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Erich Loest
Schriftsteller - Drehbuchautor
Erich Loest wurde 1926 in Mittweida/Sachsen geboren.
Am 12. September 2013 stürzte sich der 87-jährige Schriftsteller aus dem zweiten Stock der Leipziger Universitätsklinik in den Tod.
1944/45 Kriegsdienst.
1947–1950 Volontär und Redakteur bei der Leipziger Volkszeitung, ab 1950 freischaffender Schriftsteller (Debüt »Jungen die übrig blieben«).
1957 Ausschluss aus der SED, Verurteilung zu siebeneinhalb Jahren Zuchthaus (Bautzen) aus politischen Gründen.
Nach seiner Entlassung war Erich Loest wieder als Schriftsteller tätig.
1979 Austritt aus dem Schriftstellerverband aus Protest gegen Zensur.
1981 Ausreise in die Bundesrepublik.
1990 Rückkehr nach Leipzig, wo er 1996 Ehrenbürger wurde.
1994–1997 Vorsitzender des Verbandes Deutscher Schriftsteller.
Sein Drehbuch (gemeinsam mit Frank Beyer und Eberhard Görner) Nikolaikirche (später auch als Roman verlegt) wurde erfolgreich für das Fernsehen verfilmt. Neben seinen politischen Romanen verfasste Loest auch zahlreiche Kriminalromane (unter dem Pseudonym Hans Walldorf) und Reisefeuilletons.
Der Schriftsteller wurde mit etlichen Preisen geehrt, u.a.
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