Rudolf Noelte

Regisseur  Drehbuchautor

    

S e i n e   F i l m e

 

 

 

Infokasten

  

Zu seinem Tod

("Verschollen für Sekunden" - www.zeit.de)

 

  

   

 

  

  

Rudolf Noelte mit Ehefrau Cordula Trantow - Foto: VIRGINIA

Regisseur Rudolf Noelte mit seiner Ehefrau, der Schauspielerin Cordula Trantow

  

©Virginia Shue, Hamburg

 starfotos@virginia-hamburg.de 

 

Geboren am 20. März 1921 in Berlin

Gestorben am 8. November 2002 in Garmisch

   

1945 Studium der Theaterwissenschaften, Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Berlin. Nach dem Studium Schauspieler und Regieassistent am Berliner Hebbel-Theater. 

 

Zusammenarbeit mit Jürgen Fehling und Erich Engel. Erster Erfolg 1948 mit "Draußen vor der Tür" von Wolfgang Borchert. Dieses Stück (Paul Edwin Roth, Eva Kotthaus, Malte Jaeger und Konrad Wagner in den Hauptrollen) war 1957 auch seine erste Fernsehinszenierung, Ab 1952 war Noelte Regisseur am Schillertheater und Schloßpark-Theater in Berlin. 

  

Rudolf Noelte - Foto: VIRGINIA

Regisseur Rudolf Noelte

  

©Virginia Shue, Hamburg

 starfotos@virginia-hamburg.de

Rudolf Noelte war auch Intendant an der Freien Volksbühne Berlin, die er 1959 übernahm. Eine Reihe seiner Bühneninszenierungen wurden ausgezeichnet, z.B. Die drei Schwestern (1966), Der zerbrochene Krug (Ruhrfestspiele 1967). Bei Wikipedia ist zu lesen, "dass Noelte ein Einzelgänger war, sich mit akribischer Konzentration auf seine Inszenierungen vorbereitete und dass die Proben fast mathematisch bis ins kleinste Detail vorbereitet wurden. Daher lehnte er auch Theaterspektakel ab. Seine bevorzugten Autoren waren jene, bei denen die psychische Verfassung und die psychologische Motivation der Figuren im Vordergrund standen. So gilt bis heute Noeltes Inszenierung von Carl Sternheims Die Kassette mit Theo Lingen in der Hauptrolle als Musterinszenierung des Stücks". Die Kamera hier führte übrigens Michael Ballhaus.

    

    

Verleihung des Berliner Kunstpreises am 18.3.1960: von links nach rechts: Rudolf Noelte (Regisseur), Uwe Johnson (Schriftsteller), Erich Schellow (Schauspieler)

©Deutsches Bundesarchiv B145 Bild-P057015/CC-BY-SA 

"Seit den 60er Jahren gilt er als Meister eines psychologischen Realismus. Seine Ausführungen werden in der Theaterwelt kontrovers aufgenommen. Als herausragend gelten seine Inszenierungen nach Stücken von Sternheim, Moliere O'Neill, Strindberg und vor allem von Anton Tschechow. Die Aufführungen von Drei Schwestern (1965) und Der Kirschgarten (1970) in München zählen zu den Höhepunkten seines Bühnenschaffens. Neben der Arbeit für Theater, Film und Fernsehen inszeniert er als Hörspielregisseur zahlreiche Stücke, u.a. von Sternheim, Brecht, Gerhart Hauptmann und Anton Tschechow. Als Hörspielbearbeitungen entstehen u.a. "Effi Briest" und "Mathilde Möhring" nach Fontane."

(Gelesen in "Hördatenbank Berlin")

  

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Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 20. Dez. 2015

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben und Wirken des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben.

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