|
Axel Eggebrecht Schriftsteller - Journalist
Er starb in Hamburg am 14. Juli 1991, wo er auch lebte.
1917 Abitur.
Wurde im Ersten Weltkrieg verwundet. Studierte Germanistik und Philosophie. Engagement in der KPD, trat 1925 wieder aus. 1920 Umzug nach Berlin, Arbeit im Malik-Verlag, ab 1923 Filmdramaturg mit Filmarbeit in Moskau. Ab 1925 Arbeit für Siegfried Jacobsohns „Weltbühne“. Ab 1928 Verfasser von Spielfilm-Drehbüchern. Wurde 1933 in „Schutzhaft“ genommen und hatte bis 1935 Arbeitsverbot.
Dann Drehbücher für Unterhaltungsfilme wie z.B. Bel ami, Regie und Darsteller: Willi Forst, 1939. 1944 wurde Axel Eggebrecht schwer verwundet. Ab 1945 Kabarettprogramme.
In Hamburg 1945 Mitbegründer von Radio Hamburg, später NWDR. Ab 1949 freier Journalist und Hörspiel-Autor („Was wäre wenn…“, „Die Ameisen“, „General Josua“, „Ruhm und Geld“ u.a.).
Schreibt Berichte über den Auschwitz-Prozess in Frankfurt, weiterhin wieder Filmdrehbücher, z.B. Rittmeister Wronski, Regie: Ulrich Erfurth, 1954, nach dem Spionagefall Sosnowski aus dem Jahr 1934, Stresemann, Regie: Alfred Braun, 1956.
Vom 1963 bis 1971 war Eggebrecht Leiter des Nachwuchs-Studios des NDR. 1972 bekam er den Alexander-Zinn-Preis für Journalisten. Außerdem veröffentlichte er Gedichte, Erzählungen und Essays.
Mit Peter von Zahn gründete Axel Eggebrecht 1946 die "Nordwestdeutschen Hefte", deren Mitherausgeber er bis 1948 war. 1965 wurde er Mitglied des PEN-Clubs Deutschland und war von 1972 an hier Vizepräsident. In seinen letzten Lebensjahren war er journalistisch tätig und hielt zeitkritische Vorträge (Wikipedia). Sein Nachlass ist in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky Hamburg aufgehoben. In der Künstlerkolonie Wilmersdorf ist ihm zu Ehren eine Gedenktafel angebracht.
Schrieb Drehbücher für folgende Fernsehfilme:
Wer überlebt, ist schuldig …DA, Regie: Rolf Hädrich, 1960, HR
Der Röhm-Putsch …DA, Regie: Günter Gräwert, 1967, ZDF (über den Machtkampf im NS-Staat und Hitlers Mordkomplott in eigenen Reihen)
DIE FRAU DES BOTSCHAFTERS ...DA, Regie: Hans Deppe, 1955
In Sachen Erzberger gegen Helfferich
…DA, Regie:
Paul May, 1967, ZDF
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 25. Dezember 2025
Die o.g. Angaben zum Film sind nach bestem Wissen gesammelt, aufgeschrieben und bearbeitet worden und enthalten zum Teil Texte aus fremden Webseiten bzw. literarischen Quellen. Weiterhin möchte ich bemerken, dass ich auf Inhalte zu externen Webseiten keinen Einfluss habe und keine Gewähr dafür übernehmen kann. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden derartige Links umgehend entfernt. Sollten mir bei den o.g. Angaben Fehler unterlaufen sein, so werden diese bei entsprechender Nachricht und Kontrolle ebenfalls entfernt bzw. korrigiert.
Die o.g. Informationen sind teilweise aus dem TB "TV-FILMLEXIKON - REGISSEURE, AUTOREN, DRAMATURGEN" von Egon Netenjakob, der mir erlaubt hat, Texte aus diesem Buch zu übernehmen.
|