Antonio Skármeta

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Antonio Skármeta 1981

Nationaal Archief
Hans van Dijk für Anefo

  

  

Der chilenische Schriftsteller Antonio Skármeta wurde  als Sohn jugoslawischer Einwanderer am 7. November 1940 in Antofagasta (Chile) geboren.

 

Er starb am 15. Oktober 2024 in Santiago de Chile.

 

Nach dem Militärputsch 1973 emigrierte er nach Westberlin ins Exil.

 

Auf der Seite der "Deutschen Welle" ist zu lesen, dass Skármeta in seiner Heimat eine Ikone war. Er erhielt aber nicht nur den Nationalen Literaturpreis 2014, sondern wurde auch weltweit für sein Werk ausgezeichnet. Die Universität von Chile nahm traurig Abschied, an der Skármeta Philosohie studierte und weiterhin als Akademiker arbeitete.  

 

Ab 1976 Veröffentlichung von Erzählungen und Hörspiele in deutschen Verlagen.

 

1989 kehrte er nach Chile zurück.

 

Von 2000 bis 2003 war er Botschafter seines Landes in Deutschland.

 

 

Hier schreibt Egon Netanjacob in seinem "TV-Filmlexikon": "Ausgehend von eigenen Erfahrungen ist S. bestrebt, in seinen Arbeiten die großen geschichtlichen Ereignisse in kleinen alltäglichen Begebenheiten widerzuspiegeln. Mit LA VICTORIA (1973), dem Film über das Chile der Unidad Popular, beginnt eine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Peter Lilienthal. ES HERRSCHT RUHE IM LAND (1977, "Goldene Schale", Preis der deutschen Filmkritik) beschreibt am Beispiel einer fiktiven Kleinstadt den von Studenten und Gewerkschaftern ausgehenden Widerstand der Bevölkerung gegen Unterdrückung und Terror. DER AUFSTAND (1980, u.a. Deutscher Filmpreis) begleitet den Weg der Sandinisten, die 1979 den nicaraguanischen Diktator Somosa stürzten. In der Folge wird die Erfahrung des Exils zum Hauptthema.

AUS DER FERNE SEHE ICH DIESES LAND (1978; Regie: Christian Ziewer) zeigt am Beispiel einer Familie in Berlin chilenische Exilanten in Deutschland. Prägend war für Skármeta die Bekanntschaft mit Pablo Neruda (1904-1973): MIT BRENNENDER GEDULD (1983, Prix Georges Sadoul, mehrere Festivalpreis) ist im "Kleinen Fernsehspiel" die erste eigene Regiearbeit Skármetas. Zur Zeit von Allendes Wahlsieg spielt die Geschichte vom pfiffigen Briefträger, der sich vom Dichter (Roberto Parada) Liebesgedichte leiht. Sichtbar wird die lateinamerikanisch-herzliche Verbundenheit sozial engagierter Intellektueller mit den Menschen. ABSCHIED IN BERLIN (1985) behandelt als ein zugleich deutscher und chilenischer Film eine doppelte Emigration: ein Paar, das in der Nazizeit nach Chile emigrierte, ist nun, nach vierzig Jahren ein zweites Mal bedroht, mit Kindern und Enkeln nach Deutschland gekommen."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim - Deutsches Filmhaus

Aktualisiert am 1. Januar 2026

 

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Die o.g. Informationen sind teilweise aus dem TB "TV-FILMLEXIKON - REGISSEURE, AUTOREN, DRAMATURGEN" von Egon Netenjakob,

der mir erlaubt hat, Texte aus diesem Buch zu übernehmen.