Ein ganz und gar verwahrlostes Mädchen 

- Ein Tag im Leben der Rita Rischak -

1977

 

Filmliste Jutta Brückner

 

  

 

Regie

Jutta Brückner

Drehbuch

Jutta Brückner

Produktion

Jutta Brückner Filmproduktion

Kamera

Eduard Windhager

Musik

Julie Felix

FSK

-

Länge

80 Minuten

Sonstiges

teils s/w

Filmbeschreibung

www.juttabrueckner.de 

FBW-Prädikat

-

Ur-/Erstaufführung

TV 14.4.1977

Genre

Biografischer Spielfilm

  

  

 

  

Darsteller

Rita Rischak

Brigitte Türk
Manfred Fischer
Leo Bardischewski

   

   

  

Inhalt   

  

Jutta Brückner über ihren Film: "Die Geschichte ist authentisch, Rita spielt und spricht sich selbst in Spielszenen und Interviews. So oder ähnlich ist es immer:  Der Liebhaber der vergangenen Nacht verlässt eilig die Wohnung. Rita traut sich nicht mehr ins Büro, denn sie hat Geld aus der Telefonkasse genommen. Sie macht sich auf die Suche nach einem Job und Leuten, die sie anpumpen kann. Die Stellungssuche verläuft ergebnislos. Die Versuche, Geld zu organisieren ebenso. Und auch mit ihrem Wunsch, Schauspielerin zu werden, kommt sie nicht weiter. Denn die Schauspieler eines Kellertheaters, die engagiertes politisches Theater machen, begreifen nicht, dass man Schauspielerin werden will aus Gründen der Selbstverwirklichung. Als sie sich an einem Abend von einem Mann auf der Straße ansprechen und einladen lässt, flackert die Hoffnung in ihr auf, dass dieser Tag mit Glück enden könnte. Sie nimmt den Mann mit in ihre Wohnung, und es wäre auch alles nach den bekannten Spielregeln verlaufen, wenn der Mann nicht eine Rita empörende Vorliebe für Stiefel hätte. Als er gegangen ist, träumt sie mit offenen Augen und bunten Bildern, wie schön das Glück sein könnte: Ein Mann bringt ihr rote Rosen - ein Mann sagt: Ich liebe dich - ein Mann sagt: Willst du meine Frau werden? - Ein Mann... ein Mann... ein Mann...

Ein Film über kleinbürgerlichen Hass und den Alltag einer Revolte, die ständig in die Leere geht, weil sie nur weiß, was sie nicht will. Aber nicht weiß, was sie eigentlich will. Weil sie sieht, was falsch ist, aber nicht, woran das liegt, und deshalb auch nicht weiß, was sie ändern soll."  (Quelle: Der Frauenfilm - Filme von und für Frauen, Gudrun Lukasz-Aden / Christel Strobel, Heyne Filmbibliothek, Originalausgabe, Wilhelm Heyne Verlag München, TB Nr. 90 - mit freundlicher Genehmigung der Autorinnen)


  

 

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 16. März 2016

  

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