Claus Theo Gärtner

 

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Claus-Theo Gärtner - Foto: Edmond Frederik

Claus-Theo Gärtner

©Edmond Frederik

   

Geboren am 19. April 1943 in Berlin.

 

Aufgewachsen in Innsbruck, im Ruhrgebiet, in den USA und Südostasien.

 

Besuch der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Danach Engagements am Deutschen Theater Göttingen, an Theatern in Braunschweig, Oldenburg, Stuttgart, an der Schaubühne am Halleschen Ufer (1971-1977 unter Peter Stein), am Ernst-Deutsch-Theater und Thalia-Theater in Hamburg. Er spielte den Proctor in Millers "Hexenjagd", die Titelrolle in Sternheims "Bürger Schippel", den Mercutio in Shakespeares "Romeo und Julia", den Biff in Millers "Tod des Handlungsreisenden", den Tom in "Die Glasmenagerie" von Tennessee Williams, in Handkes "Die Unvernünftigen sterben aus", den Kowalski in "Endstation Sehnsucht" und den Patrick in "Einer flog über das Kuckucksnest" (siehe Foto unten).

 

Seine erste Kinorolle bekam er als Fred in dem Ruhrgebietsdrama Zoff von Eberhard Pieper (1971) und wurde dafür mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet, übrigens war dieser Film auch das

Claus Theo Gärtner in der Hauptrolle des Theaterstückes "Einer flog über das Kuckucksnest"
Ernst-Deutsch-Theater, Hamburg 1979

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Copyright: Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

 Kinodebüt für Jürgen Prochnow. Man sah Gärtner in Wolfgang Petersens Einer von uns beiden (1973) wiederum an der Seite von Jürgen Prochnow und Elke Sommer, Stellenweise Glatteis (1974, Regie: W. Petersen), Operation Ganymed (1976, Regie Rainer Erler in Eberhard Fechners Winterspelt (1977) und Klaus Emmerichs Die erste Polka (1979).

 

  

Im Fernsehen sieht man Gärtner in der mittlerweile zum Kult-Status avancierten TV-Serie Die Straße (1978) als Sozialarbeiter, der gegen Behördenwillkür kämpft: Hanno (Claus Theo Gärtner) ist Sozialarbeiter und  leitet einen Jugendtreff. Hier kümmert er sich, unterstürzt von Katrin (Johanna Mertinz), um gefährdete Jugendliche, die er wieder in die Gesellschaft integrieren und auf die richtige Bahn bringen will. Unter anderem gehören zu seinen Clientel die "Devils", gestrauchelte Jugendliche, hinter deren rauer Fassade und Angeberei sich meistens Probleme sozialer Art verbergen. Anführer Marti (Peter Seum) hat bereits im Knast gesessen und Edwin (Jochen Schroeder) ist seit langem auf Lehrstellensuche. Weitere Gangmitglieder sind Bulli (Uwe Ochsenknecht), Moni (Elke Aberle) und Cordula (Ute Willing).

  

Claus Theo Gärtner

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1972 besetzte ihn Franz Peter Wirth in seinem Fernsehspiel Eisenwichser, 1974 spielte er in dem Tatort Gefährliche Wanzen den Bundeswehrsoldaten Erwin Scholl, 1979 wurde er von dem Regisseur Georg Althammer für die Titelrolle in dem TV-Film Der Fall Dietrich Derz vorgesehen. Außerdem war er in TV-Filmen wie Eberhard ItzenplitzDer Weilburger Kadettenmord (1977), Michael Günthers Heroin 4 (1978), Thomas Fantls Zwei auf der Kippe (1978) und Erwin Keuschs Ein Mann fürs Leben zu sehen.

 

Der große TV-Coup gelang dem Mimen 1981 mit der Rolle des Josef Matula, Privatdetektiv,  in der Erfolgsserie Ein Fall für zwei. In der Serie wechselten zwar immer seine Chefs, Herr Matula aber wurde immer weiter gereicht, so dass er mittlerweile der dienstälteste Ermittler im deutschen Fernsehen war. Die Spekulationen, ob Gärtner als Matula wieder auf dem Bildschirm erscheint, waren groß (hier zu lesen: Josef Matula geht in den wohlverdienten Ruhestand oder ...kommt er doch auf den Bildschirm zurück?). Aber es ist wohl doch davon auszugehen, dass sich der Privatdetektiv endgültig zur Ruhe gesetzt hat. Nach dem Anlaufen dieser erfolgreichen Serie hatte er für weitere Rollen allerdings kaum noch Zeit, nur gelegentlich sah man ihn noch in anderen Fernsehproduktionen, z.B. in Der Gast (Regie: Wolfgang Mühlbauer, 1982), Grand mit drei Damen (Regie: Frank Guthke, 1985).

2017 drehte Regisseur Thorsten Näter mit Claus-Theo Gärtner den letzten, endgültigen Film, indem er den Privatdetektiven verkörperte mit dem schlichten Titel Matula. Es wird auch schon über eine Fortsetzung nachgedacht. Beim ZDF-Mittagsmagazin gibt es zu künftigen Arbeiten des Schauspielers ein Interview.

Claus Theo Gärtner

©Copyright: Virginia Shue, Hamburg

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Gelegentlich arbeitet Claus-Theo Gärtner auch als Synchronsprecher.

Seine dritte Ehefrau ist die 35 Jahre jüngere Schweizer Regisseurin und Autorin Sarah Würgler.

Er liebt schnelle Autos und war zeitweise Werksfahrer für namhafte Autohersteller.

Seine Autobiographie, die auch als Hörbuch erschienen ist und von ihm selbst gesprochen wird, trägt den Titel "Matula, hau mich raus! Mein Leben vor und hinter den Kulissen". Die Autobiografie. Berlin 2016, ISBN 978-3-86265-583-0. 

  

Auszeichnungen (lt. Wikipedia)

1972 Bundesfilmpreis als bester Nachwuchsschauspieler für seine Rolle in Zoff

1988 "Detektiv des Jahres" des Bundesverbandes Deutscher Detektive

2002 Capo Circeo Preis der Vereinigung für deutsch-italienische Freundschaft in Rom als bester ausländischer Schauspieler

2004 Hessischer Fernsehpreis für eine Darstellung des Josef Matula in der ZDF-Serie Ein Fall für zwei

2006 Bundesverdienstkreuz am Bande für sein soziales Engagement

    

Weitere Filme mit Claus-Theo Gärtner sind auf der IMDb-Website gelistet.

    

    

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 29.06.2017

  

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