Doris Dörrie

Regisseur  Drehbuchautorin  Produzentin  Schriftstellerin

     

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Doris Dörrie im Cinegraph-Lexikon

  

Doris Dörrie bei Filmportal

  

  

  

  

  

Geboren am 26. Mai 1955 in Hannover. 

 

Die Schriftstellerin und Regisseurin Doris Dörrie auf dem von ihr kuratierten Forum: Autoren des Literaturfests München 2017

Copyright: Amrei-Marie (Wikipedia-User)

 

Abitur 1973. Nach dem Abitur zweijähriger Aufenthalt in den USA. Dort absolvierte sie ein Schauspiel- und Filmstudium. Nebenjob als Filmvorführerin im Goethe-House in New York. 1975 Rückkehr nach Deutschland. Hier Studium an der Hochschule für Fernsehen- und Film in München.

  

Abschlussfilm an der HFFM: Der erste Walzer.

  

Freie Mitarbeiterin für verschiedene Fernsehsender.

  

Der 1983 gedrehte Spielfilm Mitten ins Herz war der bundesdeutsche Beitrag bei den Filmfestspielen in Venedig. 1984 entsteht der Film Im Innern des Wals. 1985 dann der überraschende Publikumserfolg Männer mit Uwe Ochsenknecht und Heiner Lauterbach.

 

1989 Gründung der Cobra-Fimproduktions-GmbH, die ihre nächsten Filme produziert.

 

Seit 1987 schreibt Doris Dörrie auch Kurzgeschichten für Zeitungsfeuilletons, woraus auch 1993 der Film Keiner liebt mich hervorgeht.

  

Während der Dreharbeiten zum Film Bin ich schön? verstirbt ihr Ehemann, der Kameramann Helge Weindler.

     

Für ihren Film Kirschblüten - Hanami erhält Doris Dörrie 2008 den Deutschen Filmpreis - hierzu ein Interview im Stern vom 6. März 2008. (Stand: März 2008)

  

  

N E U !  Februar 2012

...passend zur Berlinale - wird ihr neuer Film Glück vorgestellt, der am 23. Februar in den deutschen Kinos anläuft.

Constantin-Film schreibt zum Film: "Noah Leyden (Matthias Brandt) ist Strafverteidiger und bezeichnet sich als Spezialist für die Suche nach Glück und den Moment, wo das Glück uns verlässt. Er erzählt die unfassbare Geschichte von Irina (Alba Rohrwacher) und Kalle (Vinzenz Kiefer), die diesen Moment erleben. Zwei Gestrandete, die zueinander finden und das eben erst entdeckte gemeinsame Glück mit allen Mitteln zu verteidigen suchen. Irina verlässt das Glück, als ihr Land vom Krieg überrollt wird, Soldaten in ihr Zuhause eindringen, ihre Familie töten und sie vergewaltigen. Traumatisiert flüchtet sie nach Berlin und arbeitet dort als Prostituierte. Auf der Straße lernt sie den Obdachlosen Punk Kalle kennen. Die beiden verlieben sich, zaghaft, und beginnen, sich ein kleines Leben aufzubauen. Bis eines Tages ein Freier (Oliver Nägele) tot in der gemeinsamen Wohnung zusammenbricht, Irina flüchtet in Panik, Kalle kommt nach Hause, entdeckt die Leiche - und beschließt, sein Glück mit Irina zu bewahren.
So oder so ähnlich hat sich dieser Fall für den Anwalt Ferdinand von Schirach zugezogen. GLÜCK ist eine von zahlreichen Erzählungen in seinem schriftstellerischem Debüt "Verbrechen". Jetzt kommt die erste Kurzgeschichte als Kinofilm auf die große Leinwand."

  

Am 6. März 2014 war die Premiere ihres Films mit dem Titel Alles Inklusive nach ihrem eigenen Roman. Sie spricht über diesen Film in einem Interview und ihre Liebe zu Fassbinder. (Link: medienmilch.de vom 30.01.2014)

 

Im Jahr 2014 starteten gleich zwei neue Filme von Doris Dörrie in den Kinos: die Mutter-Tochter-Komödie alles inklusive, nach ihrem eigenen Roman, und der Dokumentarfilm Dieses schöne Scheißleben, über eine weibliche Mariachi-Band in Mexiko.

 

  

Auszeichnungen:

1976 - Förderpreis des Kuratoriums Junger Deutscher Film (20.000 DM),

           zusammen mit Wolfgang Berndt, für den Kurzfilm Kinos der Provinz

1984 - Max Ophüls-Preis: Publikumspreis der Stadt Saarbrücken für Mitten ins Herz

1986 - Filmband in Silber: Regie für Männer

1986 - Filmband in Gold: Drehbuch für Männer

1986 - Goldene Leinwand für Männer

1986 - Gildefilmpreis für Männer

1986 - IFF Vevey (Schweiz): Goldener Spazierstock für Männer

1986 - IFF Hof: Filmpreis der Stadt Hof für Männer

1986 - Bambi

1992 - Nominierung für den Bundesfilmpreis für Happy Birthday, Türke!

1994 - Journalistenpreis der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten für Was darf's denn sein?

1995 - Filmband in Silber für Keiner liebt mich

1995 - Ernst Hoferichter-Preis für das schriftstellerische Werk

1996 - Bundesverdienstkreuz

1996 - Bettina von Arnim-Literaturpreis der Zeitschrift "Brigitte" für die Kurzgeschichte "Der Vater der Braut"

1998 - Bayerischer Filmpreis - Drehbuchpreis

1998 - Niedersachsenpreis für Kultur

1999 - DIVA-Award

2000 - Bayerischer Verdienstorden

2002 - Kultureller Ehrenpreis der Landeshauptstadt München

2003 - Deutscher Bücherpreis für "Das blaue Kleid"

2005 - Preis Pro meritis scientiae et litterarum (zusammen mit Loriot)

2008 - Bayerischer Filmpreis für Kirschblüten - Hanami - Bester Film des Jahres 2007 (nominiert für 6 deutsche Filmpreise)

2008 - Deutscher Filmpreis für Kirschblüten - Hanami

2016 - CICAE Art Cinema Award, Heiner Carow-Preis der DEFA-Stiftung und den Bayerischen Filmpreis für Grüße aus Fukushima

 

 

 

  

  

  

  

  

  

     

 

 

  

  

  

   

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim
Bearbeitet: 5. Oktober 2018

 
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