Egon Monk

Regisseur  Drehbuchautor

     

Seine Biografie

   

  

    

  

  

Anfrage ... R, TV, NDR, 1962

Ein junger Physiker soll einen bestimmten Gast aus Amerika empfangen: Mr. Weismantel. Herr W. kommt nach Deutschland, um sich das Haus seiner Familie, die nach 1933 umgekommen ist, anzusehen. Aber so streng und genau er sich auf seine Aufgabe vorbereitet hat, der Gast ist für ihn nur eine Enttäuschung, denn dieser hat bereits mit der Vergangenheit abgeschlossen. (rk)

Darsteller: Hartmut Reck, Carl Lange, Anneli Granget, Erich Dunskus, Gerhard Bünte, Kurt Otto Frisch, Albert Johannes, Walter Jokisch, Konrad Wagner.

   

  

Augenblick des Friedens, Der (1 Episode) ... R, TV, 1965 

Die drei etwa halbstündigen Episoden dieser Sendung spielen in Frankreich, Deutschland und Polen. Sie kamen, nach einer Idee von Claus Hubalek, 1965 auf Initiative der Fernsehspielabteilung des NDR zustande. Namhafte Autoren und Regisseure in Frankreich und Polen wurden angeregt, den Augenblick des Friedens in ihrem Land an einem konkreten Beispiel zu schildern. Sujet und Art der Realisierung blieben in das Belieben der Autoren und Regisseure gestellt. (NDR)
  

  

Bauern, Bonzen und Bomben ... R, DA 5teil.TV-Serie, NDR, 1973

 

  

Bertinis, Die ... R, D, TV, 5 Teile á 90 Minuten, ZDF, 1988

Die Bertinis sind eine im Hamburger Stadtteil Barmbek lebende Musikerfamilie. Alf Bertini hat eine schwedische Mutter und einen italienischen Vater, seine Frau ist deutsch-jüdischer Herkunft. Ihr jüdisches Erbe hat Mutter Lea weitgehend vergessen, sie stammt aus einer assimilierten Familie und besucht weder die Synagoge, noch isst sie koscher oder hält jüdische Feiertage ein. Die Söhne Roman, Cesar und Ludwig sind der Stolz der Eltern, die, selber am Rand des Existenzminimums lebend, versuchen ihnen eine liebevolle Kindheit und eine gute Schulbildung mit auf den Weg zu geben.

Die gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland werden den Bertinis erst langsam bewusst, umso mehr, da der Glaube bei ihnen keine bedeutende Rolle spielt. Die anfänglichen Repressionen gegen jüdische und teiljüdische Familien werden noch verdrängt, erst die Nürnberger Gesetze konfrontieren die Familie mit der Realität im Dritten Reich. Für eine Ausreise fehlt das Geld, und so beginnt eine Zeit des Versteckens und der Furcht, die ihren Höhepunkt mit der drohenden Deportation Leas und den Hamburger Bombennächten 1943 findet.

Der Roman sollte ursprünglich von Eberhard Fechner in einer fünfteiligen Serie verfilmt werden, wurde dann aber als Krankheitsvertretung 1988 von Egon Monk verfilmt, die anlässlich der 50-jährigen Wiederkehr der Reichspogromnacht 1988 erstmals aufgeführt wurde. Drehorte der deutsch-schweizerisch-österreichischen Koproduktion waren unter anderem Hamburg und Prag. Die Serie orientiert sich primär am Roman von Ralph Giordano, weicht jedoch stellenweise ab und ist weniger umfangreich als das literarische Werk. --- Die aufwendige Verfilmung wartete mit einer umfangreichen Besetzung auf, die, ausgehend von der Immigration Giacomo Bertinis aus Sizilien sowie Emma Ossbahrs aus Stockholm in Schweden, die Entstehungsgeschichte der Familie miteinschließt, bis hin zur Machtergreifung Hitlers und den Jahren der Verfolgung durch das NS-Regime.  (Quelle: Wikipedia)

Darsteller: Nino de Angelo, Drafi Deutscher, Elfriede Kuzmany, Nina und Hannelore Hoger u.a.

 

  

Brüder, Die ... R, TV, NWRV, 1958

  

   

Deutschland, Mai 1945 ... R, DA, TV, 1965

 

 

Ein Tag - Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager 1939 ... R, TV (NDR), 1965

 

 

Geld, das auf der Straße liegt, Das ... R, TV, NWRV, 1958

  

   

Geschwister Oppermann, Die ... R, DA, TV, 2 Teile, ZDF, 1983

Zweiteilige TV-Adaption eines Romans von Lion Feuchtwanger, der am Beispiel einer jüdischen Familie die Monate vor und nach der Machtergreifung der Nazis am 30. Januar 1933 schildert und ein bedrückendes Bild der rassistischen Repressalien zeichnet.

 

  

Gewehre der Frau Carrar, Die ... R, TV, ZDF, 1975, nach dem Theaterstück von Bertolt Brecht

Die Handlung spielt in einem kleinen Fischerhaus in einem kleinen andalusischen Fischerdorf in der Nähe Málagas in Spanien, in dem Teresa Carrar und ihre zwei Söhne leben. Ihr 20-jähriger Sohn Juan ist gerade auf dem Meer fischen, während sein 15-jähriger Bruder José am Fenster wacht, ob Juans Lampe noch leuchtet. Auf einmal kommt der Bruder der Mutter, Pedro, unter dem Vorwand sie zu besuchen vorbei, ist aber in Wirklichkeit nur an den Gewehren ihres im Bürgerkrieg verstorbenen Mannes interessiert. Sie beginnen über den Krieg zu diskutieren, und nach und nach kommen verschiedene Personen dazu, von denen jeder eine andere Haltung zum Krieg vertritt. Teresa Carrar will sich und ihre beiden Söhne aus dem Bürgerkrieg heraushalten, Zitat: „Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen.“ Plötzlich kommen einige Frauen und zwei Fischer mit Juan in einem blutdurchtränkten Segel in ihr Haus. Ihr Sohn wurde von einem vorbeifahrenden Schiff der Franquisten erschossen, und nun ändert die Mutter schlagartig ihre Haltung. Als sie auf einmal vom Durchbruch der Franquisten bei Malaga hört, packt sie selbst ein Gewehr, und zieht gemeinsam mit ihrem Bruder und ihrem Sohn an die Front. Teresa Carrar wollte nicht, dass ihre Söhne an die Front gehen, weil ihr Mann Carlo im Krieg durch einen Lungenschuss getötet wurde. (Quelle: Wikipedia)

Teresa Carrars Nachbarin Frau Perez war Thereses Giehses letzte Rolle; sie starb am 3. März 1975.

  

 

Goldene Städte ... R, TV, HR, 1969, 115 Minuten

Fernsehinszenierung nach dem Schauspiel "Their Very Own and Golden City" von Arnold Wesker.

Darsteller: Ernst Jacobi, Ingeborg Hartmann, Uwe Jens Pape, Klaus Höhne u.v.a.

 

  

Industrielandschaft mit Einzelhändlern ... R, DA, NDR, 1970

 

  

Leben des Galilei, Das ...R, DA, 1961

Mit Ernst Schröder in der Titelrolle.

 

  

Mauern ... R, TV, NDR/SFB, 1963

   

 

Preis der Freiheit ... R, TV, 1966  

Szene aus "Preis der Freiheit" von Egon Monk."Kritik und Selbstkritik" im Clubraum der ostzonalen Grenztruppe (stehend: Lutz Mackensy).

© NDR

Die Gruppe von Soldaten der Nationalen Volksarmee (NVA), von der in diesem Fernsehspiel die Rede ist, setzt sich aus Freiwilligen und Eingezogenen zusammen. Jeder misstraut jedem. Keiner weiß, was er von seinem Kameraden zu halten hat. Alle tragen sie die gleiche Uniform, sprechen die gleiche Sprache.

Aber sie denken nicht gleich. Da ist der Übereifrige, der Zögernde, der Überzeugte und der Zweifler, jener, der sich angepasst hat, und jener, der die Flucht plant.

Eine Nacht vergeht in Mannschaftsbaracken, zwischen Wachtürmen, am Todesstreifen, der Deutschland von Deutschland trennt. Der Plan einer Ostberliner Studentengruppe, einen Fluchtversuch zu unternehmen, scheitert, noch bevor er in die Tat umgesetzt wurde, weil die jungen Studenten der nervlichen Belastung nicht gewachsen sind. Dem Gefreiten Petri jedoch gelingt es, in den Westen zu fliehen: Aber der Preis für seine Freiheit ist, dass er, um seine Flucht zu ermöglichen, einen Kameraden niedergeschlagen hat.

Der Film schließt, als Westberliner Polizisten Petri in ihre Baracke aufnehmen, während auf der anderen Seite der Schwerverletzte von einem Lkw abgeholt wird. (Inhaltsangabe NDR)

Darsteller: Eberhard Fechner, Ortwin Speer, Jochen Genscher, Lutz Mackensy, Rolf Schimpf, Henning Venske.

   

 

Schlachtvieh ... R, TV, 1963
   

  

Wassa Schelesnowa ... R, TV, 1963

Der Hausherr liegt im Sterben, aber Wassa Schelesnowa, Fabrikbesitzerin, lässt das Leben weiter laufen. Obwohl alles monoton und öde erscheint, vollzieht sich dieses in geregelten Bahnen - nicht zuletzt dank der Führung der Herrin ...
Info: Für ihre Rolle erhielt Hauptdarstellerin
Therese Giehse 1964 beim Internationalen Fernsehfestival in Monte Carlo eine goldene Nymphe als beste weibliche Darstellerin. (Text: © GP, Die Krimihomepage)

  

  

Wilhelmsburger Freitag ... R, TV, 1964

Einen typischen Alltag aus dem Arbeitermilieu bringt das Fernsehspiel »Wilhelmsburger Freitag« auf den Bildschirm, eine NDR-Produktion von Christian Geissler (Buch) und Egon Monk (Regie). In den Hauptrollen sind Ingeborg Hartmann und Edgar Bessen zu sehen. »Momos« urteilt in »DIE ZEIT«: »… ein interessanter Versuch, ein Experiment, dem auch der gewollt bedeutsame Schluss, ein Unbehagen an der Welt, ein Heidegger-Rätsel, eine Metaphysik des Kleinbürgerzimmers, nichts von seiner Diskussionswürde nahm.« (Quelle: Chronik der ARD)

   

 

 

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 7. Oktober 2018

  

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Egon Monk war noch an mehreren Theater-Inszenierungen von 1952 bis 1969 beteiligt, die hier aber nicht näher aufgeführt sind.