Operation Ganymed

1977

 

Filmliste Rainer Erler

 

  

  

Regie

Rainer Erler

Drehbuch

Rainer Erler

Vorlage

-

Produktion/Produzent

Pentagramma Filmproduktion, Bairawies / ZDF, Rainer Erler in Koproduktion mit dem ZDF, ORF, SF

Kamera

Wolfgang Grasshoff

Musik

Eugen Thomass

FSK

ab 12 Jahre

Länge

126 Minuten

FBW-Prädikat

Besonders wertvoll

Auszeichnungen

1. Preis: IFF Triest 1978; Goldener Asteroid, bester Science-Fiction Film 1978

Ur-/Erstaufführung

TV 11.12.1977, Kinostart: 30.05.1980

Genre

SF-Thriller, Drama

      

  

        

Darsteller Rolle
Horst Frank Mac
Dieter Laser Don
Uwe Friedrichsen Steve
Jürgen Prochnow Oss
Claus Theo Gärtner Dug

                

  

Inhalt

Operation Ganymed, das ehrgeizigste und aufwendigste Projekt in der Geschichte der Raumfahrt, gilt offiziell als gescheitert. Nach einem offenbar misslungenem "Swingby-Manöver" hinter dem Jupiter konnte mit den drei Raumschiffen und ihrer je siebenköpfigen Besatzung kein Kontakt mehr aufgenommen werden. Die NASA wie auch die Bodenfunkstellen der UdSSR brachen jede weitere Suche ab, nachdem sechs Monate kein Lebenszeichen mehr empfangen wurde. Die Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York, unter deren Patronat diese internationale Mission für Frieden, Freundschaft und Völkerverständigung stattgefunden hatte, erhob sich zu einer Schweigeminute, bevor sie zur Tagesordnung überging.

Aber fünf Astronauten haben überlebt. Nach einer  Flugzeit von 1585 Tagen kehren sie zur Erde zurück, planmäßig erfolgreich, aber auch unerwartet und stumm. Denn die telemetrischen Systeme, die Sende- und Empfangsanlagen für den Kontakt zur Erde schweigen noch immer. Die Astronauten haben den Jupiter umrundet und dabei zwei Raumfahrzeuge mit vierzehn Mann verloren. Sie hatten zwei Tote in der eigenen Besatzung. Sie sind auf dem Mond Ganymed gelandet und haben dort Spuren primitiven Lebens entdeckt. Sie hatten freilich keine Möglichkeit, diese Sensation der Bodenstation zu melden.

Nun erwarten die fünf Helden einen triumphalen Empfang, das Ende aller Strapazen, Heimkehr, Geborgenheit. Doch die Heimkehr wird zum Horrortrip. Keiner nimmt sie zur Kenntnis. Man hat sie abgeschrieben. Nach zweieinhalb Jahren Funkstille werden sie nicht mehr erwartet. In einer gottverlassenen Gegend, an der mexikanischen Pazifikküste, müssen sie notlanden. Ein hoffnungsvoller Marsch durch trostlose Wüsten beginnt. Das erste Dorf, das sie endlich erreichen, ist verlassen und verfallen. Sie müssen weiter.

Bis zur Rückkehr auf die Erde war die Crew funktionsfähig. Nun geht der menschliche Zusammenhalt verloren. Die Gruppe bricht auseinander. Die fünf werden von quälendem Durst, Hunger, Schwächeanfällen, Halluzinationen heimgesucht. Aggressionen brechen auf und führen zu Totschlag und Mord. Nur einer erreicht als Ziel den nächsten bewohnten Ort.

(Quelle: KINO – Bundesdeutsche Filme auf der Leinwand, Hrsg. Robert Fischer, München, 1980)

 

  

  

  

 


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 10. April 2016

  

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