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Joachim von Mengershausen Darsteller - Regie - Drehbuch - Schnitt - Produzent - Aufnahmeleitung S e i n e F i l m e
Joachim v.
Mengershausen wurde am 7. August 1936 in Bamberg geboren. Er starb am
22. Januar 2020 in Köln (andere Quelle: 28.01.).
Nach dem
Abitur machte er eine Bierbrauerlehre.
1956 begann
J. v. Mengershausen ein Studium am Institut für Film und Fernsehen,
München, nach Relegation Studium der Theaterwissenschaft,
Kunstgeschichte und Germanistik in München, Berlin und Wien. Daneben
Volontariat bei Divina-Film Baldham, Schnittassistenz bei Filmen der
Gloria-Film.
Erster selbständiger Schnitt: Schule der Geläufigkeit (1963) bei Südwestfunk Baden-Baden, Regie: Peter Lilienthal. Schrieb das Buch und führte Regie bei Kein Ersatz für Perlen (SWF, 1964). Ab 1965 Kritiker bei „Allgemeines Sonntagsblatt“, „Spiegel“, „Süddeutsche Zeitung“. Dann mehrere
Dokumentarfilme, u.a. Ende einer
Kommune (1969) über Rainer Werner Fassbinder und das antiteater.
Ab Oktober
1970 arbeitete er als Dramaturg mit besonderen Aufgaben beim
Westdeutschen Rundfunk. Auswahl wichtiger Produktionen (alle WDR):
Das goldene Ding
… R:
E. Reitz,
Ula
Stöckl,
Nikos Perakis,
Alf Brustellin, 1971, 118 Min.
ADELE SPITZEDER ...R: Peer Raben, DA: Martin Sperr / P. Raben, 1972, R, Mus, DA --- Weitere Informationen über die "echte" Skandalbankerin --- Als Adele 1865 in München ankommt, scheint ihre Lage nahezu ausweglos: Völlig mittellos bleibt ihr nichts anderes übrig, als Geld zu absolut überhöhten Zinsen zu leihen. Die Spirale dreht sich unaufhaltsam nach unten. Doch Adele ist kein Mensch, der kampflos aufgibt. Getrieben von dem unbändigen Wunsch nach Applaus und Anerkennung rappelt sie sich nach jeder Niederlage wieder auf, um in einem atemlosen Tempo erneut Anlauf zu nehmen. Und schließlich kommt ihr die rettende Idee: Sie verspricht den einfachen Leuten "das meiste Geld für ihr Geld." Die Zinszahlungen deckt sie durch immer weitere Einlagen von neuen Kunden und das Konzept geht zunächst auf: Mitten in einer urbayerischen Kneipe, zwischen Tagelöhnern und Handwerkern, avanciert Adele zum "Bankfräulein". Als eine der ersten Frauen in diesem Geschäft wird sie missgünstig beäugt. Vor allem nachdem ihr Erfolg kein Ende zu nehmen scheint. Denn Adele weiß sich zu inszenieren: Sie verteilt großzügig Almosen an die Armen, spendet reichlich an die Kirche, die ihren Namen von der Kanzel predigen lässt, und kauft schließlich zur Eigenwerbung kurzerhand eine Zeitung. Der finanzielle Erfolg stillt Adeles Durst nach künstlerischer Bestätigung nicht. Sie nimmt einen jungen Poeten Balthasar Engel bei sich auf, aber seine Bewunderung lässt sich nicht erkaufen. Adele umgibt sich gern mit Menschen und genießt den Moment. Allerdings lässt sie nie jemanden wirklich an sich heran, und damit macht sie sich nicht nur Freunde. Langsam beginnt es im Hintergrund zu brodeln. Es wird immer enger für Adele. Gläubiger, Konkurrenten und Polizei, allen voran der Pfandleiher Stangl, spinnen eine Intrige, der sie nicht mehr entkommen kann. Und schließlich wird die Spitzederin verhaftet. Doch wer glaubt, sie würde daran zerbrechen, kennt Adele schlecht... (Quelle: br-online) Darsteller: Adele Spitzeder (Ruth Drexel), Emilie (Ursula Strätz), Wirt (Peter Kern), Elfie (Monika Bleibtreu), Frau Fleck (Rosemarie Fendel)
Die Angst des Tormanns beim Elfmeter
… R und DA:
Wim
Wenders, nach
Peter Handke, 1972
Liebe Mutter, es geht mir gut
… R:
Christian Ziewer, DA: Klaus Wiese / Ziewer, 1972
Zwei kluge Männer und die Liebe einer Frau
… R und DA:
Georg Lehner, nach J. W. von Goethe, 1973
Tatort (Die tote Taube in der Beethovenstraße)
… R und DA: Samuel Fuller, 1973
Die Reise nach Wien
… R: Edgar Reitz, DA: Reitz und
Alexander
Kluge, Kino-Koprod., 1973, Fernsehen: 1975
Schneeglöckchen blühen im September
… R: Christian Ziewer, DA: Ziewer / Klaus Wiese, 1974
Alice in den Städten
… R und DA: Wim Wenders, 1974
Hauptlehrer Hofer
… R und DA:
Peter Lilienthal, nach Günter Herburger, 1975
Falsche Bewegung
… R: Wim Wenders, DA: Peter Handke, 1975, Fernsehen: 1976
Der aufrechte Gang
… R und DA: Christian Ziewer, 1977
Der amerikanische Freund
… R und DA: Wim Wenders, nach P. Highsmith, 1977
STUNDE NULL
… R: E. Reitz, DA:
Peter Steinbach / E. Reitz, 1976/77
EXIL … R:
Egon Günther, DA: Robert Muller/E. Günther, 7 Teile, nach Lion
Feuchtwangers Roman, 1981
DIE
ORTLIEBSCHEN FRAUEN … R:
Luc
Bondy, DA: Luc Bondy / Libgart Schwarz, nach dem Roman „Das Grab des
Lebendigen“, 1981, Fernsehen: 1982
Heimat
… R: Edgar Reitz, DA: Peter Steinbach / E. Reitz, 1984
PARIS,
TEXAS … R: Wim Wenders, DA: Sam Shepard, Kino-Koprod.
1985, Fernsehen: 1991
DAS LICHT … R und DA: Souleymane
Cissé, 1987
DER HIMMEL ÜBER BERLIN … R: Wim Wenders, DA: Wenders / Peter Handke, Kino-Koprod. 1988, Fernsehen: 1992 Auszeichnung: Silberne Palme in Cannes 1987 - Die Engel bevölkern die Erde, aber nur Kinder können sie sehen. Als ziellose Flaneure umgeben sie uns tagtäglich, stehen uns bei oder auch nicht, beobachten das Tun der Menschen, hören ihren Gedanken zu, wissen alles, wissen nichts. In Berlin verliebt sich ein Engel in eine schöne Zirkusartistin und beschliesst, sterblich zu werden. Aus diesem Sagenmotiv entwickelt Wenders mit einer bestechenden Melange aus filmischer Naivität und Ideenreichtum nicht nur ein Bild der damals noch geteilten Stadt Berlin, sondern auch eine nachdenkliche Metapher über das menschliche Leben an sich. Grossartige Darsteller und der Kameramann Henri Alekan haben zu diesem Meistewerk beigetragen. (Quelle: Xenix-Kino) Darsteller: Bruno Ganz, Solveig Dommartin, Otto Sander
HEIMATMUSEUM … R und DA: Egon Günther, nach dem Roman von Siegfried
Lenz, 1988, WDR / SFB / NDR
Das weite Land
… R: Luc Bondy, DA: Bondy / Meir Dohnel, nach Arthur Schnitzler, 1988,
WDR / ORF
DIE ZWEITE HEIMAT … R: Edgar Reitz,
DA: Peter Steinbach / Reitz, 1993
Layout: Rosemarie Kuheim - Deutsches Filmhaus Aktualisiert am 31.12.2025
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