Ulrich Pleitgen

Darsteller

 

Infokasten

    

www.ulrich-pleitgen.de

      

  

 

  

  

Gudrun Landgrebe und Ulrich Pleitgen, hier eine Szene aus "Sünde der Engel" von Wolf Gremm, 1996 - Foto: Ziegler-Film

Gudrun Landgrebe und Ulrich Pleitgen, hier eine Szene aus "Sünde der Engel" von Wolf Gremm, 1996 

Foto: Ziegler-Film

    

Geboren 1946 in Hannover.

  

Schauspielausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover.

  

Arbeitete an verschiedenen renommierten Theaterhäusern unter Regisseuren wie Thomas Langhoff und Matthias Langhoff, Jürgen Flimm, Peter Palitzsch und Claus Peymann.

  

Nach seiner Ausbildung an der Staatl. Hochschule für Musik und Theater in Hannover hatte der 1945 geborene Ulrich Pleitgen Engagements am Berliner Schillertheater, den Schauspielhäusern in Basel, Frankfurt, Bochum, am Staatstheater Stuttgart und gehörte bis 1989 zum Ensemble des Hamburger Thalia-Theaters.

 

Für seine Arbeit erhält er 1972 den 'Berliner Kunstpreis' für den besten Nachwuchsschauspieler und wird 1980 als 'Bester Schauspieler des Jahres' geehrt. Herrlich auch die 6teilige Serie Kein schöner Land (Groteste aus Familie und Politik)  Elke Heidenreich und Bernd Schroeder, Regie führte Klaus Emmerich. Leider lief diese wunderbare Chaotenserie erst gegen halb elf abends im WDR.

   

Nach seinem Kinodebüt 1986 in Stammheim – Der Prozess, wo er eine schauspielerische Glanzleistung lieferte und der Film bei der Berlinale mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde, richtete Ulrich Pleitgen seine volle Aufmerksamkeit auf Film und Fernsehen.

Es folgten zahlreiche TV-Produktionen, unter anderem Schwarzenberg sowie die überaus erfolgreiche Vorabend-Serie im Ersten Nicht von schlechten Eltern, für die er 1994 einen Bambi erhielt, Der Hammermörder (1990), Mit den Clowns kamen die Tränen (1990, Regie: Reinhard Hauff, nach der Romanvorlage von J. M. Simmel), Verurteilt: Anna Leschek (1991), Nana (1995), Im Innern des Bernsteins (1995), Das Ende eines normalen Tages (1996), Kap der guten Hoffnung (1997), Leben in Angst (1997) und 1000 Meilen für die Liebe (2001). Großen Erfolg beim Publikum hatte auch die TV-Serie Familie Dr. Kleist.

   

    

Auszeichnungen
- 1972 Schauspieler des Jahres in "Theater heute" und in der Zeitschrift "Capital"
- 1984 Schauspieler des Jahres, Auszeichnung des Fachmagazins "Theater heute"

- 1986 Goldener Bär Berlin für den Film Stammheim – Der Prozess

- 1994 Bambi für die Darstellung des Wolfgang Schefer in der TV-Serie Nicht von schlechten Eltern

- 2005 bekam er von HörbucHHamburg den Preis "OSTERWOLD 2005" für die beste Hörbuch-Interpretation.
          Im gleichen Jahr wurde ihm von "LÜBBE AUDIO" die "GOLDENE SCHALLPLATTE" verliehen für mehr als     

          100 000 verkaufte Hörbücher ASSASSINI (Thomas Gifford).

- 2005 Goldene Schallplatte von Lübbe Audio

- 2006 Deutscher Hörbuchpreis

- 2007 Preis der deutschen Schallplattenkritik

  

       

Weitere Filme mit Ulrich Pleitgen

   

Titel

Jahr Regie

Das Haus im Park (Rolle: Herr Severin)

Ein Bankräuber auf der Flucht entdeckt einen Mord, den ein Industrieller begangen hat. Er nistet sich in dessen vornehmen Haus ein und versucht, ihn zu erpressen. Ein Versuch eines kleinen deutschen Kriminalfilms, der als Erstlingswerk bemerkenswert ist. 

1981

Aribert Weis

Woyzeck 

1981

Wolfgang Langhoff

Tatort - Voll auf Hass (Rolle: Gerhard Lobeck) (Weitere Infos)

1987

Bernd Schadewald

Kein schöner Land (6teil. TV-Reihe) (Rolle: Robert Riedinger)

In der ersten Folge beginnt die Geschichte der Familie Riedinger zunächst mit einer Niederlage: Als Bundestagskandidat der SPD verfehlt Vater Riedinger nur knapp ein Mandat. Schon haben sich alle Beteiligten damit abgefunden, dass Riedinger seiner Familie und der Kleinstadt als Rechtsanwalt erhalten bleibt, da kommt die überraschende Nachricht vom Tod eines gewählten Volksvertreters in Bonn und Riedinger rückt als sogenannter "Sargkandidat" in das Parlament nach. (Quelle: www.ulrich-pleitgen.de)  Weitere Infos >>>

1985 Klaus Emmerich

Petticoat (6teil. TV-Reihe) (Rolle: Klaus Hildebrandt)

Geschichten aus den Fünfzigern. In einem Heidedorf. Dreh- und Angelpunkt der Spielhandlung ist der Hof von Klaus und Inge Hildebrandt (gespielt von Ulrich Pleitgen und Dorothea Kaiser) mit ihren drei Kindern. Nicht nur zwischen ihnen wird ein Generationskonflikt ausgetragen. Der dickköpfige August (Ferdinand Dux) wehrt sich verbissen gegen den fälligen Rückzug aufs Altenteil. Der Gemeindeinspektor Ehlers wirbt um die Gunst von Ladenbesitzerin Christine. Sie jedoch wartet 13 Jahre nach Kriegsende immer noch auf die Heimkehr ihres Mannes. (Quelle: NDR)

1989 Wigbert Wicker

Mit den Clowns kamen die Tränen (Rolle: Herr Sondersen)

Nach dem Roman von Johannes Mario Simmel. 

1990 Reinhard Hauff

Der achte Tag (Rolle: Herr Dittmann)

1990 Reinhard Münster

Das Ende eines normalen Tages (Rolle: Kommissar Faerber)

1995 Heide Pils

Im Innern des Bernsteins (Rolle: Staatssekretär Fuchs)

1995 Ilse Hofmann

Künstlerpech (Rolle: Hardy König)

1993 Walter Weber

Verurteilt - Anna Leschek (Rolle: Rainer Buchka)

1991 Bernd Schadewald

Mit 50 küssen Männer anders (Rolle: Dietrich Mechlenburg)

Marie könnte eigentlich ihr Leben genießen: Die Kinder sind aus dem Haus, sie selbst hat wieder Zeit, sich der Malerei zu widmen. Doch richtig glücklich ist Marie nicht: Ihr Ehemann Dietrich kümmert sich mehr um seine Unternehmensberatung als um sein Eheleben, die Kinder melden sich nur, wenn sie Geld brauchen, und Maries Bilder will keiner ausstellen, geschweige denn kaufen. Unterstützung erhält Marie von Freundin Anna und dem Maler Gerd. Trotzdem spürt sie, dass etwas in ihrem Leben geändert werden muss. Prompt lernt sie den Arzt Dr. Eugen Hülsenbeck und den gutaussehenden Kunstkritiker Kevin kennen. Maries Leben steht plötzlich auf dem Kopf. (Quelle: Ziegler Film)

1999 Margarethe von Trotta

Leben in Angst (Rolle: Dr. Johannes Steinberg)

1997 Dagmar Damek

Scharf aufs Leben (Rolle: Mike Bergengruen)

Eine Frau lässt sich nach 30 Ehejahren scheiden und nimmt eine Arbeit in einem Frankfurter Bistro an. Der Chef einer Werbeagentur wird dort auf sie aufmerksam, der eine Frau mit Ausstrahlung sucht. Sie klettert ehe sie sich versieht die Karriereleiter hinauf und wird ein gefragten Model. Der Werbemanager, sein Fotograf und - siehe da - auch der eigene Ex-Ehemann interessieren sich für sie. Als ihr die Hektik privat und geschäftlich zu viel wird, steigt sie ein zweites Mal aus. Film über eine starke Frau, die sich und ihr Leben immer wieder neu ge- und erfindet. 

2000 Christine Kabisch

Lebenslügen (Rolle: Robert Wiemann)

2000 Dietrich Haugk
Weitere Filme mit Ulrich Pleitgen sind auf der IMDb-Website gelistet.

 

  

  

  

 

  

 

  

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 31. März 2016

 

Diese Kurzbiografie kann nur rudimentär sein und die auf der Seite genannten Filme nur eine Auswahl von Filmen des Künstlers enthalten. Die Angaben erheben daher keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind Links angebracht, die weitere Hinweise geben. Da ich auf Inhalte zu externen Webseiten keinen Einfluss habe, kann ich auch keine Gewähr dafür übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden derartige Links umgehend entfernt.

Sollten mir bei den o.g. Angaben inhaltliche Fehler unterlaufen sein, so werden diese bei entsprechender Nachricht und Kontrolle korrigiert.