Georg Tressler

Hans Georg Karl Philipp Tressler

Regisseur  Drehbuchautor  Darsteller

    

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Georg Tressler bei filmportal

        

  

 

 

 

  

 

Georg Tressler, hier 1994 am Set in Florenz zum Film Verliebt, verlobt, verheiratet

(Foto mit freundlicher Genehmigung von

Frau Gudrun Tressler)

  

Geboren am 25. Januar 1917 in Wien

Gestorben am 6. Januar 2007 im sächsischen Belgern im Landkreis Torgau an den Folgen eines Schlaganfalls.

      

Sein Vater war der Burgschauspieler, Oberregisseur und Hofrat Otto Tressler und seine Mutter Eleonore Keil von Bündten. Nach dem Realgymnasiumabschluss in Wien und seinem Abitur ging er 1938 nach Berlin. Er arbeitete als Regie-Volontär und Zeichner, spielte in kleinen Rollen in Filmen mit, obwohl er bereits 1935 in einer kleinen Rolle bei einer Filmproduktion debütierte. Im Zweiten Weltkrieg wurde er 1940 zum Kriegsdienst eingezogen und an die Ostfront, in Polen und der Sowjetunion, eingesetzt und später beurlaubt, nachdem er sich mit Gelbsucht infiziert hatte und daran erkrankt war.

  

Wurde 1956 bekannt durch den Spielfilm Die Halbstarken (mit Horst Buchholz, Karin Baal, Christian Doermer; Filmband in Silber). Das Totenschiff nach B. Traven (1959) und sechs weitere Kinofilme (u.a. Endstation Liebe - hierfür Preis der deutschen Filmkritik 1957) sind der Versuch, sich im deutschen Kino mit Unterhaltungsfilmen zu behaupten, die inhaltlich interessiert bleiben.

  

Ein besonderer Film wurde von Georg Tressler 1958 gedreht mit dem Titel Ein wunderbarer Sommer (der Film wurde in Liechtenstein gedreht und mehr oder weniger verrissen).  Märchen nach einer Geschichte von Paul Gallico. Es geht um die Geschichte von Josef Rainer, der sich in den Bergen von Liechtenstein mit seiner Frau Marianne und ihren zwei Kindern eher schlecht als recht durchs Leben schläft. Die Familie träumt vom Besitz einer Kuh, muss aber mit einem schwächlichen Tier Vorlieb nehmen. Der Sohn tauft sie dennoch stolz Ludmilla. Nach einem Unfall ist Josef längere Zeit arbeitsunfähig. Es sähe schlimm aus für die Rainers, wäre da nicht Ludmilla, die unter der Pflege des Sohnes prächtig gedeiht. Als Ludmilla plötzlich Milch gibt, glauben die Dorfbewohner an ein Wunder. Darsteller: Barbara Rütting, Maximilian Schell, Elke Aberle.

 

Für den Beethoven-Film "Schicksalssymphonie" arbeitete er Ende der 50er Jahre mit Walt Disney zusammen. Trotzdem schlug der Versuch fehl, in Hollywood Fuß zu fassen. Seit Mitte der 1960er Jahre arbeitete Tressler regelmäßig mit dem Produzenten Gyula Trebitsch zusammen. 

  

Georg Tressler

(Foto mit freundlicher Genehmigung von

Frau Gudrun Tressler)

Seit Gründung des ZDF (1962) regelmäßige Arbeit für das Fernsehen, auch Serien, wie z.B. Gestatten, mein Name ist Cox, Reisedienst Schwalbe, Das Kriminalmuseum (1967 und 1970 3 Folgen), Der Kommissar (1969/70 3 Folgen), Die Journalistin (1970, 13 Folgen), Graf Yoster gibt sich die Ehre (1974 7 Folgen) und zwei Folgen der TV-Serie Tatort.

  

Der einzige Fernsehfilm, bei dem Tressler auch das Buch geschrieben hat Der Lift (1972) erzählt eine Alltagsgeschichte – die Auswirkungen eines neuen Skiliftes in einem Tiroler Alpendorf – bewusst im Kontrast zum wirklichkeitsfernen Heimatfilm der 50er Jahre. "Es muss gelingen, die Dinge ins rechte Lot zu bringen und Leben, Probleme und Wesensart der Bauernbevölkerung dem Publikum ebenso unverfälscht nahezubringen, wie es durch Schilderungen aus dem Milieu des Stadtmenschen möglich ist." (Tressler zu Der Lift).

  

 

(Quelle: Egon Netenjakob: "TV-FILMLEXIKON - Regisseure - Autoren - Dramaturgen", Fischer-Cinema TB-Verlag, Originalausgabe März 1994, Frankfurt/Main - mit Erlaubnis des Autors)

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 22. Jan. 2016

  

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