Oliver Hirschbiegel

Regisseur  Darsteller

     

S e i n e   F i l m e

  

Infokasten

    

Oliver Hirschbiegel bei Filmportal

    

Weitere Informationen bei Wikipedia

  

   

  

    

  

  

Regisseur Oliver Hirschbiegel, hier bei den Women's World Awards in der Wiener Stadthalle, 2009

©Manfred Werner - Tsui

wikipedia commons

Das Leben des am 26. März 1957 in Hamburg geborenen Regisseurs wurde in einer Waldorf-Schule geprägt. Er verließ die Schule bereits früh, um als Küchenjunge zur See zu fahren.

  

An der Hamburger Hochschule für bildende Künste begann er ein Grafik- und Malerei-Studium, wobei er zuletzt ins Studienfach Film wechselte. Bei der Gruppe M. Raskin Stichting konnte er als Performancekünstler erste Erfolge mit Andy Coerper, Rotraut Pape und Eschi Fiege verzeichnen. Außerdem war er beteiligt an der Herausgabe des Videomagazins "Infermental". und

 

Erste Erfolge feierte Oliver Hirschbiegel als Performancekünstler mit der Gruppe M. Raskin Stichting, gemeinsam mit Andy Coerper, Rotraut Pape und Eschi Fiege. Weiterhin war er maßgeblich an der Entwicklung eines Videomagazins namens Infermental beteiligt. Drehbuchautor Michael Arnal, ein Freund Hirschbiegels, brachte ihn zum Fernsehen, wobei er als Aufnahmeleiter für eine Staffel der Fernsehserie Losberg arbeiten konnte.

  

Ab 1991 Regie bei diversen TV-Serien, wie z.B. Tatort, hier Grimme-Preis für den Tatort Kinderspiel (1992), und Kommissar-Rex. Außerdem Grimme-Preis für den kammerspielartigen Film Das Urteil mit Klaus Löwitsch und Matthias Habich (1997). 

 

Der Debütfilm im Kino war 2001 Das Experiment (Bayerischer und Deutscher Filmpreis). 2002 drehte er mit Hannelore Elsner das Einpersonenstück Mein letzter Film und den großartigen Film Der Untergang (2004 - bei der OSCAR-Verleihung leider leer ausgegangen), hier eine Filmkritik zu diesem Film.

 

Besonders hervorzuheben ist nach meiner Meinung sein Film Ein ganz gewöhnlicher Jude, ein Einpersonenstück mit Ben Becker in der Titelrolle (2005).

 

Oliver Hirschbiegel lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in Wien.

  

  

Bei einem seiner letzten Projekte war Oliver Hirschbiegel 2009 an der Postproduktion des Dramas Five Minutes of Heaven, einer britischen Produktion mit Liam Neeson in der Hauptrolle beteiligt. Amazon schreibt zum Film: "Erstklassig erzählter Rachethriller mit Superstar Liam Neeson unter der Regie von Oliver Hirschbiegel. Inhalt: Lurgan, Nordirland, 1975. Der Bürgerkrieg zwischen der katholischen Irish Republican Army (IRA) und der protestantischen Ulster Volunteer Force (UVF) bestimmt das tägliche Leben der Einwohner. Auch der 16-jährige Alistair will sich am Kampf beteiligen und tritt der UVF bei. Als er den Auftrag bekommt, den Katholiken James Griffin als Warnung an die Gegenseite zu töten, zögert er keine Sekunde. Und so muss der 11-jährige Joe mit ansehen, wie sein großer Bruder James mit einem Kopfschuss hingerichtet wird. 30 Jahre später wird ein Treffen zwischen Alistair und Joe arrangiert. Die Begegnung soll vor laufender Kamera stattfinden und ein Zeichen der Versöhnung setzen. Das Fernsehteam ahnt jedoch nicht, dass Joe nicht an Versöhnung denkt. Er sinnt auf Rache."

   

Im Sommer 2010 gibt es einen aktuellen Film von Oliver Hirschbiegel mit dem Titel Das Engelsgesicht, eine Verfilmung des Sachbuchs von Andreas Ulrich über den Mafia-Killer Giorgio Basile.

Zu diesem Film hat Amazon die Beschreibung des Buches von Andreas Ulrich: "Giorgio Basile, geboren 1960, kam als Kleinkind aus Süditalien mit seinen Eltern nach Mülheim an der Ruhr. Als seine Mutter den Vater verläßt und sich einem Mann aus ihrem Heimatdorf zuwendet, kommt Basile in Kontakt mit der kalabrischen Mafia. Im Gefolge des Stiefvaters baut er in Mülheim ein kriminelles Netzwerk auf. 1986 wird er im Zusammenhang mit einem Raubmord verurteilt und nach Verbüßung der Strafe nach Italien abgeschoben. Mit dem Mord an seinem Stiefvater beginnt Basiles Aufstieg in der Geheimgesellschaft. Seine Mafia-Karriere verläuft von nun an rasant: Er baut einen internationalen Drogenhandel auf und räumt skrupellos Gegner aus dem Weg. 1998 wird er in Bayern erneut festgenommen. Die Ermittler überreden ihn, Kronzeuge zu werden. Seine Aussagen bringen zahlreiche Mafiabosse hinter Gitter. Mit schonungsloser Offenheit schildert er sein Leben in der »ehrenwerten Gesellschaft« und rechnet ab mit dem Mythos Mafia."

Die Titelrolle bzw. die Rolle des Giorgio Basile wird gespielt von Moritz Bleibtreu

Die Produktionsfirma "Fanes Film" schreibt: "Die authentische Lebensgeschichte des in Italien geborenen, in Mülheim/Ruhr aufgewachsenen Mafia-Killers, Drogenhändlers und Falschgeldschmugglers Giorgio Basile, der heute in einem Zeugenschutzprogramm in Italien lebt."

Drehbuch: Christian Limmer, Dramaturgie: Rolf Thissen.

Produziert wird der Film von Norbert Preuss, gefördert durch FilmFernsehFonds Bayern (FFF).

  

  

Bisherige Auszeichnungen (eine Auswahl)

1998: Adolf-Grimme-Preis und Goldener Löwe für Das Urteil

1999: Bayerischer Fernsehpreis für Todfeinde – Die falsche Entscheidung

2001: Bayerischer Filmpreis - Beste Regie für Das Experiment

2002: Deutscher Filmpreis - Publikumspreis - Deutscher Kinofilm des Jahres für Das Experiment

2004: Bambi - Kinofilm national für Der Untergang

2005: Bayerischer Filmpreis - Publikumspreis - Deutscher Kinofilm des Jahres für Der Untergang

2005: Bei der Oscar-Verleihung wurde Der Untergang in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film nominiert, ging bei der Preisverleihung aber leer aus.

  

  

N E U  (Stand: 9. Januar 2014)

Er sei auf das "Schlachtfest" vorbereitet, sagte der Regisseur kurz vor der Premiere seines neuen Films in London, der die Geschichte der englischen Prinzessin Diana nach der Scheidung ihres Gatten Prinz Charles und ihrer Liebe zu dem Herzchirurgen Hasnat Khan zeigt. Bei den Briten nämlich kam der Film überhaupt nicht gut weg, denn der "Guardian" titelt den Film mit "Car Crash Cinema". 

Weitere Informationen hat die "Hessische/niedersächsische Allgemeine", der Spiegel (Interview mit O. Hirschbiegel) und welt.de.

Hier ist die Offizielle Website des Films  D I A N A.

  

 

N E U  (Stand: 25. Juni 2014)

Nach knapp zehn Jahren dreht Regisseur Hirschbiegel wieder einen Film in Deutschland. In den letzten Jahren hatte er im europäischen Ausland und USA Filme gedreht.

Der neue Film soll die Geschichte von Georg Elser erzählen, dessen Attentat auf Adolf Hitler misslang, weil Hitler früher als geplant seinen Platz im Bürgerbräukeller verlassen hatte. Die Dreharbeiten haben jetzt in München begonnen. Weiterhin soll in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Südtirol gedreht werden. Anfang 2015 soll der Film unter dem Titel Elser - Er hätte die Welt verändert  in die Kinos kommen.

Die Titel-/Hauptrolle wird Christian Friedel, der auch schon in Hanekes Das weiße Band zu sehen war, spielen. Weiterhin werden Burkhart Klaußner und Katharina Schüttler (>>> Infos) mit von der Partie sein. Der Film hat den Arbeitstitel Georg Elser - Es muss sein.

 

 

Sofia Helin und Tom Schilling in dem 3-Teiler "Der gleiche Himmel"

Mit Erlaubnis Text und Foto ©www.ufa-fiction.de 

N E U 

(Stand: 14. September 2016

Tom Schilling (li.), der Regiseur Oliver Hirschbiegel (2.v.l.),  Friederike Becht und Jörg Schüttauf bei der Vorstellung des Films "Der gleiche Himmel" auf der Berlinale 2017

Bild: Martin Kraft (photo.martinkraft.com)
Lizenz: CC BY-SA 3.0
via Wikimedia Commons

Die Produktionsfirma Ufa GmbH schreibt zu Oliver Hirschbiegels neuem Film Der gleiche Himmel: Der junge Ost-Berliner Romeo Agent Lars Weber  (Tom Schilling) wird in den Westen der Stadt geschleust. Dort soll er Lauren Faber (Sofia Helin) verführen, um für die Stasi den Zugang zu sensiblen Informationen des Britischen Geheimdienstes zu ermöglichen. Als die Mission eine unerwartete Wendung nimmt, setzt ihn sein West-Berliner Führungsoffizier Ralf Müller (Ben Becker) kurzerhand auf die NSA-Mitarbeiterin Sabine Cutter (Friederike Becht) an. Eine folgenschwere Entscheidung, wie sich bald herausstellt, denn seine Verbindung zu ihr geht weit über seinen ursprünglichen Auftrag hinaus.

 
Während niemand im Osten von Lars’ Mission im Westen weiß, spitzen sich auch zu Hause die Ereignisse zu. Lars' Vater Gregor (Jörg Schüttauf), ein treuer Sozialist, zweifelt immer mehr an den politischen Überzeugungen, für die er schon so viel zu opfern bereit war. Sein Bruder Conrad (Godehard Giese), dessen Ehe mit GITA (Anja Kling) nur noch als Farce existiert, muss mitansehen, wie seine jüngste Tochter Klaras (Stephanie Amarell) im Leistungssportprogramm für den sozialistischen Erfolg zum Doping gezwungen wird. Ein weiterer Erzählstrang entwickelt sich um den homosexuellen Lehrer Axel (Hannes Wegener), der sich in den britischen Weltenbummler Duncan (Richard Pepper) aus dem Westen verliebt und dessen Sehnsucht, Ostdeutschland zu verlassen, mit jedem Tag wächst.

  

 


  

   

   

 

 

 

  

  

 

  

  

  

  

  

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 28. August 2017

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben und Wirken des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben.

Da ich auf Inhalte zu externen Webseiten keinen Einfluss habe, kann ich auch keine Gewähr dafür übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber verantwortlich.

Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden derartige Links umgehend entfernt.

Sollten mir bei den o.g. Angaben Fehler unterlaufen sein, so werden diese bei entsprechender Nachricht und Kontrolle korrigiert.