Was soll bloß aus dir werden?

1984

 

Filmliste Horst Flick

 

  

  

Regie

Horst Flick

Drehbuch

Jochem Ziem

Regie-Assistent

-

Produktion

FFG Film- und Fernseh-GmbH, Berlin

Kamera

Bernd Fiedler

Musik

Birger Heymann

FSK

-

Länge

94 Minuten

Filmbeschreibung

-

Auszeichnung

Lief in der Reihe "Das Fernsehspiel der Gegenwart"

FBW-Bewertung

-

Ur-/Erstaufführung

27. März 1984

Genre

Fernsehspiel, Drama

      

        

  

Darsteller

Rolle
Michael Karnowsky Boris
Peter Seum († 24.12.1998) Lehrer
Anita Lochner Lehrerin
Dagmar Biener Mutter
Jörg Friedrich Willi
Miriam Gerhardi Schülerin
Bettina Karczewski Schülerin
Stefan Krusemann Schüler
Gilbert Leißner Schüler
Marc Less Schüler
Matthias Matz Schüler
Nicole Minning Schlülerin
Lars Rudolph Schüler
Gerhard Bienert Kohlenotto
Manfred Günther Trödler
Claudia Brunnert Veronika
Michael Roll Harald

Wolfgang Bathke

Der gebürtige Ostberliner startete seine Schauspielkarriere sehr zeitig. Als Neunjähriger spielte er einen Botenjungen an der Berliner Staatsoper. Seine erste Ausbildung hatte aber nichts mit Schauspielerei zu tun: Er wurde Elektriker. Erst 1967 ging er an die Ostberliner Schauspielschule. Zwölf Jahre später kam er nach West-Berlin und spielte am Theater und beim Kabarett. Seit 1980 arbeitet Wolfgang Bathke auch für Fernsehen und Kino. Er spielte in "Hitlerjunge Salomon", "Ein Fall für Zwei", "Wie gut, dass es Maria gibt" u.v.a.m. An "Im Namen des Gesetzes" reizt ihn, dass die Fälle erstmals von der Tat bis zur Rechtsprechung beleuchtet werden. Und: "… dass Kommissar Kehler mit Verständnis auf die Leute zugeht, nicht mit Rachegefühlen."

H.J. Grubel
Hans Nitschke
Rudi Schulz
u.v.a.

                

  

Inhalt

Der 12jährige Boris lebt in einem Kreuzberger Abrisskomplex. Seine Mitschüler verachten ihn, sie nennen ihn "Kanake". Deshalb geht er auch nicht zur Schule. Von seiner stets betrunkenen Mutter hat er nichts zu erwarten. Im Kühlschrank gibt es statt Essen nur Schnapsflaschen. Ständig ist Boris damit beschäftigt, sich gegen ältere Jugendliche zur Wehr zu setzen, die ihm sogar das Bier, das er für seine Mutter kaufen muss, abnehmen.

Auf der Straße und in den Hinterhöfen muss Boris sich gegen ältere Jugendliche zur Wehr setzen, die ihm sogar das Bier, das er für seine Mutter gekauft hat, abnehmen.

  

*****

  

Lehrer können töten

Jochen Ziem über seinen Film  

 

Meine schulische Karriere begann mit einer seelischen Katastrophe und einem schnell sinkenden Leistungsvermögen: Noch zehn Jahre später hatte sich wenig daran geändert.

Das Unglück wurde eingeleitet mit dem Tag meiner Einschulung. Als verwöhntes Einzelkind, immer von der Mutter umgeben, unfähig, Freundschaften zu schließen mit Gleichaltrigen, wirkte das plötzlich erzwungene Zusammensein mit dreißig anderen Erstklässlern auf mich wie ein Schock. Ich rannte fort aus der Schule und weigerte mich, dieses Tollhaus jemals wieder zu besuchen. Dass mich meine Mutter wider meinem Willen trotzdem zur Schule schleppte oder mich von unserem Dienstmädchen dorthin zerren ließ, war für mich Verrat an mir und Verurteilung in ein Zwangslager gleichermaßen.

  

Freilich hatten auch meine Mitschüler sofort erkannt, dass ihnen ein extrem ängstliches Muttersöhnchen gegenüberstand. Eine Ära des Hänselns, des Ausgelachtwerdens und der Häme wurde eingeleitet. Der Gedanke, dass einem Schwächeren Schutz zu gewähren sei, war bei Kindern meiner Generation weitgehend unbekannt. Geschützt wurde allenfalls der eigenen kleine Bruder, die kleine Schwester. Furchtsame Gebaren, Verzärteltsein gar galten als undeutsch. Ein guter Junge konnte prügeln und sich nach Kräften wehren. Dass sich einer wie ich überhaupt nicht wehrte, war der Gipfel der Lächerlichkeit.

  

Auch meinen Lehrern galt ich nicht als schutzbedürftig, schon gar nicht schützenswert. Eingekästelt in die Schubfächer faul, langsam, einfallslos, unintelligent, feige und unsportlich war ich immer wieder das beliebte Objekt ihres Spottens. Und besonders gern gesehen war ich von meinen Lehrern beim Wettrechnen. Da mussten wir uns alle aus den Bänken erheben, und der Lehrer nannte Aufgaben, die wir im Kopf zu lösen hatten. Es durfte sich setzen, wer am schnellstens das Ergebnis herausschrie. Und je mehr schon wieder saßen, je länger ich stand, desto fahriger wurden meine Gedanken, desto zittriger meine Knie. Das auf mich zukommende Unheil, die Erwartung von Hohn und Erniedrigung, machten mich tatsächlich dumm und unintelligent. Ich stand mit Tränen in den Augen da und fühlte körperliche Übelkeit, konnte die einfachsten Aufgaben nicht lösen und wirkte verstockt und feindselig.

Und wagte gar jemand, mir vorzusagen, dauerte die Prozedur noch länger. Dann nämlich wurde der Vorsager erst zum Lehrertisch zitiert und mit dem Rohrstock durchgebläut. Auf Kameradschaft standen Hiebe, Prügel, die ich in der Pause zurückerhielt. Nur falsch vorsagen, das durften meine Klassenkameraden. Es amüsierte den Lehrer, wenn ich noch verwirrter wurde und blödes Zeug nachplapperte.

 

Da ich keineswegs dumm und unintelligent war, nur total entmutigt und eingeschüchtert, keinerlei Selbstbewusstsein mehr besaß und aufgebaut werden musste statt immer weiter abgebaut, - dazu hätte es eines Pädagogen mit Durchblick bedurft. Aber ich war bis dahin nur Dompteuren begegnet, und ich hatte den erheiternden Trottel in ihrer Zirkusnummer zu spielen. Und da ich mich selbst als chancenlosen Versager einschätzte, nützten auch die Ermahnungen und Bitten meiner Eltern, mir doch mehr Mühe zu geben, gar nichts. Bereits als Zehnjähriger hatte ich mich aufgegeben.

Vielleicht hätte ich noch einmal Mut fassen können, wenn mir ein Lehrer als Freund gegenübergetreten wäre, ein Mann, der mir etwas zutraute, für den zu lernen sich lohnte, allein, um sein Vertrauen nicht zu enttäuschen. Doch ich war nur Feinden begegnet. Vielleicht wurde ich immer wieder nur mitgeschleift in die nächste Klasse, damit meine Dompteure ihren Trottel, ihr negatives Vorzeigebild nicht verloren.

Als mein Vater beschloss, mich nach der vierten Volksschulklasse in ein Gymnasium zu versetzen, musste er sich nicht nur von meinen Lehrern auslachen lassen, auch ich hätte ihn auslachen müssen, wenn mein Entsetzen nicht übergroß gewesen wäre.

  

Mit Zeugnissen ausgestattet, die nicht einmal für den Besuch einer Mittelschule reichten, erwirkte mein Vater für mich eine Aufnahmeprüfung, die ich selbstverständlich völlig verhaute. Wenn ich trotzdem für ein Probehalbjahr ins Gymnasium aufgenommen wurde, so war das nur der wirtschaftlichen Position meines Vaters zu verdanken und dem Ansehen, das er in unserer Stadt genoss. Freilich ging sein Ansehen nicht auf mich über. Im Gegenteil: Das Kollegium, das alle Schüler mit Ausnahme einiger Streber feindlich und herablassend behandelte, schaffte es, mir eine besondere Missachtung zu zeigen. Sie übersahen mich einfach. Ich war für sie nicht vorhanden. Nur mein Lateinlehrer stellte mir eine Frage, wollte wissen, wieviel Klimmzüge ich schaffen würde. Als ich zum Gelächter der Klasse beschämt schwieg, war mir klar, dass ich nie in den Club edler Römer aufgenommen werden würde.

  

Zwar wurde im Gymnasium nicht mehr geprügelt. Die Schläge wurden subtiler ausgeteilt. Auch hier war es der größte Triumph der Lehrer, wenn es ihnen gelang, mit zynischem Sadismus in die Persönlichkeit eines Schülers einzugreifen und ein Stück Selbstwertgefühl nach dem anderen zu zerquetschen.

Als Elfjähriger dachte ich zum ersten Mal intensiv an Selbstmord. Ich wusste, dass mir in meinem Schülerleben etwas fehlte. Aber ich konnte den Mangel nicht benennen, konnte weder das preußische Schulsystem durchschauen, noch die Psychodynamik meiner häuslichen Erziehung. Ich lastete alle Schuld mir selbst an.

  

Zwei Nachhilfelehrer wurden engagiert, ein Abiturient und ein Student, die im Gegensatz zu den staatsbesoldeten Studienräten auf das Geld meines Vaters angewiesen waren und dafür in die relative Ruhe meines eigenen Zimmers etwas Geduld und Nachsicht mitbrachten. Auch wenn sie wie meine Eltern der Ansicht waren, dass nur eiserner Wille zum Erfolg führt, und nicht wussten, dass auch der Wille zum Wollen erst gelehrt und gelernt werden muss, hoben sie mich über die Hürde des Probehalbjahres. Ein "gerade noch ausreichend" in allen Fächern verbot es meinen Lehrern, mich vom Gymnasium zu weisen, an dem ich ihrer Meinung nach nichts zu suchen hatte.

Meine Lehrer hassten ich für diesen bescheidenen Erfolg, besonders mein Mathe- und Klassenlehrer. Er muss es als ein persönliches Versagen betrachtet haben, dass es ihm nicht geglückt war, mich von meinem Schulstuhl zu kippen. Und schon ein geringes Lob hätte mich vielleicht motiviert, mich selber und meine Leistungen ernster zu nehmen. Ich gierte geradezu nach Lob, ohne dass ich es so hätte ausdrücken können.

  

Mein Klassenlehrer war ein zäher und rachsüchtiger Kerl; die meisten meiner Mitschüler hassten ihn. Und vielleicht verlieh ihnen dieser Hass die Kraft, gegen ihn zu kämpfen und den Kopf immer ein Stück höher über Wasser zu halten, als er es ihnen gestatten wollte. Ich hasste diesen Mann nicht. Er war für mich eine bedauernswerte lächerliche Figur, die mich langweilte. Und nach vier Jahren konnte er mich endlich sitzen lassen. Ich hatte keine Formeln, keine Regeln, keine Vokabeln mehr gelernt. Ich hatte nur noch gelesen, triviale Abenteuerliteratur zuerst, dann Jack London, dann klassische Amerikaner und Russen. "Der Idiot" war mein Lieblingsroman. Lesen war für mich Lebensersatz. Leben in einer anderen Welt, die ich hinein- und hinausgehen konnte, ohne zersetzender Kritik ausgeliefert zu sein. Zwischen meinen Büchern in meinem Zimmer war Ruhe, und meine Fantasie wurde nicht gezügelt, eingekastelt, beleidigt. Bücher waren Lehrer, die sich nicht über mich lustig machten, die mich nicht demütigen konnten.

Ich werde nie das Jubilieren in Stimme und Augen meines Klassenlehrers vergessen, als er meinen Vater dringend bat, seinen Jungen doch endlich von der Schule zu nehmen und ein Handwerk erlernen zu lassen. Der Junge sei doch nun genug gequält worden! Von wem freilich, - darüber wird der Mann bis zum Ende seines Lebens nicht nachgedacht haben.

  

Und dann kam mir ein Zufall zu Hilfe. Wir zogen in ein völlig anderes Stadtgebiet um, eine andere Oberschule war nur wenige Straßen entfernt. Es lag nahe, mich dort einzuschulen. Doch dieses Haus, eine ehemalige Privatschule, nach dem Krieg verstaatlicht, hatte nur eine geringe Kapazität. Wieder musste ich eine schriftliche Aufnahmeprüfung ablegen, in der ich als Schlechtester abschnitt. Alles schien geschmissen. Doch dann bat mich eine Deutschlehrerin zu einem Gespräch, kein Prüfung, sondern eine Unterhaltung, so lange sie uns Spaß macht. Schon dieses Angebot war für mich eine Sensation, mehr noch das Ergebnis der Plauderei: Wir hatten herausgefunden, dass ich desinteressierter Mensch mehr Interessen vorzuweisen hatte, als das bei guten Schülern üblich sei: Literatur, Geschichte, Politik, Kunst, Musik, Biologie.

Schon nach diesem ersten Gespräch hatte ich ein völlig anderes Bild von mir als je zuvor. Als ich zögernd anfragte, ob man es mit mir für ein Probehalbjahr versuchen wollte, verneinte sie Lehrerin lächelnd: Wozu? Sie stellte mich dem Direktor, einem Riesen, zu dem ich nicht aufzublicken wagte, als neuen Schüler vor, da war ich entlassen und gleichzeitig eingeladen zu einem Liederabend der Schule am selben Tag.

  

Schon das Gebäude war völlig anders als übliche Schulen. Kein hoher, drohender Backsteinbau, den man mit einer Oberfinanzdirektion, dem Landgericht oder anderen Verwaltungsgebäuden verwechseln konnte. Das Haus, wenn auch nicht klein, wirkte eher bescheiden und beruhigend, hell von außen und innen (ein Bauhaus-Entwurf, wie ich später erfuhr).

Als ich abends mit anderen Schülern das Haus erneut betrat und mich von der Menge der Mädchen und Jungen mitziehen ließ in Richtung Aula, fiel mir auf, dass hier nicht gedrängelt, gebufft, gestoßen, geschimpft, gepöbelt wurde. Gleichmütiger war alles, freundlicher, rücksichtsvoller.

Ich setzte mich in die letzte Reihe neben die Ausgangstür. Ich war es nicht anders gewohnt. Die Letzten haben hinten zu sitzen. Die erste Reihe beanspruchten der Direktor und andere Honoratioren für sich. Und dann die ganze Hierarchie abwärts bis nach hinten. In dieser Aula schienen Lehrer neben Schülern zu sitzen. Unvorstellbar für mich. Ich hörte den Schulchor nicht das mir verhasste "deutsche Liedgut" der Nazis singen ("wir werden weiter marschieren, bis alles in Scherben fällt"), sondern englische Shanties, amerikanischen Blues, lustige Kinderlieder aus aller Welt. Und dann kam der Direktor durch die Tür (Der Direktor kommt zu spät! Unmöglich!) und setzte sich neben mich. Neben mich! Mehr noch: Er sprach mich an. Mich! Und noch mehr: Er kannte sogar meinen Vornamen. Ich war noch nie in meiner Schullaufbahn mit meinem Vornamen angesprochen worden.

"Na, Jochen, wie gefällt's dir denn bei uns?"

Wohin war ich bloß geraten.

 

Die Schule nannte sich nach Berthold Otto und fühlte sich der Pädagogik dieses Reformers verpflichtet, der um die Jahrhundertwende bereits gelehrt hatte, was die antiautoritäre Bewegung in den sechziger Jahren in "Summerhill" entdeckte und mit Begeisterung feierte: die Freiheit des Schülers.

Otto - so merkwürdig seine politischen Anschauungen auch gewesen sein mögen; er nannte sich monarchistischer Sozialist - hatte gelehrt, dass Kinder nicht lernen, was ihnen eingepaukt wird; dass sie freie selbstständige Menschen nur dann werden können, wenn sie lernen, was sie lernen wollen, was sie interessiert, was sie entdecken wollen, das jedoch immer unter der hilfreichen Anleitung von Fachkräften.

Folgerichtig hatte Otto den herkömmlichen Lehrplan weitgehend abgeschafft und seine Pädagogen angehalten, Fachbereiche anzubieten, in denen sich Schüler von der achten bis zur zwölften Klasse gemeinsam Themen erarbeiten, die gerade interessieren. Und da in diesem Lehrsystem autoritäre Pauker, Dompteure, Diktatoren, Driller keine Chance hatten, sich zu entfalten, ihre Macht zu spüren - sie sollten ja nur anleiten, nicht befehlen, - gab es sie auch nicht; oder wenn, dann nur als einen schnell vorübergehenden Irrtum. Hier waren Lehrer gezwungen, Beziehungen zu Jugendlichen aufzunehmen, Gespräche zu führen, sich zu interessieren, um Schülerinteressen verstehen und bedienen zu können. Und sie lehrten an dieser Schule, weil sie das ganz offensichtlich gern taten; sie suchten den Dialog und sie lehrten ihn damit: seit Platon die Grundlage des Lernens.

  

Ich will hier nicht für Berthold Otto reden; ich will sagen, dass in seinem Sinne ausgebildete Lehrer möglicherweise einen Suizid verhindert haben, mir sehr wahrscheinlich das Leben gerettet, mir Lernfreude, Entdeckerspaß, Fantasie, Lebenslust zurückgegeben haben. Seit dieser Erfahrung weiß ich, dass Lehrer töten können, dass Lehrer Leben lehren können, mehr noch vielleicht als Eltern. 

Ich, verspotteter Nichtskönner, habe mein Abitur mit einer glatten Zwei geschafft. Und ich bin kein Streber geworden. Mir ist nur die Angst genommen und Zutrauen zu mir vermittelt worden. Dann kam alles wie von selbst. Und nur, weil ich das selber so erlitten habe, ist mir ein Gefühl von Outcasts geblieben. 

 

Wieder war es ein Zufall, dass ich meinen Kreuzberger Freund Boris, ein Junge wie aus einer Mülltonne, zur gleichen Zeit kennenlernte, als er einen neuen Lehrer bekam, mit dem ich befreundet bin. Es war eine spannende Zeit für mich zu beobachten, ob das alte pädagogische Konzept "Ermutigung ist alles" auch hier funktionieren würde, wo ein verwahrlostes Kind aus einem desinteressierten bis feindlichen  Elternhaus auf einen Lehrer traf, der Boris so akzeptieren konnte, wie er sich eben gab.

  

Unser Film erzählt davon, wenngleich verkürzt. Ich habe Boris' Entwicklung über vier Jahre verfolgt. Das ist mit einem heranwachsenden Kind nicht darstellbar. Doch ich habe dazustellen versucht, was Lehrer leisten können, wenn sie können. Boris, der bespuckte Außenseiter, der Abseitsstehende, würde erst Schülerlotse. Heute ist er Klassensprecher. Auch hier hat ein Lehrer ein Leben gerettet, zumindest maßgeblich verändert. (Jochen Ziem)

  

(Quelle: Broschüre Das Fernsehspiel im ZDF, Information und Presse/Öffentlichkeitsarbeit, Heft 44, März - Mai 1984)

 

 

 

 

  

 

 


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 20. Mai 2016

  

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