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Günter Gräwert
Regisseur -
Darsteller - Produzent - Kamera - Cutter
Geboren am 22. August 1930 in Klaipeda/Memel/Litauen.
Gestorben am 29. April 1996 (lt. Wikipedia auf einer Autofahrt an einem Herzinfarkt).
Abitur 1950 in Straubing.
Studium der Malerei an der Kunstakademie München, Schauspielschule in Stuttgart, vorübergehend Mitglied des Brecht-Ensembles.
Experimente als Produzent, Kameramann, Cutter, dann Schauspieler und Regisseur Kammerspiele München. Selten führte Gräwert auch bei Kinofilmen Regie, so z.B. Zwei Whisky und sein Sofa mit Maria Schell oder Vorsicht Mister Dodd mit Heinz Rühmann.
Seit Beginn der 60er Jahre war Gräwert Fernsehregisseur. Nachdem er einige Fernsehspiele und Dokumentarfilme inszenierte, wie z.B. die überaus gelungenen TV-Filme Jauche und Levkojen und Nirgendwo ist Poenichen mit Ulrike Bliefert, Arno Assmann und Edda Seippel in den Hauptrollen, waren es in den 1970er- und 1980er-Jahren hauptsächlich TV-Serien wie Tatort (z.B. Sterne für den Orient, Transit ins Jenseits), Polizeiinspektion I (11 Folgen), Der Mann ohne Schatten (1 Folge), Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger (12 Folgen), Der Alte (20 Folgen) und Derrick (14 Folgen, u.a. KEIN GARTEN EDEN 1981, EINE ROSE IM MÜLL 1982, DAS ENDE EINER ILLISION 1988), wobei der Regisseur in einigen Episoden auch Gastrollen übernahm.
Letzte Regiearbeit im Jahre seines Todes mit Tresko - Im Visier der Drogenmafia mit Mario Adorf und Gudrun Landgrebe.
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