Dagmar Hirtz

Regisseurin  Schnittmeisterin

     

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Bundesverband Regie (BVR)

 

 

  

 

  

Dagmar Hirtz

©Agentur Brandner, München

  

Geboren wurde Dagmar Hirtz in Aachen, sie studierte Musikwissenschaft in München und kam über Kopierwerk und Schnittassistenz zunächst zum Filmschnitt, später übernahm sie auch Regie und Produktion.

  

Sie erhielt Bundesfilmpreise für den Schnitt des Films Trotta - Die Kapuzinergruft von Johannes Schaaf, Der Richter und sein Henker von Maximilian Schell und Georg Elser - einer aus Deutschland von Klaus Maria Brandauer.

  

Für ihre vielseitige Tätigkeit wurde Dagmar Hirtz 1996 mit dem Filmpreis der Stadt München im deutschen Film ausgezeichnet, außerdem war sie auch als Jurorin für den Förderpreis der HypoVereinsbank München und den Deutschen Filmpreis tätig.

Ihre ersten Schnitt-Erfahrungen suchte und fand sie im Kopierwerk: Bei Kurt Hoffmann (Das Haus in der Karpfengasse, 1971) und Rudolf Noelte (Das Schloß, 1971) zeichnete sie im "Learning by Doing"-Verfahren direkt für den gesamten Schnitt und teilweise auch die Regieassistenz verantwortlich. Ihr so erworbenes  Handwerk nutzte sie schon bald dafür, gemeinsam mit Regisseuren ihrer Generation das bundesdeutsche Kino zu erneuern – bereits 1967 montierte sie mit Tätowierung (Regie: Johannes Schaaf) einen der ersten Langfilme im neuen Geist des Oberhausener Manifests. Sie sagt: "Ich war ehrgeizig genug, mir vieles selbst beizubringen – das war ideal für die beginnende Arbeit mit jungen Regisseuren wie Johannes Schaaf, der damals noch nicht sehr erfahren, aber genauso neugierig war wie ich." 

Zahlreiche Zusammenarbeiten mit Filmemachern der ersten Stunde des Oberhausener Manifests (1962) und des Neuen Deutschen Films wie Michael Verhoeven, Jeanine Meerapfel, Herbert Vesely, Volker Schlöndorff, vor allem aber mit Margarethe von Trotta folgten. Mit Maximilian Schell besteht eine weitere jahrelange Arbeitsbeziehung, für ihn schnitt sie fast ausnahmslos alle Regiearbeiten.

  
Die mit einer Ehrung seitens des Bundesverbandes für Filmschnitt (BFS) verbundene Hommage von "Film+" lenkt das Augenmerk auf die Rolle der Montage in der deutschen Filmgeschichte und würdigt jedes Jahr einen stilistisch prägenden Editoren mit einer drei Filme umfassenden Filmreihe. 

(Quelle: Einige Informationen aus der Website http://archiv.filmplus.de aus 2006)

  

  

Regisseurin Dagmar Hirtz, Schauspielerin Brigitte Hobmeier und Drehbuchautor Peter Probst bei der Verleihung des 43. Fernsehpreises der Österreichischen Erwachsenenbildung für den Film Die Hebamme - Auf Leben und Tod im Budgetsaal des Parlamentsgebäudes in Wien, Mai 2011

©Manfred Werner - Tsui

wikipedia commons

Das ZDF schreibt im Mai 2009:

Neuer, noch in Produktion befindlicher Film mit dem Titel Die Hebamme - Bergwehen (Arbeitstitel), in der Regie von Dagmar Hirtz

Inhalt: Rosa Koelbl (Brigitte Hobmeier) lebt seit dem Tod ihres Mannes mit ihrer jüngeren Schwester Anna (Pippa Galli) in bescheidenen Verhältnissen und verdient sich ihren Lebensunterhalt als Hebamme. Dank ihrer großen Kompetenz und Warmherzigkeit genießt sie bei den Frauen einen sehr guten Ruf. Als Anna unehelich schwanger wird, nehmen die Leute im Dorf keine Rücksicht und zeigen mit Fingern auf Anna. Darum nimmt Rosa das Angebot von Medicus Gennaro Kauner an und bekommt durch ihn eine Anstellung in der neu gegründeten Gebäranstalt des Medizinalrates Jakob Aigner (August Zirner). Obwohl er ihr diese Stelle besorgt hat, gerät sie aber immer wieder mit Kauner (Misel Maticevic) aneinander, der nur schwer ertragen kann, dass ihm die Hebamme zum Teil an Wissen, Erfahrung und Handwerk überlegen ist. Als er in Rosas Abwesenheit eine junge Gebärende durch einen unnötigen Kaiserschnitt tötet, stellt sie ihn zur Rede und stößt auf Uneinsichtigkeit. Auch der Anstaltsleiter Aigner stellt sich hinter Gennaro. Rosa begeht eine Straftat, indem sie das verwaiste Neugeborene bei einer Wöchnerin unterbringt und flieht zurück in ihr Heimatdorf. Doch auch hier bleibt ihr kein friedliches Leben vergönnt. Gedreht wird in Hall in Tirol. Das Drehbuch schrieb Peter Probst*).

*) Peter Probst ist seit 1990 mit der Journalistin Amelie Fried verheiratet.

  

Der Film hieß letztendlich Die Hebamme - Zwischen Leben und Tod, ist inzwischen fertiggestellt und lief am 9. Mai 2011 um 20:15 Uhr im ZDF. Beschreibung mit Fotos bei www.tittelbach.de

Ein Drehbericht zum Film, verfasst von Rainer Tittelbach >>>

Die Regisseurin sagt über die Hauptdarstellerin Brigitte Hobmeier: "Sie ist nicht so eine moderne, modische Schauspielerin, kein Schönchen. Ihr glaubt man sofort, dass sie aus jener Zeit kommt. Sie hat ein Gesicht, in das man sich gerne vertieft. Und als Theaterschauspielerin besitzt sie auch hinreichend Erfahrung mit historischen Kostümen. Ich wollte auf keinen Fall, dass Die Hebamme am Ende nur ein Kostümfilm wird." (Quelle: www.tittelbach.de)

 

  

Das ZDF schreibt im März 2011:

Maria Simon in "Herzversagen" - Foto: ZDF - Christine Schroeder

Maria Simon in der Rolle der Ärztin Ellen Roth in "Herzversagen"

Foto: ZDF / Christine Schroeder

Neuer Film der Regisseurin: Herzversagen

Die junge Ärztin Ellen Roth (Maria Simon) muss wegen einer angeblichen Fehldiagnose ihre Tätigkeit an einer Hamburger Klinik aufgeben. Sie wagt einen beruflichen Neuanfang und übernimmt eine verwaiste Hausarztpraxis in einem norddeutschen Dorf. Die Bewohner sind skeptisch gegenüber der neuen Ärztin. Ellen untersucht den 50-jährigen Peter Bertel (Norman Hacker) - Belastungs-EKG und Blutuntersuchung ergeben einen tadellosen Gesundheitszustand. Am nächsten Tag stirbt Bertel unter mysteriösen Umständen. Der Totenschein des Notarztes lautet auf Herzversagen. Ellen hadert mit sich: Hat sie eine Fehldiagnose gestellt? Die EKG-Aufzeichnung ist aus der Praxis verschwunden. Ellen will die Wahrheit wissen und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Sie dringt nachts in das Bestattungsinstitut ein und entnimmt der Leiche eine Blut- und Gewebeprobe. Die Analyse ergibt, dass Bertel nicht an Herzversagen, sondern an der Überdosis eines Pestizids starb. Ellen deckt bei ihrer Suche nach dem Motiv und dem Täter eine Familientragödie auf.
In weiteren Rollen spielen unter anderen Jörg Hartmann, Katrin Pollitt und Caroline Ebner. Produziert wurde der Film von der filmpool Film- und Fernsehproduktion GmbH, Iris Kiefer. Die Redaktion hat Gabriele Heuser. Die Dreharbeiten dauerten bis zum 15.04.2011. Der Film lief am 22.10.2012 im ZDF um 20:15 Uhr.

    

Auszeichnungen (Auswahl)

1971 Bundesfilmpreis Schnitt für Trotta
1975 Bundesfilmpreis Schnitt für Der Richter und sein Henker
1989 Bundesfilmpreis Schnitt für "Georg Elser, einer aus Deutschland"
1996 Filmpreis der Stadt München.
2001 Regiepreis "Goldener Spatz"
2001 Banff Rockie Awards für besten Kinderfilm
2001 Nominierung International Emmy Awards "Children and Young People Programming" für Küß mich Frosch

  

 

  

  

  

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 21. August 2017

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben und Wirken des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben.

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