Volker Lechtenbrink

Darsteller  Sänger  Regisseur  Intendant

  

Infokasten

    

Der Schauspieler wird vertreten durch die

Agentur Ute Nicolai

  

Volker Lechtenbrink inszeniert bei den Bad Hersfelder Festspielen 2013 "Die drei Musketiere"

      

  

  

  

  

Volker Lechtenbrink - Foto: Stuart Mentiply

Volker Lechtenbrink  

Foto: Stuart Mentiply, Wolfsburg (Wikipedia)

Veröffentlicht unter GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2
  

1944 in Cranz/Ostpreußen geboren. Er wuchs in Bremen und Hamburg auf. In Hamburg Besuch der Gelehrtenschule des Johanneums. Bereits als Achtjähriger sprach er im NDR-Kinderfunk in der Sendung "Die Leseratte" mit. Zwei Jahre später stand er in einem Weihnachtsmärchen des Deutschen Schauspielhauses auf der Bühne.

Volker Lechtenbrink feierte am 18. August 2014 seinen 70. Geburtstag.

  

1959 wurde er 15jährig in der Rolle des Kurt Hagen in Bernhard Wickis Antikriegsfilm Die Brücke bundesweit bekannt. Nach der Mittleren Reife verließ Volker Lechtenbrink die Schule. Er ging dann zur Hochschule für Bildende Künste nach Hamburg, um danach Schauspielunterricht bei Hiltgard Freese zu nehmen, dort legte er auch seine Abschlussprüfung vor der Bühnengenossenschaft ab. 

 
1963 gab Volker Lechtenbrink an der Landesbühne Hannover in Shakespeares "Kaufmann von

Volker Lechtenbrink 

Copyright: Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

 

 Venedig" sein Theaterdebüt, wo er bis 1967 zum Ensemble gehörte. Es folgten Engagements an den Bühnen der Stadt Köln und am Bayerischen Staatsschauspiel München. Nach Hamburg an das Deutsche Schauspielhaus wurde Lechtenbrink 1969 verpflichtet. Außerdem hatte er bis 1983 ein Engagement im Ernst-Deutsch-Theater Hamburg unter der Intendanz von Friedrich Schütter (siehe Fotos unten). Von 1963 - 1973 gastierte er in Bad Hersfeld bei den Festspielen und war von 1995 - 1997 dort auch Intendant. Im Theater sah man Volker Lechtenbrink in diversesten Rollen der Klassik und auch in modernen Stücken. Er spielte den Bleichenwang in "Was ihr wollt" und auch den Narr in "König Lear". Den Damir in Molieres "Tartuffe" spielt er ebenso wie die Titelrolle in "Prinz Friedrich von Homburg" und den Spitta in Hauptmanns "Die Ratten". Er führte selbst Regie in Brentanos "Der Kindersegen" im Deutschen Schauspielhaus Hamburg und "Charley's Tante" von Brandon Thomas und "Armer Mörder" von Kohut im Ernst Deutsch-Theater Hamburg.

 

Außer der ihn bekannt gemachten Rolle in Die Brücke war eine seiner ersten erfolgreichen Fernsehrollen der Sohn der Familie Hofer in der TV-Serie Alle meine Tiere, die von 1962 bis 1966 lief. 1965 spielte er bei Gerhard Klingenberg in Wahn - oder: Der Teufel in Boston. Unter der Regie von Franz Josef Wild sah man ihn 1967 als in Pitschi Poi. 1973 sah man den Schauspieler als Karl V. in Die Wiedertäufer, Regie: Werner Schlechte.

  

  Volker Lechtenbrink als "Clavigo" in Goethes gleichnamigem Trauerspiel

(Ernst-Deutsch-Theater, 1982)


Copyright: Virginia Shue, Hamburg - starfotos@virginia-hamburg.de

1976 stellte Lechtenbrink seine viel beachtete erste Langspielplatte "Der Macher" vor, auf der neben eigenen Stücken auch Lieder des amerikanischen Sängers und Schauspielers Kris Kristofferson zu hören sind, dessen Synchronstimme er ist. 1979 erhielt er vom Saarländischen Rundfunk eine eigene Fernsehshow: LIVE: VOLKER LECHTENBRINK.

  
Es folgten zahlreiche weitere Platten und Konzerttourneen, die Lechtenbrink endgültig unter den großen der deutschen Liederszene etablierten. Seine Texte finden sich unter anderem auf Peter Maffays erfolgreicher LP "Steppenwolf". Mittlerweile sind die kompletten Songs auf 7  CDs herausgegeben worden mit dem Titel "Der ganze Lechtenbrink".


Volker Lechtenbrink war in zahlreichen Fernsehserien zu Gast (Sonderdezernat K1, Ein Fall für Zwei, Siska, Küstenwache, M.E.T.R.O - Ein Team auf Leben und Tod, Soko Leipzig, Der Alte, Derrick etc.).

  

Szene aus dem Fernsehspiel "Der schlechte Soldat Smith" mit Peter Vogel (li.) als Leutnant Simmons und Volker Lechtenbrink als Leutnant Roberts

1963, Regie: Fritz Umgelter, Drehbuch: William Douglas Home

Copyright: SWR Media-Services

 

Mit dem Theaterstück Skylight des Engländers David Hare tourte er durch Deutschland. Im Herbst 2001 bis Januar 2002 war er mit Jörg Pleva in dem durch Walter Matthau und Jack Lemmon unsterblich gewordenen Stück Ein verrücktes Paar auf Tournee (Regie: Wolf Dietrich Sprenger). 

 

2007 erhielt der den Deutschen Hörbuchpreis (bester Interpret) für das Hörbuch Das Feuerschiff und 2008 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Trotz der guten Kritiken hat der Schauspieler seine Musikkarriere zugunsten der Schauspielerei aufgegeben.

 

Im November 2011 startete der bezaubernde Kinderfilm Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel nach dem Roman von Cornelia Funke. Hier spielte Volker Lechtenbrink den Waldemar Wichteltod, der dem letzten Weihnachtsmann verbietet, auf die Erde zu fliegen. Ein wunderbarer Film mit der Nussknacker-Armee, unsichtbaren Rentieren und frechen Kobolden. Regie: Oliver Dieckmann

  

Volker Lechtenbrink am 26.02.2013 in der ZDF-Talkshow "Markus Lanz"
© Udo Grimberg/Wikipedia-User

Mittlerweile hat der Schauspieler eine "verflossene" Großfamilie: "Drei Kinder, auf die er stolz ist, und vier Ex-Ehefrauen, mit denen und deren neuen Partnern er sich blendend versteht und sich regelmäßig trifft: 'Wir lieben uns alle'. Wie das ganz ohne Eifersucht funktioniert, verrät er in seiner Autobiografie "Gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf". (Quelle: Zitiert aus der Website des SWR)

Lechtenbrinks Erinnerungen sind erschienen 2010 bei Hoffmann & Campe.

 

Bei www.steffi-line.de ist u.a. über Volker Lechtenbrink zu lesen:

"Am 30. Oktober 2014 feiert das Musical "Leben so wie ich es mag" am Hamburger "Ernst Deutsch Theater" seine Uraufführung und steht bis Anfang November auf dem Spielplan. Benannt nach Lechtenbrinks gleichnamigem Erfolgs-Song aus dem Jahre 1980, stammt das Stück aus der Feder von Tochter Saskia Ehlers, mit der zusammen Lechtenbrink auch Regie führt. In dem Zwei-Personen-Stück mit kleiner Band – Lechtenbrink tritt mit Roland Renner und den Musikern Friederike Alexandra Brück, Harry Ermer und Ralf Tonnius auf – wird man das Multitalent nach knapp drei Jahrzehnten erstmals wieder als Sänger erleben können – er spielt sich quasi selbst. "Ein Mann blickt auf sein Leben zurück mit allen Höhen und Tiefen: als Schauspieler und Sänger, als Ehemann und Vater" schreibt das "Ernst Deutsch Theater" >>> www.ernst-deutsch-theater.de."

     

   

      

Weitere Filme mit Volker Lechtenbrink

   

   

Titel

Jahr Regie

Die Brücke (Rolle: Klaus Hager)

1959

Bernhard Wicki

Bei Pichler stimmt die Kasse nicht (Rolle: ?)

Buchhalter Theo Lingen muss mit den Lohngeldern seiner Firma ins lockere Hamburg, wo selbst die Halbwelt dem Biedermann aus der Provinz ein Bein zu stellen versucht. 

Darsteller: Karin Dor, Theo Lingen, Georg Thomalla

1961 Hans Quest
Geschäfte mit Plückhahn (Rolle: Klaus Zapf) 1971 Claus Peter Witt

Der Eiserne Gustav (Rolle: Gustav Hartmann)

Der strenge und verschlossene Gustav Hartmann (Gustav Knuth), genannt "der eiserne Gustav", ist der letzte Berliner Droschkenkutscher. Ende der 1920er Jahre ist seine Zeit vorbei, da Pferde-Droschken durch Automobil-Taxis ersetzt werden. Ihm droht Verarmung. Seine Familie will ihn entmündigen lassen. Da macht er sich auf zu einer letzten großen Fahrt, die ihn von Berlin nach Paris und zurück führt. Ein Reporter mit dem Riecher für eine große Story begleitet ihn, Gustav wird berühmt, kehrt im Triumphzug nach Berlin zurück und, ein sanfterer und zugänglicher Mensch geworden, versöhnt sich mit seiner Familie. (Quelle: swr-media.de)

1979 Wolfgang Staudte
Die Dämonen (Rolle: Pjotr Werchowenski) 1977 Claus Peter Witt
Sonderdezernat K1 - Flucht (Rolle: Fred) 1974 Alfred Weidenmann
Sonderdezernat K1 - Kassensturz nach Mitternacht (Rolle: Fritz Schönhut) 1973 Alfred Weidenmann
Der Sommer des Samurai (Rolle: Binder) 1986 Hans-C. Blumenberg

Sonderdezernat K1 - Die Rache des V-Mannes (Rolle: Leo Koch)

Harry Wolters, vorbestrafter Buchhalter des St.-Pauli-Bosses Alex Matuschek, hängt nach dem Tod seiner Frau abgöttisch an seiner Tochter Irmi. Verzweifelt stellt er fest, dass sie Ziel und Opfer skrupelloser Drogenhändler geworden ist. Unabhängig voneinander suchen Harry und die vier Kriminalbeamten vom "Sonderdezernat K 1" nach dem Mann, der Irme "an die Spritze" gebracht hat. Ihre Wege, die ins Milieu mieser Geschäftemacher führen, kreuzen sich. Und plötzlich zeigt sich der frühere V-Mann Harry Wolters wieder zur Zusammenarbeit mit der Polizei bereit. Erwin, Irmis Freund, erinnert sich an den Namen Leo Koch, so heißt der Vertraute des türkischen Rauschgifthändlers Kilic. Nach vielem Hin und Her finden Polizei und "die Rache des V-Mannes" den wahren Schuldigen. (Quelle: Krimihomepage)

1981 Alfred Weidenmann

     

Weitere Filme mit Volker Lechtenbrink sind auf der IMDb-Website gelistet.

   

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 13. Juli 2017

 

 

 

 

 

 

 

Diese Kurzbiografie kann nur rudimentär sein und die genannten Filme nur eine Auswahl von Filmen des Künstlers enthalten. Die Angaben erheben daher keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind Links angebracht, die weitere Hinweise geben. Da ich auf Inhalte zu externen Webseiten keinen Einfluss habe, kann ich auch keine Gewähr dafür übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden derartige Links umgehend entfernt.

Sollten mir bei den o.g. Angaben inhaltliche Fehler unterlaufen sein, so werden diese bei entsprechender Nachricht und Kontrolle korrigiert.