Filmhaus-Nachrichten

2013

  

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Wieder ein 

neues "Tatort"-Team,

dieses Mal in Franken 

Es ist geplant - die Dreharbeiten sollen im Januar 2014 beginnen - ein neues "Tatort"-Team an den Start gehen zu lassen, und zwar im Frankenland. Diese vier Schauspieler sollen die Hauptrollen besetzen: Dagmar Manzel, Fabian Hinrichs, Eli Wasserscheid und Frank-Markus Barwasser (der als Comedian 'Erwin Pelzig' bekannt sein dürfte).

 

Hierzu umfangreiche Informationen >>> --- auch der Tatort-Fundus informiert über das neue Team >>>

  

  

UFA-Schauspielerin

Marta Eggerth 

gestorben 

Am 26. Dezember 2013 starb im hohen Alter von 101 Jahren in Rye bei New York die ehemalige Operettensängerin bzw. Ufa-Filmschauspielerin Marta Eggerth; 1938 war sie mit ihrem Ehemann, dem polnischen Tenor Jan Kiepura (1902 – 1966), in die USA emigriert und lebte seither in New York.

Zum Leinwandstar avancierte die hübsche Ungarin, von vielen als "Callas der Operette" bezeichnet, in musikalischen Lustspielen, Komödien und Operettenadaptionen jener Ära, verkörperte meist den Typus des kecken Mädchens mit dem Herzen auf dem rechten Fleck. Eggerth und Kiepura galten in den 1930er-Jahren nicht nur privat als "das Traumpaar", feierten sowohl auf der Bühne als auch im Film Erfolge.  Quelle: www.steffi-line.de 

  

Ein Nachruf ist bei wien.orf.at zu lesen.

Weitere Informationen über die Schauspielerin bei sind bei filmportal zu lesen.

  

  

Fernsehfilm der Woche am 3. Februar 2014 mit dem Titel Mein Mann, ein Mörder

Ulrich Noethen und Veronica Ferres in "Mein Mann, ein Mörder"

©ZDF/Hendrik Heiden

ZDF-Information vom 19. Dezember 2013:

  

Inhalt:  

Mit dem idyllischen Familienleben ist es vorbei, als die Übersetzerin Minette erfährt, dass ihr Ehemann Paul eine Affäre hat. Reumütig schwört er, dass er seine Geliebte Nora nie wieder treffen wird. Minette verzeiht ihm den Betrug. Aber kurze Zeit später taucht ein geheimnisvoller Mann auf, der sie mit einer ungeheuerlichen Beschuldigung konfrontiert: Paul soll Nora nach ihrem letzten gemeinsamen Liebeswochenende umgebracht haben. Minette ist erschüttert. Ist der Mann, den sie liebt, ein Mörder?

"Mein Mann, ein Mörder" beschäftigt sich nicht nur mit dem Versteckspiel eines treulosen Ehemanns, sondern vor allem mit dem Konflikt seiner Frau, die vor eine große Entscheidung gestellt wird. Wie weit geht sie, um ihren Mann zu schützen? Ist sie bereit, alles aufzugeben, um die Ehe zu retten? Der Film erzählt eine Geschichte über Betrug und Vertrauen, über fehlende Kommunikation in einer Ehe und über Menschen, die den Schein einer heilen Familie um jeden Preis aufrechterhalten wollen.

Wo endet Liebe? Was tun, wenn der geliebte Partner das schlimmste aller Verbrechen begangen hat? Fragen, die Kai Uwe Hasenheit (Buch) und Lancelot von Naso (Buch und Regie) in das Ehedrama mit Thriller-Atmosphäre gepackt haben. Das Schauspieler-Ensemble läuft dabei zur Höchstform auf. Veronica Ferres überzeugt in ihrer Rolle als bedingungslos liebende Ehefrau und Mutter, Ulrich Noethen sorgt als untreuer Ehemann mit dunklen Geheimnissen für eine beklemmende Stimmung, und Esther Zimmering wird als eifersüchtige Geliebte zur Femme fatale.

Der Film spielt mit Anschuldigungen und Tatsachen, mit Realität und Vorstellungskraft. Mit atmosphärischen Bildern, zugespitzten Szenen und präzisen Dialogen hält der Beziehungsthriller als Fernsehfilm der Woche packende 90 Minuten für die ZDF-Zuschauer bereit. (Quelle: Pressetext ZDF)

  

Weitere Darsteller: Veronica Ferres, Ulrich Noethen, Esther Zimmerling, Medhi Nebbou, Ulrike Kriener, Nikolaus Beyer, Fabienne Hoese, Stephan Bissmeier, Ulrike Arnold, Michael Brandner

Regie: Lancelot von Naso

Drehbuch: Kai Uwe Hasenheit und Lancelot von Naso

  

  

Ziegler-Film feiert 

40jähriges Bestehen 

Gelesen am 12. Dezember 2013:

Die Filmproduktionsfirme ZIEGLER-Film feiert das 40jährige Bestehen.

  

Zu diesem feierlichen Anlass kann hier ein kleines Filmchen angesehen werden >>> 

   

  

  

Fernsehfilm der Woche am 14. Januar 2014 mit dem Titel Die letzte Instanz

Szenefoto aus "Die letzte Instanz", Foto: ZDF/Stefanie Kulbach

Stefanie Stappenbeck und Jan Josef Liefers in "Die letzte Instanz"

©ZDF/Stefanie Kulbach

ZDF-Information vom 8. Dezember 2013:

  

Inhalt: Es ist bitter kalt in diesen ersten Märztagen in Berlin, als eine reizende alte Dame ausgerechnet vor dem Landgericht Berlin auf einen Obdachlosen (Udo Samel) schießt. Der Mann kann unverletzt fliehen. Anwalt Vernau (Jan Josef Liefers) bietet der Frau zum Erstaunen der Polizisten noch vor Ort seine Hilfe an. Margarete Altenburg (Gudrun Ritter) kommt aus Görlitz und war mit ihrer Kirchengruppe in Berlin zu Besuch. Vernau reist auf ihre Bitte in ihre Heimatstadt, um persönliche Sachen aus ihrer Wohnung zu holen. Als er zurück nach Berlin kommt, ist Margarete in dem Krankenhaus verstorben, in das sie nach der Tat mit einem Schwächeanfall eingeliefert wurde. Vernau lässt die Geschichte nicht los: Diese alte Dame kann den Mord an dem Obdachlosen Hans-Jörg Hellmer nicht allein geplant haben. Wer hat ihr die Waffe besorgt? Und was war das Motiv?

Die attraktive Staatsanwältin Salome Noack (Katharina Müller-Elmau) stellt das Verfahren ein, verspricht aber, weiter zu ermitteln, wenn Vernau den Obdachlosen findet. Und Hellmer taucht nach ein paar Tagen sogar von allein wieder auf. Er fühlt sich verfolgt von einem Mann, den er den „Grauen“ nennt. Vernau bringt ihn bei seiner Mutter (Elisabeth Schwarz) in Sicherheit, bevor er die Kripo informiert. Mit Hilfe von Marie-Luise (Stefanie Stappenbeck) und dem Gerichtsreporter Alttay (Rolf Kanies) findet Vernau Hinweise zu Hellmers Vorleben: Der Mann war früher LKW-Fahrer und verschuldete in dieser Zeit einen schweren Unfall, bei dem ein Kind starb. Auch er stirbt überraschend, nachdem er sich aus seinem Versteck gewagt hat.

Erst nach Vernaus massivem Druck wird eine Obduktion angeordnet. Die ergibt tatsächlich, dass der Mann ermordet wurde. Für Vernau ist klar: Das alles ist kein Zufall, sondern der Anfang einer Mordserie. Doch niemand schenkt seiner Theorie Glauben und so ermittelt er auf eigene Faust. Die verdächtige Spur reicht weit zurück in die Zeit kurz nach der Wende und führt nach Görlitz.

(Quelle: Pressetext ZDF)

  

Weitere Darsteller: Rolf Hoppe, Carmen Maja Antoni, Sandra Borgmann, Katharina Matz

Regie: Carlo Rola

Drehbuch: Elisabeth Hermann (nach ihrem Roman)

Der Fernsehfilm wird am 20. Januar 2014 um 20:15 Uhr ausgestrahlt.

  

  

Heike Makatsch soll Tatort-Ermittlerin werden

Gelesen am 3. Dezember 2013:

Die Schauspielerin Heike Makatsch ist als Kommissarin in einem SWR-Tatort vorgesehen, kündigte die BILD-Zeitung an. Der Sender bestätigte dies wenig später. Makatsch werde ab der Saison 2014/15 einmal im Jahr für den SWR auf Mörderjagd gehen und in Freiburg ermitteln. Ob die Schauspielerin eine Dauerkommissarin wird, ist nicht bekannt.

  

Weitere Infos hier: Tatort-Fundus, www.welt.de, www.sueddeutsche.de 

   

  

Moderator, DJ und Radiopionier Chris Howland ist tot

Chris Howland, 2008

Wikimedia-User De Caesius; Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Quelle: Wikipedia bzw.
Wikimedia Commons.

Wie ein Sprecher des WDR mitgeteilt hat (Quelle: tagesschau.de), ist der selbsternannte "Denglisch-Sprecher Heinrich Pumpernickel" Chris Howland am 30. November 2013 im Alter von 85 Jahren gestorben.

 

Der sympathische Brite war einer der ersten DJs im Radioprogramm und seit 1946 Sprecher im damals noch besetzen Hamburg beim Soldatensender BFN. Ein paar Jahre später meldete er sich beim NWDR (Nordwestdeutscher Rundfunk) und bekam durch eine Wette mit einem Freund, die er gewann, einen Vertrag als Radiomoderator. Dort konnte er sich in kurzer Zeit mit der Sendung "Rhythmus der Welt" bekannt und beliebt machen.

Im Jahre 1961 bekam Howland die Möglichkeit, seine Musikkenntnisse auch im Fernsehen zu präsentieren und moderierte bis 1969 die äußerst beliebte Musikshow "Musik aus Studio B" (keine Sendung habe ich verpasst). Leider endete diese Sendung mit einem Eklat (nähere Hintergründe sind mir nicht bekannt), so dass Regisseur Harald Vock so erbost war, dass er alle Tonbänder dieser Sendung löschen ließ. Erhalten blieb nur eine Jubiläumssendung - die 50ste!

Weiterhin moderierte Howland von 1961-1963  im deutschen Fernsehen die aus England kommende Sendung "Vorsicht Kamera", die Urform der heute laufenden Sendung "Verstehen Sie Spaß?". 

Chris Howland 2009
Urheber: Michael Schilling; Lizenz: CC-BY-SA-3.0 - Wikimedia Commons

  

Auch als Schauspieler, der seinen Rollen zumeist eine etwas drollige Note gab, konnte man Chris Howland erleben, so sah man ihn beispielsweise in diversen Wallace-, Musik- und Winnetou-Filmen oder in Komödien, wie z.B. als Mr. Printice in Witwer mit fünf Töchtern mit Heinz Erhardt, als Fred Miller in Das hab' ich in Paris gelernt, als Tom Jenkins alias Gabby Pennypacker in Der Henker von London, als Archibald in Der Schut und viele andere. Auch als Sänger machte er sich einen Namen und hatte einige Ohrwürmer zu bieten, z.B. "Das hab' ich in Paris gelernt", "Hämmerchen Polka" oder "Fraulein". Zusammen mit Fred Bertelmann sang er "Der dumme im Leben ist immer der Mann".

  

Nachdem er einige Jahre wegen beruflicher und privater Probleme pausieren musste und sich nach Spanien zurückzog, konnte er 1976 wieder an seinen alten Erfolg anknüpfen und bekam die Moderation für eine TV-Musiksendung.  Weiterhin schrieb er Bücher (z.B. "Happy Days" (1995) oder "Yes, Sir - Aus dem Blickwinkel eines englischen Gastarbeiters"), war ein gern gesehener Gast in Talkshows und stand bis kurz vor seinem Tode im Studio des WDR in Köln mit der Moderation der überaus beliebten Sendung mit dem Titel "Spielereien mit Schallplatten", die seit 2004 wöchentlich über den Äther ging und bei der er sich mit den Worten "Alles Gute und bye-bye, ihr alter Freund Heinrich Pumpernickel" verabschiedete.

  

Lieber Mister Pumpernickel, wir werden Sie vermissen.

 

Einige Artikel und Nachrufe über Chris Howland sind hier zu lesen:

Morgenpost, welt.de, WDR, Tagesschau, www1.wdr.de 

  

Anlässlich des Todes von Chris Howland ändert der WDR sein Programm und zeigt heute um 23:15 Uhr noch einmal das Portrait "Ich kam nach Hause!" von Gisbert Baltes, das erstmals anlässlich des 85. Geburtstages des Fernsehpioniers im Juli 2013 gesendet wurde.

   

   

Regisseur Helmut Dietl

ist an Lungenkrebs erkrankt

Gelesen am 28. November 2013:

Der bekannte Münchner Filmregisseur Helmut Dietl ist nach seinen eigenen Angaben an Lungekrebs erkrankt.

  

Weitere Informationen zu dieser traurigen Nachricht sind u.a. zu lesen in der FAZ und bei www.sueddeutsche.de.

   

  

Ehemalige TV-Ansagerin

Dagmar Bergmeister ist tot

Bei www.steffi-line.de ist zu lesen, dass am 25. November 2013 die ehemalige TV-Ansagerin Dagmar Bergmeister im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Sie war die erste Ansagerin beim "Süddeutschen Rundfunk", begann ihre Karriere 1954 und war bis 1971 dort als Chefansagerin tätig.

  

Siehe auch die Pressemitteilung des SWR, weiterhin steht im FOCUS ein kurzer Nachruf.

    

  

Der Schauspieler Ken Duken bekommt den Emmy verliehen

Ken Duken 2012 bei der Gala der Verleihung des Fernsehpreises ROMY in der Hofburg Wien

Foto: Manfred Werner (Tsui)    

Der deutsche Schauspieler Ken Duken (34) hat den International Emmy für den Film Das Wunder von Kärnten verliehen bekommen. Der Preis gilt als "Fernseh-OSCAR" und ist fast genau so begehrt wie sein großer "Film"-Bruder.

Bei dem Film handelt es sich um die wahre Geschichte eines kleines Mädchens, das die Ärzte nach einem Sturz in einen See für klinisch tot erklärten und das durch den Mut eines jungen, unerfahrenen Arztes gerettet werden konnte.

 

Amazon schreibt zur DVD:

Ein wahrer Fall mit glücklichem Ausgang. Seine erste Anstellung führt den Wiener Kardiologen und Marathonläufer Dr. Markus Höchstmann nach Kärnten - ans Landeskrankenhaus Klagenfurt. Dass seine Familie in Wien geblieben ist und er am Wochenende pendelt, legen ihm die älteren Kollegen als großstädtische Arroganz aus. So herrscht leise Schadenfreude, als ausgerechnet Höchstmann an diesem Wochenende in der "Provinz" ausharren und den Chefarzt vertreten muss. Und ausgerechnet an diesem Wochenende geschieht ein verheerender Unfall: Als die vierjährige Katharina nahe ihrem Elternhaus in einen Teich fällt und erst nach 30 Minuten unter Wasser entdeckt wird, setzt dies eine Schicksalskette in Gang, die das Leben des jungen Arztes und seiner Kollegen - Dr. Wenninger und Dr. Lydia Martischek - für immer verändert. Das kleine Mädchen wird während Höchstmanns Dienstzeit mit Herz- und Kreislaufstillstand vom Notarzt eingeliefert. Nie zuvor hat Höchstmann ein Kind operiert - und selbst wenn er es schafft, ist das Ausmaß der Hirnschädigung nicht abzusehen. Genau das werfen ihm seine Kollegen vor: Warum will er das Leid der Eltern verlängern, warum ein Leben retten, das nicht mehr lebenswert sein wird - nur um sich zu profilieren? Aber Höchstmann setzt sich durch: 15 Stunden lang kämpft er in dieser Nacht um das Leben seiner kleinen Patientin, gegen alle Widerstände, die zweifelnden Kollegen, die moralischen Skrupel.

  

Regie führte Andreas Prochaska, das Drehbuch schrieben Christoph Silber und Thorsten Wettcke.

Weitere Darsteller sind: Julia Koschitz, Jürgen Maurer, Sarah Wogatai, Gerti Drassl, Erwin Steinhauer u.a.

Es handelt sich um eine deutsch-österreichische Koproduktion. 

  

Umfangreiche Beschreibung auch bei www.tittelbach.tv

  

  

Rainer Erler erhält den Deutschen Regiepreis

"Metropolis"

Der Verband der Film- und TV-Regisseure würdigt Rainer Erlers Kunst, brisante Wirtschaftsthemen zu spannender Science-Fiction zu verarbeiten (schreibt die "Mittelbayerische").

  

Der Preis, der mit 20 000 Euro dotiert ist, wurde dem 80jährigen Regisseur in München vom Bundesverband Regie und der Stiftung Kulturwerk der Verwertungsgesellschaft Bild und Kunst überreicht.

  

  

Juliane Lorenz, Präsidentin der Fassbinder-Foundation, erhält von "FilmPlus" den Geißendörfer-Ehrenpreis "Schnitt"

Die Rainer Werner Fassbinder-Foundation informiert am 22. November 2013:

 

Das 13. Forum für Filmschnitt und Montagekunst ehrt die Editorin mit einer Hommage und dem Geißendörfer Preis.

Als Juliane Lorenz 1975 den Beruf der Cutterin begann und ihren ersten Dokumentarfilm Berlinale 1983 in Personalunion als Autorin, Regisseurin, Montage erstellte – war die Filmwelt eine lineare. Inzwischen gibt es Unterscheidungen zwischen linearem und nicht-linearem Video- und mechanischem Filmschnitt; der klassische Filmschnitt am Steenbeck-Schneidetisch wird jedoch kaum noch ausgeübt.

Dass die Ehreneditorin des Jahres 2013 in den frühen 80er Jahren den Begriff "Montage" als Präzisierung und Titelüberschrift bei Filmcredits für den ansonsten üblichen Berufstitel "Schnitt" in Deutschland bei den von ihr "montierten" Filmen einführte, war damals mutig. Inzwischen hat sich der Terminus in Deutschland durchgesetzt. Ein/e CutterIn, SchnittmeisterIn, EditorIn oder Schnitt-DramaturgIn sollten Multi-Talente sein, denn er oder sie müssen alles wissen, alles können. Aber auch ein/e KünstlerIn sein. Und? Verständnis und Geduld haben, den Produzenten nie böse sein und wissen, dass Drehbuchautoren und Kameramänner zu ehren sind; ein Regisseur oder eine Regisseurin ansonsten alles machen und das Postproduction-Team, Schauspieler, Kostümbildner, Ausstatter, Maske, Filmkomponisten, Herstellungsleiter und Produktionsleiter, Script- und Regie-Assistenten auch viel zu leiden haben. Und es Förderer und Redakteure gibt, die nun wirklich wichtig sind. Da muss er oder sie einfach durch! Oder sehen was draus werden kann: Nämlich am Ende ein verdammt guter Film: Wenn er oder sie ihn montiert.

Juliane Lorenz hatte in ihrer Laufbahn das Glück, mit wunderbaren Teams zusammen zu arbeiten und bedankt sich bei allen, die mit ihr zusammengearbeitet haben.  

Am 22. November wird rbb kulturradio in den "Kulturnachrichten" in der Reihe Kulturnachrichten ein Interview mit Juliane Maria Lorenz senden.

Mehr Informationen bei http://www.filmplus.de 
(Vielen Dank an die Fassbinder-Foundation

   

     

Kabarettist

Dieter Hildebrandt

verstorben

Dieter Hildebrandt

Foto: Virginia Shue, Hamburg - starfotos@virginia-hamburg.de

Der Übervater aller deutschsprachigen Kabarettisten hat sich von dieser Welt verabschiedet. Dieter Hildebrandt starb am 20. November 2013 im Alter von 86 Jahren in einem Münchner Krankenhaus an den Folgen einer Krebserkrankung, die erst einen Tag vor seinem Tode bekannt wurde.

  

Kollege Henning Venske hat in seinem Nachruf u.a. geschrieben: Dieter Hildebrandt war das Idealbild eines Sozialdemokraten, demokratisch bis auf die Knochen und sozial im Umgang...

   

Dieter Hildebrandt wurde am 23. Mai 1927 in Bunzlau, Niederschlesien (heute Polen), als Beamtensohn geboren. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft machte er in Weiden/Oberpfalz sein Abitur. Ab 1950 studierte er in München Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft. Um sich über Wasser zu halten, verdiente er sein Geld unter anderem als Platzanweiser in einem kleinen Theater und Nachkriegskabarett, welches sich "Die kleine Freiheit" nannte und von Trude Kolmann geleitet wurde. Der spätere Intendant der Münchner Kammerspiele, August Everding, sorgte dafür, dass Hildebrandt bei einer Laienaufführung in einem Stück Molière auftreten konnte.

  

Abbruch des Studiums 1955 und Mitgründer des Studentenkabaretts "Die Namenlosen". 1956 wurde zusammen mit Ursula Herking, Hans Jürgen Diedrich, Klaus Havenstein und Sammy Drechsel die Münchner Lach- und Schießgesellschaft gegründet, die sich bis 1972 hielt. Für Ursula Herking war Barbara Noack hinzugekommen.  

  

In den folgenden Jahren stellt Dieter Hildebrandt zusammen mit seinem Kollegen Werner Schneyder fünf gemeinsame Programme vor. Außerdem hatte er regelmäßig Satiresendungen im Fernsehen, wie beispielsweise im ZDF die Reihe "Notizen aus der Provinz", die aber den Fernsehherren und natürlich auch den Herren Politikern mit der Zeit so frech wurde, so dass er seinen Hut nehmen musste. Die Sendung wurde abgesetzt.

In den folgenden Jahren bediente Hildebrandt mit der ARD-Sendung "Scheibenwischer" wiederum das Publikum, dass ihn dafür liebte. Leider fiel für  "Scheibenwischer" 2003 die letzte Klappe. Auch hier war die Meinung darüber, was ein Kabarettist darf und was nicht zum Teil sehr kontrovers, denn bei einer Sendung, die ja immerhin live vor Studiopublikum ausgestrahlt wurde, hatte sich der Bayerische Rundfunk am 22. Mai 1986 anlässlich eines "Scheibenwischers" zur Katastrophe von Tschernobyl aus dem gemeinsamen ARD-Programm ausgeblendet.

  

Dieter Hildebrandt

Foto: Edmond Frederik 

Hildebrandt war seit 1956 mit seiner ersten Frau Irene Mendler verheiratet, die 1985 an Krebs starb, mit ihr hatte er zwei Töchter. Seit 1992 war er mit Schauspielerin und Kabarett-Kollegin Renate Küster verheiratet. Im Laufe seines Berufslebens hat der Schauspieler (genial fand ich seine Rolle als Fotograf Herbie an der Seite von Baby Schimmerlos (F. X. Kroetz) in Helmut Dietls Kultserie Kir Royal) viele Preise bekommen, u.a. mehrere Grimmepreise (davon einen für sein Lebenswerk), Prix Pantheon (Sonderpreis 'Reif und bekloppt'), Deutscher Kleinkunstpreis, Schillerpreis der Stadt Mannheim und viele andere. 

  

Nachrufe sind zu finden: TAGESSCHAU, SPIEGEL, DER TAGESSPIEGEL, FOCUS, DIE WELT, ZEIT ONLINE.

  

Zu Ehren des Kabarettisten bringt die ARD um 21:45 Uhr ein Porträt

  

Fotostrecke mit 20 Fotos von Dieter Hildebrandt und Weggefährten.

 

Viele Informationen sind auch bei www.steffi-line.de zu finden.

 

Die ABENDZEITUNG hat Stimmen von Weggefährten abgedruckt.

   

  

Schauspieler

Christian Tasche

unerwartet verstorben

Der Film- und Theaterschauspieler Christian Tasche ist heute, am 8. November 2013, überraschend gestorben. Der Dortmunder Schauspieler, der in Altena/Sauerland geboren wurde, war von 1982 - 1993 im Dortmunder Theater festes Ensemblemitglied. Einer großen Zuschauerzahl wurde er durch seine Rolle als Staatsanwalt Wolfgang von Prinz in den Kölner Tatorten mit Klaus J. Behrendt als Hauptkommissar Ballauf und Dietmar Bär als Hauptkommissar Schenk bekannt.

Noch nicht ausgestrahlt sind die beiden Tatorte mit Christian Tasche Franziska (Sendetermin 15.12.2013), Der Fall Reinhardt und „Ohnmacht“, der voraussichtliche Sendetermin wird 2014 sein.

  

Weitere Informationen bei www.dwdl.de und www.tatort-fundus.de

  

  

Dreharbeiten zu einem neuen Tatort aus Stuttgart haben begonnen.

  

  

Frankfurt bekommt neue "Tatort"-Kommissare

Gelesen am 8. November 2013 im "Schwarzwälder Boten"

In Stuttgart haben die Dreharbeiten zu einem neuen Tatort mit den Kommissaren Sebastian Bootz (Felix Klare) und Thorsten Lannert (Richy Müller) begonnen. Er wird vom 08.10. bis 12.11.2013 in Stuttgart, Göttingen, Baden-Baden und Umgebung gedreht. In weiteren Rollen werden Herbert Knaup, Hans-Heinrich Hardt, Valerie Koch, Timo Dierkes, Petra Berndt und Christian Koerner zu sehen sein. Ein TV-Termin steht noch nicht fest. (Quelle: Maran Film)

Hierzu mehr Informationen >>>

    

  

Wie ich auf der Tatort-Fundus-Seite gelesen habe, bekommt das Kommissariat Frankfurt nach dem Weggang von Joachim Król und Nina Kunzendorf neue Kommissare. Es sind der Schauspieler Wolfram Koch und die Schauspielerin und Fotografin Margarita Broich.

  

Weitere Informationen bei www.tatort-fundus.de >>>  

  

     

Schauspieler 

Hans von Borsody

gestorben

Hans von Borsody

Wie ich heute in den Nachrichten hörte, ist der Schauspieler Hans von Borsody, Sohn des Schauspielers Eduard von Borsody, am 4. November 2013 in seinem Haus in Kiel im Alter von 84 Jahren gestorben.

  

In den 1960er-Jahren hatte er die Serienrolle des Detektiven Cliff Dexter übernommen und sich damit eine treue Fernsehgemeinde erspielt. Aber seine Traumrolle, wie er selber sagt, ist die des Cyrano de Bergerac auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

 

Hans von Borsody war mit der Schauspielerin Rosemarie Fendel verheiratet, aus dieser Beziehung ging Tochter Suzanne von Borsody hervor, die ebenfalls eine renommierte Schauspielerin ist. Aus der Verbindung mit Schauspielerin Alwy Becker stammt Tochter Cosima von Borsody, Malerin und Schauspielerin. Weiterhin war von Borsody mit Heide Keller verheiratet. Für seine vierte Frau Karin hat er sogar seine bayerische Heimat verlassen und ist mit ihr nach Kiel gezogen.

  

Ein kleiner Nachruf ist zu lesen bei den Kieler Nachrichten.

  

Foto: Virginia Shue, Hamburg - starfotos@virginia-hamburg.de

    

  

    

Ausstellung mit

Werken des

Schriftstellers, Autors 

und Schauspielers

Burkhard Driest

 

Burkhard Driest in der Galerie Moerchen

vor einem seiner Bilder

Foto: Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

 

Burkhard Driest - Schriftsteller, Drehbuchautor und Schauspieler - hat stets verschwiegen, dass er eigentlich Maler ist. Expressiv ist der Mann, expressiv seine großformatigen Werke.

Wer interessiert ist, hat einmal mehr Gelegenheit dazu, sich seine Werke anzuschauen, und zwar in der

 

Galerie Moerchen in Hamburg

9. November 2013 bis 14. Januar 2014

  

Siehe auch Meldung MDR "brisant"

   

  

  

  

  

  

Österreichische Schauspielerin Brigitte Neumeister 

gestorben

Die Wiener Schauspielerin Brigitte Neumeister ist am 1. November 2013 im Alter von 69 Jahren verstorben.

Ihre wohl bekannteste Rolle war die im "Kaisermühlen Blues".

Weitere Infos über die Schauspielerin im  http://wirtschaftsblatt.at und im kurier.at >>>

  

  

  

Neuer Fernsehfilm mit Florian Lukas und Diana Amft

Gelesen am 24. Oktober 2013:

In Berlin haben am 23.09.2013 die Dreharbeiten für Wir tun es für Geld begonnen. Die Hauptrollen der turbulenten Komödie spielen Florian Lukas und Diana Amft. In weiteren Rollen sind unter anderen Ludger Pistor, Uwe Preuss, Matthias Weidenhöfer und Ursula Karusseit zu sehen. Das Drehbuch schrieb Jens Urban nach dem gleichnamigen Roman von Matthias Sachau. Manfred Stelzer führt Regie. --- Moritz heiratet zum Schein seine Mitbewohnerin Ines, damit sie Steuern sparen kann. Eigentlich ganz clever, doch dann zieht unter ihnen ihr Finanzbeamter ein; Ekkehard Stöckelein-Grummler. Nun müssen Ines und Moritz richtig Ehe spielen - was nicht wirklich gut funktioniert. Und Ekkehard setzt sich auch noch in den Kopf, die »Beziehung« seiner neuen Freunde zu retten…
Wir tun es für Geld ist die erste Produktion der Zieglerfilm Baden-Baden GmbH. Auftraggeber ist die Degeto. Die Redaktion liegt bei Birgit Titze. Als Produzent zeichnet Marc Müller-Kaldenberg verantwortlich. Gedreht wird ab 17. September 2013 in Berlin und Umgebung. (Quelle: Ziegler-Film)

   

    

Neuer ZDF-Fernsehfilm mit dem Titel

"Pass gut auf ihn auf"

Gelesen am 21. Oktober 2013:

Julia Koschitz und Barbara Auer spielen die Hauptrollen in dem hochemotionalen Film. Regisseur Johannes Fabrick inszenierte dieses Beziehungsdrama als Fernsehfilm der Woche. Autorin Britta Stöckle schrieb diese authentische, bewegende Geschichte, die Liebe, Zusammenleben und Tod reflektiert. Der Film wird am 2. Dezember 2013 um 20:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Für diesen Film wurde die Produzentin Kirsten Hager in diesem Jahr beim Münchner Filmfest mit dem Bernd Burgemeister-Filmpreis ausgezeichnet. Mit dieser engagierten Produzentin verbindet die Fernsehfilm-Redaktion des ZDF eine kontinuierliche, hochgeschätzte Zusammenarbeit seit dem ersten gemeinsamen Film (Geht nicht gibt's nicht, 2003). Dieses Drama von Britta Stöckle über ein junges Paar in der Schuldenfalle kann mit seinem sozial­kritischen und dennoch positiven Realismus als programmatisch für bestimmte ZDF-Filme von Kirsten Hager gelten. Der Film läuft nach der Premiere in München bei den Biberacher Filmfestspielen im November 2013.

Der Film wird am 3. Dezember 2013 im ZDF ausgestrahlt. (ZDF Pressetext)

 

Weitere Informationen >>>

  

   

Wiesbadener Murnau-Filmtheater zeigt die Ausstellung „40 Jahre Deutscher Filmball“

Das Wiesbadener Murnau-Filmtheater zeigt vom 10. Oktober bis 3. November 2013 – als zweite Station nach München – die Ausstellung „40 Jahre Deutscher Filmball“, dabei werden die Besucher des Theaters mitgenommen in die 40jährige Geschichte des Filmballs und in eine glamouröse Zeit der Künstlerinnen und Künstler der Filmwelt.

 

Weiterlesen >>>  

  

Feierliche Ausstellung...

  

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Neuer ZDF-Fernsehfilm mit dem Titel "Neben der Spur - Adrenalin" (AT)

Jürgen Maurer (li.) und Ulrich Noethen während der Dreharbeiten zu "Neben der Spur"

Foto: ZDF/Marion von der Mehden

Drehstart für ZDF-Krimi Neben der Spur - Adrenalin, mit Ulrich Noethen, Jürgen Maurer und Nikolai Kinski.

  

In Hamburg haben am Samstag, 5. Oktober 2013, die Dreharbeiten zu dem ZDF-Film "Neben der Spur – Adrenalin" (Arbeitstitel) begonnen. Das Erfolgsduo Cyrill Boss und Philipp Stennert (Das Haus der Krokodile, Neues vom Wixxer, Jerry Cotton) inszeniert den Fernsehfilm frei nach dem Thriller "Adrenalin" von Autor Michael Robotham.

   

Neben Ulrich Noethen spielen Jürgen Maurer, Nikolai Kinski, Petra van de Voort, Marie Leuenberger, August Zirner, Lilly Liefers, Dietrich Hollinderbäumer und andere.

  

Niemals hätte der renommierte Hamburger Psychiater Dr. Johannes "Joe" Jessen (Ulrich Noethen) damit gerechnet, dass sein Leben so aus den Fugen geraten könnte: Der verstörte junge Robert Mohren (Nikolai Kinski) ist nicht nur sein bisher schwierigster Fall, zum ersten Mal hat Joe auch das Gefühl, dass ihm durch seine Schweigepflicht die Hände gebunden sind – denn ihn beschleicht der fürchterliche Verdacht, dass sein Patient etwas mit dem grausamen Mord an einer jungen Krankenschwester zu tun haben könnte. Doch was kann er tun? Als sich Joe schließlich Kommissar Vincent Ruiz (Jürgen Maurer) anvertraut, tritt er damit ungeahnt eine Lawine los, durch die er nicht nur seinen Beruf, sondern auch seine Familie verlieren könnte.

  

Produziert wird "Neben der Spur – Adrenalin" von Network Movie, Hamburg, die Produzenten sind Jutta Lieck-Klenke und Dietrich Kluge. Die Redaktion im ZDF hat Daniel Blum. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis zum 5. November 2013. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

(Quelle: Pressetext ZDF)

   

  

Fernsehfilm der Woche

am 28. Oktober 2013 mit dem

Titel Blutgeld

 

Blutgeld: Die Brüder Thomas und Ralf (David Rott li. und Max Riemelt) bekommen gerade ihre Diagnose mitgeteilt

Foto: ZDF / Willi Weber

  

Es war einer der größten medizinischen Skandale der Bundesrepublik Deutschland: Tausende Bluterkranke wurden in den 1980er Jahren durch HIV kontaminierte Blutkonserven mit Aids infiziert. Der Fernsehfilm Blutgeld zeigt am Montag, 28. Oktober 2013, 20.15 Uhr, die schrecklichen Folgen am Beispiel einer Familie von drei Brüdern. Das Familiendrama erzählt, wie scheinbar die ideale Behandlungsmethode für Bluter gefunden und damit das Leben zahlreicher Betroffener gesundheitlich und gesellschaftlich zerstört wurde. Welche realen Schicksale stehen hinter dem Film? Wie konnten die Verantwortlichen diesen Skandal verschleiern? 

Drei Brüder, die an der Bluter-Krankheit leiden und sich durch ein vermeintliches Heilmittel mit HIV infizieren, stehen im Mittelpunkt des Fernsehfilms, in dem es um den Blutkonservenskandal geht, der Deutschland in den 1980er-Jahren erschütterte.

  

Regie führt René Heisig, zwei Hauptrollen werden von Max Riemelt und Heikko Deutschmann besetzt, außerdem sind mit dabei: Charlotte Schwab, Robert Kowalski, Fabian Busch, David Rott, Heio von Stetten, Jürgen Tarrach

(Quelle: Pressetext ZDF)

   

      

Hanna Schygulla

bringt Autobiografie heraus

Heute, am 3. Oktober 2013, habe ich gelesen, dass die Schauspielerin Hanna Schygulla kurz vor ihrem 70. Geburtstag ihre Autobiografie mit dem Titel "Wach auf und träume" vorstellen möchte. Das Buch wird bei Schirmer-Mosel (angedacht ist der 15. September 2013) erscheinen und hat die ISBN-10 3829606583 (208 Seiten).

 

Amazon schreibt: "Hanna Schygulla, geboren 1943 im schlesischen Kattowitz (Königshütte), als Flüchtlings- und später als Wirtschaftswunderkind in München aufgewachsen, wurde der weibliche Star der Filme von Rainer Werner Fassbinder (1945 - 1982), die zwischen 1969 (Liebe ist kälter als der Tod) und 1981 (Lili Marleen) in rasender Geschwindigkeit entstanden. Fassbinder hatte Hanna Schygulla 1963 auf der Schauspielschule kennengelernt und schon früh die Vision gehabt, sie würde ein wesentlicher Eckpfeiler, vielleicht gar so etwas wie ein Motor seines damals noch imaginären Filmwerks werden. Vor dem Hintergrund von Kriegsende, Wiederaufbau, Studentenbewegung jener Zeit, als antiautoritär und kreativ noch gleichbedeutend waren und Wiedervereinigung erzählt Hanna Schygulla von ihrer Flucht, ihrer Jugend in München, ihren Jahren mit Fassbinder, vom Ende der Zusammenarbeit nach Lili Marleen und Fassbinders frühem Tod ein Jahr danach, von ihrer Übersiedlung nach Paris der Liebe wegen und der Fortsetzung ihrer Karriere mit anderen großen Regisseuren wie Jean-Luc Godard, Andrzej Wajda, Marco Ferreri, Ettore Scola, Fatih Akin oder Alexander Sokurov. Ein besonderes Kapitel ist dem langen Abschied von den Eltern gewidmet. Die Innen- und Außenansichten eines von reichen Erfahrungen geprägten Lebens, geschildert im Duktus einer klugen und nie eitlen Frau (am Vorabend ihres 70. Geburtstags), sind mehr als das Geschichtsbild einer europäischen Epoche. Sie sind Zeugnis einer Persönlichkeit, Impressionen und Reflexionen über ein Leben im Widerspiel eigener und fremder Identitäten, wie es der Schauspielberuf mit sich bringt, als Wanderin zwischen den Heimatländern Deutschland, Polen und Frankreich und den Sprachen der Kunst, der Liebe und des Lebens".

  

Weitere Informationen:
http://www.kulturradio.de/programm/sendungen/131008/kulturtermin_1904.html 
http://www.schirmer-mosel.com
http://www.welt.de 

  

      

Theater- und Filmschauspieler

Walter Schmidinger  gestorben

Schauspieler Walter Schmidinger - Foto: VIRGINIA

Walter Schmidinger, hier Anfang der 1980er-Jahre

  

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

  

Der österreichische Theater- und Filmschauspieler Walter Schmidinger ist tot. Der Mime starb am 28. September 2013 im Alter von 80 Jahren an einer Lungenentzündung. In den letzten zehn Jahren war er am Berliner Ensemble engagiert. 

 

Walter Schmidinger wurde am 28. April 1933 in Linz/Österreich geboren. Seine Schauspielausbildung machte er am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Sein erstes Engagement hatte er am Theater in der Josefstadt und kam im Jahre 1954 an das Theater in Bonn, wo er 9 Jahre blieb. Weitere Theaterstationen waren u.a. Düsseldorf, München (Kammerspiele), Bayerisches Staatstheater, Staatl. Schauspielhaus Berlin, Bremen und Hamburg. Er spielte mit namhaften Regisseuren wie z.B. Peter Zadek, Dieter Giesing (Die Dame vom Maxim, 1970), Niels-Peter Rudolph, Dieter Dorn, Wilfried Minks, Ulrich Heising, Oscar Fritz Schuh (Dom Juan, 1971), Luc Bondy, Horst Siede (hier den Willi in der Uraufführung von Franz Xaver Kroetz' Heimarbeit) um hier nur einige zu nennen. 

 

Auch im Film machte er sich einen Namen und spielte mit Helmut Qualtinger und Birgit Doll unter der Regie von Maximilian Schell in Geschichten aus dem Wienerwald (1984), 1978 hatte er in Deutschland im Herbst eine Rolle in den Episodenfilmen eines Autorenteams und unter Ingmar Bergman spielte er in Aus dem Leben der Marionetten.

Im TV war er in diversen Fernsehspielen und Serien wie z.B. Tatort, Der Alte, Hanna von Acht bis Acht (Regie: Egon Günther), Das Totenreich (Regie: Karin Brandauer) u.a. zu sehen. Außerdem hatte Joachim Fuchsberger den Schauspieler in seine Show "Heut abend" eingeladen.

  

Weitere Nachrufe unter anderem bei www.focus.de und bei der FAZ.

    

  

Filmschauspieler

Sven Pippig  verstorben

Der deutsche Filmschauspieler Sven Pippig ist nach längerer Krankheit im Alter von nur 50 Jahren am 25. September 2013 in einem Hofer Klinikum gestorben.

  

Sein letzter Einsatz im Film war die teamWorx-Produktion für das ZDF Die Pilgerin mit Schauspielerkollegen wie Volker Bruch, Josefine Preuss, Roeland Wiesnekker und Dietmar Bär. In dieser Geschichte geht es um eine junge Frau im 14. Jahrhundert, die sich auf den gefährlichen Weg nach Santiago de Compostela macht, um den letzten Willen ihres Vaters zu erfüllen. Ein Sendetermin wurde noch nicht bekannt gegeben.

  

Sven Pippig - den Namen kennt man vielleicht nicht, aber wenn man das Gesicht sieht, weiß man, dass der Schauspieler und Grimme-Preisträger sich hinter vielen Film- und Fernsehrollen verbirgt. Er hatte Rollen im Tatort, Polizeiruf 110, Bella Block, Soko u.v.a. Weiterhin war er im Kino zu sehen in Goethe von Regisseur Philipp Stölzl (dort mimte er den Gefängniswärter), in Jo Baiers Henry IV, in Tannöd oder in dem Drama Vier Minuten, außerdem an der Seite von Matthias Schweighöfer in der verfilmten Biografie über Marcel Reich-Ranicki.

   

Nachrufe: www.franken-gedenkt.de, www.tvo.de, www.br.de 

   

   

Jazz- und Swing-Legende

Paul Kuhn ist gestorben

Link führt Infoseite Wikipedia über Paul Kuhn.

Paul Kuhn (2005)

©Arne Koehler (Corcoran) Lizenz:  CC-BY-SA-3.0
Quelle: Wikipedia bzw. Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz lizenziert.

  

  

Der Mann am Klavier, "Paulchen" Kuhn ist tot. Er starb im Alter von 83 Jahren am 23. September 2013 im hessischen Bad Wildungen, wo er zur Kur weilte.

 

Bei www.steffi-line.de ist u.a. zu lesen: "Die Swing- und Jazzlegende, der auch in der deutschen Schlagerszene mit Titeln wie "Es gibt kein Bier auf Hawaii" nachhaltige Spuren hinterließ, starb am 23. September 2013 im Alter von 85 Jahren während eines Kuraufenthaltes im hessischen Bad Wildungen. Sein größter Erfolg wurde der Schlager "Geben'se dem Mann am Klavier noch ein Bier" aus dem Jahre 1954 und fortan zu seinem Markenzeichen. Doch vor allem als "leidenschaftlicher Jazzmusiker machte er den Swing im Nachkriegsdeutschland populär. Seine Beliebtheit steigerte er auch als Entertainer mit Fernsehshows wie "Pauls Party" oder "Hallo Paulchen" schreibt der Bayerische Rundfunk (BR) in einen Nachruf. Der von vielen als "deutscher Glenn Miller" bezeichnete Jazz-Musiker, Sänger, Bandleader und Komponist stand noch im hohen Alter auf der Bühne, tourte unter anderem vor einigen Jahren mit seinen ebenso berühmten Kollegen, den Big Band-Ikonen Max Greger und Hugo Strasser, mit dem Programm "Swing Legenden" durch das Land. Der vielfach ausgezeichnete Künstler, von allen liebevoll "Paulchen" genannt, hatte noch im März 2013 anlässlich seines 85. Geburtstages ein neues Album veröffentlicht und zusammen mit den US-amerikanischen Jazzmeistern John Clayton und Jeff Hamilton in Los Angeles in den legendären "Capitol Studios" die "The L.A. Session" eingespielt. Anfang des Jahres 2013 musste Paul Kuhn eine geplante Tour wegen neuerlicher Herz-Problemen absagen – 2005 wurden ihm drei Bypässe gelegt und er erhielt eine neue Herzklappe. Nach der Implantation eines Schrittmachers schien es ihm nun wieder besser zu gehen, im November sollte er bei den "Leverkusener Jazztagen" auftreten."

 

Weitere Nachrufe unter anderem bei www.faz.net, www.spiegel.de, www.derwesten.de, www.tagesschau.de
  

    

Literaturkritiker

Marcel Reich-Ranicki

ist tot

Marcel Reich-Ranicki - Foto: ZDF/Carmen Sauerbrei

Marcel Reich-Ranicki, hier 2008

Foto: ZDF / Carmen Sauerbrei

Der "Herr der Bücher" - wie er oft genannt wurde - ist tot. Marcel Reich-Ranicki starb im Alter von 93 Jahren. Kollegen und Weggefährten sind betroffen. Viele Jahre lang leitete er den Literaturteil der FAZ, aber bekannt wurde er einem großen Fernsehpublikum mit der Sendung "Das literarische Quartett".

  

ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut würdigte den vielfach ausgezeichneten Literaturkritiker in Mainz: „Marcel Reich-Ranicki konnte polarisieren wie wenige andere. Seinem Motto ‚Die Deutlichkeit ist die Höflichkeit der Kritiker‘ ist er immer treu geblieben. Und das auf seine ganz besondere Art, authentisch, glaubwürdig, unverwechselbar. Wir haben Marcel-Reich-Ranicki viel zu verdanken und er wird uns allen fehlen.“ 
Am 25. März 1988 wurde im ZDF „Das Literarische Quartett“ mit Marcel Reich-Ranicki an der Spitze aus der Taufe gehoben: Neben Hellmuth Karasek und Sigrid Löffler, auf die später Iris Radisch folgte, nahm jeweils ein weiterer prominenter Literaturkritiker teil. Nach 13 Jahren, 77 Sendungen und etwa 400 Buchbesprechungen war am 14. Dezember 2001 „der Vorhang (endgültig) zu, und alle Fragen offen“. 

  
Marcel Reich-Ranicki wurde als Marceli Reich am 2. Juni 1920 in Wloclawek an der Weichsel geboren. Von 1929 an ging er in Berlin zur Schule und durfte noch 1938 sein Abitur ablegen, während ihm als Juden an der (heutigen) Humboldt-Universität in Berlin ein Studium verwehrt blieb. Später wurde er nach Warschau deportiert, wo er ab 1940 im Ghetto lebte, unter dramatischen Umständen seine Frau Teofila kennen lernte und heiratete. Das Paar überlebte den Holocaust im Versteck. Seit 1958 lebte die Familie wieder in Deutschland. Reich-Ranicki war zunächst, von 1960 bis 1973, Literaturkritiker bei der „Zeit“ in Hamburg und schließlich bis 1988 Literaturchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Im Jahr 1999 legte er unter dem Titel „Mein Leben“ seine vielbeachteten Memoiren vor. Zu seinem reichhaltigen Lebenswerk zählen auch die vielbändige „Frankfurter Anthologie“, die größte Lyriksammlung der Welt, und die fünfteilige Ausgabe „Der Kanon. Die deutsche Literatur“. 
(Quelle: Kursivschrift ZDF Pressestelle)
  

Sein Leben, gedreht nach seiner Biographie mit dem Titel Marcel Reich-Ranicki - Mein Leben, wurde mit Matthias Schweighöfer in der Titelrolle sehr erfolgreich von Dror Zahavi verfilmt.

  

Nachrufe sind zu lesen bei stern.de, sueddeutsche.de, FAZ, www.dradio.de.

  

Ein Special mit vielen Fotos und Informationen zum 90. Geburtstag von Marcel Reich-Ranicki hat der Hessische Rundfunk zusammengetragen.

  

Zur Erinnerung an Marcel Reich-Ranicki ändern ZDF und ZDFinfo ihr Programm.

Am heutigen Mittwoch, 18. September 2013, sendet ZDFinfo um 20.15 Uhr ein Porträt des "Herrn der Bücher": "Marcel Reich-Ranicki – Ein Leben für die Literatur". Im ZDF ist der Film um 23.15 Uhr zu sehen.

Am Donnerstag, 19. September 2013, erinnern sich Gäste und Weggefährten bei "Markus Lanz" um 23.15 Uhr an den "Literaturpapst". Um 0.45 Uhr sendet das ZDF den Porträtfilm "Ich, Reich-Ranicki". Autoren des Films aus dem Jahr 2006 sind Lutz Hachmeister und Gert Scobel. (Quelle: Kursivschrift ZDF Pressestelle)

   

    

Das ZDF ist mit 11 Produktionen beim Deutschen Fernsehpreis vertreten

Das ZDF informiert am 18. September 2013:

   

Der Sender ist in 13 Kategorien mit insgesamt 11 Produktionen für den Deutschen Fernsehpreis nominiert worden. Wie die Fernsehpreis-Jury am Mittwoch, 18. September 2013, in Berlin bekanntgab, sind die beiden Dreiteiler Das Adlon - Eine Familiensaga (Redaktion: Günther van Endert) und Unsere Mütter, unsere Väter (Redaktion: Heike Hempel, Alexander Bickel, Thorsten Ritsch) in der Kategorie "Bester Mehrteiler" nominiert. Insgesamt sahen im Schnitt 7,14 Millionen Zuschauer die Trilogie über fünf junge Freunde und ihre Lebensgeschichten von 1941 bis 1945. Den dreiteiligen Fernsehfilm "Das Adlon. Eine Familiensaga" sahen Anfang dieses Jahres durchschnittlich 8,57 Millionen (24,1 Prozent Marktanteil) Zuschauer.

 

"Wir freuen uns sehr über die große Zahl der Nominierungen, die wir als Bestätigung für die Qualität unserer Programmarbeit sehen. Ich gratuliere allen Nominierten und bedanke mich für die exzellente Arbeit, die sie für das ZDF geleistet haben", so ZDF-Intendant Thomas Bellut.

In der Kategorie "Bester Fernsehfilm" ist das Drama Der Fall Jakob von Metzler nominiert, das die Entführung und Ermordung des elfjährigen Frankfurter Bankierssohnes Jakob von Metzler erzählt. Den Fernsehfilm der Woche inszenierte Regisseur Stephan Wagner nach einem Drehbuch von Jochen Bitzer. In den Hauptrollen spielen Robert Atzorn, Uwe Bohm und Johannes Allmeyer (Redaktion: Caroline von Senden, Katharina Dufner).

Für seine Rolle des Polizei-Vizepräsidenten Wolfgang Daschner ist Robert Atzorn in der Kategorie "Bester Schauspieler" nominiert. Ebenfalls in der Kategorie sind Volker Bruch und Tom Schilling nominiert, die in "Unsere Mütter, unsere Väter" die beiden Brüder Wilhelm und Friedhelm verkörpern. Das Drehbuch schrieb Stefan Kolditz. Regie führte Philipp Kadelbach.

Die ungewöhnliche Dokureihe "Auf der Flucht – das Experiment" ist in der Kategorie "Beste Unterhaltung Doku / Dokutainment" nominiert. In der Dokureihe, die in ZDFneo und im ZDF zu sehen war, haben sich sechs Protagonisten, unter ihnen Prominente, auf den Weg in die Ursprungsländer Asylsuchender begeben. Auf ihrer Tour haben sie am eigenen Leib erfahren, was es heißt, auf der Flucht zu sein. (Redaktion: Petra Erschfeld, ZDFneo, Ricarda Schlosshan, ZDF).

In der Kategorie "Beste Comedy" sind die Sendungen "Götter wie wir" und "heute-show" (Redaktion: Stephan Denzer) nominiert. In der Comedy-Serie "Götter wie wir", die in ZDFkultur gesendet wurde, geht es um die großen Themen der Menschheitsgeschichte, denen sich das göttliche Zweigestirn Inge und Renate widmen. Die Sendung befasst sich in jeder Folge auf satirische Weise mit einem großen Thema (Redaktion: Lucia Haslauer, Lucas Schmidt, Jörg Schneider).

Das "auslandsjournal" ist für die XXL-Ausgabe mit dem Titel "Sonne, Samba, Protest – Brasilien auf dem Weg zur WM" in der Kategorie "Beste Information" nominiert. In der Sendung geht es unter anderem um die jüngsten Proteste und ihre Hintergründe sowie um die großen Hoffnungen, die die Politik mit den anstehenden Großereignissen WM und Olympische Spiele (2016) verknüpft (Redaktion: Diana Zimmermann).

Das letzte große Filmprojekt von Guido Knopp, "Weltenbrand", geht in der Kategorie "Beste Dokumentation" ins Rennen. Die zeitgeschichtliche Dokumentarreihe skizziert erstmals eine umfassende Gesamtschau der Jahre 1914 bis 1945, die als "30-jähriger Krieg des 20. Jahrhunderts" dargestellt werden (Redaktion: Stefan Mausbach).

 

Das "heute-journal" ist für den Publikumspreis als "Beste Nachrichtensendung" nominiert (Redaktion: Anne Reidt). Mit durchschnittlich 3,65 Millionen Zuschauern ist das „heute-journal“ Deutschlands meist gesehenes Nachrichtenmagazin.

(Quelle: ZDF Pressestelle)

   

Prinzessin Cindy aus Marzahn und TV-Held Oliver Pocher werden die 15. Verleihung des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES, die am Mittwoch, dem 2. Oktober 2013, im Coloneum in Köln stattfindet und am 4. Oktober 2013, um 22.15 Uhr in SAT.1 ausgestrahlt wird, moderieren.

 

Die Nominierungen auf einen Blick

  

Beste Schauspielerin

Bester Schauspieler

Bester Film

Bester Mehrteiler

Beste Serie

Beste Unterhaltung: Show

Beste Unterhaltung: Doku/Dokutainment

Beste Dokumentation

Beste Reportage

  • Abenteuer Leben Spezial: Das Hohe Haus der Republik - Hinter den Kulissen des Bundestages (Kabel eins)
  • Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon (ARD)
  • Staatsgeheimnis Bankenrettung (Arte/RBB)
  • Die Story im Ersten: Unschuldig in Haft - Wenn der Staat zum Täter wird (ARD)
  • Die Story im Ersten: Wie Syrien stirbt - Eine Reportage aus dem Bürgerkrieg (ARD)

Beste Information

  • Absolute Mehrheit - Meinung muss sich wieder lohnen (ProSieben)
  • "auslandsjournal XXL": Brasilien (ZDF)
  •  Thadeusz und die Beobachter (RBB)

  

  

Das ZDF dreht zweiten Fernsehfilm nach

Siegfried Lenz

Foto: ZDF / Marion von der Mehden

Fritzi Haberlandt, Regisseur Thomas Berger,

Ina Weisse und  Heino Ferch

Foto: ZDF / Marion von der Mehden

Information vom 17. September 2013

 

"Der Verlust" mit Ina Weisse und Heino Ferch

Siegfried Lenz' Erzählungen, Novellen und Romane sind seit über einem halben Jahrhundert literarische Ereignisse: Der 86-Jährige ist einer der renommiertesten und meistgelesenen Nachkriegs- und Gegenwartsautoren Deutschlands. Nach Die Flut ist pünktlich haben jetzt die Dreharbeiten für die zweite Verfilmung Der Verlust begonnen. Das ZDF hat eine Vereinbarung mit dem Hoffmann und Campe Verlag über die Verfilmung dreier herausragender Stoffe von Siegfried Lenz geschlossen. Für Drehbuch und Regie zeichnet Thomas Berger verantwortlich, in den Hauptrollen spielen Ina Weisse, Heino Ferch, Margarita Broich und Fritzi Haberlandt.

Uli (Heino Ferch) und Nora (Ina Weisse) verbindet eine tiefe, späte Liebe. Als Fremdenführer zeigt Uli täglich Dutzenden von Menschen seine geliebte Heimatstadt Hamburg. Doch eines Tages lähmt ihn ein Hirnschlag, sodass er sich von einem Tag auf den anderen nicht mehr mitteilen kann. In letzter Minute bringt ihn ein Notarztwagen ins Krankenhaus. Nora, die als Bibliothekarin arbeitet, ist von der Situation überfordert. Als sie ein paar Sachen aus der Wohnung von Uli holt, klingelt plötzlich ein Handy. Am anderen Ende meldet sich eine unbekannte Frauenstimme, die merkwürdig vertraut klingt. So vertraut, dass Nora ein Geheimnis in Ulis Leben vermutet, das ihr Angst macht. Sie wendet sich an ihre Freundin und Kollegin Eva (Margarita Broich), und sie sucht Hilfe bei Ulis älterem Bruder, dem Restaurator Frank (Hans Jochen Wagner).

Aber Nora zögert nach wie vor, Uli im Krankenhaus zu besuchen. Sie kann und will ihn nicht mit ihrem Verdacht konfrontieren. Stattdessen fährt sie an die Küste, in Ulis Heimatstadt und begegnet dort Karin (Fritzi Haberlandt), jener anderen Frau, die mit Uli seit Jahren liiert ist. Währenddessen ahnt Uli, dass seine Lebenslüge zerbricht. Er tritt eine in seinem Zustand gefährliche Reise an und fährt an die Küste, um sich den beiden Frauen zu offenbaren.

Gedreht wird bis Mitte Oktober in Hamburg und Rømø. Die Hamburger Produktion Network Movie produziert den Film für den ZDF-Primetime-Sendeplatz "Fernsehfilm der Woche". Produzenten sind Jutta Lieck-Klenke und Dietrich Kluge, die Redaktion im ZDF hat Daniel Blum. (Quelle: ZDF Pressestelle)

Ein Sendetermin ist noch nicht bekannt

  

    

Neuer Fernsehfilm der Reihe Unter Verdacht

mit Senta Berger 

v.l.n.r.: Dr. Eva Maria Prohacek (Senta Berger), Dr. Claus Reiter (Gerd Anthoff), Polizist Langgruber (Luca Verhoeven) und Toni Schiermeier (Friedrich von Thun)

Foto: ZDF / Bernd Schuller

  

Am 14. September 2013 läuft die 19. Folge der preisgekrönten ZDF-Serie Unter Verdacht mit dem Titel Das Blut der Erde

Das ZDF schreibt: In ein gefährliches Fahrwasser gerät Dr. Eva Maria Prohacek (Senta Berger) im ZDF-Samstagskrimi. In dieser Folge muss die interne Ermittlerin mit ihrem Kollegen André Langner (Rudolf Krause) in der Heimatstadt ihres Vorgesetzten Dr. Claus Reiter (Gerd Anthoff) tätig werden. Neben den drei Hauptdarstellern spielen Carin C. Tietze, Friedrich von Thun und Heio von Stetten. Regie führte Andreas Herzog nach einem Drehbuch von Rainer Berg.

Tony Schiermeier (Friedrich von Thun), Chef der Wasserwerke Brunnharting, findet in seinem Vorgarten die Patrone einer Polizeiwaffe. Bei ihm wurde eingebrochen, und es kam zu einem Schusswechsel. Bei ihren Ermittlungen setzen Prohacek und Langner den alten Freunden und Kollegen ihres Vorgesetzten Claus Reiter, der nun zwischen Freundschaft und Recht entscheiden muss, ordentlich zu. Bald erkennen sie erste Zusammenhänge zwischen all den seltsamen Geschehnissen: Schon kurz vor ihrer Ankunft war ihnen eine Frau mit einem leblosen Kind in den Armen vors Auto gestürzt. Im Krankenhaus entsteht ein schlimmer Verdacht. Das Baby starb an verunreinigtem Trinkwasser. Kurze Zeit später taucht eine Leiche im Auffangbecken des Wasserwerks  auf, der Mann der neugewählten Bürgermeisterin Verena Erler (Carin C. Tietze). Trotz seiner gewissenhaften Prüfung der Wasserqualität war es im Werk zu auffälligen Messwerten gekommen. Sabotage? Hat das Unternehmen " etVida" und dessen Berater Michael Trenk (Heio von Stetten) etwas damit zu tun? Er schreckt nicht vor den skrupellosesten Mitteln zurück, um das städtische Wasserwerk übernehmen zu können. Auch Kommunalpolitiker sind in die lebensgefährlichen Machenschaften verstrickt.

(Quelle: ZDF Pressestelle)

  

  

Die "Fassbinder-Foundation" informiert am 13. September 2013

Irm Hermann in einer Doppelrolle in "Woyzeck" am Schauspielhaus Zürich

Auch in diesem Herbst hat Irm Hermann wieder einen ausgefüllten Spielkalender. Ab dem 13. September steht sie in einer Doppelrolle für die Woyzeck-Inszenierung von Stefan Pucher auf den Brettern. Als die Märchen erzählende Großmutter und der Narr Karl. Weitere beredte Beispiele ihrer Vielseitigkeit, brilliert sie doch immer wieder in Männerrollen, wie zuletzt an der Komischen Oper Berlin als der Kaiser im Weißen Rößl. Und der Regisseur Pucher hatte im vergangenen Jahr erfolgreich Fassbinders Satansbraten an den Münchner Kammerspielen umgesetzt. Nun also Büchner in Zürich. Die Stadt begeht damit den 200. Geburtstag des deutschen Dichters, der hier unter Fieberschüben bis zuletzt (*17.10.1813, †19.02.1837) an dem Drama gearbeitet hatte, als er mit nur 23 Jahren das Zeitliche segnete. So blieb Woyzeck immer ein Fragment, dessen Manuskripte schier unentzifferbare Stellen aufweisen. Georg Büchner liegt heute auf dem Germaniahügel in Zürich begraben.
Seit dem Sommer schon tritt Irm Hermann zudem mit dem Projekt "Dem Weggehen zugewandt" auf. Ein interdisziplinäres Musiktheaterstück, das, von der Kulturstiftung des Bundes gefördert, Menschen aus der Generation der über 75jährigen über Töne und Melodien Erinnerungen zurückzugeben versucht. Ein "Archiv der Stimmen" wurde zusammengesammelt, welches die Grundlage für die von der Italienerin Manuela Kerer geschaffenen Komposition bildet: „Ein Musiktheaterabend für einen großen 'Chor der Alten', sechs Darsteller und ein Streichorchester.“ Die Regie und künstlerische Leitung hat Maria Magdalena Ludewig. Nach Aufführungen in Hamburg und Berlin ist das Stück jetzt am 27. und 28. September in Dresden zu sehen. Es handelt sich um ein Projekt von Union Universal und Solistenensemble Kaleidoskop in Koproduktion mit Kampnagel, HELLERAU – EUROPÄISCHES ZENTRUM DER KÜNSTE DRESDEN und RADIALSYSTEM V in Berlin.
  

Mehr Informationen zu "Woyzeck" und Termine im 
http://www.schauspielhaus.ch/spielplan/monatsspielplan/406-woyzeck 
Schiffbaustr. 4
CH-8005 Zürich

(Vielen Dank an die Fassbinder-Foundation)

    

   

Schriftsteller

Erich Loest gestorben

Schriftsteller

Erich Loest

Foto: Wikipedia-User

E. S. Myer

  

Der Schriftsteller Erich Loest ist tot. Er starb am 12. September 2013 im Alter von 87 Jahren, indem er durch einen Fenstersprung seinem Leben ein Ende setzte.

Er wurde 1926 in Mittweida/Sachsen geboren und absolvierte nach Schulbesuch und Abitur bei der Leipziger Volkszeitung ein Volontariat. Mitte der 1960er-Jahre wurde Loest freier Schriftsteller. Er gehörte zu jenen ostdeutschen Autoren, die sich permanent im besten Sinne mit der Wiedervereinigung der deutschen Staaten auseinandergesetzt haben und wird als Chronist deutsch-deutscher Geschichte angesehen. Sein Roman Nikolaikirche wurde von Frank Beyer sehr erfolgreich verfilmt. In der DDR schrieb er allerdings eine gewisse Zeit seine Romane unter einem Pseudonym. 

Weitere Informationen über Erich Loest sind bei Wikipedia zu lesen.

Nachrufe haben die Sueddeutsche und Die Welt.

Im Tagesspiegel vom 20.02.2011 war zum 85. Geburtstag des Schriftstellers ein aufschlussreiches Interview zu lesen.

   

  

   

Matthias Schweighöfer zahlt Fördergelder zurück an den Hessischen Rundfunk

Gelesen am 12. September 2013.

So etwas gibt es also auch!

Matthias Schweighöfer, erfolgreicher Schauspieler und Regisseur, hat mit seinem Film Der Schlussmacher an der Kinokasse so einen großen Erfolg verzeichnen können, dass er dem Hessischen Rundfunk die Fördergelder, die ihm zur Verfügung gestellt wurden, in Höhe von 600 000 Euro zurückgezahlt hat. Kleines Interview hierzu >>>

Alle Achtung!

   

  

Der großartige Schauspieler

Otto Sander

ist gestorben 

Otto Sander in den 1980er-Jahren

Foto: Virginia Shue

Otto Sander, großartiger Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera ist tot. Er starb am 12. September 2013 im Alter von 72 Jahren in Berlin.

 

Unter seinen bekanntesten Filmrollen sind die eines Engels aus Der Himmel über Berlin von Wim Wenders sowie des U-Boot-Kommandanten Kapitänleutnant Philipp Thomsen in Wolfgang Petersens Das Boot

 

Otto Sander war verheiratet mit der Schauspielerin Monika Hansen und der Ziehvater von Ben und Meret Becker, die beide ebenfalls großartige Schauspieler sind.

  

Wikipedia schreibt, dass der Künstler nach einer überwundenen Krebserkrankung im Oktober 2007 wieder auf die Theaterbühne zurückkehrte und im Renaissance-Theater in Berlin Das letzte Band von Samuel Beckett und in Bochum in dem Stück "Der Ignorant und der Wahnsinnige" von Thomas Bernhard aufgetreten ist. (Hierzu ein Interview mit Otto Sander, geführt von Philipp Engel - www.ruhrbarone.de)

   

Einige Nachrufe sind hier zu finden: www.sueddeutsche.de, www.stern.de, n-tv und www.welt.de.

 

Weitere Informationen über Otto Sander in prisma.de, filmportal.de und steffi-line.de.

  

  

   

Die "Fassbinder-Foundation" informiert am 9. September 2013

Neue Sonderausstellung im Deutschen Filmmuseum Frankfurt

DIF und RWFF zeigen „Fassbinder – JETZT. Film und Videokunst“

„Mit meinen Filmen bau‘ ich ein Haus. Einige sind der Keller, andere sind die Wände, und wieder andere sind das Fenster.“ Ab dem 30. Oktober hat Fassbinder abermals eine feste Adresse in Frankfurt. Zumindest für ein Dreivierteljahr… Wir erinnern uns: Er wirkte in der Spielzeit 1974/75 als künstlerischer Direktor des TAT (Theater am Turm) in der Mainmetropole. Dort, wo durch ihn die Wellen einstmals so hoch wogten, die Filme MUTTER KÜSTERS FAHRT ZUM HIMMEL, SCHATTEN DER ENGEL (Regie: Daniel Schmid) und IN EINEM JAHR MIT 13 MONDEN entstanden, greift nun also die Sonderschau „Fassbinder – JETZT. Film und Videokunst“ Raum.

Seit dem großen Umbau von 2010/11 ist der Bereich der Dauerausstellung des Deutschen Filmmuseums komplett überarbeitet und neu konzipiert worden. Die Rainer Werner Fassbinder Foundation hatte hierzu schon vor einiger Zeit Exponate von einmaligem Wert beigesteuert, die seitdem als Leihgaben im Hause gezeigt werden. So kann beispielsweise die Kunst der Montage und Tonmischung anhand sogenannter Schnürsenkel-Bänder nachvollzogen werden. Das sind Originalmaterialien zu DIE EHE DER MARIA BRAUN und BERLIN ALEXANDERPLATZ, mit denen Juliane Lorenz seinerzeit gearbeitet hat.

Die idealen Voraussetzungen in Frankfurt machen die im Herbst startende Sonderschau überfällig. Das Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Filminstitut e.V. (DIF) in der Spitze mit der Direktorin Claudia Dillmann und der RWFF, vertreten durch Präsidentin Juliane Lorenz, wird unter anderem vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain gefördert. Es ist weiterhin Bestandteil der B3 Biennale des bewegten Bildes (Moving Image Biennial).

In der Konstellation wirklich neuartig und die Schau mit einem Alleinstellungsmerkmal kennzeichnend wird die Verknüpfung der Themen aus Fassbinders Filmen mit den Perspektiven und Sujets zeitgenössischer Videokünstler aus aller Welt sein. Über die Ansätze der Arbeiten der teilnehmenden Künstler Tom Geens, Runa Islam, Maryam Jafri, Jesper Just, Jeroen de Rijke / Willem de Rooij (†) und Ming Wong werden wir in den kommenden Monaten noch berichten.

Die Kuratoren Hans-Peter Reichmann (DIF) und Dr. Daniel Kletke (RWFF) haben zusammen die umfangreichen Archivbestände insbesondere des Schriftenarchivs in Berlin durchforscht. Eine lange Planung und detaillierte Vorarbeit geht dem Projekt voraus. Aus den Schatzkammern der RWFF werden zahlreiche bisher nie zuvor öffentlich präsentierte Dokumente in aktuellen Zusammenhängen zu sehen sein. Der Ausstellungskatalog erscheint in deutscher und englischer Ausgabe. Im kleinen aber feinen Kino des Filmmuseums (131 Plätze) wird es neben der obligatorischen RWF-Retrospektive Screenings der Referenzwerke von François Ozon, Pedro Almodóvar, Oskar Roehler, Lars von Trier und Todd Haynes geben.

Fassbinder – JETZT
Film und Videokunst
30. Oktober 2013 bis 1. Juni 2014

Weitere Informationen sind hier http://deutsches-filminstitut.de
  

(Vielen Dank an die Fassbinder-Foundation)

  

  

  

Deutscher Film in Venedig ausgezeichnet! 

Gelesen am 7. September 2013:

Eine Koproduktion des Bayerischen Rundfunks ist beim 70. Filmfestival in Venedig ausgezeichnet worden. Der Film Die Frau des Polizisten des Autorenfilmers und Regisseurs Philipp Gröning erhielt den Spezialpreis der Jury. 

  

Weitere Informationen dazu www.br.de >>>

    

  

Neuer Fernsehfilm im ZDF mit Mark Waschke und

Silke Bodenbender 

Szenefoto mit Mark Waschke und Silke Bodenbender - Foto: ZDF/Alfons Kovatsch

Szenefoto aus Die Seelen im Feuer mit Mark Waschke und Silke Bodenbender

Foto: ZDF/Alfons Kovatsch

Jeder konnte verdächtigt und verhört werden, jeder brennen. Die Dreharbeiten zu einem historischen ZDF-Fernsehfilm mit dem Arbeitstitel Die Seelen im Feuer haben am Montag, 2. September 2013, begonnen. Für das Drama aus der Zeit der Hexenverfolgungen wird in Niederösterreich, Wien und Bamberg gedreht. Es beschreibt ein nicht aufgearbeitetes Kapitel deutscher Geschichte: den Höhe- und Wendepunkt der Hexenprozesse in Bamberg. Silke Bodenbender und Mark Waschke spielen eine Apothekertochter und einen fortschrittlich gesinnten Arzt, die in die Wirren der Bamberger Hexenverfolgungen geraten. In weiteren Rollen sind Paulus Manker, Alexander Held, Max von Pufendorf, Axel Milberg, Richy Müller, Rainer Bock und Michael A. Grimm zu sehen. Urs Egger führt Regie, das Drehbuch schrieben Annette Hess und Stefan Kolditz, basierend auf dem Roman "Die Seelen im Feuer" der Historikerin Sabine Weigand nach wahren Begebenheiten.

Bamberg um 1630. Cornelius (Mark Waschke) eilt von seinen medizinischen Forschungen im fortschrittlichen Wien nach Bamberg zu seinem sterbenden Vater. Dort trifft er auf seine Jugendliebe Johanna (Silke Bodenbender). Er ist fasziniert von der klugen Frau, die die Apotheke ihres Vaters führt – für eine Frau kein ungefährliches Unterfangen. Cornelius ist das rückständige Bamberg zuwider. Er will die Stadt verlassen. Da verpflichtet Fürstbischof von Dornheim (Paulus Manker) den fähigen Arzt in seine Dienste. Er und Johanna geraten in einen Bannkreis aus Denunziation, Verhaftung und Hinrichtung.

 

Die Seelen im Feuer ist eine ZDF-Koproduktion der Film-Line Productions GmbH, Grünwald (Produzenten: Arno Ortmair und Monika Raebel), gefördert von FFF Bayern, RTR, dem Land Niederösterreich und dem MEDIA-Programm. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis 12. Oktober 2013. Die Redaktion im ZDF hat Karina Ulitzsch. Ein Sendetermin steht noch nicht fest. (Quelle: ZDF Pressetext)

 

Anmerkung: Der Schauspieler Paulus Manker wurde 2010 mit dem renommierten Nestroy-Theaterpreis (Publikumspreis) ausgezeichnet.

  

  

Nachtrag: Der Film wird am 8. März 2015 ausgestrahlt.

  

  

Horrorfilm im ZDF mit dem Titel Der letzte Angestellte 

David (Christian Berkel) beginnt an seiner Urteilsfähigkeit zu zweifeln

Foto: ZDF / Jutta Pohlmann

 

Horror und Spannung kurz vor Mitternacht! Der Psychothriller "Der letzte Angestellte" erzählt von einer Familie mit Existenzängsten, von Geldmangel und Jobverlust. Gekonnt bewegt sich der Film zwischen den Ängsten seines Protagonisten und möglichen Geistern. Die vielfach international preisgekrönte Kino-Koproduktion des Kleinen Fernsehspiels zeigt das ZDF am Montag, 2. September 2013, um 23:55 Uhr als Erstausstrahlung. In den Hauptrollen spielen Christian Berkel, Bibiana Beglau und Jule Ronstedt. Regie führte Alexander Adolph (So glücklich war ich noch nie), der auch das Drehbuch schrieb.

  

Der Jurist David (Christian Berkel) hat nach längerer Arbeitslosigkeit einen Job angenommen, den er nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Er soll eine Firma liquidieren und alle Angestellten entlassen. Trotz seiner Skrupel tut er es – für seine Frau Irina (Jule Ronstedt) und seinen Sohn Simon. Davids Vorbehalte scheinen berechtigt: Eine Mitarbeiterin, Helenia Augusta Blochs (Bibiana Beglau), bricht zusammen, nachdem er ihr gekündigt hat. David fährt sie nach Hause, versucht zu trösten. Plötzlich wird Helenia aggressiv. Noch in derselben Nacht ruft sie ihn an und bedroht ihn. Von nun an taucht die entlassene Angestellte täglich im leeren Großraumbüro auf oder terrorisiert ihn am Telefon. Sie scheint überall zu sein. Als Helenia schließlich auch in Davids Privatleben auftaucht, fährt er wutentbrannt zu ihr nach Hause – und findet ihre Leiche. Sie hat sich erhängt. Von nun an hat der Jurist das Gefühl, dass die Tote sich als Geist an ihm und seiner Familie rächen will. Er beginnt, sich vor dem leblosen Büro zu fürchten. Jeder Schatten, jedes Geräusch, jede Tür, die aufgeht, steigert seine Angst. David war einst wegen akuter Angstzustände in psychiatrischer Behandlung. Kein Wunder, dass seine Frau die Geistervisionen für einen Rückfall hält.

(Quelle: ZDF Pressetext)

    

  

Bewerbungen deutscher Filme für den OSCAR 

Gelesen am 29. August 2013:

Die deutschen Bewerbungen auf den besten "nicht englischsprachigen abendfüllenden Kinofilm" sind u.a Zwei Leben und Oh Boy, die sich neben weiteren Filmen beworben hatten. Weitere Filme sind Die Brücke am Ibar von Michaela Kezele, Der deutsche Freund von Jeanine Meerapfel, Freier Fall (Offiizielle Filmseite), Drama von Stephan Lacant, Heute bin ich blond von Marc Rothemund, Ritter Rost von Thomas Bodenstein, Schuld sind immer die anderen von Lars-Gunnar Lotz und Tore tanzt, Drama von Katrin Gebbe. Großer Favorit ist wohl der Film Zwei Leben, der den eigentlichen Favoriten Oh Boy verdrängt hat.

  

Weitere Informationen dazu hat der Schwarzwälder Bote.

    

  

Schauspielerin

Katja Paryla gestorben 

Die Schauspielerin Katja Paryla ist tot. Sie starb am 25. August 2013 im Alter von 73 Jahren in in Wölsickendorf / Landkreis Märkisch-Oderland. Weitere Informationen bei Wikipedia

Bekannt war Katja Paryla vor allem als Theaterschauspielerin und -regisseurin, die an der Volksbühne Berlin, im Maxim Gorki-Theater und am Deutschen Theater in Berlin gewirkt hat und von 2004 bis 2008 als Schauspieldirektorin am Städtischen Theater Chemnitz tätig, in der Spielzeit 2008/2009 arbeitete sie am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Ende der 1960er-Jahre war die Mimin in mehreren Film- und Fernsehrollen zu sehen, wobei sie die größten Erfolge mit den Kinderserien Spuk unterm Riesenrad (1978) und Spuk im Hochhaus (1981/82) verzeichnen konnte. In der erstgenannten Serie spielte sie eine Geisterbahnfigur, die zufällig zum Leben erweckt wird und als schrullige Hexe Berlin und den Harz unsicher macht; in der zweitgenannten Serie tobt sie sich als Untote aus, hier ist sie die Räuberin Jette Deibelschmidt, die 200 Jahre nach ihrem Feuertod als Geist in einem Hochhausplattenbau in Berlin herumspukt, die erst, wenn sie sieben gute Taten vollbracht hat, in ihrem Grab die ewige Ruhe finden kann. Die beiden Fernsehserien waren in der ehemaligen DDR sehr beliebt und erfolgreich, so dass sie bereits so etwas wie Kultstatus erreicht haben, schreibt MDR. (Quelle: Wikipedia)

Link zur Berliner Schauspielschule, wo noch weitere Informationen zu finden sind.

  

Nachrufe sind hier zu lesen: www.berliner-zeitung.de und www.mdr.de.

  

  

Zum 80. Geburtstag des Regisseurs 

Rainer Erler

zeigt das ZDF zwei seiner Filme

 

Kult-Regisseur

Rainer Erler

©Rainer Erler

Das ZDF informiert am 20. August 2013:

Zum 80. Geburtstag des Autors und Regisseurs Rainer Erler, geboren am 26. August 1933 in München, senden ZDF und ZDFkultur noch einmal zwei seiner bekanntesten Fernsehfilme: Fleisch ist am Freitag, 23. August 2013, 1.30 Uhr, im ZDF zu sehen, Der Gigant, der fünfte und letzte Teil der Fernsehspiel-Reihe Das Blaue Palais, am Sonntag, 25. August, 22.00 Uhr, in ZDFkultur.

Der Schriftsteller, Regisseur und Produzent Rainer Erler wurde vor allem in den 70er Jahren bekannt durch das von ihm geprägte Genre der "Science-Thriller". Auf der Basis wissenschaftlich gesicherter Fakten entwickelte er beklemmende Zukunftsszenarien. Themen wie Parapsychologie, Biochemie, Lasertechnik oder Kernenergie stehen im Mittelpunkt seiner Geschichten.

Dieter Laser in "Das blaue Palais" (Der Gigant)

Foto: ZDF/Bavaria Film

Um das immer noch aktuelle Thema Transplantation und Organhandel geht es in dem Thriller Fleisch aus dem Jahr 1979. Ein junges Paar (Jutta Speidel und Herbert Herrmann) wird auf der Hochzeitsreise durch den Süden der USA von einem Ambulanz-Fahrzeug verfolgt; der junge Mann wird entführt. Zusammen mit dem Lkw-Fahrer Bill (Wolf Roth) folgt die Frau den Entführern und kommt einem großangelegten Organhandel für finanzkräftige Kunden auf die Spur.

In Der Gigant, dem 1975 entstandenen Abschlussfilm der Reihe Das Blaue Palais, entwickelt ein Chemiker (Dieter Laser) einen neuen Werkstoff, der die zur Neige gehenden Rohstoffvorräte ersetzen soll. Als er immer dringlicher auf die dabei anfallenden, umweltzerstörenden Schadstoffe aufmerksam macht, verliert er seine Existenz. In weiteren Rollen sind unter anderen Helga Anders und Peter Fricke zu sehen.

(Quelle: ZDF Pressetext)

    

  

Schriftsteller Erich Neutsch ist gestorben

In der Zeitung "neues deutschland" ist zu lesen, dass der Schriftsteller Erik Neutsch tot ist. Er starb am Dienstag, dem 20. August 2013 im Alter von 82 Jahren in seinem Haus in Halle. 

Zunächst arbeitete er als Journalist, schrieb Romane, Erzählungen, Gedichte, Kinder- und Drehbücher. Er wurde 1931 in Schönebeck bei Magdeburg geboren und sein Roman Spur der Steine (1964), von Frank Beyer 1966 meisterlich umgesetzt, war eines der meistgelesenen Büchern der DDR-Literatur und hatte eine Auflage von 500 000. Der Film wurde natürlich kurz nach seiner Uraufführung verboten und erst wieder ab Oktober 1989 nach der Wiedervereinigung gezeigt.

  

- Weitere Informationen sind hier zu lesen: www.neues-deutschland.de 

- Erich Neutsch im Haus der Geschichte >>>

    

  

Maximilian Schell 

heiratet am 20. August 2013

ein zweites Mal

Der Schauspieler und Regisseur Maximilian Schell kehrt wieder in den Hafen der Ehe ein und heiratet am 20. August 2013 die 35jährige Opernsängerin Iva Mihanovic, mit der er seit fünf Jahren liiert ist. Für Schell ist es die zweite Ehe, von 1985 bis 2002 war er mit der russischen Schauspielerin Natalja Andreitschenko verheiratet, aus dieser Ehe ging Tochter Nastassja hervor.

  

Weiteres ist zu lesen bei FOCUS und hier www.kleinezeitung.at

    

  

Schauspieler Jörg Pleva gestorben

Bei www.steffi-line.de ist zu lesen "Wie erst jetzt bekannt wurde, starb bereits am 15. August 2013 in Hamburg der bekannte Theater- und TV-Schauspieler Jörg Pleva, noch am 23. Juni hatte er seinen 71. Geburtstag begehen können. Berühmt wurde er 1970 mit der Rolle des gehetzten Showkandidaten Bernhard Lotz in Wolfgang Menges (Drehbuch) visionärem TV-Drama Das Millionenspiel, trat bis Ende der 1990er Jahre in vielen Fernsehspielen und -Serien in Erscheinung. In den letzten zwei Jahrzehnten widmete er sich überwiegend dem Theater sowie seiner Schauspielkompanie "AdHoc". Darüber hinaus machte er sich mit seinen "Molière"-Bearbeitungen, eigenen Theaterstücken und Drehbüchern sowie in der Synchronisation einen Namen."

Mir ist Jörg Pleva aufgefallen in der Titelrolle des Harpagon als "Der Geizige" nach Moliére, dann sah ich ihn als Kaiser Karl V. in Wolffhardts zweiteiligem Fernsehfilm Martin Luther und zuletzt als Soldat in dem wunderbaren Fernsehfilm Jokehnen - oder wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland?. Schade, dass die Film- und Theaterwelt wieder um einen der besten Schauspieler ärmer geworden ist.

Foto: Virginia Shue

  

Weitere Nachrufe bei www.tagesschau.de und www.tagesspiegel.de
   

Jungschauspieler

Jonathan Dümcke gestorben

Der 22jährige Schauspieler Jonathan Dümcke ist tot. Der gebürtige Potsdamer starb am 5. August 2013 an einem angeborenen Herzleiden. Er hatte zehn Jahre lang in der beliebten ZDF-Reihe "Bloch" den Ziehsohn des schwergewichtigen Psychiaters Bloch (Dieter Pfaff) gespielt.

Dümcke war mit einem Mehrfachherzfehler auf die Welt gekommen. Er hatte bereits mehrere operative Eingriffe überstanden. Er starb während einer Italienreise an seinem Herzleiden. Weitere Informationen in Potsdamer Neueste Nachrichten (PNN).

    

  

Fernsehspiel des Monats im September im ZDF:

Eine verhängnisvolle Nacht

Auch an der Ostsee spürt er sie auf. Szene aus "Eine verhängnisvolle Nacht"

(Matthias Brandt und Silke Bodenbender)

Foto: Marion von der Mehden / ZDF

Fernsehspiel des Monats am 16. September 2013 im ZDF:

Aus Liebe wird Hass: Eine verhängnisvolle Nacht erzählt die Geschichte einer selbstbewussten Frau, die zufrieden war mit ihrem  Leben und der Welt - bis sie sich in den falschen Mann verliebt und das Opfer von gewalttätiger Obsession wird.

 

Hannah hat ihr Leben im Griff. Die alleinerziehende Mutter hat zwei tolle Kinder. Sie unterrichtet an einem Hamburger Gymnasium. Und eines Tages steht ihr Traummann mitten im Lehrerzimmer. Der neue Kollege Bernd - ein Frauenversteher. Er gewinnt ihr Herz und das ihrer Kinder. Viel weiß Hannah nicht über den fremden Mann, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Als Hannah sein wahres Gesicht erkennt, ist es zu spät. Hinter der freundlichen, charmanten Art verbirgt sich ein jähzorniger Charakter. Bernd rastet ohne Vorankündigung aus. Schließlich passiert das Schlimmste, was einer Frau passieren kann. Eines Nachts wird Hannah von Bernd vergewaltigt. Statt zu schweigen, geht sie zur Polizei. Er wird verurteilt und muss für zwei Jahre ins Gefängnis. An dem Tag, an dem Bernd vorzeitig entlassen wird, beginnt für Hannah der wahre Albtraum. Bernd passt sie auf dem Schulparkplatz ab, wirft ihr vor, sein Leben zerstört zu haben und beginnt, sie zu terrorisieren. Die Polizei ist machtlos. So versucht Hannah sich selbst und ihre Kinder zu schützen: Sie lässt ihren Namen aus dem Telefonverzeichnis streichen, holt ihre Kinder nur noch persönlich ab und ist im ständigen Kontakt mit ihrem Anwalt. Hannah fühlt sich mehr und mehr von der Welt allein gelassen, sieht dann doch einen Ausweg. Sie wird alles aufgeben für ein neues Leben: Gemeinsam mit ihren Kindern zieht sie an die Ostsee. Eine gute Entscheidung, denn alles scheint sich zum Guten zu wenden. Bis eines Tages ihr Peiniger wieder auftaucht. Aus dem Albtraum wird ein Kampf um Leben und Tod. 

 

Regie, Drehbuch (zusammen mit Harald Göckeritz) und Kamera: Miguel Alexandre.

Darsteller: u.a. Silke Bodenbender, Matthias Brandt, Hansa Czypionka, Rolf Becker, Ulrike C. Tscharre.

  

  

Schauspieler

Karl-Heinz Vosgerau

feiert seinen 85sten -

herzlichen Glückwunsch!

Karl-Heinz Vosgerau, hier 1987 bei den Dreharbeiten zur TV-Serie

 Das Erbe der Guldenburgs

Foto: Virginia Shue

Die Fassbinder-Foundation informiert:

   

Karl-Heinz Vosgerau: Der große graue Panther des deutschen Fernsehfilms
Zadek, Zadek und wiederum Fassbinder. Neben dem Charmeur und Grandseigneur, bekannt vor allem aus Rollen des Zweiten Deutschen Fernsehens der 80er und 90er Jahre, den der 1928 in Kiel geborene Karl-Heinz Vosgerau so gerne gibt, steht vor allem ein veritabler Theaterschauspieler. Er begann seine Karriere 1948 in Lüneburg und landete nach Engagements in Lübeck, Düsseldorf (Deutsche Oper), Braunschweig, Hamburg (Deutsches Schauspielhaus) und Wuppertal am Schauspielhaus Bochum, wo er ab 1971/72 zusammen mit Rosel Zech unter anderem in Der Pott, Der Kaufmann von Venedig und Kleiner Mann, was nun? spielte. Wie gesagt, es war die Zeit des "Faradayschen Käfigs" in der Zadek-Fassbinder-Ära, wobei nie genau klar war, wer von beiden gerade drinnen saß, und wer den Blitz erzeugte. So schloss RWF den Pakt mit Vosgerau in der Kantine des Schauspielhauses. Es ging um die Theaterproduktion Bibi nach Heinrich Mann 1972/73 und um eine Hauptrolle im WDR-Zweiteiler Welt am Draht. Die Dreharbeiten zu Letzterem starteten dann im April 1973 – Vosgerau als der herrlich maliziöse Herbert Siskins. Bei ihm ist Timing nicht der Versuch eines einstudierten Ablaufs, sondern schlicht ein Gefühl – für das er einen großartigen Riecher hat.
Seine Reise durch den Neuen Deutschen Film setzte sich in Volker Schlöndorffs und Margarethe von Trottas Die verlorene Ehre der Katharina Blum (1975) noch ein wenig fort. In Jirí Menzels Der Schokoladen-Schnüffler spielt er 1985 den Lord Denver.
Die Rainer Werner Fassbinder Foundation freut sich besonders darüber, dass Karl-Heinz Vosgerau auch schon 1972 bei Acht Stunden sind kein Tag mit dabei war, und gratuliert dem Jubilaren mit und ohne Bindestrich herzlich.

 

(Vielen Dank an die Fassbinder-Foundation)
     

  

Heimat geht weiter...

"Heimat" geht weiter... In dem neuen Werk von Edgar Reitz (Die andere Heimat - Chronik einer Sehnsucht) wird von den Vorfahren der Familie Simon erzählt, von zwei Brüdern, die Mitte des 19. Jahrhunderts davon träumen, nach Brasilien auszuwandern. Der neue Film wird seine Premiere am 28. August bei den Filmfestspielen in Venedig haben und am 3. Oktober in die Kino kommen.

Information von www.heimat123.de:

Die Edgar Reitz Filmproduktion hat heute drei Trailer zu "Die andere Heimat" veröffentlicht: www.dieandereheimat.de. Auf der Webseite von Thomas Hönemann ist zu lesen: "Die Trailer bieten einen sehr guten Einblick in die Machart des Filmes, die Bildgestaltung, und insbesondere auch die musikalische Untermalung durch Michael Riessler (bekannt bereits durch Heimat 3), sowie in die Gesichter unverbrauchter, hoffnungsvoller Darsteller (besonders zu erwähnen: Medizinstudent Jan Schneider aus Kastellaun in der Rolle des Jakob)." Vielen Dank an Thomas Hönemann.

    

8 neue Folgen der TV-Serie

Der Alte

Jan Gregor Kremp

als Kommissar Voss

(Foto: ZDF / Michael Marhoffer)

 

Ab 13. September 2013, freitags um 20.15 Uhr

"Der Alte" meldet sich mit acht neuen Fällen zurück! Ab Mitte Oktober stößt bald eine Frau in das seit Serienstart 1977 ausschließlich von Männern gebildete Kripo-Team von Hauptkommissar Voss (Jan-Gregor Kremp), der in diesem Herbst sein Einjähriges in München feiert: In der Folge "Des Todes kalte Finger" (18. Oktober) zunächst zum Kreise der Verdächtigen gezählt, wird die Pathologin (Christina Rainer) in einer dubiosen Klinik am Ende sogar als Gerichtsmedizinerin für die Mordkommission abgeworben. Willkommen beim "Alten", Frau Dr. Sommerfeld.

 

Im April 1977 ging "Der Alte" mit seinem eigenwilligen und Hauptkommissar Erwin Köster, gespielt vom unvergessenen Siegfried Lowitz, zum ersten Mal auf Sendung. Die Folge "Dienstreise" begründete damit eine nationale und internationale Erfolgsgeschichte, die in der deutschen Fernsehlandschaft einmalig ist – und die mit nunmehr 369 ausgestrahlten Episoden weiter anhält. Kontinuität und ständige Modernisierung kennzeichneten von Beginn an das Format, das auch im 38. Ausstrahlungsjahr populäre und zeitlose Fiktion zu bieten vermag. Ein wesentliches Charakteristikum bei unserem Krimiklassiker ist die zentrale Ermittlerfigur und deren einzigartiger Charakter: Mehr als andere Serien lebt "Der Alte" von seinem Ermittlerfuchs. 

Nach Siegfried Lowitz, Rolf Schimpf und Walter Kreye konnte der vielseitige und beliebte Schauspieler Jan-Gregor Kremp für die Titelrolle gewonnen werden. Im September 2012 trat er als Hauptkommissar Richard Voss mit der 366. Folge "Königskinder" in die Fußstapfen seiner erfolgreichen Vorgänger. Lowitz' "Kommissar Köster" gehört zu den Lieblingsermittlern von Jan-Gregor Kremp, und er hat dementsprechend seiner Figur – neben selbst gewählten Charaktereigenschaften – auch ähnliche Züge von genau jenem Köster verliehen: Beharrlichkeit, Widerborstigkeit, Eigenwilligkeit. Auch Voss agiert als starker Individualist ohne Rücksichtnahme auf Autoritäten. Und ist damit fern vom kriminalistischen Musterknaben. Nach dem ersten ausgestrahlten Folgen-Block im Herbst 2012 ist es an der Zeit, kurz Bilanz zu ziehen: Der neue Hauptkommissar wurde sehr gut angenommen und hat sich bereits mit den ersten Folgen in die Herzen der Zuschauer gespielt. Das Publikum hat sich auf den unangepassten und authentischen Ermittler eingelassen und lässt sich gerne von ihm durch die Welt des Münchner Verbrechens führen. Diese positive Resonanz hat sich auch in den Einschaltungen niedergeschlagen: Die gesendeten Folgen wurden im Durchschnitt von knapp fünf Millionen Zuschauern (ein Marktanteil von 16,8 Prozent) gesehen.

(ZDF-Pressetext)

  

Schauspielerin und Agenturchefin

Doris Mattes ist

gestorben

Die Fassbinder-Foundation informiert:

Doris Mattes ist am 23.07.2013 fast 75jährig gestorben. Als Schauspielerin gehörte sie bereits in der Gründungzeit dem Münchner action-theater (später antiteater) an, wo sie im April ’68 in RWFs Katzelmacher-Produktion erstmals die Gunda in einer von Männern beherrschten, xenophoben Kleinbürgerwelt spielt. Im August 1969 debütiert sie mit der gleichen Rolle vor der Kamera. Der Film KATZELMACHER, für den das gesamte Ensemble des antiteaters mit dem Filmband in Gold ausgezeichnet wird, sollte richtungsweisend in ihrem Leben werden, „managt“ sie doch darin die von Elga Sorbas gespielte Rosy, deren größter Traum es ist, Schauspielerin zu werden.
Mit ihrer Agentur war Doris Mattes bis 2008 wichtige Wegbegleiterin für viele bekannte deutsche Schauspieler-/Innen. Zu ihrer Zeit mit RWF schrieb sie einmal: „Ich hab’ damals so viel Spaß mit Fassbinder, dem Action-Theater und antiteater gehabt, mir geht's heute gut. Und deshalb freu' ich mich auch, dass RWF und wir durch die Zusammenarbeit und die Filme mit ihm weiterleben."
Sie wirkte zwischen 1969 und 1976 zudem in GÖTTER DER PEST, WARUM LÄUFT HERR R. AMOK?, ANGST ESSEN SEELE AUF, BOLWIESER sowie in den TV-Werken ACHT STUNDEN SIND KEIN TAG und WELT AM DRAHT mit.

  
Gedenkanzeigen auf den Seiten der sueddeutsche.de und der www.agentur-mattes.de

 

(Vielen Dank an die Fassbinder-Foundation)
  

   

Schauspieler und Theaterleiter

Heinz Meier

gestorben

Bei www.steffi-line.de ist u.a zu lesen: "Am 21. Juli 2013 starb im Alter von 83 Jahren in Schliengen bei Freiburg (Baden-Württemberg) der Schauspieler und Theaterleiter Heinz Meier. Unvergessen bleibt er als Rentner Erwin Lindemann in dem Loriot-Sketch "Der Lottogewinner", auch mit Figuren in anderen Loriot-Sketchen wird Meier in Erinnerung bleiben, etwa als Vater Hoppenstedt oder als Möbelpacker Finke ("Ein Klavier, ein Klavier"). Weniger bekannt ist, dass Heinz Meier für Jahrzehnte das von ihm 1953 in Freiburg mitbegründete "Wallgraben-Theaters" leitete, dessen Mitinhaber er bis zuletzt war. Noch anlässlich des 60-jährigen Bestehens stand Meier Mitte Juni 2013 mit dem Stück "Ach was! Loriot!" auf der Bühne des Privattheaters."

  

Nachrufe sind auch bei www.spiegel.de, www.welt.de und nachzulesen.

  

Die Fassbinder-Foundation schreibt zum Schauspieler am 30.08.2013:

Andenken an Loriot-Schauspieler Heinz Meier
In den Diensten eines genialen Humoristen
Der am 17. Februar 1930 in Perwissau (im früheren Ostpreußen) geborene Heinz Meier wurde 1953 studentischer Mitbegründer des Freiburger Wallgraben-Theaters, eines privat geführten Hauses, dem er als späterer Inhaber bis 2003 auch leitend vorgestanden hatte. In rund 200 Rollen war er hier über eine Zeitspanne von nahezu 60 Jahren zu sehen.
Dem bundesweiten Publikum wurde er in den 1960er und 70er Jahren durch seine legendären Auftritte in Loriots Sketchen bekannt. Von 1967 bis 1972 in der für das Erste produzierten Sendung CARTOON des Süddeutschen Rundfunks (heutiger SWR) und von 1976 bis 1978 in der überaus erfolgreichen Reihe LORIOT (I-VI) für den ARD-Sender Radio Bremen. Der in diesen Rollen stets etwas indigniert und pikiert wirkende Meier hat sich in den Episoden „Der Lottogewinner“ und „Mutters Klavier“ für den Fernsehzuschauer unsterblich gemacht. Ebenso spielte er in Loriots großen Kinofilmen ÖDIPUSSI (1988) und PAPPA ANTE PORTAS (1991) mit.
Bei Fassbinder hatte er 1972 einen Auftritt im zweiten Teil von ACHT STUNDEN SIND KEIN TAG (Oma und Gregor) und 1973 den wichtigen Part des Staatssekretärs von Weinlaub in der expositionellen Szene von WELT AM DRAHT, wo es um die lobbyistische Verschränkung von Wirtschaft und Politik geht.
Heinz Meier lebte bis zuletzt in Schliengen bei Freiburg, wo er am 21. Juli 2013 im Alter von 83 Jahren starb.
  

    

Johanna Gastdorf und Mariele Millowitsch  gemeinsam vor der Kamera

Foto: ZDF / Frank Dicks

Peter Gersina (Regie), Ingo Naujoks (Rolle Teddy), Mariele Millowitsch (Rolle Anna), Johanna Gastorf (Rolle Bea), Lion Wasczyk (Rolle Max), Christoph M. Orth (Rolle Christian), v.l.n.r.

(Foto: ZDF / Frank Dicks)

ZDF dreht Komödie Zwei mitten im Leben

 

Mariele Millowitsch und Johanna Gastdorf stehen seit Dienstag, 16. Juli 2013, für die ZDF-Komödie "Zwei mitten im Leben" (Arbeitstitel) in Köln und Umgebung vor der Kamera. Peter Gersina führt Regie nach einem Drehbuch von Regine Bielefeldt und Annette Simon

 

Anna (Mariele Millowitsch) hat den Ort ihrer Jugend, Hückeskirchen im Bergischen Land, früh verlassen. Sie lebt seit über 30 Jahren in Berlin, arbeitet für eine Umweltorganisation und ist politisch sehr aktiv, ganz zum Leidwesen ihres Lebensgefährten Christian (Christoph M. Ohrt). Bea (Johanna Gastdorf) ist nach dem Studium nach Hückeskirchen zurückgekehrt und hat in der Lokalpolitik Karriere gemacht. Mittlerweile ist sie Bürgermeisterin, alleinerziehende Mutter eines 17-Jährigen und punktet beruflich und privat durch Zielstrebigkeit und ihren unerschütterlichen Pragmatismus. Als Annas Vater stirbt, zu dem sie seit 30 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, kehrt sie an den Ort ihrer Jugend zurück, um den Nachlass zu regeln. Dabei kommt es zum Wiedersehen mit Bea. Die einst besten Freundinnen haben sich, nach einem schweren Streit, seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen und noch manche Rechnung offen. 

 

An der Seite der beiden Hauptdarstellerinnen spielen unter anderen Christoph M. Ohrt, Ingo Naujoks und Dirk Borchardt. Eyeworks Germany produziert den Film, Produzentinnen sind Micha Terjung, Sabine de Mardt und Dagmar Konsalik. Die Redaktion im ZDF hat Wolfgang Feindt. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis 15. August 2013. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

(Quelle: ZDF Pressetext)

  

Neues Polizeiruf-110-Team in Magdeburg

Nachdem die beiden Kommissare Schmücke und Schneider (Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler),  die den Zuschauern 16 Jahre lang die Treue hielten, in Halle/Saale mit der Episode Laufsteg in den Tod in ihren wohlverdienten Ruhestand gegangen sind, machen sich die beiden Hauptkommissare Doreen Brasch (Claudia Michelsen) und Jochen Drexler (Sylvester Groth) in Magdeburg an die Arbeit. Sie ermitteln dann ab Herbst 2013.

  

Kleines Porträt der beiden Schauspieler in ihren neuen Kommissar-Rollen >>> und in sueddeutsche.de >>> werden sie ebenfalls vorgestellt.

  

  

Neuer Fernsehfilm im ZDF mit dem Arbeitstitel Die Unbeugsame

Foto von den Dreharbeiten: 

Reihe oben: David Carter (David Rott), Christof Oefelein (Kamera), Thomas Kronthaler (Regie),

Reihe unten: Julia Welling (Henriette Richter-Röhl), Hillary (Teresa Weißbach), Sam (Jonathan Price)

Foto: ZDF / Erika Hauri

Bayern, 1965. Eine junge Frau verliebt sich in einen Major der US-Army: In Lenggries und Umgebung haben am Dienstag, 2. Juli 2013, die Dreharbeiten zu einem neuen ZDF-Fernsehfilm mit dem Arbeitstitel Die Unbeugsame begonnen. Thomas Kronthaler verfilmt das Buch von Mathias Dinter, Xao Seffcheque und Britta Stöckle. Henriette Richter-Röhl und David Rott übernehmen die Hauptrollen, außerdem spielen Jasmin Richar, Florian Karlheim, Stephan Zinner, Andreas Lust, Teresa Weißbach, Jonathan Price, Bettina Mittendorfer und viele andere.

Inhalt: Erzieherin Julia Welling (Henriette Richter-Röhl) kommt in das kleine Örtchen Simbach am Inn, um ein Kinderheim aufzubauen. Schnell erkennt sie, dass die Haltung der Dorfbewohner den Jüngsten gegenüber eine ganz andere ist als ihre eigene: Kinder gibt es zu Hauf, sie haben wenig Rechte, dafür aber sehr viele Pflichten in der Landwirtschaft. Die Leute dort nehmen Julia auch übel, dass sie sich über die Pläne des Pfarrers (Andreas Lust) und des Bürgermeisters (Stephan Zinner) hinwegsetzt und für das geplante Heim statt der alten Gerberei die viel geeignetere halbleere Kaserne kauft. Unerwartete Unterstützung bekommt sie dabei von dem US-Major David Carter (David Rott), der gerade die Auflösung des Militärstandortes in Simbach abwickelt. Und schon bald muss sich die Idealistin mit der Frage auseinandersetzen, ob sie einen Soldaten lieben kann.

"Die Unbeugsame" (Arbeitstitel) ist eine Auftragsproduktion von ZDF und ORF, produziert von der teamWorx Television & Film GmbH, München (Produzentin: Ariane Krampe). Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis 30. Juli 2013. Anna Bütow hat die Redaktion im ZDF; ein Sendetermin steht noch nicht fest.

(Quelle: ZDF Pressetext)

    

    

Götz George spielt seinen Vater...

...in dem Doku-Drama G e o r g e, das am 1. Juli 2013 Vorpremiere in Berliner Kino Babylon hatte (seine Uraufführung hatte der Film bereits am 21.06.2013 in Ludwigshafen beim Festival des deutschen Films). Nach Berlin kamen zahlreiche Schauspielerkollegen und zollten Götz George Tribut, was hier in diesem kleinen Film des SWR zu sehen ist. Merkwürdig, dass der Film nicht als Kinofilm, sondern für das Fernsehen produziert wurde. Beim "Stern" ist u.a. zu lesen: "...Nach zwei Stunden wusste das Publikum im ausverkauften Saal mehr über Götz George, als einem lieb sein kann. George ist einer der persönlichsten Filme überhaupt." 

Regie führt Joachim A. Lang, das Drehbuch schrieb Joachim K. Lang und Joachim Hafenmeister.

Weitere Darsteller sind: Martin Wuttke als Joseph Goebbels, Muriel Baumeister als Berta Drews, Thomas Thieme als Paul Wegener, Hanns Zischler als Max Beckmann, und Burghart Klaußner als Helmut Maurer u.v.a.

  

Der Film wird am 22. Juli 2013 auf "arte" zu sehen sein.

Auf der SWR-Webseite sind weitere Informationen über Film und Schauspieler zu lesen.

Weiteres bei www.filmportal.de.

  

  

Schauspielerin 

Chantal de Freitas

unerwartet gestorben

Ihre Agentur bestätigte, dass die Schauspielerin (vermutlich am 2. Juli 2013) im Alter von nur 45 Jahren unerwartet verstorben ist.

Chantal de Freitas ist noch mit dem Schauspieler Kai Wiesinger verheiratet, das Paar hat zwei gemeinsame Kinder. Sie hatten sich 2011 getrennt.

Auch das berufliche Umfeld, die Sprecherin der Agentur und Schauspielerkollegen waren durch die Nachricht geschockt, konnten aber zum Tod der Schauspielerin keine Angaben machen.

 

Das Foto wurde mir von der Fotografin Virginia Shue zur Verfügung gestellt.

 

 

Schauspieler 

Ulrich Matschoss

gestorben

Am 1. Juli 2013 starb im hohen Alter von 96 Jahren der Film- und Theaterschauspieler Ulrich Matschoss.

 

Vielen Zuschauern ist der Schauspieler bekannt als Chef von Kriminalhauptkommissar Horst Schimanski in den Tatort-Folgen als Oberkriminalrat Königsberg, der oft über "Schimmi" seine schützende Hand gehalten hat.

 

Weiteres über den Schauspieler hier bei www.steffi-line.de

 

Das Foto wurde mir von der Fotografin Virginia Shue zur Verfügung gestellt.

  

      

Filmfest München vom 28.06.-06.07.2013

Am Freitag, 28. Juni 2013, hat in München das Filmfest begonnen.

In der Reihe "Neues Deutsches Kino" werden einige Filme vorgestellt, die es sich zu schauen lohnt, wie zum Beispiel die Komödie Eltern mit Charly Hübner und Christiane Paul, Regie: Grimme-Preisträger Robert Thalheim (Am Ende kommen Touristen).

  

Hier sind weitere Informationen: www.filmfest-muenchen.de

  

  

Letzter Fall für Kommissar Stubbe

Wolfgang und Stephanie Stubbe in "Von Fall zu Fall" - Foto: ZDF/Sandra Hoever

Nicht nur im Film, sondern auch m richtigen Leben Vater und Tochter: Wolfgang und Stephanie Stumph

©ZDF/Sandra Hoever

Am Dienstag, 25. Juni 2013, haben die Dreharbeiten zur 50. und letzten Folge der ZDF-Krimireihe Stubbe – Von Fall zu Fall mit dem Arbeitstitel "Mordfall Maria"  begonnen.

An der Seite von Wolfgang Stumph als Kommissar Stubbe spielen wieder Lutz Mackensy, Margret Homeyer, Stephanie Stumph, Wanja Mues, Heike Trinker und Helene Grass. Die weiteren Rollen sind mit Uwe Bohm, Julia Böwe, Theo Trebs, Jana Reinermann, Tom Sommerlatte, Christoph Jacobi, Michael Prelle, Kerstin Hilbig und anderen besetzt.

Der Möbelwagen fährt von Stubbes Haus ab. Der Kommissar winkt seiner Tochter Christiane (Stephanie Stumph) nach und begreift plötzlich, wie sehr sich sein Leben verändern wird. Seine Pensionierung steht unmittelbar bevor, Christiane bezieht mit Helge (Wanja Mues) eine eigene Wohnung, und seine Freundin Marlene (Heike Trinker) wird schon in wenigen Tagen zu ihrer neuen Arbeitsstelle nach Dresden aufbrechen. Ohne ihn, denn Stubbe hat sich entschlossen, der Familie wegen in Hamburg, seiner Wahlheimat, zu bleiben. Prompt beschert ihm sein Beruf einen besonders kniffeligen Fall. Mitten im Trainingsspiel bricht die beliebte Rollstuhl-Basketballerin Maria (Jana Reinermann) zusammen: Irgendjemand muss der jungen Frau eine Giftspritze in ihr gelähmtes Bein injiziert haben. Stubbe vermutet eine Beziehungstat, und: Die Tote war schwanger! Seine Ermittlungen konfrontieren Stubbe mit einer ihm völlig fremden Lebenswelt.

Das Buch stammt aus der Feder von Peter Kahane, der auch Regie führt. Peter Kahane ist Autor der ersten Stunde und war an der Entwicklung der ZDF-Krimireihe "Stubbe – von Fall zu Fall" maßgeblich beteiligt. 

Die Dreharbeiten in Hamburg und Umgebung dauern voraussichtlich bis 2. August 2013. "Stubbe – Von Fall zu Fall" ist eine ZDF-Auftragsproduktion der Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft mbH, Hamburg. Die Redaktion im ZDF hat Thorsten Ritsch. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

(Quelle: ZDF Pressetext)

    

Regisseur

Miloš Forman erhält

die Goldene Mozart-

Medaille

Obwohl diese Nachricht nichts mit dem deutschen Film zu tun hat, habe ich mich entschlossen, sie dennoch zu vermelden, da ich auch zu den Menschen gehöre, denen diese Musik gerade durch den Film  AMADEUS nähergebracht wurde. Wer diesen Film immer noch nicht gesehen hat, der sollte es schleunigst nachholen.

  

Der amerikanische Filmregisseur Miloš Forman hat die Goldene Mozart-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum
erhalten. Damit ehre man Formans Verdienste um die Verbreitung Mozarts, teilte die Stiftung am Freitag mit.

  

(Gelesen in musik-heute.de am 24. Juni 2013.)

  

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Neuer Fernsehfilm im ZDF.

Titel Rosario

von Peter Keglevic

Ganz links im Bild: Regisseur Peter Keglevic - Foto: ORF / ZDF

Hier im Bild: Peter Keglevic (Regisseur), Max von Thun, Wolfgang Rest (Produzent), Henriette Confurius, Emre Erkmen (Kamera) bei den Dreharbeiten

Foto: ZDF und ORF / Andrea Mayer Rinner

  

In dem ZDF/ORF-Drama "Rosaria" (Arbeitstitel), das seit Montag, 17. Juni 2013, in der Steiermark (Österreich) gedreht wird, gerät eine junge Frau zwischen die Fronten, weil sich zwei Brüder gleichermaßen in sie verlieben. Die Hauptrollen in dem modernen Heimat-Drama übernehmen Henriette Confurius und Manuel Rubey, außerdem spielen unter anderen Max von Thun, Franziska Weisz, Saskia Vester und August Schmölzer, von dem auch die Idee für den Film stammt. Regie führt Peter Keglevic nach dem Drehbuch von Konstanze Breitebner, die auch als Schauspielerin bekannt ist.

  

Ein schweres Erdbeben, bei dem die Menschen ihr Hab und Gut und viele auch ihr Leben verloren haben, hat die Heimat der italienischen Lehrerin Rosaria (Henriette Confurius) schwer verwüstet. Rosaria nimmt mit einigen ihrer Schüler die Einladung der Bürgermeisterin Irene (Franziska Weisz) an und gönnt sich ein paar Tage Erholung in deren steirischer Dorfgemeinde. Die empathische und schöne Rosaria erweckt sofort das Interesse der jungen, sehr unterschiedlichen Wolf-Brüder Josef (Manuel Rubey) und Franz (Max von Thun). Rasch verliebt sich Rosaria in den ungestümen, charismatischen Josef, der gemeinsam mit seinem herrischen Vater Anton (August Schmölzer) den Familienhof bewirtschaftet. Als sich Rosaria schließlich entscheidet, bei Josef zu bleiben, und mit ihm auf einen Neuanfang in seinem Dorf hofft, stößt sie auf unerwartete Widerstände. Schwerwiegende Familienkonflikte und Anfeindungen innerhalb der Dorfgemeinschaft drohen den erhofften Neustart und ihre Liebe zu Josef zu zerstören.

 

Rosaria ist eine ZDF/ORF-Auftragsproduktion der FILM27 Multimedia Produktions GmbH, Wien (Produzent: Wolfgang Rest), gefördert vom Fernsehfonds Austria. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Juli 2013. Die Redaktion im ZDF hat Daniel Blum. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

 

(Quelle: ZDF Pressetext)

  

  

Neues Erfurter-Tatort-Team startet im November 2013

Heute, am 5. Juni 2013 habe ich in der Thüringer Allgemeinen Zeitung (inkl. Video) gelesen, dass Regisseur Thomas Bohn mit den Dreharbeiten zum neuen Tatort, zu dem er auch das Drehbuch schrieb, mit dem Arbeitstitel "Speed", der aus Erfurt kommen soll, begonnen hat. Als neue Gesichter sind die Schauspieler Friedrich Mücke als Kriminalhauptkommissar Henry Funck, der in Weimar geborene Schauspieler Benjamin Kramme als Kriminaloberkommissar Maik Schaffert und Alina Levshin als Praktikantin zu sehen. Drehschluss soll der 12. Juni sein.

Die Episode soll im November 2013 ausgestrahlt werden.

  

Weitere Informationen bei www.tatort-fundus.de >>>

  

  

Neuer "Bella-Block"-Film in Vorbereitung

Hannelore Hoger ist Bella Block

Foto: ZDF / Georges Pauly

"Angeklagt" – ZDF dreht neuen Film der "Bella Block"-Reihe

In ihrem neuen, ihrem 34. Fall wird Bella Block mit früheren Ermittlungen konfrontiert und muss sich mit einem alten Fall neu auseinandersetzen. "Angeklagt" ist der Arbeitstitel des Films für die ZDF-Krimireihe "Bella Block" mit Hannelore Hoger in der Titelrolle, der seit Mittwoch, 29. Mai 2013, in Hamburg entsteht. In weiteren Rollen spielen Peter Simonischek, Anna Fischer, Hansjürgen Hürrig, Karoline Eichhorn, Fritz Karl, Tim Bergmann, Rüdiger Vogler und andere. Das Buch schrieben Florian Iwersen und Stefan Holtz; bearbeitet wurde das Drehbuch von Susanne Schneider und Julian Roman Pölsler, der auch Regie führt.

Bella Block wird von Oberstaatsanwalt Mehlhorn (Hansjürgen Hürrig) als Zeugin geladen. Die Leiche eines kleinen Mädchens wurde gefunden, das vor Jahren am helllichten Tag aus seinem Kinderwagen entführt worden war. Die Mutter Jana Larson (Karoline Eichhorn) ist angeklagt, ihre Tochter damals mit Medikamenten ruhig gestellt und dabei getötet zu haben. Bella muss jetzt, vier Jahre später, über ihre damaligen Ermittlungen Auskunft geben.

Je mehr Bella Block sich mit dem Thema beschäftigt, umso größer wird ihre Skepsis. Die Glaubwürdigkeit der Zeugen der Anklage scheint ihr zweifelhaft, und von den Medien wird die Angeklagte vorverurteilt. Bella reißt sich nicht um den Fall, doch als Strafverteidiger Volkmann (Tim Bergmann) neue Beweise präsentiert, wechselt sie zum ersten Mal die Seiten: Sie hilft der Verteidigung, die Unschuld der Kindesmutter zu beweisen. Den Oberstaatsanwalt, der Bella sehr schätzt, trifft das auch persönlich. Nun sind sie plötzlich Gegner.

"Bella Block" wird von der UFA Fernsehproduktion GmbH, Berlin, Cornelia Wecker und Joachim Kosack, produziert. Die Redaktion im ZDF hat Pit Rampelt. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis 3. Juli 2013. Ein Sendetermin steht noch nicht fest. (Quelle: ZDF-Pressetext, 30. Juni 2013)  

  

Sendetermin am Mittwoch, 30.10.2013, 20:15 Uhr, ZDF neo

            und am Samstag, 02.11.2013, um 20:15 Uhr, ZDF

   

Komiker und Schauspieler

Eddi Arent ist tot

Wie ich gestern, am 5. Juni 2013, erfahren habe, ist der großartige Komiker und Schauspieler Eddi Arent im Alter von 88 Jahren gestorben. Er starb am 28. Mai 2013 und ist Anfang dieser Woche auf dem Friedhof der oberbayerischen Gemeinde Oberschleißheim beigesetzt worden. 

  

Nachrufe sind zu finden bei:

www.sueddeutsche.de

www.n24.de

www.rp-online.de

www.focus.de

  

Das Foto wurde mir von der Fotografin Virginia Shue zur Verfügung gestellt.

  

    

Joachim Król steigt als Tatort-Kommissar wieder aus

Heute, am 28. Mai 2013, habe ich gelesen, dass Schauspieler Joachim Król als Tatort-Kommissar aussteigen will...

  

Weiterlesen >>> ("Kleine Zeitung")

www.spiegel.de 

www.sueddeutsche.de

  

  

Schauspielerin

Hildegard Krekel

ist tot

Schauspielerin Hildegard Krekel - Foto: Achim Raschka

Hildegard Krekel, hier beim NRW-Tag am 19.09.2010 in Siegen

©Achim Raschka / CC-BY-SA-3.0

Hildegard Krekel, Schauspielerin mit rheinischem Humor, immer voller Power und positiven Rollen, hat den Kampf gegen eine Krebserkrankung verloren. Sie starb am 27. Mai 2013 im Alter von 60 Jahren in ihrer Heimatstadt Köln.

 

Bekannt wurde die Hildegard Krekel im Fernsehen in der Rolle der Rita Tetzlaff in der inzwischen legendären Kultserie Ein Herz und eine Seele, obwohl sie wahrhaftig andere Rollen spielte. Sie war beispielsweise in Detekivbüro Roth zu sehen oder als Wirtin Uschi Schmitz in Die Anrheiner. Aber sie war und blieb die quirlige Rita aus der vom WDR produzierten Serie, von der leider nur noch Elisabeth Wiedemann lebt. Diether Krebs, der den Schwiegersohn spielte, ist im Jahr 2000 ebenfalls an Krebs verstorben und Heinz Schubert (Ekel Alfred) starb bereits 1999.

  

Hildegard Krekel war mit dem Ex-Fußballnationalspieler Max Lorenz verheiratet und hinterlässt zwei Töchter. Hildegard Krekel war die Schwester der Schauspielerin und Sängerin Lotti Krekel.

  

Einige Nachrufe sind hier zu lesen:

http://news.de.msn.com

www.welt.de 

www.express.de 

www.spiegel.de

www.derwesten.de 

 

  

  

Dokumentarfilmer, Regisseur und Drehbuchautor

Horst Königstein

gestorben

Horst Königstein 

©Virginia Shue, Hamburg, starfotos@virginia-hamburg.de

Horst Königstein, äußerst vielseitiger Filmemacher, Regisseur, Dokumentarist, Komponist und Drehbuchautor ist tot. Er starb mit nur 67 Jahren.

Er war sozusagen die andere Hälfte des Regisseurs Heinrich Breloer, weil er mit ihm einige hochkarätige Doku-Dramen verwirklicht hat, z.B. Speer und Er oder Die Manns - Ein Jahrhundertroman

  

Das NDR Fernsehen ändert zu Ehren von Horst Königstein am Mittwoch, 15. Mai 2013, sein Programm und sendet ab 23.50 Uhr eine Königstein-Nacht. Zu sehen sind "Ich, Ringo und das Tor zur Welt", eine Dokumentation über die Arbeit Horst Königsteins, "Die Leute vom Mümmelmannsberg", eine Dokumentation von Horst Königstein und Hansjürgen Rosenbauer sowie Königsteins Dokumentarspiel "Hamburger Gift". (Quelle: NDR)

  

Weitere Nachrufe sind zu finden

in der FAZ vom 13. Mai 2013 und 

im Spiegel vom 13. Mai 2013 und

in der Frankfurter Rundschau vom 14. Mai 2013 und

auf der Webseite des Norddeutschen Rundfunks und www.tagesschau.de 

 

   starb am 21. Mai 2013 im Alter von 45 Jahren

  

Kameramann

Peter Przybylski

im Alter von 45 Jahren gestorben

Kameramann Peter Przybylski ist im Alter von 45 Jahren am 21. Mai 2013 überraschend gestorben.

 

Wie ich weiterhin gelesen habe, teilte der WDR mit, das Przybylski der Wunschkandidat für Regisser Kaspar Heidelbach für die Dreharbeiten zum neuen "Schimanski" mit Götz George gewesen wäre.

Der Kameramann war für seine Arbeit am Tatort Der tote Chinese (HR) beim Deutschen Fernsehkrimi-Festival im als bester Kameramann ausgezeichnet worden. Für seine Kameraarbeit an Hendrik Handloegtens Film Fenster zum Sommer  sollte er eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis erhalten. - Der neue Kameramann heißt nun Daniel Koppelkamm und steht ab dem 27. Mai 2013 bereit und wird den "Schimanski" drehen.

  

Weiteres über den Kameramann bei Filmportal.

  

  

  

Autorenfilmer

Peter Sehr

gestorben

Autorenfilmer

Peter Sehr  

©Filmakademie

Baden Württemberg

 

Peter Sehr, Autorenfilmer, Regisseur, Drehbuchautor ist tot. Er starb am 9. Mai 2013 im Alter von nur 61 Jahren an einem Hirntumor. 

Sein letzter Spielfilm war die Geschichte des Bayernkönigs Ludwig II., der im Dezember 2012 in die Kinos kam (Offizielle Filmseite). Zu Sehrs erfolgreichsten Arbeiten gehören das Findelkind-Drama Kaspar Hauser von 1993 mit André Eisermann in der Titelrolle und der 1997 gedrehte Film Obsession mit Heike Makatsch und Draniel Craig, der beide auch privat zu einem Paar werden ließ. 

  

Informationen sind auf meiner Kurz-Biografie-Seite zu finden.

  

Nachruf des Bayerischen Rundfunks >>>

  

Weiteres bei Abendzeitung München >>>

  

  

  

ZDF-Fernsehfilm der Woche: Tod in den Bergen am 6. Mai 2013

Polizist Hannes (Fritz Karl, li.) und Journalist Jan (Robert Atzorn) recherchieren, welche Geschäfte eine Münchner Speditionsfirma in den kleinen Ort Kalltach führt.

©ZDF/Oliver Roth 

Das majestätische Bergmassiv des Großglockners, das Salzbergwerk von Hallein und der Wasserfall bei Golling bilden die beeindruckende Naturkulisse für den Thriller Tod in den Bergen, den das ZDF am Montag, 6. Mai 2013, 20.15 Uhr, zeigt.

 

Regisseur Nils Willbrandt inszenierte einen packenden "Fernsehfilm der Woche" mit dem österreichischen Filmstar Ursula Strauss sowie Robert Atzorn, Fritz Karl und Felix Eitner in den Hauptrollen. Das Drehbuch schrieb das Autorenpaar Maja und Wolfgang Brandstetter.

  

Beim Klettern in einem abgesperrten Gebiet in den Alpen finden die junge Ärztin Clara Lang (Ursula Strauss) und ihr Freund David (Felix Eitner), Leiter einer kleinen Lokalzeitung am Ort, eine Leiche im Schnee. Der Journalist wittert einen aufregenden Fall und beginnt – gegen den entschiedenen Willen des Bürgermeisters – zu recherchieren. Als er kurz darauf unter ominösen Umständen am Berg ums Leben kommt, vermutet Clara ein Verbrechen. Noch in der gleichen Nacht wird auf ihrem abgelegenen Hof eingebrochen und Davids Rucksack durchwühlt. Doch der herbeigerufene Dorfpolizist Hannes (Fritz Karl) tut den Einbruch als Hirngespinst einer verstört wirkenden jungen Frau ab. Gemeinsam mit Davids Vater Jan (Robert Atzorn), einem erfahrenen Enthüllungsjournalisten, stellt Clara Nachforschungen an. Die beiden kommen einem Netz aus Korruption und skrupellosen Machenschaften auf die Spur, dessen Hintermänner selbst vor Mord nicht zurückschrecken und in ihrer Gier nach Profit eine Katastrophe ungeheuerlichen Ausmaßes riskieren. Für Clara und Jan wird die Entdeckung zur tödlichen Bedrohung.

(Quelle: ZDF Pressetext)

  

  

Deutsche Filmpreise 2013 vergeben

Eine glückliche Gewinnerin: Barbara Sukowa bekam die LOLA 2013 für ihre Darstellung in Margarethe von Trottas "Hannah Arendt"

©ZDF/Swea Pietschmann

 

Am 26. April 2013 wurden im Berliner Friedrichstadtpalast die Deutschen Filmpreise (Lola) vergeben. Der beste Film in diesem Jahr war Oh Boy, außerdem wurde der Film noch ausgezeichnet für "beste Regie" für Jan Ole Gerster, "bestes Drehbuch", "beste männliche Hauptrolle" für Tom Schilling, "beste männliche Nebenrolle" für Michael Gwisdek.  

   

Die silberne und die bronzene Lola für die Besten Filme gingen an "Hannah Arendt" und "Lore".

   

Die aufwändige Koproduktion "Cloud Atlas" wurde mit insgesamt fünf Lolas, darunter für die Beste Kamera und den Besten Schnitt, der zahlenmäßig zweite große Gewinner des Abends. Der Ehrenpreis ging in diesem Jahr an Werner Herzog.

  
Bester Spielfilm in Gold: Oh Boy

Bester Spielfilm in Silber: Hannah Arendt

Bester Spielfilm in Bronze: Lore

  

Weitere Informationen sind auf der Offiziellen Website des Deutschen Filmpreises zu finden >>>

    

Schauspielerin

Vivi Bach

ist tot

Die dänische Schauspielerin und Moderatorin Vivi Bach ist tot. Sie starb lt. Medienberichten völlig überraschend am 22. April im Alter von 73 Jahren in ihrem Haus auf Ibiza, wo ihr Ehemann, der Schauspieler Dietmar Schönherr, sie tot auffand.

Das Ehepaar Bach/Schönherr war über 47 Jahre lang verheiratet. Nach dem Erfolg der oft umstrittenen TV-Show "Wünsch' dir was" Mitte der 1970er-Jahre hatte sich Vivi Bach aus dem Showgeschäft zurückgezogen, um als Malerin und Illustratorin zu arbeiten. Außerdem verfasste sie Kinderbücher. Sie unterstützte ihren Mann tatkräftig bei seinen sozialen Aufgaben in Bezug auf ein Entwicklungsprojekt für Nicaragua (Casa de los Tres Mundos), welches von Dietmar Schönherr und Ernesto Cardenal 1988 ins Leben gerufen wurde.

  

Weitere Nachrufe für die sympathische Schauspielerin sind bei http://news.de.msn.com, www.focus.de, www.stern.de und eine Kurz-Biografie bei www.steffi-line.de zu finden.

  

Schauspieler

Sven Lehmann gestorben

Szene aus dem Theaterstück "Die Ratten" in der Inszenierung von Michael Thalheimer - Foto: ZDF/Katrin Ribbe

Inszenierung von Michael Thalheimer am Deutschen Theater Berlin: " Die Ratten" v.l.: Constanze Becker, Horst Lebinsky, Sven Lehmann und Katrin Klein

©ZDF/Katrin Ribbe

Wie ich heute gelesen habe, ist der deutsche Theater- und Filmschauspieler Sven Lehmann im Alter von nur 47 Jahren gestorben. Der Schauspieler gehörte zum Ensemble des Deutschen Theaters Berlin. 

 

Sven Lehmann wurde in Borna in Sachsen geboren. Er studierte an der Berliner Schauspielschule "Ernst Busch", bevor er 1994 ans Bremer Theater ging, wo er drei Jahre blieb. Danach gehörte er zum Ensemble des Bayerischen Staatsschauspiels in München, wo er u.a. in Klaus Emmerichs "Lulu" mitwirkte und in "Leonce und Lena", eine Inszenierung von Andreas Kriegenburg.

  

Seine Theaterregisseure waren allesamt bekannt Regiegrößen, wie z.B. Hans Neuenfels, Andreas Dresen oder Matthias Hartmann. Seit 2001 gehörte seine Theaterarbeit voll und ganz dem Deutschen Theater in Berlin, wo er im Dezember 2012 in seiner letzten Rolle als Wagin in "Kinder der Sonne" (nach Maxim Gorki) zu sehen war.

  

Mit dem Regisseur Michael Thalheimer drehte er u.a. "Die Ratten" (siehe Foto) nach G. Hauptmann, hier spielte er den Maurer John, weiterhin sah man Lehmann in "Die Wildente", in "Emilia Galotti" und als Mephisto in "Faust". 

  

Eine seiner letzten Rollen im Fernsehen hatte Sven Lehmann in dem ARD-Film Nacht über Berlin mit Anna Loos und Jan Josef Liefers in den Hauptrollen. Weiterhin sah man Lehmann in der TV-Serie "Polizeiruf 110" (Folge: ...und raus bist du) und als Kommissar Bergmann in der "Tatort"-Folge ...es wird Trauer sein und Schmerz.

 

Übrigens: Das Theaterstück "Die Ratten" in der Aufführung mit Sven Lehmann ist am 2. Mai 2013 in "zdfkultur" zu sehen. 

  

Weitere Nachrufe bei Berliner Morgenpost und zeit.de.

  

  

ZDF-Fernsehfilm der Woche am 29. April

Ulrike Kriener und Peter Heinrich Brix in "Nägel mit Köppen" - Foto: ZDF/Boris Laewen

Nach einem folgenschweren Streit, der die Beziehung der beiden fast beendet hätte, versöhnen sich Petra Koslowski (Ulrike Kriener, l.) und Lebensgefährte Hans-Uwe Petersen (Peter Heinrich Brix, r.) wieder.

©ZDF/Boris Laewen (bola) 

Am 29. April läuft im ZDF der Fernsehfilm der Woche: Nägel mit Köppen

Als der norddeutsche Pastor Hans-Uwe Petersen (Peter Heinrich Brix) erfährt, dass seine Kirchengemeinde Toestrup mit der Nachbargemeinde Norderup zusammengelegt werden soll, gerät er unter Druck. Er würde die Verantwortung für beide Dörfer gerne übernehmen, doch der Posten ist an eine Bedingung geknüpft: Er soll endlich seine Lebensgefährtin Petra Koslowski (Ulrike Kriener) heiraten, mit der er in wilder Ehe lebt. Petra hält von der Idee nichts – sie glaubt weder an Gott, noch sieht sie sich als Pfarrersfrau beim Ausrichten von Seniorennachmittagen und Gemeindeflohmärkten. Doch Pröbstin Friederike Murrmann (Katharina Müller-Elmau) macht unmissverständlich klar, dass Hans-Uwe seine privaten Verhältnisse in Ordnung bringen muss, sonst wird der Kirchenvorstand von Norderup dem Plan nicht zustimmen. Allen voran der konservative und einflussreiche Großbauer Dietrich Bosefeld (Peter von Strombeck) schaut mit Skepsis auf das Paar – zumal die unkonventionelle Petra nicht als standesgemäß gilt. Hans-Uwes berufliche Existenz steht auf dem Spiel: Wenn er den neuen Posten nicht bekommt, wird er seine Gemeinde ganz verlieren. Er braucht Petra. Als sie endlich soweit ist, doch über ihren Schatten zu springen, taucht ausgerechnet ihr Sohn Mikis (Oliver Wnuk) auf, zu dem sie ein angespanntes Verhältnis hat. Im Schlepptau hat er seinen Vater Dimitris (Albert Kitzl) – Petras Jugendliebe aus Griechenland. Nägel mit Köppen erzählt mit dem gleichen liebevollen Blick wie Butter bei die Fische vom Leben und Lieben in Kappeln in der norddeutschen Provinz. Im Mittelpunkt der turbulenten Flachland-Komödie steht wieder das ungleiche Paar mit dem großem Unterhaltungspotential: die nicht auf den Mund gefallene "Ruhrpottpflanze" Petra Koslowski und der eher schweigsamen Schleswig-Holsteiner Dorfpastor Hans-Uwe Petersen.

Das fein gewebte Drehbuch mit dem leisen Humor von Georg Weber, der als Schauspieler und Regisseur arbeitet und sich seit seinem beeindruckenden Schreibdebüt für das ZDF-Fernsehspiel Am Ende des Tunnels auch als Autor einen Namen gemacht hat, wurde Ulrike Kriener (mit der Weber verheiratet ist) auf den Leib geschrieben und gibt der geborenen Bottroperin, die im ZDF regelmäßig als "Kommissarin Lucas" eher ernst in Regensburg ermittelt, mal wieder die Möglichkeit, ihr großes – und spätestens seit Männer unvergessliches – komödiantisches Talent zu zeigen.

(Quelle: ZDF Pressetext)

  

Neue Comedy-Serie mit Sascha Hehn

Sascha Hehn in "Lerchenberg", der neuen Sitcom des ZDF - Foto: ZDF/Rasmus Voss

Sascha Hehn in "Lerchenberg", der neuen Sitcom des ZDF

©ZDF/Rasmus Voss 

Auf ZDFneo läuft ab dem 5. April 2013 eine 4teilige Comedy-Serie mit Sascha Hehn und dem vielsagenden Titel LERCHENBERG. Die neue vierteilige Comedy mit und rund um Sascha Hehn läuft am 28.03.13 um 22.45 Uhr mit allen vier Folgen auf ZDFneo und am 05.04.13 und 12.04.12 um 23.00 Uhr im ZDF mit jeweils einer Doppelfolge.

 

Sascha (Sascha Hehn) hat fertig. Die Karriere stockt, das Vermögen ist mit Ost-Immobilien verzockt, der Ruf im Haussender ZDF ist ruiniert. Seine letzte Chance ist seine ehemalige Geliebte Lissie (Karin Giegerich), in Mainz eher als Dr. Elisabeth Wolter bekannt. Die toughe Redaktionsleiterin Wolter verdonnert ausgerechnet ihre idealistische Untergebene Billie (Eva Löbau) dazu, für den ehemaligen Lieblingsschwiegersohn der Nation ein Comeback zu entwickeln. Das stellt sich allerdings als schwieriger heraus, als gedacht. Denn Sascha ist nicht zufällig zu seinem schlechten Ruf gekommen. Er hat ihn sich über lange Jahre hart erarbeitet ...

 

"Lerchenberg" ist eine Entwicklung aus dem TV-Labor Quantum der ZDF-Nachwuchsredaktion "Das kleine Fernsehspiel". Die Sitcom entstand in Zusammenarbeit mit ZDFneo und in Kooperation mit der Zentralredaktion Neue Medien. Regie führte Felix Binder, die Produktion liegt bei der Münchener Produktionsfirma lüthje schneider hörl | FILM.

  

Hier sind Hinweise zur Serie >>> http://lerchenberg.zdf.de

 

(Quelle: ZDF Pressetext)

  

Grimme-Preise 2013

Das ZDF informiert am 27. März 2013: 

Sechs Grimme-Preise gehen 2013 an das ZDF. In der Kategorie "Fiktion" wird der ZDF-Fernsehfilm der Woche Das Ende einer Nacht mit einem Grimme-Preis ausgezeichnet. Der Justizthriller über einen fesselnden Gerichtsprozess, die Konflikte zweier starker Frauen und die Frage nach Recht und Schuld, nach Verantwortung und Moral wurde am 26. März 2012 ausgestrahlt. Redaktion im ZDF hatten Reinhold Elschot / Stefanie von Heydwolff. Ausgezeichnet werden Regisseur Matti Geschonneck, die Schauspielerinnen Ina Weisse und Barbara Auer sowie Drehbuchautor Magnus Vattrodt. Außerdem erhielt Matti Geschonnek die Ehrung für seine herausragenden Verdienste um das deutsche Fernsehen.

Ebenfalls in der Kategorie "Fiktion" erhält der ZDF-Fernsehfilm der Woche Der Fall Jakob von Metzler einen Grimme-Preis 2013. Der am 24. September 2012 ausgestrahlte Film erzählt das Drama um die Entführung und Ermordung des elfjährigen Frankfurter Bankierssohns Jakob von Metzler vor elf Jahren. Die Verhöre seines Mörders Magnus Gäfgen sowie das anschließende Strafverfahren gegen den damaligen Polizei-Vizepräsidenten Wolfgang Daschner sind zentrale Elemente des Films. Redaktion im ZDF hatten Caroline von Senden und Katharina Dufner. Den Grimme-Preis erhalten Regisseur Stephan Wagner, Schauspieler Robert Atzorn stellvertretend für das gesamte Ensemble sowie Drehbuchautor Jochen Bitzer.

In der Kategorie "Information & Kultur" wird Regisseurin und Autorin Annekatrin Hendel für die ZDF/ARTE-Produktion Vaterlandsverräter ausgezeichnet. Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms, der auf ARTE am 20. März 2012 zu sehen war, steht Paul Gratzik. Er war "Arbeiterschriftsteller" und 20 Jahre lang IM bei der DDR-Staatssicherheit. Mitte der 80er Jahre verweigerte er die Mitarbeit und enttarnte sich selbst. Redaktion im ZDF hatte Anne Even.

Ein weiterer Grimme-Preis in der Kategorie "Information & Kultur" geht an die ZDF/ARTE/rbb-Produktion Lebt wohl, Genossen!. Der Sechsteiler erzählt die Geschichte des Untergangs der Sowjetdiktatur aus der Innensicht, zu Wort kommen einfache Arbeiter genauso wie ehemalige KP-Mitglieder oder Mitarbeiter des KGB. ARTE strahlte Lebt wohl, Genossen ab dem 24. Januar 2012 aus. Redaktion im ZDF hatte Martin Pieper. Den Grimme-Preis erhalten Andrei Nekrasov und György Dalos für das Buch, Christian Beetz und Georg Tschurtschenthaler für die Produktion.

Mit einem Grimme-Preis "Spezial" in der Kategorie "Information & Unterhaltung" wird Bettina Braun (Buch / Regie / Kamera / Schnitt / Produktion) für ihre Dokumentar-Trilogie Was lebst du? – Was du willst – Wo stehst du? geehrt. Die filmische Langzeitbeobachtung des Alltags junger Muslime in Deutschland wurde von der ZDF-Redaktion Das kleine Fernsehspiel und ZDF/ARTE koproduziert. 2001 begann Bettina Braun die filmische Auseinandersetzung mit Ali, Kais, Alban und ihren Freunden aus dem Kölner Jugendzentrum Klingelpütz, die damals noch Schüler waren. Ihre Heimat ist Deutschland, ihr Weltbild ist geprägt von der muslimischen Kultur der Eltern. "Was lebst du?" war am 14. November 2005 im ZDF zu sehen, "Was du willst" strahlte ARTE erstmals am 23. Juni 2009 aus, "Wo stehst du?" zeigte das ZDF am 30. April 2012. Die Redaktion im ZDF hatten Christian Cloos ("Was lebst du?"/Wo stehst du?") sowie Sabine Bubeck-Paaz und Susanne Mertens ("Was du willst").

Den Grimme-Preis in der Kategorie "Sonderpreis Kultur des Landes NRW" gewinnt Regisseur und Drehbuchautor Shaheen Dill-Riaz für die ZDF/3sat-Produktion Der Vorführer aus der Reihe "Fremde Kinder". 3sat strahlte den Dokumentarfilm am 5. November 2012 aus. Shaheen Dill-Riaz erzählt in "Der Vorführer" die Geschichte des zehnjährigen Rakib, der in Chandpur/Bangladesch den Projektor des alten Kinos bedient. So meistert er trotz schwieriger Lebensumstände mit seiner Hoffnung und seiner Leidenschaft für das Kino den Alltag. Die Redaktion im ZDF hatte Nicole Baum. (Quelle: ZDF Pressetext)

  

Weitere Grimme-Preise gehen an die Drehbuchautorin Dorothee Schön, Johannes Fabrick (Regie) und Wotan Wilke Möhring stellvertretend für das gesamte Schauspielensemble den Grimme-Preis für Der letzte schöne Tag (WDR). Der von 'hager moss' produzierte Film, der im Ersten im Januar 2012 zu sehen war, verfolgt über etwas mehr als eine Woche das Weiterleben der hinterbliebenen Familie eines Suizidopfers und entwickelt nach dem Urteil der Jury daraus "eine tief berührende Phänomenologie des Trauerns durch Tätigsein".

Der Publikumspreis geht an Beate Langmaack (Buch) und Rainer Kaufmann (Regie) und die Schauspieler Devid Striesow und Stipe Erceg für den Fernsehfilm Blaubeerblau, der eindringlich das Leben in einem Hospiz zeigt.

 

Hier noch einmal die Filme bzw. Schauspieler/innen im Überblick:

Filme: Der letzte schöne Tag, Das Ende einer Nacht, Der Fall Jakob von Metzler, Der Turm, Seelenvögel, Vaterlandsverräter, 

Was lebst Du?, Was du willst, Wo stehst du?, Der Vorführer, Wir, Blaubeerblau, Über uns das All.

Personen: Dorothee Schön, Johannes Fabrick, Wotan Wilke Möhring, Magnus Vattrodt, Matti Geschonneck, Ina Weiss, Barbara Auer, Jochen Bitzer, Stephan Wagner, Robert Atzorn, Thomas Kirchner, Christian Schwochow, Lars Lange, Jan Josef Liefers, Claudia Michelsen, Sebastian Urzendowsky, Quirin Berg, Tobias Baumann, Sebastian Wehlings, Christian Lyra, Thomas Riedelsheimer, Eric Fiedler, Annekatrin Hendel, Christian Beetz, Georg Tschurtschenthaler, Bettina Braun, Arne Feldhusen, Bjarne Mädel, Sarah Wirtz, Max Giermann, Shaheen Dill-Riaz, Anna Wahle, Beate Langmaack, Rainer Kaufmann, Devid Striesow, Stipe Erceg, Jan Schomburg

Weitere umfangreiche Informationen auf der Website des Grimme-Instituts >>>

  

  

Retrospektive "Filmverlag der Autoren" im Filmmuseum München

  

Vom 5. April bis 28. Juni 2013 zeigt das Filmmuseum München eine Retrospektive mit 21 Filmen aus dem "Filmverlag der Autoren... weiterlesen >>>

  

Sänger

Reinhard Lakomy

ist verstorben 

Reinhard Lakomy - Foto: www.traumzauberbaum.de

Sänger, Komponist, Pianist und Sänger Reinhard Lakomy, hier 2009

Die Verwendung dieses Fotos ist honorarfrei - www.traumzauberbaum.de

 

Reinhard Lakomy, der 1946 in Magdeburg geboren wurde, ist ein Sänger und Komponist, der in der damaligen DDR sehr gefragt war. Sein musikalisches Repertoire waren Schlager (am bekanntesten war wohl den Song "Heute bin ich allein", 1972), Jazz und auch elektronische Musik. Weiterhin schrieb er auch Hörspiele für Kinder.  Wikipedia schreibt: "Lakomy gehörte in der Deutschen Demokratischen Republik neben den Puhdys zu den Künstlern mit den meisten offiziellen Veröffentlichungen. Zu seinen bekanntesten Werken gehört das Kinder-Hörspielmusical Der Traumzauberbaum, das er gemeinsam mit seiner Ehefrau Monika Ehrhardt produzierte."

(Quelle: Wikipedia - hier auch weitere Informationen)

Traumzauberbaum beschreibt den Künstler so: "Reinhard Lakomy war von Kind an ein besessener und erfolgreicher Klavierspieler, studierte Klavier und Komposition, wurde berühmt als Jazzpianist, Sänger seiner Lieder und in den Siebzigern als Rocklegende des Ostens. Er komponierte über 200 Film-, Bühnen- und Ballettmusiken. 1977 heiratete er die Tänzerin Monika Ehrhardt, die schon während ihres Studiums an der Staatlichen Ballettschule Berlin ihre ersten öffentlichen Auftritte mit eigenen Texten hatte und bald ihre ersten Theaterstücke schrieb. Ein guter Stern stand über dem Treffen dieser beiden Künstler, denn aus Beider besonderer Begabung entstand eine Symbiose, deren schöpferisches Ergebnis modischen Wandel und den Gang der Zeiten überdauert. Die somit entstandene neue Kunstgattung im Bereich Kunst für Kinder, die Geschichtenlieder, hat es vorher und anderswo in dieser Art nicht gegeben. Es sind Geschichten mit Liedern und die Lieder selber sind gleichzeitig Geschichten. Monika Ehrhardt und Reinhard Lakomy haben damit Maßstäbe für eine künstlerisch hochwertige Qualität für Kunst für Kinder gesetzt, mit getragen von vielen namhaften Künstlerinnen und Künstlern, verewigt auf aktuell zwölf Tonträgern. Bereits 1978 erschien die erste Geschichtenlieder-Produktion mit Paule Platsch, dem Regentropfen. Inzwischen wurden vier Millionen von diesen Tonträgern verkauft".

 

Reinhard Lakomy starb im Alter von 67 Jahren an Lungenkrebs; er verweigerte sich einer Chemotherapiebehandlung.

 

Ein Nachruf ist bei der Thüringer Allgemeinen Zeitung zu lesen.

Weitere biografische Infos sind auch auf seiner eigenen HP zu finden: www.reinhard-lakomy.de

   

Fernsehfilm der Woche am 25. März

Foto: ZDF / Stefan Erhard

Anna Loos ist Judith Keppler, die Tatort-Reinigerin und findet ihr eigenes Geheimnis in Zeugin der Toten

©ZDF/Stefan Erhard

Die Zeugin der Toten – das ist Anna Loos im ZDF-Fernsehfilm der Woche am Montag, 25. März 2013, 20.15 Uhr. Sie spielt eine Frau, die Tatorte von den Spuren von Gewaltverbrechen reinigt. In der Wohnung einer Ermordeten wird sie durch den Fund einer Kinderheim-Akte mit ihrer eigenen Geschichte konfrontiert. Es geht um Verbrechen, Staatsfeinde, Spitzel und tiefste DDR-Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reicht.

Der Thriller entstand auf der Grundlage von Elisabeth Herrmanns gleichnamigem preisgekrönten Kriminalroman. In weiteren Hauptrollen spielen Rainer Bock, Bernhard Schütz und Hinnerk Schönemann. Regie führte Thomas Berger.

Judith Kepler (Anna Loos) hat schon viel gesehen in ihrem Leben. Sie wird gerufen, wenn die Spurensicherung geht. Sie macht aus Tatorten wieder bewohnbare Räume. Sie ist ein Cleaner. Doch eines Tages stellt ihr Beruf sie vor eine unerwartete Herausforderung. Am Anfang sieht alles aus wie ein ganz normaler Auftrag. Doch dann begegnet Judith in der Wohnung einer grausam ermordeten Frau ihrer eigenen Vergangenheit. Die Tote hatte Recherchen angestellt und wollte mit ihr in Verbindung treten, und sie kannte ihr streng gehütetes Geheimnis: Judith war als Kind unter mysteriösen Umständen in ein DDR-Kinderheim gebracht worden. Herkunft unbekannt. Immer im Schatten dabei: die Staatssicherheit. Die Akte wurde manipuliert. Nun, 25 Jahre später, hält Judith den Beweis in ihren Händen. Judith ist alarmiert, denn bis heute weiß sie nicht, warum sie dort aufwuchs. Die bohrenden Fragen lassen ihr keine Ruhe. Aber auch der Toten soll Gerechtigkeit widerfahren. Als Judith Fragen zu dem Mord stellt, begibt sie sich auf gefährliches Terrain und gerät in das Visier mächtiger Gegner.

Die Verfilmung von Elisabeth Herrmanns erstem Roman "Das Kindermädchen" mit Jan Josef Liefers und Stefanie Stappenbeck sahen im Januar 2012 6,75 Millionen Zuschauer (19,7 Prozent Marktanteil). Derzeit entsteht in gleicher Besetzung für das ZDF Herrmanns Folgeroman "Die letzte Instanz". (Quelle: ZDF-Pressetext)

  

Fernsehfilm

Unsere Mütter, unsere Väter kam sehr gut beim Publikum an

Foto: ZDF/David Slama

Die Protagonisten des ZDF-Dreiteilers Unsere Mütter, unsere Väter: Katharina Schüttler und Tom Schilling (unten), Ludwig Trepte, Miriam Stein (Mitte) und Volker Bruch (oben)

©ZDF/David Slama

Das ZDF schreibt u.a. in seinem Pressetext:

7,22 Millionen Zuschauer verfolgten am Sonntag, 17. März 2013, um 20:15 Uhr, die Auftaktfolge des zeitgeschichtlichen Dreiteilers Unsere Mütter, unsere Väter. Der Film war über alle Altersgruppen hinweg erfolgreich, besonders auch bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte er 2,6 Millionen Zuschauer.

 

Der Film erzählt die Lebensgeschichte fünf junger Männer und Frauen zwischen 1941 und 1945 und entwirft als epische Geschichte über Freundschaft und Erwachsenwerden in der dunkelsten Epoche deutscher Zeitgeschichte das Porträt einer Generation, die geprägt war von den Erlebnissen des Zweiten Weltkrieges. Nach einem Drehbuch von Stefan Kolditz spielen Volker Bruch, Tom Schilling, Katharina Schüttler, Miriam Stein und Ludwig Trepte. Regie führte Philipp Kadelbach (Interview mit dem Regisseur in der FAZ vom 16. März 2013).

In der Presse findet der Dreiteiler große Resonanz und Beachtung.

Teil 2 und 3 von Unsere Mütter, unsere Väter werden am heutigen Montag, 18. März, und am kommenden Mittwoch, 20. März 2013, jeweils um 20:15 Uhr ausgestrahlt. 

 

Auf www.tittelbach.tv schreibt Heike Hempel, Leiterin der der ZDF-Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie II, einen äußerst interessanten und lesenswerten Artikel über dieses und ähnliche "Geschichts"-Fernsehspiele.

 

Ich bin der Auffassung, dass dieser Fernsehfilm in den Oberstufen der Schulen durchaus gezeigt werden müsste.

 

Vielbeschäftigter Synchronsprecher

Rolf Schult ist gestorben

Einer der profiliertesten und meistgebuchten Synchronsprecher im deutschsprachigen Raum, Rolf Schult, ist tot. Er starb am 13. März 2013 im Alter von fast 87 Jahren in München.

Meistens kennt man ja nur die Schauspieler, denen die Stimme verliehen wird und nicht den Menschen, der im Synchronstudio sitzt. Rolf Schult hat so viele Stars synchronisiert, das man sie fast nicht aufzählen kann. Am bekanntesten dürften Clint Eastwood  und Robert Redford sein. Außerdem konnte man seine Stimme hören bei Werbespots für VW und Citybank.

Rolf Schult besuchte in Hannover die Schauspielschule und wurde an diversen Theatern verpflichtet wie Bochum und Köln. Zig Jahre spielte er am Schiller-Theater in Berlin und wurde 1970 zum Staatsschauspieler ernannt. Für Fernsehrollen blieb da wenig Zeit, seine letzte Rolle hatte er in Jürgen Flimms Dokufilm Wer zu spät kommt - Das Politbüro erlebt die deutsche Revolution.

 

Eine großartige Synchronarbeit als Off-Stimme legte Rolf Schult gemeinsam mit Christian Brückner (deutsche Stimme von Robert de Niro) vor mit der Begleitstimme zur Guido Knopp-Dokumentation 100 Jahre - Der Countdown.

 

Weitere Stimmen hauchte er den Schauspielern Patrick Stewart, David Hemmings, Anthony Hopkins, Marlon Brando, Yul Brynner, Gene Hackmann, Donald Sutherland ein, um hier nur einige zu nennen, alle weiteren kann man hier www.synchrondatenbank.de nachschauen. Wikipedia schreibt u.a.: "Sein Sohn Christian Schult, dessen Stimme ein ähnliches Timbre hat, ist ebenfalls als Synchronsprecher tätig. Schults Cousin ist der Schauspieler und Synchronsprecher Peer Augustinski. Gemeinsam mit seinem Kollegen Jürgen Thormann erhielt Rolf Schult 2007 den Deutschen Preis für Synchron für sein herausragendes Gesamtschaffen in der Synchronarbeit."

  

Ein kurzer Nachruf ist hier nachzulesen: Münchner Abendzeitung.

   

  

Schauspielerin Rosemarie Fendel 

ist tot

Rosemarie Fendel - Foto: ZDF/Hanno Lentz

Rosemarie Fendel

Foto: ZDF / Hanno Lentz

Am 13. März 2013 starb im Alter von 85 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit die allseits beliebte Schauspielerin Rosemarie Fendel in ihrem Haus in Frankfurt/Main, wie ihre Agentur mitteilte.

Rosemarie Fendel war eine äußerst vielseitige und bis ins hohe Alter hinein beschäftigte Schauspielerin, die zuletzt in dem zweiteiligen Fernsehfilm Das Adlon. Eine Familiensaga glänzte.

Nach dem 2. Weltkrieg machte Rosemarie Fendel eine Schauspielausbildung bei Maria Koppenhöfer. 1946 hatte sie bereits ihr erstes Engagement erhalten, das sie an die Münchner Kammerspiele führte. 1949 ging sie nach Tübingen an das Landestheater Württemberg-Hohenzollern. Gustaf Gründgens holte Frau Fendel 1954 für eine Spielzeit an das Schauspielhaus Düsseldorf. Weitere Theaterstationen für die Schauspielerin waren Darmstadt, wieder München, Frankfurt und Berlin. In dieser Zeit konnte die Mimin in allen klassischen und modernen Stücken eingesetzt werden. So sah das Theaterpublikum sie als Kuhmädchen in Herr Puntila und sein Knecht Matti unter der Regie von Hans Schweikart, sie war die Molly in der Dreigroschenoper, das Klärchen in Goethes Egmont, die Thekla in Schillers Wallenstein mit und unter der Regie von Gründgens. Unter der Regie von Johannes Schaaf spielte Fendel in dem Stück Die Wupper und Worte Gottes. Sie war die Gutsbesitzerin Andrjevna in Tschechows Der Kirschgarten und die Frau Lohman in Millers Der Tod des Handlungsreisenden an den Städt. Bühnen in Frankfurt am Main.

Rosemarie Fendel - Foto: VIRGINIA

Rosemarie Fendel

©Virginia Shue, Hamburg, starfotos@virginia-hamburg.de

Ihre Tätigkeit beschränkte sich aber nicht nur auf das Theaterspielen, sondern sie war auch im Medium Fernsehen zu Hause und 1968 zu sehen in dem Film Der Mann aus dem Bootshaus, Regie: Johannes Schaaf. 1970 spielte sie in Karl Fruchtmanns Ein Sonntag - Ein Besuch und 1973 spielte sie die Filmtochter von Johanna Hofer in Peter Beauvais hochgelobtem Fernsehfilm Im Reservat. Außerdem war die Theater- und Filmdarstellerin ein echtes Multitalent, sie schauspielerte nicht nur, sondern war auch als Drehbuchschreiberin, Regisseurin und Synchronsprecherin tätig und gab über Jahre hinweg ihre Stimme den Schauspielerinnen Liz Taylor, Jeanne Moreau und vielen anderen. Rosemarie Fendel war mit dem Schauspieler Hans von Borsody verheiratet, die Ehe wurde . Aus dieser Beziehung stammt die 1957 geborene Tochter Suzanne von Borsody, die heute ebenfalls eine großartige Schauspielerin ist. Zeitweise war Frau Fendel auch mit dem Regisseur Johannes Schaaf liiert. 

 
Das ZDF schreibt u.a.: "Das ZDF trauert um die Schauspielerin Rosemarie Fendel, die im Alter von 85 Jahren in Frankfurt gestorben ist. Rosemarie Fendel war eine Grande Dame der deutschen Film- und Fernsehgeschichte. Sie gab einer Vielfalt von Charakteren ihr Gesicht und überzeugte die Zuschauer in Komödien und Melodramen gleichermaßen. Unvergesslich wird sie uns bleiben als Protagonistin des ZDF-Dreiteilers Das Adlon. Eine Familiensaga, in dem sie noch im Januar 2013 auf dem Bildschirm brillierte. Rosemarie Fendel war über Jahrzehnte immer wieder in großen Rollen im ZDF zu sehen. In Episodenrollen vieler Serien und Reihen (u.a. Der Kommissar - hier spielt sie die Ehefrau des Hauptdarstellers Erik Ode, Freunde fürs Leben, Derrick, Der Alte, Das Traumschiff, Der Staatsanwalt) sowie in vielen Fernsehfilmen wie Herzblut (1995), Mutter mit 18 (1998), Frühstück zu viert (1998), Ich schenk dir meinen Mann (1999 und 2001), Schneemann sucht Schneefrau (2007) und zuletzt als Sonja Schadt in Das Adlon. Eine Familiensaga spielte sie sich in die Herzen der Zuschauer." (Quelle: Pressetext ZDF)  

  

Einige Sender haben ihr Fernsehprogramm zu Ehren der Schauspielerin geändert, hier sind einige Angaben (ohne Gewähr):

HR, 14. März, 23:15 Uhr: Höchstpersönlich - Rosemarie Fendel

ARD, 14. März, 20:15 Uhr: Das zweite Leben, Fernsehfilm aus dem Jahre 2007, Regie: Florian Gärtner

  

Weiterer Link http://www.hr-online.de (Hessenschau)

Informationen sind auch bei www.tagesschau.de zu finden.

Weitere Nachrufe unter anderem bei www.spiegel.de, www.welt.de, www.faz.net.

Umfangreiche biografische Informationen bei www.steffi-line.de

Weitere Filme der beliebten Schauspielerin sind bei Filmportal und auf der IMDb-Website zu finden.

  

Fernsehfilm der Woche im ZDF:

11. März 2013

Foto: ZDF / Hannes Hubach

Fahri Yardim, Mišel Matičević und Tobias Moretti in den ZDF-Fernsehfilm Geisterfahrer, der am 11. März 2013 im ZDF ausgestrahlt wird.

Foto: ZDF/Hannes Hubach

Aus Rettern werden Gejagte, die um ihr Leben fürchten müssen: Am Montag, 11. März 2013, 20.15 Uhr, zeigt das ZDF den Fernsehfilm Geisterfahrer. Neben Tobias Moretti spielen Fahri Yardim, Uwe Ochsenknecht, Armin Rohde, Fritz Karl, Sophie von Kessel, Martin Brambach, Misel Maticevic, Julia Dietze und viele andere. Das Drehbuch schrieb Lars Becker, der den "Fernsehfilm der Woche" auch inszenierte. 

 

Freddy (Tobias Moretti) und Emile (Fahri Yardim) sind Sanitäter, "Geisterfahrer" im Auftrag des Guten. Sie lieben ihren Job, weil sie infiziert sind von der Rolle des Guten, des Lebensretters mit Blaulicht und Sauerstoffflasche. Tag für Tag transportieren sie Unfallopfer, Menschen mit Herzinfarkten und hochschwangere Frauen über verstopfte Kreuzungen, rote Ampeln und Gegenfahrbahnen, immer haarscharf am Crash vorbei. Bei einem dieser Einsätze werden die beiden Zeugen eines Mordes und finden sich inmitten einer höchst brisanten Korruptionsaffäre wieder, deren wichtigsten Schlüssel sie, ohne es zu wissen, in Händen halten. (Quelle: Pressetext ZDF)

  

  

Schauspieler

Dieter Pfaff 

im Alter von 65 Jahren verstorben

Dieter Pfaff in "Die Blattlaus" - Foto: SWR Media Services

Dieter Pfaff in dem 1991 von Claudia Prietzel gedrehten Fernsehfilm "Die Blattlaus"

©SWR Media Services

Dieter Pfaff, schwergewichtiger Schauspieler, ist am 5. März 2013 an seiner Lungenkrebserkrankung verstorben. 

    

Im September 2012 hatte man bei Dieter Pfaff Lungenkrebs festgestellt. Der Schauspieler wurde mit einigen Chemotherapien behandelt, zeigte sich dann auch wieder wohlauf und zuversichtlich. Aber Anfang März mussten die Dreharbeiten zur beliebten TV-Serie Der Dicke abgebrochen werden und er wieder ins Krankenhaus.

  

Wir haben einen guten Schauspieler verloren, der uns Zuschauern als Therapeut Bloch, als Anwalt Der Dicke, als Kommissar Sperling oder auch als "Otto" in der Vorabendserie Der Fahnder viel Freude gemacht hat.

   

- Die ARD-Website hat Infos zusammengetragen

- Die ZDF-Mediathek ebenfalls

- NDR über Dieter Pfaff

- www.steffi-line.de (weitere Informationen)

- www.tagesschau.de

 

 

Das ZDF schreibt: "Der Schauspieler Dieter Pfaff ist tot. Er starb im Alter von 65 Jahren in Hamburg. „Mit Dieter Pfaff verlieren wir einen unserer ganz großen Schauspieler“, so ZDF-Fernsehspielchef Reinhold Elschot: „Wir haben im vergangenen Jahr eine neue Fernsehfilm-Reihe mit Dieter Pfaff eingestartet, er spielte den Kriminalschriftsteller Balthasar Berg, und dieser Film sollte der letzte werden, den der Ausnahme-Schauspieler vollenden konnte. Für dieses Jahr hatten wir weitere Dreharbeiten mit ihm geplant. Dieter Pfaff war ein Volksschauspieler erster Güte, das Publikum und wir werden ihn sehr vermissen.“ Dieter Pfaff spielte in vielen ZDF-Fernsehfilmen wie "Anwalt Abel", "Verhängnisvolles Glück", "Das Traumschiff", "Martin Luther" und in einer Gastrolle in "Kommissar Beck". Bekannt wurde er als Hauptkommissar Hans Sperling in der ZDF-Samstagskrimireihe "Sperling", die von 1997 bis 2007 ausgestrahlt wurde. Zuletzt war Dieter Pfaff im ZDF in "Balthasar Berg – Sylt sehen und sterben" zu sehen. Der Film wurde am 1. November 2012 von 5,46 Millionen Zuschauern gesehen." (Quelle: ZDF Pressestelle)

  

Einige Sender haben ihr Fernsehprogramm zu Ehren des Schauspielers geändert, hier sind einige Angaben (ohne Gewähr):

WDR, 6. März, 22:15 Uhr: Bloch - Tod eines Freundes

NDR, 6. März, 22:00 Uhr: Heimatgeschichte - Das Erbe von Greetsiel

NDR, 7. März, 22:00 Uhr: Unser Pappa - Herzenswünsche

ZDF, 7. März, 00:45 Uhr: Sperling und die Katze in der Falle

ZDF, 8. März, 23:30 Uhr: Balthasar Berg - Sylt sehen und sterben

NDR, 8. März, nachts?: Wiederholung der Sendung Inas Nacht und Talkshow Classics

ARD, 7. März, ab 20:15 Uhr: 2 Folgen der Serie Der Dicke, im Anschluss daran folgt eine 15-minütige Sondersendung von "Beckmann" mit Ausschnitten von Gesprächen mit Pfaff aus den Jahren 2003 und 2007.

ARD, 13. März, 20:15 Uhr: Bloch - Das Labyrinth (neue Folge)

  

  

Sherry Hormann dreht "den Fall Natascha Kampusch" unter dem Titel 3096 Tage

Nach der Autobiographie der Österreicherin Natascha Kampusch hat Regisseurin Sherry Horman unter dem Titel 3096 Tage die  Lebensgeschichte der jungen Frau verfilmt. Der Film ist in der 9. KW 2013 in den Kinos angelaufen. 

Offizielle Filmseite >>>

 

Natascha Kampusch war 1998 auf dem Schulweg im Alter von zehn Jahren entführt worden und war ab diesem Tag nicht mehr gesehen. Sie wird von dem arbeitslosen Wolfgang Priklopil achteinhalb Jahre unterirdisch in seinem Haus gefangen gehalten. Aber im Jahr 2006 ist es dem Mädchen gelungen, sich zu befreien. Die Polizei kann dem Entführer nicht Herr werden, vorher nimmt er sich das Leben. 

Pressestimmen: www.merkur-online.de, www.fr-online.de, www.1.wdr.de und ZDF-Mediathek

 

Bernd Eichinger, der sich bereits vor Jahren die Rechte an diesem Film sicherte und auch schon begonnen hat, das Drehbuch zu schreiben, konnte seine Arbeit nicht mehr fortsetzen. Er starb im Januar 2011 an einem Herzinfarkt.

 

Michael Ballhaus, Lebensgefährte von Sherry Horman, nahm noch einmal die Kamera in die Hand und führte sie durch den Film, obwohl er ja bereits im Ruhestand ist und Amerika den Rücken gekehrt hat.

Hier ist ein Interview dazu (Main-Spitze) >>>

   

  

Das ZDF verfilmt die

Kurzgeschichten von

Ferdinand von Schirach

Josef Bierbichler spielt in den Kriminalgeschichten von Ferdinand von Schirach den Staatsanwalt Leonhardt - Foto: ZDF-Reiner Bajo

Grandioser Schauspieler: Josef Bierbichler, hier als Rechtsanwalt Friedrich Leonhardt in der ZDF-Reihe "Verbrechen". Gedreht nach den Krimi-Kurzgeschichten von Ferdinand von Schirach

Foto: Reiner Bajo / ZDF

Josef Bierbichler verkörpert den Anwalt Friedrich Leonhardt. Dessen Credo lautet: "Ein Anwalt muss nicht immer wissen, was eigentlich passiert ist. Seine Aufgabe ist es, den Mandanten zu verteidigen. Nicht mehr und nicht weniger." Dies tut Leonhardt in einer Reihe von packenden, teils verstörenden Fällen, in denen der Zuschauer an der Entstehung des "Verbrechens" teilnimmt und deren Fernseh-Erzählweise einen neuartigen Zugang zum Genre Krimi eröffnet.
Es wird aus der Perspektive des Anwalts erzählt, der den Delinquenten zu verteidigen hat. Die Geschichten reichen von der fürchterlichen Ehe eines schwäbischen Kleinstadt-Arztes über das zweifelhafte Liebesleben eines Berliner Großindustriellen bis hin zu vertrottelten Kleinkriminellen aus Berlin-Neukölln, die den Falschen berauben und sich in der Folge einem Berufskiller gegenüber sehen.
Nach den Drehbüchern von André Georgi, Nina Grosse und Jobst Christian Oetzmann, der bei drei der Filme auch Regie führte, inszenierte Hannu Salonen weitere drei Folgen, die folgende Titel haben:

1. Fähner, 2. Tanatas Teeschale, 3. Grün, 4. Der Igel, 5. Summertime, 6. Notwehr

  

Die erste Folge läuft am 7. April 2013 um 22:00 Uhr.

 

Weitere Informationen beim ZDF >>>

  

  

OSCAR-Verleihung 2013

Der heiß begehrte Filmpreis OSCAR ist in L.A. vergeben worden und die Gewinner sind:

"Argo" - bester Film

Ang Lee - "Life of Pi" (Schiffbruch mit Tiger) - beste Regie

Daniel Day-Lewis - "Lincoln" - bester Hauptdarsteller

Jennifer Lawrence - "Silver Linings" - beste Hauptdarstellerin

Christoph Waltz - "Django Unchained" - bester Nebendarsteller

Anne Hathaway - "Les Misérables" - beste Nebendarstellerin

Quentin Tarantino - "Django Unchained" - bestes Original-Drehbuch

Chris Terrio - "Argo" - bestes adaptiertes Drehbuch

Michael Haneke - "Amour" - Bester fremdsprachiger Film

  

Weitere Informationen sind zu lesen bei www.donaukurier.de >>> und bei www.spiegel.de und bei www.sueddeutsche.de.

  

    

Schauspieler

Stefan Wigger  gestorben

Stefan Wigger, 1985, Foto: VIRGINIA

Der Theater- und Filmschauspieler Stefan Wigger ist im Alter von 80 Jahren nach einer langen Krankheit am 13. Februar 2013 in einem Münchner Krankenhaus gestorben. Stefan Wigger wurde in Leipzig geboren. Er besuchte die Theaterschule in Hannover und gab sein Debüt am Stadttheater Lüneburg. Weitere Stationen waren Kiel, Baden-Baden, Staatl. Schauspielbühnen Berlin, dort hatte er 1975 eine seiner größten Theaterrollen in Samuel Becketts Warten auf Godot, wobei der Autor selbst Regie führte.

Er gehörte viele Jahre zum Ensemble des Schiller-Theaters in Berlin. 

Stefan Wigger wird den meisten Zuschauern bekannt sein als Julius Donner in der in den Jahren 1990 bis 1994 überaus beliebten Fernsehserie Ein Haus in der Toskana mit Renate Schroeter als seine Ehefrau. Er trat auch in anderen TV-Serien auf wie Adelheid und ihre Mörder, Derrick, Der Alte oder Freunde fürs Leben. Außerdem war er auch ein gefragter Synchronsprecher und gab Richard Harris, Michael Lonsdale oder Michel Piccoli seine Stimme. Als Erzähler des Zeitgeschehens jeder Folge ist er nach dem Titelvorspann der Serie Ein Mann will nach oben zu hören. 1965 wurde Stefan Wigger mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet. Der Schauspieler war mit der Regisseurin und Dramaturgin Katrin Kazubko verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Sohn Maximilian ist ebenfalls Schauspieler.

 

Ich kann mich gut an den Fernsehfilm Die beiden Freundinnen erinnern, aber leider kommt der Schauspieler da nicht gut weg... Regie hatte Axel Corti, die Romanvorlage lieferte Alfred Döblin.

 

Foto: Stefan Wigger als Gromow in "Station 6" nach einer Erzählung von Anton Tschechow, Regie: Karl Fruchtmann, Hamburger Thalia-Theater am 30.03.1985.

©Virginia Shue, Hamburg, starfotos@virginia-hamburg.de 

   

  

Schauspielerin Gudrun Genest  gestorben

Am 6. Februar 2013 ist die Schauspielerin Gudrun Genest im Alter von 98 Jahren gestorben.

  

  

  

Regisseur, Maler, Theaterleiter und Schauspieler

Veit Relin gestorben

Wie ich gelesen habe, ist der österreichische Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Maler Veit Relin am 23. Januar 2013 im Alter von 86 Jahren in Ochsenfurt gestorben. Relin war in zweiter Ehe von 1966 bis 1986 mit der der Schauspielerin Maria Schell verheiratet und Vater der aus dieser Ehe hervorgegangenen Tochter Marie-Theres, die 1966 geboren wurde.

 

Bis zuletzt wirkte Relin als Intendant am unterfränkischen Torturmtheater in Sommerhausen am Main, welches das kleinste, professionell geführte Theater in Deutschland ist. Und obwohl es kaum mehr als ein halbes hundert Sitzplätze hatte, wurden hier seit Übernahme Relins 1976 etliche Ur- und Erstaufführungen zeitgenössischer Autoren aufgeführt, wobei Veit Relin selbsternannt den schwarzen Humor sehr liebte.

  

Weitere biografische Angaben bzw. Nachrufe über den Künstler sind hier zu finden:

fnweb.desueddeutsche.de - br.de - filmportal.de

  

  

ZDF-Fernsehspiel der Woche am 4. März 2013

Matthias Habich in "Und alle haben geschwiegen" - Foto: ZDF/Nicolas Maack

Paul (Matthias Habich) kann sich nicht überwinden, über die bisher totgeschwiegenen traumatischen Erlebnisse, die er in der kirchlichen Erziehungsanstalt Falkenstein durchgemacht hat, öffentlich zu sprechen

©ZDF/Nicolas Maack

  

Am 4. März sendet das ZDF einen TV-Film mit dem Titel

Und alle haben geschwiegen.

  

Im Mittelpunkt steht die junge Luisa, die Anfang der sechziger Jahre aufgrund der Erkrankung ihrer alleinerziehenden Mutter von den Behörden in die Obhut eines Kinderheims geschickt wird. Hier erfährt sie die ganze Härte des Systems, wird seelisch und körperlich misshandelt und dient als billige Arbeitskraft. Einziger Lichtblick ist der stille Junge Paul, mit dem sie schließlich dem Grauen entkommen will. Im Berlin des Jahres 2008 treffen Luisa und Paul nach 44 Jahren erneut aufeinander. Beide haben bisher über ihre Erlebnisse geschwiegen und sich in die Verdrängung geflüchtet. Doch Luisa sieht den Zeitpunkt für sich gekommen, ihr Schicksal öffentlich zu machen und sich damit ihrer Vergangenheit zu stellen. (ZDF-Pressetext)

 

Die Produktionsfirma ATF Aspekt Telefilm schreibt: "Basierend auf Peter Wensierskis Sachbuchbestseller "Schläge im Namen des Herren", der sich mit dem kaum bekannten Schicksal der Heimkinder im Nachkriegsdeutschland beschäftigt, wird die Geschichte von Luisa und Paul erzählt, deren Beziehung trotz der bitteren Realität des Heimalltags immer wieder Raum für Hoffnung, Freundschaft und Liebe bietet."

  

Regie: Dror Zahavi, Drehbuch: Andrea Stoll

  

Darsteller: Matthias Habich, Senta Berger, Alicia von Rittberg, Leonard Carow, Marie Anne Fliegel, Birge Schade, Jasmin Schwiers, Anke Sevenich, Antje Schmidt, Tamara Rohloff u.a.

   

 

Schauspielerin Louise Martini gestorben

Wie ich soeben erfahren habe, ist die österreichische Schauspielerin Louise Martini im Alter von 81 Jahren am 17. Januar 2013 in Wien gestorben.

 

Bei www.steffi-line.de ist zu lesen: "Ausgebildet am Wiener "Max-Reinhardt-Seminar", konnte die Künstlerin zu Lebzeiten auf eine erfolgreiche Karriere am Theater, im Kabarett oder auch im Musical ("Irma La Douce") zurückblicken. Zu ihren Theaterstationen zählten das "Deutsche Schauspielhaus" in Hamburg, die "Münchner Kammerspiele" und das "Bayerische Staatsschauspiel", zuletzt gehörte sie zum Ensemble des "Theaters in der Josefstadt". Bekannt und populär wurde Louise Martini auch durch zahlreiche Film- und Fernsehauftritte, sie zeigte sich in Krimis ("Tatort", Derrick", "Der Alte" u. Ä.) ebenso wie in "Rosamunde Pilcher"-Filmen oder beim "Traumschiff". Ihre Filmografie (siehe IMDB) umfasst rund 120 Produktionen, zuletzt war sie in der Episode "Wiener Brut" (2007) aus der Reihe "Der Bulle von Tölz" auf dem Bildschirm präsent. Darüber hinaus moderierte sie ab Ende der 1960er Jahre 17 Jahre lang im dritten Hörfunkprogramm "Ö3" des Österreichischen Rundfunks (ORF) die wöchentlichen Sendungen "Mittags Martini" und "Martini Cocktail". Die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin (u.a. 1978: "Goldene Kamera", 1997: "Nestroy-Ring", 2006: "Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien"), die sich mit ihrer unverkennbaren rauchigen Stimme auch als Diseuse einen Namen machte, war seit 1966 bis zu dessen Tod im Jahre 2004 mit dem Regisseur Heinz Wilhelm Schwarz verheiratet."

 

Einige Nachrufe siehe hier zu finden: www.zeit.de - sueddeutsche.de - kurier.at - wien.orf.at

    

  

Goldene Kamera von HörZu

Die nominierten Künstler für die Verleihung der "Goldenen Kamera" von HörZu stehen fest.

  

Es sind Claudia Michelsen, die glaubwürdig die Arztgattin Anne Hoffmann in dem Fernseh-Zweiteiler Der Turm (Regie: Christian Schwochow) spielt, Ina Weiße für ihre Darstellung als Rechtsanwältin, die einen vermeintlichen Vergewaltiger als Mandanten bis zum bitteren Ende begleiten muss in dem außerordentlich spannenden TV-Film Das Ende einer Nacht von Matti Geschonneck und Silke Bodenbender für ihre Rolle als Mutter und Prostituierte in dem Fernsehfilm Das unsichtbare Mädchen von Dominik Graf.

  

Bei den Herren konnten sich Ulrich Noethen für seine Darstellung als korrupter Polizist in Das unsichtbare Mädchen, Devid Striesow, der in seiner Rolle als Fritjof in der Tragikkomödie Blaubeerblau glänzte und Charly Hübner, der mit seiner Darstellung in Unter Nachbarn punkten konnte, für den Preis behaupten.

  

Am Samstag, dem 2. Februar 2013, fällt die Entscheidung, wer die "Goldene Kamera" von HörZu erhält. Hape Kerkeling wird die Gala in der Ullstein-Halle des Berliner Axel Springer-Hauses moderieren.

   

Alle weiteren Nominierungen sind auf der HÖRZU-Website zu finden.

 

Die Preisträger der am 2. Februar 2013 verliehenen "Goldenen Kamera" sind  h i e r  zu finden.

  

  

Neuer Fernsehfilm des ZDF

Zum ersten Mal ist mit dem ZDF-Film "Ein weites Herz" die bewegende Lebensgeschichte der ehemaligen Kabarettistin und späteren Ordensschwester Isa Vermehren (* 21. April 1918 - † 15. Juli 2009) mit Nadja Uhl in der Hauptrolle verfilmt worden. Das historische Drama zeigt das ZDF am 1. April 2013 um 20.15 Uhr.

Der Fernsehfilm der Woche entstand nach dem gleichnamigen Buch von Matthias Wegner, das Drehbuch schrieb Annette Hess zusammen mit Franziska Gerstenberg und dem Regisseur Thomas Berger.

Als Isa Vermehren (Nadja Uhl) mit einem Satire-Lied auf die Nazis provoziert, wird ihr der Studienabschluss verweigert. Gegen den Willen ihrer Eltern (Iris Berben, Friedrich von Thun) tritt sie im politischen Kabarett als Sängerin mit Akkordeon auf. Durch ihren Bruder Erich (Max von Thun) lernt sie die Gräfin von Plettenberg (Peri Baumeister) kennen, die einem katholischen Kreis vorsteht, und nähert sich dem Katholizismus an. Doch im Zweiten Weltkrieg gerät ihre Familie ins Räderwerk der politischen Gewalten und wird auseinander gerissen – bis die Vermehrens nach vielen Turbulenzen ihren alten Zusammenhalt wiederfinden und Isa gemeinsam bei ihrem Eintritt in das Bonner Kloster begleiten. (Pressetext ZDF)

Weitere Informationen auf der Website NETWORK MOVIE

 

Schauspieler 

Peter Fitz ist tot

Schauspieler Peter Fitz - Foto: VIRGINIA

Peter Fitz, 1981

©Virginia Shue, Hamburg, starfotos@virginia-hamburg.de

In der Nacht vom 9. auf den 10. Januar 2013*) starb der Schauspieler Peter Fitz in Berlin-Charlottenburg. Er wurde 81 Jahre alt.

 

Peter Fitz wurde am 8. August 1931 in Kaiserslautern geboren und wuchs auch dort auf. Er besuchte nach Schulabschluss die Schauspielschule des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Sein Theaterdebüt hatte er bei den Städt. Bühnen in Mainz. Weitere Engagements folgten, u.a. am Schleswig Holsteinischen Landestheater in Schleswig, am Theater in Rendsburg, in Osnabrück und am Thalia-Theater Hamburg. Von 1960 an gehörte Fitz zehn Jahre lang zum Ensemble der Städtischen Bühnen in Frankfurt. Weitere Gastspiele führten ihn zum Berliner Schlossparktheater und an die Freie Volksbühne Berlin. Unter der künstlerischen Leitung Peter Steins konnte Peter Fitz bis 1986 an der Schaubühne sein ganzes künstlerisches Können beweisen. Peter Fitz spielte sich kreuz und quer durch die Klassiker und die Moderne, egal, wo er eingesetzt wurde, ihm gelang immer ein Höchstmaß an Schauspielkunst. Er konnte den Jacques in "Wie es euch gefällt" genau so gut spielen wie den Moritz in "Trilogie des Wiedersehens" von Botho Strauß. Als gereifter Schauspieler konnte er seinem Ruf als Theaterkünstler alle Ehre machen in Klassikerrollen wie den König in "Hamlet" oder den Mephisto in "Faust I".

  

Die Zeitschrift «Theater heute» wählte Peter Fitz 1980 und 1983 zum Schauspieler des Jahres. 2001 erhielt der Schauspieler den Nestroy Theaterpreis für die 'Beste Nebenrolle' als Rektor Kroll in Ibsens "Rosmersholm" (Regie: Peter Zadek) und 2005 wurde er mit dem Hessischen Fernsehpreis als Ensemblemitglied des Filmes "Die Konferenz" (Regie Niki Stein) ausgezeichnet.

  

Auch im Fernsehen war Peter Fitz gut vertreten. Dort wurden von ihm zumeist Charaktere wie Politiker oder toughe Geschäftsleute verkörpert. Zwei zentrale Rollen waren die des Vaters Alf Bertini in der 5teiligen TV-Familiensaga Die Bertinis (1988) nach einem Roman von Ralph Giordano und die des Prof. Edgar Oppermann in Die Geschwister Oppermann aus dem Jahre 1983, Regie für beide Filme/Serien war Egon Monk. In Louis Malles preisgekröntem Kino-Drama Auf Wiedersehen, Kinder (1987) übernahm er die Rolle des Gestapo-Führers Muller, der während der Besatzungszeit aus französischen Schulklassen jüdische Kinder herausholen lässt, um sie zum Transport in die Konzentrationslager vorzubereiten. Der Filmkritiker und Regisseur Hans-C. Blumenberg übertrug Fitz 1994 die Hauptrolle in der Filmbiographie Beim nächsten Kuss knall' ich ihn nieder. Fitz spielte hier den von den Nazis 1937 aus Deutschland herausgeekelten Erfolgsregisseur Reinhold Schünzel. Für diese Darstellung erhielt er den Deutschen Filmpreis.

  

Bei www.steffi-line.de ist u.a. zu lesen: "Berliner Ensemble"-Intendant Claus Peymann würdigte den in seiner 60-jährigen Karriere vor allem auf ernste und düstere Rollen abonnierten Mimen als "eine Art Königsfigur" unter den Berliner Schauspielern. "Für mich war er ein sehr wichtiger Partner sowohl in Wien wie in Berlin. Das "Berliner Ensemble" verneigt sich vor ihm in Trauer" sagte Peymann. Noch etwa ein Jahr vor seinem Tod hatte Peter Fitz am "Berliner Ensemble" die Titelrolle in Lessings "Nathan der Weise" gestaltet, eine Rolle, die ihm bereits bei der Premiere 2002 hohes Lob einbrachte. Fitz galt in der Theaterszene als Spezialist für die Interpretation ernster, düsterer Figuren, denen er virtuos Kontur verlieh.

 

Peter Fitz war der Vater der Schauspielerin Hendrikje Fitz (* 1961) und des Schauspielers Florian Fitz (* 1967).

  

Einige Nachrufe sind hier zu lesen: TAGESSCHAU - TAGESSPIEGEL - kurier.at

  

*)lt. Munzinger-Archiv

Schauspieler Thomas Holtzmann gestorben

Schauspieler Thomas Holtzmann - Foto: VIRGINIA

Thomas Holtzmann, 1984

©Virginia Shue, Hamburg, starfotos@virginia-hamburg.de

"Die Welt" nannte ihn einmal "Mister tausend Nuancen" - und die hatte er wohl auch.

Leider ist der große Theater- und Filmschauspieler Thomas Holtzmann am 4. Januar 2013 im Alter von 85 Jahren in München gestorben. 

  

Von 1977 bis 2001 war der großartige Mime an den Münchner Kammerspielen verpflichtet. Danach kam er zusammen mit Regisseur Dieter Dorn an das Bayerische Staatsschauspiel, wo er bis immerhin 2008 noch als "Kaumann von Venedig" zu sehen war.

Sehr früh wusste Holtzmann bereits, dass er Schauspieler werden wollte und so nahm er auch direkt nach dem Abitur von 1947 bis 1949 Schauspielunterricht bei Paul Wagner. Außerdem studierte er Theaterwissenschaft und Literatur an der Münchner Universität.

 

1952 hatte der Schauspieler mit dem zerfurchten Gesicht bereits ein Engagement am Schleswig-Holsteinischen Landestheater. Weitere Stationen waren die Städt. Bühnen Nürnberg, das Saarländische Staatstheater. Von 1954 bis 1959 spielte er an den Städtischen Bühnen in Köln unter der Intendanz von Herbert Maisch. Dann folgte das Schiller-Theater in Berlin, das Bayerische Staatsschauspiel, die "Wiener Burg" und letztendlich die Münchner Kammerspiele. 

 

Ich glaube, es gab im klassischen Theater keine Rolle, die Thomas Holtzmann nicht gespielt hätte. Man sah ihn als Prinz Friedrich von Homburg unter der Regie von Boleslaw Barlog. Unter Hans Lietzau war er "Der Teufel" nach dem Stück von Arthur Huxley. Bei Rudolf Noelte spielte er 1962 die Titelrolle in Sophokles' "Ödipus auf Kolonos". Im Burgtheater war er der Orest in Sartres "Die Fliegen" und 1967 der Pater Friedrich Spee in Lohmeyers "Cautio Criminalis" an den Münchner Kammerspielen. Fritz Kortner ließ ihn den Antonius in Shakespeares "Antonius und Cleopatra" (Schillertheater 1969) spielen und die Titelrolle in "Clavigo" von Goethe (Deutsches Schauspielhaus Hamburg 1970). 

 

Im Fernsehen oder im Kino war der Schauspieler nur sporadisch zu sehen. Einige Male war er bei TV-Serien wie "Der Kommissar", "Der Alte" oder "Derrick" eingesetzt worden. 1978 spielte er mit in dem TV-Film von Wolfgang Staudte: Feuerwasser. 1990 konnte man ihn in Franz Xaver Bogners Café Europa und 1991 in HelmutDietls Schtonk!. 1994 hatte er eine Rolle in Achternbuschs Hades.

 

Einige Nachrufe sind hier zu finden: Bayer. Rundfunk Online, Münchner Residenztheater, FAZ.

 

Das Theater hat einen großartigen Mimen verloren.

  

  

Moderator und Autor Elmar Gunsch ist tot

Am 3. Januar 2013 starb der österreichische Moderator, Autor und Schauspieler Elmar Gunsch.

 

Bei www.steffi-line.de ist u.a. zu lesen: "Er erlag nach kurzer schwerer Krankheit den Folgen eines Sturzes – am 14. Januar 2013 hätte der in Südtirol geborene Künstler seinen 82. Geburtstag begehen können. Er lebte zuletzt mit seiner vierten Frau Heide in seinem Haus in der Nähe von Frankfurt am Main.

Wegen seiner markanten, sonoren und weichen Bassstimme liebevoll als "Die Stimme" bezeichnet, wurde Gunsch ab 1978 auch als ZDF-Wetterfrosch populär, wo er immer donnerstags nach dem "heute-journal" das Wochenendwetter präsentierte. Der "Bayerische Rundfunk", für den er ab Mitte der 1970er Jahre bis in die 1990er arbeitete, würdigte ihn als "Gentleman am Mikrophon", der eine "wirkliche Nähe zum Publikum" erreicht und gleichzeitig die "notwendige Distanz" gewahrt habe. (Quelle: Hessischer Rundfunk).

Gunsch moderierte beispielsweise TV-Sendungen wie "Wiedersehen macht Freude" (1978–1984), "Lustige Musikanten" (1980–1989, gemeinsam mit Carolin Reiber) oder in den 1980er Jahren "Prominenz in Renitenz", erfreute die Hörer vor allem in den 1990er Jahren in zahlreichen Radio-Sendungen, besprach Hörkassetten sowie Langspielplatten (oft für Kinder) und veröffentlichte außerdem die Bücher "Donnerwetter" (1984) und "Horch was kommt von draußen rein" (1989); noch 2008 zeigte er sich in dem musikalischen TV-Film "Das Musikhotel am Wolfgangsee".

  

Siehe auch die Nachrufe bei www.spiegel.de, www.faz.net, www.br.de und www.tagesschau.de."

   

 

 

    

  

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 20. November 2013

 

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