Charles Brauer

  

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TV-Filmvorschau für die nächsten 4 Wochen

   

    

  

  

 

Charles Brauer

  ©Ute Schendel

Charles Brauer wurde in Berlin geboren und ist auch dort aufgewachsen. Gerhard Lamprecht (<<< Charles Brauer ist hier auf der DEFA-Seite als elfähriger Knirps zu sehen - pdf-Datei) entdeckte ihn 1946 für den Film Irgendwo in Berlin (DEFA). Nach Die Mörder sind unter uns ist dies der zweite deutsche Film nach dem Krieg. Er bekommt Theaterrollen an Berliner Theatern und weiterhin Rollen in den Filmen Die Buntkarierten und Und wieder 48.

  

Nachdem er 1952 in Kampf der Tertia zu sehen war, geht er zu Hilde Körber an die Max-Reinhardt-Schule. 1954 kommt er nach Hamburg. Dort startet die Fernsehfamilie Familie Schölermann. Diese Serie war die erste deutsche TV-Serie, lief von 1954 - 1960 und brachte es auf 111 Folgen. Charles Brauer spielte den Sohn Heinz. Nachdem trotz aller Beliebtheit die Drehbücher immer dünner wurden, wurde die Serie eingestellt und die Nachfolgeserie Die Hesselbachs ging an den Start; diese Serie lief von 1960 -1967. Dann gibt Ulrich Erfurth ihm eine Rolle in der Neuverfilmung von Reifende Jugend

  

  

Charles Brauer in der Komödie "Der Menschenfeind" von Molière; 
Deutsches Schauspielhaus Hamburg (04.04.1985)

Copyright: Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

Unter der Intendanz von Gustaf Gründgens wurde Charles Brauer an das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg verpflichtet, wo er u.a. in "Der Menschenfeind" von Molière mitspielte (siehe Foto rechts). Hier bleibt er festes Ensemblemitglied, bis er 1976 an die Münchner Kammerspiele geht. Er spielte unter berühmten Regisseuren wie Fritz Kortner, Hans Lietzau, Hans Schweikart, Claus Peymann, George Tabori, um hier nur einige zu nennen und gastiert nach 1983 in den unterschiedlichsten Theatern wie z.B. Schillertheater Berlin, Salzburger Festspiele, Residenztheater München. Er spielt in Essen über mehrere Spielzeiten den Professor Higgins in "My Fair Lady" und weit über 100 mal den Dr. Rice in Brian Friels "Molly Sweeny" am Berliner Renaissance-Theater. 

  

Einem breiten Publikum wird Brauer bekannt als Tatort-Kommissar Brockmöller, liebevoll von seinem Kumpel Kommissar Paul Stöver (d.i. Manfred Krug) "Brocki" genannt; in dieser Rolle sieht man ihn von 1986 an 15 Jahre lang, 2001 bekommt er dafür die Goldene Kamera. Die beiden Fernsehkommissare lösen nicht nur ihre Fälle, sondern können auch gar nicht übel singen. Für die CD, die beide herausgegeben haben, gibt es 2001 eine Goldene Schallplatte.

 

Charles Brauer spielte den Schuldirektor Hartlaub in der TV-Serie Unser Lehrer Dr. Specht (1990-94) und ab 2000 im ZDF eine Hauptrolle in der Serie Samt und Seide  (2000-2004). Außerdem ist der Mime auch ein überaus erfolgreicher Hörbuch-Leser, so zählt er z.B. zu den Stammlesern der John Grisham-Hörbücher. Als Synchronsprecher lieh er seine Stimme u.a. David McCallum, Roy Scheider und Donald Sutherland.

  

Seine erste Ehe mit der Journalistin Marlet Schaake dauerte von 1963 bis 1965. Von 1966 bis 1976 war er mit der Schauspielerin Witta Pohl verheiratet. Aus dieser Verbindung gingen die Zwillinge Stefanie und Florian hervor. Danach lebte er einige Jahre mit der Schauspielerin Lisi Mangold zusammen, die 1986 an Krebs verstorben ist. Heute lebt er mit seiner zweiten Frau, der Bühnenbildnerin Lilot Hegi, und Sohn Jonas in der Schweiz. (rk)

  

2011 war der Schauspieler in dem von Regina Ziegler produzierten Fernsehfilm Nur mit euch mit Hardy Krüger jr. und Gila von Weitershausen zu sehen.

 

Am 22. April 2012 auf seiner HP gelesen:

Am 29. November 2012 wird am Hamburger Ernst-Deutsch-Theater Molières "Tartuffe" Premiere haben. Wie schon beim erfolgreichen "Warten auf Godot" wird Gerd Heinz Regie führen und Lilot Hegi verantwortlich für Bühne und Kostüme sein. Es spielen u.a. Leslie Malton, Werner Rehm, Heinz G. Lück, Benjamin Utzerath und Charles Brauer.

  

Für den vierteiligen Fernsehfilm Zorn, eine Produktion des MDR/ARD, der vom 8. September bis voraussichtlich 8. Oktober 2015 in Halle/Saale gedreht wurde, stand Charles Brauer ebenfalls für den vierten Teil vor der Kamera. Ebenso wurden Dreharbeiten zur 6. Folge von Der Bulle und das Landei mit Uwe Ochsenknecht und Diana Amft abgeschlossen, auch hier ist dieses Mal Charles Brauer dabei.

  

Neu - 2017 -

Im Kinofilm Das letzte Mahl der Berliner Warnuts Entertainment Production, der unter der Regie von Florian Frerichs gedreht wurde, spielt Charles Brauer die Rolle des Malers Max Liebermann. Inhalt: Eine zehnköpfige deutsch-jüdische Familie sitzt am 30. Januar 1933 gemeinsam am Tisch in ihrer Wohnung in Berlin. Adolf Hitler ist an diesem Tag zum Reichskanzler ernannt worden. Der Fackelzug der SA zieht vorbei. Symbolisch sitzt das deutsche Volk mehr oder weniger ahnungslos zum Abendmahl beisammen. „Wir wollten den Perspektivwechsel“, so Regisseur Florian Frerichs. Die Geschichte soll aus der Naivität der Charaktere heraus erzählt werden, die die Herrschaft des Nationalsozialismus noch vor sich haben. „Historische Einschnitte werden ja nicht unbedingt erkannt, wenn man selbst daran teilnimmt“, ergänzt Autor Stephan Warnatsch. Vordergründig geht es am Tisch auch um Persönliches, bis dann der politische Streit in die Familie eindringt. „Worüber genau, wollen wir noch nicht verraten“, sagt Regisseur Frerichs. (gelesen in den PNN am 20. Juni 2017, Artikel vom 6. Februar 2016)

Folgende Darsteller sind noch in der Besetzungsliste zu finden:  Werner Daehn, Judith Hoersch, Patrick Mölleken, Michael Degen (Großvater Jakob Glickstein), Adrian Topol, Bruno Eyron, Bela B. (von der Band "Die Ärzte", spielt hier Rabbi Benjamin Aschkenasi), Jan Sosniok, Sandra von Ruffin u.v.a.

Ein Kinotermin steht noch nicht fest.

 

 

  

  

      

Weitere Filme mit Charles Brauer

  

Titel

Jahr Regie

Alibi (Rolle: Sohn Walter Hansen)

1955 Alfred Weidenmann
Ist Mama nicht fabelhaft? (Rolle: Sohn Peter Meinrad) 1958 Peter Beauvais
Die Verrohung des Franz Blum (Rolle: Gefängnisdirektor) 1974 Reinhard Hauff
Tatort (Zahn um Zahn) (Rolle: Herr Grassmann) 1987 Hajo Gies

Die zwei Gesichter des Januar (Rolle: Chester McFarland)

In Athen begegnet der Amerikaner Keener einem Doppelgänger seines verstorbenen Vaters, Chester McFarland. Als er ihn verfolgt, wird er Zeuge, wie dieser einen Mord begeht. Er hilft ihm, die Leiche zu beseitigen. Auf der gemeinsamen Flucht durch Griechenland verliebt sich Keener in Colette, die junge Frau des Mörders. Eine spannende Dreiecksgeschichte beginnt. Es geht um Leben und Tod. rk

1984 Wolfgang Storch
Rosa Luxemburg (Rolle: Warden) 1985 Margarethe von Trotta
Tiger, Löwe, Panther (Rolle: Pats Vater) 1989 Dominik Graf

Maria Morzeck (Rolle: Paul Deister)

1976 Horst Flick

Jenseits der Morgenröte (6teil. TV-Serie) (Rolle: Pater Pereira)

Im 30jährigen Krieg wüten im Jahr 1648 Hunger und Pest. Das Handelshaus Fugger, einst unermesslich reich, ist in Not, weil Piraten ihre Schiffe zerstört haben. Ein Jesuit, Pater Pereira, der in Peking missionieren will, meint, dass ein neuer Landweg nach China die Lösung ist! Roggenburg, angestellt im Moskauer Kontor der Fugger, macht sich zusammen mit dem Pater und anderen Männern zum Fluss Amur auf. Viele tausend Kilometer liegen noch vor ihnen... (rk)  

1985 Sigi Rothemund

Tassilo S. Grübel (Rolle: James Blickle)

Wieder einmal ist der ehemalige Privatdetektiv Tassilo S. Grübel, gespielt von Bruno Ganz, arbeitslos. Nach dem Tod seines Chefs wird dessen Firma geschlossen. Bei der Beerdigung hat Tassilo die geniale Idee, ein Büro für Auskunft und Wissen zu eröffnen, um damit den Friedrichshafener Bürgern ein sicheres Leben zu gewährleisten. Er spannt seine Mutter und seinen Freund Hugo (Axel Milberg), ein Antiquitätenhändler, gleich in das Unternehmen ein. Um an Aufträge bzw. Fälle zu kommen, verschickt Tasillo Drohbriefe einer Bande, die gar nicht existiert. Aber das Geschäft will nicht so recht anlaufen. Die Serie entstand nach Hörspielen von Martin Walser. (rk)  

1990/91 Hajo Gies

Unser Lehrer Dr. Specht (TV-Serie) (Rolle: Schuldirektor Julius Hartlaub)

69teilige TV-Serie, die von 1992 bis 1999 Deutschland beliebtesten Lehrer vorstellte. Robert Atzorn war "Unser Lehrer Dr. Specht". 

1990-94 Werner Masten

Katrin ist die Beste 

Hermann Leitner

Frauenarzt Dr. Markus Merthin (52teilige TV-Serie)

Dr. Markus Merthin (Sascha Hehn) ist ein Arzt, der zuhören kann, der keine Patentlösungen parat hat, der sich für seine Patientinnen einsetzt, ihnen mit seinen fachlichen Kenntnissen, aber auch mit menschlichem Verständnis und Einfühlungsvermögen zur Seite steht. Ein Arzt, für den Klinik und Praxis wichtigster Teil seines Lebens sind. Und deshalb sind sie neben Dr. Markus Merthin die eigentlichen Heldinnen der Serie: seine Patientinnen, Frauen unterschiedlichen Alters und Temperaments, aus allen sozialen Schichten. Sie suchen, manchmal direkt, manchmal versteckt, seinen Rat und seinen Beistand auch in ethischen Fragen und bei Schwierigkeiten im familiären Zusammenleben, sie fordern ihn mit Konflikten aus allen Lebensbereichen. (Quelle: Mit Erlaubnis Novafilm)

1994-97 Werner Masten

Samt und Seide (TV-Serie) (Rolle: Wilhelm Althofer, Seniorchef)

2000-05 Gunter Friedrich

Irgendwo in Berlin (Rolle: Kind)

Jugendschicksale in der deutschen Nachkriegszeit. 

Eindrucksvolles Zeitdokument und einer der ersten "Trümmer"- und Heimkehrer-Filme der Nachkriegszeit.

Der dritte DEFA-Film mit einem 11jährigen Charles Brauer.

1946 Gerhard Lamprecht
Über den Gehorsam: Szenen aus Deutschland (Rolle: Journalist) 1968 Egon Monk
Kein Grund zur Unruhe 1974 Peter F. Bringmann
Der kostbare Gast (Rolle: Menzel) 1979 Dominik Graf
Neonstadt (Episodenfilm, Episode Running Blue) (Rolle: Busch) 1981 Dominik Graf
Das zweite Gesicht (Rolle: Herr Kreuzer) 1982 Dominik Graf
Die Frau ohne Körper und der Projektionist (Rolle: Gerd, Maras Exmann) 1983 Niklaus Schilling
Der Atem (Rolle: Günther E. Brock) 1987-89 Niklaus Schilling
Weitere Filme mit Charles Brauer sind auf der IMDb-Website gelistet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 21. Juni 2017

 

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