Sommer in Lesmona

1986

 

Filmliste Peter Beauvais

 

  

Regie ..................................

Peter Beauvais

Drehbuch .............................

Reinhard Baumgart

Vorlage ...............................

Nach dem Roman von Marga Berck

Produktion ...........................

Radio Bremen

Kamera ...............................

Rolf Romberg

Musik .................................

Herbert Grönemeyer

FSK ....................................

-

Länge .................................

6 x 50 Minuten

Die Folgen im Einzelnen

- Der englische Vetter

- Fünf Jahre warten

- Lauter Abschied

- Nach Italien

- Nächtliche Verlobung

- Treulich geführt

Sonstiges .............................

6teilige Serie, die 1987 im Vorabendprogramm der ARD ausgestrahlt wurde

Auszeichnung .......................

-

Ur-/Erstaufführung ................

14. August 1988

Genre ..................................

Liebe, Beziehung

      

 

  

Darsteller

Rolle
Katja Riemann ..................... Marga Lürmann
Richard Münch .................... Konsul Lürmann
Liselotte Arnold ................... Marie Lürmann
Kurt A. Jung .......................

Onkel Herbert (Senator)

Jung spielte Theater am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Er war langjähriger Partner von Peter Frankenfeld in der Hörfunkreihe "Peters Bastelstunde", von denen einige Folgen in den 1970er Jahren für das Fernsehen verfilmt wurden. Schon in den fünfziger Jahren wirkte Jung in vielen kleinen Rollen in Kinofilmen mit, z.B. 1957 in "Das Herz von St. Pauli". Später trat er in diversen Hamburger TV-Serien wie "Polizeifunk ruft" auf. 1988 spielte er den Onkel Herbert in der ARD-Serie "Sommer in Lesmona". Am 20. Januar 1958 moderierte Kurt A. Jung zusammen mit Anaid Iplicjian den Deutschen Vorentscheid zum Grand Prix d' Eurovision de la Chanson. (Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg)

Margret Homeyer ................ Linsche
Benedict Freitag ................. Percy Roesner
Alexander Radszun .............. Dr. Rudi Retberg
Eva Spott .......................... Bertha Elking
Stephan Schwartz ............... Dr. John Deneken
Siemen Rühaak ................... Charly
Gila von Weitershausen ........ Tante Ellen
Reinhard Baumgart .............. Onkel Christian
Thomas Naumann ............... Heini Finke
Bettina Zobel .....................

Bea Schönthal

Bettina Zobel wurde 1962 in Bremen geboren. Abitur, Jobs in Büro, Kaufhaus und Fabrik. 1982 – 86 Schauspielausbildung an der  Hochschule der Künste Berlin. Engagements bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, an Theatern in Tübingen, Freiberg, Zittau und Essen. Ab 1990 jahrelang in Berlin freiberuflich als Schauspielerin, Synchronsprecherin und Autorin tätig. Geburt von einer Tochter 1994 und einem Sohn 1998 ebendort. Seit 1999 in Dortmund am Kinder- und Jugendtheater.

Dirk Dautzenberg ................ Kutscher Johann
Uwe Zerwer ....................... Hans Wollentin
August Zirner ..................... Egon Graf Pappenheim
Christian Koch .................... Martin Philippi
Ruth Hoffmann ................... Signorina Galtieri
Katrin Schaake .................. Fräulein Fritze
Sabine Werner ................... Elly
Axel Radler ........................ Dr. von Schleinitz

       

  

       

Inhalt

   

Im Jahr 1940 öffnete eine ältere Dame ein Bündel Briefe wieder, die sie seit ihrer Jugendzeit vierundzwanzig Jahre lang gut verschnürt im Schrank bewahrt hatte. Es waren Briefe an ihre Freundin, die die Geschichte einer unerfüllten Liebe erzählten. Trotz der langen Zeit hatten die Briefe ihren unmittelbaren Gefühlston erhalten; sie lasen sich - aus zeitlichem Abstand - wie ein spannender und bewegender Roman. Aus diesen authentischen Briefen wurde das Buch "Sommer in Lesmona" von Marga Berck.
Der Regisseur Peter Beauvais hatte bereits in den 60er-Jahren den Wunsch geäußert, mit Radio Bremen Marga Bercks Briefroman zu verfilmen. Aber erst in Zusammenarbeit mit dem Vorabendprogramm ließ sich dieses aufwändige Projekt 1985/86 realisieren. Und so lagen seinerzeit vor Produktionsbeginn zwei getrennte Drehbücher vor - eines für das Fernsehspiel und eines für die Serie. Dies bedeutete für alle an der Produktion Beiteiligten besondere Aufmerksamkeit: Im Anschluss an eine Serienszene wurde die Szene für das Fernsehspiel gedreht, zum Teil mit verändertem Dialog, anderen Requisiten und Kostümen. - Sommer in Lesmona ist der letzte Film, den Peter Beauvais fertigstellen konnte.

(Quelle: Radio Bremen)

  

  

  

 

      

Ende des letzten Jahrhunderts lernt eine Bremer Großbürgertochter, die18jährige Marga Lürmann, den englischen Kaufmann Percy Roesner auf dem Landgut ihres Onkels kennen. Der luftige und listige Vetter Percy verzaubert die eher an das steife Bremer Gesellschaftsleben gewöhnte Marga, und der Sommer in Lesmona beginnt - heiter und harmlos zunächst, wie ein Fortsetzungsroman, "den das Leben schreibt".

  
Aber aus dem Flirt wird eine große und unglückliche Liebe. Ein anderer Mann, der besser in das Kalkül der Eltern passt, ist am Ende erfolgreich: der Kunsthistoriker Dr. Retberg, der in seiner kühlen Intelligenz ein Gegenspieler des emotionalen und charmanten Percy ist und den Marga zuerst mit fasziniertem Widerstand beobachtet.

  
Der Konflikt zwischen romantischer Leidenschaft und bürgerlicher Vernunft wird am Ende mit einer festlichen Hochzeit "aus der Welt geschafft".

  

"Sommer in Lesmona" spielt in Bremen, Italien und England. "Lesmona", das ist das kleine Landgut, auf das sich die Lürmanns während des Sommers zurückziehen. Vor der sanften Uferlandschaft der Lesum entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die zugleich ein Stück Bremer Gesellschaft porträtiert und von einer Lebensform erzählt, die mit ihrem strengen Traditionsbewusstsein und ihrem selbstverständlichen Reichtum inzwischen der Vergangenheit angehört. Die Schauplätze in und um Bremen, an denen "Sommer in Lesmona" gedreht wurde, die Stadtvillen und Landsitze, bewahren bis heute den Charme ihrer Epoche und das hanseatische Selbstbewusstsein ihrer Bewohner.

  

Das Ziel des Autors Reinhard Baumgart und des Regisseurs Peter Beauvais war ein Film, der die Balance zwischen Komödie und Melodram hält - ein Film aus der "guten alten schlimmen Zeit". (Quelle: Radio Bremen)

 

 

 

 

 

 

   

  

  

   

    

    

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 11. Febr. 2016

  

Die o.g. Angaben zum Film sind nach bestem Wissen gesammelt, aufgeschrieben und bearbeitet worden und enthalten zum Teil Texte aus fremden Webseiten bzw. literarischen Quellen.

Weiterhin möchte ich bemerken, dass ich auf Inhalte zu externen Webseiten keinen Einfluss habe und keine Gewähr dafür übernehmen kann. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden derartige Links umgehend entfernt.

Sollten mir bei den o.g. Angaben Fehler unterlaufen sein, so werden diese bei entsprechender Nachricht und Kontrolle ebenfalls entfernt bzw. korrigiert.