Filmhaus-Nachrichten 2024 

    

 

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→ 21. Oktober 2024

 

Vom 22. bis zum 27. Oktober finden im oberfränkischen Hof die "58. Hofer Filmtage" statt. Anschließend sind viele der Filme im Streaming bis zum 3. November abrufbar.

 

 

 

→ 21. Oktober 2024

Drehschluss für DER MEDICUS 2.

Regisseur Philipp Stölzl arbeitete erneut mit einem hochkarätiges Ensemble aus internationalen Stars und spannenden Newcomern: Neben Tom Payne als Mediziner Rob Cole stehen Emily Cox, Aidan Gillen, Áine Rose Daly, Owen Teale und Liam Cunningham gemeinsam vor der Kamera. In weiteren Rollen sind unter anderem Malick Bauer, Jaouhar Ben Ayed, Harry Redding, Rosie Boore, Leonard Scheicher, Anne Ratte-Polle sowie Francis Fulton-Smith zu sehen.

Wann der Film in die Kinos kommt, ist noch unklar; evtl. am 2. Weihnachtsfeiertag.

 

 

 

→ 8. Oktober 2024

 

Bemerkenswerte Geburtstage feierten im Oktober 2024:

 

  • 01.10.2024: André Rieu (75 Jahre) → andrerieu.com
  • 05.10.2024: Michael Ande (80 Jahre)
  • 06.10.2024: Helmut Zierl (70 Jahre) → "Ein Kapitel für sich"
  • 11.10.2024: Liselotte Pulver (95 Jahre)
  • 13.10.2024: Gerd Dudenhöffer (75 Jahre)
  • 13.10.2024: Nana Mouskouri (90 Jahre)
  • 14.10.2024: Udo Kier (80 Jahre)
  • 16.10.2024: Noëlle Châtelet (80 Jahre) → "Die Buddenbrooks"
  • 16.10.2024: Corinna Harfouch (70 Jahre)
  • 17.10.2024: Werner Asam (80 Jahre)→ "Sachrang"
  • 22.10.2024: Hansjürgen Hürrig (80 Jahre)
  • 22.10.2024: Doris Kunstmann (80 Jahre)
  • 26.10.2024: Angelika Waller (80 Jahre)
  • Einige entnommen aus der Seite www.steffi-line.de

     

    Leider sind auch wieder bekannte Persönlichkeiten gestorben (September 2024):

     

  • 28.09.2024: Kris Krisofferson - US-amerikan. Sänger und Schauspieler
  • 27.09.2024: Klaus Manchen - deutscher Schauspieler
  • 27.09.2024: Maggie Smith - britische Schauspielerin
  • 09.09.2024: Caterina Valente - ital./deutsche Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin
  • 05.09.2025: Jacques Breuer - österr. Schauspieler
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    → 8. Oktober 2024

     

    Am 30. Oktober werden die Biberacher Filmfestspiele eröffnet, die bis zum 3. November 2024 dauern.

    Die Festspiele starten mit dem Eröffnungsfilm “Bach – Ein Weihnachtswunder”, dem aufwendigen neuen Spielfilm von Regisseur Florian Baxmeyer. Neben dem Regisseur wird unter anderem auch Drehbuchautor Christian Schnalke zu Gast sein. Devid Striesow übernahm die Rolle des Johann Sebastian Bach und Verena Altenberger ist Anna Magdalena Bach.

    Der Film erzählt die bewegende Geschichte des weltbekannten Barock-Komponisten Johann Sebastian Bach und der Hin- und Her-Gerissenheit zwischen seiner geliebten Familie, seiner virtuosen Leidenschaft für die Musik und den Zwängen der zeitgenössischen politischen Situation während der Entstehung seines, neben der Matthäuspassion wohl berühmtesten Werks – dem Weihnachtsoratorium. (Biberacher Filmfestspiele)

     

     

     

    → 8. Oktober 2024

     

     

     

    → 23. September 2024

     

    Schauspieler Mario Adorf (inzwischen auch 94 Jahre alt!) wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet und erhält dafür den Deutschen Fernsehpreis. Weitere Information hierzu >>>

    Hinweis: Leider konnte der Schauspieler den Preis wg. Erkrankung nicht persönlich entgegennehmen.

     

     

     

    → 5. September 2024

     

    Gelesen in den ZDF-News: Das ZDF widmet seinem unvergessenen Quizmaster Hans Rosenthal ("Dalli Dalli") zum 100. Geburtstag am 2. April 2025 einen "Fernsehfilm der Woche", der den Entertainer von einer bisher weitgehend unbekannten Seite zeigt: im Zwiespalt zwischen Showgeschäft und der Vergangenheit als jüdischer Mensch in Deutschland. In die Hauptrolle des Entertainers schlüpfen Florian Lukas und Claude Albert Heinrich (in jungen Jahren). Silke Bodenbender spielt Ehefrau Traudl. In weiteren Rollen: Hans-Jochen Wagner, Teresa Rizos und andere.

    Regisseur Oliver Haffner ("Wackersdorf") inszeniert im Raum München und Berlin bis 6. September 2024 ein Bio-Pic nach dem Drehbuch von Gernot Krää. Der Autor entwickelte es in enger Abstimmung mit der Familie Rosenthal. Historikerin Anne Giebel, die ihre Dissertation zum Thema "Der Überlebende und der Unterhalter. Hans Rosenthals deutsch-jüdische Geschichte" verfasste, war ebenso beteiligt wie ZDF-Unternehmensarchivar Dr. Veit Scheller. Produzent ist Ingo Fliess (if…Productions). Die Redaktion haben Frank Zervos und Esther Hechenberger. Gefördert wird der Film vom FFF Bayern.

    Der 90-Minüter führt die Zuschauerinnen und Zuschauer in den Herbst 1978. Hans Rosenthal ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere: als Liebling der Nation. Die 75. Ausgabe seines Straßenfegers "Dalli Dalli" steht kurz vor der Ausstrahlung. Doch die Feierlaune wird durch eine Entscheidung des Senders getrübt: Seine Jubiläumsshow fällt ausgerechnet auf den 9. November – 40 Jahre zuvor fanden rund um den 9. November die antisemitischen Pogrome statt. Rosenthal steckt in einem moralischen Dilemma. Als jüdischer Jugendlicher im Nazi-Deutschland musste er zwei Jahre lang untertauchen und mitansehen, wie nach dem Tod seiner Eltern sein zehnjähriger Bruder deportiert und erschossen wurde. Weitere Angehörige wurden ebenfalls ermordet. Und nun soll ausgerechnet er parallel zur Jährung der antisemitischen Novemberpogrome, die erstmals mit einer offiziellen Gedenkveranstaltung samt Bundeskanzler verknüpft ist, Millionen Deutsche mit seiner beliebten Rate- und Spieleshow entertainen und ablenken. Als der Quizmaster dann auch noch selbst vom Zentralrat der Juden in die Kölner Synagoge eingeladen wird – in die erste Reihe neben Helmut Schmidt, gerät er in einen großen inneren Konflikt. --- Der Filmstoff vermittelt Einblicke in den Zeitgeist und das Fernsehgeschäft der 70er-Jahre mit Flashbacks in Rosenthals Vergangenheit – ein zeitgeschichtliches Thema auch für eine Doku (Redaktion: Stefan Brauburger und Peter Hartl) über die Kindheit und Jugend des Entertainers: Fünf Mal kann er dem sicheren Tod entkommen, findet durch Glück und Geschick mutige Helferinnen in Berlin, die ihn in einer Gartenlaube verstecken. Die ständige Todesangst, aber auch eine nahezu unerschöpfliche Zuversicht prägen sein Leben. Durch eine Montage aus Interviews mit Sohn Gert, einem jüdischen Freund aus Jugendtagen, Verwandten und Mitstreitern sowie mit Hans Rosenthal selbst (in früheren Aufnahmen) sowie Archivmaterialien, entsteht eine Doku, die im Anschluss nach dem Fernsehfilm ausgestrahlt werden soll, anlässlich Rosenthals 100. Geburtstag.

    Wann der Film gesendet wird, war noch nicht in Erfahrung zu bringen.

     

     

     

    → 24. Juni 2024

     

    Wie ich heute auf der Webseite von CONSTANTIN Film gelesen habe, soll der Film DER MEDICUS fortgesetzt werden und Weihnachten 2025 in die Kinos kommen. Weitere Informationen bei Presseportal.

     

     

     

    → 22. Juni 2024

     

    Der Regisseur Gerhard Klingenberg ist am 18. Juni 2024 im Alter von 95 Jahren in Villach (Kärnten) gestorben.

     

     

     

    → 2. Juni 2024

     

    Die am 2. August 1931 geborene Schauspielerin Ruth Maria Kubitschek ist am Samstag, dem 1. Juni 2024 im Alter von 92 Jahren gestorben.

    Wikipedia schreibt u.a.: 1966 gelang ihr der Durchbruch in der Titelrolle in Francis Durbridges dreiteiligem Kriminalfilm MELISSA. Im Laufe ihrer Karriere trat sie in über 160 Film- und Fernsehproduktionen in Erscheinung.

    Umfangreiche Informationen über die beliebte Schauspielerin sind bei www.steffi-line.de zu erfahren (plus Filmographie).

    Ruth Maria Kubitschek in einer Bilderserie von www.n-tv.de.


    Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
    Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt. 
    Das Copyright liegt bei Virginia Shue

     

     

     

    → 1. Juni 2024

     

    Der Regisseur Frank Guthke ist am 20. Mai 2024 gestorben.

     

     

     

    → 1. Juni 2024

     

    Eine neue Serie, die bei Disney+ ausgestrahlt wird, widmet sich dem Modedesigner Karl Lagerfeld, der 2019 starb.
    Hauptdarsteller ist der Schauspieler Daniel Brühl, der den aufstrebenden jungen Designer im Paris der 1970er-Jahre, darstellt. Die Deutschlandpremiere von "BECOMING KARL LAGERFELD" findet in  Berlin statt. Die 6teilige Serie wird ab dem 7. Juni zu sehen sein. Die Mutter Lagerfelds wird von Lisa Kreuzer dargestellt.
    Der "Stern" schreibt dazu (Zitat): "Der in Hamburg geborene langjährige Chefdesigner der Modemarke Chanel stand für Pariser Chic und Eleganz. Die Serie widmet sich der Zeit zwischen 1972 und 1981, als der Modezar in der französischen Hauptstadt seine ersten großen Erfolge feierte - zum Bespiel als künstlerischer Direktor bei der Luxusmarke Chloé. Die Serie erzählt von einer Rivalität mit dem Modeunternehmen Yves Saint Laurent, einer Zusammenarbeit mit Schauspielerin Marlene Dietrich (dargestellt von Sunnyi Melles) und einer turbulenten Liebesgeschichte mit Jacques de Bascher, der die einzige große Liebe von Lagerfeld gewesen sein soll."

     

     

     

    → 22. Mai 2024

     

    Lars Eidinger erhält Emder Schauspielpreis.
    Für seine herausragende schauspielerische Leistung kann der 48-jährige Ausnahmedarsteller die Auszeichnung beim 34. Internationalen Filmfest Emden-Norderney Anfang Juni entgegen nehmen, wie die Festivalleitung am Mittwoch in der ostfriesischen Seehafenstadt mitteilte. Eidinger soll den Schauspielpreis bei der Verleihung am 9. Juni im neuen Emder Festspielhaus am Wall persönlich entgegennehmen. Der Emder Schauspielpreis ist mit 10.000 Euro dotiert.
    Artikel lesen in "Zeit online" >>>

     

     

     

    → 10. Mai 2024

     

    Wieder einmal ein erfolgreicher Abend für Regisseur Andreas Dresen.

    Denn beim 33. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern hat die Jury den Film „IN LIEBE, EURE HILDE“ mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Weiterhin sind beide Filmschauspieler, Liv Lisa Fries und Johannes Hegemann, in zwei weiteren Kategorien ausgezeichnet worden.

     

     

     

    → 4. Mai 2024

     

    Gestern, am 3. Mai 2024, wurden die Deutschen Filmpreise bei einer großen Lola-Veranstaltung vergeben.

    Als Favorit ging u.a. der deutsche Film STERBEN ins Rennen, der auch prompt die goldene Lola gewann. Regisseur Matthias Glasner war sichtlich gerührt und aufgeregt (vielleicht hatte er gar nicht damit gerechnet). Bei der diesjährigen Berlinale wurde Regisseur Glasner bereits ein Silberner Bär verliehen.

    Schauspielerin Corinna Harfouch wurde als "beste Hauptdarstellerin" nominiert und bekam einen Preis sowie Lars Eidinger, der als "bester Hauptdarsteller" nominiert war. Da er nicht vor Ort sein konnte, durfte er per Videoschalte seinem Regisseur gratulieren. Robert Gwisdek und Hans-Uwe Bauer waren sogar in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" aufgestellt, wobei Bauer einen Preis als "bester Nebendarsteller" bekam.

    Weiteres auf der Seite www.deutscher-filmpreis.de >>>

     

     

     

    → 27. April 2024

     

    In den letzten Wochen sind leider einige Prominente gestorben.

    Fritz Wepper verließ uns nach langer Krankheit am 25. März. Seine letzte Ruhe fand der Schauspieler neben seinem Bruder Elmar in einem Familiengrab auf dem "Friedhof Neuhausen" in München. Schauspielerin Vera Tschechowa starb 83jährig am 3. April, es folgte am 5. April der Schauspieler Peter Sodann. Schauspieler und Synchronsprecher Eckhard Dux starb am 9. April. "Klimbim"-Star Wichart von Roëll am 16. April.

     

    Leider verabschiedete sich auch Regisser Michael Verhoeven im Alter von 85 Jahren am 22. April.

    Ein Nachruf ist bei Filmdienst zu lesen >>>

    Programmänderung: Am 27. April läuft dann zur Primetime ab 20:15 Uhr Verhoevens Fernsehfilm LET'S GO, in dem u.a. Alice Fwyer und Maxim Mehmet zu sehen sind. Nach einer neuen "BR24"-Sendung um 21:45 Uhr läuft im Anschluss eines der bekanntesten Werke Verhoevens, nämlich ab 22:00 Uhr DIE WEISSE ROSE aus dem Jahr 1982, in dem Lena Stolze die Widerstandskämpferin Sophie Scholl (1921-1943) spielt. Sowohl LET'S GO als auch "DIE WEISSE ROSE" sollen zudem bis zum 27. Mai in der ARD-Mediathek verfügbar sein. Der Film "MICHAEL VERHOEVEN - SCHAUSPIELER; REGISSEUR, UNRUHESTIFTER" wird am 26. April zu sehen sein und ist bis zum 3. Mai abrufbar. Am Samstagnachmittag gibt es zudem im Radio bei Bayern 2 ab 16:05 Uhr "Eins zu Eins. Der Talk: Daniela Arnu im Gespräch mit Michael Verhoeven". Das Gespräch aus dem Jahr 2010 ist auch in der ARD-Audiothek zu hören. (Quelle: web.de)

     

     

     

    → 13. März 2024

     

    In der "Rheinischen Post" war heute zu lesen, daß der Schauspieler Daniel Brühl für die Rolle des Karl Lagerfeld vorgesehen ist. Die 6-teilige französische Mini-Serie mit dem Titel "Becoming Karl Lagerfeld" wird bei Disney+ ab dem 7. Juni 2024 zu sehen sein und auf dem "Festival Canneseries" vom 5. bis 10. April an der Côte d'Azur vorgestellt, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Programm hervorgeht. Die Serie, die auf der Lagerfeld-Biographie einer französischen Journalistin basiert, erzählt den Aufstieg des Modeschöpfers zu einer weltweiten Stil-Ikone und seine Rivalität mit Pierre Bergé und Yves Saint-Laurent. Siehe auch Meldung vom 2. Juni 2024 >>>

    (Quelle: u.a. Rheinische Post)

     

     

     

    → 10/11. März 2024

     

    In dieser Nacht wurden in Hollywood die OSCARS verliehen. Abräumer war der Film Oppenheimer von Christopher Nolan. Der Film erhielt insgesamt 7 Preise, wovon Hauptdarsteller Cillian Murphy einen bekam als Oppenheimer und Robert Downey jr. (spielt Lewis Strauss) erhielt ihn für die beste Nebenrolle. In dem Film spielt übrigens auch der deutsche Schauspieler Matthias Schweighöfer als Werner Heisenberg mit.

    Die deutschen Filme, die im Rennen waren, konnten leider keinen Preis erringen. Das waren Das Lehrerzimmer mit Leonie Benesch (Regie: Ilker Catak), Anatomie eines Falls (Regie: Justine Triet, Darstellerin: Sandra Hüller - aber OSCAR für das Drehbuch), Perfect Days (Regie: Wim Wenders).

     

     

    İlker Çatak
  • İlker Çatak („Das Lehrerzimmer", Bester internationaler Film)
  • Sandra Hüller (Beste Hauptdarstellerin für „Anatomie eines Falls“)
  • Wim Wenders ("Perfect Days, Bester internationaler Film)
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    → 26. Februar 2024

     

    Die BERLINALE ist beendet. Für den deutschen Beitrag über die Widerstandskämpferin Hilde Coppi mit dem Titel IN LIEBE, EURE HILFE von Regisseur Andreas Dresen gab es leider keinen Preis.

    Aber Drehbuchautor und Regisseur Matthias Glasner konnte für sein Drehbuch mit dem Filmtitel Sterben einen Bären in Empfang nehmen. Zu diesem Film schreibt www.nordbayern.de: "Der Berlinale-Wettbewerbsfilm "Sterben" von Matthias Glasner mit Lars Eidinger und Corinna Harfouch in den Hauptrollen hat während der Internationalen Filmfestspiele Auszeichnungen von unabhängigen Jurys erhalten. Mit seinem Film verarbeitet Regisseur Glasner die komplexe Beziehung zu seiner Familie, den Umgang mit dem Tod und die Untiefen des Lebens davor. Dafür gab es sowohl den "Gilde Filmpreis" als auch den Preis der Leserjury der "Berliner Morgenpost"."

    Das ZDF schreibt zum Film Sterben: "Es geht um Lissy Lunies (Corinna Harfouch) ist Mitte siebzig und insgeheim froh darüber, dass ihr dementer Mann langsam dahinsiechend im Heim verschwindet. Doch ihre neue Freiheit währt nur kurz, denn Diabetes, Krebs, Nierenversagen und beginnende Blindheit lassen ihr selbst nicht mehr viel Zeit. Im Zentrum dieses Panoptikums der Todgeweihten steht ihr Sohn, der Dirigent Tom Lunies (Lars Eidinger), der gerade an einer Komposition mit dem Titel "Sterben" arbeitet."

     

     

     

    → 26. Februar 2024

     

    Horst Naumann in dem 1976 gedrehten Fernsehfilm "Die Ilse ist weg" von Ilse Hofmann
    Mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film, welche den Dreiteiler Anfang Februar 2013 auf DVD herausbrachte.
    Der beliebte Schauspieler Horst Naumann, welcher im Laufe seiner rund fünfeinhalb Jahrzehnte lang andauernden Karriere seit Mitte der 1950er-Jahre  bis 2010 in über 150 Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera stand, starb am 19. Februar 2024 im hohen Alter von 98 Jahren in Duisburg. Wie Naumanns Witwe die Medien wissen ließ, sei ihr Ehemann nicht krank gewesen, sondern einfach an Altersschwäche verstorben bzw. friedlich eingeschlafen. (Quelle: www.steffi-line.de)

    Horst Naumann wurde am 17.11.1925 in Dresden geboren. Nachdem er die Wirtschaftsoberschule besucht hatte, nahm er Schauspielunterricht. Sein erstes Engagement erhielt er nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft 1946 am Stadttheater Burgstädt, hier spielte er bis 1948. Weitere Stationen in der DDR waren u.a. das Stadttheater Staßfurt und das 'Theater der Freundschaft' in Ost-Berlin ab 1953.

    Von 1953 bis 1956 drehte er mehrere Spielfilme für die DEFA (u.a. Leuchtfeuer, 1953, Regie: Wolfgang Staudte; Alter Kahn und junge Liebe, 1957, Regie: Hans Heinrich (der Film wurde 1973 nochmal von Regisseur Werner Jacobs gedreht, wobei auch hier Horst Naumann mitspielte); U 47 - Kapitänleutnant Prien, 1958, Regie: Harald Reinl; Am Tag als der Regen kam, 1959, Regie: Gerd Oswald). 1958 siedelte er um in die Bundesrepublik und lebte zunächst in West-Berlin, wo er unter der Regie von Harry Meyen in der Uraufführung von Hubaleks "Die Festung" im Westen seine erste Rolle spielte. Weitere Theaterstationen waren die 'Kleine Komödie' in München, Theater 'Die kleine Freiheit' in Hamburg und Köln. Er führte auch bei einigen Stücken selbst  Theaterregie.

    Horst Naumann war auch ein überaus gefragter Synchronsprecher mit etlichen Sprechrollen. So verlieh er zum Beispiel dem US-Schauspieler Patrick McGoohan in der psychedelischen Agentenserie Nummer 6 seine Stimme. Er sprach den Italiener Ugo Tognazzi in dem queeren Kultfilm Ein Käfig voller Narren. Auch bei Christopher Plummer und Pierre Brice sprang er gelegentlich im Synchronstudio ein.

    Dann kamen für den Schauspieler in den 1980er-Jahren zwei "Traumrollen", kann man so sagen, und zwar die des Dr. Horst Schröder in der ZDF-Reihe Das Traumschiff und die eines Arztes in der Publikums-Lieblingsserie Die Schwarzwaldklinik; hier war er in mehr als 50 Episoden von 1986 bis 1989 Dr. Römer.

    Artikel über den Tod von Horst Naumann: msn.com, t-online, zeit.de, WAZ, freenet.de

     

     

     

    Johanna v. Koczian
    Copyright © Virginia Shue (Hamb.)
    → 16. Februar 2024

     

    Die Schauspielerin Johanna von Koczian ist tot. Sie starb am 13. Februar 2024 im Alter von 90 Jahren im Kreise ihrer Familie.

    Obwohl sie das Lied "Das bisschen Haushalt" bekannt gemacht hat, war sie doch in erster Linie Schauspielerin.

    Ihre erste Rolle hatte sie in Viktor und Viktoria im Jahr 1957 an der Seite von Johannes Heesters und Georg Thomalla.

    Bereits ihre zweite Filmrolle brachte von Koczian den Bundesfilmpreis, den sie 1959 für den Film Wir Wunderkinder bekam. Weitere Schauspieler hier waren Hansjörg Felmy, Robert Graf, Elisabeth Flickenschildt und Jürgen Goslar. Der Film wurde ein internationaler Erfolg, zumal er sich als einer der wenigen Filme der damaligen Zeit kritisch mit dem Dritten Reich auseinander setzte.

    Ihre letzten Rollen hatte sie in der TV-Serie Die Landärztin an der Seite von Christine Neubauer, außerdem spielte sie in zwei Episoden der Serie In aller Freundschaft mit, und 2013 war sie in einer Folge der Serie Danni Lowinski mit Annette Frier zu sehen.

     

    Weitere umfangreiche Informationen über die sympathische Schauspielerin sind bei www.steffi-line.de zu lesen.

     

     

     

    → 1. Februar 2024

     

    Der noch nicht angelaufene Streifen "IN LIEBE, EURE HILDE" von Regisseur Andreas Dresen verspricht, ein sehenswerter Film zu werden. Ich habe die Beschreibung gelesen und weiß, dass ich dafür ins Kino gehen werde. Weitere Darsteller sind u.a. Gabriela Maria Schmeide, Emma Bading, Sina Martens, Lena Urzendowski und Lisa Wagner.

    Es geht um die junge Widerstandskämpferin Hilde Coppi (gespielt von Liv Lisa Fries) und ihr kurzes Leben im Berlin des Jahres 1942. Der Film wird bei RBB so beschrieben: "Berlin 1942. Nur zögerlich findet die unscheinbare Hilde ihren Platz in der Widerstandsgruppe, die man später die "Rote Kapelle" nennen wird. Hilde verliebt sich in Hans (Johannes Hegemann), blüht auf und ist trotz ständiger Lebensgefahr einen Sommer lang glücklich. Als im Herbst die Mitglieder der Gruppe von der Gestapo verhaftet werden, ist auch die schwangere Hilde dabei. Im Gefängnis entwickelt sie ungeahnte Kräfte, bringt ihren Sohn zur Welt und lebt die Erinnerung an ihren geliebten Mann."

    Ich finde, dass man "unsere Geschichte" in Anbetracht der heutigen Zustände NIE vergessen darf. Und deshalb sind solche oder ähnliche Filme wichtig, wie auch der Film von Annette Hess "Das deutsche Haus" (gesehen auf Disney+).

    Sobald der Film angelaufen ist, werde ich Bescheid geben.

     

     

     

    → 30. Januar 2024

     

    Rainer Hunold steigt nach fast 20 Jahren aus der Serie DER STAATSANWALT aus.

    Seit 2005 sieht man den Schauspieler als "Staatsanwalt" Bernd Reuther in der gleichnamigen Krimiserie. Damit soll im folgenden Jahr Schluss sein. Nach 120 Folgen geht also der Staatsanwalt in den wohlverdienten Ruhestand. Im Spiegel war zu lesen, dass sich das ZDF für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit bei Rainer Hunold bedankt. Für das Jahr 2024 ist noch eine Staffel geplant.

    Rainer Hunold auf der Webseite www.steffi-line.de >>>

    Auch die FAZ verfasste hierzu einen Artikel >>>

     

     

     

    → 25. Januar 2024

     

    Sein letzter Tatort wird den Titel "Das Haupt der Medusa" tragen und soll 2025 ausgestrahlt werden. Danach sagt Schauspieler Axel Milberg dem Tatort Kiel adieu. Die Rolle des Fernseh-Kommissars (der sich am Telefon immer mit "ich höre" meldet) spielt der Mime mittlerweile seit gut 20 Jahren in bisher fast 50 Tatort-Episoden. Aber noch weiß niemand, wie seine Karriere endet ... hier den Artikel lesen bzw. sehen/anhören >>>

     

     

     

    → 25. Januar 2024

     

    Regisseure Andreas Dresen und Matthias Glasner im Wettbewerb der Berlinale... weiterlesen >>>

     

     

     

    → 19. Januar 2024

     

    Der Schauspieler, Schriftsteller und Hörbuchsprecher Matthias Brandt ist mit der Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz für seine Verdienste um die deutsche Sprache ausgezeichnet worden. Brandts Name stehe für hochanspruchsvolle Unterhaltung, die ein breites Publikum begeistere, hatte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die Entscheidung für den Preisträger begründet. Der 62 Jahre alte Brandt nimmt sie im Staatstheater in Mainz entgegen. (NDR Kultur)

     

     

     

    → 18. Januar 2024

     

    Regisseur Sigi Rothemund ist im Alter von 79 Jahren am 13. Januar 2024 auf der spanischen Mittelmeerinsel Menorca gestorben, das berichtet der "Spiegel" am 18. Januar unter Berufung seiner Familie.

    Rothemund begann als Regieassistent bei Franz Marischka und Peter Weck. In den 1970er-Jahren nahm er das Pseudonym Siggi Götz an und drehte einige Sexkomödien, die für die damalige Zeit "in" waren, wie z.B. Geh, zieh dein Dirndl aus o.ä. Für das ZDF drehte er gegen Ende der 1970er-Jahre die Serie Timm Thaler mit Thomas Ohrner, den Mehrteiler Silas (1981) und Jack Holborn (1982) oder die Komödie Piratensender Powerplay mit Thomas Gottschalk und Mike Krüger. In den 1990er-Jahren zeichnerte er verantwortlich für etliche Fernsehfilme und -serien wie z.B. Donna Leon oder einige Folgen der Serie Katie Fforde, Das Traumhotel, Die Landärztin und weitere. Sein Sohn Marc Rothemund ist ebenfalls Regisseur, der mit seinem Film Sophie Scholl - Die letzten Tage einen Silbernen Bären auf der Berlinale 2005 entgegennehmen konnte.

     

     

     

    → 15. Januar 2024

     

    Die Schauspielerin Elisabeth Trissenaar ist tot. Sie war vor allem eine Theaterschauspielerin par excellence, aber auch auf der Leinwand war sie präsent. Sie starb am 14. Januar 2024 im Alter von fast 80 Jahren in der Berliner Charité.

    Einige Nachrufe über die Schauspielerin sind zu hier zu lesen: msn, nachtkritik, zeit.de, deutschlandfunkkultur, rbb24.de.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Layout: Rosemarie Kuheim - Deutsches Filmhaus

    Bearbeitet: 21. Oktober 2024

     

    Sollten mir bei den o.g. Angaben Fehler unterlaufen sein, so werden diese bei entsprechender Nachricht und Kontrolle korrigiert.

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