mir bei den o.g. Angaben Fehler unterlaufen sein, so werden diese bei entsprechender Nachricht und Kontrolle korrigiert.