Cella oder Die Überwinder

1977

 

Filmliste Eberhard Itzenplitz

 

  

  

Regie

Eberhard Itzenplitz

Drehbuch

Gerd Angermann

Vorlage

nach einem (unvollendeten) Roman von Franz Werfel

Produktion

Deutsche Buchgemeinschaft Berlin

Kamera

Franz Rath

Redaktion

Wolfgang Baecker

Erstsendung

13. März 1978

Länge

ca. 96 Minuten

Genre

Fernsehfilm

      

        

    

Darsteller Rolle
Bruno Dallansky Bodenheim
Lotte Ledl Gretl
Christine Csar Cella
Walther Reyer Nagy
Harry Fuss Pramer
Erik Frey Grollmüller
Guido Wieland Lateiner
Eric Pohlmann von Weil
Heinz Moog Scherber
Franz Gary Myslivec
Alfred Balthoff Redakteur
Ulrich Baumgartner Styxi
Peter Weihs General
Grete Zimmer Frau Kulka
Alexander Waechter Harry

                

  

Inhalt

"Das Land, aus dem wir vertrieben wurden, heißt das Burgenland, die Hauptstadt dieses Landes, in der wir leben, Eisenstadt. Die Hauptstadt ist nur ein lächerliches Landstädtchen, eine Stunde von Wien entfernt. Niemand in der weiten Welt kennt auch nur den Namen. Wenn jetzt in der Fremde dieser Name unter uns fällt, dann zucken wir die Achseln..."

So begann Franz Werfel die erste Fassung seines Romanfragments Cella oder Die Überwinder. Sein Manuskript trägt den Untertitel Die Krankheit zum Leben.

 

Österreich, im Frühjahr 1938. Der jüdische Rechtsanwalt Dr. Markus Bodenheim, neunundvierzig, lebt in Eisenstadt und besucht ab und zu die Hauptstadt mit seiner Frau zu einem Theater- oder Opernabend. In letzter Zeit wurden diese kleinen Vergnügungen, überhaupt viele Extras, seltener, um der hochbegabten Tochter Cella die Pianostunden zu ermöglichen. Cella wird in wenigen Wochen schon beim Fürsten Esterhazy vorspielen; ihr weiterer Weg als Konzertpianistin scheinz vorgezeichnet.

In diese kleine Welt brechen die großen politischen Ereignisse ein, in Stunen alles hinwegspülend, was nicht nur die Bodenheims in Genrationen aufgebaut hatten. Dr. Bodenheim wird mit vielen gleicher Rasse und ungleicher Gesinnung verhaftet, gefoltert, gequält. Der endgültigen Vernichtung entgeht er nur mit Hilfe eines Freundes aus früheren, fernen Jahren. Die Flucht über die Grenze wird gelingen, der Glaube an ein Wiedersehen mit Frau und Tochter ist berechtigt.

 

(Quelle: Broschüre "Spiel im ZDF", 4. Jahrgang, Hefr 3, März 1988, ZDF Informations- und Presse / Öffentlichkeitsarbeit, Mainz)

 

  

  

  

  

  


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim - Deutsches Filmhaus

Aktualisiert am 19. Juni 2026

 

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