Maria Matray

Benutzte auch das Pseudonym Maria Solveg

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I h r e   F i l m e

   

  

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Maria Matray (Maria Solveig)

Foto: Alexander Binder (1888 – 1929)
Quelle: Wikipedia; Ross-Karte Nr. 4182/1.

Hinweis zum Foto Maria Matray: Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Australien und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers.

Geboren am 14. Juli 1907 in einem Dorf namens Niederschönhausen (bei Berlin).

Gestorben am 20. Oktober 1993 in München.

 

Sie wurde als Maria Stern geboren. Die Mutter war eine Schwester von Käthe Kollwitz, der Vater Ingenieur. Maria hatte drei Schwestern, die sich auch künstlerisch betätigten. Gregola wurde  eine Theaterschauspielerin, die unter dem Künstlernamen Regular Keller auftrat, die zweite war Johanna, die man als Johanna Hofer kennt und die mit der Regielegende Fritz Kortner verheiratet war und letztlich Schwester Katherina, die als Tänzerin den Namen Katta Sterna wählte.

Maria macht ebenfalls eine Ausbildung zur Tänzerin. Sie bekam Sprechrollen in Berlin bei Max Reinhardt. Ihr Filmdebüt hatte sie bereits im Alter von 16 Jahren in dem Streifen Der letzte Deutschmeister, und das gleich mit einer Hauptrolle. 1926/27 spielte sie das Evchen in Ludwig Bergers Der Meister von Nürnberg und eine gewisse Katja in dem dramatischen Spielfilm Ich glaub' nie mehr an eine Frau mit dem Sänger Richard Tauber spielt sie die Frau an seiner Seite. Außerdem sah man sie 1930 in dem Luis Trenker-Film Der Sohn der weißen Berge. Ihr letzter Film vor der Emigration war Carl Lamačs Edgar-Wallace-Adaption Der Hexer.

  

1927 Heirat mit dem Regisseur und Choreographen Ernst Matray. 1933 emigrierte sie über England und Frankreich nach USA, dort war sie Assistentin von Max Reinhardt in New York. Zusammenarbeit mit Ernst Matray als Choreografin bei vielen Film-Produktionen. Ab 1946 auch Drehbuch-Autorin. 1953 Rückkehr nach Deutschland. Bühnenbearbeitung für Ernst Matray, davon zwei im beginnenden Fernsehen: nach Ralph Benatzky Der König mit dem Regenschirm (1954) und die musikalische Komödie um Jacques Offenbach Abschiedsvorstellung (1955).

 

Nach ihrer Scheidung ab 1956 Autorengemeinschaft mit dem 12 Jahre jüngeren Answald Krüger bis zu dessen Tod 1977. 1960 nimmt sie die deutsche Staatsbürgerschaft wieder an.

 

Zusammen mit Answald Krüger Drehbücher für Kinofilme, wie Robert Siodmaks Mein Vater, der Schauspieler (1956) mit O.W. Fischer und Hilde Krahl, 1958 Frau im besten Mannesalter mit Marianne Koch und Bernhard Wicki, 1962 Die glücklichen Jahre der Thorwalds mit Hansjörg Felmy und Johanna Matz und TV-Filme wie Waldhausstraße 20 (Regie John Olden, 1960), Der Fall Harry Domela (1964, Regie: Wolfgang Schleif) und viele mehr >>> siehe www.filmportal.de.

  

Das Team Matray / Krüger schrieb in der Aufbauzeit des deutschen Fernsehens zahlreiche Fernsehspiele für den NDR-Vorläufer NWDR und arbeitete im Krimi-Bereich an den ersten eigenproduzierten ZDF-Serien Das Kriminalmuseum und Die fünfte Kolonne mit. In den siebziger Jahren gestalteten sie die erste Staffel der NDR-Serie Sonderdezernat K1, aus der später die Reihe Die Männer vom K3 hervorging.

  

Für das Doku-Drama Bernhard Lichtenberg (1965; Regie: Peter Beauvais) mit Paul Verhoeven in der Titelrolle des katholischen Priesters und mutigen Widerstandskämpfers Bernhard Lichtenberg, der dem Nazi-Terror zum Opfer fiel, wurden Matray/Krüger beim IX. Internationalen Katholischen Fernsehwettbewerb "Concours Unda 1966" mit der "Silbernen Taube" prämiert, Paul Verhoeven konnte für seine eindringliche Interpretation die "Goldene Kamera" entgegennehmen. Zwei Jahre zuvor hatten Matray/Krüger den "DAG-Fernsehpreis" für Der Prozeß Carl von O. (1964; Regie: John Olden, mit Rolf Henniger als Carl von Ossietzky) erhalten, 1965 folgte der "DAG-Fernsehpreis" (2. Preis) für Der Fall Harry Domela; weitere "DAG-Fernsehpreise in Silber" erhielten sie für Der Senator (1968; Regie: Günter Gräwert) mit Siegfried Wischnewski als Senator Joseph McCarthy und Der  Hitler/Ludendorff-Prozeß (1971).

(Quelle: www.steffi-line.de)
  

Maria Matray wurde anonym auf dem Münchner Waldfriedhof beigesetzt. In Berlin, Bezirk Lichtenberg, wurde 2006 eine Straße nach ihr benannt.

  

(Quelle: u.a. Egon Netenjakob: "TV-FILMLEXIKON - Regisseure - Autoren - Dramaturgen", Fischer-Cinema TB-Verlag, Originalausgabe März 1994, Frankfurt/Main - mit seiner Erlaubnis)

 

 

  

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 18. Dez. 2015

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben und Wirken des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben.

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