Matti Geschonneck

Regisseur  Drehbuchautor

     

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Matti Geschonneck bei Filmportal   

  

Filme von Matti Geschonneck in den nächsten 4 Wochen

 

Neuer Kinofilm angelaufen (Stand: 31. Mai 2017)

   

  

  

  

  

Regisseur und Drehbuchautor Matti Geschonneck - Das Urheberrecht des Fotos liegt bei dem Fotografen Sebastian Willnow und darf nicht für andere Zwecke verwendet werden.

Regisseur und Drehbuchautor

Matti Geschonneck

©Sebastian Willnow, Fotograf

  

  

Matti Geschonneck wurde am 8. Mai 1952 in Potsdam als Sohn des bekannten DEFA-Schauspielers Erwin Geschonneck geboren. Fünf Jahre nach seiner Geburt trennen sich die Eltern. Er wuchs bei seiner Mutter, der Schauspielerin Hannelore Wüst, und seinem Ziehvater Gerhard Scheumann auf. 

  

Im Sergej-Gerassimov-Filminstitut (VGIK) in Moskau studierte Matti Geschonneck  Regie, wird aber nach einiger Zeit zurückbeordert, weil er sich nicht von seiner geleisteten Unterschrift gegen Wolf Biermanns Ausbürgerung distanzieren will, verließ wegen Eva-Maria Hagen, seiner großen Liebe, 1978 die DDR und arbeitete u.a. bei Thomas Langhoff, Diethard Klante und lange bei Eberhard Fechner als Regieassistent. Matti Geschonneck ist mit der Schauspielerin Ina Weisse verheiratet.

  

Er drehte etliche Filme für das Fernsehen, nur einen Kinofilm: Moebius. Matti Geschnonneck wendet sich in den folgenden Jahren dem Fernsehfilm zu und zeichnet sich immer wieder dadurch aus, dass seine Filme besonders genaue und gut beobachtete Milieuschilderungen sind und er sehr präzise bei der Charakterisierung seiner Filmfiguren arbeitet.

 

Einige seiner wichtigsten Arbeiten sind die Komödie Matulla und Busch, in der sein Vater Erwin eine Hauptrolle spielt, das Psychodrama Der Mörder und sein Kind mit einem überragenden Ulrich Tukur und Angst hat eine kalte Hand mit einer großartigen Cornelia Froboess, die eine Krankenschwester spielt, die von einem Psychopathen, gespielt von Udo Samel, gefangen gehalten wird.

 

Seit dem 4. März 2010 ist ein neuer Kinofilm von Matti Geschonneck in den Kinos angelaufen: Boxhagener Platz (Offizielle HP zum Film) nach einem Roman von Thorsten Schulz.

Zum Film schreibt Amazon: "1968 in Ostberlin: Studentenunruhen und sexuelle Revolution im Westen, Panzer in Prag. Und auf dem Ostberliner Boxhagener Platz erleben Oma Otti (Gudrun Ritter) und ihr zwölfjähriger Enkel Holger (Samuel Schneider) ihre ganz eigenen Abenteuer. Otti hat schon fünf Ehemänner ins Grab gebracht und dem sechsten geht es auch nicht mehr so gut, als sie Avancen von Altnazi Fisch-Winkler (Horst Krause) und dem ehemaligen Spartakuskämpfer Karl Wegner (Michael Gwisdek) erhält. Otti verliebt sich in Karl und plötzlich ist Fisch-Winkler tot. Holger avanciert zum Hobbydetektiv - bis er einen Fehler begeht, der ausgerechnet Karl in Gefahr bringt..."

Ein wunderbarer Film, allen voran Gudrun Ritter und Hermann Beyer! Zur weiteren Besetzung gehören noch Samuel Schneider, Jürgen Vogel und Meret Becker.

 

 

Auszeichnungen für Matti Geschonneck (eine Auswahl):

1996 Spezialpreis (Regie) der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste für Angst hat eine kalte Hand

1998 Preis Beste Regie 7. TV-Festival Shanghai für Reise in die Nacht

2003 Bayerischer Fernsehpreis für Die Mutter

2005 Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und Adolf Grimm-Preis für Die Nachrichten

2006 Bayerischer Fernsehpreis für Die Nachrichten und Silberhochzeit, Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie Beste Regie Fernsehfilm/Mehrteiler für Die Nachrichten und Silberhochzeit, Prize of Academia 21 – Association of Bulgarian University Teachers on Film Arts für Silberhochzeit

2007 Filmkunstpreis Filmfestival Mannheim-Heidelberg für Die Tote vom Deich

2008 Deutscher Fernsehkrimi-Preis für Duell in der Nacht

  

 

Pressenachricht ZDF vom 22.05.2010:
Drehstart zu ZDF-Fernsehfilm Verdacht
Der Psychothriller von Matti Geschonneck spielt in Namibia und Berlin.
Unter der Regie von Matti Geschonneck, mit Christiane Paul in der Hauptrolle, beginnen am Dienstag, 11. Mai 2010, in Namibia die Dreharbeiten zu dem ZDF-Psychothriller Verdacht (Arbeitstitel). Die deutsche Architektin Maja Reichardt (Christiane Paul) ist in Afrika scheinbar Opfer einer Verschwörung geworden und wird des Mordes an ihrem Mann verdächtigt. In weiteren Rollen sind Hans-Jochen Wagner, Ina Weisse, Mina Tander und Bjarne Henriksen zu sehen. Das Drehbuch schrieb Bernd Lange.
Inhalt: Die deutsche Architektin Maja Reichardt (Christiane Paul) wird in einer Ferienanlage in Namibia von der Polizei in Gewahrsam genommen und zum Schauplatz einer Tragödie geführt: Ihr Ehemann Hanno (Hans-Jochen Wagner) ist mit seinem Wagen bei einem Unfall in der Wüste ums Leben gekommen. Maja gerät ins Zentrum polizeilicher Ermittlungen, die von Kommissar Pienaar (Bjarne Henriksen) geleitet werden. Hat die Frau, die offenbar unter Verfolgungswahn leidet, etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun? Maja hat nur eine Chance: Ihr bleiben zwei Stunden, um Kirsten Buresch (Ina Weisse), Angestellte der deutschen Botschaft in Windhoek, von ihrer Unschuld zu überzeugen und so der Festnahme durch die namibische Polizei zu entgehen. Rückblickend erzählt Maja von ihrer Ankunft und dem Aufenthalt in Namibia, von einem mysteriösen Überfall und der Begegnung mit der jungen deutschen Ärztin Laura Steinborn (Mina Tander), die Maja nach einem Schwächeanfall versorgt und mit der sie sich anfreundet. Leidet Maja unter Verfolgungswahn oder ist sie tatsächlich Opfer einer Verschwörung, die ihren Tod zum Ziel hat? 
Die Dreharbeiten beginnen in Windhoek und führen weiter zu der Küstenregion Swakopmund. Vorrausichtlich Mitte Juni enden die Arbeiten in Berlin.

Der ZDF-Fernsehfilm wird von Network Movie, Köln, produziert, Produzenten sind Wolfgang Cimera und Silke Pützer. Die ZDF-Redaktion liegt bei Reinhold Elschot und Stefanie von Heydwolff. Weitere Informationen >>> (Quelle: ZDF Pressestelle)

  

 

26. März 2012:

Für den Fernsehfilm Das Ende einer Nacht mit Barbara Auer, Ina Weisse und Jörg Hartmann wurde Matti Geschonneck mit dem Grimme-Preis, mit der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. 

In der Geschichte geht es um Folgendes: "Ein schwerer Fall für Richterin Katarina Weiss (Barbara Auer). Sie hat darüber zu entscheiden, ob die Vorwürfe gegen den millionenschweren Unternehmer Werner Lamberg (Jörg Hartmann), seine Ehefrau Sandra (Katharina Lorenz) geschlagen und vergewaltigt zu haben, berechtigt sind oder nicht. Vor Gericht trifft Katarina auf eine ebenso hartnäckige wie skrupellose Strafverteidigerin: Erfolgsanwältin Eva Hartmann (Ina Weisse) gelingt es tatsächlich, alle Anklagepunkte so zu entkräften, dass sie eine vorläufige Haftentlassung für ihren Mandanten erwirkt. Während man im Gerichtssaal vergeblich versucht, die Wahrheit zu finden, verhärten sich die Fronten zwischen Richterstuhl und Verteidigung immer mehr. Als der Prozess eine überraschende Wendung nimmt, müssen die beiden Frauen eine Entscheidung treffen..." (Quelle: Network Movie). Hochspannend und mit überraschenden Wendungen.

  

  

29. Oktober 2015:

Matti Geschonneck inszeniert Das Versprechen, ein ZDF-Krimidrama mit Uwe Kockisch, Sylvester Groth und Sophie von Kessel

Unter der Regie von Matti Geschonneck haben in Berlin die Dreharbeiten zu dem ZDF-Fernsehfilm Das Verbrechen (Arbeitstitel) begonnen. Uwe Kockisch spielt einen Kommissar, der nach seiner Pensionierung einen unaufgeklärten Mordfall wieder aufrollt, um ein einst gegebenes Versprechen einzulösen. In weiteren Hauptrollen stehen Sylvester Groth, Sophie von Kessel, Ulrike C. Tscharre, Jenny Schily und Oliver Stokowski vor der Kamera. Matti Geschonneck inszeniert das Krimidrama nach einem Drehbuch von Magnus Vattrodt. Damit setzen Regisseur und Autor, die bereits Das Zeugenhaus und Das Ende einer Nacht für das ZDF realisiert haben, ihre mehrfach preisgekrönte Zusammenarbeit fort.

Der frisch pensionierte Hauptkommissar Kovak (Uwe Kockisch) kehrt zurück in ein kleines Dorf bei Greifswald, wo sich vor zwanzig Jahren ein grausames Verbrechen ereignet hat. Ein kleines Mädchen wurde brutal ermordet, der Täter konnte nie gefasst werden. Einer der Verdächtigen war Michael Adam (Sylvester Groth), ein renommierter Physik-Professor an der Universität Greifswald. Weil die Indizien gegen ihn nicht ausreichten, musste die Sonderkommission, zu der auch die junge LKA-Beamtin Ella Schönemann (Sophie von Kessel) gehörte, die Ermittlungen gegen Adam bald einstellen. Kovak ist fest davon überzeugt, dass Adam der Mörder ist und will das Versprechen einlösen, das er den Eltern (Jenny Schily, Oliver Stokowski) seinerzeit gab: den Mord an ihrer Tochter aufzuklären. Als Kovak beginnt, das Leben von Adam und dessen Lebensgefährtin Luisa (Ulrike C. Tscharre) systematisch zu beobachten, dauert es nicht lange, bis die beiden Männer sich direkt gegenüberstehen: Was ist Lüge, was ist Wahrheit, was ist Beweis, was nur Verdacht?

Gedreht wird bis Mitte November in Berlin, auf Rügen, in Greifswald und in Kappeln. Das Versprechen ist eine ZDF-Auftragsproduktion der Network Movie Köln, die Produzenten sind Wolfgang Cimera und Silke Schulze-Erdel. Die Redaktion im ZDF haben Reinhold Elschot und Stefanie von Heydwolff. Ein Sendetermin steht noch nicht fest. (Quelle: ZDF-Pressetext)

  

6. Oktober 2016:

Die Dreharbeiten zu In Zeiten des abnehmenden Lichts haben begonnen.

Weiterlesen in den News 2016 >>>

 

30. Mai 2017:

Der Film In Zeiten des abnehmenden Lichts nach dem Debütroman des Autors Eugen Ruge und einem Drehbuch von Wolfgang Kohlhaase ist jetzt im Kino angelaufen.

Der Rowohlt-Verlag schreibt zum Roman: "International gefeiert, ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis - ein halbes Jahrhundert gelebter Geschichte, ein Familienroman voller überraschender Wendungen: groß durch seine Reife, seinen Humor, seine Menschlichkeit.
Die Großeltern haben noch für den Kommunismus gebrannt, als sie aus dem mexikanischen Exil kamen, um ein neues Deutschland aufzubauen. Der Sohn kehrte aus der Sowjetunion heim: mit einer russischen Frau, der Erinnerung ans Lager und doch in dem Glauben an die politische Idee. Dem Enkel bleibt nur ein Platz in der Realität der DDR, und er flieht - an eben dem Tag, an dem sich Familie, Freunde und Feinde versammeln, um den neunzigsten Geburtstag des Patriarchen zu begehen.
Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 1989 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der, ungeheuer menschlich und komisch, Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht.
2009 erhielt Eugen Ruge für In Zeiten des abnehmenden Lichts den Alfred-Döblin-Preis. 2011 wurde der Roman mit dem Aspekte-Literaturpreis und mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Er verkaufte sich bisher in 28 Länder, stand mehr als 40 Wochen auf der Bestsellerliste und wurde von Matti Geschonneck nach einem Drehbuch von Wolfgang Kohlhaase fürs Kino verfilmt." 

Siehe weitere Informationen auf der "Berlinale"-Seite >>> und der News-Seite 2016 >>>.

 




    

    

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 30. Mai 2017

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben und Wirken des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben.

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