Eva-Maria Mieke

Autorin

     

   

 

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Eva-Maria Mieke wurde 1938 in Thüringen geboren.

  

Sie studierte Kunstgeschichte in Jena und Berlin. Nebenbei Besuch der Schauspielschule.

  

1961 Umzug in die BRD. 1963 schrieb sie Hörspiele bei Radio Bremen und beim Rias. Von 1970 bis 1981 ist sie als Autorin und Dramaturgin bei der BAVARIA beschäftigt. Seit dieser Zeit ist sie freie Autorin.

 

1968 wurde mit Der eine und der andere der erste Fernsehfilm nach einem Drehbuch von ihr realisiert. Regie führte Tom Toelle.

 

Herausragend war auch der von ihr geschriebene Fernsehfilm Miniserie Beate S. – Geschichte einer Zwanzigjährigen (1978/1979) mit Suzanne von Borsody als Beate, Regie Michael Lähn,

1979.

  

Im TV-Filmlexikon von Egon Netenjakob ist zu lesen: Florian (1973), ein „kritisches Volksstück“ beschreibt ein konsumorientiertes junges Paar, das vor lauter Angepasstheit sein Glück verpasst. Hauptdarsteller sind hier Jörg Pleva und Elke Aberle.

  

Eine Frau mit todkrankem Mann, dazu ein Journalist, der sich die Story seines Lebens erhofft: DIE STORY, Regie Dieter Lemmel (1967) ist ein Film über die Angst und wie sie zerstörerisch wirkt, weil mit ihr nicht umzugehen ist. Hier spielen Cornelia Froboess und Hans-Peter Korff die Hauptrollen.

 

Der Film Drei Freundinnen aus 1979 zeigt mit drei von ihren Männern verlassenen Mittelständlerinnen die Frauenemanzipation als einen notwendigen, zugleich aber schwierigen und widersprüchlichen Vorgang, „oft grotesk und zerstörerisch“ (M.) Hier spielen Karin Baal, Brigitte Janner, Kyra Mladeck, Gerd Baltus, Charles Brauer, Art Brauss, Daniel Kerszt, Martin Lüttge, Karl

Scheydt und Walter Schmidinger.

  

DER GOLDENE KÄFIG (1986) ist eine intensive, nach langen und gründlichen Fallstudien geschriebene Darstellung der Magersucht und ihrer psychologisch-familiengeschichtlichen Hintergründe.

 

Der zweiteilige Film MARLENEKEN (1990), Regie: Karin Brandauer, formal und inhaltlich einer der interessantesten Filme der jüngeren Zeit, erzählt die Erlebnisse einer in Westdeutschland lebenden Fünfzigjährigen, die im November 1989 ihre Familie in der DDR besucht und sich dort mit den Erinnerungen an ihre Lebens- und Familiengeschichte herumschlägt.

 

Eine Auswahl ihrer Drehbücher:

Der Eine und der andere … R: Tom Toelle, SFB, 1968

Besuch der Tochter … R: Claus-Peter Witt, ZDF, 1971

FLORIAN … R: Klaus Emmerich, ZDF, 1973

DIE STORY … R: Dieter Lemmel, ZDF, 1976

PARTNER GESUCHT … R: Michael Lähn / Rainer Wolffhardt, DA: Mieke / Hartmut Grund, 10 Folgen á 50 Minuten, WWF, 1977

IM NEST … R: Michael Lähn, ZDF, 1977

BEATE S. … R: Michael Lähn, 7 Folgen á 45 Minuten, ZDF, 1979

DREI FREUNDINNEN … R: Konrad Sabrautzky, ZDF, 1979

VOR DEN VÄTERN STERBEN DIE SÖHNE … R: Claudia Holldack, DA: Mieke / Holldack, ZDF, 1981.

DDR, sechziger Jahre: Ein Schlosser fordert einen Studenten zu einer ungewöhnlichen Mutprobe; ein bestürzender Film um existentielle Fragen, nach einer Erzählung von Thomas Brasch.

(LMZ Baden-Württemberg)

DIE SCHWARZEN BRÜDER … R: Diethard Klante, DA: Mieke / Claus Hubalek, 12 Folgen á 25 Minuten, WWF, 1983

DAS MÄDCHEN UND DIE TAUBEN … R: Rainer Wolffhardt, ZDF, 1986

DER GOLDENE KÄFIG … R: Heidi Genée, ZDF, 1986

MARLENEKEN … R: Karin Brandauer, OR / ZDF, 1990

TOTE LEBEN LÄNGER … R: Ines Anna Krämer, nach Helga Riedels Roman, ZDF, 1991

 

 

 

  

  

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim - Deutsches Filmhaus

Angelegt am 1. Januar 2026

 

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Die o.g. Informationen sind teilweise aus dem TB "TV-FILMLEXIKON - REGISSEURE, AUTOREN, DRAMATURGEN" von Egon Netenjakob,

der mir erlaubt hat, Texte aus diesem Buch zu übernehmen.