Tatort (Blinde Wut) 

1982

 

Filmliste Theo Mezger

 

  

  

Regie

Theo Mezger

Drehbuch

Peter Scheibler

Vorlage

-

Produktion

SDR

Kamera

Justus Pankau

Musik

Jonas C. Haefeli

FSK

-

Länge

88 Minuten

Sonstiges

-

Auszeichnung

-

Ur-/Erstaufführung

10.01.1982

Genre

TV-Krimiserie

      

  

    

Darsteller Rolle
Werner Schumacher Die Fälle von Hauptkommissar Eugen Lutz
Frank Strecker Wagner
Rüdiger Kirschstein Bernhard Däubler
Grete Wurm Frau Kleinhans
Claudia Wedekind Hildegard
Ludwig Thiesen Dr. Kröll
Ulli Kinalzik Klaus Schäder
Heidemarie Rohweder Frau Krüger
Fred C. Siebeck Stöckle
Dietz Werner Steck Herr Kronbeck
Renate Malzacher Frau Krobbeck
Manfred Boehm Rösch, Einsatzleiter
Peter Jochen Kemmer Polizeirat
Irmgard Förch OP-Schwester
Christiane Timerding Stationsschwester

       

         

Inhalt

In der Wohnung der Familie Däubler fallen spät nachts nach einer lautstarken Auseinandersetzung mehrere Schüsse. Nachbar alarmieren die Polizei. Die Tür wird aufgebrochen. Den Beamten bietet sich ein grauenhafter Anblick: ein Mann, eine Frau und ein Kind liegen von Pistolenschüssen hingestreckt da, die offenbar vom Mann abgegeben worden sind. Die Frau ist tot, bei Mann und Kind sind noch Lebenszeichen auszumachen.

Die Ermittlung in Fall Däubler gestalten sich für Kommissar Lutz äußerst schwierig. Der Ehemann ist nicht vernehmungsfähig, das Kind ringt mit dem Tod. Ein Unbekannter soll in jener Nacht nach dem Fallen der Schüsse das Haus fluchtartig verlassen haben. Aber bald stellt sich heraus, dass der Ehemann der Täter ist. Was fehlt, ist das Motiv. Alle Angaben, die im Lauf der Ermittlungen zusammenkommen, ergeben das Bild einer ganz normalen und intakten Familie ohne irgendwelche erkennbaren Schwierigkeiten, die so eine Tat auch nur im mindesten verständlich erscheinen lassen. Nachdem Däubler vernehmungsfähig ist, reagiert er bestürzt auf die Tat. Er kann sich daran nicht mehr erinnern. Er leidet an partieller Amnesie, die Tat und die Tatumstände betreffend. Nach und nach versucht Lutz, die wirklichen Umstände für die grauenhafte Tat aus Däubler herauszubekommen und ihm Hilfe zu geben, sich an die Tat wieder zu erinnern.

Fast täglich berichtet die Presse von Familientragödien. Mit Verständnislosigkeit und Betroffenheit reagiert die Umwelt. Und die, die sich damit von Berufs wegen auseinander zu setzen haben, können eigentlich nur vordergründige Aspekte für eine Tatmotivation liefern. Denn nur in den seltensten Fällen kann der Täter selbst eine konkrete Aussage zur Tat machen, und ob diese der Wahrheit entspricht, ist oft zweifelhaft. So bleibt vieles offen, widersprüchlich und ungeklärt.

(Quelle: ARD-Fernsehspiel, Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, Jahrgänge 1977 - 1985)

  

  

  

  

 

 

 

 

  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 22. Dez. 2015

  

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