Rainer Wolffhardt

Regisseur - Drehbuchautor

   

 

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...tot in Kanapu ...R, TV, ZDF, 1969

  

 

Abendkurs ...R, TV, ZDF, 1966  

  

 

Der Alte ...R, TV, ZDF, 1975 (Es handelt sich nich um die gleichnamige Fernsehserie.)

  

  

Am Morgen meines Todes ...DA,  TV, ZDF, 1986, R: Günter Gräwert

Vor ihrem gemeinsamen Freitod schreiben Heinrich von Kleist und Henriette Vogel im Gasthaus "Krug" am Wannsee in Berlin Briefe und Erklärungen. Dokumentarspiel über den Tod eines Dichters.

(Quelle: Lexikon Filme im Fernsehen, Adolf Heinzlmeier/Berndt Schulz)

  

 

Anton Sittinger ... R, TV, BR, 1979

Der kleinbürgerliche Münchner Postinspektor Anton Sittinger liest nur philosophische Bücher wie Nietzsche und Schopenhauer und hält sich für unpolitisch. Der brave Beamte hält sich mit seiner Frau Malwine aus allen politischen Wirren heraus; vor den Kämpfen der Revolution fliehen sie gar aufs Land. Doch auch hier macht sich während der Weimarer Republik das braune Gedankengut der Nationalsozialisten breit. Um später „auf der richtigen Seite“ zu stehen, lässt Malwine ihren Mann heimlich als NSDAP-Mitglied eintragen (ist bei Wikipedia zu lesen).

 

 

Antonius und Cleopatra ... R, TV, WDR, 1963

Diese Tragödie einer leidenschaftlichen Liebe ist ein Spätwerk Shakespeares. Man hat die beiden Hauptfiguren nicht zu Unrecht ein gereiftes Gegenbild von Romeo und Julia genannt. Geschichtlicher Hintergrund ist die welthistorische Auseinandersetzung zwischen dem "romanisierenden Westen und dem hellenistischen Osten", in der Antonius, entgegen seiner Hoffnung, durch die Heirat mit Cleopatra den Sieg zu erringen, unterlegen ist. Die Erfahrung, dass die Welt für zwei Mächtige nicht Platz hat, ist mit unerbittlicher Konsequenz dargestellt ... u.a. mit Peter Pasetti und Lola Müthel.

(Quelle: tv-programme.net)

  

 

Das Attentat – Schleicher, General der letzten Stunde ... R, TV, SDR, 1967

Dieser Dokumentar-Spielfilm gibt einen guten Einblick in die politischen Wege und Irrwege kurz vor der Machtergreifung Hitlers, ausgehend von der Ermordung Schleichers. Schon während der Ereignisse vor dem 30. 1. 1933 verlor Schleicher sein politisches Schachspiel inmitten der Schlüsselfiguren v. Papen, Hindenburg und Hitler. Die Gefahr nicht erkannt zu haben, die von der NSDAP für Deutschland ausging, wurde auch ihm zum Verhängnis.

Darsteller: Friedrich Schoenfelder, Hansgeorg Laubenthal, Siegfried Wischnewski, Günther Neutze

 

  

Auf Befehl erschossen ... R, TV, ZDF, 1972, DA: Manfred Bieler

Franz Sass versuchte vergeblich, nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft wieder seinem Beruf nachzugehen. Schließlich fasst er den Beschluss, einen Bankraub zu begehen. Sein Komplize wird sein jüngerer Bruder Erich. Gemeinsam tarnen sie sich als Kanalarbeiter und graben einen Tunnel zum Tresorraum der Bank. Ein mehr als waghalsiges Unternehmen. Dies geschieht im Januar 1929. Die beiden Brüder geraten zwar unter Verdacht, können aber als die Nazis an die Macht kommen, nach Dänemark fliehen. Durch einen Auslieferungsantrag der NS-Justiz werden die beiden aber zurückgeholt. Es kommt zum Prozess, bei dem Franz zu 13 und Erich zu 11 Jahren Zuchthaus verurteilt werden. Zwei Monate später veröffentlicht der Reichsführer der SS die Mitteilung, dass die beiden am 27.03. auf der Flucht erschossen worden sein. Der Film zeichnet die Ereignisse nach. (Text: © GP, Die Krimihomepage)

Darsteller: Jürgen Prochnow (Franz Sass), Christoph Felsenstein (Erich Sass), Friedrich Georg Beckhaus (Kommissar Fiebach), Udo Vioff (Bendix)

Anmerkung: Das Thema des Films wurde noch zweimal verfilmt. Werner Klingler inszenierte diesen Film 1957 unter dem Titel Banktresor 713 und im Jahr 2001 führte Carlo Rola Regie in Sass, die Brüder wurden hier von Ben Becker und Jürgen Vogel gespielt.
  

    

Ausflug zum Vater ... R, 1983, ARD, 12teil. Familienserie, DA: Wolfdietrich Schnurre, Musik: Klaus Doldinger

Johnny (Lutz Reichert) fühlt sich von seiner Mutter, die Schauspielerin (gespielt von Kai Fischer) ist, ins Internat abgeschoben. Trotz mehrfacher Aufforderungen ihres Sohnes will sie ihm auf keinen Fall den Namen seines Vaters nennen. Johnny fällt durch das Abitur, er ist verstört und will sich auch nicht länger von seiner Mutter vertrösten lassen und seinen Vater suchen. Was immer er auch anstellt, sie gibt den Namen nicht preis. Sie versucht, ihren Sohn abzulenken und lässt ihn ein Bündel alter Briefe und ein Tagebuch finden. Johnny beginnt mit der Suche nach seinem Vater... Die 12 knapp 30minütigen Folgen liefen in der ARD im Vorabendprogramm. (rk)

 

  

Becket oder Die Ehre Gottes  ... R, TV, SDR, 1962

Die Freundschaft zwischen dem normannischen König Heinrich II und dem Sachsen Thomas Becket, den er zum Erzbischof von Canterbury macht. Er schuf sich damit in ihm den ärgsten Feind im Lande – die Freundschaft endet tragisch, weil die entgegengesetzten Interessen zweier hoher Ämter es verlangen ...

Darsteller: Heinrich Schweiger (Der König), Heinz Baumann (Thomas Becket), Robert Bürkner (Der Erzbischof), Heinrich Cornway (Gilbert Folliot, Bischof von London), Hans Epskamp (Der Bischof von Oxford), Max Wittmann (Der Bischof von York), Volker Lechtenbrink (Der kleine Mönch), Hanns Otto Ball (Erster Englischer Baron), Wolfried Lier (Zweiter Englischer Baron), Robert Rathke (Dritter Englischer Baron), Heinz Ulrich (Vierter Englischer Baron), Klaus Schwarzkopf (König Ludwig von Frankreich), Kurt Ehrhardt (Der Papst), Paul Hoffmann (Der Kardinal), Rosemarie Fendel (junge Königin), Olga von Togni (Die Königin-Mutter), Margit Saad (Gwendoline), Jörg Pleva u.v.a. (Quelle: tv-programme.net)

  

   

Bei Anruf – Mord ... R, TV, SDR, 1959

Darsteller: Heinz Drache, Eva Maria Meineke, Herbert Tiede, Siegfried Lowitz, Charles Regnier, Fred C. Siebeck
  

  

Die Bekehrung des Ferdy Pistora  ... R, TV, SDR, 1958

  

  

Berliner Antigone ... R, TV, ZDF, 1968 (nach einer Erzählung von Rolf Hochhuth)

  

 

Foto: SWR Media Services

Szene aus "Besuch aus der Zone" mit Werner Peters (Mitte) und Siegfried Lowitz (rechts)

 

Foto: SWR Media Services GmbH

 

 

 

 

Besuch aus der Zone ... R, DA zusammen mit Helmut Pigge und Dieter Meichsner, TV, SDR, 1958.

Reichert und Kleinschmidt sind Inhaber eines Textilbetriebs in der Sowjetzone. Gemeinsam haben sie nach dem Krieg eine Kunstfaser - Relon - entwickelt, die schnell zu einem gängigen Exportartikel der Zone wurde. Mit Hilfe des Relons haben sie sich auch erfolgreich gegen die Enteignungsbestrebungen der östlichen Machthaber zur Wehr gesetzt und ihren Betrieb als privatwirtschaftliches Unternehmen weiterführen können. Dann allerdings war Kleinschmidt gezwungen, aus politischen Gründen mit seiner Familie in den Westen zu fliehen. Es war nicht leicht gewesen für ihn, Anschluss zu gewinnen, und erst nach längerer Zeit des Umherirrens und Wartens fand er bei dem Textilfabrikanten Brötscher eine Anstellung als technischer Direktor. Brötscher hatte schon seit geraumer Zeit mit der Firma Reichert und Kleinschmidt in Geschäftsverbindung gestanden und war Hauptabnehmer des Relon, eben jener von den beiden Kompagnons entwickelten Kunstfaser. Kleinschmidts Flucht in den Westen hatte drüben zwar einigen Staub aufgewirbelt, aber den Bemühungen Reicherts und seines Werkmeister Kuhnert war es gelungen, sich vom Verdacht der Mitwisserschaft und der Sabotage zu befreien. Da kommt die Nachricht, dass Brötscher seine Relon-Bestellungen kündigt. (Text und Foto: SWR Media Services)

 

Hintergrundinformationen zum Film:
Dieses beeindruckende Dokument der deutschen Teilung, das die Frage aufwirft, ob ein wirkliches Begegnen zwischen Bürgern der BRD und DDR überhaupt möglich ist, stammt aus der Feder des renommierten Fernsehautors, -regisseurs und -produzenten Dieter Meichsner und ist wohl der erste Skandalfilm der deutschen Fernsehgeschichte. "Besuch aus der Zone" löste nach seiner Erstsendung nämlich nicht nur eine heftige Debatte im Bundestag über mögliche Ostinfiltrationen aus, sondern kostete in der Folge auch dem damaligen SDR-Chef seinen Posten. Wunderbar die ruhige, sanfte Inszenierung von Rainer Wolffhardt, dem Vater des deutschen Fernsehspiels und die formidable Besetzung. In der Hauptrolle agiert der große Siegfried Lowitz (Der Alte), dessen Spiel schon damals zu Recht großes Lob in der Fernsehpresse fand, als verzweifelter Ostunternehmer. An seiner Seite ist der grandiose Werner Peters (Edgar-Wallace-Filme) als ehemaliger Geschäftspartner zu sehen. In weiteren Rollen agieren so beliebte Schauspieler wie Willy Semmelrogge (Tatort-Kommissar Kreutzer), Walter Richter (Kult-Kommissar Trimmel) und Uwe Friedrichsen (Schwarz Rot Gold). Ein Meilenstein des deutschen Fernsehspiels, das in keiner Sammlung fehlen darf!
(Quelle: PIDAX-Film)

  

 

 

  

  

 

Foto: PIDAX Film

Foto: PIDAX Film

Foto: PIDAX Film

Szenefotos aus Besuch aus der Zone

mit Werner Peters (Bild 1 Mitte), Uwe Friedrichsen (Bild 2), Siegfried Lowitz (Bild 3 Mitte)

 

(Quelle: PIDAX Film)

   

Darsteller: Siegfried Lowitz (Reichert), Paula Denk (Margot), Werner Peters (Kleinschmidt), Olga von Togni (Berta), Lieselotte Walter (Lisa), Uwe Friedrichsen (Erich), Hans Dieter Zeidler (Brötscher), Herbert Hübner (Dr. Wetzel), Walter Richter (Kuhnert), Mila Kopp (Frau Kuhnert), Max Mairich (Funktionär), Wolfgang Wendt (Sachbearbeiter), Walter Thurau (Wernicke), Willi Semmelrogge (Malkowski), Ludwig Anschütz (Reisender), Otto Stern (Reisender)  

  

 

Biedermann und die Brandstifter ... R, TV, RB, 1967

Brandstifter gehen um in der Stadt, doch Herrn Biedermann kümmert das nicht, solange es ihn nicht trifft. Und als es ihn trifft, will er es nicht wahrhaben. Er versteift sich darauf, dass die beiden Männer, die sich auf seinem Dachboden einnisten und in aller Gemütsruhe Benzinfässer hinaufschaffen, nicht ernsthaft Brandstifter sein könnten. Ein notorischer Idylliker, dieser Herr Biedermann von gestern, heute und morgen - Angst und Fantasielosigkeit lassen ihn glauben, er werde schon verschont bleiben, wenn er nur mit den Brandstiftern paktiere. Und das tut er: Höhepunkt des Stückes ist ein Essen, das Biedermann seinen neuen Duzfreunden Schmitz und Eisenring gibt. Und er will die Situation immer noch nicht begreifen, als sie ihn mit nacktem Hohn um Streichhölzer bitten, um auftragsgemäß sein Haus in Brand zu stecken. Er selbst drückt ihnen die Streichhölzer in die Hand - als "Vertrauensbeweis". (Quelle: Matthias-Film)

  

 

Die Dame und die Unterwelt  ... R, TV, ZDF, 1984  

  

 

Die Deutsche  ... R, TV, ZDF, 1980

Berlin in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Ein junger serbischer Student der Medizin lebt in einer Berliner Pension zusammen mit Kommilitonen aus den verschiedensten europäischen Ländern. Nach den siegreichen Feldzug gegen Frankreich schlägt der Nationalismus bei den Deutschen hohe Wellen, und da bleibt es nicht aus, dass die Vertreter der anderen Länder kräftig mitziehen. Zwischen der Tochter des Pensionsinhabers und dem jungen Medizinstudenten  entspinnt sich eine sehr zarte Beziehung, die zu einer ebenso starken wie hoffnungslosen Leidenschaft wird.

    

 

Das Dunkel ist Licht genug  ... R, TV, SDR, 1963

Darsteller: Vilma Degischer, Kurt Heintel, Charlotte Wenninger, Erika Frey

  

 

Eiche und Angora  ... R, TV, SDR, 1964, Drehbuch: Martin Walser

  

 

Ein Achtel Salz  ... R, TV, ZDF, 1965  

  

 

Ein Nachmittag wie viele  ... R, TV, RB, 1971  

  

 

Ein Sonntag am See  ... R, TV, ZDF, 1971  

  

 

Ein Wochenende des Alfred Berger  ... R, TV, ZDF, 1972  

  

 

Eine Jugendliebe ... R, TV, RB, 1977  

 

  

 

Eine reine Haut  ... R, TV, RB, 1965  

  

 

Der eingebildete Doktor  ... R, TV, SDR, 1956

  

 

Endstation Harembar  ... R, TV, ZDF, 1992, 90 Minuten, Buch: Günther Kunert.

Verfilmung des Romans "Ein ernstes Leben" von Heinrich Mann. Die langjährige Verbindung von vier jungen Leuten endet in einem Verbrechen: 1932 wird in Berlin die Barbesitzerin Adele ermordet. Die Tänzerin Marie und Mingo stehen unter Verdacht. Vieles deutet zwar auf Adeles Ex-Freund, aber seine Schwester Vicky hat ihm ein Alibi verschafft...

Darsteller: Susanne Lüning, Martina Gedeck, Silvan-Pierre Leirich

  

 

Die Entscheidung ... R, TV, WDR, 1963

Der Industrielle Friedrich Brauer hat nach dem Krieg beschlossen, nie wieder für die Rüstung zu arbeiten. Wirtschaftliche Schwierigkeiten stellen ihn jedoch vor die Wahl, entweder diesen Entschluss zu revidieren oder den Betrieb zu schließen. Sohn Joachim, der längst ebenfalls leitend in der Firma tätig ist, bejaht kompromisslos die Annahme neuer Rüstungsaufträge. Herr Brauer erhofft sich Beistand von seinem zweiten Sohn Wolfgang, der nach 1933 emigrierte und nun wieder zurückgekehrt ist ... (Quelle: tv-programme.net)

Darsteller: Paul Dahlke (Friedrich Brauer), Käthe Haack (Elisabeth Brauer), Herbert Fleischmann (Joachim), Herbert Stass (Wolfgang), Rosemarie Fendel (Wolfgangs Frau Gisela), Barbara Witow (Terry), Detlof Krüger (Dr. Beckmann), Christian Veit (Rolf), Rolf von Nauckhoff (Chauffeur), Ursula Oberst (Sekretärin), Anke Becker (Dienstmädchen bei Brauer).

  

 

Flugversuche  ... R, TV, ZDF, 1979, DA: Dieter Schubert (Lief in der Reihe "Das Fernsehspiel der Gegenwart")

Olga, Tochter eines höheren Funktionärs der DDR, verlässt nach Abschluss ihrer Ausbildung zur Lehrerin die Ostberliner Stadtrandvilla ihrer Eltern. Im Mietshaus eines Arbeiterbezirks, in dem sie ein möbliertes Zimmer mietet, lernt sie Roger kennen. Der äußerlich robuste, zugleich aber auch sensible Jugendliche besitzt eine für sie fast exotische Faszination. Roger, der "von so einer nicht mal zu träumen gewagt hat", erlebt mit ihr seine erste große Liebe. Je näher das Ende der Schulferien rückt, desto bewusster wird Olga jedoch, dass ihre Beziehung zueinander nur eine Episode sein kann: Unvereinbarkeiten, die außerhalb ihres rationalen  wie emotionalen Einflusses liegen, sind von den beiden nicht zu überwinden. (Quelle: Broschüre "Das Fernsehspiel im ZDF", Heft 26, Sept./Okt./Nov. 1979)

Darsteller: Ulrich Pfeffer, Adelheid Arndt, Bettina Lutze, Gerhard Wollner, Gerhard Konzack, Erna Haffner, Heinz Lausch, Ilse Trautschold, Roland Nitschke, Hans-Jürgen Dittberner, Sabine Buschmann, Manfred Günther, Eva Manhardt

  

 

Der Frieden unserer Stadt  ... R, TV, 1960, Drehbuch: Peter Adler

In einer deutschen Kleinstadt, die in jedem unserer Bundesländer liegen könnte, wird ein großes Festspiel vorbereitet. Es findet zu Erinnerung an die Beendigung der Konfessionskriege statt und soll den Geist der Menschlichkeit und Toleranz verherrlichen. Ein alter Marktplatz bildet den Hintergrund für das historische Ereignis. Fast sämtliche Bürger haben sich für die Vorbereitung zur Verfügung gestellt; hier und da mag der Wunsch lebendig sein, etwas zur Hebung der Gemeindefinanzen zu tun. Zur selben Zeit wird in der Stadt bekannt, dass ein im Jahre 1938 emigrierter Bürger zurückkehren will. Die Nachricht wird zum Tagesgespräch der Stadt und löst allgemeine Beunruhigung aus. Die Meinungen darüber, ob die Rückkehr des Emigranten opportun ist oder nicht, klaffen weit auseinander und führen zu erregten Diskussionen. Man spürt, dass einigen Bürgern nicht sehr wohl ist in ihrer Haut, wenn sie an die Ereignisse im Jahre 1938 denken. So wird trotz des gutgemeinten Festspiels deutlich, dass Toleranz noch immer Vorurteilen unterliegen kann. (Quelle: SWR Media Services GmbH)

  

 

Der Geisterzug  ... R, TV, SDR, 1957

Peitschender Regen, Gewitter, Nebelschwaden und dazu ein gottverlassener, unheimlicher Bahnhof: die Stimmung unter den sechs Reisenden, die hier mitten in der Nacht in einem ungeheizten Wartesaal auf ihren Anschlusszug warten müssen, ist äußerst angespannt. Passend zu der düsteren Szenerie erzählt der Bahnhofsvorsteher seinen unfreiwilligen Gästen auch noch die Geschichte vom Geisterzug: jede Nacht würde dieser mit großem Getöse vorbeifahren, seitdem sich vor einigen Jahren ein mysteriöser Mordfall ereignete. Daraufhin überschlagen sich die Ereignisse: ein seltsames junges Mädchen erscheint, ein Mord geschieht, und tote Gegenstände entwickeln ein gespenstisches Eigenleben. Eine Zerreißprobe für die Nerven der Reisenden, auf die am Ende der Nacht die größte Überraschung ihres Lebens wartet. (Quelle: PIDAX-Film)

  

Hintergrundinformationen zum Film: In den Hauptrollen sind hier der damals noch unbekannte Günther Neutze ("Dem Täter auf der Spur", "Die Gentlemen bitten zur Kasse") und Karl-Georg Saebisch zu sehen, der sich sowohl als "Stahlnetz"- als auch als Edgar-Wallace-Inspektor unter Fans einen Namen gemacht hat. In weiteren Rollen bestechen die renommierte Burgtheater-Mimin Sonja Sutter und Otto Stern, ebenfalls aus mehreren Wallace-Filmen bekannt. Für die Qualität hinter der Kamera bürgen drei Väter des deutschen Fernsehspiels: Helmut Pigge (Buch), Fritz Moser (Kamera) und Rainer Wolffhardt (Regie). Moser filmte mit Der Richter und sein Henker den ersten Fernsehspielfilm der deutschen TV-Geschichte überhaupt, Pigge und Wolffhardt arbeiteten mehrfach erfolgreich zusammen, unter anderem für die deutsche Version von Bei Anruf Mord mit Heinz Drache und Siegfried Lowitz. Das zugrundeliegende Theaterstück des Briten Arnold Ridley wurde 1927 erstmals fürs Kino verfilmt. Die 1957er ARD-Version war so erfolgreich, das 1963 beim ZDF ein Remake entstand, in dem Harald Leipnitz, Michael Verhoeven und Heidelinde Weis die Hauptrollen spielten.

   

     

Das große ABC ... R, TV, SDR, 1957

Monsieur Topaze, ein kleiner französischer Internatslehrer, glaubt selbst unbedingt an die Morallehren, die er seinen Schülern im Unterricht beibringt. Kein Wunder, dass er im ständigen Konflikt mit seiner Umwelt steht. Seine Blindheit gegen die kleinen Schwindeleien des täglichen Lebens führt schließlich sogar zu seiner Entlassung. In dieser Situation wird Topaze nun selbst von einem Schieber und Betrüger in die Schule genommen. Man bringt dem reinen Toren das große ABC des Lebens bei: Betrug, Schwindel, Lüge, Gemeinheit. Und so überwindet Topaze seine anfängliche Abscheu und wird selbst Meister eines ausgeklügelten Schwindelsystems. (Quelle: SWR Media Services GmbH)

  

  

Der Hauptmann von Köpenick  ... R, TV, SDR, 1960  

 

    

 

Haus ohne Hüter ... R, TV, ZDF, 1975

Einfühlsame Bewältigung von Nachriegsproblemen nach dem Roman von Heinrich Böll; überdurchschnittlich. Eine rheinische Stadt, 50er Jahre. Unter einem Dach leben zwei Familien ohne Vater - sie fielen im Krieg. Die Mütter sind mit ihren Kindern und Sorgen allein, in beiden Familien versucht ein "Onkel", den Vater zu ersetzen.

Darsteller: Johannes Wolffhardt, Werner Lier, Renate Schroeter, Karin Baal

   

 

Das Haus  ... R, TV, ZDF, 1965  

  

 

Das heilige Experiment ... R, TV, WDR, 1966

  

  

Martin Held als "Heinrich Zille" in Rainer Wolffhardts Fernsehspiel von 1977 - Foto: ZDF

Heinrich Zille  ... R, TV, ZDF, 1977

Max Liebermann, Kunstmaler und Präsident der Berliner Sezession, besucht Heinrich Zille in seiner Wohnung. Für die Berliner Nationalgalerie will er Zeichnungen des Pinsel-Heinrichs erwerben. Aus dem Betrachten der Bilder und dem Dialog der beiden entwickelt sich die Rückblende auf das Leben Heinrich Zilles, vom dreizehnjährigen Buben, der sich Geld für den Zeichenunterricht durch Babysitten bei einer Hure verdient, bis hin zu dem erfolgreichen Maler, der eben dieses Gespräch führt. (Foto: Martin Held als Heinrich Zille, Quelle: ZDF)

   

 

Hier kein Ausgang – nur Übergang  ... R, TV, ZDF, 1977

Die junge Karin frisiert in Ost-Berlin. Der Beruf stellt sie in Grenzen zufrieden. Der nicht mehr ganz junge Gerhard verkauft Drogerie-Produkte in West-Berlin. Sein Beruf kann ihn keineswegs befriedigen. Achim, der im Osten eine Freundin hat und aus der Mauer Lustgewinn zieht ("niemand kann mir nachweisen, wieviel Verhältnisse ich auf der anderen Seite habe"), nimmt Gerhard eines Tages mit. Er lernt Karin kennen. Beide verlieben sich ineinander. Soweit ... aber nicht so gut. (Quelle: Broschüre Das Fernsehspiel im ZDF, Heft Nr. 17, Juni-August 1977)

Darsteller: Ernst Jacobi, Gisela Fackeldey, Regine Lamster, Sabine Buschmann, Hans-Jürgen Dittberner

      

   

 

Jacobowsky und der Oberst  ... R, TV, SDR, 1967

110 Minuten. Tragikomödie.

Darsteller: Horst Bollmann, Peter Pasetti, Jörg Pleva, Karin Eickelbaum u.a.

    

 

Jauche und Levkojen ... R, 1979/80, TV-Serie
Jauche und Levkojen ist der erste Teil der "Poenichen Trilogie" von Christine Brückner (weitere Teile sind Nirgendwo ist Poenichen und Die Quindts), der sie zu einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autorinnen machte. In der Verfilmung aus dem Jahre 1978 überzeugen unter der Regie von Rainer Wolffhardt, Rolf Hädrich und Günter Gräwert hochkarätige Darsteller wie Arno Assmann, Edda Seippel und Ulrike Bliefert.

  

 

Joseph Süß Oppenheimer ... R, Dokudrama, ZDF, 1983  

 

 

Jugend einer Studienrätin ... R, TV, RB, 1972  

Der Film zeichnet die Entwicklung eines jungen Mädchens in den Jahren 1940 bis 1944 nach. Maxie Lewejohann wächst in einer gutbürgerlichen Familie auf. Probleme und Schwierigkeiten werden von ihr fern gehalten. Mit den Geschehnissen des Dritten Reiches wird sie das erste Mal konfrontiert, als ihr Vater zur Wehrmacht einberufen wird. Der Ehebruch ihrer Mutter, ihre ersten sexuellen Erlebnisse, der "Heldentod" eines Schulfreundes, der sich freiwillig zur Front gemeldet hatte - all das verändert Maxies Wesen und ihr Leben. Als ihre Mutter stirbt, ist sie außerstande zu trauern und bricht während der Beerdigung in Gelächter aus. Die Zeitereignisse und die Gesellschaft haben sie innerlich zerbrochen. (Quelle: prisma.de)

  

  

Der junge Roth ... R, TV, ZDF, 1974  

 

 

Kaiserhofstraße 12 ... R, TV, HR, 1980, nach dem Roman von Valentin Senger

 

  

Kimper & Co. ... R, TV, ZDF, 1968

Die Bevölkerung einer mittleren Industriestadt wird durch Berichte über einen Sexualmord an einem kleinen Mädchen in Atem gehalten. Die Eltern sind begreiflicherweise nervös und besorgt. Das bleibt auch den Kindern nicht verborgen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass ein kleiner Junge, der die Zeit zum Abendessen verspielt hat, unterstützt von einem elfjährigen frühreifen Mädchen, seinen Eltern gegenüber die Ausrede gebraucht, er habe einen Mann beobachtet, der auf verdächtige Art und Weise in einem Gebüsch in der Nähe des Spielplatzes zu schaffen gemacht habe. Damit setzt er eine Maschinerie von Behauptungen, Verdächtigungen und Anschuldigungen in Gang, die dem jungen Mann beinahe zum Verhängnis wird. (Quelle: Odeon Film)

Darsteller: Stefan Wigger, Uta Hallant, Klaus Miedel, Hans Krull, Axel Bauer, Christine Gerlach, Friedrich G. Beckhaus, Monika John, Janina Richter, Hendrick Sick, Carsten Claus

  

 

Die Klassefrau ... R, TV, ZDF, 1982  

 

 

Klein aber mein  ... R, TV, BR, 1984  

  

  

Kleinbürgerhochzeit  ... R, TV, RB, 1969  

  

 

Der König  ... R, TV-Serie 1994

  

 

Die Kraft und die Herrlichkeit ... R, TV, SDR, 1957  

  

 

Krock & Co. ... R, TV, DRS/SDR, 1977  

  

 

Leocadia  … R, TV, SDR, 1958  

  

 

Die letzten Masken  ... R, TV, SDR, 1962  

  

 

Liddl 17  … R, TV, ZDF, 1987  

  

 

Lokalbericht ... R, TV, SDR, 1962  

  

 

Löwengrube ... R, 13 Teile á 50 Min., TV, BR, 1989. Adolf Grimme-Preis für Rainer Wolffhardt

  

   

Das Mädchen und die Tauben ... R, TV, ZDF, 1986

Realistisches Märchen um das "zweite Gesicht" einer jungen Frau im Berliner Milieu von heute. Modernes Frauenschicksal von besonderer Art.

Darsteller: Ilse Matheis, Jürgen Thormann, Thomas Schücke

   

 

Mali … R, TV-Serie 1997  

  

 

Mandala  … R, TV, ZDF, 1972

 

  

Der Mann im Salz  ... R, DA, TV, ZDF/ORF, 1989, 177 Min.

TV-Drama nach Ludwig Ganghofer. 1618. Europa im Hexenwahn. Bergmann David steht im Verdacht, mit dem Teufel im Bunde zu sein. Frauen in seinem Umfeld werden als Hexen denunziert. So fällt auch Freundin Isabel in die Hände von Inquisitor und Folterknecht... 

Darsteller: Michael Roll, Fernando Guillen, Ditte Schupp

   

  

Martin Luther ... DA, 1983, ZDF, 2teiler Fernsehfilm, Drehbuch: Theodor Schübel

     

  

Der Mensch Adam Deigl und die Obrigkeit  ... R, TV, BR, 1974, DA: Franz-Xaver Kroetz

Adam Deigl, ein etwas einfältiger Lagerverwalter, wird verdächtigt, einen seiner Gläubiger erschlagen zu haben. In stetem Vertrauen darauf, dass die "Obrigkeit" schon richtig handeln und entscheiden wird, lässt er sich als Mörder verurteilen und kassiert viereinhalb Jahre Haft.

   

  

Mit 18  ... R, TV, RB, 1971

    

 

Szene aus "Der Mitbürger" - Foto: SWR

Szene mit Ernst Jacobi aus Der Mitbürger

 

Foto: SWR Media Services GmbH

Der Mitbürger ... R, TV, SDR, 1966

Der junge Polizeibeamte Lenneweit bekommt in einem Kurbad seinen ersten großen Fall. Ein junges Mädchen ist an den Folgen eines verbotenen Eingriffs gestorben. Die Indizien weisen darauf hin, dass ein Arzt diesen Eingriff vorgenommen hat, und führen Lenneweit zu dem angesehenen Dr. Jakobsohn. Damit bekommt der Fall eine ganz neue Perspektive, denn Jakobsohn ist Jude. Die Honoratioren des Bades fürchten peinliche Enthüllungen ihrer eigenen politischen Vergangenheit und einen Skandal, wenn gegen Jakobsohn etwas unternommen wird. Nicht nur der Vorgesetzte Lenneweits mischt sich ein, sondern auch der zuständige Staatsanwalt; beide warnen den Beamten vor Übereifer in dieser heiklen Angelegenheit. Lennenweit verfolgt den Fall jedoch weiter und verhaftet Jakobsohn schließlich, weil er meint, dass vor dem Gesetz alle gleich sind. Da entdeckt der Beamte ein entscheidendes Entlastungsdokument, das die Unschuld des Arztes beweist. Als Dr. Jakobsohn aus der Untersuchungshaft entlassen wird, dankt er Lenneweit dafür, dass dieser ihn als einziger wie einen normalen Mitbürger behandelt hat. (Quelle: SWR Media Services GmbH)

 

Darsteller: Ernst Jacobi (Lenneweit), Isabel Stumpf (Inge), Ludwig Anschütz, Anke Tegtmeyer, Charlotte Schellenberg, Hermann Lenschau u.a.

  

 

 

 

 

 

 

 

Mohrenwäsche  ... R, TV, SDR, 1966

 

 

   

Hans Holt und Vilma Degischer in Rainer Wolffhardts Nachsaision

Foto: SWR Media Services GmbH

Moral  ... R, TV, SDR, 1958  

  

 

Mütter ... R, 7 Geschichten, TV,  ab 1975  

  

 

Nachsaison  ... R, TV, SDR, 1962, Drehbuch: Herbert Asmodi

Wenn auf einem Schlösschen in Österreich Adele Schönfeldt, ihr Diener Joseph und der amerikanische Häusermakler Curtis einander gegenübertreten, dann wird ein altbewährtes Lustspielmotiv wirksam: die unvermutete Wiederbegegnung von Menschen, die sich jahrzehntelang nicht gesehen haben, und bei denen sich nun verblüffende Schicksalsverknüpfungen auf groteske Weise enthüllen. Die ungewöhnliche Situation bringt mehr als äußeres Wiedererkennen, sie wird zum Prüfstein für die Gefühle und Illusionen, die Lebenswirklichkeit und die geliebten Kompromisse. (Quelle: SWR Media Services GmbH)

  

 

Nirgendwo ist Poenichen  ... R, TV-Serie, 1980 (Fortsetzung zu Jauche und Levkojen)

Maximiliane Quint flüchtet während des Zweiten Weltkriegs mit ihren vier kleinen Kindern aus Pommern nach Berlin. Dort angekommen sucht sie erfolglos nach ihrem Mann Viktor. Da in der Großstadt, die in Trümmern liegt, nur vorübergehend ein Unterschlupf für die Familie zu finden ist, zieht sie weiter zum Stammsitz der Familie, Burg Eyckel in Franken, wo Maximiliane an Weihnachten 1945 ihr fünftes Kind zur Welt bringt. Um die anderen Familienmitglieder zu finden, ziehen die Quints wieder Richtung Norden. In Marburg eröffnet Maximiliane eine Fischbraterei. Als ihre Patentante stirbt, erbt Maximiliane den Stammsitz Eyckel. Sie verkauft ihn an Verwandte. Die Jahre vergehen und aus Amerika kommt eine Einladung von ihrer Mutter Vera. Mitte der 1950er-Jahre unternimmt die Familie daraufhin eine Reise in die Vereinigten Staaten. Nachdem ihr Sohn Golo bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist und die anderen Kinder ausgezogen sind, verlässt Maximiliane Marburg und reist zurück zur Burg Eyckel, die jetzt ein Hotel ist. Sie macht sich auf den Weg nach Polen, um das Gut Poenichen zu finden, auf dem sie aufgewachsen ist. (Quelle: Wikipedia)

    

 

 

 

 

Nur eine Hure  ... R, TV, 1997  

  

 

Die Probe oder Die bestrafte Liebe ... R, TV, SDR, 1963  

  

 

Das provisorische Leben  ...  R, TV, HR, 1971

Das sensible junge Mädchen Katja Maifarth verliebt sich in Andreas Ott, der vom Verkauf gestohlener Madonnenstatuen lebt. Als er nach einem Diebstahl verhaftet wird, entführt sie ein Kind, um die Gefängnisstrafe mit ihm zu teilen. Sie wird erst aus dem Gefängnis entlassen, als Andreas sich schon lange wieder in Freiheit befindet und inzwischen ein Verhältnis mit Katjas Mutter Ursula hat. Das Mädchen zieht daraus eine furchtbare Konsequenz.

Darsteller: Anaid Iplicjian (Ursula), Donata Höffer (Katja), Michael Ande (Andreas), Helmut Brasch (Antiquar) u.v.a. - (Quelle: Bestandsverzeichnis der Fernsehspiele 1955 - 88, herausg. vom  Hessischen Rundfunk, Frankfurt 1989)

    

 

Die Reventlow  ... R, 3 Teile, TV, ZDF, 1980

Nach dem Tod ihres Vaters Ludwig Graf zu Reventlow, ehemals Landrat in Husum, wo Franziska 1871 geboren wurde, vollzieht sich der endgültige Bruch mit der ganzen Familie. Die 22-Jährige verlobt sich überstürzt mit einem älteren Freund aus dem aufklärerisch-rebellischen Kreis des Lübecker Ibsen-Klubs. Doch dort hält es sie nicht. Mit geborgtem Geld fährt sie nach München, um sich in der damals berühmten Azbe-Malschule ausbilden zu lassen. Ihrem "Sprung in die Freiheit" des Künstlerlebens entspricht auch der Wille, sich eine eigene, neue Identität zu schaffen. Sie legt ihren Taufnamen - Fanny - ab und nennt sich fortan Franziska Reventlow. In der Münchner Maler-Bohème lernt sie, ohne materielle Sicherheiten zu leben und vor allem zu lieben. Sie wird die Geliebte eines jungen, aus ärmlichen Verhältnissen kommenden Malers, ehrgeizig und besessen vom Künstlertraum. Als sie ein Kind von ihm erwartet, überzeugt er sie davon, dass sie "um ihrer selbst und des Kindes willen" ihren ahnungslosen Verlobten heiraten muss. Sie tut es im Bewusstsein, dass ihr Sprung in die ersehnte Freiheit wieder mit einer Lebenslüge endet. Sie will das Kind, aber bald nach der Hochzeit erleidet sie eine Fehlgeburt. Das Wiedersehen mit dem einstigen Geliebten ist schockierend: Er lebt in wilder Ehe mit einem Modell und einem Kind in eben jenen trostlosen Verhältnissen, die sie ihm durch ihr Opfer hatte ersparen wollen. Sie gesteht ihrem Mann die ganze Wahrheit, ihr Geständnis führt zur Trennung. (Quelle: 3sat)

Darsteller: mit Donata Höffer (Franziska zu Reventlow), Monika Baumgartner (Baschl), Henner Quest (Alexander), Thomas Astan (Lübke), Gerd Böckmann (Friess)

  

 

Ruf ohne Echo  ... R, TV, SDR, 1959

Pierre, ein junger Priester, tritt in die Arbeitermission ein und muss sich in seiner neuen Umwelt zurechtfinden. Allmählich gelingt es ihm, Vertrauen zu erwecken. Es entwickelt sich die Freundschaft zu Henri, einem überzeugten Kommunisten. Mit ihm zusammen setzt sich Pierre für die sozialen Belange ein. Aber das Vertrauen der Arbeiter hat auch eine Kehrseite. Bei einem Streik zeigt es sich, wie tief Pierre bereits in der Arbeiterwelt wurzelt. Er wird in die vorderste Linie der sozialen Auseinandersetzung gezogen, was zu heftigen Konflikten in der Öffentlichkeit führt. Ein letztes Gespräch mit dem Kardinal klärt die geistlichen Standpunkte und bringt Pierre zu der Einsicht, dass er sich in der Auseinandersetzung zwischen Kommunismus und Christentum zu weit vorgewagt hat. (Quelle: SWR Media Services GmbH)

  

 

Rumpelhanni  ... R, 2 Teile, TV, BR, 1983  

Darsteller: mit Monika Baumgartner (Rumplhanni), Maria Stadler (Rumplwabn), Karl Obermayr (Hauser), Enzi Fuchs (Hauserin), Maria Singer (Kollerin), Hans Kraus (Simmerl), Egon Biscan (Ödenhuber-Wirt), Elisabeth Karg (Ödenhuber-Wirtin), Thekla Mayhoff (Leni), Willy Harlander (Schmied), Frithjof Vierock (Staudenschneider-Girgl), Heide Ackermann (Franzi), Gerhard Acktun (Ropfer), Johanna Bittenbinder (Kellnerin), Juliane Melchthal (Susann), Werner Rom (Metzgerhanse), Annemarie Wendl (Aufseherin)

  

 

Sabina Englender ... R, 1968

Konfrontiert eine gemütskranke Journalistin aus Kanada (Karin Anselm) u.a. mit einem rüden Polizeiarzt, der befangen seine Diagnose zurücknimmt, als er erfährt, dass sie Jüdin ist. 

 

  

Die Sache ist gelaufen ... R, TV, ZDF, 1985  

  

 

Sag's dem Weihnachtsmann ... R, TV, ZDF, 1969

Leslie Darwin (Heinz Rühmann) hat in seinem Leben eigentlich nie etwas Erfolgreiches geleistet. Nun ist er schon über 60 und findet kaum noch eine Arbeit. So verdient er sich ein wenig Geld, indem er in einem Warenhaus den Weihnachtsmann spielt. Er muss in einem Pappschloss sitzen, und die Kinder kommen zu ihm, um ihm ihre Weihnachtswünsche vorzutragen. Dabei steigen in dem alten Mann die Erinnerungen an seine Jugend und an sein verkorkstes Leben auf: Er erinnert sich an die Nacht, in der er entdeckte, dass sein Vater der Weihnachtsmann war, und wie er nicht begreifen konnte, dass sein Vater ihn kurz vorher wegen einer Lüge bestraft hatte und ihm nun selber eine Lüge vorspielte. In der Mittagspause versucht Leslie zusammen mit seinem Freund, die schlechten Erinnerungen mit Alkohol zu betäuben. Doch immer wieder sind es die deprimierenden Ereignisse, an die er sich erinnert. Als er wieder als Weihnachtsmann im Warenhaus sitzt, glaubt er, in den herantretenden Kindern längst verstorbene Menschen aus seiner Vergangenheit zu erkennen. Zum Schluss sieht er sich selbst als kleinen Jungen, der für sich eine zweite Jugend fordert, eine nochmalige Chance für das Leben. (Quelle: Theaterkanal)

 

 

Sansibar oder der letzte Grund  ... R, TV, SDR, 1961  

 

 

Der Schlagbaum ... R, TV, SDR, 1960

 

  

Schlange, Herz und Pantherkopf  ... R, TV, SDR/RB, 1987

Ein Pathologe stellt bei der Untersuchung eines Selbstmordes fest, dass der Verstorbene, der sich einen qualvollen Tod bereitete, ein ehemaliger SS-Arzt war; eindrucksvoller Film über das Elend, das Verdrängen und Bewältigung von Schuld.

Darsteller: Joachim Bissmeier, Britta Fischer, Gerhard Dressel 

 

  

Schuldlos schuldig ... R, TV, WDR, 1992  

 

 

Schulfreund, Der  ... R, TV, SDR, 1963  

 

 

Schulzeit (aus der Reihe: Liebesgeschichten) ... R, TV, RB, 1977  

  

  

Schwurgericht - Schwanger in den Tod  ... R, TV-Serie, 1997  

 

 

Schwejk im Zweiten Weltkrieg  ... R, TV, SDR, 1961  

 

 

Selbstbildnis Béatrice S.  ... R, TV, RB, 1974  

 

 

Septembergewitter  ... R, TV, RB, 1968  

Als beispielhafte Literaturverfilmung von der Presse gelobt wurde Septembergewitter von Rainer Wolffhardt und Jürgen Breest nach dem gleichnamigen Roman von Friedo Lampe. Lampe erzählt von einem schwülen Septembertag im Jahre 1913. Aus einem Mosaik von alltäglichen Ereignissen entwirft er das Bild einer Epoche, der spätbürgerlichen Zeit vor dem 1. Weltkrieg. "Helden" sind Menschen einer Stadt, Kranke, Einsame, Verzweifelte - und Kinder, voller Hoffnung und Optimismus. 

(Quelle: Broschüre ARD Fernsehspiel, Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, Ausgabe Jan.-März 1980)

  

 

So ist das Leben – die Wagenfelds  ... R, TV-Serie 1995  

 

 

Die Sprachlosen ... R, TV, ZDF, 1970  

 

 

Stark wie der Tod (aus der Reihe: Liebesgeschichten) ... R, TV, RB, 1977  

  

 

Straße der Gerechten ... R, TV, SDR, 1959  

  

 

Tatort (Himmelfahrt) ... R,  TV-Serie NDR, 1978

 

 

Tea Party  … R, TV, RB, 1968  

  

 

Der Tod vor dem Sterben ... R, TV, SFB, 1975

  

 

Tödliche Wahrheit  ... R, TV, 1994

Die Idylle einer auf dem Land lebenden Familie erweist sich als trügerisch, als unerwartet der verschollen geglaubte Bruder des Ehemanns auftaucht. Verdrängte Konflikte kommen an die Oberfläche und drohen die Ehe zu zerstören. Ein Fernseh-Melodram, das alle Register gängiger Seifenopern zieht.

Darsteller: u.a. Helmut Berger, Katharina Meinecke

  

 

 

Szene aus dem Fernsehspiel von 1964 Tote ohne Begräbnis (Herbert Fleischmann, Matthias Fuchs, Werner Schumacher und Herbert Stass (von li. nach re.)

 

Foto: SWR Media Services GmbH

  

Tote ohne Begräbnis ... R, TV, SDR, 1964

Eine französische Widerstands-Gruppe, die in die Hände der Vichy-Miliz gefallen ist, soll durch Folterung dazu gebracht werden, ihren Anführer zu verraten. Aber auch die schlimmsten Unmenschlichkeiten können die Gefangenen nicht zum Reden bringen. Nur der junge François ist in Gefahr, schwach zu werden. Deshalb wird er in stillschweigendem Einverständnis aller von Henry erdrosselt. Mit diesem Mord wird zwar der Chef gerettet, aber der Sache der Widerstandsregierung ein schlechter Dienst erwiesen. Die Opfer begeben sich damit auf die Stufe ihrer Peiniger. Als ihnen schließlich wider Erwarten die Freiheit winkt, müssen sie sich fragen, ob es überhaupt noch einen Sinn hat, zu überleben, ob sich die furchtbare Schuld je sühnen lässt. (Quelle: SWR Media Services GmbH)

    

   

Die Umarmung des Wolfes ... R, TV, 1993

Ein Rechtsanwalt wird von seiner von ihm getrennt lebenden Frau angezeigt, die gemeinsame Tochter sexuell missbraucht zu haben. Judith, die Freundin des Rechtsanwaltes versucht verzweifelt, Mutter und Tochter von ihrer Behauptung abzubringen. 

  

 

Der Unfried ... R, TV, ZDF, 1986  

  

 

Vater wider Willen ... R, TV, 1995

 

 

  

 

 

 

Der verliebte Teufel ... R, TV, ZDF, 1971

Der verliebte Teufel ist ein Originalfernsehspiel, das Jean Anouilh im Auftrag des ZDF schrieb. Als Vorlage diente ihm die Erzählung "Le diable amoureux" seines Landsmannes Jacques Cazotte (1720-1792). Bei Anouilh ist eine Art Märchen für Erwachsene daraus geworden, ein Märchen mit Ironie und tieferer Bedeutung: Das "Teuflische" als Verkörperung aller Triebe und Kräfte der Natur, und damit auch der menschlichen Sinneslust, erfährt eine Umbewertung ins Positive gegenüber dem leibfeindlichen Sittenkodex einer überkommenen, im spanischen Katholizismus kulminierenden Moral. Der Teufel spielt die Hauptrolle, aber selten wohl hat der Teufel eine so reizende und verführerische Gestalt bekommen wie bei Anouilh. Als junges Mädchen namens Biondetta - blond und unschuldig wie ein Engel - erscheint Luzifer dem jungen spanischen Edelmann Alvarez, der als Offizier in den Diensten des Königs von Neapel steht. In dieser Gestalt fällt es dem Teufel leicht, den jungen Spanier in sich verliebt zu machen. Doch Eros hat es schwer, wenn strenge Sitte und Moral die Natur unterdrücken. (Quelle: Theaterkanal)

  

 

Von Emma, Türkenpaul und Erwin mit der Geige ... R, TV, ZDF, 1976

Episodenfilm in fünf Teilen:

1. Zwei Schwestern: Ein Hochschullehrer macht ein höchst zweifelhaftes Geschäft

2. Prost Emma: Eine Rentnerin aus Ost-Berlin besucht ihre Schwester im Westteil der Stadt und fährt trotz der dringenden Bitte, zu bleiben, wieder zurück

3. Bleibe-Verhandlung: Ein Kneipengast meditiert bei harten Schnäpsen über seine verstorbene Frau.

4. Ausflug mit Musik: Ein Rentner lebt als letzter Berliner in einem von Türken bewohnten Mietshaus.

5. Türken-Paul: Ein Bauarbeiter wehrt sich gegen die Praktiken in einem Ausflugslokals. (Quelle: Odeon Film)
  

 

Wie verbringe ich meinen Sonntag? ... R, TV, WDR, 1967  

  

 

Wir waren Drei ... R, TV, SDR, 1961  

  

 

Zeitvertreib  ... R, TV, SDR, 1964

  

 

Zerfall einer Großfamilie ... R, TV, 1974

Nach reiflicher Überlegung haben fünf junge Paare, teils mit, teils ohne Kinder, eine Großfamilie gegründet. Sie hatten sich alles so schön vorgestellt: wirtschaftliche Vorteile, Spielkameraden für die Kinder, intensive Gespräche bei Problemen, Stärkung des Gemeinsinns durch gegenseitiges Verständnis und durch Rücksichtnahme auf die Gruppe. Doch die Praxis sieht ganz anders aus. Trotz guten Willens bilden sich bald Risse, die sich nicht wieder kitten lassen ...
Darsteller: Peter Drescher (Uwe Fehn), Donata Höffer (Karen Fehn), Christoph Felsenstein (Hansjörg), Katrin Schaake (Tatjana), Manfred Tümmler (Dr. Torsten Richart), Heidrun Kussin (Helga Richart), Henning Gissel (Jürgen Auwärter), Rita Engelmann (Daniela Auwärter), Joachim Kerzel (Werner Stöcker), Edeltraut Elsner (Waltraud Stöcker), Thomas Frauenstein (Silvio Stöcker), Daniela Rau (Linda), Leo Weiss (Markus), Wanja Göckler (Jacob Richardt), Robert Dietl (Professor Schürmann).
(Quelle: tv-programme.net)

  

 

Zu einem Mord gehören zwei ... R, TV, SFB, 1973

Seitdem er Susanne geheiratet hat, arbeitet Herr Tomaschewski in der Möbelfirma seiner Gattin als Geschäftsführer. Anscheinend wenig erfolgreich, denn nun steht der Betrieb vor dem Bankrott. Wie kam es dazu? War es, weil Tomaschweski von dem Geschäft nichts verstand oder waren die Misserfolge vorprogrammiert? Von Geldnöten geplagt, fasst Tomaschewski einen Entschluss: um seine Gläubiger zu befriedigen, muss er sich Geld durch einen Banküberfall besorgen. Das Verbrechen gelingt perfekt, bis ihm beim Flüchten aus der Bankfiliale ein alter Bekannter namens Breuer den Weg versperrt... (Text mit Erlaubnis © GP, Die Krimihomepage)

   

 

 

 

 

 

 

 

Dieter Schubert

Schriftsteller und Drehbuchautor, wurde 1929 in Görlitz geboren. Nach dem Krieg Ausbildung zum Kunstschmied. Arbeitete auch als Abrissarbeiter, Transportarbeiter, Journalist, seit 1967 freischaffender Schriftsteller, Autor von Romanen, Erzählungen, Hörspielen und Film-Drehbüchern, z.B. "Acht Unzen Träume", "Sabine", "Der Wüstenkönig von Brandenburg", "Kleider machen Bräute", "Die eiserne Rose". Einige seiner Drehbücher und Romane sind damals auch in der Bundesrepublik Deutschland erschienen.

Das in der DDR herausgegebene Lexikon "Schriftsteller in der DDR" hebt an ihm das Talent "Menschen lebensecht und in ihrer Widersprüchlichkeit darzustellen", hervor. Dieter Schubert gehörte auch zu einer Gruppe von Schriftstellern, gegen die am 8. Juni 1979 vom Bezirksverband Berlin des Schriftstellerverbandes der DDR der Ausschluss aus dieser Organisation beschlossen wurde. Ende 1989 wurde er rehabilitiert. 

Am 11. November 2008 ist Dieter Schubert 79jährig gestorben. 

(Information aus der Broschüre "Das Fernsehspiel im ZDF", Heft 26, Seite 55/56 und aus Wikipedia)

 

  

  

  

 

  

  

  

 

 

   

 

 

 

 

 

 

   

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 27. Juni 2024

  

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