Deutsche Film- und Fernsehgeschichte 1965

...und ein wenig Zeitgeschichte

Jahresrückblick - 1965 - Tagesschau

  

 

 

   

 

 

In der Bundesrepublik werden 56 Spielfilme gedreht, DEFA-Spielfilme: 17.

    

4. Januar 

Start des gemeinsamen dritten Programms des Norddeutschen Rundfunks (NDR), Radio Bremens (RB) und des Senders Freies Berlin (SFB).

 

Z 24. Januar

Der ehemalige britische Premierminister Winston Churchill stirbt in London. Wie keiner seiner politischen Zeitgenossen hat er die Geschichte seines Landes mitbestimmt. Die britische Krone und auch die Bevölkerung von Großbritannien haben ihm viel zu verdanken. 1953 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

  

1. Februar - Kuratorium junger deutscher Film

Das "Kuratorium junger deutscher Film e.V." in München gegründet. In den folgenden Jahren fördert es aus einer einmaligen Zuwendung des Bundesinnenministers Erstlingswerke mit bedingt rückzahlbaren Darlehen. Die Mittel von 5 Millionen DM sind Ende 1968 aufgebraucht. Die Verantwortung für das Kuratorium wird auf die einzelnen Länder übertragen. In den ersten 4 Jahren werden u.a. die Filme Abschied von gestern, Katz und Maus, Mahlzeiten, Kuckucksjahre, Lebenszeichen, Tätowierung, Chronik der Anna Magdalena Bach, Neun Leben hat die Katze und Der Brief vom Kuratorium mitfinanziert.  

  

23. Februar

Das berühmte Komikerduo "Dick und Doof" ist seit diesem Tag unwiederbringliche Filmgeschichte. Stan Laurel stirbt im Alter von 74 Jahren. Sein Filmpartner Oliver Hardy ist bereits am 7. August 1957 gestorben.

     

25. Februar

ARD-Ausstrahlung von Wolfgang Menges Kriminalspiel Verhör am Nachmittag (WDR) in der Regie von Walter Davy.

  

5. März

Der erste Italo-Western mit dem Titel Für eine Hand voll Dollar läuft in den bundesdeutschen Kinos an. Die Hauptrolle der italienisch-spanisch-bundesdeutschen Koproduktion spielt der US-Schauspieler Clint Eastwood.

  

Star in Ost- und West-Deutschland: Armin Mueller-Stahl

©Edmond Frederik

14. März

Der erste Teil des 4teiligen Fernsehfilms Wolf unter Wölfen nach dem Roman von Hans Fallada wird im DFF ausgestrahlt. Regie führt Hans Kasprzik

Darsteller u.a. Armin Mueller-Stahl, Wolfgang Langhoff, Inge Keller, Eva Maria Hagen, Annekathrin Bürger, Edwin Marian, Agnes Kraus u.v.a.

Kurzer Inhalt: Berlin im Inflationsjahr 1923: Wolfgang Pagel, Sohn aus gutsituierter Familie, hat sich mit seiner verwitweten Mutter überworfen und lebt vom Glücksspiel. Als er ausgerechnet in der Nacht vor seiner Hochzeit alles verliert, begibt er sich auf die Suche nach Geld, treibt durch die Stadt. Währenddessen wird seine Freundin Petra Ledig von der Vermieterin, nur unzureichend bekleidet, aus der Wohnung geworfen und wegen ihres Aufzugs von der Polizei festgenommen. Pagel trifft schließlich vollkommen abgebrannt auf einen ehemaligen Vorgesetzten vom Militär, Rittmeister von Prackwitz, und lässt sich von diesem überreden, ihm auf seinem Gut Neulohe als Verwalter beizustehen. Auf Neulohe gerät Pagel in einen familiären und politischen Sumpf. Doch je mehr die Verhältnisse aus den Fugen geraten, desto mehr findet er zu seinem inneren Gleichgewicht zurück, zumal er erfährt, dass Petra in Berlin eine sichere Arbeit gefunden hat und schwanger ist. Als in Neulohe schließlich trotz seiner Bemühungen alles auseinanderfällt und es zur familiären Katastrophe kommt, kehrt er nach Berlin zurück, söhnt sich mit Petra und seiner Mutter aus und beginnt ein Studium. (Quelle: Deutsches Theater Berlin)
   

  

   

Das Ehepaar Kurt und Käthe Scholz in "Die Unverbesserlichen". Über Jahrzehnte waren Joseph Offenbach und Inge Meysel mit ihren Kindern die Fernsehfamilie der Nation - Foto: NDR/Holtz

Joseph Offenbach und Inge Meysel in

"Die Unverbesserlichen - und ihr Optimismus"

© NDR/Holtz

6. Mai

ARD-Ausstrahlung von Gunther R. Lys' Fernsehspiel Ein Tag. Bericht aus einem Konzentrationslager (NDR) in der Regie von Egon Monk.

 

9. Mai 

Die dritte große Familienserie kommt in die ARD: Die Unverbesserlichen von Robert Stromberger. Mit Inge Meysel, Joseph Offenbach, Gernot Endemann, Agnes Windeck, Helga Anders und Monika Peitsch in den Hauptrollen als Berliner Familie Scholz mit ihren großen und kleinen Nöten. Von dieser 7teiligen Fernsehserie (die ersten vier wurden noch in schwarz-weiß gedreht) gab es von 1965 an nur eine Folge pro Jahr (die letzte 1971) und trotzdem konnte sich jeder Zuschauer mit dieser Familie in irgendeiner Form identifizieren. Regie führte Claus Peter Witt

  

  

10. Mai 

Die Schauspieler Liselotte Pulver (geb. 1929) und Heinz Rühmann erhalten in München die vom Burda-Verlag vergebene Medienauszeichnung "Bambi".

 

Z 11. Mai 

Drei Wochen vor seinem mündlichen Jura-Examen überfiel Burkhard Driest, heute Schauspieler, Maler und Autor, die Sparkasse in Burgdorf bei Hannover. Eine seiner Jugendlieben zeigte ihn an, er wurde festgenommen und verurteilt zu fünf Jahren Gefängnis und musste die Strafe in der JVA Celle absitzen.

  

Z 18. Mai - 28. Mai

Königin Elisabeth II. von England besucht die Bundesrepublik. 

     

21. Mai Chronik des deutschen Films 1965

Die ARD sendet zum ersten Mai das politische Magazin "Monitor" (WDR). Besonderes Kennzeichen ist das »Kreuzfeuer«, in dem Claus Hinrich Casdorff und Rudolf Rohlinger live prominente Persönlichkeiten interviewen.

   

Z 11. Juni 

Die britische Rockgruppe The Beatles wird von der britischen Königin Elisabeth II. mit dem Empire-Orden ausgezeichnet. Damit wird dieser Orden erstmals einer Musikergruppe verliehen. (Bilderserie Beatles von 1964

    

25. Juni bis 6. Juli - Berlinale

Der erste Spielfilm von Jean Marie Straub (Nicht versöhnt), wird in einer Sonderveranstaltung der Berlinale im Juni uraufgeführt, erlebt eine denkwürdige Premiere und löst eine turbulente Diskussion aus. Zwei Monate später gewinnt Nicht versöhnt beim Bergamo-Filmfestival einen Hauptpreis und im November beim London Film Festival viel Anerkennung.  

  

Elisabeth Bergner, 1926 - Foto: Murnau-Stiftung

Elisabeth Bergner 

in "Der Geiger von Florenz" Regie: Paul Czinner 

1925/26

©Murnau-Stiftung

27. Juni - Deutscher Filmpreis 

Das Filmband in Gold geht an 

Willy Fritsch, 1935 - Foto: Murnau-Stiftung

Willy Fritsch in

"Das leichte Mädchen"

Regie: Fritz Peter Buch 1935

©Murnau-Stiftung

Das Haus in der Karpfengasse von Kurt Hoffmann. Filmbänder in Silber gehen an den Spielfilm Polizeirevier Davidswache von Jürgen Roland und den Dokumentarfilm Bagnolo, Dorf zwischen Schwarz und Rot von Bruno Jori. Der Film von Bruno Jori befasst sich mit den sozialen, politischen und religiösen Probleme Italiens am Beispiel eines einzigen Dorfes, in dem die Spannung zwischen Kirche und Kommunismus, zwischen herkömmlicher Gläubigkeit und sozialer Not besonders deutlich wird. (Quelle: http://www.tvprogramme.net)

Weitere Filmbänder gehen an Wolfgang Kieling und Jana Brejchová, Tilla Durieux für ihre Rolle der Großmutter in Verdammt zur Sünde, Rudolf Forster und Gerd Baltus für Wälsungenblut

Für langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film bekommen je ein Filmband in Gold: Elisabeth Bergner, Karl Freund, Willy Fritsch, Lilian Harvey, Friedrich Hollaender, Max Mack, Albrecht Schoenhals, Hermann Warm.

  

9. Juli 

In Deutschland beginnt die Ausstrahlung der Fernsehserie Auf der Flucht mit David Janssen in der Rolle des Dr. Kimble. Die Serie basiert auf der Geschichte eines realen Falles. Die Einschaltquoten lagen teilweise bei über 70 %.

Wikipedia schreibt: "Die Serie erzählt vom Arzt Dr. Richard Kimble, der zu Unrecht des Mordes an seiner Frau angeklagt wird. Obwohl er seine Unschuld beteuert, wird er schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. Auf einem Gefangenentransport gelingt es Kimble zu fliehen. Die Serie erzählt nun von der Flucht Kimbles, unerbittlich verfolgt von dem Polizei-Lieutenant Philip Gerard, der den Mordfall bearbeitete, Kimble vor Gericht brachte und von dessen Schuld überzeugt ist. Kimble ist nun seinerseits auf der Jagd nach dem wahren Mörder seiner Frau, einem einarmigen Mann, den er aus dem Haus flüchten sah, als er nach Hause kommend seine Frau tot vorfand".

  

25. August 

Das Hamburger Landgericht erlaubt der Nymphenburger Verlagsbuchhandlung den Druck von Klaus Manns Roman "Mephisto - Roman einer Karriere" (siehe in Wikipedia unter "Das Verbot") aus dem Jahre 1936. Die Klage des Adoptivsohns von Gustaf Gründgens, der in dem Roman eine Verunglimpfung seines Adoptivvaters sieht, wird abgelehnt. Die Erben gehen in Berufung. 1968 wird die Veröffentlichung vom Bundesverfassungsgericht verboten. Eine Herausgabe dürfe erst erfolgen, wenn die Erinnerung an den Verstorbenen verblasst sei. (Quelle: www.hdg.de

    

4. September

Erste »Ziehung der Lottozahlen« mit Karin Dinslage. 1967 wird Karin Tietze-Ludwig ihre Nachfolgerin; die "Lottofee" verkündet die Glückszahlen über 30 Jahre lang – bis Januar 1998.

  

Z 15. September 

Bei einem Konzert der Rolling Stones kommt es in West-Berlin zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und der Polizei, bei denen die Waldbühne fast vollständig zerstört wird. (Quelle: www.hdg.de

 

25. September 

Von Michael (Mike) Leckebusch wird bei Radio Bremen der erste Beat Club aus der Taufe gehoben. Moderatorin ist Uschi Nerke. Bei Radio Bremen war zu lesen: "Der 'Beat-Club' prägte mit seiner revolutionären Ästhetik das Musikempfinden der rebellischen Generation der sechziger Jahre". Und Wilhelm Wieben, damals 30 Jahre alt, später Tagesschau-Sprecher, der die erste Sendung des Beat Clubs ankündigte, begrüßte die Zuschauer mit (Zitat: "Guten Tag, liebe Beat-Freunde! Nun ist es endlich soweit. In wenigen Sekunden beginnt die erste Show im Deutschen Fernsehen, die nur für Euch gemacht ist. Sie aber, meine Damen und Herren, die sie Beat-Musik nicht mögen, bitten wir um Ihr Verständnis: Es ist eine Live-Sendung mit jungen Leuten, für junge Leute. Und nun geht's los!")

  

29. September 

ARD-Ausstrahlungsbeginn der Fernsehserie von Heinz Oskar Wuttig: Forellenhof. Eine Familiengeschichte aus dem Hotelmilieu. Familie Buchner, das sind Hans Söhnker, Jane Tilden, Helmut Förnbacher, Gerhart Lippert, Helga Anders und Tilly Lauenstein.

   

7. Oktober 

Walter Schmieding, Leiter der ZDF-Abteilung »Kunst und Literatur« präsentiert für drei Monate den "Kulturbericht". Dann wird die Sendung in "aspekte" umbenannt, die heute (04/2015) immer noch ausgestrahlt wird. Die heutigen Moderatoren sind Katty Salié, Jo Schück und Tobias Schlegl.

  

Z 20. Oktober 

Ludwig Erhard wird zum Bundeskanzler gewählt.

  

21. Oktober  

Beginn der TV-Serie Der Staatsanwalt hat das Wort, die erste Folge titelt "Seriöser Erfinder sucht Teilhaber". Im Sommer 1991 lief die letzte von insgesamt 139 Folgen, sie trug den Titel "Bis zum bitteren Ende".

  

Z 22. Oktober 

Der Schriftsteller Jean Paul Sartre lehnt den Literatur-Nobelpreis ab.

  

17. Dezember 

Start des dritten Programms des Westdeutschen Rundfunks. 

  

22. Dezember 

Der Kinofilm Dr. Schiwago wird in New York uraufgeführt.

  

31. Dezember 

ARD-Ausstrahlung von "Schimpf vor zwölf" - Ein Silvesterkabarett mit der Münchener Lach- und Schießgesellschaft.

 

 

S o n s t i g e s / O h n e   D a t u m

 

  • Für 8 Millionen DM verkauft Bavaria Filmkunst GmbH das Gelände in Geiselgasteig an die Bavaria Atelier GmbH. 

  • Ernst Lubitsch-Preis an Rainer Erler für Regie Seelenwanderung.    

  • Erste Regiearbeiten von

      Rainer Werner Fassbinder (Kurzfilm Der Stadtstreicher)

      Hellmuth Costard (Kurzfilm Tom ist doof)

      Klaus Lemke (Kurzfilm Kleine Front)

      Rudolf Thome (Kurzfilm Die Versöhnung)

      Hans-Jürgen Syberberg (Dokumentarfilm Fünfter Akt, siebte Szene)

      Ulrich Schamoni (Dok.-Kurzfilm Hollywood in Deblatschka Pescara: Beobachtungen bei den Dreharbeiten von Artur Brauners Dschingis Khan in den jugoslawischen Bergen).

      Michael Fengler (TV-Dokumentation In einem Ort wie Weinheim - Soziogramm einer Kleinstadt).  

  

  

M U S I K A L I S C H E S  1965

  • Franz Josef Degenhardt singt Spiel nicht mit den Schmuddelkindern.

  • Der Schlagzeuger der Rolling Stones Charlie Watts gibt ein Buch mit dem Titel "Ode to a High Flying Bird" heraus - eine Hommage an den Jazz-Musiker Charlie Parker.

  • The Rolling Stones hatten mit "The Last Time" ihren ersten Nr. 1-Hit.

  • Der von Smokey Robinson und Ronald White geschriebene Song "My Girl" wird der erste internationale Hit für die "Temptations".

  • In Hannover gründet sich die Band The Scorpions.

  • Vor dem Hintergrund des Vietnam-Krieges hatte sich eine musikalische Protestbewegung gebildet, auch Folkmusic genannt. Hierzu gehörten von Beginn an Bob Dylan und Joan Baez.

   

A k t u e l l e  H i t s  1965

    

Marmor, Stein und Eisen bricht - Drafi Deutscher

Get off of My Cloud - Rolling Stones

Il Silenzio - Nini Rosso

Downtown - Petula Clark

(I Can't Get No) Satisfaction - Rolling Stones

Das ist die Frage aller Fragen - Cliff Richard

The Last Time - Rolling Stones

Du bist nicht allein - Roy Black

My Baby Balla Balla - Rainbow

Mit 17 hat man noch Träume - Peggy March

I Feel Fine - The Beatles

Santo Domingo - Wanda Jackson

Help! - The Beatles

Rock and Roll Music - The Beatles

Heute male ich dein Bild, Cindy Lou - Drafi Deutscher

  

  

B A M B I - S i e g e r  1965

 

Einen Bambi-Verleihung findet in diesem Jahr nicht statt.

   

 

B R A V O - O T T O - Leserwahl 1965

Kategorie männliche Filmstars: Gold Pierre Brice, Silber Thomas Fritsch, Bronze Lex Barker

Kategorie weibliche Filmstars: Gold Marie Versini, Silber Sophia Loren, Bronze Doris Day

Kategorie Sänger: Gold Cliff Richard, Silber The Beatles, Bronze Freddy Quinn

Kategorie Sängerinnen: Gold Gitte, Silber Manuela, Bronze Connie Francis

Kategorie TV-Star männlich: Gold Robert Fuller, Silber Edward Byrnes, Bronze Michael Landon

Kategorie TV-Star weiblich: Gold Petra Krause, Silber Donna Reed, Bronze Marianne Koch

    

  

L I T E R A T U R  1965

Eine Archäologie des Kinos von C.W. Ceram.

Reinbek: Rowohlt. 264 S. - Ausgrabungen in der Vor- und Frühzeit des Films.

  

Deutscher Nachkriegsfilm 1946 - 1948 von Peter Pleyer.

Münster: C. J. Fahle. 490 S. - 40 west- und ostdeutsche Filme der ersten Nachkriegsjahre werden in dieser Dissertation auf ihre Themen und Tendenzen hin untersucht.

   

   

E i n i g e   K i n o-  u n d  F e r n s e h f i l m e   d e s   J a h r e s  1965

  

Das Haus in der Karpfengasse

Regie: Kurt Hoffmann

Der Film schildert diverse Schicksale einiger Bewohner eines Hauses im Prager Judenviertel unmittelbar vor und nach dem deutschen Überfall auf die Tschechoslowakei.

Darsteller: u.a. Edith Schultze-Westrum, Wolfgang Kieling

   

Nicht versöhnt

Regie: Jean Marie Straub  

... oder Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht, heißt der Titel eigentlich vollständig. Straubs eigenwillige Böll-Verfilmung ("Billard um halb zehn") ist eine Parabel zur deutschen Geschichte. Am 80. Geburtstag des Großvaters wird in Rückblenden und Gesprächen das Verhältnis einer Kölner Architektenfamilie über drei Generationen zu Staat und Kirche dargestellt. ---

"Nicht versöhnt" war vielleicht das umstrittenste Werk des "Jungen deutschen Films": Drei Jahre nach dem "Oberhausener Manifest" ("Der alte Film ist tot. Wir glauben an den neuen.") in einer Sondervorführung der Berliner Filmfestspiele 1965 uraufgeführt, entzweite er im Folgenden die Kritik, die von Äußerungen wie "Der schlechteste Film seit 1895" bis zu "Der einzige revolutionäre Film im Nachkriegsdeutschland" reichte. (Quelle: Amazon)

 

Die Abenteuer des Werner Holt

Regie: Joachim Kunert (DEFA)

Werner Holt und Gilbert Wolzow sind Freunde seit der Schulzeit. Halbe Kinder noch, liegen sie im Frühjahr 1945 in einer Stellung im Osten Deutschlands, die sie gegen die anrückende Rote Armee verteidigen sollen. Wolzow hat das Kommando der kleinen Truppe an sich gerissen und befiehlt dem Funker Holt, Verbindung mit dem Regiment herzustellen. Während des Funkens erinnert sich Holt an die entscheidenden Stationen seines Lebens: den Beginn seiner Freundschaft mit Wolzow, die gemeinsame Meldung zum Militär, die Begegnung mit dem Tod beim ersten Einsatz als Flakhelfer, das erotische Erlebnis mit einer SS-Offiziersfrau, das ihn anekelte. Für die humanistische Gesinnung seines Vaters fehlte ihm damals das Verständnis. Langsam jedoch wandelt sich seine Haltung. Beim Einsatz gegen slowakische Partisanen hat er der jungen Milena zur Flucht verholfen. Dann konnte er auch den Schulfreund Gomulka verstehen, der zum Feind übergelaufen war.
Die russischen Panzer rollen an, können aber noch einmal zurückgeschlagen werden. Als Wolzow einen 16jährigen erschießt, der aus Angst fliehen will, begehrt Holt auf und entwaffnet ihn. Er bringt ein Maschinengewehr in Stellung und mäht ein SS-Durchhaltekommando nieder. Dann verlässt er die Stellung und macht sich auf den Weg zu Gundel, die auf ihn wartet und mit der er sein neues Leben beginnen will.
(Quelle: Amazon)

Darsteller: Klaus-Peter Thiele, Manfred Karge, Arno Wyzniewski, Günter Junghans

  

Lots Weib

Regie: Egon Günther (DEFA)  

Eine Frau befreit sich aus der Vereinnahmung des Mannes. Ihre List: Sie stiehlt, macht sich also 'unmöglich', um ein eigenes Leben wieder möglich zu machen. 

      

Das Kaninchen bin ich

Regie: Kurt Maetzig

Ostberlin nach dem Bau der Mauer: Eine junge Frau, die nach der Verurteilung ihres Bruders wegen staatsfeindlicher Hetze keine Zulassung für ein Studium erhält, muss sich als Kellnerin durchschlagen. Zufällig verliebt sie sich in den Richter, der ihren Bruder verurteilte und kollidiert durch ihre spontane Natürlichkeit mit ihrer Umwelt, die in verkrusteten sozialen Normen und sozialistischen Haltungen verharrt (siehe auch Filmtipp auf der Seite www.dieterwunderlich.de).

  

  

Einige D E F A-Filme des Jahres 1965

 

Chronik eines Mordes - Regie: Joachim Herz

  

Der Reserveheld  

Regie: Wolfgang Luderer

Der berühmte Filmschauspieler Ralf Horricht wird mitten aus seinen Flitterwochen herausgerissen: Er muss zum Reservedienst in die Kaserne einrücken. Weil er den Einberufungsbefehl verbrennt, wird er von zwei Polizisten zwangsvorgeführt. Und der strenge Hauptmann Hottas, genannt "Dynamit", liest ihm die Leviten. Dann taucht auch noch die schöne junge Ehefrau auf, und Horricht platzt vor Eifersucht... (Quelle: Amazon)

  

Engel im Fegefeuer  

Regie: Herrmann Zschoche

 

Solange Leben in mir ist  

Regie: Günter Reisch

 

König Drossenbart  

Regie: Walter Beck

 

Berlin um die Ecke  

Regie: Gerhard Klein

 

Wenn du groß bist, lieber Adam  

Regie: Egon Günther

  

Denk' bloß nicht, ich heule  

Regie: Frank Vogel

(Kritik von Günter Agde, Filmspiegel, Berlin/DDR, Nr. 3, 1990 - Filmportal)

Der Oberschüler Peter Naumann gilt als schwarzes Schaf der Schule. Seine provokanten Scherze und vor allem ein Aufsatz, in dem er offen verkündet, daß er "die Republik nicht braucht", führt zum Hinauswurf. Verständlich für seine Ehrlichkeit, seine Auflehnung gegen Heuchelei findet er nirgends. Nur Freundin Anne hält zu ihm. Er zieht zu ihr aufs Land. Aber auch hier gibt es Konflikte... (Quelle: Amazon)

Das Lexikon des Internationalen Films schreibt zum Film (Zitat): „Ein formal außergewöhnlich dichter, hervorragend gespielter Film, der ebenso kritisch wie ambitioniert zur Diskussion über die Bedeutung des einzelnen in einer sozialistischen Gesellschaft herausfordert. Seine Argumente zur Überwindung eines menschlichen Niemandslandes sind ungebrochen aktuell und fernab ideologischer Färbung: es geht um Respekt, Toleranz und die Notwendigkeit, einander zuzuhören und miteinander zu reden.“ (Quelle: Wikipedia)

    

Weitere Filme der DEFA von 1965 >>>

  

  

Auswahl weiterer Fernsehspiele, die 1965 in Westdeutschland produziert wurden: 

 

Leinen aus Irland

Regie: Walter Davy

 

Herodes und Mariamne

Regie: Wilhelm Semmelroth

 

Das Haus

Regie: Rainer Wolffhardt

 

Ein Tag im Leben von...

Regie: Trude Kolman

 

Ein Tag im April, Regie: Franz Josef Wild

(Quelle: http://krimiserien.heimat.eu

  

  

G e b o r e n  1965

 

07.01.  Dieter Thomas Kuhn, Musiker

12.01.  Maybrit Illner, Moderatorin u. Journalistin

14.01.  Désiré Nosbusch, Schauspielerin

11.04.  Simone Thomalla, Schauspielerin

21.04.  Gerit Kling, Schauspielerin

05.05.  Mark Keller, Schauspieler

23.05.  Tom Tykwer, Regisseur, Drehbuchautor, Produzent

28.05.  Michael Thalheimer, Regisseur

03.06.  Thomas Ohrner, Schauspieler u. Moderator

10.06.  Veronica Ferres, Schauspielerin

12.06.  Karin Thaler, Schauspielerin

06.08.  Juliane Köhler, Schauspielerin

27.09.  Maria Schrader, Schauspielerin

09.11.  Karoline Eichhorn, Schauspielerin

21.12.  Anke Engelke, Schauspielerin u. Komikerin

  

   

G e s t o r b e n  1965

  

14. Februar 1965 - Franz Höbling, geboren am 9. September 1886 in Wien

Österreichischer Theater- und Stummfilm-Schauspieler, auch Theaterintendant.

Filme mit Franz Höbling sind bei IMDb und bei Filmportal gelistet.

  

      

21. Februar 1965 - Georg Jacoby, geboren am 21. Juli 1882 in Mainz

Schauspieler, Regisseur, Produzent, Drehbuchautor

Ehemann der Schauspielerin Marika Rökk. Die Karriere von Georg Jacoby begann 1904 als Schauspieler am Bremer Theater. 1905 wechselte er an das Stadttheater Königsberg. 1913 führte er seine erste Filmregie, hat aber auch weiterhin als Schauspieler gearbeitet. 

Jacoby drehte in seiner Frühzeit Komödien und Dramen, im Verlauf des 1. Weltkrieges zunehmend propagandistische Heldenepen. 1916 entstand das aufwändigste Werk dieser Gattung, der in dem mit den Mittelmächten verbündeten Zarenreich Bulgarien gedrehte patriotische Streifen Bogdan Stimoff, eine der wenigen deutsch-österreichisch-ungarischen Co-Produktionen. Für dieses pompöse Schauspiel, in dem Jacobys erste Ehefrau, die Budapesterin Edith Meller (1897-1953), ihr Debüt als Filmdarstellerin gab, wurde der Regisseur von Bulgariens Zar Ferdinand mit dem Ritterkreuz des Alexanderordens ausgezeichnet.

Kurz nach Kriegsende, während einer kurzen zensurfreien Phase, beteiligte sich Jacoby an der damals recht populären Gattung der sogenannten Sitten- und Aufklärungsfilme (Keimendes Leben, 1. u. 2. Teil, Moral und Sinnlichkeit, 3. Teil). Wenig später arbeitete Jacoby bereits mit den Spitzenstars des deutschen Kinos wie Pola Negri, Harry Liedke und Emil Jannings zusammen. Es entstanden packende Melodramen (Vendetta). Es entstand der Monumentalfilm Quo Vadis? mit Emil Jannings als Kaiser Nero in der Hauptrolle. Weitere Stummfilme folgten. Einer seiner ersten Tonfilme wurde Pension Schöller („Der turbulente Filmspaß zieht alle Register harmloser Unterhaltung; routinierte Darsteller geben ihr Bestes; lustiges Türengeklapper in der Pension." schreiben Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“ (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3), ein Lustspiel nach dem gleichnamigen Stück seines Vaters Wilhelm Jacoby, das er bereits 1960 verfilmt hat und ein weiteres Mal 1952 verfilmen wird. Er drehte anschließend zahllose oberflächliche Komödien, seltener Dramen oder Melodramen.

1935 begann er mit der Schauspielerin Marika Rökk eine langjährige Arbeit, Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin, die seine zweite Ehefrau wurde und die er zum Star aufbaute. Mit ihr in der Hauptrolle drehte er 1939 den ersten deutschen abendfüllenden Farbfilm, eine musikalische Liebeskomödie mit dem Titel Frauen sind doch bessere Diplomaten. Es folgten etliche Filme mit dem Paar Jacoby/Rökk und er dreht einen Revuefilm nach dem anderen, wie z.B. Kora Terry, Hab mich lieb (hier war Jacoby Produzent) und Die Frau meiner Träume. Nach Kriegsende konnte er erst wieder im Jahr 1950 in Wien einen Film drehen. Marika Rökk war weiterhin "sein" Star. Aber Jacobys Zeit war wohl vorbei, denn er drehte nun fast nur noch belanglose Lustspiele, die nichts mehr von der Spritzigkeit seiner ersten Revuefilme hatten.

Georg Jacoby und Marika Rökk haben eine Tochter, Gabriele, die 1944 geboren wurde.

Filme mit/von Georg Jacoby sind bei IMDb und bei Filmportal gelistet.

 

Einige Filme von Georg Jacoby waren: Aberglaube, ein Drama aus dem Jahr 1919, Komtesse Doddy (1919), Kreuziget Sie! (1919), Der Mann ohne Namen, Komödie von 1920, Tausend Worte deutsch (1930), Gasparone (1937, nach der gleichnamigen Operette von Carl Millöcker), Eine Nacht im Mai (1938), Kora Terry (1940), Die Frau meiner Träume (1944). 

(Quelle: Einige Informationen aus "Das große Personenlexikon des Films" von Kay Weniger, Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf - mit Erlaubnis des Autors)

  

  

Michael Bohnen

vor 1929

  

Foto: Urheber bzw. Nutzungsrechtinhaber: Alexander Binder (1888 – 1929). Quelle: www.virtual-history.com; Ross-Karte Nr. 368/3.

Dieses Bild gilt als gemeinfrei

 
  

26. April 1965 - Michael Bohnen, geboren am 2. Mai 1887 - Am Haus Kurfürstenstraße 50 in Berlin ist eine Gedenktafel für den Schauspieler angebracht.

Schauspieler, Opernsänger (Heldenbariton mit einem Stimmvolumen von drei Oktaven), kurzzeitig Intendant der Städt. Oper in Berlin-Charlottenburg. Michael Bohnen studierte in Köln Gesang und war ab 1915 an der Königlichen Oper Berlin tätig. Selbst in Bayreuth und an der Metropolitan Opera in New York (von 1922-1932) konnte er als Sänger Erfolge verzeichnen. Gegen Ende des 1. Weltkrieges konnte der Sänger Bohnen auch für den Film Rollen übernehmen. Zum Beispiel war er in dem acht!!!-teiligen Abenteuerfilm von Joe May Die Herrin der Welt an der Seite von Mia May, der Ehefrau des Regisseurs, ein gewisser Konsul Madsen. Laut Wikipedia gilt dieser Film als die erste bedeutende Monumentalfilmproduktion der deutschen Filmgeschichte. Bohnen übernahm auch Hauptrollen in stummen Opernverfilmungen wie den Ochs von Lerchenau in "Der Rosenkavalier" und die Titelrolle in "Der Zigeunerbaron". Auch in Tonfilmen hatte er eine kurze Filmzeit, so spielte er 1935 den Großen Kurfürsten von Sachsen und Polenkönig August in Der Gefangene des Königs und August der Starke, außerdem sah man ihn als selbstgefälligen Ludwig XIV. in Liselotte von der Pfalz. Kay Weniger schreibt weiterhin in seinem "Personenlexikon", dass sich Michael Bohnen "...auch zur Mitwirkung mit zentralen Rollen in dümmlich-infamen Propagandastreifen (Achtung, Feind hört mit überreden ließ". Nach dem 2. Weltkrieg hatte er nur noch eine Gastrolle in dem 1957 gedrehten Streifen Frühling in Berlin, sonst arbeitete er wieder am Theater.

Filme mit Michael Bohnen sind bei IMDb und bei Filmportal gelistet.

(Quelle: www.steffi-line und "Das große Personenlexikon des Films" von Kay Weniger, Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf, Bd. 1, S. 450-451 - mit Erlaubnis des Autors)

  

    

    

Reinhold (Reginald) Pasch

Foto: Alexander Binder

Quelle: Wikipedia; Photochemie-Karte.

Die Schutzdauer für das von dieser Datei gezeigte Werk ist nach den Maßstäben des deutschen, des österreichischen und des schweizerischen Urheberrechts abgelaufen, es gilt  daher als gemeinfrei.

2. August 1965 in Berlin - Reinhold Pasch / Reginald Pasch, geboren am 10. Oktober 1883

Schauspieler

Im Jahre 1902 hatte der Charakterdarsteller Pasch sein Debüt am Neuen Stadttheater von Ratibor / Oberschlesien. Von ca. 1900-1910 spielte er in diversen Theatern in Danzig, Zwickau, Rostock, Nürnberg, Chemnitz, Hamburg und München. Dann bekam er 1912 ein Engagement beim Berliner Theater am Nollendorfplatz. Bevorzugt wirkte er mit in Operetten und spielte dort Rollen des jugendlichen Liebhabers, die er durch seinen Charme glänzend ausfüllen konnte. Auch der Film ließ nicht lange auf sich warten und Reginald Pasch, der sich damals noch Reinhold nannte, bekam neben seiner Theaterarbeit auch schon Filmrollen an der Seite von Asta Nielsen (Wenn die Maske fällt, 1912) und Ellen Richter (Frauen, die sich opfern, 1916). 1921 verließ Pasch Deutschland und trat in den folgenden Jahren am Theater am Broadway auf. 1930 bekam er ein Angebot aus Hollywood und spielte in Nebenrollen in mehreren Tonfilmen mit. Luis Trenker suchte für seine in USA gedrehten Ausschnitte des Films Der Kaiser von Kalifornien einen geeigneten Schauspieler und fand ihn in Reinhold Pasch. Dieser ging anschließend mit Trenker nach Südtirol und hatte hier auch einige Rollen in den Berg-Filmen des Urgesteins Trenker, wie Der Kaiser von Kalifornien (1936), Condottieri (1937), Der Berg ruft (1938), Liebesbriefe aus dem Engadin (1938), Grenzfeuer, Der Feuerteufel (beide 1939). Außerdem konnte man Pasch auch in zwei NS-Propagandastreifen sehen: Carl Peters (1940/41, Regie: Herbert Selpin), Der große König (1940-42, Regie: Veit Harlan). Nach dem Krieg nahm er 1949 seine Theatertätigkeit, u.a. am Renaissance-Theater, wieder auf und spielte beispielsweise in "Die Wildente" von Ibsen. Im Film bekam der Mime nur noch kleinste Rollen, wie 1955 in dem DEFA-Film Ein Polterabend, Regie: Curt Bois, in Heimliche Ehen (1956, Regie: Gustav von Wangenheim). Seine letzte Rolle hatte er in seinem Todesjahr 1965 in der Karl May-Abenteuerverfilmung Der Schatz der Azteken

(Quelle: www.steffi-line und "Das große Personenlexikon des Films" von Kay Weniger, Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf, Bd. 6, S. 152-153 - mit Erlaubnis des Autors)

Filme mit Reinhold Pasch sind bei IMDb und bei Filmportal gelistet.

  

     

12. September 1965 - John Olden,  geboren am 3. Oktober 1918 (>>> Kurzbio innerhalb dieser HP)

John Frederick Olden ist ein österreichischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent. Im Jahre 1956 heiratet er die deutsche Schauspielerin Inge Meysel.

Vor dem Zweiten Weltkrieg wandert Olden nach England aus und kommt 1945 als Theateroffizier nach Deutschland. Für den Norddeutschen Rundfunk (NWDR) inszeniert er in der Zeit von 1953 bis 1965 über 40 Fernsehspiele. John Olden stirbt 1965 während der Dreharbeiten zu dem mehrteiligen Fernsehspiel Die Gentlemen bitten zur Kasse. Die Regie wurde dann von Claus Peter Witt Übernommen. Er liegt begraben neben seiner Frau Inge Meysel auf dem Hamburger Ohlsdorfer Friedhof begraben.

Filme von/mit John Olden sind bei IMDb und bei Filmportal gelistet.

   

    

Maria Fein vor 1929
Urheber bzw. Nutzungsrechtinhaber: 

Alexander Binder (1888 – 1929)
Quelle: Wikipedia; Photochemie-Karte Nr. 232
Angaben zur Lizenz siehe hier

15. September 1965 in Zürich/Schweiz - Maria Fein, geboren am 7. April 1892

Schauspielerin. Sie war mit Schauspielerkollegen Theodor Becker verheiratet, mit ihm hatte sie zwei Töchter: Thea Becker und die Schauspielerin Maria Becker (*28.01.1920 - 05.09.2012).

Zweijähriges Studium an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Ferdinand Gregori. Sie hatte ihre ersten Theaterengagements am Nationaltheater in Mannheim, danach am Königlichen Schauspielhaus Dresden, außerdem eine Gastrolle am Deutschen Theater in Berlin. Ab dem Jahr 1915 arbeitete sie mit Max Reinhardt zusammen, der ihr die Rollen der Maria Stuart, des Ariel in Shakespeares "Der Sturm" und die Elektra in Die Orestie" spielte. Maria Fein hatte eine große Theaterkarriere vor sich und in diversen Theatern, z.B. Vereinigtes Theater in Breslau, Theater in der Josefstadt mit der Rolle der Lady Milford in Schillers "Kabale und Liebe" große Erfolge. Aber die Schauspielerin war nicht nur am Theater aktiv, auch der Film war interessant für sie. Erstmals konnte man sie in dem 1916 gedrehten Das Leben ein Traum sehen. Es folgten Der Mann im Spiegel (1916), Die Gräfin von Navarra (1917, Regie: Friedrich Zelnik), Die Kaukasierin (1917/18, Regie: Uwe Jens Krafft / Joe May). Allein 1918 folgten noch weitere 8 Filme. 1921 spielte sie an der Seite von Fritz Kortner, Ilka Grüning und Erna Morena die Gräfin Julia Imperial in Die Verschwörung zu Genua nach dem Schiller-Drama "Die Verschwörung des Fiesco zu Genua". Ihr einziger Tonfilm war der 1932 gedrehte Friederike.

Dann kehrte sie dem Film den Rücken und wandte sich wieder dem Theater zu, wo sie an weiteren Wiener Bühnen und ab 1933 auch an einigen Berliner Bühnen spielte (unter anderem 1928 am Deutschen Theater Kudelka in der Uraufführung von Ferdinand Bruckners "Die Verbrecher", Regie: Heinz Hilpert). 1935 wurde sie aus der Reichstheaterkammer ausgeschlossen, worauf sie nach Wien emigrierte. Hier trat sie am Deutschen Volkstheater auf und 1937 spielte sie unter eigener Regie die Rolle der Iokaste in Cocteaus "Die Höllenmaschine" in ihrer eigenen Übersetzung.

Es folgten Gastrollen in den Niederlanden und Frankreich, 1938/39 war sie am Schauspielhaus Zürich engagiert (unter anderem Anisja in Tolstois "Die Macht der Finsternis", Regie: Leopold Lindtberg). Lagerinternierung 1941. Ab 1942 wieder Engagement in Zürich. Dort gab sie, auch zusammen mit ihrer Tochter, zunächst zahlreiche Rezitationsabende. 1945 weiter am Schauspielhaus Zürich, wo sie in Tschechows "Der Kirschgarten" die Rolle der Ranjewskaja spielte. 1946 ging die Mimin als Mutter in Oscar Wildes "Eine Frau ohne Bedeutung" (Regie: Leopold Biberti) und in der Titelrolle von Grillparzers "Medea" auf Gastspieltournee durch die Schweiz. 1948 war sie an diversen Schweizer Theatern zu Gast mit ihrer eigenen Übersetzung von Maughams "Theater" (Regie: Lukas Ammann), ab 1949 ging sie mit einer eigenen Truppe auf Tournee, unter anderem als Klytämnestra in Giraudoux’ "Elektra" (mit Maria Becker in der Titelrolle) und in der Titelrolle von Shaws "Frau Warrens Gewerbe", jeweils in eigener Regie. An den Luzerner Musikfestwochen inszenierte M.F. Cocteaus "Höllenmaschine" und spielte die Rolle der Iokaste. Ab 1951 erste Nachkriegsauftritte in Berlin, unter anderem Weisheit in Hofmannsthals "Das grosse Welttheater" vor dem Schloss Charlottenburg. Zahlreiche Tourneen durch England, Frankreich und die Schweiz mit Rezitations- und Vortragsprogrammen sowie mit Hofmannsthals Komödie "Der Schwierige", in der M.F. alle Rollen selbst interpretierte. Dann folgten Arbeiten für BBC London, unter anderem 1956 Hörspielfassung in englischer Sprache von Brechts "Mutter Courage und ihre Kinder". 1957 spielte M.F. die Caroline von Braunschweig in Norman Ginsburys "The First Gentleman" in den USA (Premiere in New Haven, nach mehrwöchiger Tournee dann am Broadway in New York), anschließend arbeitete sie für den Rundfunk in den USA und veranstaltete Rezitationsabende. 1961 kehrte die vielbeschäftigte Schauspielerin in die Schweiz zurück, wo sie erneut die Titelrolle in Shaws "Frau Warrens Gewerbe" an der Komödie Basel verkörperte. 1964 wurden ihre Erlebnisse an den Berliner Theatern vor 1933 in zwölf Folgen vom Norddeutschen Rundfunk gesendet. (Quelle: Einige Informationen aus der Webseite tls.theaterwissenschaft.ch, aus www.steffi-line.de und "Das große Personenlexikon des Films" von Kay Weniger, Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf, Bd. 2, S. 634-635 - mit Erlaubnis des Autors)

Filme mit Maria Fein sind bei IMDb und bei Filmportal gelistet.

  

  

      

Szenefoto aus dem Film "Ein falscher Fuffziger" - Foto: Murnau-Stiftung

Max Gülstorff (li.), Lucie Englisch u. Georg Alexander in "Ein falscher Fuffziger"

1934/35, Regie: Carl Boese

©Murnau-Stiftung

  

12. Oktober 1965 - Lucie Englisch, geboren am 8. Februar 1897

(Weitere Bilder der Schauspielerin)

Die Schauspielerin Lucie Englisch wurde in Baden bei Wien geboren, wo sie bereits als Kind als Statistin im Stadttheater ihrer Geburtsstadt auf der Bühne stand. Ihre Profikarriere, die sie im letzten Jahr des Ersten Weltkrieges begann, führte sie an verschiedene Häuser, u. a. auch nach Rumänien. Ab 1928 spielte sie dann in Berlin. Ihre Leinwanddebüt gab sie in einem der ersten Tonfilme Die Nacht gehört uns an der Seite von Hans Albers, Regie: Carl Froelich.

Weitere Filme, die dann aber schon im Tonfilmbereich lagen, waren Drei Tage Mittelarrest (30, ein Militärschwank), Dienst ist Dienst (31), Die Gräfin von Monte Christo (32), Meine Frau, die Schützenkönigin (34), Ein falscher Fuffziger (34/35), Der lachende Dritte (36) und Der ungetreue Eckehart (39). In den Kriegsjahren nahmen die Rollenangebote ab und man sah sie in Produktionen wie Weltrekord im Seitensprung (40), Ein Zug fährt ab (1942), So ein Früchtchen (42) und Fahrt ins Abenteuer (43). Sie spielte in großen Nebenrollen und in den ihr angebotenen Hauptrollen war sie als Mädchen vom Lande, Soldatenbraut o.ä. zu sehen. Der Nachkriegsfilm in der Ära Adenauer bot Lucie Englisch wieder eine Fülle von Arbeit, aber fast nur noch als Nebendarstellerin. Ihre Rollen beschränkten sich nun auf die "neuen" Heimatfilme oder Komödien, wobei die Qualität der Filme immer mehr zu wünschen übrig ließ.  In vielen Filmen war die Hausangestellte mit Humor und Optimismus. Zu ihren Arbeiten in den 50er-Jahren gehören Der Theodor im Fußballtor (50), Schwarzwaldmädel (50, mit Rudolf Prack und Sonja Ziemann), Mikosch rückt ein (52), Der keusche Josef (53), Tante Jutta aus Kalkutta (53), Die lieben Verwandten (55), Seine Tochter ist der Peter (55), ...wie einst Lili Marleen (56), Familie Schimek (57), Zwei Bayern im Urwald (57), Ober, zahlen! (57), Hallo Taxi (58) und Herrn Josefs letzte Liebe (59). (Quelle: Einige Informationen aus www.cyranos.ch und aus "Das große Personenlexikon des Films" von Kay Weniger, Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf - mit Erlaubnis des Autors)

Filme mit Lucie Englisch sind bei IMDb und bei Filmportal gelistet.

    

   

Freddy Quinn und Hans Nielsen in "Freddy und die Melodie der Nacht", 1960. Regie: Wolfgang Schleif

©Murnau-Stiftung

  

13. Oktober 1965 - Hans Nielsen, geboren am 30. November 1911

Schauspieler

Er wurde in Hamburg als Sohn eins Kaufmanns geboren. Nach Schauspielunterricht bei Albrecht Schoenhals debütierte er 1932 an den Hamburger Kammerspielen. Ab 1934 hatte er verschiedene Engagements an Theatern in Augsburg, Kiel und bis 1938 am Alten Theater in Leipzig, später an den Kammerspielen in München. Der Film meldete sich mit einer Rolle in Daphne und der Diplomat (1937), 25 weitere nahmen ihn voll in Anspruch. Es waren fast immer tragende Rollen, wie in Leichtes Blut (1943, Regie: Carl Boese) und Das kleine Hofkonzert (Regie: Paul Verhoeven). Nach dem Krieg spielte Hans Nielsen Theater am Schauspielhaus Düsseldorf und in Berlin am Renaissance-Theater und an der Komödie. Er spiele in mindestens siebzig Filmen mit, bis ihn starke Rückenschmerzen quälten und sich herausstellte, dass er an Leukämie erkrankt war. Hans Nielsen starb am 13. Oktober 1965 im Alter von noch nicht einmal 54 Jahren in Berlin. Weitere Filme mit Hans Nielsen sind bei filmportal gelistet. (Quelle: Einige Informationen aus "Das große Personenlexikon des Films" von Kay Weniger, Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf - mit Erlaubnis des Autors)

Filme mit Hans Nielsen sind bei IMDb und bei Filmportal gelistet.

  

  

Julia Serda 

3. November 1965 in Dresden - Julia Serda, geboren am 6. April 1875

Österreichische Theater- und Filmschauspielerin. J.S. nahm Gesangsunterricht bei Pauline Lucca und anschließend Schauspielunterricht am Konservatorium Wien. Ihre Theaterlaufbahn begann 1895 in Breslau, anschließend ging sie für ging sie für drei Spielzeiten nach Königsberg. 1899 erhielt sie einen 10-Jahresvertrag am Dresdner Hoftheater. Weitere Stationen waren das Wiener Burgtheater, die Meinhard-Bernauer-Bühne in Berlin und das Deutsche Schauspielhaus Hamburg. Sie trat unter Max Reinhardt sowohl an Berliner wie auch an Wiener Bühnen auf. Ihr Ehemann war der Schauspieler Hans Junkermann, der 1943 starb. Nach seinem Tod lebte Julia Serda auch zu DDR-Zeiten in Dresden. Sie kam danach nur noch sehr selten in andere Städte, um Theater zu spielen. Zu ihren großen Rollen gehörten "Die Jüdin von Toledo", "Salome", "Johannisfeuer" und "Kabale und Liebe". Man sah sie auch in Berg- und Bauerndramen von Ludwig Anzengruber. Beim Film ist die Schauspielerin seit den 1920er-Jahren zu sehen.  In der Stummfilmzeit spielte sie bis 1930 ist über 30 Filmen mit und in der Tonfilmzeit konnte sie in ca. 50 Streifen, mal in größeren und mal in kleineren Rollen, bewundert werden. Ihr letzter Spielfilm war Musik in Salzburg, 1942/44, Regie: Herbert Maisch.

(Quelle: Einige Informationen aus "Das große Personenlexikon des Films" von Kay Weniger, Bd. 7, Seite 266-267, Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf - mit Erlaubnis des Autors)

Hinweise zum Foto: Julia Serda 1902 in der Wiener Zeitschrift "Sport und Salon" (10. Mai 1902, S. 19) 

Quelle: Wikimedia Commons; Urheber: Unbekannt (daher gemeinfrei). Digitalisiert von der Österreichischen Nationalbibliothek; Angaben zur Lizenz siehe hier.

 

Filme mit Julia Serda sind bei IMDb und bei Filmportal gelistet.

    

    

 

7. November 1965 - Otto Wernicke, geboren am 30. September 1893 in Osterode/Harz - (Bilder des Schauspielers)

Schauspieler von wuchtiger Gestalt. Im März 1911 begann die Karriere des Schauspielers, die ihn durch diverse Theater führte, wie Erfurt, Eisenach, Bonn und München. Vom Bayerischen Staatstheater kam er nach Berlin, wo er seine bereits in München begonnene Filmkarriere fortsetzte. Nach einigen unbedeutenden Rollen gab ihm Fritz Lang Gelegenheit, in seinem Film M - Eine Stadt sucht einen Mörder mitzuspielen. Dort spielte er 1931 den Kriminalkommissar Lohmann, der sich auf die Suche nach dem Mädchenmörder macht. Seine nächste Rolle gab ihm wiederum Fritz Lang in der Parabel Das Testament des Dr. Mabuse und wiederum spielt er die Rolle des Kommissars Karl Lohmann. Dieser Film war Langs letzte deutsche Regiearbeit vor seinem französischen Exil.

Im Dritten Reich füllte Otto Wenicke auch einige Rollen in propagandistischen Filmen aus. Eine perfides Spiel zeigte er in der Rolle des Aufsichtskommandanten eines Konzentrationslagers in Südafrika in dem antibritischen Streifen Ohm Krüger in der Regie von Hans Steinhoff. Auch in den NS-Durchhaltefilm Kolberg spielte er an der Seite von Heinrich George und Kristina Söderbaum. Er zündet als Hofbesitzer seinen eigenen Besitz an, um den napoleonischen Soldaten die Möglichkeit eines Stützpunktes zum Angriff auf die belagerten titelgebende Stadt zu nehmen. 

Nach dem Krieg war Wernicke wieder am Theater in München tätig und gab zeitweise an der Otto Falckenberg-Schule Schauspiel-Unterricht. 1952 stürzte der Schauspieler während der Proben und musste seine Theateraktivitäten beenden. Danach stand er nur noch gelegentlich vor der Kamera, arbeitete weiter als Hörspiel-Regisseur für den Rundfunk.

(Quelle: Einige Informationen aus "Das große Personenlexikon des Films" von Kay Weniger, Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf - mit Erlaubnis des Autors)

Filme mit Otto Wernicke sind bei IMDb und bei Filmportal gelistet.

  

  

Leopoldine Konstantin, 1910 als Maria in Eduard Stuckens "Gawân" in den Berliner "Kammerspielen 

14. Dezember 1965 in Hitzing - Leopoldine Konstantin, geboren am 12. März 1886 in Brünn

Charakterschauspielerin aus Österreich mit jahrelanger Arbeit auch an deutschen Bühnen. Ausbildung und Bühnendebüt unter Max Reinhardt am Deutschen Theater in Berlin. Ihre ersten Rollen waren unter Max Reinhardt die Thea in "Frühlings Erwachen" von Frank Wedekind, in "Romeo und Julia" spielte sie den Pagen und die Perdita in Shakespeares "Das Wintermärchen". In Hofmannsthals ""Elektra" war sie eine Schleppenträgerin und sie war der Puck in "Ein Sommernachtstraum", 1912 war sie die Buhlschaft im Stück des "armen reichen Mannes Jedermann". Kai Weniger schreibt: "Populär wurde die Schauspielerin vor allem im Fach der Salondame und als Charakterinterpretin. Ihre Spezialität wurden grandes dames aller Arten mit einem Sinn für Überspanntheit und Ironie, Frauenfiguren, die Leopoldine Konstantin auch auf der Leinwand, vor allem im Tonfilm, verkörperte." Im Jahre 1912 hatte die Schauspielerin gleich in drei Filme eine Rolle: Gebannt und erlöst, Die Hand des Schicksals und Die Heldin der schwarzen Berge. 1914 spielte sie die Rolle der Nymphe Circe in Max Reinhardts Die Insel der Seligen. Ab 1922 wandte sie sich für zehn Jahre von der Leinwand ab und spielte erst wieder 1933 in Reinhold Schünzels Saison in Kairo. 1935 kehrte die Schauspielerin nach Österreich zurück. 1938 emigrierte sie über England in die USA. Dort fand sie beim Film aber keine Arbeit, so dass sie sich wegen ihrer Sprachschwierigkeiten (sie sprach kein Englisch) vorerst als Arbeiterin in einer Fabrik durchschlagen musste. Aber ein streng absolviertes Sprachstudium sollte sich bezahlt machen. Im Jahre 1946 holte sie Alfred Hitchcock für eine größere Nebenrolle in seinen Film Berüchtigt. Sie mimte in diesem Film die Mutter des Nazi-Sympathisanten, der von Claude Rains gespielt wurde. 1948 kehrte sie nach Wien zurück. Die Schauspielerin war zweimal verheiratet: mit dem ungarischen Schriftsteller Geza Herczeg und dem Schauspieler und Spracherzieher Alexander Strakosch. Ihre letzte Ruhestätte fand sie auf dem Wiener Zentralfriedhof (Evangelischer Friedhof Simmering).

Filme mit Leopoldine Konstantin sind bei IMDb und bei Filmportal gelistet.  

Hinweis zum Foto: Quelle: Deutsches Bundesarchiv, Digitale Bilddatenbank, Bild 183-2008-0128-500;
Fotograf: Unbekannt / Datierung: 1910 / Lizenz CC-BY-SA 3.0;
Originalfoto und Beschreibung: Deutsches Bundesarchiv Bild 183-2008-0128-500 bzw. Wikimedia Commons.

Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“ lizenziert

    

  

  

  

    

Kleine Front

Klaus Lemke beschreibt auf seiner HP seinen Film so: "Mein erster Film. Und gleich sofort drei Jungs zwischen Größenwahn und scheinbar falsch verstandenem amerikanischen Kino. Werner Enke als Belmondo."

    

Foto: Maria Fein - Lizenz: Urheber: Alexander Binder: Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Australien und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers.

  

Foto Julia Serda (Urheber unbekannt): Dieses Medium (Bild, Gegenstand, Tondokument, …) ist gemeinfrei, da das Urheberrecht abgelaufen ist und die Autoren unbekannt sind. Das gilt in der EU und solchen Ländern, in denen das Urheberrecht 70 Jahre nach anonymer Veröffentlichung erlischt.

   

  

  

  

  

 

    

  

  

    

        

      

  

 

 

 

  

  

  

  

  

Weiter mit 1966

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 3. April 2015

  

Ich bitte um Verständnis, dass ich zu den jeweiligen Jahren nur eine Auswahl von Nachrichten treffen konnte.

 Alle Informationen der Film- u. Fernsehchronik sind nach bestem Wissen gesammelt und aufgeschrieben worden,

sollten sich aber doch Fehler eingeschlichen haben, bitte ich um eine E-Mail. Vielen Dank.

   

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Ich bedanke mich bei Herrn Dr. Kay Weniger, der mir erlaubt hat, Textstellen aus seinem "Personenlexikon des Films" für diese Chronik zu übernehmen.

Weiterhin enthält diese Chronik Informationen aus der Website HDG/LEMO (Haus der Geschichte/Lebendiges Museum Online) und aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.