Heinar Kipphardt

Schriftsteller - Psychiater

        


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Kipphardt wurde am 8. März 1922 in Heidersdorf (Schlesien) geboren.

 

Er starb am 18. November 1982 in Angelsbruck / Oberbayern.

 

Von 1940 bis 1942 studierte er Medizin.

 

Wehrdienst von 1942 bis 1945, wobei er im letzten Kriegsjahr desertierte. Nach 1945 schloss er sein Medizinstudium ab als Facharzt für Psychiatrie. Danach arbeitete er als Assistenzarzt.

 

Ab 1951 Dramaturg am Deutschen Theater in Ost-Berlin. 1959 siedelte Kipphardt nach Düsseldorf um, dann Umzug nach München. 1971 als Dramaturg der Kammerspiele aus politischen Gründen entlassen.

 

Ab 1952 schreibt er Theaterstücke, Prosa und Drehbücher.

 

Die größte Bekanntheit erlangten seine zeitkritischen Schauspiele In der sache J. robert Oppenheimer. Mit diesem Schauspiel, welches 1964 in West-Berlin von Erwin Piscator und in München von Paul Verhoeven uraufgeführt wurde, erzielte Kipphardt bei beiden Teilen Deutschlands einen sehr großen Erfolg. Außerdem wurde 1964 auch die Uraufführung der Fernsehinszenierung gezeigt. Im gleichen Jahr wurde er mit dem Gerhart-Hauptmann-Preis ausgezeichnet. Weiterhin bekam er den Fernsehpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Außerdem erhielt er zusammen mit dem Regisseur Franz Peter Wirth den Adolf-Grimme-Preis mit Gold für DIE GESCHICHTE VON JOEL BRAND.

 

 

 

Weitere von Kipphardt geschriebene Drehbücher:

 

IN DER SACHE J. ROBERT OPPENHEIMER …DA, R: Gerhard Klingenberg, HR, 1964

 

DER HUND DES GENERALS …DA, R: Franz-Peter Wirth, WDR, 1964

 

DIE GESCHICHTE VON JOEL BRAND …DA, R: Franz- Peter Wirth, WDR, 1964

 

Das Leben des schizophrenen Dichters Alexander März …DA, R: Vojtech Jasny, ZDF, 1975

Geschichte über einen nervenkranken Literaten, der fragwürdigen konventionellen Behandlungsmethoden zum Opfer fällt.

 

DIE SOLDATEN …DA (n.d. Schauspiel von S. Lenz), R: Peter Beauvais, ZDF, 1977

 

Die Stühle des Herrn Szmil …DA, R: Vojtech Jasny, BR, 1979

 

DIE NACHT, IN DER DER CHEF GESCHLACHTET WURDE … R: Vojtech Jasny, ZDF, 1979. Die Geschichte zeigt an einem Muster-Familienvater Verdrängungen unter geschönter Oberfläche

 

  

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim - Deutsches Filmhaus

Aktualisiert am 30.12.2025

 

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