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Christine Nöstlinger Autorin
I h r e F i l m e
Sie starb am 28. Juni 2018, ebenfalls in Wien.
Nach dem Abitur studierte sie Malerei an der Kunstakademie. Auch Arbeit als Journalistin; sie schrieb für Tageszeitungen, Magazine und den ORF. Sie war eine der wichtigsten deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuch-Autorin. 1973 konnte sie den Deutschen Jugendbuchpreis entgegennehmen. Außerdem wurde die Autorin u.a. mit dem Hans-Christian-Andersen-Preis und dem Astrid-Lindgren-Gedächtnis-Preis ausgezeichnet.
Ihre über 150 Erzählungen, Bilderbuchgeschichten und Romane wurden in 30 Sprachen übersetzt und international prämiert. Bereits in den 1970er-Jahren wurden die ersten Geschichten verfilmt; 2016 kam ihr autobiografischer Roman "Maikäfer, flieg" ins Kino.
Nach der ersten Ehe, die 1959, kurz nach der Geburt ihrer Tochter, geschieden wurde, heiratete sie 1959 den Journalisten Ernst Nöstlinger (1932–2009). 1961 bekam sie eine zweite Tochter.
Bei Wikipedia ist u.a. zu lesen, "...dass die Autorin im Juni 2018 erklärte, keine Kinderbücher mehr zu schreiben, wegen ihres eigenen fortgeschrittenen Alters und weil sie „heutige Kinder“, die lange Zeit am Smartphone sitzen und "Fantasy" lesen, nicht mehr verstehe. Bis kurz vor ihrem Tod arbeitete sie an Gedichten in Wiener Mundart, die 2019 veröffentlicht wurden.
2010 wurde bei Christine Nöstlinger Gebärmutterkrebs festgestellt. Zuvor hatte sie eine Brustkrebserkrankung überstanden. Die langjährige Raucherin litt auch an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung."
Auf der Seite "beltz.de" ist zu lesen: "Die erfolgreichste deutschsprachige Jugendbuchautorin der letzen 30 Jahre, die mit einzelnen Romanen sechsstellige Auflagen erreichte, kam nach eigener Aussage zum Schreiben, weil sie eine schlechte Zeichnerin war. Der Erfolg als Schriftstellerin war ihr manchmal selbst nicht ganz geheuer. 1983 bezeichnete sie sich in einem Interview als "Buchstabenfabrik". Mit damals 47 Jahren hatte sie bereits mehr als 50 Bücher, 20 Fernsehspiele, unzählige Hörfunksendungen und "Kubikmeterweise" Zeitungsartikel verfasst. Mit "Die Kinder aus dem Kinderkeller" debütierte sie 1971 bei Beltz & Gelberg. Es folgten noch 26 Romane, 10 Erzählungen und 3 Bilderbücher."
Einige ihrer Bücher bzw. Geschichten, die verfilmt wurden (Auswahl):
Ein Mann für Mama ...DA: Peter Adler, nach Nöstlingers Roman, Regie: Otto Anton Eder, ZDF, 1974
Achtung! Vranek sieht ganz harmlos aus ...nach ihrem Roman, Regie: Ulrich Stark, SFB, 1975
Wir pfeigen auf den Gurkenkönig! ...nach C. N., Regie und DA: Hark Bohm, SDR/SR/WDR, 1976
Ein Mann für Mama ...nach ihrem Roman, DA: Peter Adler, Regie: Georg Tressler, ORF, 1976
Die Emmingers ...nach C. N., Regie: Walter Davy, ORF, 1977
Familienzauber ...nach C. N., Regie: Walter Davy, ORF/ZDF, 1977
Eine gute Partie ...Regie: Ernst Josef Lauscher, ORF, 1980
Die Weltmaschine ...nach C. N., Regie: Peter Patzak, ORF, 1981
Er hat sich eröffnet ...Regie: Susanne Zanke, ORF/SR, 1981
Die Murmel ...Regie: Bruno Voges, SDR, 1982
Auf immer und ewig ...Regie: Hartmut Griesmayr, ZDF, 1984
Rosa und Rosalind ...Regie: Anton Reitzenstein, ORF, 1987
Ein Mann nach meinem Herzen ...Regie: Dieter Lemmel, ZDF, 1987
Im Vergleich zu anderen ...Regie: Anton Reitzenstein, ORF, 1988
Die verlorene Wut, ein wienerisches Singspiel ...Regie: Anton Reitzenstein, ORF/ZDF, 1989
Wenn du mich fragst, Kinderserie nach Erzählungen von N. u.a., 14 Folgen á 25 Min., ZDF/ORF, 1990
Sowieso und überhaupt ...Regie: Anton Reitzenstein, ORF, 1991
Vier Frauen sind einfach zuviel ...Regie: Hartmut Griesmayr, ZDF/ORF, 1993
Layout: Rosemarie Kuheim - Deutsches Filmhaus Aktualisiert am 2. Januar 2026
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Die o.g. Informationen sind teilweise aus dem TB
"TV-FILMLEXIKON - REGISSEURE, AUTOREN, DRAMATURGEN" von Egon
Netenjakob,
der mir erlaubt hat, Texte aus diesem Buch zu übernehmen.
Einige Informationen sind aus Wikipedia entnommen.
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