Fitzcarraldo 

1981

 

Filmliste Werner Herzog

    

  

Regie

Werner Herzog

Drehbuch

Werner Herzog

Operninszenierung

Werner Schroeter

Produzenten

Werner Herzog, Lucki Stipetić

Produktion

ZDF / Werner Herzog Filmproduktion / Wildlife Films Peru S.A., Iquitos

Kamera

Thomas Mauch

2. Kamera

Rainer Klausmann

Musik

Popol Vuh, verschiedene Opernarien aus "Rigoletto", "I Pagliacci", "Africaine", "Manon", "La Bohème", "I Puritani di Scozia", "Tod und Verklärung", Gesang: Enrico Caruso

Ausstattung

Henning von Gierke, Ulrich Bergfelder

Kostüme

Gisela Storch

Schnitt

Beate Mainka-Jellinghaus

FSK

ab 12 Jahre

Länge

158 Minuten

Filmbeschreibung

- www.filmstarts.de

- www.filmportal.de

Auszeichnung

Bundesfilmpreis in Silber und Regiepreis in Cannes

Ur-/Erstaufführung

05.03.1982

Genre

Abenteuerfilm

   

  

  

Darsteller

Rolle

Klaus Kinski

Fitzcarraldo

Claudia Cardinale Molly
Paul Hiltscher Kapitän Orinoco-Paul
Peter Berling Operndirektor

    

   

   

Szene 1 aus "Fitzcarraldo" (Quelle: Einhorn-Film) Szene 2 aus "Fitzcarraldo" (Quelle: Einhorn-Film) Szene 3 aus "Fitzcarraldo" (Quelle: Einhorn-Film)

 

Die Fotos wurden mir freundlicherweise von Einhorn-Film zur Verfügung gestellt. 

 

 

Inhalt  

 

Der genial verrückte Klaus Kinski, hier in den 1980er-Jahren

Fotografiert von Virginia Shue, Hamburg

Wikipedia schreibt zum Film: "Der exzentrische Abenteurer und Opernliebhaber Brian Sweeney Fitzgerald – von den spanisch sprechenden Peruanern Fitzcarraldo genannt – träumt wie besessen davon, in Iquitos im peruanischen Dschungel ein Opernhaus nach dem Vorbild des Teatro Amazonas in Manaus zu errichten und den Sänger Enrico Caruso zu engagieren. Um den Bau finanzieren zu können, kauft er mit dem Geld seiner Geliebten Molly ein Erschließungsrecht für Kautschuk-Gewinnung in einem auf dem Flussweg unerreichbaren Urwaldabschnitt, sowie einen alten Flussdampfer, mit dem er den Kautschuk transportieren will. Da der Fluss zwischen den gewinn-versprechenden Kautschuk-Feldern und dem Amazonas durch Stromschnellen unpassierbar ist, kommt Fitzgerald auf die Idee, über den benachbarten Fluss eine Stelle anzusteuern, an der nur ein kleiner, bewaldeter Bergrücken die Flüsse trennt. Hier will er das Schiff über den Berg ziehen, um es auf dem anderen Fluss oberhalb der Stromschnellen als Transportschiff zu benutzen. Dabei helfen ihm unerwartet als feindselig gefürchtete peruanische Ureinwohner, die in dem Schiff ein Gefährt aus göttlicher Verheißung zu erkennen glauben.

In der Nacht nach der Erfolgsfeier der geglückten Bergrücken-Überquerung lösen die Indios die Ufer-Vertäuung des Schiffs, unbemerkt von der an Bord schlafenden Restmannschaft, um es der von den Indios angenommenen Bestimmung zuzuführen, nämlich ihnen die Fahrt in ihre göttlich verhießene Zukunft zu ermöglichen, und sie dabei vor bösen Natur-Dämonen zu beschützen. Das manövrierunfähige Schiff treibt durch die Stromschnellen und wird dabei leicht beschädigt, wozu vom Grammofon das Sextett aus der Oper "Lucia di Lammermoor" von Gaetano Donizetti ("Wer vermag, den Zorn zu hemmen") erklingt. Aufgrund der Unmöglichkeit einer Rückkehr hat das Schiff seine kommerzielle Bestimmung verwirkt.

Fitzgerald verkauft das Schiff notgedrungen an den früheren Eigentümer zurück, und nutzt den Erlös für die Verwirklichung seines Traums auf anderem Wege: Er macht das Schiffsdeck zu seinem „Opernhaus“ im Urwald für eine einzige Aufführung; Fitzgerald genießt dies als eine Traumverwirklichung vor dem Hintergrund seines Scheiterns im Großen. In der Schlussszene wird auf dem Schiff das berühmte vom Chor begleitete Duett „A te, o cara“ (An dich, oh Teure) aus der Oper I Puritani von Vincenzo Bellini aufgeführt."

  

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Iquitos um die Jahrhundertwende: ein Haufen verrotteter Bretterbuden, auf schlammigem Bogen, bevölkert von nackten Kindern und Schweinen. In dieser grotesken Urwald-Szenerie träumt Brian Sweeny Fitzgerald, genannt Fitzcarraldo, von abendländischer Kultur - von große Oper.

Er ist besessen von der Vorstellung, Enrico Caruso und Sarah Bernhardt inmitten des Amazonas Urwaldes einem Verdi zelebrieren zu lassen.

Ein gewaltiger Dampfer muss über den Berg geschleppt werden, von einem Fluss in einen anderen, um einen durch Stromschnellen unpassierbaren Teil zu umgehen. Dahinter liegt ein riesiges Kautschuk-Gebiet, mit dessen Erschließung Fitzcarraldo seinen fantastischen Traum realisieren will. 

Mit Hilfe eines Indianerstammes, den der Urwald-Sissyphus zuvor mit der Platten-Stimme des größten Sängers aller Zeiten betört hat, vollbringt er, von Mosquitos zerstochenen, von Hitze und Fieber ausgezehrt, das scheinbar Unmögliche.

(Quelle: Kino - Bundesdeutsche Filme auf der Leinwand 1981/82, herausgegeben von Robert Fischer, Verlag Monika Nüchtern, München)  

 

 

 

 

 

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 26. Juni 2016

  

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