Helmut Dietl

Regisseur  Drehbuchautor

     

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 Helmut Dietl bei filmportal.de

   

  

  

   

Helmut Dietl

Hier bei der Verleihung des Karl-Valentin-Ordens 2005

©Andrea Pollak/www.isarbote.de

  

  

Geboren am 22. Juni 1944 in München.  

Gestorben am 30. März 2015 in München.

   

Nach dem Abitur Studium der Theaterwissenschaft, welches abgebrochen wurde. Aufnahmeleiter beim Fernsehen und Regieassistent an den Münchner Kammerspielen. 

   

Bevor Helmut Dietl mit Kir Royal und dem Kino-Film Schtonk! bekannt wurde, brachte er 1975 die Fernsehserie Münchner Geschichten auf den Bildschirm. Die Geschichte von "Tscharlie" (gnadenlos grandios Günther Maria Halmer!) und seiner Oma (dargestellt von der großen Therese Giehse, die hier in ihrer letzten Rolle zu sehen ist). 1978/79 folgte eine zweite Fernsehserie mit dem Titel Der ganz normale Wahnsinn, "die im Titel bereits Dietls Programmatik seiner fast ausnahmslos in München spielenden Fiktionen festlegen, die teils satirische Schärfe zeigen, teils den Oberflächenreizen der überlebensgroßen Protagonisten erliegen". (Zitiert aus www.filmportal.de)
  

Fernseherfolge mit Kir Royal (1984/86), die Geschichten um einen ständig nervösen Gesellschaftskolumnisten (umwerfend Franz Xaxer Kroetz!), war eine Satire mit zahlreichen Anspielungen gegen Münchens "bessere Gesellschaft" und Monaco Franze (1982) mit dem allseits beliebten Schauspieler Helmut Fischer brachten dem Regisseur große Erfolge. Endgültig zum Star-Regisseur avancierte Helmut Dietl mit dem Kino-Film Schtonk!  (1992). 1978 hatte er bereits einmal einen Kinofilm gedreht: Der Durchdreher, der aber an der Kinokasse floppte.

  

Kir Royal, der Spaß daran und der Erfolg von Schtonk!  brachte schließlich den dritten Kinofilm auf den Weg, Rossini oder Die mörderische Frage, wer mit wem schlief (1995). Mit prominenter Besetzung (Götz George, Joachim Król, Mario Adorf, Gudrun Landgrebe, Martina Gedeck, Hannelore Hoger) holte Dietl über drei Millionen Besucher in die Kinos. Die Kritik war teilweise aus dem Häuschen. Es geht um das Szene-Restaurant "Rossini", die geschäftlichen und privaten Probleme der deutschen Kinoszene, um das ehrgeizige "Schneewittchen" (gespielt von Veronica Ferres), das die Männer reihenweise flachlegt und jeden für ihre Karriere benutzt. Wie Kir Royal nimmt Rossini... satirisch reale öffentliche Personen aus dem Umfeld der Kinoszene aufs Korn.

  

Mit Late Show (1998) versuchte er das Konzept auf eine TV-Satire zu übertragen. Wieder drehte er mit großem Staraufgebot (mit dabei: Harald Schmidt, Thomas Gottschalk, Jasmin Tabatabai, Veronica Ferres und und und), aber er konnte an den Erfolg mit Rossini... nicht anknüpfen. 

Von 1990 bis 1999 war er mit Veronica Ferres liiert, vorher weitere Ehen, u.a. mit Barbara Valentin.

(Quelle: Einige Angaben aus wikipedia.de)

  

Neuer Film von Helmut Dietl - Z e t t l - Unschlagbar charakterlos. Kinostart am 2. Februar 2011 (T r a i l e r)

Der Nachfolger des "1980er-Jahre-Baby Schimmerlos", Zettl, (das ist Michael 'Bully' Herbig) treibt sein Unwesen, wieder mit dem immer "schussbereiten" Fotografen Herbie Fried (Dieter Hildebrandt) an seiner Seite. Und die Münchner Schickeria ist auch wieder dabei und auch Senta Berger, Dieter Hildebrandt, Ulrich Tukur, Dagmar Manzel, Götz George, Karoline Herfurth, Harald Schmidt, Sunnyi Melles, Gert Voss, Christoph Süß, Hanns Zischler.

 

Kaum angelaufen, musste der Film bereits herbe Kritiken einstecken...

  

- Kritik aus der Stuttgarter Zeitung

- Kritik aus "stern"

- Kritik aus "sueddeutsche.de"

  

Nach seinen eigenen Angaben ist der Regisseur an Lungekrebs erkrankt. Weitere Informationen zu dieser traurigen Nachricht sind u.a. zu lesen in der FAZ und bei www.sueddeutsche.de. (Stand: 27.11.2013)

  

Helmut Dietl ist mit der Ehren-Lola des Deutschen Filmpreises ausgezeichnet worden. Dieser Preis ist der renommierteste nationale Filmpreis und wurde in einer großen Gala am 9. Mai 2014 im Berliner Tempodrom verliehen.

 

Außerdem erhielt der Regisseur und Drehbuchautor im November 2014 den höchsten deutschen Medienpreis "Bambi" für sein Lebenswerk. Offizielle HP www.bambi.de >>>

   

  

    

  

  

     

  

 

Helmut Dietl wurden folgende Auszeichnungen verliehen (Auswahl):

1983 – Goldener Gong für Monaco Franze, gemeinsam mit Helmut Fischer und Ruth Maria Kubitschek

1986 – Kritikerpreise des Verbandes der deutschen Kritiker

1987 – Adolf-Grimme-Preis

1987 – Bambi

1988 – Adolf-Grimme-Preis

1992 – Bambi

1992 – Bundesfilmpreis Beste Regie für Schtonk!

1996 – Regiepreis für Rossini

1997 – Ernst-Lubitsch-Preis für Rossini

1997 – Gilde Filmpreis Bester Deutscher Film in Silber für Rossini

1997 – Deutscher Drehbuchpreis gemeinsam mit Patrick Süskind für Rossini

1997 – Bundesfilmpreis Beste Regie für Rossini

1997 – Bundesfilmpreis Bester Film für Rossini

1998 – DIVA-Award

2003 – Bayerischer Fernsehpreis Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten

2005 – Bayerischer Verdienstorden

2005 – Karl-Valentin-Orden

  

  

 

 

 

 

 

      

     

 

 

 

  

  

  

  

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 20. Nov. 2015

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben.

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