Hans Lietzau

Regisseur

     

S e i n e   F i l m e

  

   

   

   

    

Helmut Griem (li.), Hans Lietzau (Mitte), Johannes Schaaf (re.) bei der Verleihung des Berliner Kunstpreises am 18. März 1968 Bundesarchiv_B_145_Bild-P097042

  

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Hans Lietzau wurde am 2. September 1913 in Berlin geboren.

Er starb am 30. November 1991 ebenfalls in Berlin.

  

Lietzau begann ein Studium der Theater- und Zeitungswissenschaft, brach es ab und besuchte von 1933 bis 1935 die Staatliche Schauspielschule des Staatstheaters Berlin unter der Intendanz von Gustaf Gründgens. Weitere Engagements hatte er in den Jahren 1939 bis 1969 in Wien (Burgtheater), Bern, Hamburg (Thalia-Theater bei Willy Maertens), Berlin (Schillertheater, Schlossparktheater) und München (Staatsschauspiel, Intendant Hans Schweikart). Von 1965 bis 1969 war Hans Lietzau Oberspielleiter am Bayerischen Staatsschauspiel.  In der Spielzeit 1969/70 war Hans Lietzau Intendant im Deutschen Schauspielhaus Hamburg, von 1972 bis 1980 hatte er die Intendanz am Schiller- und Schlossparktheater in Berlin. Nach Berlin kehrte er wieder zurück an die Münchner Kammerspiele, wo er bei Dieter Dorn als Regisseur gearbeitet hat. Letzte Inszenierung war dort das Stück Der blaue Boll von Ernst Barlach. Nach dem Wechsel des Intendanten Dorns an das Bayerische Staatsschauspiel wurde die Lietzau-Inszenierung Der Theatermacher von Thomas Bernhard ins Repertoire aufgenommen.

  

In erster Ehe war Hans Lietzau mit der Schauspielerin Alice Engel von 1946 bis 1949 verheiratet, mit der er gemeinsam am Schauspielhaus Bern engagiert war. Mit Schauspielerkollegin Carla Hagen ging er zum zweiten Mal die Ehe ein. Nach dem Tode ihres Mannes zog sich Hagen von der Schauspielerei zurück. Im Jahr 1998 übergab sie den Nachlass ihres Mannes in Form von wertvollen Aufzeichnungen und hunderten Fotos der Akademie der Künste in Berlin, damit diese der Nachwelt erhalten blieben.

  

Hans Lietzau ist einer der älteren Bühnenregisseure, die von Beginn an nebenbei für das neue Medium Fernsehen gearbeitet haben. Er verband aber die die Fernseharbeit eng mit seinem Theaterschaffen und inszenierte zumeist neuere Bühnenstücke.

Die "Funk-Korrespondenz" schreibt z.B. über Lietzaus Pirandello-Inzenierung Das Vergnügen, anständig zu sein (mit Rolf Boysen, Konrad Georg, Gisela Stein, Lucie Mannheim; BR, 1966): "Es wird sehr natürlich gespielt und auf eine sehr kunstvolle Weise".

(Quelle: aus Wikipedia und dem "TV-FILMLEXIKON - Regisseure - Autoren - Dramaturgen" von Egon Netenjakob, Fischer-Cinema TB-Verlag, Originalausgabe März 1994, Frankfurt/Main - mit Erlaubnis des Autors)

  

    

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim
Bearbeitet: 5. Oktober 2018

 
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