Peter Fleischmann

Regisseur  Drehbuchautor

       

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Peter Fleischmann bei filmportal

  

  

Das Filmmuseum München widmete dem Regisseur vom 26. Januar bis zum 22. Februar 2011 eine große Retrospektive

    

  

  

   

  

 

Peter Fleischmann

©Deutsches Filminstitut, DIF

  

 

Geboren am 26. Juli 1937 in Zweibrücken.

  

Studium  am Deutschen Institut für Film und Fernsehen (DIFF) in München und anschließend als Regieassistent und Aufnahmeleiter bei der Produktionsfirma Schongerfilm. Nach seinem Abschluss am Pariser Institut des Hautes Etudes Cinématographiques 1960 - 1962 drehte er diverse Kinder- und Kurzdokumentarfilme. Für seinen Kinderkurzfilm Alexander und das Auto ohne linken Scheinwerfer erhält er im Jahr 1966 bei den Filmfestspielen von Venedig einen Spezialpreis. 

  

Sein erster Langfilm, 1967 gedreht, heißt Herbst der Gammler und zeigt die Konflikte zwischen jungen und älteren Menschen.

  

Sein abendfüllender Erstlings-Spielfilm Jagdszenen aus Niederbayern, eine Geschichte mit alternativem Volksstückcharakter über Bigotterie und Intoleranz, erregte damals großes Aufsehen. Der Film gilt als wichtiger Beitrag zum "neues deutschen Film". Das Filmdebüt ist basierend auf dem Volksstück von Martin Sperr, der hier auch die Hauptrolle spielt. Der Film Jagdszenen... brachte Fleischmann den Deutschen Filmpreis in Silber ein.

In folgenden Jahrzehnten blieb, wie Kay Weniger in seinem "großen Personenlexikon des Films" schreibt, Fleischmanns Output äußerst begrenzt. Mit seinen Filmen erwies er sich mal als Chronist deutschen Provinzmiefs wie Das Unheil, mal als Warner vor den Polizeistaat und der Ohnmacht seiner Bürger wie Der 3. Grad oder als Beschreiber apokalyptischer Zustände einer westlichen Zivilisationsgemeinschaft angesichts des ausbrechenden Chaos in Die Hamburger Krankheit."

  

1969 gründete Peter Fleischmann zusammen mit Volker Schlöndorff die Firma "Hallelujah-Film".

Peter Fleischmann lebt in Paris und München.

  

Nach langer Pause drehte er im Jahr 2006 wieder einen Film: Mein Freund, der Mörder, eine Dokumentation über seinen Freund Bernhard Kimmel. Zu diesem Film hier weitere Informationen.  

 

(Quelle: Einige Informationen aus "Das große Personenlexikon des Films" von Kay Weniger, Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf, Band 3, S. 16 - mit Erlaubnis des Autors)

 

 

    

  

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 26. Nov. 2015

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben.

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