Christian Petzold

 

Regisseur - Drehbuchautor

   

Zu seinen Filmen

  

   

  

  

  

  

 

 
Christian Petzold
beim Internationalen Filmfestival San Sebastián im September 2014

Foto: Paul Katzenberger (aus Wikipedia)

 Christian Petzold wird am 14. September 1960 in Hilden geboren. Seit 1981 lebt er in Berlin.

 

 

Nach dem Abitur 1979 leistete er seinen Zivildienst.

Zunächst studiert er Theaterwissenschaften und Germanistik.

Es folgte von 1988 bis 1994 ein Studium an der Deutschen Film- und fernsehakademie in Berlin (dffb).

 

 

Für seine Filme schreibt er die Drehbücher selbst, arbeitete auch zusammen mit Harun Farocki. "Als damaliger Lehrer an der dffb war Farocki ein wichtiger Einfluss für den studierenden Petzold, schreibt Wikipedia. Petzolds Film Die innere Sicherheit aus dem Jahr 2000 mit Julia Hummer und Barbara Auer zeichnet sich als eine Geschichte zwischen Leben und Tod aus. Sein Film GESPENSTER von 2005 handelt von einer Frau, die an einem Tag zwei existenzielle Begegnungen erlebt, die sowohl Verheißung als auch Enttäuschung mit sich bringen. Die Hauptrollen hier spielen Julia Hummer, Sabine Timoteo und Marianne Basler. Dieser Film bildet zusammen mit Die innere Sicherheit und YELLA (mit Nina Hoss und Devid Striesow) Petzolds sogenannte "Gespenster-Trilogie". 2008 folgte dann die vierte Zusammenarbeit mit Nina Hoss, der Spielfilm JERICHO. Der Film behandelt die Geschichte eines aus Afghanistan zurückgekehrten Soldaten, der eine Affäre mit einer verheirateten Frau beginnt. 2009 wurde der Regisseur für diesen Film als bester Regisseur für den Deutschen Filmpreis nominiert.

 

 

2010 begannen die Dreharbeiten zu einem Filmprojekt namens "DREILEBEN", zu dem die Regisseure Dominik Graf (KOMM MIR NICHT NACH) und Christoph Hochhäusler (EINE MINUTE DUNKEL) zusammen mit Petzold jeweils einen Film drehten. Diese drei Filme sind unterschiedliche Geschichten zu einem Verbrechen. Petzolds Film titelte ETWAS BESSERES ALS DEN TOD. Das Gemeinschaftswerk wurde auf der Berlinale 2011 gezeigt. Leider hatte der Film nicht die besten Kritiken - siehe  h i e r.

 

 

2012 bekam Christian Petzold mit seinem Spielfilm BARBARA mit Nina Hoss in der Titelrolle eine Einladung, inzwischen die dritte, zur Teilnehme am Wettbewerb der Berlinale. Der Film handelt von einer Ärztin in der DDR im Jahr 1980. Nachdem sie erfolglos einen Ausreiseantrag gestellt hatte, wird sie an ein Provinzkrankenhaus versetzt. Für diesen Film bekam Christian Petzold einen Silbernen Bären für die beste Regie. Außerdem erhielt er 2012 zwei Nominierungen für den Deutschen Filmpreis (Kategorie Regie und Drehbuch).

 

 

Weiterhin ist bei Wikipedia zu lesen, "dass seine intellektuelle Brillanz und sein Sinn für zupackende Geschichten ihn zum Erben Käutners machen", wofür er 2013 den Helmut Käutner-Preis erhielt.

 

 

2018 hat der Regisseur den Roman TRANSIT verfilmt; nach einem Roman von Anna Seghers. Lange sei dies sein Lieblingsbuch gewesen. Trotdem dauerte es noch lange, bis er diesen Stoff verfilmen konnte (siehe Artikel aus "Deutschlandfunk Kultur").

 

 

Filme von Christian Petzold:

 

Pilotinnen ...R, DA, 1994/95

 

Cuba Libre ...R, 1996

 

Die Beischlafdiebin ...R, DA, 1997/98

 

Die innere Sicherheit ...R, DA, 2000

 

Toter Mann ...R, DA zus. mit Jean-Baptiste Filleau, 2001

 

Wolfsburg ...R, DA, 2003

 

Wer ist Helene Schwarz ...Mitwirkung, R und DA: Rosa von Praunheim

 

Gespenster ...R, DA zus. mit Harun Farocki, 2004/2005

 

Yella ...R, DA, 2006/2007

 

JERICHO ...R, DA, 2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim - Deutsches Filmhaus
Bearbeitet: 27. Februar 2025

 

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